DE2528465A1 - Verfahren zur vergroesserung des verdichtungsverhaeltnisses eines schraubenrotorverdichters bei im wesentlichen gleicher leistungsaufnahme - Google Patents
Verfahren zur vergroesserung des verdichtungsverhaeltnisses eines schraubenrotorverdichters bei im wesentlichen gleicher leistungsaufnahmeInfo
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Description
Pa te η tanwä 1 te
Lir1.-Ing. W.Lever Dipl. -V.irtsch.-Ing. B. Jochem
Lir1.-Ing. W.Lever Dipl. -V.irtsch.-Ing. B. Jochem
Frankfurt am .Vain Staufenstrasse 36
Ir, Sachen:
Evcr.ska Rotor Maskiner Λ
Stockholm /Schweden
Stockholm /Schweden
Verfahren zur Vergrößerung des Verdichtungsverhältnisses
eines Schraubenrotorverdichters bei im wesentlichen gleicher Leistungsaufnahme.
Die Lrfincung betrifft ein Verfahren zur Vergrößerung des
Verdichtungsverhältnisses eines auf eine bestimmte /sntriebsr.aschir.e
abgestimmten Schraubenrotorverdichters bei im wesentlichen gleicher Leistungsaufnahme.
Die /.ntriebsr aschinen für Echraubenrotorverdichter, normalerweise
Lrennkraftr aschinen oder Elektromotoren, stehen in der Tc-el in ganz bestirjrten Größen zur Verfügung und sind so
cusi elegt, uaf sie v/ährend des Dauerbetriebs bei einer bestii.-.tcn
Drehzahl und einer: bestimmten Drehmoment gerade
uie hc chstzuiässige Leistung abgeben. I.s versteht sich, daß
eic wirtschaftlichste .'lotor-Verdichter-Einheit dann erhalten
v;ird# wenn der Verdichter möglichst genau auf die Charakteristik
cer gewählten Antriebsmaschine abgestimmt wird. Gevci.nlich
v;ird dabei der Schraubenrotorverdichter auf das gebräuchlichste Verdichtungsverhältnis ausgelegt, d.h. er
verdichtet die Luft vor; atmosphärischen Druck auf einen Lieferdruck von ungefähr 7 atü. Das Verdichtungsverhältnis
beträgt also ungefähr 8:1.
Derartige Verdichter mit dem üblichen Verdichtungsverhältnis
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vorder1, in größeren Serien und deshalb zu einem günstigen
trc-ir. hergestellt. Mar.ch-'ial wird jedoch auch ein höherer
Lieferoruck verlangt. Lisher war es in diesen Fällen nicht
möglich, die serienmäßigen Kompressoren zu verwenden, ca der ir.it der stärkeren Verdichtung verbundene größere Leistur.cshecarf
das Leistungsvermögen des zugeordneten Ar.triebsrotcrs ü^orsteicen würde. Ls blieb deshalb bisher keine andere V.ahl,
als eine Spczialausführung eines Verdichters zu verwenden,
uie sehr viel teurer war als die Serienraschinen, oder ciie
\ crcichtereinheit nit weiteren Raum beanspruchenden und
testen verursachenden y.itteln auszustatten.
Der Lrfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu
schaffen, mit dessen hilfe a. ein vorgegebener, z.L. serienmäßiger
Verdichter auf einfache und bill ine Weise derart abgewandelt
werden kann, daß er ohne eine das Leistunnsverncgen
des /.ntriebsmotcrs übersteigende größere Leistungsauf nähre
einen höheren Lnddruck liefert. Normalerweise wird in der
Praxis eine Steigerung des Lieferdrucks von 7 auf ungefähr 8 atu gewünscht.
Unveränderter Leistungsbedarf bei stärkerer Verdichtung bedeutet, daß die Lief err enge reauziert v/erden muß. Um dies
zu erreichen, kennte daran gedacht werden, entweder die Drehzahl des \ercichters zu verringern oder den Lufteinlaß des
Verdichters zu crcsseln. Da jecoch der Antriebsmotor nit
seiner normalen Drehzahl laufen muß, ur die gewünschte Leistung zu erzeugen, müßte zur Verringerung der Drehzahl
des Verdichters ein Untersetzungsgetriebe zwischen i'otor
und Verdichter vergesehen werden. Kenn andererseits der LufteinlaB des Verdichters mittels eines besonderen Drosselventils
gedrosselt wird, erhöht sich das innere DruckverhMltnis des Verdichters noch mehr. Außerdem entstehen beträchtliche
Drosselverluste. Diese sind so groß, daß der Wirkungsgrad für die vorgegebene Liefermenge bis unter die
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Crer.ze ccr Wirtschaftlichkeit sinkt.
zur Vor: eicung ccr !»echteile der vorstehend beschriebenen
."γ.f-r.c;:r en wird erfindungsgenäß vorgeschlagen, daß die mit
ccr Vergrößerung ces Verdichtungsverhältnisses verbundene
■}r::cre _,ei£tur.gsaufnähme ces Verdichters durch eine entii;
rcchcr.ee Erweiterung des Linlaßbereichs des Verdichters
ir. ccr. Yerdichtur.gsbereich hinein korpensiert wird.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Ls zeigen:
Fig. 1 eine .".otcr-Verdichter-Einheit, bei welcher die
Erfindung anwendbar ist,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Verdichter mit Blick auf die einlaCseitige Endplatte,
Fig. 3 einen waagerechten Längsschnitt durch den Verdichter, wobei aus zeichnerischen Gründen die
Schraubenrotoren des Verdichters v/eggeschnitten wurcen.
L>ic in Fig. 1 dargestellte Verdichter-I inlieit besteht aus
cir.c-r. i\r. tr icbsrotor Ic, z.B. einem Elektromotor, und einem
fchrcuLenrctorvercichter 12, welcher mittels einer V^ellenku;
: iur.g 14 unmittelbar mit dem /.ntriebsmotor 1o verbunden
Ir. drr /nsicht - nrch I i(.. 2 auf die einlanseitige Endplatte
Eine cie Lei einer: derartigen Verdichter normalerweise vorhandenen
LegrenzuncjSKar.ten 18, 2o, 22 der mit 24 bezeichneten
Einlaßöffnung gestrichelt dargestellt. Die Form der erfin-Gungsgc-mäE
vorgesehenen Einlaßöffnung 24 wird durch die
ausgezogenen Linien 26, 26 und 3c bezeichnet.
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Der Aufbau des Verdichters geht aus Fig. 3 hervor. Gezeigt
ist ein Gehäuse 12, welches aus einer einlaßseitigen Endplatte 16, einem Doppelzylinder 32 und einer auslaßseitigen
Lnof.latte 34 besteht. Das Gehäuse umschließt eine Arbeitskammer
36, in der Rotoren angeordnet sind, von denen nur die V.ellenenden 38, 4o und 42, 44 dargestellt sind. Die Rotorwollen sind mittels Wälzlagern in den Endplatten 16 und 34
cclagert. Das Wellenende 38 des Rippenrotors ragt aus dem
Gehäuse heraus und wird in der in Fig. 1 gezeigten Anordnung rr.it Hilfe der Kupplung 14 mit dem Antriebsmotor 1o verbunden.
Die Arbeitskammer 36 steht über die Einlaßöffnung 24 mit
einen Einlaßkanal 46 in Verbindung, während sich auf der anderen Seite an die nit 48 bezeichnete Auslaßöffnung ein
AuslaCkanal anschließt.
Die Mantelwand der Arbeitskammer 36 hat einlaßseitig einen in Durchmesser vergrößerten, zurückgesetzten Bereich 5o, der
ständig in Strörungsverbindung mit dem Einlaßkanal 46 steht
und nicht dichtend an den Rotorkämmen anliegt. Dieser zurückgesetzte bereich 5o wird in Umfangsrichtung durch Kanten
begrenzt, welche Schraubenlinien mit demselben Steigungswinkel wie die Käirjr.e der zusammenwirkenden Rotoren folgen.
Die nornale Lage dieser Kanten wird in Fig. 3 durch die gestrichelten
Linien 52, 54 angedeutet. Erfindungsgemäß werden die Kanten zum Eeispiel bis auf die ausgezogenen Linien 56
und 58 vorgerückt.
Auch die normale Auslaßöffnung 48 wird in Fig. 3 durch eine
gestrichelte Linie 6o angegeben, während die erfindungsgenäße
Form der Auslaßcffnung mit einer ausgezogenen Linie 62
bezeichnet ist.
Die erfindungsgeraäße Modifikation eines normalen Verdichters bedeutet also, daß der Einlaßbereich in den Kompressionsbereich hinein vergrößert wird. Auf diese Weise wird das
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Vcluiren und folglich auch die Masse des gasförmigen Arbeitsfluics,
welches bei jeden Verdichtungszyklus vorr Einlaß abgeschnitten und verdichtet vird , ohne merkliche Verluste
verringert.
Dieses Lrgebnis ist bei einem Verdichter der oben genannten
Art vcn größter Bedeutung, wenn ein höherer Enddruck als der, für welchen die Einheit normalerweise ausgelegt ist, verlangt
vird. Kenn z.E. eine bestimmte Verdichtereinheit für
einen Lnddruck von 7 atü ausgelegt ist, aber etwa 8 atü gefordert
werden, müßte die Leistung zur Verdichtung derselben Gasr.enge ungefähr 7% größer sein als unter normalen Bedingungen.
Wenn nun aber, wie es üblich ist, der Antriebsmotor bereits
unter den normalen Bedingungen an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit
läuft, wäre er bei stärkerem Leistungsbedarf zur Erzeugung der höheren Verdichtung überlastet. Die Erfindung
weist einen Ausweg aus dieser Schwierigkeit r.it den Vorschlag, den EinlaEtereich in einen solchen Maße zum normalen Konpressionsbereich
hin auszuweiten, daß die Grenze zwischen beiden Bereichen in eine Lage rückt, welche zur Folge hat,
daß Lei normalem Betrieb das Volumen des bei jedem Verdichtungsvorgang verdichteten Gases ungefähr in demselben
:-!a£e verringert wird, wie der Leistungsverbrauch des Verdichters
verringert werden muß, um trotz der stärkeren Verdichtung die zulässige Belastung des Antriebsmotors
nicht zu überschreiten.
Die Erweiterung des Einlaß-bereichs kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Der einfachste und billigste Weg
besteht darin, durch einen spanenden Bearbeitungsvorgang den Einlaß in einer vorhandenen normalen einlaßseitigen
Endplatte zu vergrößern oder das Gußmodell dieses Teils geringfügig zu verändern. Die Kosten derartiger A'nderungsmaßnahraen
sind praktisch vernachlässigbar ir. Verhältnis zu den Gesamtkosten der Einheit. Auf der anderen Seite
wird danit aber auch nur eine Verringerung der Volumen-
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kapazität von nicht mehr als 5 bis 7% erreicht, die einer Vergrößerung des Enddrucks von ungefähr 1o bis 15% entspricht.
V.'enn der Enddruck des Verdichters um mehr als 1o bis 15%
vergrößert v/eraen soll, muß auch der zylindrische Teil des
Gehäuses korrigiert v/erden, indem närlich der zurückgesetzte Bereich 5o vergrößert/ d.h. die Grenzlinie zwischen
der. LinlaEbereich und dein Verdichtungsbereich verschoben
wird. Aber auch diese üodifikation läßt sich verhältnismäßig
einfach durch einen spangebenden Arbeitsvorgang oder durch Veränderung des GuCruodells herbeiführen. Auf diese Weise
läßt sich praktisch jede gewünschte Verringerung der Volunenkapazität
erzielen.
Die beiden vorstehend geschilderten Maßnahmen zur Verringerung der Volunenkapazxtät können einzeln oder in Kombination
vorgenommen werden.
Ur. den größten Wirkungsgrad des modifizierten Verdichters
zu erhalten, sollte der Druck des gasförmigen Fluids in dem Mon.ent, wo es mit dem Auslaßkanal in Verbindung kommt,
so nahe wie möglich bei dem Druck in diesem Kanal selbst
liegen. Dies bedeutet, daß die Größe der Auslaßöffnung so reduziert werden sollte, daß das Verhältnis zwischen den
eingeschlossenen Gasvolumen und dem zum Auslaßkanal hin geöffneten Volumen den Verhältnis zwischen Ein- und Auslaßdruck
entsprechen sollte. Wenn angenommen wird, daß der Verdichter normalerweise ausgelegt ist für ein Verdichtungsverhältnis
von 8:1, wobei er ein Vcluriienverhältnis von 4,4:1 erzeugt, und daß er auf ein Druckverhältnis von 9:1
gebracht werden soll, welches einem Volumenverhältnis von ungefähr 4,8:1 entspricht, bei gleichzeitiger Verringerung
der Volumenkapazität um 7%, dann sollte das Auslaßvolumen
verringert werden von ungefähr τ—j — 22,7% auf ungefähr
93 '
τ—τ = 19,4% des theoretisch maximalen Einlaßvolumens des
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Kg· ;ressors. Diese Verkleinerung der IIochdruck-Auslaßöf fnung
kenn nicht durch eine spanende Kachbearbeitung erreicht
v.Grcen, sondern wird zweckmäßigerweise bereits beim Gußinocell
berücksichtigt.
Patentansprüche /
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Claims (5)
- — ο —PatentansprücheVerfahren zur Vergrößerung des Verdichtungsverhältnisses eines auf eine bestimmte Antriebsmaschine abgestimmten Schraubenrotorverdichters bei im wesentlichen gleicher Leistungsaufnahme, dadurch gekennzeich net, daß die nit der Vergrößerung des Verdichtungsverhältnisses verbundene größere Leistungsaufnahme durch eine entsprechende Erweiterung des Einlaßbereichs (24, 5o) des Verdichters in den Verdichtungsbereich hinein kompensiert wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadu rch gekennzeichnet , daß der Einlaßbereich (24) derart erweitert wird, daß er die Kelle (42) wenigstens eines der Schraubenrotoren vollständig umgibt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Einlaßhereich (24) die Kelle (42) des Nutenrotors des Verdichters umgibt.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßbereich (24, 5o) derart erweitert ist, daß der gegenüber den 7:ußencurchnesser der Rotoren im Durchmesser vergrößerte einlaßseitige Umfangsbereich (5o) der zylindrischen Mantelwand (32) des Gehäuses (12) in Bewegungsrichtung der Kämme der Rotoren erweitert wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßcffnung (48) des Verdichters entsprechend der Vergrößerung des Verdichtungsverhältnisses und der mit der Erweiterung des Einlaßbereichs (24, 5o) verbundenen Verringerung der Volumenkapazität verkleinert wird.609884/0389Lj 8685/24.6.1975Leerseite
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