DE2528718A1 - Vorrichtung zum mischen von giessereiformstoffen - Google Patents
Vorrichtung zum mischen von giessereiformstoffenInfo
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Description
D-8023 München-Pullach, Wiener Str. 2; TeL (υβ9>
V a3 30 7ι; 1e>e<
52ι2147 bros d; Cables: «Patentibus» München
Diplom Ingenieure
FORDATH LIMITED, Brandon Way, Albion Road, West Bromwich, B70 8JL, West Midlands, England
Vorrichtung zum Mischen von Gießereiformstoffen
Zusatz zu Patent (P 23 38 051.0-24)
Yourref.: Date:25· Juni 1975
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und Abwandlung
der Vorrichtung zum Mischen von G-ießereiformstoffen, wie
sie in der deutschen Patentanmeldung P 23 58 051.0-24 beschrieben ist. In dieser Patentanmeldung ist ein Verfahren
und Vorrichtung zum Mischen von Formsand und Binder
beschrieben, um eine Mischung zur Herstellung von Formen und Kernen zur Verwendung bei Gießvorgängen herzustellen.
Das Verfahren und die Vorrichtung oben stehender Patentanmeldung befasst sich insbesondere mit der Herstellung
einer Mischung, in welcher der Sand mit einem aushärtbarem Bindemittel, welches ein synthetisches Harz sein kann
und einem Katalysator gemischt wird, welcher das Aushärten und Abbinden des Bindemittels derart beschleunigt, daß die
Produktion von Gußstücken ebenfalls beschleunigt werden kenn indem die für das Abbinden der Gießformen und Gießkerne
erforderliche Zeit herabgesetzt wird und die in oben erwähnter Anmeldung beschriebene Vorrichtung dient insbesondere
für die Verwendung mit schnell kalthärtenden Bindemitteln, in denen das Aushärten und Abbinden der Mischung
sehr schnell in der Kälte erfolgt.
Die in oben erwähnter Anmeldung beschriebene Vorrichtung weist ein Paar von Misch- und Fördereinheiten auf, von de-
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nen die eine dazu dient ein Fornsand/Binderaittelgemisch herzustellen
und die andere dazu dient ein Formsand/Katalysatorgemisch herzustellen, ferner eine Endmischkammer die mit einer Austragöffnung
für die Mischung am unteren Ende der Kammer versehen ist, wobei die Misch- und Fördereinheiten in das Oberende der Kammer
fördern, wobei eine drehangetriebene lielle sich nach unten und.
in der Mitte durch die Endmischkammer erstreckt und Gruppen von Mischflügeln an der Welle in im Abstand zueinander liegenden
Stellen über deren Länge angeordnet sind, wobei ein Teil der Flügel Mischflügel sind, die derart geneigt sind, daß sie das
Material nach unten ablenken und ein Teil der Flügel Ablenkflügel sind, die in einer nach oben geneigten Richtung angeordnet
sind, um Teile der sich nach unten bewegenden Mischung in einer aufwärts weisenden Richtung abzulenken.
Durch die vorliegende Erfindung werden Verbesserungen und Abwandlungen
der oben stehenden .Anordnung geschaffen.
Erfindungsgemäß sind zusätzlich zu den oben erwähnten Mischflügeln
und Ablenkflügeln gemäß der deutschen Patentanmeldung P 9^ 58 051.0-24- Kratzerflügel vorgesehen, von denen ,jeder derart
p-eformt und angeordnet ist, daß er sich über die Innenfläche
der Endmischkammer bewegt, um eine Kratzwirkung zu erzeugen, welche verhindert, daß sich Material an dieser Oberfläche ansammelt
und ferner dazu Material in einer allgemein radial nach innen v/eisenden Richtung bezüglich der drehangetriebenen Welle
abzulenken.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichten Ausführungsform näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer vollständigen Vorrichtung
zum Mischen von O-ießereisand und Bindemittel,
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Fig. 2 eine Endansicht von der rechten Seite in Fig. 1; und
Fig. 3 eine aufgeschnittene perspektivische Ansicht der Endmischkammer.
Bezüglich Fig. 1 ist mit Ausnahme der Endmischkammer die allgemein
mit 10 bezeichnet ist, der übrige Teil der Vorrichtung von allgemein bekannter Bauart und wird im folgenden lediglich
kurz als eine mögliche Form von Vorrichttang zur Zubereitung einer getrennten Sand/Bindemittel-Mischung und einer getrennten
Sand/Katalysator-Mischung und zum Fördern der Mischungen in die Endmischkammer beschrieben.
Wie in den Fig. 1und 2 gezeigt, sind zwei Mischereinheiten bekannter
Form vom Typ des Schneckenförderers mit 11 bezeichnet und Seite an Seite liegend angeordnet und diese werden von Aufgabe
trichtern, die mit 12 bezeichnet sind,mit Sand beschickt und
abgemessene Mengen an Bindemittel in dem einen Fall und Katalysator in dem anderen Fall werden in die Schneckenförderereinheiten
bei 12a eingeführt,so dass das Mischen der Sand/Bindemittel-Mischung
und der Sand/Katalysator-Mischung während des Förderns der Mischungen längs der Förderrohre zu den Ausstoßenden
stattfindet, wo die beiden getrennten Mischungen in die Endmischkammer 10 ausgestoßen werden. Ebenfalls in bekannter Weise sind
die Mischer/Fördereinheiten 11 drehbar auf einem Gestell 13 ge- ' lagert, welche,·= zusätzliche Teile der Vorrichtung, wie beispiels+·
weise Pumpen,für Bindemittel und Katalysator aufnimmt. Eine ge- ι
naue Beschreibung dieses Teiles der Vorrichtung wird nicht für erforderlich gehalten, da dieser Teil dem Fachmann auf diesem :
Gebiet allgemein bekannt ist und lediglich beispielhaft erwähnt wird.
i Unter Bezugnahme auf Fig. 3 liefern die beiden Mischförderein-
heiten 11 das Sand/Bindemittelgemisch und das Sand/Katalysator-
! gemisch in das Oberende der Endmischkammer 14, die eine umgekehrt
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kegelstumpfförmige Form aufweist und durch welche sich die
drehbare Welle 23 nach unten und koaxial zur Achse der Kammer 14 erstreckt. Eine Antriebswelle 24 ist mit der Welle 23 verbunden
und diese erstreckt sich nach oben um durch einen Elektromotor 16 der ebenfalls in Fig. 1 veranschaulicht ist, angetrieben
zu werden, wobei die Drehrichtung der Welle durch den Pfeil in Fig. 3 angedeutet ist.
Die Flügel,die allgemein eine rechteckige Form aufweisen, sind
an der zentralen Welle 23 befestigt und es ist zu sehen, daß diese Flügel zwei Formen haben, nämlich sind Flügel 25 vorgesehen
die nach unten bezüglich der Drehrichtung der Welle geneigt sind und die als "Ablenk" -flügel bezeichnet werden, welche
Teile des nach unten wandernden Materials in einer nach oben weisenden Richtung gegen die allgemein abwärts gerichtete
Materialströmung ablenken und ferner Flügel 26 die nach oben bezüglich der Drehrichtung geneigt sind und die "Misch" -flügel
bilden, welche das Material in einer nach unten weisenden Richtung leiten.
ZusätzLich sind weitere Kratzerflügel 27 vorgesehen, von denen
Jeder ebenfalls eine allgemein rechteckige Form aufweist und die Kratzerflügel verbinden die äusseren Enden von Paaren der
Flügel 25 und 26, so daß bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel drei Gruppen von KratzerflUgeln 27 über die Länge der
Welle 23 vorgesehen sind und wobei ferner zwei Kratzerflügel in jeder Gruppe vorhanden und an einander diametral gegenüber
liegenden Stellen angeordnet sind.
Die Kratzerflügel 27 sind dicht an der Innenfläche der Endmischkammer
14 angeordnet, wobei ihre Achsen im wesentlichen prarallel zu dieser Innenfläche liegen, so daß die Flügel die
Innenfläche überstreichen und als Kratzerflügel wirken, die ein Ansammeln von Material an der Innenfläche der Kammer 14
verhindern. Diese Flügel 27 wirken ferner auf das Material
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in der Kammer 14 derart ein, daß Teile desselben in einer radial nach innen weisenden Richtung abgelenkt v/erden, so daß in
der Kombination mit den Ablenkflügeln 25 die Kratzerflügel ein*=
allgemein turbulente Mischwirkung hervorrufen, bei der Teile des Materials in einer radial nach innen gerichteten und gleichzeitig
nach oben gerichteten Richtung abgelenkt werden.
Eine xveitere und unterschiedliche Form von Kratzerflügel 28 ist
am Oberende der Welle 23 vorgesehen, um die Wandung der Kammer '24 an deren oberen T„il zu überstreichen und um gleichzeitig die
Unterseite der Ausstoßöffnungen der Mischfördereinheiten zu umfahren.
Die oben beschriebene Anordnung dient dazu, ein sehr schnelles
tmd inni°"es Mischen von Sand, Bindemittel und Katalysator, innerhalb
der relativ kurzen Länge der Endmischkammer zu fördern. Beispielsweise wird angenommen, daß die Drehgeschwindigkeit der
lielle 23 etwa in der Größenordnung iron 720 Umdrehungen pro Minute
liegt, wobei zum Vergleich die Drehgeschwindigkeit der Sohnekkenfördererwellen
in den Mischfördereinheiten 11 etwa in der Größenordnung von 85 Umdrehungen pro Minute liegt.
Am Unterende der Endmischkammer 14 ist ein pneumatisch betätigter
Sandtor bekannter Form vorgehen, welches in Fig. 3 nicht veranschaulicht
ist, welches jedoch bei 14c in Fig. 1 allgemein angedeutet ist. Dieses Tor dient dazu, eine anfängliche Ansammlung
,in der Kammer 14 beim Beginn eines Arbeitsganges zu ermöglichen
und es wird dieses Tor nach einer sehr kurzen Zeitspanne geöffnet um den Beginn des Ausstoßes der Mischung in Formkästen und
!Kernkasten^die darunter angeordnet sind, zu erlauben. Es ist von
!besonderer Bedeutung, daß die Kammer 14 jeweils von irgendwelchen
!Resten der Sandmischung beim Abschalten so schnell wie möglich :
!gereinigt wire.um zu verhindern, daß Rückstände der Mischung im J
Inneren der Kammer abbinden. Es stellt ein vorteilhaftes Merkmal !der beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung dar, daß diese i
L--. J
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es ermöglicht, "besonders wirksam und. schnell eine Reinigungsoder Spüloperation durchzuführen, wie diese in der oben erwähnten
Patentanmeldung beschrieben ist.
Vorzugsweise besteht die Kammer 14 aus zwei Teilen, welche durch Angeln oder Klemmen miteinander an einer Linie verbunden sind, ,
welche sich axial auf einer Seite des Kegels nach unten erstreckt, so daß die Teile des Kegels getrennt und auseinandergeschwenkt
werden können, um eine periodische Reinigung zu ermöglichen.
Ein v/Ichtiger praktischer Vorteil der oben beschriebenen Vorrichtung
liegt darin, daß diese kontinuierlich arbeiten kann,
um eine Anzahl von Formkästen oder Kernkasten einsinach dem
anderen zu füllen, wenn mit den oben erwähnten schnell kalthär- ■ tenden Bindern gearbeitet wird. Die Kombination von Mischflü- ; geln, Ablenkflügeln und Kratzerflügeln und ihre Wirkung in der
oben beschriebenen Weise gewährleistet ein inniges Mischen in : ausgesprochen kurzer Zeit, während gleichzeitig die Mischung
mit hoher Geschwindigkeit nach unten durch die Endmischkammer
14 vorgeschoben wird. Die Mischung kann direkt in die Form- ■ kästen oder Kernkasten ausgestoßen werden. In entspechenden ! Fällen oder falls es erforderlich sein sollte, kann die Vor- : richtung in Verbindung mit einer konventionellen Form von Kern- ; schießgerät verwendet werden, wobei dann die Mischung aus der , Kammer 14 direkt in die Blaskammer der Kernschießmaschine ausgestoßen wird.
um eine Anzahl von Formkästen oder Kernkasten einsinach dem
anderen zu füllen, wenn mit den oben erwähnten schnell kalthär- ■ tenden Bindern gearbeitet wird. Die Kombination von Mischflü- ; geln, Ablenkflügeln und Kratzerflügeln und ihre Wirkung in der
oben beschriebenen Weise gewährleistet ein inniges Mischen in : ausgesprochen kurzer Zeit, während gleichzeitig die Mischung
mit hoher Geschwindigkeit nach unten durch die Endmischkammer
14 vorgeschoben wird. Die Mischung kann direkt in die Form- ■ kästen oder Kernkasten ausgestoßen werden. In entspechenden ! Fällen oder falls es erforderlich sein sollte, kann die Vor- : richtung in Verbindung mit einer konventionellen Form von Kern- ; schießgerät verwendet werden, wobei dann die Mischung aus der , Kammer 14 direkt in die Blaskammer der Kernschießmaschine ausgestoßen wird.
Die Vorrichtung kann jedoch ebenfalls abgewandelt v/erden, um
chargenweise Mischungen zu erzeugen, wenn dies erforderlich
sein sollte. Dies kann in einer Weise dadurch erfo-lgen, daß
eine automatische Zeitsteuerung an den primären Mischfördereinheiten 11 in der Kombination mit einer automatischen Zeitsteuerung für die Reinigung und Spülung vorgesehen wird.
chargenweise Mischungen zu erzeugen, wenn dies erforderlich
sein sollte. Dies kann in einer Weise dadurch erfo-lgen, daß
eine automatische Zeitsteuerung an den primären Mischfördereinheiten 11 in der Kombination mit einer automatischen Zeitsteuerung für die Reinigung und Spülung vorgesehen wird.
: I
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Sämtliche der in der Beschreibung erwähnten und in den Zeichnungen
erkennbaren technischen Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung.
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Claims (4)
1. Vorrichtung zum Mischen von Gießereisand und schnellabbindenden
Bindemitteln mit Einrichtungen zur Zubereitung einer ge-
'' trennten Sand/Bindemittel-Mischung und einer getrennten Sand/
!Katalysator-Mischung und Einrichtungen zum Fördern der Mischuni
gen in das Oberende einer Endmischkammer, die eine Auslaßöffnung !an ihrem Unterende und eine sich nach unten und zentral durch
die Kammer erstreckende drehbare Welle aufweist, wobei radial ι gerichtete Flügel an der Welle vorgesehen sind, und wobei einige
der Flügel Mischerflügel sind, welche das Material nach unten leiten und einige Ablenkflügel sind, welche das Material nach
ioben ablenken, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Endmischkammer (14) zusätzlich zu den Mischflügeln (26) !und den Ablenkflügeln (25) KratzerflUgel (27) vorgesehen sind,
j von denen jeder derart geformt und angeordnet ist, daß er sich !über die Innenfläche der Endmischkammer (14) bewegt, um eine
Kratzwirkung zu erzeugen, die die Ansammlung von Material an dieser Oberfläche verhindert und um gleichzeitig Material in
eine allgemein radial nach innen bezüglich der drehbar angetriebenen Welle (23) an der die Flügel befestigt sind, weisenden
Richtung abzulenken.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Misch- und Ablenkflügel (26, 25) sich radial von der drehangetriebenen Welle (23)'erstrecken und paarweise direkt untereinander
angeordnet sind, und daß ein Kratzerflügel (27) sich zwischen den beiden Flügeln jedes Paares an deren Aussenenden erstreckt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Misch- und Ablenkflügel (26,25) je eine allgemein rechteckige
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_ q „
Form aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kratzerflügel (27) ,je eine allgemein rechteckige Form aufweisen,
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Leerseite
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|---|---|---|---|
| GB2921974A GB1490214A (en) | 1974-07-02 | 1974-07-02 | Apparatus for mixing foundry materials |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2528718B2 DE2528718B2 (de) | 1976-12-30 |
Family
ID=10288045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| NL (1) | NL7507876A (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8230 | Patent withdrawn |