DE252458C - - Google Patents
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- DE252458C DE252458C DENDAT252458D DE252458DA DE252458C DE 252458 C DE252458 C DE 252458C DE NDAT252458 D DENDAT252458 D DE NDAT252458D DE 252458D A DE252458D A DE 252458DA DE 252458 C DE252458 C DE 252458C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C21/00—Flasks; Accessories therefor
- B22C21/02—Sectional flasks, i.e. with divided, articulated, or interchangeable side sections
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 252458 KLASSE 31 c. GRUPPE
Aus gleichgestalteten Teilen zusammengesetzter Formkasten.
Die Erfindung bezieht sich auf einen aus gleichgestalteten, eigenartig ausgebildeten Gliedern
zusammengesetzten Formkasten.
Der Grundsatz, Formkasten aus mehreren durch ' besondere Verbindungen, wie Keile,
Schrauben, Pflöcke u. dgl., zusammengefügten Teilen herzustellen, ist nicht neu. Ebenso ist
es bekannt, daß aus mehreren niederen Kästen durch Aufeinandersetzen und Verschrauben bzw.
ίο Verkeilen ein beliebig hoher Kasten hergestellt
werden kann. Bei allen diesen Verfahren benötigte man bislang immer Kopf- und Seitenteile
von bestimmter Länge, welche durch ihre Zusammensetzung die Möglichkeit boten, den
Kasten beliebig lang, breit und hoch zu machen. Diese bekannte Art, Formkasten zusammenzufügen,
setzt also das Vorhandensein von Kopf- und Seitenteilen verschiedener Länge voraus. Man muß also eine große Anzahl
Einzelteile vorrätig haben und gewisse Zeit aufwenden, um die Teile entsprechender Dimensionen
auszuwählen.
Durch vorliegende Erfindung nun wird der Zweck verfolgt, ähnlich wie es auch bereits
durch die amerikanische Patentschrift 443704 bekannt ist, beim Zusammensetzen von Formkasten
nur einen Normalteil zu verwenden, aus welchem man sowohl den Kopf als auch die Seiten der Kasten herstellen kann.
Der Hauptwert der Erfindung liegt in dem bis jetzt noch bei keiner der bekannten Vorrichtungen
ausgeführten, eigenartig ausgebildeten Glied, durch dessen Verwendung in jeder Hinsicht allen Anforderungen im Gießereibetriebe
in praktischer, einfacher und vorteilhafter Weise Rechnung getragen wird und durch
dessen eigenartige Ausbildung gleichzeitig eine derartige Verbindungsstelle hergestellt werden
kann, die es ermöglicht, mehrere Teile zum Zweck einer starren Vereinigung in sich auf zunehmen.
Der Formkasten nach vorliegender Erfindung besteht im wesentlichsten aus gleichgestalteten,
an beiden Enden mit versetzten Zapfen versehenen Teilen, bei deren Zusammenfügung die
Aussparung beider Glieder sich zu einem Schlitz oder Lochung ergänzen, in welche ein Befesti-.
gungsmittel eingefügt werden kann, während die Lappen oder Zinken der beiden aneinanderzufügenden
Glieder ineinander eingreifen und sich gegenseitig stützen. Diese gleichgestalteten,
an dem einen Ende mit drei, an dem anderen gegen diese versetzt mit zwei Zapfen versehenen Glieder gestatten sowohl eine Zusammensetzung
unter einem Winkel von 90 ° wie auch von 180 °, wobei sich die an den
Zapfen vorgesehenen halbkreisförmigen Aussparungen jedesmal zu einem Kanal ergänzen,
zu dessen Verdiebelung jedesmal ein gleichdimensioniertes Verbindungselement verwendet
werden kann. Der Verbindungsstoß zweier Normalteile bei der Zusammensetzung zwecks
Verlängerung, also bei 180°, dient außerdem gleichzeitig zur Aufnahme des Sandbleches oder
Traverse, und zwar wird dabei für die starre Vereinigung des Sandbleches mit der Stoßstelle
nur das eine gleichdimensionierte Verbindungselement benötigt. Der Kasten kann durch die
Zusammensetzung der einzelnen Glieder ebenso beliebig lang und breit gemacht werden wie
durch Aufeinandersetzung zweier auf vorbeschriebene Art hergestellter Kasten ein Kasten
zusammengesetzt werden kann, dessen Höhe ein Vielfaches der Höhe des Normalteiles darstellt.
Zu letzterem Zweck sind am oberen und unteren Rand der Außenwand eines Gliedes
je ein gelochter Nocken angegossen, durch den zwecks Verbindung der einzelnen aufeinandergesetzten
Kasten Bolzen mit Schrauben oder Doppelkeile aufgesteckt werden. Ein Formkasten nach vorbeschriebener Art bietet gegenüber
den bisher bekannten unstreitbare Vorteile. Abgesehen davon, daß zunächst ein Vorteil
in der Verwendung nur eines Normalteiles von so vielseitiger Verwendbarkeit, in der Billigkeit
der Herstellung nach einem Modell, in dem verhältnismäßig kleinen Lagerbedarf und schnellen
Ergänzung, im billigen Transport, in der sehr einfachen Zusammensetzung auf der Formplatte
und in der sehr leichten Demontierung durch den Former sowie in der sehr einfachen
und zweckmäßigen Einfügung des Sandbleches liegt, so ist nicht zu unterschätzen, daß durch
die eigenartige Verdiebelung der durch das Ineinandergreifen der eigenartig ausgebildeten versetzten
Zapfen entstandenen Lochung eine derartig starre und feste Vereinigung der einzelnen
Glieder geschaffen wird, daß ein sich unfreiwilliges Lösen der einzelnen Teile ausgeschlossen
ist und der Formkasten auch für die schwersten Gußstücke Verwendung finden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Aufriß einer Längsverbindung,
Fig. 2 den Grundriß derselben,
Fig. 3 den Aufriß einer Querverbindung,
Fig. 2 den Grundriß derselben,
Fig. 3 den Aufriß einer Querverbindung,
Fig. 4 den Grundriß derselben.
Fig. 5 und 6 zeigen zwei Gesamtansichten der Quer- und Längsverbindungen.
Fig. 7 stellt einen Handgriff dar.
In Fig. ι bis 4 ist ein Glied nach der Erfindung dargestellt; b1 sind in Fig. 1 und 2 die Zapfen des linken Gliedes a1, b2 die Zapfen des rechten Gliedes a2. Die Zapfen sind an ihrem einen Ende mit Aussparungen halbkreisförmigen Querschnittes versehen, die sich nach unten zu verjüngen; außerdem weisen die Zapfen noch Zinken oder Lappen f1, f1 auf, die ineinandergreifen und die Glieder gegenseitig stützen. Die zur Aufnahme des Befestigungsmittels dienenden Aussparungen der Zapfen b1, b2 ergänzen sich, wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich, zu einem kegelförmigen Kanal e, welcher sich nach unten hin verengt. In diesen Kanal e wird der konische Bolzen c eingefügt, welcher verhütet, daß die Glieder a1, a2· sich in den Zapfen b1, b2 gegeneinander verschieben. Soll der Kasten auseinandergenommen werden, so wird der Bolzen c aus dem durch die Aussparung gebildeten Kanal e herausgezogen, und die Glieder können bequem auseinandergenommen werden. Die in Fig. 6 mit d bezeichnete Traverse oder das Sandblech ist an einem Ende äquivalent den Zapfenaussparungen ausgebildet, so daß es, in den Verbindungsstoß zweier Glieder eingesetzt, mit diesem durch den Bolzen c gleichzeitig befestigt wird. Die in Fig. 2, 4 und 5 an den Gliedern sichtbaren, mit einem Loch versehenen Nocken dienen zur Aufnahme von Bolzen mit Schrauben oder Doppelkeilen, um mehrere aufeinandergesetzte Kasten miteinander zu verbinden. Der in Fig. 7 dargestellte Schlüssel dient als Handgriff zum Transportieren bzw. Abheben der Formkasten.
Fig. 7 stellt einen Handgriff dar.
In Fig. ι bis 4 ist ein Glied nach der Erfindung dargestellt; b1 sind in Fig. 1 und 2 die Zapfen des linken Gliedes a1, b2 die Zapfen des rechten Gliedes a2. Die Zapfen sind an ihrem einen Ende mit Aussparungen halbkreisförmigen Querschnittes versehen, die sich nach unten zu verjüngen; außerdem weisen die Zapfen noch Zinken oder Lappen f1, f1 auf, die ineinandergreifen und die Glieder gegenseitig stützen. Die zur Aufnahme des Befestigungsmittels dienenden Aussparungen der Zapfen b1, b2 ergänzen sich, wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich, zu einem kegelförmigen Kanal e, welcher sich nach unten hin verengt. In diesen Kanal e wird der konische Bolzen c eingefügt, welcher verhütet, daß die Glieder a1, a2· sich in den Zapfen b1, b2 gegeneinander verschieben. Soll der Kasten auseinandergenommen werden, so wird der Bolzen c aus dem durch die Aussparung gebildeten Kanal e herausgezogen, und die Glieder können bequem auseinandergenommen werden. Die in Fig. 6 mit d bezeichnete Traverse oder das Sandblech ist an einem Ende äquivalent den Zapfenaussparungen ausgebildet, so daß es, in den Verbindungsstoß zweier Glieder eingesetzt, mit diesem durch den Bolzen c gleichzeitig befestigt wird. Die in Fig. 2, 4 und 5 an den Gliedern sichtbaren, mit einem Loch versehenen Nocken dienen zur Aufnahme von Bolzen mit Schrauben oder Doppelkeilen, um mehrere aufeinandergesetzte Kasten miteinander zu verbinden. Der in Fig. 7 dargestellte Schlüssel dient als Handgriff zum Transportieren bzw. Abheben der Formkasten.
Claims (3)
1. Aus gleichgestalteten Teilen zusammengesetzter Formkasten, dadurch gekennzeichnet,
daß die Glieder (a1, a2) an beiden Enden
gleichgestaltete, ausgesparte und mit Zinken (f1' /"2J versehene, aber versetzte Zapfen
(b1, b2) tragen, durch deren Ineinandergreifen
die Aussparungen zu einem Kanal (e) für die Einfügung eines Befestigungsmittels (c) ergänzt und die Glieder gegenseitig
gestützt werden.
2. Ausführungsform des Formkastengliedes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung halbkreisförmigen Querschnitt hat, und daß sie sich nach unten
zu verjüngt, so daß der beim Zusammensetzen zweier Gliedenden sich bildende Kanal
(e) einen kegelförmigen Bolzen (c) aufnehmen kann.
3. Ausführungsform des Formkastens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß beim Zusammensetzen der. Glieder bei einem Winkel von 180 ° in die Zapfenaussparungen
eine an ihren Enden diesen entsprechend ausgebildete Sandleiste faßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE252458C true DE252458C (de) |
Family
ID=510811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT252458D Active DE252458C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE252458C (de) |
-
0
- DE DENDAT252458D patent/DE252458C/de active Active
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