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DE1614875C3 - Magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais - Google Patents

Magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais

Info

Publication number
DE1614875C3
DE1614875C3 DE19671614875 DE1614875A DE1614875C3 DE 1614875 C3 DE1614875 C3 DE 1614875C3 DE 19671614875 DE19671614875 DE 19671614875 DE 1614875 A DE1614875 A DE 1614875A DE 1614875 C3 DE1614875 C3 DE 1614875C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
permanent magnet
contacts
relay according
contact
intermediate piece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671614875
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz; Schiekel Manfred DipL-Phys.; 7900 Ulm Herzog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE1614875C3 publication Critical patent/DE1614875C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais mit Schaltfedern aus weichmagnetischem Material, die magnetisch derart erregbar sind, daß sich an jeweils gegenüberliegenden Schaltfederenden magnetische Gegenpole ausbilden, und bei dem das tragende Teil für die Kontakt anordnung aus einem Träger aus Isoliermaterial besteht, auf dessen Oberfläche Metallisierungsstreifen aufgebracht sind, die zum Teil als Leitbahnen für die Kontaktzuführungen und zum Teil als lötfähige Schicht zum Anlöten der Kontakte und Kontaktfedern dienen.
Während bereits gemäß der DT-AS 12 51 869 vorgeschlagen wurde, diesen Träger aus Isoliermaterial U-förmig auszubilden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, den Träger als prismatischen Körper mit rechteckigem Querschnitt auszubilden,
ίο auf dessen breite Oberflächenseiten die Metallisierungsstreifen aufgebracht sind. An die Metallisierungsstreifen der einen Oberflächenseite ist weiterhin eine Einheit angelötet, die aus den Gegenkontakten sowie einem den gegenseitigen Abstand dieser Gegenkontakte haltenden Zwischenstück aus Isoliermaterial besteht.
Gegenüber der U-förmigen Ausbildung des Trägers besitzt der Aufbau nach der Zusatzerfindung den Vorteil, daß er wesentlich billiger herstellbar ist. Die Herstellung eines keramischen Trägers, der U-förmig ausgebildet ist, ist nämlich wesentlich teurer als die Herstellung eines keramischen Körpers von prismatischer Form.
Für die Ausbildung des Zusatzkörpers gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, insbesondere bezüglich seiner Kombination mit dem Permenentmagneten, der zur Erzeugung einer Vorpolarisation in den Zwischenraum zwischen die Kontakte eingeschoben werden muß. Man kann beispielsweise den Permanentmagneten unmittelbar anschließend an den Zusatzkörper einsetzen, ihn aber zunächst vollständig mit einer Isolierschicht, z. B. aus Glas oder Keramik, überziehen, um das Material des Permanentmagneten nicht der in der Regel reduzierenden Atmosphäre im Innern des Glaskolbens eines solchen Relais auszusetzen. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich jedoch, die beiden an den Kontakten anliegenden Oberflächenseiten des Permanentmagneten bzw. seines Überzuges zunächst plan zu schleifen, weil man anderenfalls auf Grund der Toleranzwerte für die Dicke des Permanentmagneten veränderliche Kontaktabstände in Kauf nehmen müßte.
Man kann aber auch das Zwischenstück sowie den Permanentmagneten zu einer Einheit zusammenfassen, deren Kern aus einem magnetisierbaren Material besteht, das von einer Isolierschicht vollständig umgeben ist. Diese Isolierschicht kann wiederum aus Glas oder Keramik bestehen, auf die dann die Metallisierungsstreifen für die Befestigung der Kontakte aufgebracht werden.
Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in der Zeichnung in zwei Varianten dargestellt. In beiden Darstellungen ist der in der Regel aus Glas bestehende rohrförmige Schutzkörper aufgeschnitten, um in das Innere hineinsehen zu können.
Der aus Glas bestehende Schutzkörper ist mit 1 bezeichnet; er besitzt einen Röhrenfuß 9, durch den die Röhrenstifte 8 vakuumdicht hindurchgeführt sind. Der eigentliche Aufbau des Relais erfolgt mit Hilfe eines Isolierkörpers 2 aus Keramik, auf dessen Oberflächenseiten Metallisierungsstreifen 3 und 6 aufgebracht sind. Der Metallisierungsstreifen 3 dient einerseits als Leitbahn zur elektrischen Verbindung der zu dem Röhrenstift (den Röhrenstiften) 8 führenden Anschlußfahne(n) 7 und der Kontaktfeder(n) 4; andererseits dient dieser Metallisierungsstreifen 3 zum Auflöten der Anschlußfahne(n) 7 sowie der Kontaktfeder(n) 4 auf den Träger 2.
Die Gegenkontakte 5 und 10 sind in gleicher Weise,
d. h. unter Verwendung von Metallisierungsstreifen 13 und 14, auf einen Zwischenkörper 12 aufgelötet, der dann seinerseits mit Hilfe des Metallisierungsstreifens 6 an den Träger 2 angelötet wird. In den entstandenen Zwischenraum zwischen den Kontakten 5 und 10 wird ein Permanentmagnet 11 zur Erzeugung einer Vorpoiarisation eingeschoben.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach F i g. 1 dadurch, daß der Permanentmagnet sowie der Zusatzkörper zu einem einzigen Körper vereinigt sind, in der Weise, daß der Permanentmagnet 11 vollständig von einer Isolierschicht 18 umhüllt wird, welche verhindern soll, daß das Magnetmaterial mit der reduzierenden Atmosphäre des Kolbeninhalts in Verbindung kommt. Die Auflötung der Kontakte 5 und 10 auf diesen Zwischenkörper erfolgt wiederum über Metallisierungsstreifen 13 und 14. welche hier aber auf die Isolierschicht 18 zuvor aufgebracht worden sind.
Diese Baueinheit wird auf entsprechende Metallisierungsstreifen 6 des Trägerkörpers 2 aufgelötet.
In F i g. 2 erkennt man noch die Ausbildung und Anbringung der Kontaktfeder(n) 17, welche zur Verhinderung des Einflusses des Toleranzmaßes für die Dicke der Scheibe 2 auf der gleichen Seite auf den Träger 2 aufgelötet sind wie die Kontakte 5 und 10. Diese Auflötung erfolgt in gleicher Weise über Metallisierungsstreifen, die um die Stirnkante des Trägers 2 herumgezogen sind.
Zur Erhöhung der Rückstellkraft der Kontaktfeder^) 17 sind diese Feder(n) an der Stelle 15 etwas geschwächt.
Damit die Kontaktfedern 17 eines Kontaktsatzes möglichst gleichzeitig schalten, sind diese Kontaktfedern durch ein Querstück 16 untereinander verbunden.
Hierzu 1 Efkitt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais mit Schaltfedern aus weichmagnetischem Material, die magnetisch derart erregbar sind, daß sich an jeweils gegenüberliegenden Schaltfederenden magnetische Gegenpole ausbilden, und bei dem das tragende Teil für die Kontaktanordnung aus einem Träger aus Isoliermaterial besteht, auf dessen Oberfläche Metallisierungsstreifen aufgebracht sind, die zum Teil als Leitbahnen für die Kontaktzuführungen und zum Teil als lötfähige Schicht zum Anlöten der Kontakte und Kontaktfedern dienen, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (2) als prismatischer Körper mit rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist, auf dessen breite Oberflächenseiten die Metallisierungsstreifen (3, 6) aufgebracht sind, und daß an die Metallisierungsstreifen (6) der einen Oberflächenseite eine Einheit angelötet ist, die aus den Gegenkontakten (5, tO) sowie einem den gegenseitigen Abstand dieser Gegenkontakte (5, 10) haltenden Zwischenstück (12) aus Isoliermaterial besteht.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontakte (5, 10) ebenfalls an Metallisierungsstreifen (13, 14) des Zwischenstücks (12) angelötet sind.
3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Zwischenstück 12 und den Gegenkontakten (5, 10) bestehende Einheit einen Zwischenraum zum Einschieben eines Permanentmagneten (11) aufweist.
. 4. Relais nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Permanentmagnet (11) vollständig mit einer Isolierschicht, z. B. aus Glas oder Keramik, überzogen ist.
5. Relais nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den gegenseitigen Abstand der Gegenkontakte festlegenden Oberflächenseiten des Permanentmagneten bzw. seines Überzuges plangeschliffen sind.
6. Relais nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück sowie der Permanentmagnet zu einer Einheit zusammengefaßt sind, deren Kern (11) aus einem magnetisierbaren Material besteht, das von einer Isolierschicht (18) vollständig umgeben ist.
7. Relais nach Anspruch 1 und folgende, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Kontaktfeder(n) (17) als auch die aus den Gegenkontakten (5, 10) dem Zwischenstück (12) sowie dem Permanentmagneten (11) bestehende Einheit an auf der gleichen Oberflächenseite des Körpers (2) angebrachten Metallisierungsstreifen (3,6) angelötet sind.
DE19671614875 1967-10-07 1967-10-07 Magnetisch steuerbares Schutzrohrkontakt-Relais Expired DE1614875C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET0034984 1967-10-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1614875C3 true DE1614875C3 (de) 1977-04-28

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