[go: up one dir, main page]

DE2529396A1 - Bistabiler schalter mit streifenkontakten - Google Patents

Bistabiler schalter mit streifenkontakten

Info

Publication number
DE2529396A1
DE2529396A1 DE19752529396 DE2529396A DE2529396A1 DE 2529396 A1 DE2529396 A1 DE 2529396A1 DE 19752529396 DE19752529396 DE 19752529396 DE 2529396 A DE2529396 A DE 2529396A DE 2529396 A1 DE2529396 A1 DE 2529396A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
strip
plane
contact member
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752529396
Other languages
English (en)
Other versions
DE2529396C3 (de
DE2529396B2 (de
Inventor
Gerrit Van Dijk
Jan Paul Steenmeijer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE2529396A1 publication Critical patent/DE2529396A1/de
Publication of DE2529396B2 publication Critical patent/DE2529396B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2529396C3 publication Critical patent/DE2529396C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/284Polarised relays
    • H01H51/285Polarised relays for latching of contacts
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H11/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches
    • H01H11/005Apparatus or processes specially adapted for the manufacture of electric switches of reed switches
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H1/00Contacts
    • H01H1/12Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage
    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
    • H01H1/24Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting
    • H01H2001/247Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting with resilient mounting using an elastic hinge, the contact being composed of rigid parts connected by thinned flexible hinge parts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Manufacture Of Switches (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

PHN. 7602 Va/WR/Cupp 16.6.1975
.... -ΙΛιΜι
N.V.Philips Gloeilainpenfabriekea
AUeNo. PHN- 7602
27. Juni 1975
Bistabiler Schalter mit Streifenkontakten
Die Erfindung bezieht sich auf einen bistabilen Schalter mit einem in der Nähe eines ersten Endes eingeklemmten streifenförmigen Kontaktglied aus magnetisch and elektrisch leitendem Material, von dem ein zweites frei bewegbares Ende mit Hilfe eines extern erzeugten Magnetflusses abwechselnd mit einem von zwei fest angeordneten magnetisch und elektrisch* leitenden Gegenkontakten in Kontakt gebracht werden kann, welche Gegenkontakte einen Teil des Magnetflussweges eines dauernden Haltemagneten bilden, in dem auch das freie Ende des Kontaktgliedes und die zwischen dem genannten freien Ende und den Gegenkontakten vorhandenen Kontaktöffnungen angebracht sind.
50988.4/0*33
-Z- PHN. 7
16.6.1975
Bei einem (aus der USA-Patentschrift Nr. 2.2^5.391) bekannten bistabilen Schalter der eingangs genannten Art besteht das Kontaktglied aus einem einseitig eingeklemmten biegsamen Metallstreifen, der sowohl für die Leitung des magnetischen Erregungsflusses als auch für die Stromleitung 'dient.
Der Erregungsfluss wird mit Hilfe einer das
Kontaktglied umgebenden Spule erzeugt. Im Rahmen der immer fortschreitenden Miniaturisierung wird bei den obenbeschriebenen bistabilen Schaltern eine möglichst geringe Dicke des streifenförmigen Kontaktgliedes angestrebt. Jede Verringerung dieser Dicke ermöglicht es nämlich, die benötigte magnetische Feldstärke zu verkleinern, w.eil einerseits die bei der Kontaktbewegung zu beschleunigende Masse des Kontaktgliedes kleiner wird, während andererseits das Widerstandsmoment gegen Biegung des Kontaktgliedes abnimmt. Dies schafft die Möglichkeit der Anwendung kleinerer Erregerspulen. Das kleinere Widerstandsmoment gegen Biegung ergibt ausserdem den Vorteil, dass der von einem Dauermagneten stammende Haltefluss, der nach Beendigung der Spulenerregung das Kontaktglied in einer der beiden stabilen Lagen halten muss, kleiner sein kann. Dadurch ist es möglich, kleinere Dauermagneten zu verwenden. Dünnere Kontaktglieder bei bistabilen Schaltern gewährleisten ausserdem die Gleichheit des Kontaktdruckes in den beiden Kontaktlagen. Eine Verringerung der Dicke des streifenförmigen Kontaktgliedes in dem bekannten bistabilen Schalter beeinflusst jedoch sowohl das mechanische als auch das magnetische Verhalten des
SQ9884/CU33
-3- PHN. 7602
16.6. 1975
Kontaktglied.es. Die Optimierung der mechanischen und magnetischen Eigenschaften des Kontaktgliedes wird stets dux^ch
einen Kompromiss zwischen beiden Arten Eigenschaften
beschränkt," der im wesentlichen durch Faktoren, wie magnetische Sättigung, Prellen, Ansprechzeit, Kontaktkraft,
Materialreinheit, bestimmt wird.
Die Erfindung bezweckt, einen bistabilen
Schalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der in
reichlichem Masse die Optimierung der mechanischen und
magnetischen Eigenschaften des Schalters in gegenseitiger
Unabhängigkeit gestattet und der ausserdem bestimmte für
die Massenherstellung sehr günstige Fertigungstechniken
ermöglicht.
Ein bistabiler. Schalter nach der Erfindung ist : dazu dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktglied einen '·■ biegungsresistenten Teil mit einem verhältnismässig geringen
"^ I
magnetischen Widerstand und einen biegsamen Teil mit einem
verhältnismässig grossen magnetischen Widerstand besitzt. j Ein besonderer Schalter nach der Erfindung, '-
dessen Kontakte durch Ätz- und Stanztechniken hergestellt |
werden können, ist ausserdem dadurch gekennzeichnet, dass ;
das Kontaktglied aus einem biegsamen mittleren Streifen mit !
einem vei'hältnismässig grossen magnetischen Widerstand und i aus zwei verhältnismässig starren seitlichen Streifen mit ':
einem verhältnismässig kleinen magnetischen Widerstand ι besteht, die in derselben Ebene zu beiden Seiten des mittleren;
Streifens liegen, wobei der mittlere Streifen und die beiden
seitlichen Streifen zusammen ein gabelförmiges Kontaktglied
bilden.
50988Λ/0 433
-h- " PHN. 7602
16.6.1975
Die Erfindung wird nachstehend beispielsweise
an Hand der Zeichnung näher erläutert· Es zeigen:
Fig· 1 perspektivisch eine Draufsicht auf eine
*
bevorzugte Ausftihrungsform eines bistabilen Schalters nach
der Erfindung.
v Fig. 2 perspektivisch eine Draufsicht auf eine zweite Ausfflhrungsform eines bistabilen Schalters nach der Erfindung, und
Fig. 3 perspektivisch eine Draufsicht auf eine dritte Ausftihrungsform eines bistabilen Schalters nach der Erfindung.
Der bistabile Schalter nach Fig. 1 enthält einen rechteckigen Rahmen 1 aus hartmagnetischem Material, auf dem ein Kontaktglied 3 und zwei Gegenkontakte 5 und 7 befestigt sind. Das Kontaktglied 3 und die Gegenkontakte 5 und 7 bestehen aus Streifen aus magnetisch und elektrisch leitendem Material, wie z.B. einer Legierung mit 50$ Eisen und 50$ Nickel. Durch Örtliche Magnetisation ist im Rahmen 1 ein Dauermagnet 9 gebildet, der sich zwischen den sich zu beiden Seiten des Rahmens 1 erstreckenden "Gegenkontakten 5 und 7
« befindet. Die Kontaktstreifen 3» 5 und 7 sind in versenkten Bahnen angebracht, die iin Rahmen 1 durch Schleifen gebildet sind. Die Befestigung der Kontaktstreifen 3, 5 und 7 am Rahmen 1 erfolgt mittels einer geeigneten Emailart. Dadurch, dass die Kontaktstreifen in'versenkten Bahnen des Rahmens 3 liegen, kann der Raum innerhalb des Rahmens luftdicht mittels flacher Abdeckplatten 11 und I3 verschlossen werden. Die Abdeckplatteh 11 und I3 sind aus einer Glasart - z.B. Bleiglas
S09884/0433
rnss. /ου«: 16.6.1975
hergestellt, die für Bestrahlung mit infrarotem Licht empfindlich ist, so dass eine Schmelzverbindung zwischen den Platten 11 und 13 und dem Rahmen bzw. den Kontaktstreifen 3» 5 und erhalten werden kann.' Das auf diese Weise erhaltene luftdicht verschlossene Gebilde wird in einem zylindrischen Körper angeordnet, auf dem eine Erregerspule 17 angebracht ist.
Das aus Streifenmaterial mit einer Dicke von z.B. 0,3 mm hergestellte Kontaktglied 3 enthält drei in derselben Ebene liegende Teile 19, 21 und 23. Gleich wie das Kontaktglied 3 sind auch die Teile 19, 21 und 23 an j
i sich im wesentlichen streifenförmig. Die Teile (s-reifen) 19»
21 und 23 sind miteinander durch eine gemeinsame Basis verbunden und bilden mit dieser Basis das im wesentlichen ;
i gabelförmige Kontaktglied 3· Die Längsachsen der Streifen 19, 21 und 23 sind zueinander parallel. Der mittlere Streifen 19 weist an seinem in der Nähe der Basis 25 liegenden Ende einen verschmälerten Teil 27 auf. Der Streifen 19 ist in der Nähe des von der Basis 25 abgekehrten, sich bis jenseits der freien Enden der Streifen 21 und 23 erstreckenden Endes mit einem Vorsprung 29 versehen, der zusammen mit den Enden 31 und 33 der Gegenkontakte 5 bzw. 7 die Kontaktöffnungen 35 * und 37 definiert. Zwischen dem Vorsprung 29 und den freien Enden der Streifen 21 und 23 befinden sich die möglichst schmal gehaltenen Luftspalte 30a und 30b; Der Streifen 19 weist noch einen zweiten verschmälterten Teil 39 auf, der an der Stelle der Verbindung zwischen dem verhältnisirässig biegsamen mittleren Teil des Streifens und dem verhältnismässig starren Vorsprung 29 liegt. Die verschmälerten Teile 27 und
509884/0433
PHN. 7602 16.6.1975
39 sind dadurch erhalten, dass der mittlere Teil des Streifens 19 bis zu einer Dicke von etwa O,1 mm geplättet wird. Die Streifen 21 und 23 haben eine Dicke von 0,3 nun. Obwohl der Streifen 19 vorzugsweise zum Erhalten einer guten Biegsamkeit geplättet wird, ist dies nicht notwendig und können die verschmälerten Teile auc.h auf andere Weise als durch Plätten, z.B. durch Ätzen oder Stanzen, gebildet werden. Die verschmälerten Teile 27 und 39 erteilen nämlich dem Streifen an sich auch schon eine gewisse Biegsamkeit. Der Querschnitt der verschmälerten Teile 27 und 39 ist erheblich kleiner als der Querschnitt der beiden Streifen 21 und 23.
Die beiden verschmälerten Teile 27 und 39 und der geplättete Mittelteil erteilen dem Streifen "19 einen derart hohen magnetischen Widerstand, dass nahezu der ganze von der Erregeispule stammende Magnetfluss über die magnetisch gut leitenden Streifen 21 und 23 fliesst.
Das Kontaktglied 3 u^d die Gegenkontakte 5 und sind aus Streifenmaterial mit einer Dicke von 0,3 mm hergestellt. Diese geringe Materialdicke bietet die Möglichkeit, das Kontaktglied und die Gegenkontakte durch Ätzen herzustellen. Die HerstellungAurch Ätztechniken hat den Vorteil
im Vergleich zu den ebenfalls möglichen Stanztechniken, dass verhältnismässig verwickelte Formen- wie die des Kontaktgliedes 3 - auf einfache Weise verwirklichbar sind. Die Möglichkeit der Bildung von Gräten ist beim Ätzen völlig ausgeschlossen. Beim Ätzen können ausserdem eine Vielzahl von Kontaktgliedern gleichzeitig hergestellt werden. Die
609884/0433
PHN. 7602 16.6.1975
Verfahrensbedingungen sind dann für alle gleichzeitig hergestellten Kontaktglieder gleich gewesen, so dass eine grössere Reproduzierbarkeit als bei der Herstellung durch Stanzen
erreicht wird. Das Magnetisieren des Magneten 9 erfolgt Vorzugs weise erst nachdem das in Fig. 1 gezeigte Gebilde erhalten ist. Die Möglichkeit der Entmagnetisierung beim Anbringen der Abdeckplatten 11 und 13 unter Erhitzung ist dann ausgeschlossen. Ausserdem wird vermieden, dass während der Herstellung etwa in dem Herstellungsraum vorhandene Metallteilchen am Magneten haften. Der Raum innerhalb des Rahmens 1 und der Abdeckplatten 11 und wird auf die bei sogenannten Zungenkontakten übliche-Weise vakuunigesaugt und mit einem inerten Gas gefüllt.
Der Rahmen 1 kann statt aus hartmagnetischem
Material auch aus anderen magnetisch nicht oder nahezu nicht leitenden Materialien hergestellt sein, die sich nicht magnetisieren lassen, wie z.B. Kunststoff.
In'diesem Falle müssen separate Dauermagneten
verwendet werden, die im Rahmen 1 in dazu bestimmten Aussparungen befestigt werden.
Bei der weiteren Ausführungsform eines erfin-
dungsgemässen bistabilen Schalters nach Fig. 2 sind der Einfachheit halber die Abdeckplatten, der Spulenkörper und die •Erregerspule nicht dargestellt. Der dargestellte Schalter enthält einen Rahmen 4l aus hartmagnetischem Material, auf dem ein Kontaktglied 43 und zwei Gegenkontakte 4.5 und 47 befestigt sind. Die Befestigung erfolgt auf gleiche Weise wie bei dem Schalter nach Fig. 1. Das Kontaktglied 43 und die Gegenkontakte und 47 sind aus magnetisch' und elektrisch leitendem Streifen-
509884/0433 -
PHN. 7602 16.6.1975
material hergestellt. Das Kontaktglied 43 besitzt drei streifenförmige Teile (Streifen) 49, 51 und 53, die aus einem Stück Material hergestellt sind. Die Längsachsen der Streifen 49, und 53 erstrecken sich von einer gemeinsamen Basis 35 her parallel zueinander. Das Kontaktglied 43 ist im wesentlichen gabelförmig. Die Streifen 51 und 53 liegen in derselben Ebene, während sich der Streifen 49 in einer Ebene erstreckt, die zu der Ebene der beiden anderen Streifen senkrecht ist. Der Streifen 49 weist in der Nähe seines von der Basis 55 abgekehrten freien Endes einen Kontaktvorsprung 57 auf, der wieder in der Ebene der Streifen 51 und.53 liegt. Der Mittelteil des Streifens 49 ist also in bezug auf die Basis 55 und den Vorsprung 57 tordiert.
Die Streifen 51 und 53 weisen einen verhältnismässig grossen Widerstand gegen Biegung auf, während der Streifen 49 einen verhältnismässig kleinen Widerstand gegen Biegung aufweist.
Der Vorsprung 57 erstreckt sich bis jenseits
der freien Enden der Streifen 5'1 und 53 und liegt zu einem erheblichen Teil seiner Länge zwischen den Gegenkontakten 45 und 47· Zwischen dem Vorsprung 57 und dem Gegenkontakt 45 toe— findet sich eine Kontaktöffrung 59. Eine zweite Kontaktöffnung 61 befindet sich zwischen dem Vorsprung 57 und dem Gegenkontakt 47. Die sich zwischen den freien Enden der Streifen 51 und 53 und dem Vorsprung 57 befindenden Luftspalte 62a und 62b sind möglichst schmal gehalten. Der Kontaktvorsprung 57 ist auf seinen den Gegenkontakten 45 und 47 zugekehrten Seiten mit eingepressten Kontaktataterialkugeln 63 bzw. 65 aus z.B. einer Gold-Silber-Legierung versehen.
509884/0433
PHN. 7002 >16.6.1975
Die Gegenkontakte 45 und 47 sind mit eingepressten Kontaktmaterialkugeln 67 bzw. 69 versehen.
In dem aus hartmagnetischem Material hergestellten Rahm'en 41 sind durch örtliche Magnetisation zwei Dauermagneten 7I und 73 gebildet, die entgegengesetzt in der in Fig. 2 angegebenen Richtung polarisiert sind. Die Dauermagneten 71 und 73 bzw. die Gegenkontakte 45 und 47 sind magnetisch miteinander durch einen magnetisch gut leitenden Metallstreifen 75 verbunden, der auf der Unterseite des Rahmens 41 angebracht ist. Der magnetische Kurzschlussstreifen 75 kann bei einem mehrfachen bistabilen Schalter, z.B. einer Stapelung von mindestens zwei der in Fig. 2 dargestellten Schalter, entfallen. In diesem Falle erfüllen die Gegenkontakte des ober- oder unterliegenden Schalters die Funktion des Streifens 75· Das Kontaktglied 43 sowie die Gegenkontakte 45 und 47 können sowohl durch Ätztechniken als auch durch Stanztechniken hergestellt werden. Nach Ätzen oder Stanzen wird der Mittelteil des Streifens 49 zunächst geplättet und dann in bezug auf die Basis ^ und den Vorsprung 57 tordiert. Die Kontaktbewegung des in Flg. 2 dargestellten Schalters vollzieht sich in der Ebene der Streifen 5I und 53 und der · Ebene der Gegenkontakte 45 und 47. Der Streifen 49 weist einen verhältnismässig grossen magnetischen Widerstand auf, während die Streifen 51 und 53 einen verhältnismässig kleinen magnetischen Widerstand aufweisen.
Die dritte' Ausführungsform eines erfindungs-"
gemässen bistabilen Schalters nach Fig. 3 (Spulenkörper und Spule nicht dargestellt) enthält einen rechteckigen Rahmen
009884/0433
PHN. 7602 16.6.1975
aus hartmagnetischem Material, auf dem ein Kontaktglied 79 und zwei Gegenkontakte 81 und 83 befestigt sind. Das Kontaktglied 79 und die Gegenkontakte 81 und 83 sind aus Streifen aus magnetisch und elektrisch leitendem Material hergestellt. In dem streifenförmigen Kontaktglied 79 ist ein aus drei Teilen 85,. 87 und 89 bestehender U-förmiger Spalt gebildet. Die Spaltteile 85 und 87, die die Schenkel des U bilden, liegen parallel zu den betreffenden Aussenrändern des Kontaktgliedes 791 und zwar in einem Abstand von weniger als 0,3 mm (Dicke der Platte).
Auf diese Weise sind biegsame Arme 91 und 93
erhalten, deren Bewegung in der Ebene des Kontaktgliedes 79 eine geringere Kraft als eine Bewegung senkrecht zu der Ebene des Kontaktgliedes erfordert. Zwischen den Schenkeln und 87 des U-förmigen Spaltes befindet sich ein verhältnismässig starrer Teil 95t der sich einer Basis 97 anschliesst und durch den Spalt 89 von einem Vorsprung 99 mit einem verhältnismässig kleinen magnetischen Widerstand getrennt ist.
Der Vorsprung 99 wird von den biegsamen Armen 91 und 93 getragen. Der verhältnismässig starre Teil 95 des Kontaktgliedes 79 weist einen verhältnismässig kleinen magnetischen Widerstand auf. Um den magnetischen Widerstand niedrig zu halten, wird der Spalt 89 möglichst schmal gehalten. Die Spalte 85 und 87 können grundsätzlich breiter als der Spalt 89 sein. Die Gegenkontakte 81 und 83 sind mit eingepressten Kontaktmaterialkugeln 101 bzw. IO3, z.B. aus einer Gold-Silber-Legierung, versehen.
Der Vorsprung 99 ist mit eingepressten Kontakt-
509884/0433
hin. 7602 16.6.1975
materialkugeln I05 und IO7 versehen, die den Kugeln 101 und 103 gegenüber liegen. Durch örtliche Magnetisation des Rahmens 77 sind zwei Dauermagneten IO9 und 111 gebildet, die in der in der Zeichnung angegebenen Richtung entgegengesetzt polarisiert sind. Die Dauermagneten 109 und 111 bzw. die Gegenkontakte 81 und 83 sind magnetisch miteinander durch einen magnetisch gut leitenden Metallstreifen 113 verbunden, der auf der Unterseite des Rahmens 77 befestigt ist. Wie bei dem Schalter nach Fig. 2, kann auch bei dem Schalter nach Fig. 3 der Magnetflussweg bei einer mehrfachen Ausführung des Schalters von den Gegenkontakten des ober- oder unterliegenden Schalters geschlossen werden.
Grundsätzlich gilt für die Stärke der Dauermagneten 9, 71, 79, 109 und 111 der Schalter nach den Figuren 1, 2 bzw. 3j dass diese derart ist, dass nach Beendigung der zur Kontaktherstellung erzeugten Erregung die Kontaktvorsprünge 29,· 57- und 99 gegen den betreffenden Gegenkontakt gedrückt gehalten werden. Dadurch, dass die Polarität des Erregungsstromes bei jeder folgenden Spulenerregung umgekehrt wird, wird der Gegenkontakt gewechselt. Die Kontaktglieder und Gegenkontakte der drei gezeigten' Schalter werden vorzugsweise durch Ätzen hergestellt, obwohl auch die Stanztechnik vorteilhaft . angewandt werden kann.
Die gezeigten Schalter eignen sich besonders
gut zur Montage auf Leiterplatten wegen ihrer geringen Höhe. Die Schalter lassen sich auch einfach stapeln, so dass eine mehrfache Ausführung erhalten werden kann. Auch ist es möglich, innerhalb desselben Rahmens mehrere in derselben
608884/0433 ;
PHN. 7602 16.6.1975
iSbene liegende Schalter anzubringen, die alle von derselben Erregerspule betätigt werden. Weiter leuchtet es ein, dass
die Erregerspule durch einen von Hand oder auf andere Weise betätigbaren drehbar oder verschiebbar angeordneten Dauermagneten ersetzt werden kann.
•Obgleich vorzugsweise elektrisch isolierendes
hartmagnetisches Material für die Rahmen 1, 41 und 77 gewählt wird, ist es auch möglich, elektrisch leitende hartmagnetische Materialien zu verwenden. Dann ist es aber notwendig, dass die Kontaktglieder und Gegenkontakte gegen den Rahmen elektrisch isoliert sind. Dies kann z.B. durch die Anwendung eines elektrisch isolierenden Bindemittels zur Befestigung auf dem Rahmen erzielt werden.
Wie bereits bei der Beschreibung des Schalters
nach Fig. 1 erwähnt wurde, braucht der Rahmen eines Schalters nicht aus magnetisierbarem Material hergestellt zu sein. Es ist möglich, in dazu. angebrachten Aussparungen aus einem gegebenenfalls elektrisch leitenden Material separate Dauermagneten anzuordnen.
Statt den Mittelteil des Kontaktgliedes zu
plätten, können bei den Schaltern nach den Figuren 1 und 2 auch nur verschmälerte Teile in dem Mittelteil angebracht werden. Diese sind dann nicht durch Plätten, sondern z.B. durch Ätzen oder Stanzen erhalten.
509884/0433

Claims (1)

  1. PHN. 7όΟ2 16.6.1975
    PATENTANSPRÜCHE:
    1. j Bistabiler Schalter mit einem in der Nähe
    eines ersten Endes eingeklemmten streifenförmigen Kontaktglied aus magnetisch und elektrisch leitendem Material, von dem ein zweites frei bewegbares Ende mit Hilfe eines extern erzeugten Magnetflusses abwechselnd mit einem von zwei fest angeordneten magnetisch und elektrisch leitenden Gegenkontakten in Kontakt gebracht werden kann, welche Gegenkontakt einen Teil des Magnetflussweges eines dauernden Haltemagneten bilden, in dem auch das freie Ende des Kontaktgliedes und die zwischen dem genannten freien Ende und den Gegenkontakten vorhandenen Kontakt öffnungen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktglied einen biegungsresistenten Teil mit einem verhältnismässig kleinen magnetischen Widerstand und einen biegsamen Teil mit einem verhältnismässig grossen magnetischen Widerstand besitzt.
    2. Bistabiler Schalter nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, dass das Kontaktglied aus einem biegsamen mittleren Streifen mit einem verhältnismässig grossen magnetischen Widerstand und aus zwei verhältnismässig starren seitliehen Streifen mit einem verhältnismässig Meinen magnetischen Widerstand besteht, die in derselben Ebene zu beiden Seiten des mittleren Streifens liegen, wobei der mittlere Streifen und die beiden seitlichen Streifen ein gabelförmiges Kontaktglied bilden.
    3· Bistabiler Schalter nach Anspruch 2, dadurch
    gekennzeichnet, dass der mittlere Streifen in der Ebene der beiden seitlichen Streifen liegt, während die Gegeixkontakte
    509884/0433
    PHN. 7602 16.6.1975
    durch zwei zueinander und zu dem Kontaktglied parallele in einiger Entfernung voneinander angeordnete Streifen gebildet werden, die das freie Ende des mittleren Streifens überlappen und zwischen denen ein Dauermagnet angeordnet ist. h. Bistabiler Schalter nach Anspruch 2, dadurch
    gekennzeichnet, dass der.mittlere Streifen des Kontaktgliedes einen biegsamen tordierten Teil, dessen Ebene zu der Ebene der seitlichen Streifen senkrecht ist, sowie einen mit dem ersten Teil ein Ganzes bildenden plattenförmigen Kontaktteil aufweist, dessen Kontaktbewegung sich in der Ebene der seitlichen Streifen vollzieht und dessen Ebene in der Ebene der seitlichen Streifen liegt, während die Gegenkontakte durch den genannten Endteil überlappende und zu beiden Seiten desselben liegende Streifen gebildet werden, die in der Ebene der seitlichen Streifen des Kontaktgliedes liegen. 5· Bistabiler Schalter nach Anspruch 3 oder 4,
    dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Streifen des Kontakt gliedes mindestens einen sich an einen geplätteten Mittelteil anschliessenden verschmälerten Teil aufweist. 6. Bistabiler Schalter nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, dass.das Kontaktglied aus einem "'Verhältnismassig starren mittleren Streifen mit einem verhältnxsmässig kleinen magnetischen Widerstand und zwei biegsamen seitlichen ' Armen mit einem verhältnxsmässig grossen magnetischen Wider- ; stand besteht, die miteinander durch einen plattenförmigen Kontaktteil verbunden sind, dessen Kontaktbewegung sich in der Ebene des mittleren Streifens vollzieht und dessen Ebene in der Ebene des mittleren Streifens liegt, während die
    5 09884/0433 " ■ ''
    PHN. 7602 16.6.1975
    Gegenkontakte durch zwei den genannten Kontaktteil überlappende und.zu beiden Seiten desselben liegende Streifen gebildet werden, deren Ebene in der Ebene des mittleren Streifens liegt.
    7. . Bistabiler Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte plattenförmige Kontaktteil an der Kontaktstelle zu beiden Seiten mit Kontaktmaterial versehen ist, während der der Kontaktstelle des plattenförmigen Kontaktteiles direkt gegenüber liegende Teil der beiden Gegenkontakte ebenfalls mit Kontaktmaterial versehen ist.
    8. Bistabiler Schalter nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Magnet durch einen dauernd magnetisierten Teil eines geschlossenen, aus hartmagnetischem Material bestehenden flachen Ringes gebildet wird, auf dem die Gegenkontakte befestigt sind.
    $09384/0433
    Leerseite
DE2529396A 1974-07-02 1975-07-02 Bistabiler Schalter mit Streifenkontakten Expired DE2529396C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7408907A NL7408907A (nl) 1974-07-02 1974-07-02 Bistabiele schakelaar met strookcontacten.

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2529396A1 true DE2529396A1 (de) 1976-01-22
DE2529396B2 DE2529396B2 (de) 1979-07-05
DE2529396C3 DE2529396C3 (de) 1980-03-20

Family

ID=19821678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2529396A Expired DE2529396C3 (de) 1974-07-02 1975-07-02 Bistabiler Schalter mit Streifenkontakten

Country Status (13)

Country Link
US (1) US3999156A (de)
JP (1) JPS5529538B2 (de)
AR (1) AR203353A1 (de)
BE (1) BE830827A (de)
BR (1) BR7504090A (de)
CA (1) CA1043398A (de)
DE (1) DE2529396C3 (de)
ES (1) ES438977A1 (de)
FR (1) FR2277427A1 (de)
GB (1) GB1496591A (de)
IT (1) IT1036387B (de)
NL (1) NL7408907A (de)
SE (2) SE7507433L (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2723220C2 (de) * 1977-05-23 1979-08-02 Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen Polarisiertes elektromagnetisches Miniaturrelais
US5883556A (en) * 1997-12-15 1999-03-16 C.P. Clare Corporation Reed switch
CN108551339B (zh) * 2017-12-15 2024-06-28 江苏多维科技有限公司 一种基于磁电阻的双稳态磁开关及系统
CN111180267B (zh) * 2020-02-28 2025-08-29 厦门宏发密封继电器有限公司 一种平衡力式密封继电器的u形簧固定片及平衡力式密封继电器

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3128355A (en) * 1959-10-19 1964-04-07 Western Electric Co Plastic relay structure and method of making
DE1274732B (de) * 1964-08-13 1968-08-08 Siemens Ag Magnetisch betaetigbarer Schaltkontakt
US3869684A (en) * 1973-04-06 1975-03-04 Int Standard Electric Corp Bistable latching relay

Also Published As

Publication number Publication date
SE405428B (sv) 1978-12-04
GB1496591A (en) 1977-12-30
DE2529396C3 (de) 1980-03-20
NL7408907A (nl) 1976-01-06
ES438977A1 (es) 1977-02-16
FR2277427A1 (fr) 1976-01-30
DE2529396B2 (de) 1979-07-05
JPS5529538B2 (de) 1980-08-04
FR2277427B1 (de) 1978-09-01
BE830827A (fr) 1975-12-30
JPS5124772A (de) 1976-02-28
IT1036387B (it) 1979-10-30
BR7504090A (pt) 1976-06-29
US3999156A (en) 1976-12-21
AR203353A1 (es) 1975-08-29
SE7507433L (sv) 1976-01-05
CA1043398A (en) 1978-11-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3526852C2 (de)
DE2461884C3 (de) Elektromagnetisches Schaltgerät
DE2544465B2 (de) Ein- und ausschaltbare dauermagnetische Haltevorrichtung fur ferromagnetische Korper
DE2803249A1 (de) Loeschglied fuer lichtbogen
DE2823012A1 (de) Magnetisch steuerbarer schalter mit benetzten kontakten
DE69707369T2 (de) Elektromagnetischer Schalter
DE2529396A1 (de) Bistabiler schalter mit streifenkontakten
DE1243271B (de) Elektromagnetisches Umschaltrelais mit geschuetztem Kontaktsystem
DE1120504B (de) Schallaufnahme- bzw. Wiedergabegeraet
DE2811378C2 (de)
DE1268743B (de) Selbsthaltendes elektromagnetisches Relais
DE2146407C3 (de) Flachrelais in Miniaturbauweise
DE2625203C3 (de) Polarisiertes elektromagnetisches Kleinrelais
DE3124412C1 (de) Polarisiertes elektromagnetisches Kleinrelais
DE2258922A1 (de) Magnetisch betaetigbarer, abgeschlossener kontakt und anordnung desselben
DE2905498A1 (de) In einem gehaeuse angeordnetes miniaturrelais
DE1934624A1 (de) Elektrisches Relais
DE1172775B (de) Elektromagnetischer Wechselschalter mit einseitiger Ruhelage
DE1125076B (de) Relais mit in Schutzrohren angeordneten Ankerkontakten
DE1182749B (de) Polarisiertes elektromagnetisches Schutzrohrkontaktrelais
DE2047070A1 (de) Schaltvorrichtung mn einem kreuz formigen Teil
DE1614875C3 (de) Magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais
DE1104064B (de) Mehrfachrelais
EP0217015A1 (de) Elektromagnetisches Relais
DE2042384C3 (de) Kontaktvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee