DE2534762A1 - Thermoplastische polyestermasse - Google Patents
Thermoplastische polyestermasseInfo
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Description
Tn IrT
Patentanwälte:
Dipl.-Ing. Tiedtke Dipl.-Chem. Bühling
Dipl.-Ing. Kinne
8 München 2, Postfach 202403 Bavariaring4
Tel.:(089)539653-56
Telex: 5 24845 tipat
cable: Germaniapatent München
B 6759 / ICI case Pm.27197 4. August 1975
Imperial Chemical" Industries Ltd. London, Großbritannien
Thermoplastische Polyestermasse
Die Erfindung betrifft Polyestermassen, insbesondere Polytetramethylenterephthalatmassen, die Additive zur Verbesserung
der elektrischen Gebrauchseigenschaften des Polyester enthalten.
Polytetramethylenterephthalat gewinnt als Preßpulver wachsende Bedeutung, insbesondere auf Anwendungsgebieten,
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wo seine ausgezeichneten elektrischen Eigenschaften Verwendung finden. Bei einigen elektrischen Anwendungsgebieten müssen
die Formteile scharfen Bestimmungen standhalten, und es ist notwendig, die elektrischen Eigenschaften des Polyesters
zu verbessern. Es ist bei einigen Anwendungsgebieten besonders wichtig, daß die Polyesterformlinge einen hohen Verkohlungswiderstand
aufweisen, wenn sie direkt einer elektrischen Entladung ausgesetzt oder infolge Anwesenheit von Oberflächenverunreinigungen
starken Kriechströmen auf der Oberfläche unterworfen sind. Materialien mit einem hohen Widerstand gegenüber
sichtbaren elektrischen Entladungen werden als solche mit einem gutem Lichtbogenwiderstand bezeichnet. Materialien, die einer
Verkohlung infolge Kriechströmen in Gegenwart von Oberflächenverunreinigungen
standhalten, werden als solche mit einer guten Kriechstromfestigkeit bezeichnet.
Es wurden viele Additive vorgeschlagen, die den Polymeren solche Verkohlungsbestandigkeit verleihen. Viele davon
sind aber entweder zur Mischung mit Polytetramethylenterephthalat unter Schmelzbedingungen wegen der Verflüchtigung von Nebenprodukten
ungeeignet oder ergeben nur eine mäßige Lichtbogen- oder Kriechstromfestigkeit.
Es wurden nun Polytetramethylenterephthalat enthaltende Massen entwickelt, die eine ausgezeichnete Lichtbogen-
und Kriechstromfestigkeit zeigen und nach üblichen Mischmethoden leicht hergestellt werden können.
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Demgemäß sind Polytetramethylenterephthalatmassen vorgesehen, die.aus Polytetramethylenterephthalat und wenigstens
2,5 Gew.-% der Gesamtmassen wenigstens eines feinteiligen Metallborats Gestehen, das unter den gewöhnlichen Verarbeitungsbedingungen
für Polyester beständig ist.
Unter „Polytetramethylenterephthalat"'ist eine lineares
Polymerisat zu verstehen, das wenigstens 80 Mol-% Einheiten
enthält, die sich'von der Terephthalsäure und dem 1,4—Butandiol
ableiten.
Die übrigen Bestandteile des Polymerisats leiten· sich ggfs. von anderen, aromatischen Dikarbonsäuren, z.B. Isophthalsäure
und 1 ,-2-bis-(4~Carböxyphenoxy)äthan, und zweiwertigen
Alkoholen mit 2 bis 10 C-Atomen, wie z.B. Äthylenglykol,ab, Außer Terephthalsäure und 1,4-Butandiol können die Bestandteile
halogeniert sein, wodurch dem Polyester ein gewisses Maß an feuerhemmender Eigenschaft verliehen wird. Bevorzugte halogenierte
Materialien sind äthoxiliertes Tetrabrombisphenol Ä
und Dibrommethylterephthalat. Polyester mit veränderten Schmelzfließeigenschaften
können durch Einbau einer geringerer Menge von Bestandteilen mit einer Funktionalität von wenigstens 3,
wie z.B. Tri- und Tetrakarbonsäuren und Polyolen mit wenigstens
3 Hydroxylgruppen, wie z.B. Pentaerythrit, dargestellt werden. Bei ihrer Anwesenheit können diese Bestandteile in einer Menge
eingebaut werden, die zur Bildung eines, verzweigten Materials
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ausreicht, Jedoch zur Bildung eines vernetzten, unter Schmelzbedingungen
nicht leicht verarbeitbaren Polymers unzureichend ist.
Das zur Herstellung der Masse verwendete Polytetramethylenterephthalat
sollte ein Polymerisat mit hohem Molekulargewicht sein, das yorzugsweise eine grundmolare Viskositätszahl (gemessen als 1 gew.--?oige Lösung o-Chlorphenol) von wenigstens
0,,7J? ^aufweist. . · . ■ . .
Die.erfindungsgemäß eingesetzten Metallborate müssen
unter den bei Polyestern gewöhnlich angewendeten Verarbeitungsbedingungen,
beständig sein, d.h. es darf sich bei der Verarbeitung der Massen keine wesentliche Menge des Materials
verflüchtigen, und zwar weder bei der Mischung der Bestandteile durch den Hersteller, noch bei der Fabrikation von Formkörpern
aus den Massen. Die physikalische Natur der Borate soll so sein, daß sie sich in dem Polyester fein verteilen lassen.
Hydratisierte Borate werden bevorzugt, da sie in den erfindungsgemäßen Massen eine hohe Verkohlungsbeständigkeit zeigen. Die
hydratisieren Borate sollen bei der Verarbeitung natürlich
nicht eine wesentliche Wassermenge abgeben. Die höheren Hydrate des Zinkborats 2 ZnO.3 B^O,-7 H5O und 2 ZnO«3 B2°3*9 H2° ver~
lieren z.B. unterhalb der Verarbeitungstemperaturen des erfindungsgemäß verwendeten Polyesters Wasser und sind deshalb
net, weil sie sich schwierig mit den Polyamiden mischen las-
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sen und bei der Schmelzverarbeitung der Massen zu Formkörpern
Probleme heraufbeschwören würden. Das bevorzugte Metallborat ist Zinkborat der "Form 2 ZnO-3 BpO2.* χ HpO, worin χ zwischen
3,3 und 3,7 liegt. Die Darstellung dieser Verbindungen ist in der'GB-PS 1 184 967 beschrieben. Das bevorzugte hydratisierte
Zinkborat hat die Formel 2 ZnO*. 3 BpO.,'3.,5 HpO und ist
bis zu 2600C und darüber gegen Verflüchtigung beständig.
Die Konzentration des zur Erreichung eines brauchbaren Effektes angewendeten Borats soll wenigstens 2,5 Gew,-%
der gesamten Masse betragen. Für manche Anwendungen reichen 5 oder 10 % für eine bemerkenswerte Verbesserung der elektrischen
Gebrauchseigenschaften aus. wo- jedoch ein hoher Lichtbogenwiderstand
erforderlich ist," kann es nötig sein, 20 bis 40 Gew.-v/o Borat einzusetzen. Mengen über 40 Gew.-% der Gesamtmasse
können angewendet werden; bei diesen höheren Konzentrationen' können jedoch die anderen physikalischen Eigenschaften
unter den Wert abfallen, der für eine spezielle Verwendung des Formkörpers noch zulässig ist. ·
Besonders brauchbare Massen erhält man, wenn in diese ein Verstärkungsmittel, wie z.B. Glasfasern, nadeiförmiger
Dawsonit, nadeiförmiges Calciummetasilikat, Asbestfasern und
Glimmer, eingebaut wird, Diese Verstärkungsmittel können in einer Konzentration von 2 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 10 bis
50 Gew.-% der Gesamtmasse eingebaut werden. Ferner kann es
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-S-
(ο
die ins Auge gefaßte elektrische Anwendung erfordern, daß
der Formling selbsterlöschend ist, und in diesen Fällen können
in die Massen"feue-rhemmende Materialien eingearbeitet;
werden, falls der Polyester selbst nicht genügend mischpolymerisierte
feuerhemmende Bestandteile zur Erreichung des erforderlichen
Maßes an Feuerhemmung enthält. Die Anwesenheit von beigemischten oder copolymerisierten Feuern enuns to ff en
verbessert im allgemeinen die Lichtbogenbeständigkeit der Massen. Bevorzugte Feuerhemmstoffe sind die bromierten organischen
Stoffe, die ggfs. zusammen mit einer Antimonverbindung, insbesondere Antimontrioxid, eingesetzt v/erden. Wenn die erfindungsgemäßen
Massen eine zum Selbsterlöschen der Formkörper ausreichende Menge Feuerhemmstoffe enthalten, haben sie
den weiteren Vorteil, daß sie bei den ITormprüfungen auf Feuerhemmung,
z.B. dem'Uni erwriters Laboratories Test UL94- bei
einer Probendicke von 1,5 m oder weniger, nicht tropfen. Andere Additive können zugegeben werden, vorausgesetzt, daß
sie keine nachteilige Wirkung" auf den Lichtbogenwiderstnnd der Massen haben. . . ■
Die erfindungsgemäßen Massen finden auf vielen elektrischen Gebieten Anwendung, bei denen ein hoher Lichtbogenwiderstand
und eine hohe Kriechstromfestigkeit gefordert werden, wie z.B. bei Verteilerkappen.
Das benutzte Prüfverfahren zur Beurteilung des Licht-
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bogenwiderstands der aus den Hassen gebildeten Formlinge ist
die Brauchbarke.itsnorm, die in Band L, Seite 187 (2) der Chrysler Corporation Performance Standards vom 27. August 1963
beschrieben ist. Hierbei werden Hochspannungs-Schwachstrombedingüngen in einer trockenen Atmosphäre angewandt. In diesem
Test wird ein Verteiler (Lucas Typ D/1506/1) durch einen tromotor mit 1350 Umdrehungen pro Minute angetrieben, so daß
der Unterbrecher des Verteilers einen Spannungsstoß liefert, der auf eine Zündspule Lucas Sports (Typ Sa 12). gegeben wird.
Ein Iliederspannungsanschluß liefert bei offenem Kontakt 14 V,
die auf etwa 8 V abfallen, wenn die Anlage in Betrieb ist.
Die in der Spule erzeugte abgegebene Hochspannung beträgt etwa '15 kV und wird auf dem V/ege einer unterdrückten Kohlenstoffleitung
einem vorstehenden Hochspannungskontakt zugeführt. Es wird ein „Variac" für die Zuführung der Niederspannung
verwendet, um den Strom in dem System auf 35O - 0,1 EtA zu
regeln. Die Testprobe hat die Form des zylindrischen Rohres einer Verteilerkappe, wobei der vorstehende Hochspannungskopf
mit Gleitsitz in dem Rohr angeordnet ist. Der Lichtbogenwiderstand des Rohrs wird in der Weise geprüft, daß man unter
Verwendung der beschriebenen Apparatur zwischen dem vorste- . henden Hochspannungskontakt und einer das Rohr bei eingesetzter
vorstehender Elektrode in einem Abstand von 1,25 cm von dem Ende des Rohrs berührenden Erdsonde einen Lichtbogen
schlägt und auf das Rohr eine Belastungskraft von 196 g ausübt. Das Kontaktende der Erdsonde hat kegelige Form, wobei
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der Kegel einen Winkel von 30° einschließt. Das Versagen wird durch Beobachtung der Zeit festgestellt, bei welcher der sichtbare
Bogen durch einen ,glühenden Kriechstrom ersetzt wird.· Gleichzeitig hört das durch den Lichtbogen hervorgerufene Geräusch
auf» ; ■ " ·
Bewertung der Leistung, unter feuchten Niederspan- .
nungs-Starkstrombedinigungen wird die Prüfung nach British
Standard 37:81:4964- angewandt* Diese Prüfung .mißt- den Comparative
Tracking Index (,CTI), der die Spannung angibt, bei der 50 .Tropfen Elektrolyt zum Versagen infolge Bildung elektrisch leiten- .
der Kriechströme nötig sind. Die Kriechstromfestigkeit der
Massen kann, auch nach der Methode der DIN-Vorschrift 53480/1972
unter Benutzung der dort beschriebenen KC-Methode beurteilt werden. : ,
Die Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele
erläutert, von denen die Beispiele 1 und 2 nur Vergleichsbeispiele sind. ■ ·
- · Beispiel 1
In diesem Beispiel wurden der Lichtbogenwiderstand und der Vergleichskriechstromindex (Comparative Tracking Index,
CTI) von Polytetramethylenterephthalat einer grundmolaren Viskositätszahl von 0,95 (gemessen als 1 %ige Lösung in o-Chlorphenol)
mit einem Gehalt an Glasfasern und feuerhemmenden Ad-
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ditiven nach dem Chrysler Arc Test und nach British Standard
3781:1964 bestimmt. Die Massen und die erzielten Ergebnisse
sind unten angegeben. Die Massen wurden durch Mischen in einem belüfteten Schneckenextruder bei 2400C erhalten. Die angegebenen
Prozentzahlen beziehen sich auf das Gewicht der gesamten Masse.
Additive
| Glasfa | Decabrom- | Antimon | Zeit bis | CTI | CTI | Zugfestig |
| ser (S/o) | diph-enyl- | oxid O'o) | zum Ver | BS 3781: | DIN | keit- |
| äther (%) | sagen | . 1964 | 53480 | KN/nT | ||
| nach dein | (KC) | |||||
| Chrysler | ||||||
| Are Test | ||||||
| (see) | ||||||
| 20 | 8 | 5 | 131 | 92 | ||
| 30 | 7 | 90 | 190 | 230 | 132 | |
| 30 | 10 | 5 | 276 |
Die Ergebnisse zeigen an, daß der .Glasgehalt der Masse keinen wesentlichen Einfluß auf den Lichtbogenwiderstand
hat, wohingegen die feuerhemmenden Additive einen solchen Einfluß haben.
Die in der Tabelle unten aufgeführten Massen wurden wie in Beispiel 1 gemischt, um die Wirkung einiger früher zur
Verbesserung des Lichtbogenwiderstandes von Polymeren vorge-
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schlagenen Additive in Polytetramethylenterephthalat zu prügen.
Es wurde das gleiche Polytetramethylenterephthalat wie •in Beispiel 1 verwendet.
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Additive (%)
t£> CO
| Glas | Dekabrom- diphenyl- äther |
Antimon- oxid |
Lichtbogen beständiges Additiv (.%) |
Lichtbogenprüf- zeit bis zum Versagen (see) |
GTI BS3781 1964 |
CTI DIN 53480 |
Zugfestigkeit MN/m2 |
| 20 | 7 | 20 nadelförmiges Calciummetasi- likat |
, 314 | 250 | |||
| 20 | 7 | 4 | ■20·„Matron Super ■ Frost" Talkum* |
540 | |||
| 20 | 7 | 4 ' | 20 „Norwegischer Mikro-Talkum IT"* ' ' |
344 | - . 91 | ||
| 20 | 7 | 4 | 20 Al2O5*3 H2O | 720 | 230 | 82 | |
| 20 | 7 . | 4 | 20 „Glimmer W160"***: | 450 | |||
| 20 | 7 | 4 | 2On Glimmer, MTS1000"**** |
330 | |||
| 20 | 7 | 4 | 20 mit Stearat be schichtetes CaCO7. ('Vinnofil' S) ****'* |
. 6 | 90 | ||
| 20 | 7 | 20 Al2O5*3 H2O + 5 Fe2O5 |
9 | 200 | 79 | ||
| 10 | 7 | 10 Al2O5 (wasserfrei) | 320 |
* „Mistrom Super Frost" Talkum wurde bezogen von der Sierra Tale Company
* „Norwegischer.Mikrotalkum IT" wurde bezogen von der Norwegian Talc aus Bergen
** Das Α12Ο,·3 H2P wurde erhalten als Omya H-BM2 von der
Plastichem Limited
*** Glimmer W160 wurde bezogen von der Norwegian Talc aus
*** Glimmer W160 wurde bezogen von der Norwegian Talc aus
Bergen , .
.***'* Glimmer MTS1000"wurde bezogen von der Mineral and Technical
Services Limited.
***** „Winnofil" S wurde bezogen von der Imperial Chemical
Industries Ltd., Mond Division.
Die Ergebnisse zeigen .im Vergleich mit Beispiel Ί, daß
verschiedene Materialien verwendet werden können, um eine gewisse Verbesserung des Lichtbogenwiderstandes zu erreichen. Hydrati
si er tes Aluminiumoxid ist außergewöhnlich gut. In der Praxis hat sich aber ergeben, daß dieses Material in geschmolzenes
Polytetramethylenterephthalat schwierig einzumischen ist, da bei den Verarbeitungstemperaturen Hydratxfasser abgegeben wird,
Was zur Bildung eines porösen Strangs führt, der selbst bei wirksamer Belüftung schwierig von dem Extruder abzuziehen ist.
Ein solches Produkt wäre für den Hersteller unbrauchbar.
Hydratisiertes Zinkborat 2 ZnO 3. Β2Ο,·3,5 H5O (bezogen
von Borax Consolidated Limited) wurde unter Verwendung
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eines belüfteten Schneckenextruders bei 2400C zusammen mit
Glasfaser- und Feuerhemnstoffzusätzen in das in Beispiel 1
verwendete Polytetramethylenterephthalat eingemischt. Die erzeugten Massen sind unten zusammen mit den an den Probeformkörpern
erzielten Ergebnissen aufgeführt. .
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Additive
(%)
| Glas | D ekab.ro m- diphenyl- äther |
Antimon— oxid |
Hydriertes' Zinkborat |
Lichtbogen- prüfzeit bis zum Versagen (see) |
CTI ■ i BS3781S |
CTI DIN 53^80. (KC) i |
Zugfestigkeit ■m/m2 . |
| 10 10 10 |
7
7 7 |
4- 4 |
20 30 . 20 |
960 925 ■ 1113 |
>260 | 350 | 61 81 |
Diese Ergebnisse zeigen eine außergewöhnliche Verbesserung
gegenüber den Massen des Beispiels 2 in Bezug auf den Lichtbogenwiderstand
und den vergleichsweisen Kriechstromindex (CTI). Ferner wurde die Feuerhemmung der Masse mit 20 % Glas gemäß dem
senkrechten Brenntest der Underwriters Laboratories UL94—Prüfung
getestet. Die Masse hatte bei einer Probendicke von 1,5 BiH eine Bewertung von 94-'V-O und tropfte nicht.
Beispiel 4 . - '
Die Arbeitsweise des Beispiels 3 wurde wiederholt, wobei jedoch das Glas in den'Massen weggelassen wurde. Die
Massen und die erzielten Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt
Additive' (%)
| Dekabrom- diphenyl- äther |
Antiinon- oxid |
Hydriertes Zinkborat |
andere | Lichtbogen prüfzeit bis zum Versagen (see) |
Zugfestig keit (MN/m ) |
| 7 7 |
• 4 4 |
40 20 |
20 Glim mer MTS1000 |
740 621 |
50 53 · |
Diese Ergebnisse zeigen, daß sich in Abwesenheit von Glas außergewöhnlich gute V/er te für den Lichtbogenwiderstand
erzielen lassen.
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Eine Reihe von Massen aus Polytetramethylenterephthalat, 30 Gew.-% Glasfasern, 7 Gew,.-% Dekabromdiphenyläther
und 4 Gew.-% Antimonoxid und unterschiedlichen Gehalten an dem
in Beispiel 3 eingesetzten Zinkborat wurde unter den in Beispiel 1 angewandten Bedingungen gemischt. Die Massen -wurden
zu Probekörpern geformt; die erzielten Ergebnisse sind unten angegeben. ·· .
| Zinkborat— Konzentration. (%) · |
CTI DIN 53480 (KC) |
UL94 . (1,5 mm dicker Probekörper) |
| 0 5 10. |
23O 260 290 |
94 VO: tropfte ' ' 94 VO: tropfte nicht •94 VO: tropfte nicht |
Die Ergebnisse zeigen, daß man mit 5 % Zinkborat
eine beträchtliche Verbesserung des CTI-Wertes erreicht und
das das Brennverhalten der Masse außergewöhnlich gut ist.
■ · Beispiel 6
Massen aus 49 Gew.-% des in Beispiel 3 verwendeten
Polyesters, 20· Gew.-% Glasfasern, 20 Gew.-% des in Beispiel 3
verwendeten Zinkboräts, 7 -Gew.-% Dekabromdiphenyläther und
4 Gew.-% Antimontrioxid wurden bei 2400C in einem belüfteten
Schneckenextruder gemischt. Es wurde festgestellt, daß die '
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JR-.
Masse einen CTI-Wert von 360 Volt (gemessen durch die KC-Methode
nach DIN 534-80 (1972)) und an einer 1,5 m dicken Probe
beim senkrechten Brenntest der UL94--Prüfung eine Bewertung
von 94 VO hatte. Die Masse war auch in der UL-94--Prüfung nichttropfend.
Kurz zusammengefaßt betrifft die Erfindung Polytetramethylenterephthalatmassen
mit einem Gehalt von wenigstens 2,5 Gew.-% der Masse eines feinteiligen Metallborats, das unter
den. normalen Verarbeifrungsbedingungen für Polyester beständig
ist. ■
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Claims (1)
- Patentansprüche .1. Thermoplastische Polyestermasse aus Polytetramethylenterephthalat, dadurch- gekennzeichnet, daß sie bezogen auf die Gesamtnasse wenigstens 2,5 Gew.-% wenigstens eines feinteiligen Hetallb.orats enthält, das unter den normalen Bedingungen der Polyesterverar"beitung "beständig ist.2. Hasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie 2 bis 70 Gew.-% eines Verstärkungsmittels enthält.3· Hasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkungsmittel Glasfaser, nadeiförmiger Dawsonit, nadeiförmiges Calciummetasilikat, Asbestfaser und/ oder Glimmer ist. ' ■ · -4. Hasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3? dadurch gekennzeichnet, daß sie feuerhemiaende Additive enthält, die dem Polyester beigemischt oder mit diesem mischpolymerisiert sind. ·5« Hasse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens genügend mischpolymerisierte oder beige-609809/0968λ%mischte feuerhemmende Materialien, so daß die Masse eine Bewertung der Feuerhemmwirkung von 94 VO liefert, und wenigstens genügend Metallborat enthält, daß die Masse nicht tropft, wenn sie an Proben einer Dicke von 1,5 nm oder weniger nach dem senkrechten Brenntest des Underwriters Laboratories Test UL94 geprüft wird. . - "6. Masse nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Metallboratkonzentration ausreicht,, damit sich eine . Beitfertung des vergleichsweisen Kriechstromindex (CTI) von wenigstens 350 Volt bei Messung durch die KC-Methode nach DlN 53480 (1972) ergibt'. '7. .Masse nach einem der "Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallborat ein Zinkborat der Formel- 2 ΖηΟ·3 B2O-,* χ H2O ist, worin χ zwischen 3»3 und 3?7 liegt..8. Masse nach einem der Ansprüche-1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Konzentration des Metallborats zwischen 2,5 und 40 Gew.—% der Gesamtmasse liegt.9. Masse nach.einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die grundmolare Viskositätszahl des Polyesters wenigstens 0,75 beträgt, wobei der Messung eine 1 gew.-/jige Lösung in o-Chlorphenol zugrundeliegt. .609809/096810. Verwendung der Kasse nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Herstellung von Formkörpern.609809/0968
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752534762 Withdrawn DE2534762A1 (de) | 1974-08-05 | 1975-08-04 | Thermoplastische polyestermasse |
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| JP (1) | JPS5144159A (de) |
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| DE (1) | DE2534762A1 (de) |
| FR (1) | FR2281399A1 (de) |
| GB (1) | GB1485271A (de) |
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