DE253196C - - Google Patents
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- Publication number
- DE253196C DE253196C DENDAT253196D DE253196DA DE253196C DE 253196 C DE253196 C DE 253196C DE NDAT253196 D DENDAT253196 D DE NDAT253196D DE 253196D A DE253196D A DE 253196DA DE 253196 C DE253196 C DE 253196C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- belt
- drive
- roller
- vicinity
- side surfaces
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M9/00—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
- B62M9/04—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio
- B62M9/06—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
- B62M9/10—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like involving different-sized wheels, e.g. rear sprocket chain wheels selectively engaged by the chain, belt, or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 253196 KLASSE 63 k. GRUPPE
Keilförmiger Treibriemen, besonders für Motorräder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Treibriemen, besonders für Motorräder, und zwar auf solche
Treibriemen, die in Verbindung mit Treibrollen mit V-förmigen Rillen Verwendung finden.
Es hat sich herausgestellt, daß ein Treibriemen mit flachen geneigten Treibflächen der
üblichen Art beim Umlaufen um eine kleine Treibrolle an den Treibflächen der Rolle nicht
ίο in richtiger Weise angreift, und zwar infolge
der Biegung, welcher der Riemen bei seinem Umlauf um die Rolle unterworfen ist, eine Biegung,
die in dem Sinn zur Wirkung gelangt, daß der äußere breite Teil des Riemens an Breite abnimmt,
während der innere schmälere Teil breiter wird, der dazwischen liegende Teil aber im wesentlichen seine normale Gestalt
beibehält. Die Folge davon ist, daß die äußeren und mittleren Teile der Treibflächen
ao bei dem Antrieb im wesentlichen keine Wirkung ausüben und dementsprechend auch
wenig abgenutzt werden, während der innere Teil nicht nur beim Antrieb eine größere
Rolle spielt, sondern auch dementsprechend beträchtlicherer Abnutzung unterworfen ist,
und zwar infolge des besonderen Druckes, der von der Zusammenpressung des Riemens
an dieser Stelle zwischen den Treibflächen der Rolle herrührt. Man hat daher bereits die
Motortreibriemen mit Rillen oder Nuten an der Treibfläche versehen, damit die Treibflächen
des Riemens sich stets mit derselben Neigung einstellen wie die der Treibflächen
der Rolle, d, h. unabhängig davon, ob der betreffende Teil des Triebriemens sich auf gerader
Bahn befindet oder um die Rolle gekrümmt ist, so daß die Flächen gleichmäßig mit den Treibflächen der Rolle zusammenwirken.
Nach der Erfindung wird bei der Beanspruchüng
des Riemens ein gleichmäßig verteilter Druck an den Treibflächen der Treibrolle in einfacherer Weise dadurch erzielt, daß
die Seitenflächen des Riemens am äußeren Umfange oder in der Nähe desselben mit
Ausbuchtungen und am inneren Umfange oder in der Nähe desselben mit Aussparungen
versehen sind.
Beim Umlaufen des Riemens um die Rolle werden diese unregelmäßigen Flächen regelmäßig
und annähernd flach, so daß der Riemen im Querschnitt etwa die Gestalt eines
gewöhnlichen Riemens in seiner gestreckten Lage annimmt und an den Treibflächen der
Rolle gleichmäßige Anlageflächen bildet.
Zur Veranschaulichung der Erfindung dient die Zeichnung, in welcher' Fig. 1 und 2 einen
Querschnitt und eine teilweise Seitenansicht eines solchen Treibriemens in gestreckter Lage
darstellen, während Fig. 3 ein schematischer Querschnitt ist, der den Treibriemen beim
Umlaufen um die Treibrolle zeigt.
α ist der äußere Teil des Riemens, der,' wie aus der Zeichnung ersichtlich, breiter gehalten
ist, b ist der innere schmalere Teil.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform wird die Verbreiterung dadurch
erzielt, der äußere Teil mit konvexen
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oder abgerundeten Ansätzen versehen ist, während der schmalere Teil dadurch entsteht,
daß der Riemen an der entsprechenden Stelle konkav oder ausgehöhlt gestaltet ist. Zwisehen
den konvexen und konkaven Teilen an beiden Seiten des Riemens liegt der mittlere
Teil c, der annähernd parallel zu den Treibflächen der Rolle verläuft.
Die mit der Treibrolle nicht in Berührung
ίο kommende Fläche d des Treibriemens ist
zweckmäßig konvex gekrümmt.
Aus Fig. 3 ist der neue Treibriemen im Querschnitt ersichtlich, und zwar in einer
Stellung, welche der Riemen beim Umlaufen um die Treibrolle einnimmt, so daß seine
Treibflächen flach gegen die Treibflächen der Rolle gepreßt sind, wie dies die strichpunktierte
Linie e zur Darstellung bringt. Die gestrichelte Linie f veranschaulicht die Lage,
welche ein gewöhnlicher Treibriemen zu den Treibflächen der Rolle einnimmt, und es ist
ersichtlich, daß ein solcher nur an seinem inneren Teil mit der Rolle in Eingriff kommt,
und daß so dieser Teil beträchtlicher Abnutzung unterworfen ist, da praktisch der ganze
Antrieb an dieser Stelle erfolgt. Im Gegensatz hierzu ist bei dem neuen Treibriemen
die' Abnutzung an der ganzen Treibfläche eine gleichmäßigere, weil hier keine wesentliche
Ungleichheit bezüglich des Druckes an den verschiedenen Stellen des Riemens herrscht.
Der in der Zeichnung dargestellte Riemen ist aus Gummi und Leinwand zusammengesetzt,
selbstverständlich kommt es aber auf das Material nicht an; wenn der Riemen aus Gummi und Leinwand besteht, wird er
zweckmäßig in Formen hergestellt, die so gestaltet sind, daß bei der Herstellung schon
der gewünschte Querschnitt entsteht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Keilförmiger Treibriemen, besonders für Motorräder, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen des Riemens am äußeren Umfange oder in der Nähe desselben mit Ausbuchtungen und am inneren Umfang oder in der^Nähe desselben | mit JAussparungen versehen sind, so daß bei der Beanspruchung des Riemens die Seitenflächen vollkommen eben mit gleichmäßig verteiltem Druck an den Treibflächen der Treibrolle anliegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE253196C true DE253196C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=511490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT253196D Expired DE253196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE253196C (de) |
-
0
- DE DENDAT253196D patent/DE253196C/de not_active Expired
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