DE2528395A1 - Einrichtung zur daempfung sehr kurzer stoerwellen fuer elektronenroehren mit koaxialen zylinderelektroden - Google Patents
Einrichtung zur daempfung sehr kurzer stoerwellen fuer elektronenroehren mit koaxialen zylinderelektrodenInfo
- Publication number
- DE2528395A1 DE2528395A1 DE19752528395 DE2528395A DE2528395A1 DE 2528395 A1 DE2528395 A1 DE 2528395A1 DE 19752528395 DE19752528395 DE 19752528395 DE 2528395 A DE2528395 A DE 2528395A DE 2528395 A1 DE2528395 A1 DE 2528395A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ring
- electrodes
- damping device
- electrode
- damping
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000013016 damping Methods 0.000 title claims description 27
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 6
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 claims description 4
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 claims description 4
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims 2
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims 2
- 230000001747 exhibiting effect Effects 0.000 claims 1
- 239000012811 non-conductive material Substances 0.000 claims 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 10
- 230000005684 electric field Effects 0.000 description 7
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- FRWYFWZENXDZMU-UHFFFAOYSA-N 2-iodoquinoline Chemical compound C1=CC=CC2=NC(I)=CC=C21 FRWYFWZENXDZMU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- PNEYBMLMFCGWSK-UHFFFAOYSA-N aluminium oxide Inorganic materials [O-2].[O-2].[O-2].[Al+3].[Al+3] PNEYBMLMFCGWSK-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- LTPBRCUWZOMYOC-UHFFFAOYSA-N beryllium oxide Inorganic materials O=[Be] LTPBRCUWZOMYOC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005219 brazing Methods 0.000 description 1
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010292 electrical insulation Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- TWNQGVIAIRXVLR-UHFFFAOYSA-N oxo(oxoalumanyloxy)alumane Chemical compound O=[Al]O[Al]=O TWNQGVIAIRXVLR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 229910000859 α-Fe Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J23/00—Details of transit-time tubes of the types covered by group H01J25/00
- H01J23/16—Circuit elements, having distributed capacitance and inductance, structurally associated with the tube and interacting with the discharge
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J21/00—Vacuum tubes
- H01J21/02—Tubes with a single discharge path
- H01J21/06—Tubes with a single discharge path having electrostatic control means only
- H01J21/065—Devices for short wave tubes
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
- Fluid-Damping Devices (AREA)
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
75008 PARIS / Frankreich
Unser Zeichen: T 1800
Einrichtung zur Dämpfung sehr kurzer Störwellen für Elektronenröhren
mit koaxialen Zylinderelektroden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung - und ihre verschiedenen Ausführungsformen -, die in Elektronenröhren
mit koaxialen Zylinderelektroden angebracht werden kann, um sehr kurze Störwellen zu dämpfen, die sich beispielsweise
an den äusseren Enden dieser Elektroden ausbilden können.
In bestimmten Elektronenröhren, wie beispielsweise Magnetrons oder Hochfreguenztetroden, die mit koaxialen Zylinderelektroden
versehen sind, werden zwischen bestimmten Teilen dieser koaxialen Elektroden, welche mit Wellenleiterabschnitten und insbesondere
mit deren äusseren Enden vergleichbar sind, Wellentypen erzeugt,
509383/0896
_ 2 —
2528396
die zahlreiche Resonanzen aufweisen, welche möglichst gedämpft werden sollen. Sie können nämlich ihren Betrieb
stark stören.
Wegen der Abmessungen der Elektronenröhren und der verhältnismässig
einfachen Form ihrer Elektroden befinden sich diese Resonanzen, die im Innern der Röhre selbst entstehen, fast
immer in dem Bereich der sehr hohen Frequenzen oder sogar der Höchstfrequenzen von beispielsweise einigen Hundert
Megahertz.
Es sind bereits Systeme zur Dämpfung solcher Schwingungen vorgeschlagen worden. Sie bestehen beispielsweise darin, daß
in der Röhre an den Stellen, an denen diese unerwünschten Schwingungen entstehen, sehr gedämpfte Schwingkreise angeordnet
werden. Diese Systeme weisen mehrere Nachteile auf. Sie arbeiten insbesondere in einem schmalen Frequenzband, da es
sich um Resonanzkreise handelt. Das erfordert die Verwendung von mehreren verschiedenen Schwingkreisen, wenn mehrere verschiedene
Störresonanzen vorhanden sind. Das ist teuer und wegen des geringen Platzes, über den man in den Elektronenröhren
verfügt, oft sogar unmöglich. Sie vergrössern die Anzahl von Resonanzen, was unerwünscht ist.
Die Dämpfungseinrichtungen nach der Erfindung sind vor allem dadurch gekennzeichnet, dass es sich um Absorptionseinrichtungen handelt, die in dem Betriebsfrequenzband der
Röhren, die mit ihnen ausgerüstet sind, keine Resonanz aufweisen. Sie sind somit in der Lage, Störwellen unterschiedlicher
Frequenzen zu dämpfen.
Solche Einrichtungen, die in der Lage sind, elektromagnetische Wellen, sehr kurze Wellen oder Mikrowellen, in dem gesamten
609883/0898
Frequenzband der Röhren zu absorbieren, die mit ihnen ausgerüstet sind, sollen selbstverständlich in diesen Röhren
derart angeordnet sein, dass sie allein die Störwellen absorbieren und nicht die in diesen Röhren vorhandenen Nutzwellen
dämpfen.
Gemäss der Erfindung besteht eine Einrichtung zur Dämpfung
von sehr kurzen Störwellen, die an den äusseren Enden von zwei koaxialen Zylinderelektroden einer Elektronenröhre
erscheinen ,aus einem metallischen Ring, der η Elemente aufweist, die Energie absorbieren können und auf dem Ring
regelmässig verteilt sind, wobei, der Ring koaxial zu den beiden Elektroden in einem Bereich ihres äusseren Endes
angeordnet ist, in welchem die Störwellen auftreten, und wobei diese Störwellen auf dem Ring Oberflächenströme erzeugen,
die die η Elemente dämpfen.
Weitere Merkmale, Vorteile und Ergabnisse der Erfindung ergeben sich aus der folgenden, nicht als Einschränkung zu
verstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der
Erfindung. In den Zeichnunyen zeigen:
Die Fig. 1 bis 3 schematische Darstellungen der
Verteilung der elektrischen Felder von Störschwingungen an den äusseren
Enden von zwei geschlossenen koaxialen Zylinderelektroden,
die Fig. 4 bis 6 schematische Darstellungen einer
Ausführungsform einer Dämpfungseinrichtung nach der Erfindung für Elektroden der in den Fig. 1 bis
dargestellten Art,
509883/0896
die Fig. 7 und 8 schematische Darstellungen von ab
gewandelten Ausführungsformen der in den Fig. 4 bis 6 dargestellten
Einrichtung,
die Fig. 9 bis 11 sehematische Darstellungen der Ver
teilung der elektrischen Felder von Störschwingungen an den äusseren
Enden von zwei koaxialen Zylinderelektroden, von denen zumindest eine nicht geschlossen ist, und
die Fig. 12 und 13 sehematische Darstellungen einer
weiteren Ausführungsform der Dämpfungseinrichtung nach der Erfindung.
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen schematisch in der Perspektive bzw.
im Längsschnitt bzw. im Querschnitt zwei koaxiale Zylinderelektroden. Diese beiden Elektroden sind an zumindest einem
ihrer äusseren Enden 3, 4 geschlossen. Die Innenelektrode 1 kann überdies massiv sein. Diese Elektroden können auf
unterschiedliche Gleichpotentiale gebracht oder statt dessen elektrisch miteinander verbunden werden. Der erste Fall wird
beispielsweise durch die Resonanzen der Endvolumina der Magnetrons veranschaulicht, d.h. der Volumina, die sich an
jedem äusseren Ende der Röhre zwischen dem Metallmantel, der Katode und dem Anodenblock befinden, oder durch die Resonanzen
des Endvolumens einer Tetrode mit koaxialen Zylinderelektroden zwischen der Anode und dem Schirmgitter an ihrem nicht mit
Anschlüssen versehenen äusseren Ende. Den zweiten Fall trifft man insbesondere in dem Raum der abstimmbaren koaxialen
Magnetrons an, der zwischen dem Abstimmkolben und dem Aussenmantel
der Röhre liegt.
509883/0896
Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen ein typisches Beispiel für die
Form der elektrischen Feldlinien eines Störwellentyps zwischen zwei leitenden Wänden, wie beispielsweisen den Wänden 1 und 2,
die durch Wände 3 bzw. 4 verschlossen sind. Es handelt sich im vorliegenden Fall um einen Wellentyp mit der Azimutalzahl 2
(m = 2), da zwei vollständige Winkelperioden auf einem Umlauf vorhanden sind (insbesondere Fig. 3). Es ist bekannt,
dass in einem solchen Fall und um so mehr für m = 3, 4, usw. und in einem geringeren Mass für m = 1 der durch gestrichelte
Linien begrenzte zentrale Raum 5 bei den bewussten Resonanzen eine sehr kleine Rolle spielt.
Wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, teilt der hier dargestellte Resonanzwellentyp den Raum zwischen den Elektroden in vier
Sektoren (m = 2), wobei das elektrische Feld E, das zu den leitenden Oberflächen immer normal ist, von einem Sektor zum
folgenden seine Richtung ändert. Diese vier Sektoren sind durch zwei orthogonale Knotenlinien 6 und 7 voneinander getrennt,
auf denen das elektrische Feld verschwindet. Diese elektrischen Felder mit von einem Sektor zum folgenden entgegengesetzten
Vorzeichen, die mit der Frequenz der zu dämpfenden Störresonanz (sehr hohe Frequenz oder HÖchstfrequenz)
schwingen, erzeugen auf den leitenden Oberflächen, zu denen sie senkrecht sind, mit derselben Frequenz schwingende
Oberflächenströme, deren Linien zu den Knotenlinien 6 und 7 orthogonal sind und die durch die Dämpfungseinrichtungen
nach der Erfindung ausgenutzt werden.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein einziger Störwellentyp (m = 2)
mit seinen beiden Knotenlinien 6 und 7 dargestellt. Tatsächlich sind im allgemeinen zwei gleichzeitige Störwellentypen
(m = 2) vorhanden, dfe jeweils zwei orthogonale Knotenlinien,
wie beispielsweise die Linien 6 und 7, haben, wobei die Knotenlinien des zweiten Störwellentyps einen Winkel von
509883/0896
45° mit den Knotenlinien 6 und 7 des ersten Störwellentyps bilden.
Die Fig. 4 und 5 zeigen in Schnitt- bzw. Seitenansicht eine Dämpfungseinrichtung nach der Erfindung, die zum Dämpfen der
Störwellentypen mit m = 2, wie beispielsweise die oben beschriebenen,
besonders gut geeignet ist. Fig. 6 zeigt eine solche Einrichtung, mit der ein Raum zwischen Elektroden,
der der Sitz solcher Störwellentypen ist, ausgerüstet ist.
Die Einrichtung besteht vor allem aus einem dünnen metallischen Ring 8, dessen dem Teil 5 der Fig. 1 bis 3 entsprechendes
Zentrum 9 hohl sein kann und dessen Aussendurchmesser d ein wenig kleiner ist als der Innendurchmesser D der Elektrode
Dieser metallische Ring 8 ist zwischen den die beiden Elektroden 1 und 2 abschliessenden Teilen 3 und 4 und parallel zu
diesen Teilen angebracht, so dass er der Sitz der gleichen schwingenden Oberflächenströme wie diese Teile 3 und 4 ist.
Zu diesem Zweck ist der Ring 8 beispielsweise durch isolierende kleine Säulen 10 an einer Metallplatte 11 befestigt, die
durch Hartlöten mit dem die Elektrode 2 abschliessenden Teil 4 verbunden ist.
Der Ring 8 trägt ausserdem mehrere Streifen 12 aus Widerstandsmaterial,
die radial angeordnet sind und bei denen es sich hier um Streifen handelt, die den leitenden Ring in
seiner gesamten Dicke unterbrechen. Die Oberflächenströme, die als Kreisströme auf dem Ring fliessen, durchqueren diese
leitenden Streifen und setzen darin Energie in Wärme um. Die Störwellen, die zum Entstehen dieser Ströme führen, werdei
5QS883/0896
auf diese Weise gedämpft.
Diese Streifen aus Widerstandsmaterial, deren Abmessungen und deren spezifischer Widerstand derart gewählt werden,
dass die gewünschte Gesamtdämpfungswirkung erzielt wird, können beispielsweise aus halbleitenden Substanzen oder aus
mit leitenden oder halbleitenden Substanzen durchsetztem porösem Aluminiumoxid hergestellt werden.
Sie können hier, wie beschrieben, aus den Ring 8 unterbrechenden Streifen bestehen. Sie können ausserdem durch
einfaches Auftragen von geeignetem Widerstandsmaterial hergestellt werden, da es sich um Oberflächenströme handelt.
Die durch diese Streifen 12 umgesetzte Wärmeenergie soll selbstverständlich schnell nach ausserhalb der Röhre abgeführt
werden. Die elektrisch isolierenden kleinen Säulen bestehen zu diesem Zweck aus einem Material mit grosser
Wärmeleitfähigkeit, wie beispielsweise Aluminiumoxid oder
Berylliumoxid. Auf diese Weise wird die in den Widerstandsstreifen 12 gebildete Wärme durch die metallischen Teile
des Ringes 8 und dann durch die kleinen Säulen 10 zu der äusseren Elektrode 2 abgeleitet.
Bei der hier beschriebenen Anordnung, bei welcher der Durchmesser d des Ringes 8 kleiner ist als der Innendurchmesser
D der Elektrode 2, wodurch vermieden wird, dass die absorbierenden Streifen 12 teilweise kurzgeschlossen werden, was ihre
Dämpfungswirkung verringern würde, und bei welcher die kleinen Säulen 10 elektrisch isolierend sind, ist der Ring 8 in
elektrischer Hinsicht isoliert, was in einer Elektronenröhre ernste Gefahren mit sich bringen kann (Anhäufung elektrischer
Ladungen, Durchschläge, usw.). Zur Vermeidung dieser Nachteile
509883/0896
sind die leitenden Teile des Ringes 8 mit d?r Platte 11
und somit mit dem Boden 4 der Elektrode 2 über Wicklungen 13 elektrisch verbunden, welche Stossdrosseln bilden.
Bei einer anderen Ausführungsform bestehen die kleinen
Säulen 11 aus einem elektrisch leitenden Widerstandsmaterial. In diesem Fall sind die Wicklungen 13 nicht erforderlich.
Ausserdem sind die kleinen Widerstandssäulen 11 selbst an der Dämpfung beteiligt, da sie einen Teil der Oberflächenströme
des Ringes 8 leiten und dämpfen.
Die Anzahl der Widerstandsstreifen 12 beträgt in dem Beispiel der Fig. 4 bis 6 acht. Diese Anzahl ist nicht zwingend
vorgeschrieben. Sie ist indessen von Vorteil in einem Beispiel/ in welchem die Störwellentypen, die zwischen solchen
koaxialen Zylinderelektroden vorhanden sind, wie weiter oben erwähnt, zwei Wellentypen mit m = 2 sind, deren Knotenlinien
einen Winkel von 45° bilden.
Mit einem Ring 8, der durch acht Widerstandsstreifen 12 in acht gleiche Teile geteilt ist, erzielt man eine wirksame
Dämpfung bei beiden Wellenstypen. Ein Ring mit sechs Streifen
und sechs Sektoren würde einen der beiden Wellentypen weniger dämpfen, wäre aber nochverwendbar. Mit lediglich vier Streifen
und vier Sektoren würde einer der Wellentypen durch das Absorptionsmittel unbeeinflusst bleiben, was die Einrichtung
in den meisten Anwendungsfällen weniger interessant machen würde.
Die Fig. 7 und 8 zeigen schematisch Abwandlungen der Ausführungsform
der anhand der Fig. 4 bis 6 beschriebenen Dämpfungseinrichtung.
509883/0896
In den beiden Fig. 7, 8 ist der dünne Ring 8 der Fig. 4 bis 6 durch einen dicken Ring 15 ersetzt, der in seinem
Zentrum 16 hohl ist und dessen Aussendurchmesser d kleiner ist als der Innendurchmesser der Elektrode 2, in der er
angeordnet ist. Dieser dicke Ring kann auf einer Metallplatte 11 befestigt sein, und zwar entweder durch isolierende
oder einen ohmschen Widerstand darstellende kleine Säulen, wie etwa die Säulen in den Fig. 4 bis 6, oder durch eine
hohle und elektrisch isolierende zentrale Säule 17, wie in den Fig. 7 und 8. Die Platte 11 ist auf dem Boden 4 der
Elektrode 2 befestigt, wie in den Fig. 4 bis 6. Wicklungen 13, die als Stossdrossel dienen, verbinden den Ring 15
mit der Platte 11.
Die Widerstandsstreifen 12 der Fig. 4 bis 6 sind durch Elemente ersetzt, die magnetische Verluste und einen grossen
spezifischen Widerstand aufweisen, zum Beispiel Ferrite, (Elemente 18 in Fig. 7 und Elemente 19 in Fig. 8), die in
langgestreckten Aussparungen angeordnet sind, welche in dem Ring 15 an denjenigen Stellen angebracht sind, an welchen
die Widerstandsstreifen der Fig. 4 bis 6 angebracht waren.
In Fig. 7 sind die Elemente 18 quaderförmige Stäbe, die mit
der Oberfläche des Ringes 15 bündig sind. In Fig. 8 sind die Elemente 19 zylindrische Stäbe, die sich unterhalb der
Oberfläche des Ringes 15 befinden. In diesem letzteren Fall können die Stäbe 19 in dichte Umhüllungen eingeschlossen sein,
um zu vermeiden, dass das die zylindrischen Stäbe bildende Material Gase in die Röhrenhülle ausscheidet, wenn es durch
seine magnetischen Verluste erhitzt wird. Zu diesem Zweck genügt es, den oberen Teil 20 der Aussparungen durch hier
nicht dargestellte Stopfen aus elektrisch isolierendem
50988 370896
Material, beispielsweise aus Keramik, zu verschließen und die beiden seitlichen äusseren Enden jeder Aussparung
durch ebenfall isolierende Stopfen zu verschließen, wobei die Stäbe 19 zu diesem Zweck kürzer sind als die Aussparungen,
in die sie eingesetzt sind.
Die auf diese Weise gebildeten Dämpfungseinrichtungen
(Fig. 7 und 8), die zwischen zwei Elektroden 1 und 2 in der gleichen Weise wie die Einrichtung von Fig. 6 angeordnet
sind, werden von den gleichen Oberflächenströmen durchflossen.
Hier durchfliessen die Oberflächenströme aber nicht mehr
radiale Widerstandsstreifen. Sie sind gezwungen, um die Stäbe 18 oder 20 herumzugehen, die sehr ohmisch sind. Die
auf diese Weise um diese Stäbe herum gebildeten Stromschleifen erzeugen darin radiale Magnetfelder H, welche in den Stäben
magnetische Verluste erzeugen, die sich durch das Auftreten von Wärme und durch die Dämpfung der Oberflächenströme ausdrücken.
Die Fig. 9, 10 und 11 zeigen schematisch ein typisches Beispiel
der Konfiguration des elektrischen Feldes von Störwellen des Wellentyps mit m = 2, wie weiter oben beschrieben,
zwischen zwei nicht abgeschlossenen koaxialen Zylinderelektroden 30 und 40. Eine solche Anordnung findet man beispielsweise
in einer Tetrode mit koaxialen Elektroden an dem äusseren Ende, an welchem die Anschlüsse hergestellt werden.
Die Verteilung der Felder, die von den zu dämpfenden Störwellen herrühren, erzeugt, wie in den Fig. 1 bis 3, Ströme
auf den Oberflächen gegenüber den Elektroden 30 und 40. Der ebene Ring 8 der Fig. 4 bis 6 ist in diesem Fall, wie in
den Fig. 12 und 13 gezeigt, durch einen zylindrischen Ring 41 ersetzt, der an der Elektrode 40 befestigt ist, die er
durch elektrisch isolierende und gut wärmeleitende kleine Säulen 42 verlängert.
509883/0896
Fig. 12 zeigt eine solche Dämpfungseinrichtung, mit welcher das äussere Ende der Anode 4O einer Tetrode ausgerüstet
ist, deren Schirmgitter mit der Bezugszahl 30 bezeichnet ist. An der Stelle 43 ist schematisch der Keramikring
dargestellt, mittels welchem die Röhre an ihrem äusseren Ende, welches die hier nicht dargestellten Anschlüsse aufweist,
in herkömmlicher Weise abgedichtet ist.
Fig. 13 zeigt eine Schnittansicht X-X, in welcher der zylindrische Ring 41 und seine Widerstandsstreifen 44
sichtbar sind, die den Streifen 12 der Fig. 4 bis 6 äquivalent
Zur Vermeidung der Nachteile, die die elektrische Isolierung des Ringes 41 und der Elektroden zur Folge haben würde,
verbinden auch hier als Stossdrossel dienende Wicklungen
45 jeden leitenden Sektor des Ringes 41 mit der Elektrode 4O. Diese Wicklungen sind in Fig. 13 symbolisch dargestellt,
wobei die Elektrode 4O, mit der sie verbunden sind, unsichtbar ist. Man kann anmerken, dass bei der soeben beschriebenen
Version die kleinen Säulen 42 elektrisch isolierend sind. Wenn jedoch die zu unterdrückenden Störschwingungen zu der
Längsachse der Elektroden 3O und 4O parallele Oberflächenströme
enthalten, ist es Vorteilhaft, wenn diese kleinen Säulen aus einem Widerstandsmaterial bestehen, so dass
sie an der Dämpfung der Störwellen teilnehmen, indem sie diese zu der Achse parallelen Ströme dämpfen.
Es kann ausserdem angemerkt werden, dass der zylindrische Ring 41 der Fig. 12 und 13, wenn er Widerstandsstreifen
44 als absorbierende Elemente enthält, in einer abgewandelten Form mit magnetischen Verlusten behaftete Elemente enthalten
kann, die wie die Stäbe 18 oder 19 des Ringes 15 der Fig. und 8 in den Ring 41 eingeführt sind.
509883/0896
Bei den Ausführungsformen, wie beispielsweise den Ausführungsformen
der Fig. 4, 5, 6 und 12, 13, bei welchen der leitende Ring Streifen aus Widerstandsmaterial enthält,
die ihn auf seiner gesamten Dicke unterbrechen, kann man, um zu vermeiden, dass durch die Erwärmungen aufgrund der Umsetzungen
der Störwellen hervorgerufenen Wärmedehnungen sich durch nachteilige mechanische Spannungen ausdrücken, vorsehen,
dass zwischen jedem Widerstandsstreifen und zumindest einem der Ringabschnitte, an denen er befestigt ist, ein
elektrisch leitendes und verhältnismässig biegsames Teil, beispielsweise eine Metallfeder, angeordnet wird.
5G9883/0896
Claims (9)
1.)Einrichtung zur Dämpfung sehr kurzer Störwellen, die
an den äusseren Enden von zwei koaxialen Zylinderelektroden einer Elektronenröhre auftreten, gekennzeichnet durch einen
metallischen Ring, der mit η Elementen versehen ist, die Energie absorbieren können und auf dem Ring regelmässig verteilt
sind,und der koaxial zu den beiden Elektroden in einem Bereich ihres äusseren Endes angeordnet ist, in welchem die
Störwellen auftreten.
2. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8. 15. 41) auf der äussersten
(2. 40) der beiden Elektroden durch einen (17) / mehrere (10) Träger aus elektrisch isolierendem und gut wärmeleitendem
Material befestigt ist und dass als Stossdrossel dienende Wicklungen (13. 45) zwischen den Ring und die äussere
Elektrode geschaltet sind.
3. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (8. 15. 41) auf der äussersten (2.
Il I
40) der beiden Elektroden durch einen (17) / mehrere (10) Träger aus ohmischem und gut wärmeleitendem Material befestigt
ist.
4. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die η absorbierenden Elemente Streifen (12. 44) aus ohmischem Material sind, welche den
Ring (8. 41) in η gleich Teile teilen, die auf der gesamten Dicke des Ringes durch die Streifen voneinander getrennt
sind.
5. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
S09883/0896
gekennzeichnet, dass die η absorbierenden Elemente Streifen aus ohmischem Material sind, die auf der der innersten
Elektrode (1. 30) gegenüberliegenden Oberfläche des Ringes (8. 41) angeordnet sind und die Oberfläche in η gleiche
Teile teilen.
6. Dämpfungseinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die η absorbierenden Elemente Stäbe
(18. 19) aus einem elektrisch nicht leitenden und magnetische Verluste aufweisenden Material sind, die um den Ring (15.
41) herum in Aussparungen angeordnet sind, welche an der der innersten Elektrode (1. 30) gegenüberliegenden Oberfläche
elektrische Unterbrechungen erzeugen.
7. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die beiden Elektroden (1, 2) an ihrem äusseren Ende durch metallische Platten
(3, 4) abgeschlossen sind, der Ring ein ebener Ring (8) ist, der in seinem Zentrum (9) hohl ist und zwischen den
beiden metallischen Platten ohne elektrischen Kontakt mit den beiden Elektroden angeordnet ist.
8. Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn das äussere Ende zumindest
der äussersten Elektrode (40) nicht abgeschlossen und die innerste Elektrode (30) über das äussere Ende der äussersten
Elektrode (4O) hinaus verlängert ist, der Ring ein zylindrischer Ring (41) ist, der die äusserste Elektrode (40) verlängert
und die innerste Elektrode (30) umgibt.
9. Elektronenröhre mit zumindest zwei koaxialen Zylinderelektroden,
gekennzeichnet durch eine Dämpfungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
$09 8 8 3/0896
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7422689A FR2276682A1 (fr) | 1974-06-28 | 1974-06-28 | Dispositif d'attenuation d'ondes parasites tres courtes pour tubes electroniques a electrodes cylindriques coaxiales, et tubes comportant de tels dispositifs |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2528395A1 true DE2528395A1 (de) | 1976-01-15 |
| DE2528395B2 DE2528395B2 (de) | 1978-07-06 |
| DE2528395C3 DE2528395C3 (de) | 1979-03-15 |
Family
ID=9140685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2528395A Expired DE2528395C3 (de) | 1974-06-28 | 1975-06-25 | Hochfrequenzelektronenrohre mit einem Energie absorbierendes und in Wärme überführendes Material aufweisenden Metallring |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3995241A (de) |
| DE (1) | DE2528395C3 (de) |
| FR (1) | FR2276682A1 (de) |
| GB (1) | GB1510377A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2632404C3 (de) * | 1976-07-19 | 1979-03-15 | Siemens Ag, 1000 Berlin Und 8000 Muenchen | Hochfrequenz-Elektronenröhre mit einer Einrichtung zur Dämpfung von Hohlraum-Störwellen |
| US4289992A (en) * | 1979-06-04 | 1981-09-15 | Kapitonova Zinaida P | Microwave device |
| DE3134034A1 (de) * | 1981-08-28 | 1983-03-10 | Gesellschaft für Schwerionenforschung mbH, 6100 Darmstadt | "absorber" |
| DE3562690D1 (en) * | 1984-02-07 | 1988-06-16 | Bbc Brown Boveri & Cie | High-power electron tube |
| FR2708785B1 (fr) * | 1993-07-30 | 1995-09-01 | Thomson Tubes Electroniques | Dispositif d'atténuation d'ondes parasites pour tube électronique et tube électronique comportant ce dispositif. |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3251011A (en) * | 1959-11-05 | 1966-05-10 | Bell Telephone Labor Inc | Filter for passing selected te circular mode and absorbing other te circular modes |
| US3395314A (en) * | 1964-11-24 | 1968-07-30 | Westinghouse Electric Corp | Coaxial magnetron having attenuator means for suppressing undesired modes |
| US3479556A (en) * | 1967-09-27 | 1969-11-18 | Sfd Lab Inc | Reverse magnetron having an output circuit employing mode absorbers in the internal cavity |
| FR2038783A5 (de) * | 1969-03-28 | 1971-01-08 | Thomson Csf |
-
1974
- 1974-06-28 FR FR7422689A patent/FR2276682A1/fr active Granted
-
1975
- 1975-06-24 US US05/589,889 patent/US3995241A/en not_active Expired - Lifetime
- 1975-06-25 DE DE2528395A patent/DE2528395C3/de not_active Expired
- 1975-06-25 GB GB27024/75A patent/GB1510377A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2528395C3 (de) | 1979-03-15 |
| US3995241A (en) | 1976-11-30 |
| FR2276682B1 (de) | 1976-12-24 |
| FR2276682A1 (fr) | 1976-01-23 |
| DE2528395B2 (de) | 1978-07-06 |
| GB1510377A (en) | 1978-05-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE845223C (de) | Elektronenentladungsvorrichtung zur Erzeugung von Hochfrequenz-schwingungen | |
| DE2516335B2 (de) | Mikrowellenröhre | |
| DE3044367A1 (de) | Wanderfeldroehre | |
| DE2528395A1 (de) | Einrichtung zur daempfung sehr kurzer stoerwellen fuer elektronenroehren mit koaxialen zylinderelektroden | |
| DE1766147B1 (de) | Mikrowellenfensteranordnung | |
| DE665619C (de) | Ultrakurzwellenroehre | |
| DE2461616A1 (de) | Hf-elektronenroehre mit hohlraumresonatoren und elektronischer frequenzabstimmung | |
| DE2338845A1 (de) | Frequenzvervielfacher fuer den mikrowellenbereich | |
| DE2453603A1 (de) | Magnetronvorrichtung | |
| DE2526127A1 (de) | Einrichtung zur daempfung sehr kurzer stoerwellen | |
| DE1566031C3 (de) | Laufzeitröhre | |
| DE2433945B2 (de) | Magnetroneinrichtung | |
| DE2528396C3 (de) | Hochfrequenzelektronenröhre | |
| DE3134034A1 (de) | "absorber" | |
| DE69407976T2 (de) | Dämpfungsvorrichtung für parasitäre wellen für eine elektronenröhre und elektronenröhre mit einer solchen vorrichtung | |
| DE2327912C2 (de) | Kapazitiv gekoppeltes Hohlraumresonatorfilter | |
| DE2600705A1 (de) | Vorrichtung zur unterdrueckung von parasitaeren schwingungen in elektronenroehren | |
| DE1541062C (de) | Mikrowellenröhre mit Modusunterdrücker | |
| DE1464724C3 (de) | Hochspannungs-Gleichrichteranordnung | |
| DE1902215C3 (de) | Kondensatorbaugruppe | |
| AT159768B (de) | Ultrakurzwellenröhre. | |
| DE713141C (de) | Elektronenroehrenanordnung zur Erzeugung ultrakurzer Wellen in Rueckkopplungsschaltung | |
| DE2326738C3 (de) | Gekreuzte H-Adcockantenne | |
| DE2947519A1 (de) | Schwingkreisanordnung | |
| DE1107303B (de) | Nichtreziproker Wellenuebertrager fuer Wellenleiter von im wesentlichen transversalem elektromagnetischem Typ |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EI | Miscellaneous see part 3 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |