DE253197C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE253197C DE253197C DENDAT253197D DE253197DA DE253197C DE 253197 C DE253197 C DE 253197C DE NDAT253197 D DENDAT253197 D DE NDAT253197D DE 253197D A DE253197D A DE 253197DA DE 253197 C DE253197 C DE 253197C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cap
- bottle
- flange
- threads
- neck
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/02—Caps or cap-like covers without lines of weakness, tearing strips, tags, or like opening or removal devices
- B65D41/04—Threaded or like caps or cap-like covers secured by rotation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Sitten·
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64«. GRUPPE
HARRY R. COREY in NEW YORK.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom -
20. März 1883
die Priorität
i4.Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in den Vereinigten Staaten von Amerika vom 3I.Oktober 1910 anerkannt.
Die Erfindung betrifft Flaschen- oder Gefäßverschlüsse,
bei denen eine Kappe mit Flanschvorsprüngen in unterbrochene Gewindegänge des Flaschenhalses faßt.
Bei Benutzung von Verschlüssen dieser Art ist es schwierig, die Flanschvorsprünge der
Kappe zum Eingriff mit den Gewindegängen am Flaschenhals zu bringen, weil dies nur
dann gelingt, wenn die Kappe genau zentrisch zum Flaschenhals gehalten wird. Ferner zeigen
die Kappen, besonders bei Erschütterungen, die Neigung, sich zu lösen.
Uni diese Nachteile zu beseitigen, sind am
Kappenflansch nachgiebige Lappen vorgesehen, die zwecks Führung der Kappe bei dem Aufsetzen
und zwecks ihrer Sicherung nach dem Festschrauben sich mit Druck gegen einen Ring am Flaschenhals legen.
Aul der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Grundriß eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Verschlusses.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht zu Fig. 1, wobei
das Gefäß nur zum Teil dargestellt ist.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Halses und des oberen Teils des Gefäßes, woran die Art der Gewindegänge veranschaulicht ist.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Halses und des oberen Teils des Gefäßes, woran die Art der Gewindegänge veranschaulicht ist.
Fig. 4 ist ein in größerem Maßstab gezeichneter Vertikalschnitt durch einen Teil der
Kappe und des Gefäßes; der Schnitt liegt nach Linie 4-4 der Fig. 2 und ist in Richtung
der Pfeile gesehen.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 2, ebenfalls in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 6 ist teilweise eine Oberansicht auf und teilweise ein Horizontalschnitt durch die
Kappe nach Linie 6-6 der Fig. 2 und in Richtung der Pfeile gesehen.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer veränderten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
und
Fig. 8 ein Schnitt hierdurch nach Linie 8-8 der Fig. 7 und in Richtung der Pfeile gesehen.
Die bevorzugte Verkörperung des Erfmdungsgegenstandes, wie dieser in Fig. ι bis 6 dargestellt
ist, umfaßt folgendes:
ι ist eine Flasche oder ein Gefäß mit einem Hals 2. Auf diesem Hals ist eine ringförmige
Rippe oder ein Vorsprung 3 gebildet, die bzw. der vorzugsweise eine kreisförmig gekrümmte
oder geneigte äußere Fläche 4 hat. Über dieser befindet sich eine Reihe von kurzen
unterbrochenen Gewindegängen 5, deren größter Durchmesser (als Dicke) vorzugsweise zwischen
ihren Enden liegt, wie bei 6, und die in die zugeschärften Enden 7 ausmünden, zwischen
denen die verbreiterten Eintritts- und Aus-
trittsräume 8 und 9 vorhanden sind. Während die äußeren und oberen Flächen 10 dieser
Gewindegänge nach oben gegen den Hals gekrümmt sein können, ist es doch vorzuziehen,
die unteren Flächen flach zu machen, wie bei 11, und diese unteren Flächen jedes der
Gewindegänge einen im wesentlichen rechten Winkel mit der Außenfläche des Flaschenhalses
bilden zu -lassen.
ίο Die Kappe 12 besteht aus einem ringförmigen
und hinabreichenden Flansch 13 mit einer Decke 14; sie ist vorzugsweise aus einem
Metallstück hergestellt und viel dünner und leichter gebaut, als es sonst bei solchen Ver-Schlüssen
der Fall ist. Innerhalb der Kappe befindet sich ein Bogen aus Papier oder irgendwelchem
anderen gewünschten Material, mittels dessen der Abschluß vollendet wird, sobald
die Decke der Kappe das Papier auf die obere ringförmige Kante des Flaschenhalses
drückt, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
Um das Angreifen der Hand an der Kappe zu erleichtern, kann diese mit einer Reihe von
Vorsprüngen 17 versehen sein.
Oberhalb der Unterkante des nach unten reichenden Flansches der Kappe ist eine Reihe
von nach innen und oben geneigten Vorsprüngen 18 gebildet, deren Oberkante 19 auch
geneigt ist, derart, daß sie so nahe wie möglieh mit der Neigung der Unterkante 11 der
unterbrochenen Schraubengänge übereinstimmt. Diese Vorsprünge werden durch Einschneiden
oder durch Stauchen oder Drücken des Metalls gebildet. Ihre Anzahl kann beliebig sein,
muß aber übereinstimmen mit der Anzahl der unterbrochenen Gewindegänge auf dem Flaschenhals.
Sie sind auf irgendwelche gewünschten Stellen um den Umfang des Kappenflansches verteilt, wobei aber auf ihre Lage
in bezug zu den Öffnungen 8 zwischen den Schraubengängen geachtet werden muß.
An passenden Punkten am Kappenflansch 13 sind herabhängende Lappen 20 gebildet, die
nachgiebig sind und sich von der Unterkante des Flansches aus nach unten erstrecken;
vorzugsweise haben sie einen kleinen Überhang nach außen, so daß der Kreis, der in
die Innenkante 21 (Fig. 4) der Lappen 20 eingreift, etwas kleiner ist als der äußere Durchmesser
der ringförmigen Schulter 3, wobei der Durchmesser aber doch so sein muß, daß das
untere Ende der Lappen frei auf der abgerundeten und sich allmählich nach außen erstreckenden
Oberfläche der ringförmigen Rippe 3 aufliegt, wenn die Kappe aufgesetzt wird. Auf
diese Weise bieten die Lappen der Kappe eine gute Führung und ermöglichen ein leichtes
Zentrieren derselben, so daß die Gewindegänge ohne Schwierigkeit und rasch zum Eingriff
gebracht werden können.
Die Bewegung, welche notwendig ist, die Decke der Kappe mit dem Kopf der Flasche
zusammenzubringen, ist, wie aus der Zeichnung hervorgeht, verhältnismäßig gering, und
während der Drehbewegung üben die nachgiebigen Lappen 20 einen wachsenden Druck auf die ringförmige Schulter 3 aus, wobei sie
nach außen herausgedrückt werden. Wenn dann schließlich die Kappe aufsitzt, so liegen
die Lappen 20 mit genügendem Druck auf der ringförmigen Schulter, um zufälliges Drehen
oder Lockern der Kappe zu verhindern, also mit genügender Reibung einen erheblichen
Widerstand gegen Drehen der Kappe in entgegengesetzter Richtung, oder mit anderen
Worten, gegen unbeabsichtigtes Ablösen und Entfernen, zu bieten, während zu gleicher
Zeit die Reibung der Lappen auf der ringförmigen Schulter, die die Abwärtsbewegung
der Kappe zu verzögern bestrebt ist, dazu führt, die obere geneigte Kante 19 der
Vorsprünge 18 kräftig gegen die untere Fläche 11 der Gewindegänge zu drücken, wodurch
die Vorsprünge gegen die Gewindegänge gesichert werden.
Bei der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Abänderung liegt das Neue darin, daß die Vorsprünge
18 neben den Lappen oder Vorsprüngen 20 liegen und mit ihnen zusammen arbeiten,
so daß beide Teile zusammen die Kappe führen, sie auf ihren Sitz bringen und sie darauf gegen ungewolltes Auslösen mittels
des kräftigen Reibungsangriffs der Lappen 20 an der Rippe 3 sichern, über die die Lappen
20 sich bewegen, während die Kappe herabgedrückt wird, wobei diese Vorsprünge durch
die gewölbte Oberfläche der Lappen allmählich gespannt werden. Da man die Vorsprünge
18, wenn gewünscht, zum Teil auf den Lappen 20 ausbilden kann, so können die
letzteren so gestaltet werden, daß sie ein Auswärtsbiegen gestatten, um die Vorsprünge 18
von den Gewindegängen zu befreien, falls Umstände eintreten sollten, die eine solche Benutzung
der Kappe erforderlich machen.
Claims (3)
1. Flaschen- oder Gefäßverschluß, bei dem eine Kappe mit Flanschvorsprüngen
in unterbrochene Gewindegänge des Flaschenhalses faßt, gekennzeichnet durch am Kappenflansch (13) vorgesehene nachgiebige
Lappen (20), die zwecks Führung der Kappe bei dem Aufsetzen und zwecks ihrer Sieherung
nach dem Festschrauben sich mit Druck gegen einen Ring (3) am Flaschenhals legen.
2. Flaschen- oder Gefäßverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die freien Enden der an der Unterkante des Kappenflansches (13) angebrachten
nachgiebigen Lappen (20) nach außen geneigt sind, und daß der Ring (3) am Flaschenhals
eine ebenfalls nach außen geneigte Oberfläche hat, so daß die Lappen (20) beim Niederschrauben der Kappe gespreizt
werden.
3. Flaschen- oder Gefäßverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die nachgiebigen Lappen (20) unter den in die Gewindegänge des Flaschenhalses eingreifenden Flanschvorsprüngen (19) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US435835TA | 1910-10-31 | 1910-10-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253197C true DE253197C (de) |
Family
ID=32596832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253197D Active DE253197C (de) | 1910-10-31 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253197C (de) |
| FR (1) | FR435835A (de) |
| GB (1) | GB191124095A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5589650A (en) * | 1993-04-21 | 1996-12-31 | Maschinenfabrik Gustav Eirich | Apparatus and method for defining molding technological properties of molding substances in casting works |
-
0
- DE DENDAT253197D patent/DE253197C/de active Active
-
1911
- 1911-10-31 FR FR435835A patent/FR435835A/fr not_active Expired
- 1911-10-31 GB GB191124095D patent/GB191124095A/en not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5589650A (en) * | 1993-04-21 | 1996-12-31 | Maschinenfabrik Gustav Eirich | Apparatus and method for defining molding technological properties of molding substances in casting works |
| AU676269B2 (en) * | 1993-04-21 | 1997-03-06 | Maschinenfabrik Gustav Eirich | A process and an apparatus for defining moulding technological properties of moulding substances in casting works |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR435835A (fr) | 1912-03-11 |
| GB191124095A (en) | 1912-05-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2114156B2 (de) | Leicht zu öffnender Behälterdeckel aus Blech, insbesondere Dosendeckel | |
| DE1154369B (de) | Als Originalverschluss ausgebildete Schraubkappe | |
| DE253197C (de) | ||
| DE4303238C2 (de) | Schraubenschlüssel | |
| DE2738551A1 (de) | Verschlusskappe fuer einen flakon | |
| DE69413942T2 (de) | Vorrichtung zur Entfernung von pilzförmigen Korken | |
| DE567569C (de) | Vorrichtung zum Befestigen des Bechers bei Isolierflaschen | |
| DE837355C (de) | Schliesskopf zum Befestigen von Verschlussdkappen oder Gefaessverschluessen | |
| DE2458600A1 (de) | Schraubverschluss fuer behaelter, flaschen oder dergleichen | |
| DE412461C (de) | Stechdeckelverschluss fuer Milchkannen u. dgl. | |
| DE2432445A1 (de) | Leicht zu oeffnender deckel | |
| AT159713B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Schraubverschlusses für Flaschen od. dgl. | |
| DE951787C (de) | Schraubteil mit geraendeltem Griff | |
| DE1916067C (de) | Vorrichtung zum Verschließen von Behältern | |
| DE629397C (de) | Verschluss fuer Behaelter | |
| DE60305892T2 (de) | Schliessvorrichtung für einen behälter | |
| DE677638C (de) | Sicherungskapsel an einem Spundverschluss | |
| DE274449C (de) | ||
| DE560896C (de) | Tankverschluss mit Verschlusskappe, Dichtungsring und Anzugschraube | |
| DE3150532C2 (de) | Verschlußvorrichtung für Getränkeflaschen | |
| DE614753C (de) | Verschlusseinrichtung fuer Gefaesse | |
| DE413265C (de) | Vorrichtung zur Verbindung von teleskopartig ineinandergreifenden Konstruktionsteilen | |
| DE398178C (de) | Zweiteiliger Knopf | |
| DE586940C (de) | Sicherheitsverschluss fuer Flaschen | |
| DE980016C (de) | Stuelpdeckel fuer Gefaesse sowie Hilfsvorrichtung und Verschliesskopf zu diesem Stuelpdeckel |