DE2531383A1 - Presse zum vulkanisieren von kautschukgegenstaenden - Google Patents
Presse zum vulkanisieren von kautschukgegenstaendenInfo
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Description
W. 26678/75 12/se
Industrie Pirelli S.p.A, Mailand (Italien)
Presse zum Vulkanisieren von Kautschukgegenständen.
Die Erfindung bezieht sich auf Formpressen, die zum Vulkanisieren von Kautschukgegenständen verwendet
werden, und insbesondere auf Verbesserungen in der Ausführung von Pressen für die Herstellung von
Kautschukgegenständen.
Bekanntlich weisen solche Pressen eine Form, die in zwei oder mehr Teile unterteilt ist, deren Enden jeweils
einer oberen bzw. einer unteren Fläche (Preßplatte) zugeordnet sind, eine Heizeinrichtung und, falls
erforderlich, einen oder mehrere Mechanismen für die relative Verschiebung der genannten Pressenflächen auf
im Hinblick auf das Einführen des Gegenstandes zwischen die Formteile oder seine Herausnahme.
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Die Heizeinrichtung kann eine Ausführung mit Dampfkammer, eine Heißplattenausführung oder eine Ausführung
sein, bei der die Erhitzung mittels elektrischer Energie erfolgt.
Bei Dampfkammerausführungen sind Hohlräume in jedem Teil der Form und rund um die Sitze zur Aufnahme
des Gegenstandes vorgesehen.
Bei der Heißplattenausführung sind Hohlräume in einer Platte vorgesehen, die dem Fuß oder der Unterseite
jedes Formteiles zugeordnet ist und in direkter Berührung mit diesem steht.
In allen genannten Fällen werden Dampf hoher Temperatur oder elektrische Energie dazu verwendet,
die Wärme zuzuführen, die für das Vulkanisieren des innerhalb der Form angeordneten Gegenstandes erforderlich
ist.
Bei den oben genannten Formpressen ist eine kontinuierliche Wärmeisolierung zwischen den erhitzten
Flächen der Form bzw. der Heißplatte und den Flächen der Presse vorgesehen. Diese Wärmeisolierung ist erhalten
durch Schaffung einer kontinuierlichen Schicht aus Isoliermaterial, um Wärmeströmung von der Form zu
den Pressenflächen und ein Erhitzen der Pressenelemente zu verhindern.
Der Betätigungsmechanismus hat die Aufgabe, die Teile der Form gegenseitig anzunähern oder auseinanderzubewegen.
Am Ende der gegenseitigen Annäherung übt der Betätigungsmechanismus einen starken Druck auf
die Teile der Form aus, um mittels vollkommenen Schließens die Bildung eines Austriebs, eines Grates
od.dgl., der von dem Gegenstand vorsteht, zu verringern.
Wie es auf diesem Gebiet der Technik bekannt ist, muß dieser Austrieb, Grat od.dgl., durch welchen hindurch
gegebenenfalls in der Form vorhandene Luft austreten
kann, soweit wie möglich verringert oder ver-
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kleinert werden, um irgendeine Vergeudung von Kautschuk und nachfolgende Arbeitsvorgänge einer Fertigbehandlung
des Gegenstandes zu vermeiden.
Bei den oben erwähnten Vulkanisierpressen sind die Kräfte, die von der Form auf die obere und die
untere Pressenfläche, die beträchtlich größere Abmessungen
haben, übertragen werden, auf eine begrenzte Zone dieser Pressenflächen konzentriert, was in Verlauf
der Zeit zu einer Verformung führt, zufolge welcher die Endflächen sich einander nähern, während die mittleren
Zonen das Bestreben haben, sich voneinander zu trennen. Es ist zu verstehen, daß unter diesen Bedingungen
die Wärmeisolierung zwischen der Form und den genannten Pressenflächen wiederholten Beanspruchungen
unterworfen wird.
Leider haben die Isoliermaterialien, die gegenwärtig
verwendet werden, beispielsweise Asbest, der geeignete Bindemittel enthält, oder mit Glasfasern kombinierte
Phenolharze, obwohl sie gute Wärmeisolierungseigenschaften
haben, keine guten mechanischen Eigenschaften, so daß sie reißen, brechen od.dgl. und dauerhafte
Verformung erleiden können, wodurch gewisse Nachteile hervorgerufen werden.
Tatsächlich können ein Reißen oder Brechen oder eine dauerhafte Verformung der kontinuierlichen Isolierschicht
abgesehen davon, daß sie geringe jedoch kontinuierliche Warmeabstrahlung hervorrufen, zu einer
Änderung der ursprünglichen Dicke des Isoliermaterials in gewissen Zonen führen und als weitere Konsequenz zu
einer Änderung der ursprünglichen Passung zwischen der Formfläche und den Flächen der Presse führen.
Es ist offensichtlich, daß eine solche geänderte
Passung zu einem unregelmäßigen Schließen der Form führt mit der Folge unangemessener Austriebs- bzw. Gratbildung,
Tatsächlich ist, wenn die parallele Lage zwischen den
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Flächen, die für ein gutes Ergebnis des Formungsvorganges notwendig ist, geändert ist, ein vollkommenes Schließen
der Form nicht mehr gewährleistet, und der Austrieb, Grat od.dgl. hat nicht mehr, wie es erwünscht ist,
gleichmäßige Kontur und minimale Dicke.
Um die oben genannten Nachteile zu beseitigen, könnten die den Verformungen unterworfenen Pressenelemente
widerstandsfähiger ausgeführt werden. In einem solchen Fall ergibt sich jedoch der Nachteile beträchtlich
höherer Kosten für eine zweckentsprechende Gestaltung der gesamten Pressenausführung.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Formpresse der genannten Art so auszuführen, daß die oben erwähnten
Nachteile nicht auftreten.
Demgemäß ist ein Gegenstand der Erfindung eine Presse zum Vulkanisieren von Kautschukgegenständen,
und diese Presse umfaßt eine Form, die in zwei oder mehr Teile unterteilt ist, eine obere Pressenfläche
und eine untere Pressenfläche, deren jede einem Endteil der Form zugeordnet ist, eine Einrichtung zum Erhitzen
der Form, und einen Betätigungsmechanismus für relative Bewegung der Pressenflächen. Gemäß der Erfindung
ist eine solche Presse dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin eine Abstandseinrichtung aufweist,
die eine Luftschicht zwischen den Flächen der Presse und den erhitzten Flächen der Form bildet.
Gemäß einerbevorzugten Ausführungsform ist die Abstandseinrichtung an Stellen angebracht, die einen
symmetrischen Abstand von der Achse der Presse haben. Das Verhältnis zwischen dem symmetrischen Abstand der
Abstandseinrichtung von der Pressenachse und der Gesamtabmessung der Form liegt im Bereich zwischen o,5
und 0,8. Insbesondere weist die Abstandsexnrichtung hohle Metallzylinder auf.
Durch die Erfindung wird eine beträchtliche kon-
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struktive Verbesserung bei Vulkanisierpressen erhalten, da die Verwendung der hohlen Metallzylinder - oder
anderen Abstandsmittel beispielsweise in Form von Profilteilen
- zwischen den Flächen der Presse und der Form einerseits zu einer beträchtlichen mechanischen Verstärkung
der Wärmeisolierung führt, wie sie bisher niemals erhalten werden konnte, und andererseits bei geeigneter
Höhe der Zylinder oder der anderen Abstandsmittel ermöglicht, eine Zwischenluftschicht zu erhalten,
deren Grad der Wärmeisolierung besser ist als der Grad der Wärmeisolierung der bisher verwendeten Isoliermaterialien.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Fig. 1 ist eine schaubildliche Ansicht einer Presse. Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Presse gemäß
Fig. 1, wobei die Form in geschlossenem Zustand dargestellt ist.
Fig. 3 ist eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Schnittansicht mit einem Abstandszylinders.
Fig. k zeigt verschiedene Profilteile, die für die Abstandseinrichtung verwendet werden können.
Fig. 5 ist eine waagerechte Schnittansicht analog
der Fig. 3.
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 ähnliche Schnittansicht in der Ebene zwischen der oberen Pressenplatte
und dem benachbarten Forinteil. Die Presse gemäß der Erfindung umfaßt eine Form,
die in zwei oder mehr Teile unterteilt ist, deren Endteile mit 3 und 4 bezeichnet sind, deren jeder mit einer
oberen Pressenfläche 5 bzw. einer unteren Pressenfläche
6 zusammenarbeitet. Die Presse umfaßt weiterhin eine
Heizeinrichtung 12, 13 und einen Betätigungsmechanismus
7 für relative Bewegung zwischen den Pressenflächen 5
und 6.
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Die Formteile 3 und k weisen Jeweils eine Ausnehmung
8, 9 bzw. lo, 11 auf, die derart ausgebildet und angeordnet sind, daß bei geschlossener Form 2 ein
Ringraum geschaffen ist, dessen äußere Gestalt der Außenfläche des zu formenden Gegenstandes entspricht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der zu vulkanisierende Gegenstand ein Reifen.
Die Heizeinrichtung kann von unterschiedlicher Ausführung sein, sie kann beispielsweise eine Dampfkammerausführung
12, 13 sein. Die Dampfkammern 12 und 13 sind über nicht dargestellte Rohre mit einer Wärmequelle
verbunden und sie werden mit Dampf hoher Temperatur gefüllt, um Wärme über die Masse der Form 2 auf
den in dem Formhohlraum 8 bis 11 enthaltenen Reifen zu übertragen.
Der Betätigungsmechanismus 7 weist einen Stempel l6, der mit der oberen Pressenfläche 5 verbunden und
durch eine nicht dargestellte hydraulische Steuereinrichtung gesteuert ist, und eine Mehrzahl von Säulen
17» l8, 19 und 2o auf zur Führung der oberen Pressenfläche
5 bei ihrer Verschiebung relativ zu der unteren Pressenfläche 6, die an einem Fundament 21 befestigt ist.
Die Presse weist weiterhin eine Abstandseinrichtung auf zwischen den Pressenflächen 5» 6 und den erhitzten
Flächen der Form 2, um eine Erhitzung derjenigen Elemente der Presse zu verhindern, die mit der Vulkanisierung
direkt nichts zu tun haben.
Es ist zu verstehen, daß die Abstandseinrichtung verschiedene Ausführungen haben kann, vorausgesetzt,
daß sie in der Lage ist, eine Luftschicht zwischen den Flächen 5 und 6 der Presse und den erhitzten Flächen
der Form 2 zu bilden.
Es ist weiter zu verstehen, daß für die Luftschicht eine Dicke ausgewählt werden kann derart, daß der beste
Grad an Wärmeisolierung zwischen der Form 2 und den
509885/044S
Pressenflächen 5 und 6 erhalten wird. Insbesondere ist
gefunden worden, daß die Höhe der Abstandseinrichtung bzw. der durch diese Einrichtung gebildete Abstand wenigstens
einen Millimeter beträgt, um gute Wärmeisolierung zu erhalten.
Bezüglich der Anordnung der Abstandseinrichtung ist festzustellen, daß die verschiedenen Teile von ihr
in mit Bezug auf die Achse der Presse symmetrischer Anordnung vorgesehen sind, und daß insbesondere in ein
und derselben Richtung das Verhältnis zwischen dem symmetrischen Abstand der Abstandseinrichtung von der
Pressenachse und der Gesamtabmessung der Form zwischen o,5 und o,8 liegt.
Die erwähnte Anordnung wurde aus der Betrachtung abgeleitet, daß das Schließen der Form zu Kräften führt,
die gleichmäßig auf den oberen und den unteren Formteil 3 bzw. k übertragen werden, und daß der Abstand
zwischen den Abstandseinrichtungen, der unter der bestimmten Last zu der kleinsten Auswölbung führt, gerade
der oben angegebene Abstand ist.
Um selbst geringe Wärmeausbreitung durch Wärmeleitung von der Form zu den Pressenflächen 5» 6 über
die Abstandseinrichtung zu verhindern, ist diese weiterhin gegenüber den Berührungsflächen durch geeignete
Isoliermittel wärmeisoliert, um hohen Beanspruchungen zu widerstehen.
Um weiterhin geringfügiges Einstellen der Teile der Presse mit Bezug auf die Pressenflächen 5i 6 im
Fall ungenauen Zusammenbaus zu ermöglichen, sind elastische oder plastische oder elastisch-plastische
Isoliermittel vorgesehen, beispielsweise aus elastomerem Material, wie es nachstehend im einzelnen beschrieben
wird.
Die Abstandseinrichtung kann Elemente aufweisen, die einen Querschnitt wie ein Profilteil haben.
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Hiermit ist gemeint, daß die Abstandseinrichtung Elemente aufweisen kann, die ein übliches Profil, wie es
für Stahlteile verwendet wird, haben, beispielsweise Balkenprofil, Stangenprofil oder beispielsweise T-förmigen
Querschnitt oder Quadratquerschnitt oder Rechteckquerschnitt.
Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die
Teile der Abstandseinrichtung hohle Zylinder 22, 23, deren Achse mit der Achse der Presse übereinstimmt und
dip einen Grunddurchmesser L (Fig. 3) haben, der zu der Größe oder entsprechenden Abmessung der Form 2 das
oben angegebene Verhältnis hat.
Jeder der Zylinder 22, 23 ist, wie bereits gesagt, an seinen Enden gegenüber den Berührungsflachen wärmeisoliert
durch Anordnung einer geeigneten Isoliereinrichtung, um Värmeausbreitung in Richtung gegen die
Pressenflächen 5 und 6 zu verhindern.
Diese Isoliereinrichtung kann eine elastische oder eine elastisch-plastische Einrichtung beispielsweise
aus Polyamid oder Beton-Asbest sein, so daß eine vorteilhafte und richtige Passung der Formteile 3 und k
für den Fall unrichtigen Zusammenbaus ermöglicht ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform weist die
Isoliereinrichtung für jeden Zylinder 22, 23 zwei Isolierringe 2k, 25 bzw. 26, 27 auf, deren jeder in
einer betreffenden Ausnehmung 28, 29, 3o bzw. 31 der
Pressenflächen 5» 6 bzw. der Form 2 angeordnet ist.
Die möglichen Verbindungen zwischen den Pressenflächen
5» 6 und den Formteilen 3, k werden nachstehend
angegeben. Diese Verbindungen umfassen bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 für den Formteil 3 Flansche,
die als Ansätze 32, 33 gestaltet und mit Löchern versehen
sind, in die je ein Bolzen Jk bzw. 35 eingesetzt
ist, die in entsprechende Löcher in der zugehörigen Pressenfläche 5 eingeschraubt sind. Gleiche Verbindungs-
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mittel sind für den unteren Formteil k dargestellt.
Um auch hier Wärnieausbreitung zwischen den Flanschen der Forrateile 3» ^ und den Pressenflächen
5, 6 zu verhindern, sind isolierende Abstandsteile 3^1 37 vorgesehen.
Die beschriebene Presse bietet eine beträchtliche Verbesserung mit Bezug auf übliche Pressen, und dieser
Vorteil ist bequem zu verstehen unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Verformungen der unteren und der
oberen Pressenfläche 6 bzw. 5 die Ebenheit der Formteile
3, k nicht wesentlich ändern und damit auch die Qualität des vulkanisierten Gegenstandes nicht wesentlich
ändern. Tatsächlich kann angenommen werden, daß die Pressenflächen 5» 6 sich an zu Pressenachse symmetrischen
Zonen in gleichem Ausmaß verformen. Daher ist die symmetrische Anordnung der Abstandseinrichtung
derart, daß auch sie sich in dem gleichen Ausmaß verschiebt. Auf diese Weise haben die Formteile 3» ^ das
Bestreben, im wesentlichen ebene Anordnung beizubehalten, was gemäß vorstehender Beschreibung zur Bildung gleichmäßiger
Austriebe, Grate od.dgl. an dem zu formenden Gegenstand führt.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der besonderen Anordnung der Isoliermittel, die
in geeignete ringförmige Ausnehmungen 28, 29 ι 3o, 31
in den Formteilen 3i ^ und den Pressenflächen 5i 6
eingesetzt sind. Tatsächlich ist unter diesen Bedingungen das für die Isoliermittel verwendete Material
in den Ausnehmungen 28 bis 31 angeordnet und kann sehr
hohen Einheitsbeanspruchungen unterworfen werden, ohne sich unregelmäßig und übermäßig zu verformen, wie es
der Fall wäre, wenn die Isoliermittel auf einer ebenen Fläche angeordnet würden ohne irgendwelche Konturen
oder Begrenzungsmittel, die die Verformung begrenzen könnten. Daher haben die Isoliermittel das Bestreben,
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- Io -
sich als plastische Materialien zu verhalten, wodurch vorteilhaft kleine Einstellungen der Presse zufolge
ungenauen Zusammenbaus ermöglicht sind.
Obwohl die Erfindung bei einem Ausführungsbeispiel beschrieben ist, bei welchem die Heizeinrichtung
Dampfkammern aufweist, kann die Erfindung auch angewendet werden, wenn andere Heizeinrichtungen vorgesehen
sind, und insbesondere bei Pressen mit sogenannten Heißplatten. Im letzteren Fall wird die Abstandseinrichtung
zwischen der erhitzten Fläche der Heißplatte und der dieser zugeordneten betreffenden Fläche angeordnet.
Fig. k zeigt verschiedene Profilteile, die anstelle
des Abstandszylinders gemäß den Fig. 2 und 3 verwendet werden können.
Fig. 5 ist eine der Fig. 3 analoge Schnittansicht
unter Verwendung von Abstandsteilen einer der in Fig. k dargestellten Arten.
Fig. 6 ist eine der Fig. 5 ähnliche Schnittansicht,
jedoch in der Ebene zwischen der oberen Pressenplatte 5 und dem oberen Formteil 3» während die Schnittebene
bei der Darstellung gemäß Fig. f> zwischen der unteren
Pressenplatte 6 und dem unteren Formteil k liegt. Mit a ist der symmetrische Abstand der Abstandsteile beiderseits
der Mittelachse angegeben, und mit b ist eine entsprechende Abmessung der Form bezeichnet. Wie es
bereits in Verbindung mit der Ausführungsform gemäß den Fig. 2 und 3 angegeben ist, beträgt das Abstandsverhältnis
a : b o,5 bis o,8.
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Claims (8)
- - 11 PatentansprücheJ Presse zum Vulkanisieren von Kautschukgegen-, mit einer Form, die in zwei oder mehr Teile unterteilt ist, einer oberen Pressenfläche und einer unteren Pressenfläche, deren jede einer Endfläche des betreffenden Formteiles zugeordnet ist, einer Einrichtung zum Erhitzen der Form, und mit einem Betätigungsmechanismus zum Hervorrufen relativer Bewegung zwischen den Formteilen, gekennzeichnet durch eine Abstandseinrichtung, um zwischen den Pressenflächen (5, 6) und der betreffenden zugeordneten erhitzten Endfläche (3 bzw. 4) der Form (2) eine Luftschicht zu bilden.
- 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandseinrichtung an Stellen angeordnet ist, die von der Pressenachse in symmetrischen Abständen liegen.
- 3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in ein und derselben Richtung das Verhältnis zwischen dem Abstand der Abstandseinrichtung und der Gesamtabmessung der Form zwischen o,5 und o,8 liegt.
- k. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Abstandseinrichtung zwischen den erhitzten Flächen (3i 4) der Form und den Pressenflächen (5 t 6) derart ist, daß jeweils eine Luftschicht einer Dicke von wenigstens einem Millimeter gebildet ist.
- 5· Presse nach einem der Ansprüche 1 bis.4, dadurch gekennzeichnet, daß Isoliermittel (2*έ, 25, 26, 27) zwischen der Abstandseinrichtung und den Pressenflächen (5, 6) und zwischen der Abstandseinrichtung und den Formflächen (3, 4) angeordnet ist.b09885/0445
- 6. Presse nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Xsoliermittel elastische, plastische oder elastisch-plastische Mittel sind.
- 7· Presse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolienaittel aus elastomerem Material gebildet sind, welches hohen Beanspruchungen widerstehen kann.
- 8. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 7t dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandseinrichtung Teile aufweist, die Profilquerschnitt haben.9« Presse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile der Abstandseinrichtung hohle Zylinder (22, 23) sind.Io. Presse nach Anspruch 8 oder 9> dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Zylinder (22, 23) und der zugehörigen Pressenfläche (5 bzw. 6) und zwischen dem Zylinder und der betreffenden Endfläche (3 bzw. 4) der Form (2) aus elastomerem Material bestehende Isolierringe (24 bis 27) angeordnet sind, deren jeder in einer ringförmigen Ausnehmung (28 bis 31) in der betreffenden Pressenfläche bzw. in der betreffenden Formfläche angeordnet ist.509885/0445Leer
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| DE3444688A1 (de) * | 1984-12-07 | 1986-06-12 | Fried. Krupp Gmbh, 4300 Essen | Reifenheizpresse |
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| DE19817822C2 (de) * | 1998-04-21 | 2001-05-10 | Thyssen Krupp Ag | Reifenheizpresse |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| IT1017245B (it) | 1977-07-20 |
| JPS5111867A (ja) | 1976-01-30 |
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| AR206349A1 (es) | 1976-07-15 |
| BR7504289A (pt) | 1976-07-06 |
| GB1510353A (en) | 1978-05-10 |
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