DE2529719A1 - Vorrichtung zur einzelrettung der mitglieder von unterseeboot-besatzungen oder von tauchern aus grosser tiefe - Google Patents
Vorrichtung zur einzelrettung der mitglieder von unterseeboot-besatzungen oder von tauchern aus grosser tiefeInfo
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Description
Anmelder: ETAT PRANyAIS, vertreten durch den Staatsminister für nationale Verteidigung, Paris (Prankreich)
Vorrichtung zur ±,lnzelrettung der Mitglieder von
Unterseeboot-Besätzungen oder von Tauchern aus großer Tiefe
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens zur Einzelrettung der Besatzungsmitglieder
eines unter Wasser in großer Tiefe in HOt geratenen
Unterseebootes oder von in einer dichten Einschließung
befindlichen Tauchern, das in der DT-OS 2 412 235 beschrieben ist.
Der technische Bereich, auf den sich die Erfindung bezieht, ist der der Herstellung von Unterseeboot-Einzelrettungsgerät
en.
Nach dem erwähnten Verfahren betreten die Besatzungsmitglieder einzeln eine Schleuse, nachdem sie einen Kombinationsanzug
und eine kapuzenartige Kopfbedeckung angelegt haben. Da bei Tiefen unterhalb 180 m die Gefahr von Luftembolien
besteht, ist jeder Taucher mit einer Vorrichtung ausgerüstet, welche aus einem Bremsschirm besteht, welcher
die Aufstiegsgeschwindigkeit im letzten Teil de3 Aufstiegs verlangsamt.
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Brief vom Blatt / Dipl.-lng. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Die Erfindung hat zum Ziel, die Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu verbessern und dadurch einige
Nachteile des früher patentierten Verfahrens zu vermeiden
Bei der früher patentierten Vorrichtung wird die automatische Öffnung des Bremsschirms mechanisch durch das Öffnen
eines mit einer Auslösevorrichtung fest verbundenen Gehäuses bewirkt.
Diesbezüglich hat die Erfindung zum Ziel, einerseits das den Bremsschirm enthaltende Gehäuse und andererseits die
automatische Steuerungsvorrichtung zum Öffnen dieses Gehäuses zu trennen derart, daß man beide getrennt an dem Kombinationsanzug
des Tauchers befestigen kann und das Ganze dadurch weniger hinderlich und störend ist.
Bei dem erwähnten Verfahren weist die Vorrichtung eine einzige Feder auf, deren Kraft zugleich die Tauchtiefe, bei
welcher die Vorrichtung auslösebereit gemacht wird, und die Tiefe, bei welcher der Bremsschirm automatisch in Tätigkeit
tritt, bestimmt.
Die Erfindung hat diesbezüglich weiter das Ziel, die Mittel zu trennen, die die Regelung der Auslösetiefe und der Tiefe,
bei welcher die Öffnung des Bremsschirms automatisch stattfinden soll, ermöglichen, so daß man sie beide umabhängig
voneinander regeln und die Auslösetiefe mittels genaueren Mitteln als einer Feder bestimmen kann, da die Federcharakteristiken
mit der Zeit schwanken können, was bei fehlerhafter Einstellung der Auslösetiefe den Tod durch Luftembolie
zur Folge haben kann.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß mittels einer Vorrichtung
erreicht, welche außen an dem einzelnen Rettungskombinationsanzug befestigt wird und erstens aus einem einseitig
offenen Gehäuse besteht, welches mit einem Kolben
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an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
ausgerüstet ist und einen gefalteten Bremsschirm enthält, und zweitens aus einer Druckgasflasche besteht, welche mit
dem Gehäuse durch eine mit der dem Bremsschirm entgegengesetzten Seite des Kolbens in Verbindung stehende, biegsame
Leitung verbunden und mit einer Verschlußvorrichtung und Mitteln zum selbsttätigen Öffnen dieser Verschlußvorrichtung
versehen ist, sobald die Tauchtiefe einen vorherbestimmten Wert unterschreitet, beispielsweise bei einer Tiefe
von 60 Metern.
Weiter sind Vorrichtungen vorgesehen, welche die Mittel zum selbsttätigen Öffnen der Verschlußvorriehtung nur dann
spannen bzw. freigeben, wenn die auftretende Tauchtiefe einen vorherbestimmten Wert überschritten hat, oberhalb
dessen die Gefahr von Luftembolien beim Aufstieg besteht, beispielsweise wenn die Tauchtiefe 180 Meter überschritten
hat.
In einer vorteilhaften Ausführung besteht die Verschlußvorrichtung
aus einem Deckel, der einem Schlagbolzen gegenübersteht, welcher mit einem Kolben verbunden ist, der
von einer Druckfeder beaufschlagt ist und in einem festen Zylinder gleiten kann, der eine Sperrvorrichtung für den
Kolben aufweist, die automatisch ausgelöst wird, wenn die Tauchtiefe den vorherbestimmten Wert unterschreitet»
Die Sperrvorrichtung besteht vorteilhaft aus Kugeln, die in Löchern der Zylinderwand sitzen und einerseits in eine
Ringnut des Kolbens eingreifen und andererseits gegen die Innenwand eines verschiebbaren, zu dem festen Zylinder
gleichachsigen und ihn umgebenden Zylinders anliegen«
Dieser verschiebbare Zylinder ist mit einem Kolben in einer Kammer verbunden, die mit dem Außenraum durch Löcher
kommuniziert, und dieser Kolben wird von einer Feder gegen
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Brief vom BIoH Jf Dipl.-Ing. G. Schliebs
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den Wasserdruck gestützt und gegen eine quer durch die Kammer verlaufende Membran gedruckt in einer Stellung,
bei der die Kugeln durch den Zylinder in ihrer den Schlagbolzen sperrenden Lage gehalten werden.
Die Festigkeit der Membran ist so gewählt, daß sie zerreißt, sobald die Tauchtiefe den Maximalwert, bei welchem
die Auslösung erfolgen soll, übersteigt. Dadurch wird der verschiebbare Zylinder freigegeben, der sich verschiebt
und dabei seinerseits die Kugeln der Sperrvorrichtung für den Kolben bzw. dessen Schlagbolzen freigibt, sobald die
Tauchtiefe den Wert unterschreitet, bei welchem der Bremsschirm sich entfalten muß.
Vorteilhaft ist die zerreißbare Membran an ihrem Hand in der Kammerwand eingespannt und liegt zwischen zwei steifen
Scheiben, die eine leicht kleinere Fläche als die Membranfläche
haben, so daß die Membran sich nicht wölbt, bevor sie zerreißt.
Das Ergebnis der Erfindung ist eine verbesserte Vorrichtung zur Durchführung des eingangs genannten Verfahrens zur Rettung
aus großer Wassertiefe.
Diese verbesserte Vorrichtung zeigt den besonderen Vorteil, daß der Grenzwert der Tauchtiefe, bei welcher die Vorrichtung
auslösebereit gemacht wird, mittels einer unter Wasserdruck zerreißbaren Membran bestimmt wird, was mit großer
Genauigkeit und Sicherheit möglich ist, ohne daß sich dieser Grenzwert mit der Zeit ändert, wie dies bei Federn
durch Schwankungen leicht der Fall sein kann.
Ein anderer Vorteil besteht darin, daß die Tiefen zur öffnung des Bremsschirms und zur Vorbereitung des Steuervorgangs
(Auslösebereitschaft) durch unabhängige Einrichtungen bestimmt werden«
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Brief vom Blatt Ϋ Dipl.-Ing. G. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Gehäuse des Bremsschirms von der Vorrichtung zur automatischen Steuerung
der Öffnung des Bremsschirms getrennt werden kann. Dadurch kann das Gehäuse an einem Bein des Kombinationsanzuges
befestigt werden, so daß der Insasse des Kombinationsanzuges während des gebremsten Aufstiegs in vertikaler
Lage bleibt. Daher können die Druckluftflasche und die Verschlußvorrichtung an einer anderen Stelle des Kombinationsanzuges,
z.Bo in einer seitlichen Tasche befestigt werden.
Die nachstehende Beschreibung erläutert die zugehörigen Zeichnungen, die ohne Einschränkung ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung darstellen. Es zeigen:
Pig. 1 die Gesamtansicht einer auf einem Rettungskombinationsanzug
befestigten Vorrichtung nach der Erfindung ;
Figo 2 das Bremsschirmgehäuse im Längsschnitt;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Druckgasflaschen-
verschlußdeckel mit Bolzenvorrichtung in Verschlußlage;
Pig. 4 einen Längsschnitt gemäß Pig ο 3 mit der Bolzenvorrichtung
in Auslöselage.
Pig. 1 stellt einen Taucher dar, der einen Kombinationsanzug
trägt, welcher die Einzelrettung der Besätzungsmitglieder
von in BOt geratenen Unterseebooten oder von in einer dichten Einschließung unter Wasser befindlichen Tauchern
ermöglicht. Dieser Kombinationsanzug 1 ist bekannterweise
so ausgerüstet, daß der Taucher einen Auftrieb und eine Aufstiegsgeschwindigkeit erfährt und daß er während des
Aufstiegs, der mehrere Minuten dauert, atmen kann.
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Brief vom Bbtt · Dipl.-Ing. 6. Schliebs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist an einer Außenseite des Kombinationsanzugs befestigt. Sie besteht erstens
aus einem am Unterschenkel eines Beines befestigten
Gehäuse 2, welches einen gefalteten Bremsschirm 3 enthält (Figo 2), zweitens aus einer Druckluftflasche 4, beispielsweise
einer CC^-Hasche, welche in einer seitlichen Tasche
untergebracht ist. Die Flasche 4 ist mit dem Gehäuse 2 durch eine biegsame leitung 5 verbunden. Sie ist mit einem
zerstörbaren Verschluß 6 ausgerüstet, der bei Unterschreiten einer eingestellten Tauchtiefe, beispielsweise
60 Metern, die Flasche 4 und das Gehäuse 2 verbindet und dadurch selbsttätig den Bremsschirm 3 aus dem Gehäuse
drückt und öffnet.
Fig. 2 zeigt das zylindrische, am unteren Teil offene Gehäuse 2, das den gefalteten Bremsschirm 3 enthält. Am
oberen Ende weist es einen Kolben 7 auf, über welchem die biegsame leitung 5 befestigt ist» Bei Öffnung des Verschlusses
6 der Druckluftflasche 4 wird der Kolben 7 unter dem luftdruck bewegt, und der Bremsschirm 7 wird aus
dem Gehäuse 2 gedruckt. Ein Seil 8 ermöglicht, den Bremsschirm von Hand aus dem Gehäuse zu ziehen.
Fig. 3 und 4 zeigen im Schnitt den ganzen zerstörbaren Verschluß 6, der auf die Druckluftflasche 4 aufgeschraubt
ist. Identische Teile tragen auf beiden Fig. gleiche Bezugszeichen. Mit 9 ist der Verschlußdeckel der Flasche 4
bezeichnet. Dieser Verschlußdeckel 9 sitzt gegenüber einem sticheiförmigen Bolzen 10, den ein in einem festen
Zylinder 12 verschiebbarer Kolben 11 trägt.
Der Kolben 11 weist eine Ringnut 13 auf. Der Zylinder 12
weist mehrere, z.B. drei löcher 14 auf, in welchen Kugeln 15 sitzen. Dies sind die Sperrkugeln des Schlagbolzens 10,
der gegen den Verschlußdeckel 9 durch eine Feder 10a geschnellt werden kann.
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das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Fig. 3 zeigt, wie die Kugeln 15 in der Ringnut 13 durch einen "beweglichen Zylinder 16 festgehalten werden. Dieser
Zylinder ist mit dem Zylinder 12 gleichachsig und umgibt ihn mit sehr wenig Spiel.
Der Zylinder 16 ist mit einem Kolben 17 verbunden, der in
eine Kammer 18 taucht, die über Löcher 19a und 19b mit
dem Meerwasser in Verbindung steht. Der Druck des in der Kammer 18 enthaltenen Wassers drückt den Kolben 17 nach
oben, indem er eine Feder 20 zusammendrückt, die auf den
Kolben 17 eine dem Wasserdruck entgegenwirkende Kraft aufbringt. Auf der Kolbenfläche sitzt ein Stiel 21, welcher
auf einer zerreißbaren Membran 22 ruht, die quer im Gehäuse 18 liegt.
Fig. 3 zeigt die noch heile Membran 22. In dieser Stellung kann der Zylinder 16 sich nicht soweit nach unten bewegen,
daß er die Sperrkugeln 15 freigeben würde. Der Schlagbolzen 10 kann sich also nicht bewegen, und der Bremsschirm
wird nicht freigegeben.
Die Membran 22 teilt die Kammer 18 in zwei Hälften; die obere 18a steht unter hydrostatischem Druck, die untere
18b ist wasserdicht. Der Wasserdruck wirkt dadurch auf eine einzige Seite der Membran. Die Festigkeit dieser
Membran ist so gewählt, daß sie zerreißt, sobald die Tauchtiefe einen vorherbestimmten Wert überschritten hat, beispielsweise
180 m, d.i. der Grenzwert, jenseits dessen Iiuftembolien Unfälle verursachen können.
Pig. 4 zeigt die zerrissene Membran 22. Der Kolben 17 und der Zylinder 16 sind jetzt frei. Solange die Tauchtiefe
groß bleibt, wird die Feder 20 durch die Wirkung des Wasserdrucks auf den Kolben 17 weiter zusammengedrückt,
und der Zylinder 16 hält die Sperrkugeln 10 in ihrer den
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Brief vom Blctt % Dipl.-Ing. G. Schlichs
an das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt
Schlagbolzen verriegelnden Stellung. Sobald die Tauchtiefe auf einen Grenzwert abnimmt, der von der Federkraft
abhängt, stellt sich der bewegliche Zylinder 16 so ein, daß die Sperrkugeln 15 frd sindo Die Kraft der Feder
wird so gewählt, daß der Öffnungsvorgang auf dem Aufstiegsweg bei ungefähr 60 Metern stattfindet. Der sticheiförmige
Schlagbolzen 10 wird dann mit dem Kolben 11 gegen den
Deckel 9 geschnellt, welcher mit dem Stichel gelocht wirdo
Der Druck des in der Flasche 4 enthaltenen Gases schiebt den Kolben 11 zurück, und das Gas strömt längs Nuten 23
im Kolbenmantel zu der Ringnut 13, die mit Bohrungen 24 kommuniziert, welche in einen Ringraum münden, an den die
biegsame Leitung 5 angeschlossen ist.
Die Membran 22 besteht aus einer Berylliumbronzepastille mit einer Dicke von 0,02 mm, deren Rand in die Wandung
der Kammer 18 eingebaut ist. Diese Pastille liegt zwischen zwei Scheiben 25a und 25b, welche mit Kiet en zusammengehalten
sind. Im Fall einer ringförmigen Pastille haben die Scheiben einen leicht kleineren Durchmesser als die
Pastille; Diese Scheiben sollen verhindern, daß die Pastille sich wölbt. Der Riß der Membran 22 wird durch die
Seherwiykaag zwischen den Scheibenrändern unä üer zylindrischen
Eammerwanäujttg verursacht, was ermöglicht, den fBuchdruck,
"bei welchem dieser Hiß stattfindet, präzise zu best
Ismen.
Is bedarf keiner näheren Erläuterung, daß eine
von anders ale das beschriebene Ausführungsbeispiel gestalteten
Ansführungsformen möglich ist, ohne den Rahmen
Erfindung zu verlassen·
- Patentansprüche -
809810/0248
Claims (1)
- Brief vom ßlctt tf Dipl.-Ing. G. Sdilfebsan das Deutsche Patentamt, München PatentanwaltPat entansprücheVorrichtung zur Rettung einer unter Wasser befindlichen Person in Verbindung mit einem Kombinationeanzug mit zur Erzeugung eines Auftriebes und einer Aufstiegsgeschwindigkeit geeigneten Einrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß außen an dem Kombinationsanzug befestigt sind: erstens ein einseitig offenes Gehäuse (2), welches mit einem Kolben (7) ausgerüstet ist und einen gefalteten Bremsschirm (3) enthält,zweitens eine Druckgasflasche (4), welche mit dem Gehäuse durch eine mit der dem Bremsschirm entgegengesetzten Seite des Kolbens (7) in Verbindung stehende, biegsame Leitung (5) verbunden und mit einer Verschlußvorrichtung (6) und Mitteln (10 bis 16) zum selbsttätigen Öffnen dieser Verschlußvorrichtung versehen ist, sobald die Tauchtiefe einen vorherbestimmten Wert unterschreitet.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß weiter Vorrichtungen (17 bis 22) vorgesehen sind, welche die Mittel (10 bis 16) zum selbsttätigen Öffnen der Verschlußvorrichtung (6) nur dann spannen (freigeben), wenn die auftretende Tauchtiefe einen vorherbestimmten Wert überschritten hat.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorrichtung (6) aus einem Deckel (10) besteht, der einen Schlagbolzen (10) gegenübersteht, welcher mit einem Kolben (11) verbunden ist, der von einer Druckfeder (10a) beaufschlagt ist und in einem festen Zylinder (12) gleiten kann, der eine Sperrvorrichtung (15) für den Kolben aufweist, die automatisch ausgelöst wird, wenn die Tauchtiefe den vorherbestimmten Wert unterschreitet.6.08810/0246Brief vom Blatt W Dipl.-Ing. G. Schliebsan das Deutsche Patentamt, München Patentanwalt4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus Kugeln (15) besteht, die in Löchern (14) der Zylinderwand sitzen und einerseite in eine Eingnut (15) des Kolbens (11) eingreifen und andererseits gegen die Innenwand eines verschiebbaren, zu dem festen Zylinder (12) gleichachsigen und ihn umgebenden Zylinders (16) anliegen*5. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß 4er verschiebbare Zylinder (16) mit einem !Kolben (17) in einer Kammer (16) verbunden iat, die mit üem AuSenraum durch löcher {I9af 19b) koaiauni ziert, und daß dieser Kolben von einer ?eder (20) gegen den Wasserdruck gestützt und gegen ein© quer durch die Kammer verlaufende Membran {22) gedrückt ist in einer Stellung, bei der öle Kugeln (15) durch den Zylinder (16) in ihrer den Schlagbolzen {10) sperrenden üage gehalten sind.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Festigkeit der Membran (22) so gewählt ist, daß sie zerreiSt» aobald die lauchtiefe den Maximalwert übersteigt, und dadurch den verschiebbaren Zylinder (16) freigibt, der sieh verschiebt und die Kugeln (15) der Sperrvorrichtung für <ien Kolben (11) bzw* deseen Schlagbolzen (10) freigibt, sobald die Tauchtiefe den vorherbestimmten Wert unterschreitet*7. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, üaß die zerreifibare Membran (22) an ihrem Hand in der Kammerwand eingeepannt iat und zwischen zwei steifen Scheiben (25a, 25b) liegt, welche eine leicht kleinere !lach© als die Membranfläche haben.6.09810/0246AALeerseite
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |