DE2533855A1 - Heizgeraet fuer fluessigkeit - Google Patents
Heizgeraet fuer fluessigkeitInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Patentanwalt
8 Mäncta 22, Herrnsir. 15, Tel. 292555
Postanschrift München 26, Postfach 4
Postanschrift München 26, Postfach 4
München, den 29, J U Ii 1975
Wii
Mein iSeichen: P 21 iiu
Anmelder : Thermo Electron Corporation 101 First Avenue
WaItham, Massachusetts 02154
WaItham, Massachusetts 02154
USA
xieizcjerKt für Flüssigkeit
Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizgerät für Flüssigkeit,
insbesondere für Wasser, wie es im Oberbegriff des Patentansprucnes
1 angegeben ist.
Es gibt eine große Anzahl von Wasserheizgerätan und anderen
Heizgeräten für Flüssigkeiten, die für die üblichen Fälle des heutigen Gebrauchs benötigt werden. Ein Beispiel ist die Ver-
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wendung umlaufenden heißen Wassers, mit dem verschiedene Räume
eines Hauses oder eines Gebäudes beheizt werden. Dies ist das bevorzugte Verfahren der Zentralbeheizung. Für diesen Zweck
wird Wasser auf eine Temperatur aufgeheizt, die gut oberhalb der Raumtemperatur liegt, die jedoch niedriger als die Siedetemperatur
ist. Man läßt das wanae Wasser durch Heizkörper fließen, die im Hause angeordnet sind. Ein an einem zentralen
Ort befindliches Wasserheizgerät ist so angeordnet, daß es eine zentrale Wasser zufuhr aufheizt, und zwar ohne daß wesentliche
Speicherkapazität vorgesehen ist. Wenn das Haus zu kalt ist, wird zusätzliches heißes Wasser angefordert und
wenn das Haus sich auf der erforderlichen Temperatur befindet, wird die Wasser ab nähme zeitlich unterbrochen. Für eine Warmwasser-Zentralheizung
ist es wünschenswert, über ein Heizgerät zu verfügen, das so kompakt und preiswert wie möglich
ist, und das möglichst hohen Wirkungsgrad hat. üblicherweise hat ein solches Heizgerät die Form eines wie gut bekannten
Brenners für Öl, Gas oder Kohle, der an einem zweckmäßigen Ort im Hause angebracht ist. Bekannte Geräte sind groß und
klobig und arbeiten im allgemeinen mit einem Wirkungsgrad von 80 % und darunter. Die Steigerung des Wirkungsgrades wäre an
sich sehr wünschenswert. Eine Warmwasserheizung hat eine Anzahl von Vorteilen. Bin solches Heizungssystem ist in einfachster
Weise zu installieren, wenn es darum geht, ein bereits bestehendes Gebäude zu modernisieren. Die Zentralheizung wird
in angepaßter Weise eingebaut oder es wird eine Zentralheizung ersetzt, die in anderer Ausführung bereits in einem bestehenden
Gebäude eingebaut war.
Hausbeheizung oder die Beheizung von Industrieräuraen ist nicht
der einzige Fall, in dem die Zufuhr heißen oder warmen Wassers oder einer anderen Flüssigkeit benötigt wird. Viele industriell·
Anwendungsfälle erfordern die Zufuhr heißen Wassers, und zwar im wesentlichen auf Abruf. Typische Verwendungen und Anwendungen
schließen verschiedene industrielle Systeme ein, so z.B. gewerb-
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liehe und industrielle Wäschereien.
über die traditionellen Fälle der Anforderung von heißem Wasser
hinaus gibt es noch eine Anzahl neuerer Anwendungen für Warmwasser sy st ame. Z.B. hat sich in den letzten Jahren eine starke
Verbreitung von öffentlichen und privaten Schwimmbädern und
anderen ähnlichen Wasserverwendungen ergeben, wobei das jeweils verwendete Wasser nur wenig über sein· normale Temperatur hinaus
aufzuheizen ist. Bei einem wie üblichen Schwimmbad handelt es sich z.B. um eine große Menge »fasser, die bis in die Größe von
mehreren 40.0OO Litern gehen kann. Diese Wasserraenge 1st auf
einer Temperatur zu halten, die üblicherweise zwischen ungefähr 25 und 23° C liegt. Ausgenommen bei sehr wariaeir. Soraraerwetter
erfordert die Aufrechterhaltung dieser Temperatur eine beträchtliche Wärmezufuhr, die wiederum auf Abruf bereitzustellen
ist. Oas Schwimmbecken stellt für sich einen Speicher
dar. Es sind zwar bereits Heizgeräte für diese Zwecke verfügbar,
jedoch läßt sich an diesen nooli manches verbessern. Z.B.
sind solche bekannten Wasserheizgeräte im allgemeinen sehr groß und klobig und üblicherweise unansehnlich. Es ist üblich,
solche Heizgeräte an einem Ort aufzustellen, wo sie sich außerhalb des Blickfelds befinden. Gewöhnlich werden sie in einem
abgeschlossenen Raum aufgestellt, um sie verdeckt bzw. versteckt zu halten.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Heizgerät für Flüssigkeit anzugeben und diese Aufgabe
wird rait ein«u wie im Oberbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen
Gerät gelöst, das erfindungsgemäß gekennzeichnet ist, wie dies im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegeben
ist,und weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den UnteranSprüchen hervor.
Gemäß der Erfindung ist ein Heizgerät für Flüssigkeit geschaffen,
das einen länglichen Hantel alt einer inneren Wand und einer äußeren Wand hat. Bei dem Gerät ist die Möglichkeit
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vorgesehen, daß eine aufzuheizende Flüssigkeit zwischen
diesen Wänden hindurohfließt. Es ist eine Quell« für heißes
Gas und eine zu wenigstens einem Anteil von der inneren Wand umschlossene Leitung vorgesehen, von der das heiße Gas der
Quelle zum Heizer gefuhrt wird. Diese innere Wand ist das einzige und direkte Mittel, mit dem die Flüssigkeit und das
heiße Gas voneinander getrennt sind. Innerhalb der Leitung sind eine Anzahl Hindernisse vorgesehen, die so angeordnet
sind, daß sie diese Leitung in eine Anzahl von Räumen aufteilen, die inFolge nacheinander, einer hinter dem anderen
in der Leitung angeordnet sind. Ein jedes Hindernis ist in einem jeden Raum so angeordnet, daß es das Gas aus dem davor
liegenden Raum erhält und dieses Gas in im wesentlichen normaler bzw. senkrechter Richtung auf die innere Wand richtet.
Die innere und die äußere Hand sind vorzugsweise im wesentlichen
zylindrisch und in diesem Falle sind die Hindernisse hutformig und erstrecken sich über den gesamten Querschnitt
der Leitung. Ein jedes dieser Hindernisse hat öffnungen in der Seitenwand seiner Krone bzw. des Hutoberteils, um das
heiße Gas in zur inneren Wand senkrechter Richtung auf diese zuzeiten. Die Quelle für das heiße Gas kann ein Brenner sein.
Der äußere Aufbau des Heizgerätes kann ein dekorativer Zylinder sein, der so angepaßt ist, daß er aufrecht aufgestellt
wird und er ein dekoratives Teil eines Ruheraums, Nebenraums oder Toilettenraumes ist.
Bin wie erfindungsgerutißes Heizgerät hat eine Länge von etwa
1,5m und eine Eingangsleistung von ungefähr 50,400 kcal/h*
Ee ist festgestellter den, daß mit vier wie oben beschriebenen
Hindernissen ein Wirkungsgrad von über 85 % erreicht werden kann.
Durch die Inneren Räume des Heizgerätes hindurchströmende
heiße Gase und durch den Mantel hindurchfließende Flüssigkeit
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können in jeglicher Richtung fliesen. Vorzugsweise flleßan die
Flüssigkeit int Mantel und die heißen Gase im Gegenstrom.
"Weitere £]rläaterungen der Erfindung gehen aus der Beschreibung
und dem Figuren eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
eines erfindungsgeraäßen Heizgerätes und dessen Abwandlungen
hervor.
Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht, teilweise aufgeschnitten,
eines erfindungsgemäßen Heizgerätes.
Figur 2 zeigt eine Querschnittsansicht eines einzelnen Heiaers eines Heizgerätes nach Figur 1,
Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgeiuäßan
Heizgerätes, und zwar im Vergleich mit einem konventionellen
Heiagerät.
Figur 4 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung,
die für den Gebrauch im Freien geeignet ist.
Das nachfolgend beschriebene Beispiel eines erfindungsgemäßen Heizgerätes ist für die Aufheizung von Wasser vorgesehen
und hat drei einzelne Heizer 12. Ein jeder dieser Heizer besteht aus zwei zueinander konzentrischen Röhren, und zwar
einem Inneren Rohr 14 und einem äußeren Rohr 16. Um das äußere Rohr Ί6 herum ist eine Isolationsschicht 68 vorgesehen.
Zwischen den Rohren 14 und 16 1st ein ringförmiger Mantel
ausgebildet. Eine innere Leitung bzw. ein innerer Durchlaß 20 ist von de<u inneren Rohr 14 umgaben bzw. umschlossen.
Die innere Leitung 20 ist derart angeordnet, daß relativ heiße Verbrennungsgas von deren Sinlaßende 22 zu deren
Auslaßsnde 24 strömen können. Vom Ende 24 werden die Verbrennungsgase
in den Auslaß bzw. Auspuff bzw. Kamin abgelassen. Der Mantel 18 hat ein· Einlaßöffnung 28, durch die
hinduroh relativ kalt«« Wasser in diesen Mantel fließen
kann. Heiter hat der Mantel 13 eine Auelaßöffnung 26, durch
die hinduroh heißes Wasser abgelassen werden kann. Ein Anteil des inneren Rohres 14 bildet eine Wärmeaustauschwand
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rait Austauschoberflächen entlang den beiden Seiten dieser
Wand, womit ein Wärmeübergang von den im Inneren der Leitung 20 befindlichen Verbrennungsgasen auf das relativ kalte,
in dem Mantel 13 befindliche Wasser erfolgen kann. Das äußere Rohr 16 ist an das innere Rohr 14 mittels der Teile
30 und 32 angefügt, so daß die Rohre 14 und 16 miteinander dicht sind und so den vollständigen Mantel bilden.
Bei der Verwendung eines erfindungsgemäßen Gerätes wird
aus einer Quelle für kaltes Wasser solches durch die Einlaßöffnung 28 eines jeden der Heizer 12 zugeführt. Dies erfolgt
über ein Zuleitungsrohr 40, das mit einen Hauptwasserrohr 42 verbunden ist. Mittels eines Absperrventils 38
läßt sich die Wasserzufuhr zu allen Heizern 12 steuern. An dor Auslaßöffnung 26 eines jeden Heizers 12 wird Wasser abgenommen
und durch eine Heißwasser- oder Vorlaufleitung 34 abgeleitet, die mit einem Hauptwasserrohr 36 für heißes
bzw. warmes VJasser verbunden ist. Das Rohr 36 verbindet
alle Heizer 12 miteinander. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die öffnung 28 als Einlaß und die öffnung 26 als Auslaß vorgesehen. Jeder der Heizer 12
läßt sich aber auch mit vertauschte« Auslaß- und Einlaßöffnungen
betreiben, so daß das Wasser in umgekehrter Richtung fließt.
Durch das Einlaßende 22 der Leitung 20 hindurch werden heiße Verbrennungsgase von einem Verbrennung»system 44 zugeliefert,
daa mit Strömungsantrieb arbeitet. Dieses Verbrennungssystem 44 hat einen Temperaturfühler (nicht dargestellt)
um das System einzuschalten, wenn die Temperatur
des im Hantel 18 befindlichen Wassers unter eine« vorgegebenen Wert abgefallen ist. Das System hat weiter ein Gebläse
46, «inen Brenner 48, der sich innerhalb des inneren
Rohres 14 befindet, Brennstoffzuführen 50, eine Zündung 52
und eine Isolation 54, die den Brenner 48 umgibt. Die Isolation 54 hält die Wärme der verbrennenden Gase im Inneren
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der Leitung 20. Durch das jeweilige Auβlaßende 24 eines
jeden Heizers 12 hindurch werden die heißen Verbrennungsgase abgeführt, wozu eine einzige Abzugleitung 56 vorgesehen ist,
die ungefähr den gleichen Durchmesser hat wie das innere Rohr 14. Diese Abzugleitung 56 ist mit einem jeden der Heizer
12 über jeweils ein« Verbindungsabzugsleitung 58 verbunden. Für ein wie erfindungggemäßes Gerät läßt sich auch ein mit
Antrieb arbeitendes Verbrennungssystem des Prinzips der Vormischung oder eine andere Einrichtung zur Erzeugung einer
heißen Gasströmung verwenden. Bei einem solchen System werden Luft und Brennstoff mittels eines Gebläses in den Verbrennungsraum gefördert, in dem sie gezündet und verbrannt
werden. Die Vermischung von Brennstoff und Luft kann zum Beispiel vor dem Eintritt in das Gebläse oder im Inneren des
Verbrennungsraumes erfolgen.
In der inneren Leitung 20 befindet sich eine in Längsrichtung aufgestapelte Reihe perforierter Hindernisse 60, 62, 64, 66,
die bezüglich des inneren Rohres 14 coaxial sind und von
dieses gänzlich aufgenommen sind. Die Gesamtzahl der in Reihe
hintereinander vorgesehenen Hindernisse hängt von den Erfordernissen des Wasserheizers ab und beim vorliegenden Beispiel
sind vier Hindernisse verwendet. Die vier Hindernisse 60, 62, 64, 66 sind allgemein gesehen hutförmig und sind mit ihren
geschlossenen Enden 74 zum Auslaßende 24 der inneren Leitung 20 hin ausgerichtet, wie dies auch aus der Figur 1 zu ersehen
ist. Ihre offenen Enden 76 sind dem Einlaßende 22 zugewandt. Das offene Ende 76 eines jeden Hindernisses hat eine vorspringende Lippe oder Rand oder Krempe 78, die sich während
des Betriebs des Systems 44 thermisch ausdehnt und dicht an die Wärraeaustauschwand 70 anschließt. Der Rand 78 verhindert,
daß Gase in den Raum 80 eintreten, der sich zwischen dem Hindernis und der Wärmeaustauschwand 70 befindet,wobei jedoch
bezüglich des Hindurchtrβtens die in den Seitenwänden 84 der
Kronen der Hindernisse befindlichen öffnungen ausgenommen sind.
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Öle öffnungen 32 sind so geformt, daß sie eine Anzahl Düsenstrahlen
im wesentlichen senkrecht auf die Wänueaustauschwand
70 richten, au! der diese Strahlen auftreffen.
Bei diesem Ausfuhrungsbeispiel ist die Wärmeaustauschrate
eine Funktion des Druckabfalls zwischen Einladende 22 und Auslaßende 24. Dieser Druckabfall wiederum ist eine Funktion
der Anzahl der Hindernisse, der Größe der uüeenstrahlen und
anderer Parameter der Formgebung, die so gewählt sind/ daß für jeden einzelnen Zweck das Optimum erreicht wird.
Die Hindernisse 60, 62, 64, 66 sind in der inneren Leitung 20 derart angeordnet, daß der Abstand zwischen dem geschlossenen
Ende des einen Hindernisses und deni offenen Ende des letzten Hindernisses genügend groß ist, eine ungehinderte Strömung
ohne in Betracht zu ziehenden Druckabfall zwischen den einzelnen Hindernissen zu gewährleisten. Die Hindernisse 60, 62,
und 64 sind an einem Stab 66 befestigt, der dutch ein jeweiliges Loch in den geschlossenen Enden 74 der Hindernisse hindurchgeht.
Der Stab 86 erstreckt sich durch dlo Hindernisse entlang
deren Longitudinaiachse. Der Gtab endet an dem geschlossenen
Ende 76 des Hindernisses 66, wo er befestigt ist.
Die Hindernisse 60, 62, 64, 66 können gemäß einer von vielen
Möglichkeiten an ihrem Ort gehalten sein. Sie können an den Stab SG angeschweißt sein, wie das in Figur 1 gezeigt ist.
Sie können aber auch auf3feiner zylindrischen Abstandshülfie
aufliegen, die den Stab umgibt und einen etwas größeren Durchmesser als dieser haben. Dasjenige Ende des Stabes 86,
das dem Auslaßende 24 der Leitung 20 zugewandt iet, ist mittels einer Spinne 88 am inneren Rohr 14 angefügt. Die
Spinne 88 ist an der Wand des inneren Rohres 14 entweder angeschweißt oder angebolzt. Die gesamte Anordnung 90 der
Hindernisse, die die eigentlichen Hindernisse 6C, 62, 64,
66 und den Stab 86 umfaßt, läßt sich zum Reinigen, zur Reparatur oder zum Austausch herausnehmen* Wann der Wasserheizer
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12 nicht in Betrieb ist, ziehen sich die vorspringenden Lippen 78 eines jeden Hindernisses zusammen, und die ganze Anordnung
90 wird nur durch die Spinne 88 getragen. Wenn 3omit die Spinne 88 entfernt wird oder wenn der Stab 66 von der Spinne
88 entfernt wird, läßt sich die gesamte Hindernisanordnung leicht herausziehen. Die einzelnen Hindernisse 60, 62, 64,
können dann voneinander getrennt werden, und die Einzelteile lassen sich reinigen oder ersetzen.
Der Mantel 18 hat einen oder mehrere Sätze (Strömung3-)
Schaufeln 92, die nahe der Einlaßöffnung 26 vorgesehen sind und mit denen dem im Mantel befindlichen Wasser eine wandeiförmige
Strömung um das innere Rohr 14 herum erteilt wird. Diese Schaufeln 92 sind in einem geringen Winkel bezogen zur
Längsachs· des inneren Rohres 14 angeordnet und erstrecken
sich von der Wärraeaustauschwand 70 radial nach außen bis zum Süßeren Rohr 16. Eine wendeiförmige Strömung ist erwünscht,
da das Wasser damit auf einem weniger direkten Weg von der Einlaßöffnung 26 zur Auslaßöffnung 28 gelangt und auf diese
Weise mehr gemischt oder gerührt wird. Vorzugsweise sind Vorsprünge oder Rippen 71 an der Wand 70 befestigt und ragen
in den Mantel 18. Sie werden für einen verbesserten Wärmeaustausch
zwischen der Wand 70 und dem in dem Mantel befindlichen Wasser benutzt*
Bei der Benutzung des Gerätes tritt das Wasser durch die Einlaßöffnung
26 in den Mantel 18 ein und strömt zwischen den Schaufeln 92 hindurch, wobei es eine wendelförmige Bewegung
annimmt bzw. ausführt. Das Wasser zirkuliert um das innere Rohr 14 herum. Wegen dieser Wasserzirkulation fließt es mit
Wärmeaustauschwirkung an der Wärmeaustauschwand 70 entlang und wird dabei aufgeheizt. So wie angefordert wird heißes
bzw. waraes Wasser durch die Auslaßöffnung 28 hindurch in
die Heißwasserleitung 26 abgelassen. Sobald die Temperatur des Wassers im Inneren des Mantels 13 unter einen vorgegebenen
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Wert fällt, wird das Verbrennungssystem 44 über einen Wärmefühler
eingeschaltet.Mit Gebläsedruck des Gebläses 46 wird Luft in den Brenner 48 getrieben und mit dem durch den Brennstoff
einlaß 50 zugeführten Brennstoff vermischt. Die Brennstoff-Luftniischung
wird mittels des Zünders 52 gezündet. Da die Luftströmung unter Druck in den Brenner 48 eintritt,
sind die brennenden Gase gezwungen, in das Innere der Leitung 20 aufzusteigen bzw. einzutreten, wo die Verbrennung
andauern kann. Das Gebläse 46 dient auch dazu, den erforderlichen Druck atn Einlaßende 22 aufrechtzuerhalten, um eine
Druckdifferenz zwischen Einlaßende 22 und Auslaßende 24 der inneren Leitung 20 zu erzeugen. Diese Verbrennungegase
treten zunächst in das Hindernis 60 durch dessen offenes LnJe 76 ein. Die Gase werden dann gezwungen, dusch die
öffnungen 82 hindurchzutreten und sind so gerichtet, daß sie in Form von Düsenstrahlen auf die Wärmeaustauschwand 70
auftreffen. Es erfolgt eine Wärmeübertragung aus den Verbrennung sgasen auf die Wärmeaustau&chwand 70 und von der
Wand 70 an das im Mantel 18 befindliche Wasser. Nach Auftreffen der Gase auf die Wand 70 fließen diese nach oben
zum offenen Ende 76 des Hindernisses 62,-wo sich der vorangehend beschriebene Ablauf wiederholt. Die Gase werden
durch den Abzug 56 abgelassen bzw. ausgestoßen. Wärmeverluste des Verbrennungssystems 44 werden dadurch rainimalisiert,
in dem man dieses mit einer Isolation 54 umgibt und dadurch, daß die Leitung 20 für das heiße Gas mit dem Wassermantel 13
umgeben ist.
Mit der Erfindung ist ein effizientes, räumlich eng gebautes
Wasserheizungsgerät geschaffen. 12.B. hat ein jeder der in
den Figuren 1 und 3 gezeigten Heizer 12 einen Durohmesser von ungefähr 17,5cm, eingeschlossen die Isolationsschicht
68. Die Abzugleitung hat ungefähr 7,5cm Durchmesser. Die
Länge eines jeden Heizers beträgt ungeführ 1,5m, wobei darin die Heißwasserleitung 40, die Kaltwasserzuleitung 34 und
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der Abzug 56 nicht eingeschlossen sind. Ein jeder Heizer 12 hat eine Eingangsleistung von 50.400 kcal/h (200.000 BTU/h)
und ist in der Lage, den anderen zu erhöhen bzw. vergrößern. Orel Heizer haben somit eine ungefähre Kapazität von ungefähr
39,8 l/min (10,5 gallon/min) mit einem Temperaturanstieg
von 55° C (100° S). Ein Heizer 12 ist für ein großes Wohngebäude ausreichend. Ein Gerät mit mehreren Heizern 12 ist
für Zndustriezwecke geeignet. Ein Heizer der erfindungsgemäßen,
beschriebenen Art hat, wie festgestellt wurde, einen Wirkungsgrad von ungefähr Θ5 %. Die geringe Größe eines jeden Heizers
12 erlaubt es, diesen an einem Ort aufzustellen, dessen Raum
in anderer Weise nicht verwendbar ist. Er kann z.B. vertikal zwischen Wänden eines Gebäudes aufgestellt werden, wie dies
in Figur 1 gezeigt ist. Er kann aber auch horizontal liegend zwischen Stockwerksverbindungen angeordnet sein, ohne irgendwo
wertvollen Raum su verschwenden. Oer Heizer gemäß diesem Beispiel ist vielseitig, d.h. er kann in jeglicher Richtung
angeordnet sein. Oi* Heizer können derart umgekehrt sein ,
daß sich die Brenner und das Verbrennungssystem oben befinden,
horizontal angeordnet sind, oder wenn es der Einzelfall erfordert, abgewinkelt sind.
In Figur 3 ist ein mit 90 bezeichnetes erf indungsgeraäßes
Heizgerät dargestellt· Im Vergleich dazu ist in überlagerung
ein konventionelles Heizgerät mit gestrichelten Linien angedeutet, das insgesamt mit 91 bezeichnet ist. Dieses bekannte
Heizgerät hat gleiche Kapazität. Das in Figur 3 gezeigte erfindungsgeraäße Gerät hat drei Heiser 12, die auf
einer Halterung 93 aufgebaut sind. Eine Kaltwasserzufuhrleitung 40 liefert Wasser von einem Hauptwasserrohr 42 in
•inen jeden der Heizer. Einzeln-« Heißwasserleitungen 34
verbinden einen jeden Heizer mit einer Haupt-Heißwaeserleitung
36. Ein verbindender Abzug 58 führt die Abgase aus einem jeden Heizer 12 in einen Hauptabzug 56, der zur
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Abführung der Verbrennungsgase in geeigneter Weise mit dem
Abzugsaystem des Hauses bzw. des Gebäudes verbunden ist. Üblicherweise
ist der Abzug an einen Kara in angeschlossen.
Wie dies in Figur 3 angedeutet ist, ist ein erfindungsgeiaäßes
Gerät erheblich kleiner als ein konventionelles Gerät 91 gleicher Leistung, das wie üblich beispielsweise einen
Boiler 94 hat, der mit einem großen Abzugrohr 95 ausgerüstet ist.
Figur 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Heizgerät für die Verwendung
außerhalb des Hauses. Dieses Gerät ist mit 100 bezeichnet und neben einem Schwimmbecken 101 aufgestellt.
Dieses Becken kann verziert oder geschützt sein durch einen Zaun 102 oder durch einen anderen verzierenden Gegenstand
oder durch landschaftsfonaende Objekte wie s.B. Baume 103.
Das Heizgerät dieser Ausführungsform der Erfindung hat einen
einzigen vertikalen Zylinder oder Mast 104, in dessen Innerem sich die Heiser befinden, die z.B. die in den Figuren 1 und
2 gezeigten Heizer sein können. Der Gesamtaufbau kann durch einen dekorativen Sockel 105 und mittel* eines dekorativen
Kopfes 106 verziert sein. Beider dargestellten Ausführungsform ist das Oberteil 106 ein verziertes Larapengehäuse. Daa ganze
Gerät 100 ist, wie es dargestellt ist, so ausgestaltet, daß es eine Kombination zum Schwimmbecken ist und in die Landschaft
paßt. Alle heißen Einzelteile des Gerätes befinden sich vollständig im Inneren und die äußeren Teile, die vom
Menschen mit der Hand berührt werden können, brauchen nicht wärmer zu sein, als das Wasser.
Das erfindungsgemäße Heizgerät für Flüssigkeit ist in besonderer
Weise geeignet, die verschiedensten Probleme der unterschiedlichsten Beheizungserfordernisse zu lösen. Ss
ist ein einfaches kompaktes Heizgerät, das nur einen Bruchteil desjenigen Raums benötigt, der für bekannte Heißwasser*
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geräte erforderlich ist. Die wesentlichen Teile und Einzel—*
heitert des Heizers sind klein und zuverlässig und für einen dekorativen Aufbau anpassungsfähig. Im Rahmen einer Zentralheizungsanlage
zur Beheizung eines Hauses oder eines Gebäudes riinuat ca nur geringen Platz ein, ist sehr wirksam und kompakt.
Es arbeitet mit einem Wirkungsgrad von nahezu 85 %, anstelle
eines Wirkungsgrades von 80 % oder darunter und noch höhere Wirkungsgrade lassen sich erreichen. Die Heizungseinzelteile,
eingeschlossen die Teile, in denen sich die brennenden Gase befinden, sind im wesentlichen innernalu des Heizgerätes
derart angeordnet, daß nur miniiaale Isolation erforderlich
ist, um das Heizgerät gegen Wärmeverlust zu schützen und die
Hausbewohner davor zu schützen, sich an dein Gerät Verbrennungen
zuzuziehen. Bei kommerziellen Wasserbeheizungsanlagen lassen sich dieselben Vorteile erreichen.
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Claims (8)
- - 14 Patentansprücheieizgerät für Flüssigkeit mit einem länglichen Mantel, der eine innere Wand una eine äußere Wand und Einrichtungen hat, mit denen man eine zu heizende Flüssigkeit zwischen den Wänden hindurchströmen lassen kann, rait einer Quelle für heißes Gas, mit einer Leitung, die wenigstens zu eiueiu Anteil von der inneren Wand begrenzt bzw. gebildet wird, wobei alt dieser Leitung heißes Gas der Quelle durch das Heizgerät hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Wand (14) die einzige und unmittelbare Einrichtung zur Trennung von Flüssigkeit und heißem Gas voneinander 1st und daß eine Anzahl Hindernisse (60, 62, 64, 66) innerhalb der Leitung (2O) derart angeordnet sind, daß sich diese Leitung (20) in eine Anzahl von Räumen aufteilt, die hintereinander liegen, wobei die Hindernisse (60, 62, 64, 66) in einem jeden Raum so angeordnet sind, daß sie das heiße Gas vom vorangehenden Raum zugeführt erhalten und das Gas in im wesentlichen senkrechter Richtung auf die Innere Wand (14) richten.
- 2. Heizgerät nach Anspruch 1, daduch gekennzeichnet, daß die innere Hand (14) und die äußere Wand (16) im allgemeinen zylindrisch sind, so daß der Hantel (18) die Form eines länglichen Zylinders hat.
- 3. Heizgerät nach Anspruch t oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hindernisse (60, 62, 64, 66) hutformig sind und sich über den ganzen Querschnitt der Leitung (2O) erstrecken und daß ein jedes der Hindernisse (6O, 62, 64, 66) Offnungen (82) hat, die in der Seitenwand (84) der Hutform so angeordnet sind, daß sie das heiße Gas in im wesentlichen senkrechter Richtung auf die innere Wand (14) richten.609808/0342
- 4. Heizgerät nach Anspruch 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeicnnet, daß die Quelle für das heiße Gas ein Brennersyeteufi (44) mit Gebläse ist.
- 5. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Hindurchströnenlassen der Flüssigkeit zwischen den Wänden (14, 16} eine Einlaßöffnung (23) an dem der Quelle für das heiße Gas (44) gegenüber entfernten Ende (22) des Mantels (18) hat und eine Aaslaßöffnung (26) hat, die an den der Quelle für das heiße Gas (44) benachbarten Ende (24) des Mantels (18) angeordnet ist, und daß Strömungsschaufeln (92) zwischen den Wänden (14, 16) derart angeordnet sind, daS sie eine im wesentlichen wendeiförmige Strömung der Flüssigkeit «wischen den Wänden (14, 16) bewirken.
- 6. Heizgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Aufbau des Heizers (12) ein dekorativ ausgestalteter Zylinder (1oo) ist, der so angepaßt ist, daß er aufrecht anzuordnen ist und als Dekorationsstück in einem Freizeitbereich wirksam 1st.
- 7. Heizgerät nach einein der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Wand (16) von einer Wärmeisolationsschicht (68) umgeben ist.
- 8. Verwendung eines Heizgerätes nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zusammen mit Einrichtungen zum Bewirken einer WasserZirkulation durch den Heizer (12) hindurch für ein Zentralheizungssystem eines Wohngebäudes.609808/0342Leerseite
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