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DE2529520A1 - Laengsdichtes koaxiales elektrisches kabel - Google Patents

Laengsdichtes koaxiales elektrisches kabel

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Publication number
DE2529520A1
DE2529520A1 DE19752529520 DE2529520A DE2529520A1 DE 2529520 A1 DE2529520 A1 DE 2529520A1 DE 19752529520 DE19752529520 DE 19752529520 DE 2529520 A DE2529520 A DE 2529520A DE 2529520 A1 DE2529520 A1 DE 2529520A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dielectric
cable
sealing compound
outer conductor
extruded plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752529520
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Ing Grad Eckstein
Wolfgang Dipl Phys Katzschner
Reiner Ing Grad Schneider
Norbert Dipl Ing Sutor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19752529520 priority Critical patent/DE2529520A1/de
Publication of DE2529520A1 publication Critical patent/DE2529520A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/282Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable
    • H01B7/2825Preventing penetration of fluid, e.g. water or humidity, into conductor or cable using a water impermeable sheath
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1834Construction of the insulation between the conductors
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/067Insulating coaxial cables
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/32Filling or coating with impervious material
    • H01B13/322Filling or coating with impervious material the material being a liquid, jelly-like or viscous substance
    • H01B13/323Filling or coating with impervious material the material being a liquid, jelly-like or viscous substance using a filling or coating head

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Längsdichtes koaxiales elektrisches Kabel Koaxiale elektrische Kabel und koaxiale elektrische Leitungen werden in neuerer Zeit in bedeutendem Umfang als Antennenleitungen in Empfangsanlagen für Rundfunk und Fernsehen sowie in Netzen für das Kabelfernsehen verwendet. Derartige Kabel und Leitungen zeigen im wesentlichen folgenden Ausbau: Auf einen drahtform gen Innenleiter ist ein Dielektrikum aufgebracht, bei dem es sich in der Regel um einen extrudierten, gegebenenfalls verschäumten Kunststoff handelt. Anstelle eines sogenannten Volldielektrikums werden auch im wesentlichen durch Luft gebildete Dielektrika vorgesehen, bei denen auf den Innenleiter in Abständen Isolierscheiben aufgebracht sind oder bei denen der Innenleiter mit einer isolierenden Wendel umgeben ist. Auf die Isolierung ist der Außenleiter aufgebracht, der seinerseits von einer Schutshülle,in der Regel von einem Kunststoffmantel umgeben ist. Als Außenleiter kommen mitunter Geflechte aus Metalltirähten, insbesondere Kupferdrähte in Betracht, häufig bestebt der Außenleiter jedoch aus einem Metallband, das längseinlaufend zu einem Rohr geformt ist, wobei sich die Bandkanten des Metallbandes überlappen können (Dv-QS 1 765 405).
  • Derartige koaxiale Kabel und Leitungen werden bei ihrer Verwendung als Antennenleitungen häufig auch in Erde verlegt. Daher wird an diese Kabel und Leitungen auch die Forderung der Längswasserdichtigkeit gestellt, d. h. bei einer Beschädigung der äußeren Schutzhülle und gegebenenfalls des Außenleiters soll sich keine Feuchtigkeit in Längsrichtung des Kabels zwischen der Isolierung und dem Außenleiter und/oder zwischen dem Innenleiter und dem Außenleiter ausbreiten können. Bin Ausbreiten von Feuchtigkeit zwischen dem Innen- und dem Äußenleiter, also innerhalb des Dielektrikums, kann nur bei den. Kabeln oder Leitungen erfolgen, bei denen das Dielektrikum im wesentlichen durch Luft gebildet wird. Zum Verhindern des Ausbreitens von Feuchtigkeit innerhalb des Dielektrkums sind bereits verschiedene Möglichkeiten bekannt (D2-AS 1 099 608, DT-OS 1 903 700). Im wesentlichen läuft es immer darauf hinaus, daß das Dielektrikum in Längsrichtung in abgeschlossene Kammern unterteilt wird.
  • Bei Kabeln oder Leitungen mit einem Dielektrikum aus extrudiertem, gegebenenfalls verschäumtem Kunststoff ist dieser Bereich automatisch längswasserdicht. Zusätzlich besteht aber noch bei beiden Dypen die Gefahr, daß sich zwischen dem Dielektrikum und dem Außenleiter Hohlräume befinden, die auf einem beliebigen Wege in Längsrichtung miteinander in Verbindung stehen können. Diese Hohlräume können einmal dadurch entstehen, daß der Innendurchmesser des zu einem Rohr geformtenMetallbandes,das den Außenleiter bildet, größer ist als der Außendurchmesser des Dielektrikums, zum anderen können sie auch dadurch entstehen, daß Außenleiter und Dielektrikum unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten besitzen.
  • Besteht der Außenleiter aus einem Metallband, dessen Bandkanten sich überlappen, so besteht besonders an dieser Stelle die Gefahr eines in Längsrichtung verlaufenden Hohlraumes. Um ein Ausbreiten von Feuchtigkeit zwischen Dielektrikum und Außenleiter zu verhindern ist es bekannt, den aus einet Metallband geformten Außenleiter mit Hilfe einer auf die Innenseite des Metallbandes aufgebrachten Kunststoffbeschichtung mit dem Dielektrikum zu verkleben (I?T-oS 1 765 405). Bei einem derartigen Kabel ergeben sich Jedoch Schwierigkeiten hinsichtlich der Montage von Garnituren, weil die innere Beschichtung des Metallbandes die Herstellung von freien Kontaktflächen für die Verbindung des Kabels mit Garnituren erschwert.
  • Um ein Ausbreiten von Feuchtigkeit in den Hohlräumen zu verhindern, ist weiterhin vorgeschlagen, auf das Dielektrikum mindestens zwei Bänder aus Streifen oder Fäden aus elastischem oder plastisch verformbarem Material derart aufzuspinnen, daß die Hohlräume in Längsrichtung in voneinander getrennte Kammern unterteilt werden (P 24 34 649.4).
  • Die Erfindung geht aus von einem koaxialen elektrischen Kabel oder einer koaxialen elektrischen Leitung bestehend aus einem Innenleiter, einem Dielektrikum aus extrudiertem Kunststoff, einem Aussenleiter sowie einem extrudierten Kunststoffmantel, bei dem der Außenleiter aus einem glatten, länsgeinlaufend zu einem Rohr geformten Metallband besteht.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem derartigen Kabel oder einer derartigen Leitung auf einfache Weise eine ausreichende Längswasserdichtigkeit sicherzustellen, ohne die Ubertragungseigenschaften des Kabels oder der Leitung wesentlich zu beeinträchtigen und ohne die Montage von Garnituren zu erschweren.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Dielektrikum über die ganze Länge von einer gleichmäßigen Schicht aus elektrisch hochwertiger,wasserabweisender Dichtmasse umgeben ist.
  • Bei einem derartigen Kabel oder einer derartigen Leitung wird also eine bestimmte Schicht etwa,i - lmm Dicke einer wasserabweisenden Dichtmasse auf das Dielektrikum aufgetragen. Bei der anschließenden Umhüllung mit dem Außenleiter füllt die Dichtmasse den Raum zwis-chen Außenleiter und Dielektrikum voll aus. Bei einer Beschädigung des äußeren Kunststoffmantels und des Außenleiters kann sich damit die Feuohtigkeit praktisch nicht mehr in Längsrichtung ausbreiten.
  • Als Dichtmasse kommen nur elektrisch so hochwertige Substanzen in Frage, daß dieSbertragungseigenschaften der Bettung oder des Kabels nicht wesentlich beeinträchtigt werden. Eine einfache Montage von Garnituren ist ebenfalls sichergestellt, da sich die Dichtmasse von der Innenseite des Außenleiters leicht entfernen läßt und somit eine erforderliche Kontaktierung zwischen Garnitur und Kabel ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die elektrisch hochwertige, wasserabweisende Dichtmasse aus hochreinen Kohlenwasserstoffen von fester bis öliger Konsistenz besteht.
  • Elektrisch hochwertig bedeutet in diesem Fall, daß die Dichtmasse eine möglichst kleine Dielektrizitätskonstante und ebenfalls einen auch bei hohen Frequenzen kleinen Verlustwinkel besitzt.
  • Die gemäß der Erfindung verwendete Dichtmasse wird vorzugsweise aus Polyisobutylen bestehen. Polyisobutylen besitzt dielektrisch hochwertige Eigenschaften und ist praktisch in jeder beliebigen Konsistenz zwischen dünnflüssig und fest zu bekommen. Selbstverständlich kommen auch noch andere hochreine Kohlenwasserstoffe in Frage, wie z.B. dickölige Paraffine, niedermolykulare Polyäthylen von salbiger Konsistenz oder auch Kohlenwasserstoffwachse.
  • Zum Aufbringen der Dichtmasse auf das Dielektrikum sieht die Erfindung einen zylindrischen Füllkopf mit an den Stirnflächen angebrachten auswechselbaren Ein- und Auslaßstutzen vor, der an der Gehäusewandung einen zur Füllkopfachse konzentrischen Ringkanal mit über den Umfang gleichmäßig verteilten, düsenartigen Austrittsöffnungen zum eigentlichen Füllraum hin aufweist, dem die Dichtmasse aus einem Vorratsbehälter mittels einer regulierbaren Dosierpumpe über Rohrleitungen zuführbar ist.
  • Im Prinzip sind derartige Fülleinrichtungen bereits bekannt.
  • Vberwiegend werden sie zum Füllen von aus kunststoffisolierten Adern aufgebauten vieladrigen Kabelseelen eingesetzt, bei denen die Zwischenräume zwischen den einzelnen Adern zur Längsabdichtung mit Füllmasse ausgefüllt werden sollen. Hierbei wird in den Fülleinri ch tun gen die Füllmasse unter erheblichen Uberdruck gesetzt, damit sie zwischen den Adern in die Zwischenräume eindringen kann tDD-OS 2 218 118). Auch ist bereits bekannt, eine Kabelseele äußerlich mit einer Dichtmasseschicht zu umgeben und dann anschließend eine Metallarmierung aufzubringen (I)T-oS 2 151 183). Die hierzu vorgeschlagene Vorrichtung führt die Dichtmasse in flüssigem Zustand von einem Vorratsbehälter über eine Rohrleitung dem eigentlichen Füllkopf zu, in dem sie aus einem nach unten gerichteten Endabschnitt ausfließt und sich somit ausschließlich von oben über die Kabelseele ergießt. Die überschüssige Füllmasse fließt durch eine Auslaßöffnung wieder in den Vorratsbehälter zurück. Bei einer derartigen Auftragung der Füllmasse von oben ist es keinesfalls sichergestellt, daß die schnell durch den Füllkopf hindurchbewegte Kabelseele auf ihrem ganzen Umfang gleichmäßig mit Füllmasse bedeckt wird.
  • Um die gleichmäßige Bedeckung mit Füllmasse auf den ganzen Umfang und über die ganze Länge sicherzustellen, sieht der erfindungsgemäße Füllkopf einen Ringkanal vor, dem an einer Stelle über Dosierpumpen definierte Mengen Füllmasse zugeführt werden können.
  • Im Bereich dieses Ringkanales ist die Gehäusewandung in gleichmäßigen Abständen über den gesamten Umfang verteilt mit düsenartigen Öffnungen versehen, durch die nun von allen Seiten Füllmasse auf den hindurchgeführten isolierten Innenleiter aufgebracht wird. Durch die Dosierpumpe kann die Menge der zugeführten Masse und damit der in dem Ringkanal aufbauende Druck so eingestellt werden, daß genau die benötigte Füllmassemenge auf den Leiter aufgebracht wird und nicht mehr.
  • Um zu gewährleisten, daß die Auftragsschichten, auch dicke Auftragsschichten, gleichmäßig den Innenleiter mit Isolierung umgeben, ist vorgesehen, daß der Auslaßstutzen an seiner Innenoberfläche mehrere über den Umfang gleichmäßig verteilte, achsparallel verlaufende, keilförmige Stege aufweist. Der zu beschichtende isolierte Innenleiter wird damit im Auslaßstutzen zentriert. Im Füllkopf auf den isolierten Innenleiter aufgebrachte Dichtmasse kann somit-nicht durch einseitige Berührung zwischen Innenleiter und Auslaßstutzen ungewollt wieder abgestreift werden.
  • Soll die Dichtmasse bei einer Temperatur überhalb von Zimmertempratur zugeführt und aufgebracht werden, so muß die Möglichkeit bestehen, sämtliche Anlageteile wie den Füllkopf, Ein- uud Auslaßstutzen und auch die Zuleitungsrohre zu temperieren.
  • An einem Ausfuhrungsbeispiel sei die Erfindung nun näher erläutert.
  • Dabei zeigt Fig. 1 ein gemäß der Erfindung ausgebildetes längsdichtes koaxiales Hochfrequenzkabel im Schnitt, Fig. 2 einen Füllkopf zum Aufbringen der Dichtmasse und Fig. 3 einen Schnitt durch einen Auslaßstutzen.
  • Das Hochfrequenzkabel 1 zeigt folgenden Aufbau: Auf den Innenleiter 10 aus einem Kupferdraht ist als Dielektrikum die Isolierung 11 aus Polyäthylen durch Extrusion aufgebracht. Um diese Isolierung ist der Außenleiter 12 angeordnet, der aus einem Metallband besteht, das längseinlaufend zu einem Rohr mit über lappenden Bandkanten geformt wurde. Dieses Metallband, bei dem es sich um ein Kupfer- oder ein Aluminiumband handeln kann, ist auf seiner Außenseite mit einem Kunststoff 13 beschichtet, der eine gute Haftung zwischen dem Außenleiter 12 und dem anschließenden Kunststoffmantel 14 aus Polyäthylen gewährleistet. Eine festhaftende Verbindung zwischen dem Außenleiter 12 und dem Kunststoffmantel 14 erfolgt dabei in der bekannten Weise durch die bei der Extrusion des Kunststoffmantels 14 entstehende Wärme.
  • Zur Längsabdichtung des Hochfrequenzkabels 1 im Bereich zwischen dem Dielektrikum und dem Außenleiter 12 ist vor dem Formen des Außenleiters 12 auf das Dielektrikum eine Schicht Polyisobutylen als Dichtmasse 15 aufgebracht worden. Bei der Formung des Außenleiters 12 wird diese Dichtmasse 15 so zur Seite gequetscht, daß auch im-Bereich der Uberlappungsstelle 16 genügend Dichtmasse vorhanden ist, um den dort entstehenden Hohlraum voll auszufüllen.
  • Figur 2 zeigt den Füllkopf 20, mit dem die Dichtmasse 15 auf das Dielektrikum 11 aufgebracht wird. Dieser Füllkopf 20 besteht aus einem zylindrischen Rohr 21, das an beiden Enden mit einem Flansch 2 versehen ist. An diesem Flansch 22 kann auf der einen Seite der Einlaßstutzen 23 und auf der gegenüberliegenden der Auslaßstutzen 24 angeschraubt werden. Durch die Möglichkeit des Auswechselns der Ein- und Auslaßstutzen 23, 24 können diese an den jeweiligen Durchmesser der isolierten Innenleiter 17 angepaßt werden. Etwa in der Mitte des zylindrischen Rohres 21 sind über den Umfang gleichmäßig verteilt düsenartige Bohrungen 25 vorhanden, über die die Dichtmasse 15 auf den Leiter 11 aufgebracht wird. Darüber befindet sich ein aufgesetzter Ringkanal 26 mit einem Stutzen 27 zur Zuführung der Dichtmasse 15. Über diesen Ringkanal 26 wird die Dichtmasse 15 zu allen Bohrungen 25 am Umfang und von dort in den Füllraum befördert, der vollständig mit Dichtmasse 15 gefüllt ist. Beim Zuführen der Dichtmasse 15 an nur einer Stelle könnten sich in der Nähe des isolierten Innenleiters 17 auf der der Zuführstelle entgegengesetzten Seite Hohlräume bilden, die eine ungleichmäßige Dichtmasseschicht zur Folge hätten.
  • An den Ringkanal 26 kann zusätzlich noch eine Druckanzeige 28 angebracht sein, über die die Menge der zugeftihrten Dichtmasse 15 bestimmt werden kann. Nicht dargestellt sind hier die Zuleitungsrohre sowie die regulierbaren Pumpen und der Dichtmassevorratsbehälter. Mittels dieser regulierbaren Dosierpumpen kann der Druck in dem Ringkanal 26 so eingestellt werden, daß die Masse, die durch die Bohrungen 25 in den Füllraum dringt, genau der für eine ausreichende Schichtdicke verbrauchten entspricht.
  • Überwiegend für große Schichtdickan ist ein Auslaßstutzen 30 vorgesehen, in dem der zu beschichtende Leiter 17 zentriert werden kann.
  • Figur 3 zeigt diesen spezellen Auslaßstutzen 30 im Schnitt. Dabei ist wiederum der Flansch zu sehen, mit dem der Auslaßstutzen 30 an den Füllkopf 20 angeschraubt wird sowie ein Rohr 31, das an seiner Innenseite mehrere über den Umfang gleichmäßig verteilte, keilförmige Stege 32 aufweist. Diese Stege 32 laufen achsparallel Durch diese Stege 32 gestützt läuft der isolierte Innenleiter 17 zentrisch innerhalb des Auslaßstutzens 30. Der isolierte Innenleiter 17 besteht hierbei wiederum aus einem Volldielektrikum und einem Innenleiter 10, beispielsweise aus Kupfer.
  • Nach dem Beschichten wird der isolierte Innenleiter 17 durch einen Kalibriernippel 35 geführt, um einen gleichmäßigen Masseauftrag zu gewährleisten. Der Auslaßstutzen 24, 30 des Füllkopfes 20 reicht dazu allein nicht aus, da sich Druckschwankungen innerhalb des Füllkopfes 20 in einer unterschiedlichen Schichtdicke bemerkbar machen würden. Es wären daher erhebliche Aufwendungen zur exakten Einhaltung eines bestimmten Druckes notwendig. Einfacher ist ein zusätzlicher Kalibriernippel 35. Zur Verminderung der Reibkräfte sowie zur Glättung der Oberfläche kann dieser Nippel 35 mit einer wickelbaren Heizmanschette 36 temperiert werden. Zur Erniedrigung der Dichtmasseviskosität besteht ebenfalls die Möglichkeit, sämtliche Teile des Füllkopfes 20 und der Zuführungsrohrleitungen zu temperieren.
  • 5 Ansprüche 3 Figuren

Claims (5)

  1. Patentansprüche Koaxiales elektrisches Kabel oder. koaxiale elektrische Leitung, bestehend aus einem Innenleiter, einem Dielektrikum au extrudiertem Kunststoff, einem Außenleiter sowie einem extr¢-ierten Kunststoffmantel, bei dem der Außenleiter aus einem glatten, längseinlaußend zu einem Rohr geformten Metallband besteht, dadurch gekenr.zeichnet, daß das Dielektrikum (11) über die ganze Länge von ein gleichmäßigen Schicht aus elektrisch hochwertiger, wasserabwc--tsender Dichtmasse (15) umgeben ist.
  2. 2. Kabel oder Leitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch hochwertige, wasserabweisende Dichtmasse (15) aus hochreinen Kohlenwasserstoffen von fester bis öliger Konsistenz besteht.
  3. 3. Kabel oder Leitung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch hochwertige, wasserabweisende Dichtmasse (15) aus Polyisobutylen besteht.
  4. 4. Vorrichtung zum Herstellen eines Kabels oder einer Leitung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufbringen der Dichtmasse (15) auf das Dielektrikum (11) ein zylindrischer Füllkopf (20) mit an den Stirnflächen angebrachten auswechselbaren Ein- und Auslaßstutzen (23, 24) vorgesehen ist, der an der Gehäusewandung einen zur Füllkopfachse konzentrischen Ringkanal t26) mit über den Umfang gleichmäßig verteilten, düsenartigen Austrittsöffnungen (25) zum eigentlichen Fiillraum hin aufweist, dem die Dichtmasse (15) aus einem Vorratsbehälter mittels einer regulierbaren Dpsierpumpe über Rohrleitungen zuführbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennze*chnet, dar der Auslaßstutzen (30) an seiner Innenobcfläcie hrere über den Umfang gleichmäßig verteilte achsparallel verlaufende keilförmige Stege (32) aufweist.
DE19752529520 1975-06-30 1975-06-30 Laengsdichtes koaxiales elektrisches kabel Withdrawn DE2529520A1 (de)

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