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DE2524331C3 - Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins

Info

Publication number
DE2524331C3
DE2524331C3 DE19752524331 DE2524331A DE2524331C3 DE 2524331 C3 DE2524331 C3 DE 2524331C3 DE 19752524331 DE19752524331 DE 19752524331 DE 2524331 A DE2524331 A DE 2524331A DE 2524331 C3 DE2524331 C3 DE 2524331C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
input
circuit arrangement
output
logic
emitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752524331
Other languages
English (en)
Other versions
DE2524331B2 (de
DE2524331A1 (de
Inventor
Jiri Dipl.-Ing.; Hrdlicka Rehor Dipl-Ing.; Prag Kupec
Original Assignee
Tesla, N.P, Prag
Filing date
Publication date
Application filed by Tesla, N.P, Prag filed Critical Tesla, N.P, Prag
Priority to DE19752524331 priority Critical patent/DE2524331C3/de
Publication of DE2524331A1 publication Critical patent/DE2524331A1/de
Publication of DE2524331B2 publication Critical patent/DE2524331B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2524331C3 publication Critical patent/DE2524331C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

(Olger arbeiten kann, jedoch in der übrigen Zeit nur seine Basis-Emitter-Strecke wirksam ist. Anstatt an die Basis des zweiten Schalttransistors wird die Impulsspannung an den Steuereingangjanschluß gelegt.
Gegenüber der Verwendung einer Kondensatorentladung hat die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung als besondere Vorteile, daß die Wiederholungsfrequenz der Einstellimpulse nur durch die Schaltungsgrenzfrequenz begrenzt ist und die EinsteMimpulse ununterbrochen bei gleicher Periode durchlaufen können. Ferner ermöglicht die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, den einzustellenden Eingang des angeschlossenen logischen Bausteins auf logischen Null-Wert einfach durch Anschließen zu bringen und in der Zeit, während der die Einstellimpulse erzeugt werden, diesen Eingang auf den logischen Eins-Wert einzustellen.
Daher können die beiden logischen Werte, die zum Prüfen des logischen Bausteins nötig sind, ohne eine Einschalttaste eingestellt werden. Auch eine Beschädigung des logischen Bausteins ist ausgeschlossen, bevor sein Eingang auf logischen Null-Wert eingestellt und sein Ausgang an andere logische Glieder angeschlossen ist.
Da die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung sehr einfach aufgebaut ist, indem sie nur sehr wenige Bauelemente besitzt, kann eine Prüfsonde gebaut werden, die für manuelle Prüfung sehr geeignet ist, ohne daß eine spezielle integrierte Schaltung gemäß Kunden-Spezifikation hergestellt werden müßte.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild der Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins und
Fig. 2 a, b, d -g den Signalverlauf an verschiedenen Punkten der Schaltungsanordnung.
Gemäß Fig. 1 ist ein Steuereingangsanschluß 1 an einem Eingang A 1 eines NAND-Gliedes A angeschlossen, dessen Ausgang A 3 über einen ersten Widerstand R 1 mit der Basis eines ersten Schalttransistors 7"I in Form eines PNP-Transistors gekoppelt ist. Der Emitter des ersten Schalttransistors 7Ί ist an einen ersten Speisespannungsanschluß 2 angeschlossen, während sein Kollektor mit dem Kollektor eines zweiten Schalttransistors Tl in Form eines NPN-Transistors gekoppelt ist, dessen Basis einerseits über einen dritten Widerstand R3 und einen zweiten Widerstand Rl, die miteinander in Reihe geschaltet sind, an einen zweiten Speisespannungsanschluß 3 und andererseits über einen vierten Widerstand >? 4 an eine Erdklemme 5 der Schaltungsanordnung angeschlossen sind. Der Emitter des zweiten Schalttransistors Tl ist einerseits über einen fünften Widerstand R 5 an die Erdklemme 5 der Schaltungsanordnung und andererseits an einen Ausgangsanschluß 4, der seinerseits mit einer Meßspitze //gekoppelt ist, angeschlossen.
Zur Eingangseinstellung des in Fig. 1 dargestellten
ίο Ausluhrungsbeispiels des angeschlossenen logischen Bausteins, der hier ein NAND-Glied LOl ist, das mit weiteren NAND-Gliedern LOl und 103 gekoppelt ist, ist die Meßspitze H mit dem Eingang M des NAND-Gliedes LOl verbunden. Ferner ist eine Erdklemme Z des zum Einstellen bestimmten NAND-Gliedes LO 1 an die Erdklemme 5 der Schaltungsanordnung angeschlossen.
Die Schaltungsanordnung von Fig. 1 arbeitet folgendermaßen:
:o Dem Steuereingangsanschluß 1 werden Stromimpulse ο (vgl. Fig. 2a) zugeführt, die im NAND-Glied A geformt und über den ersten Widerstand R 1 der Basis des eisten Schalttransistors 7Ί zugeführt werden. Der Emitter des ersten Schalttransistors 7'1 wird mit einer positiven Spannung von +5 V gegenüber Erde gespeist, und zwar über den ersten Speisespannungsanschluß 2, wobei diese positive Spannung, solange der erste Schalttransistor 7Ί unter der Einwirkung der Impulse a geöffnet ist, auch dem Kollektor des zweiten Schalttransistors Tl zugeführt wird. Die Basis des zweiten Schalttransistors Tl wird von einem Spannungsteiler gespeist, der aus dem zweiten Widerstand Rl, dem dritten Widerstand A3 und dem vierten Widerstand R4 besteht. Dieser Spannungsteiler ist an den zweiten Speisespannungsanschluß 73 angeschlossen, der mit Konstantgleichspannung 6 (vgl. Fig. 2 b) versorgt wird. Die Basis-Emitter-Strecke des zweiten Schalttransistors Tl ist wegen der Konstantgleichspannung b dauernd geöffnet, und solange am Kollektor des zweiten Schalttransistors Tl die positive Spannung vom ersten Speisespannungsanschluß 2 anliegt, erscheint ein Impuls des Pulses (I (vgl. Fig. 2d) am Ausgangsanschluß 4. Ein Puls/(vgl. Fig. 2f) tritt an der Basis des ersten Schalttransistors 7Ί auf, ein Puls g am Kollektor des ersten Schalttransistors T\ und ein Puls c an der Basis des zweiten Schalttransistors 7'2.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann zum Bau von Ein- oder Mehrspitzcnsonden zum Prüfen logischer Bausteine benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logisch '!austeins auf logischen Eins-Wert, wobei mit csem Eingang die Eingänge und/oder ein Ausgang weiterer logischer Glieder verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuereingangsanschluß (1) mit einem oder mehreren Eingängen (A I) eines NAND-Glieds (A) verbunden ist, dessen Ausgang (A3) über einen ersten Widerstand (Rl) mit der Basis eines ersten Schalttransistors (7Ί) in Form eines PNP-Transistors gekoppelt ist, dessen Emitter mit einem ersten Speisespannungsanschluß (2) und dessen Kollektor mit dem Kollektor eines zweiten Schalttransistors (Tl) in Form eines NPN-Transistors gekoppelt ist, dessen Basis einerseits über einen vierten Widerstand (R 4) mit einer Erd-
    Speisespannungsanschluß (3), der zum ständigen
    nung in einem
    spitze unterbringen zu können, müßte sie als spezielle integrierte Schaltung gebaut werden,
    ist es
    Spannung (b in Fig. 2) beaufschlagt ist, und dessen Emitter einerseits über einen fünften Widerstand (R5) mit der Erdklemme (5)derSchaltungsanordnung und andererseits mit einem eine Meßspitze (H)
    Erzeugung von Stromimpulsen zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins
    speisenden Ausgangsanschluß (4) verbunden ist 30 ohne Betätigen irgendwelcher Tasten ermöglicht wound daß ein Eingang (M) des auf logischen Null- bei auch die Stromimpulse in ihrer Große und Form
    in gewissen Grenzen unabhängig von der Belastung der Schaltungsanordnung durch den logischen Baustein und mit diesem verbundene weitere logische Glieder sind.
    oder Eins-Wert einzustehenden logischen Bausteins (LOl) mit der Meßspitze (H) und die Erdklemme (Z) des Bausteins (LOl) mit der Erdklemme der Schaltungsanordnung (5) verbunden isi.
    Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß
    durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs.
    Der erfindungsgemäß vorgesehene zweite Schalttransistor stellt mit dem zwischen seinem Emitter und der
    Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung 40 Erdklemme der Schaltungsanordnung liegenden (fünffach dem Oberbegriff des Patentanspruchs. ten) Widerstand an sich einen seit langem für sich be-Beim Einstellen des Eingangs eines logischen Bau- kannten Emitterfolger (Kollektorschaltung) dar (vgl. steins auf logischen Eins- oder Null-Wert ergeben sich DT-Zeitschrift »Funk-Technik«, 1970, Nr. 1, S. 17 und oft Schwierigkeiten, da dieser Eingang mit dem Aus- 18), bei dem der Transistor-Kollektor wechselspangang desselben logischen Bausteins und auch mit Ein- 45 nungsmäßig auf Erdpotential liegt und der einen hochgängen anderer logischer Glieder, deren Höchstzahl ohmigen Eingangswiderstand und einen niederohmidurch den Hersteller des logischen Bausteins vorgege- gen Ausgangswiderstand besitzt, so daß er als Impeben ist, verbunden ist, so daß es zu größeren Schwan- dan/wandler dient. Wegen des niederohmigen Auskungen der Belastung am Ausgang der Schaltungsan- gangswiderstands ist das Ausgangssignal auch in geordnung, die zweckmäßigerweisc mit einer Meßspitze 50 wissen Grenzen weitgehend unabhängig von der Beverbunden wird, kommt. Trotzdem sollte das Einstel- lastung,
    lungs- bzw. Prüfsignal am Ausgang der Schaltungsanordnung bzw. der Meßspitze hinsichtlich Größe und
    Form in gewissen Grenzen unabhängig von der Belastung sein.
    Die Stärke eines Stromimpulses zur Änderung des logischen Zustands des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins, der - wie gesagt - durch
    55
    seinen eigenen Ausgang und Eingänge weiterer logi-
    Gegenüber einem derartigen Emitterfolger weist aber die erfindungsgemäße Schaltanordnung nicht nur eine höhere Steilheit auf, sondern sie ermöglicht auch die Abgabe von invertierten bzw. phasenumgekehrten Stromimpu'iscn.
    Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden nämlich die Impulsspannungen nicht an die Basis des zweiten Schalttransistors, der als Emitterfolscher Glieder belastet ist, muß verhältnismäßig hoch 60 ger-Transistor angesehen werden kann, gelegt, sondern sein, wobei hinzukommt, daß ihr Maximum durch den die Basis-Emitter-Strecke des zweiten Schalttransistors inneren Schaltungsaufbau des logischen Bausteins be- ist durch die am zweiten Speisespannungsanschluß grenzt ist. Außerdem darf ein derartiger Stromimpuls zusätzlich anliegende Konstantgleichspannung immer auch nicht eine solche Stärke erreichen, daß der Io- geöffnet und über den ersten Schalttransistor nur eine gische Baustein beschädigt wird, und ferner muß die 65 bestimmte Zeit, nämlich wenn dieser leitend ist, an Zeit, während der der Stromimpuls auf den Eingang die vom ersten Speisespannungsanschluß zugeführte des logischen Bausteins einwirkt, ebenfalls eingestellt Betriebsspannung gelegt, so daß der zweite Schaltwerden, transistor nur während dieser Zeit als echter Emitter-
DE19752524331 1975-06-02 Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins Expired DE2524331C3 (de)

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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2524331A1 DE2524331A1 (de) 1976-12-09
DE2524331B2 DE2524331B2 (de) 1977-03-31
DE2524331C3 true DE2524331C3 (de) 1977-11-17

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