DE2530862A1 - Arzneimittel zur verhuetung und behandlung von alkoholismus - Google Patents
Arzneimittel zur verhuetung und behandlung von alkoholismusInfo
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Description
"Arzneimittel zur Verhütung und Behandlung von Alkoholismus"
Priorität: 11. Juli 1974, Japan, Nr. 78 732/74-
Die Erfindung betrifft ein Arzneimittel zur Verhütung und Behandlung
von Alkoholismus. Das Arzneimittel enthält als Wirkungsbestandteil
Uridindiphosphat.
Äthanol, das im allgemeinen in Form alkoholischer Getränke eingenommen
wird, verursacht oft akuten und chronischen Alkoholismus. Die Einnahme großer Mengen alkoholischer Getränke in kurzer
Zeit verursacht eine starke Dämpfung des zentralen Nervensystems, Bewußtlosigkeit und tödlichen Ausgang. Die regelmäßige Einnahme
großer Mengen alkoholischer"Getränke, d.h. chronischer Alkoholabusus,
bewirkt somatische,physische und soziale Schäden. In
diesen Fällen wurde eine ungewöhnlich hohe Anreicherung neutraler Lipide in der Leber beobachtet, was Leberstörungen hervorruft
.
509885/1163
253Q862
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Arzneimittel zur Verhütung und
Behandlung von Alkoholismus zur Verfügung zu stellen. Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung betrifft somit den in den Ansprüchen gekennzeichneten
Gegenstand.
Das erfindungsgemäße Arzneimittel zur Verhütung und Behandlung von Alkoholismus besteht aus einem Trägerstoff und dem Uridindiphosphat
als Wirkungsstoff, in einer zur Verhütung und Behandlung
von Alkoholismus ausreichenden Menge.
Das Uridindiphosphat kann oral oder parenteral verabreicht werden.
Für die orale Einnahme werden Tabletten, Granulate, Pulver, Suspensionen und Limonaden bevorzugt, wobei die Pulver und Granulate
in Kapseln abgepackt werden können. Tabletten, Granulate oder Pulver werden in üblicher Weise durch Vermischen von Uridindiphosphat
mit einem üblichen Träger, wie Lactose, Stärke, Dextrin, Sucrose, kristalliner Cellulose, Kaolin, Calciumcarbonat
oder Talk, hergestellt. Suspensionen werden durch Suspendieren des Uridindiphosphats in einem Öl, wie Maisöl oder Olivenöl,
hergestellt. Limonaden werden durch Auflösen des Uridindiphosphats
in einer wäßrigen Citronensäure- oder Weinsäurelösung erhalten.
Injektionspräparate zur parenteralen Verabfolgung- werden
durch Auflösen von Uridindiphosphat in wäßriger isotonischer
Kochsalz- oder Kaliumchloridlösung, Abfüllen in eine Ampulle und Verschließen der Ampulle hergestellt. Die Lösung kann
auch in ein Pläschchen abgefüllt und lyophilisiert werden. Ausreichende
Mengen an Uridinphosphat im Arzneimittel sollten für
509885/ 1 163 ι
' die Verhütung und Behandlung von Alkoholismus vorhanden sein.
Im allgemeinen enthalten Präparate für die orale Einnahme, wie
Tabletten, Granulate, Pulver, Kapseln, Suspensionen oder Limonaden, den Wirkstoff in einer Menge von 10 bis 5000 mg, vorzugsweise
50 bis 500 mg pro Dosis. Injektionspräparate enthalten den
Wirkstoff in einer Menge von 10 bis 1000 mg, vorzugsweise 50
bis 500 mg pro Dosis.
Im erfindungsgemäßen Arzneimittel werden als Uridinphosphat Uridin-5'-diphosphat
oder TJridin-3'-diphosphat in freier Form oder als Metallsalz verwendet. Als Metallsalze werden vorzugsweise
die Natrium-, Kalium- oder Lithiumsalze verwendet.
Das Arzneimittel der Erfindung kann nicht nur bei akutem, sondern auch bei chronischem Alkoholismus eingesetzt werden. Ferner
kann es zur Verhütung und Behandlung von Alkoholismus verwendet werden.
Akuter Alkoholismus kann durch orale Einnahme des Arzneimittels in Form von Tabletten, Granulaten, Pulvern, Kapseln, Suspensionen
oder Limonaden, oder intravenöse oder intramuskuläre Injektionen des Arzneimittels vor oder bei der Einnahme alkoholischer
Getränke verhindert werden. Zur Behandlung von akutem Alkoholismus,
wie Trunkenheit, Alkoholvergiftung oder Koma, wird das Arzneimittel oral, intravenös oder intramuskulär gegeben. In diesem
Fall kann das Arzneimittel mehrmals innerhalb einiger Stunden gegeben werden, um einen hohen Uridindiphosphatspiegel im
• Blut zu erzielen.
ι ' 509885/1163 J
Da Uridindiphosphat gegenüber Menschen praktisch ungiftig ist,
kann eine beträchtliche Menge des Wirkstoffs zur Behandlung von akutem Alkoholismus verabreicht werden. Vorzugsweise wird der
Wirkstoff oral in einer Menge von 3OO mg pro kg Körpergewicht
pro Tag oder 30 mg pro kg Körpergewicht pro Tag parenteral verabreicht.
Das Arzneimittel der Erfindung eignet sich nicht nur zur Verhütung
und Behandlung von akutem Alkoholismus, sondern auch zur Verhinderung von chronischem Alkoholismus. Da es für chronische
Alkoholiker sehr schwer ist, sich alkoholischer Getränke zu enthalten, verhindert die Einnahme des Arzneimittels die Verschlimmerung
der Symptome von chronischem Alkoholismus.
Bei Verabreichung des erfindungsgemäßen Arzneimittels zum Zweck der Verhinderung von Alkoholismus, wird die Anreicherung neutraler
Lipide in der Leber gehemmt, die während des Alkoholismus zu beobachten ist. Gleichzeitig steigt der Blutalkoholspiegel
nicht so rasch an. Wenn das Arzneimittel vor der Behandlung eingenommen wird, wird der Blutalkoholspiegel unter Linderung
der Trunkenheit, Alkoholvergiftung oder des Komas erniedrigt.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
Hemmung der Anreicherung neutraler Lipide in der Leber. Männliche Hatten vom Sprague-Dawley-Stamm mit einem Gewicht von
180 - 30 g, die mit einem im Handel erhältlichen Rattenfutter
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(CLEA CE-2) gefüttert werden, werden 16 Stunden vor dem Beginn des Experiments nicht mehr gefüttert. Sie werden in Gruppen zu
je 10 Ratten eingeteilt. Jeder Ratte wird oral Dinatriumuridin-51-diphosphat
(nachstehend als UDP-2Na bezeichnet) in einer Maisölsuspension in einer Dosis von 100 mg pro kg Körpergewicht verabreicht.
30 Minuten nach der Eingabe wird jeder Ratte 50prozentiges
wäßriges Äthanol in einer Dosis von 6 g pro kg Körpergewicht oral verabreicht. Nach 24 Stunden, werden die Tiere getötet,
die Leber wird herausgenommen und ihr Gehalt an neutralen Lipiden nach der Methode von Van Handel und Zilver-Smit bestimmt.
In einem Kontrollversuch wird eine wäßrige Glucoselösung mit dem gleichen Kaloriengehalt wie das wäßrige Äthanol
anstelle von Äthanol eingesetzt. Die Ergebnisse sind in Tabelle I zusammengefaßt.
Verabfolgung von
Neutrale Lipide in der Leber (mg/g)
Hemmung, %
Maisöl und Glucose Maisöl und Äthanol UDP-2Na und Äthanol
| 11, | 47 | + | 9, | 99 |
| 4-0, | 27 | + | 7, | 25 |
| 12, | 69 | ί | 85 | |
95,7
Männliche Ratten vom Sprague-Dawley-Stamm mit einem Gewicht von
260 i 30 g, die mit einem im Handel erhältlichen Putter (CLEA
CE-2) gefüttert werden, werden 12 Stunden vor dem Beginn des
509885/1 163
Experiments nicht mehr gefüttert. Sie werden in Gruppen von je
10 bis 13 Ratten eingeteilt. Jeder Ratte wird Dinatriumuridin-5'-diphosphat
(UDP-21Ta) in Form einer Maisölsuspension in einer Dosis von 100 mg pro kg Körpergewicht oral verabreicht. 30 Minuten
danach wird 50prozentiges wäßriges Äthanol in einer Dosis von 6 g pro kg Körpergewicht gegeben und das Verhalten der
Ratten über 24 Stunden beobachtet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle II zusammengefaßt.
5 0 9 8 8 5/1 163 -1
cn ο co
| Verabfolgung von |
Zeit nach der Verabfolgung von Alkohol,Std |
Verhalten der Tiere | tiefer Schlaf |
flaches Liegen |
normales Laufen |
Aufrichtereflex - + |
5 5 8 10 10 |
| Maisöl und Äthanol |
3 6 9 12 18 |
4 4 2 O O |
3 4 5 1 O |
3 2 3 9 10 |
5 5 2 O O |
12 12 13 13 13 |
|
| JDP-21Ta und Äthanol |
3 6 9 12 18 |
HHOOO | 5 8 7 O O |
7 4 6 • 13 13 |
HHOOO |
cn co ο oo cn ro
Beispiel 3 *
Männliche Ratten vom Sprague-Dawley-Stamm mit einem Gewicht von
160 - 30 g, die mit einem im Handel erhältlichen Futter (CLEA
CE-2) gefüttert werden, werden 12 Stunden vor Beginn des Experiments nicht mehr gefüttert. Jeder Ratte wird 50prozentiges
wäßriges Äthanol in einer Dosis von 6 g pro kg Körpergewicht gegeben. Nach 30 Minuten wird den Ratten oral eine Suspension
von Dinatriumridin-5'-diphosphat (UDP-2Na) in Maisöl in einer Dosis von 100 mg UDP-2Na pro kg Körpergewicht gegeben. Das Verhalten
der Ratten wird nach der letzten Gabe 24· Stunden lang
beobachtet.
Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle III zusammengefaßt.
L ' 5 09885/1163
Taljelle III
cn ο co
| VeraTjfolgung von |
Zeit nach der VeraTjfo Igung von Alkohol, Std. |
Verhalten dei | tiefer Schlaf■ |
" flaches Liegen |
' Tiere | Aufrichtereflex | + |
| 3 | 3 | VJI | .normales Laufen |
— | 5 | ||
| Äthanol und Maisöl |
6 9 13 |
5 3 O |
3 3 2 |
O | 3 | 3 6 8 |
|
| • | 18 | O | O | O CM VO | 5 2 O |
8 | |
| 3 | 1 | 6 | 8 | O | 10 | ||
| Äthanol und UI)P-ZNa |
6. 9 |
1 1 |
7 6 |
4 | 1 | 9 10 |
|
| 12 | O | 1 | 3 4 |
2 1 |
11 | ||
| 18 | O | O | 10 | O | 11 | ||
| 11 | O |
cn co o
Beispiel 4-
Messung des Blutalkoholspiegels
Weibliche Ratten vom Sprague-Dawley-Stamm mit einem Gewicht von
150-20g werden in Gruppen von je 9 "bis 12 Ratten eingeteilt.
Nach 16stündigem Hungern wird jeder Ratte Dinatriumuridin-51-diphosphat
(UDP-2Na) in physiologischer Kochsalzlösung in einer Dosis von 100 mg Wirkstoff pro kg Körpergewicht oral verabfolgt,
Nach 30 Minuten wird jeder Ratte Äthanol in einer Dosis von
6 g pro kg Körpergewicht gegeben. 4 1/2 Stunden nach der Ithanolgabe
werden die Ratten mit Ither betäubt und aus ihrem Herz Blut entnommen, um den Blutalkoholspiegel nach der Alkoholdehydrogenasemethode
zu bestimmen. Im Kontrollversuch wird anstatt der UDP-2Na-Losung physiologische Kochsalzlösung benutzt.
Aus den in Tabelle IV zusammengefaßten Ergebnissen ist ersichtlich,
daß der Blutalkoholspiegel von Ratten, denen UDP-2Na gegeben
wurde, im Vergleich zum Kontrollversuch signifikant erniedrigt wird. Weiter wurde festgestellt, daß die Höhe des Blutalkoholspiegels
praktisch völlig den Veränderungen der Verhaltenssymptomen entspricht.
50 98 85/1163
| Te stnummer der Versuchs tiere |
- ΛΛ - | 2530862 | |
| 1 | Tabelle IV | ||
| I Versuch |
2 3 |
Blut alkoho1 sp i e - -gel, mg/ml |
Verhalten |
| 4 | 1.05 | normales Laufen | |
| 5 | 2.94 3.09 |
tiefer Schlag Liegen auf der Seite ii |
|
| 6 | 3.87 . | Il | |
| Kontroll | 7 | 3.48 | n |
| versuch | 8 | 2.79 | η |
| 9 | 2.79 | Il | |
| Mittelwert | 3.24 | Il | |
| 1 | 4.18 | it | |
| 2 | 3.05+0.84 | ||
| 3 | 2.11 | normales Laufen | |
| 4 | 1.77 | Il | |
| 5 6 |
0.57 | Il | |
| 7 | 0.24 | Il | |
| UDP-2Na- Versuch |
8 | 0.75 2.10 |
Il Il |
| 9 | 1.08 | Il | |
| 10 | 1.35 | Il | |
| 11 | 1.72 | Il | |
| 12 | 1.50 | Il | |
| Mittelwert | ■ 2.16 | flaches Liegen | |
| 2.74 | tiefer Schlaf | ||
| 1.51±l.O9* | |||
* Vertrauensgrenzen:. 98%
5 09885/1163
Γ Π
Beispiel 5 Herstellung von Arzneimitteln
a) Kapseln
300 g pulverisiertes Dinatriumuridin-5'-<iiphosphat werden mit
98 g Lactose und 2 g Magnesiumstearat gründlich vermischt. Je 400 mg des Gemischs werden in Hartgelatinekapseln (Kr. 1) abgefüllt
.
b) Pulver
250 g pulverisiertes Dinatriumuridin-5'-diphosphat werden mit
149 g Lactose und 1 g Magnesiumstearat gründlich vermischt.
c) Tabletten
(i) 100 g pulverisiertes Dinatriumuridin-5'-diphosphat werden
mit 46 g Lactose, 27 g kristalliner Cellulose, 5 g Maisstärke
und 2 g Magnesiumstearat gründlich vermischt. Aus dem Gemisch werden mit einer Tablettiermaschine Tabletten mit 8 mm Durchmesser
und einem Gewicht von 180 mg geformt.
(ii) 200 g pulverisiertes Dinatriumuridin-51-diphosphat werden
durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 0,287 mm passiert und mit 173 g Lactose und 20 g Calciumcarboxymethylcellulose
vermischt. Dieses Gemisch wird mit einer wäßrigen Paste von 4 g Maisstärke versetzt und zu einem Teig geknetet. Aus dem
Teig wird mit einem Extruder ein Granulat hergestellt. Das Granulat wird getrocknet, durch ein Sieb mit einer lichten Maschenweite von 1,168 mm passiert und mit 3 g Magnesiumstearat ver-
L ' 5 0 9 8 8 5/1163 -J
mischt. Aus dem Gemisch werden mit einer Tablettiermaschine Tabletten mit einem Gewicht von 200 mg und einem Durchmesser
von 8 mm geformt.
d) Injektionspräparat
3,6 g Kaliumdihydrogenphosphat, 14,4 g Dinatriumhydrogenphosphat
(NapHPO.*12HpO) und 60 g Dinatriumuridin-5f-diphosphat
werden in 1 Liter destilliertem Wasser gelöst. Die Lösung wird in farblose Ampullen mit einem Volumen von 2 ml abgefüllt. Die
Ampullen werden abgeschmolzen und 30 Minuten bei 1000C sterilisiert.
Das Injektionspräparat, das ungefähr 50 mg Dinatriumuridin-5
'-dipho sphat pro ml enthält und einen pH-Wert von 7 hat,
verursacht keine Schmerzen bei der Injektion.
509885/ 1163
Claims (5)
- PatentansprücheArzneimittel zur Verhütung und Behandlung von Alkoholismus, bestehend aus einem Uridindiphosphat und üblichen Trägerstof fen und/oder Verdünnungsmitteln und/oder Hilfsstoffen.
- 2. Arzneimittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Uridin-5'-diphosphat in freier Form oder dessen Metallsalz.
- 3. Arzneimittel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallsalz das Natrium-, Kalium- oder Lithiumsalz ist.
- 4. Arzneimittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Uridin-3'-diphosphat in freier Form oder dessen Metallsalz.
- 5. Arzneimittel nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallsalz das Natrium-, Kalium- oder Lithiumsalz ist.L 509885/1163
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7873274 | 1974-07-11 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2530862C2 DE2530862C2 (de) | 1984-12-06 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2530862A Expired DE2530862C2 (de) | 1974-07-11 | 1975-07-10 | Verwendung von Uridin-5'-diphosphat zur Verhütung und Behandlung von Alkoholismus |
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| DE (1) | DE2530862C2 (de) |
| FR (1) | FR2277591A1 (de) |
| GB (1) | GB1512043A (de) |
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| Publication number | Publication date |
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