DE2524331C3 - Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen BausteinsInfo
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Description
(Olger arbeiten kann, jedoch in der übrigen Zeit nur
seine Basis-Emitter-Strecke wirksam ist. Anstatt an die Basis des zweiten Schalttransistors wird die Impulsspannung
an den Steuereingangjanschluß gelegt.
Gegenüber der Verwendung einer Kondensatorentladung hat die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung
als besondere Vorteile, daß die Wiederholungsfrequenz der Einstellimpulse nur durch die Schaltungsgrenzfrequenz
begrenzt ist und die EinsteMimpulse ununterbrochen bei gleicher Periode durchlaufen können.
Ferner ermöglicht die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung, den einzustellenden Eingang des angeschlossenen
logischen Bausteins auf logischen Null-Wert einfach durch Anschließen zu bringen und in der
Zeit, während der die Einstellimpulse erzeugt werden, diesen Eingang auf den logischen Eins-Wert einzustellen.
Daher können die beiden logischen Werte, die zum Prüfen des logischen Bausteins nötig sind, ohne eine
Einschalttaste eingestellt werden. Auch eine Beschädigung des logischen Bausteins ist ausgeschlossen, bevor
sein Eingang auf logischen Null-Wert eingestellt und sein Ausgang an andere logische Glieder angeschlossen
ist.
Da die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung sehr einfach aufgebaut ist, indem sie nur sehr wenige
Bauelemente besitzt, kann eine Prüfsonde gebaut werden, die für manuelle Prüfung sehr geeignet ist, ohne
daß eine spezielle integrierte Schaltung gemäß Kunden-Spezifikation hergestellt werden müßte.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird beispielsweise anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild der Schaltungsanordnung
zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins und
Fig. 2 a, b, d -g den Signalverlauf an verschiedenen
Punkten der Schaltungsanordnung.
Gemäß Fig. 1 ist ein Steuereingangsanschluß 1 an einem Eingang A 1 eines NAND-Gliedes A angeschlossen,
dessen Ausgang A 3 über einen ersten Widerstand R 1 mit der Basis eines ersten Schalttransistors 7"I in
Form eines PNP-Transistors gekoppelt ist. Der Emitter
des ersten Schalttransistors 7Ί ist an einen ersten Speisespannungsanschluß 2 angeschlossen, während
sein Kollektor mit dem Kollektor eines zweiten Schalttransistors Tl in Form eines NPN-Transistors gekoppelt
ist, dessen Basis einerseits über einen dritten Widerstand R3 und einen zweiten Widerstand Rl, die
miteinander in Reihe geschaltet sind, an einen zweiten Speisespannungsanschluß 3 und andererseits über
einen vierten Widerstand >? 4 an eine Erdklemme 5
der Schaltungsanordnung angeschlossen sind. Der Emitter des zweiten Schalttransistors Tl ist einerseits
über einen fünften Widerstand R 5 an die Erdklemme 5 der Schaltungsanordnung und andererseits an einen
Ausgangsanschluß 4, der seinerseits mit einer Meßspitze //gekoppelt ist, angeschlossen.
Zur Eingangseinstellung des in Fig. 1 dargestellten
Zur Eingangseinstellung des in Fig. 1 dargestellten
ίο Ausluhrungsbeispiels des angeschlossenen logischen
Bausteins, der hier ein NAND-Glied LOl ist, das mit weiteren NAND-Gliedern LOl und 103 gekoppelt ist,
ist die Meßspitze H mit dem Eingang M des NAND-Gliedes LOl verbunden. Ferner ist eine Erdklemme
Z des zum Einstellen bestimmten NAND-Gliedes LO 1 an die Erdklemme 5 der Schaltungsanordnung angeschlossen.
Die Schaltungsanordnung von Fig. 1 arbeitet folgendermaßen:
:o Dem Steuereingangsanschluß 1 werden Stromimpulse ο (vgl. Fig. 2a) zugeführt, die im NAND-Glied A
geformt und über den ersten Widerstand R 1 der Basis des eisten Schalttransistors 7Ί zugeführt werden. Der
Emitter des ersten Schalttransistors 7'1 wird mit einer positiven Spannung von +5 V gegenüber Erde gespeist,
und zwar über den ersten Speisespannungsanschluß 2, wobei diese positive Spannung, solange der erste
Schalttransistor 7Ί unter der Einwirkung der Impulse a
geöffnet ist, auch dem Kollektor des zweiten Schalttransistors Tl zugeführt wird. Die Basis des zweiten
Schalttransistors Tl wird von einem Spannungsteiler gespeist, der aus dem zweiten Widerstand Rl, dem
dritten Widerstand A3 und dem vierten Widerstand R4 besteht. Dieser Spannungsteiler ist an den zweiten
Speisespannungsanschluß 73 angeschlossen, der mit Konstantgleichspannung 6 (vgl. Fig. 2 b) versorgt wird.
Die Basis-Emitter-Strecke des zweiten Schalttransistors Tl ist wegen der Konstantgleichspannung b dauernd
geöffnet, und solange am Kollektor des zweiten Schalttransistors Tl die positive Spannung vom ersten Speisespannungsanschluß
2 anliegt, erscheint ein Impuls des Pulses (I (vgl. Fig. 2d) am Ausgangsanschluß 4. Ein
Puls/(vgl. Fig. 2f) tritt an der Basis des ersten Schalttransistors
7Ί auf, ein Puls g am Kollektor des ersten Schalttransistors T\ und ein Puls c an der Basis des
zweiten Schalttransistors 7'2.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann zum Bau von Ein- oder Mehrspitzcnsonden zum Prüfen
logischer Bausteine benutzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logisch '!austeins auf logischen Eins-Wert, wobei mit csem Eingang die Eingänge und/oder ein Ausgang weiterer logischer Glieder verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuereingangsanschluß (1) mit einem oder mehreren Eingängen (A I) eines NAND-Glieds (A) verbunden ist, dessen Ausgang (A3) über einen ersten Widerstand (Rl) mit der Basis eines ersten Schalttransistors (7Ί) in Form eines PNP-Transistors gekoppelt ist, dessen Emitter mit einem ersten Speisespannungsanschluß (2) und dessen Kollektor mit dem Kollektor eines zweiten Schalttransistors (Tl) in Form eines NPN-Transistors gekoppelt ist, dessen Basis einerseits über einen vierten Widerstand (R 4) mit einer Erd-Speisespannungsanschluß (3), der zum ständigennung in einemspitze unterbringen zu können, müßte sie als spezielle integrierte Schaltung gebaut werden,
ist esSpannung (b in Fig. 2) beaufschlagt ist, und dessen Emitter einerseits über einen fünften Widerstand (R5) mit der Erdklemme (5)derSchaltungsanordnung und andererseits mit einem eine Meßspitze (H)Erzeugung von Stromimpulsen zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteinsspeisenden Ausgangsanschluß (4) verbunden ist 30 ohne Betätigen irgendwelcher Tasten ermöglicht wound daß ein Eingang (M) des auf logischen Null- bei auch die Stromimpulse in ihrer Große und Formin gewissen Grenzen unabhängig von der Belastung der Schaltungsanordnung durch den logischen Baustein und mit diesem verbundene weitere logische Glieder sind.oder Eins-Wert einzustehenden logischen Bausteins (LOl) mit der Meßspitze (H) und die Erdklemme (Z) des Bausteins (LOl) mit der Erdklemme der Schaltungsanordnung (5) verbunden isi.Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäßdurch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs.Der erfindungsgemäß vorgesehene zweite Schalttransistor stellt mit dem zwischen seinem Emitter und derDie Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung 40 Erdklemme der Schaltungsanordnung liegenden (fünffach dem Oberbegriff des Patentanspruchs. ten) Widerstand an sich einen seit langem für sich be-Beim Einstellen des Eingangs eines logischen Bau- kannten Emitterfolger (Kollektorschaltung) dar (vgl. steins auf logischen Eins- oder Null-Wert ergeben sich DT-Zeitschrift »Funk-Technik«, 1970, Nr. 1, S. 17 und oft Schwierigkeiten, da dieser Eingang mit dem Aus- 18), bei dem der Transistor-Kollektor wechselspangang desselben logischen Bausteins und auch mit Ein- 45 nungsmäßig auf Erdpotential liegt und der einen hochgängen anderer logischer Glieder, deren Höchstzahl ohmigen Eingangswiderstand und einen niederohmidurch den Hersteller des logischen Bausteins vorgege- gen Ausgangswiderstand besitzt, so daß er als Impeben ist, verbunden ist, so daß es zu größeren Schwan- dan/wandler dient. Wegen des niederohmigen Auskungen der Belastung am Ausgang der Schaltungsan- gangswiderstands ist das Ausgangssignal auch in geordnung, die zweckmäßigerweisc mit einer Meßspitze 50 wissen Grenzen weitgehend unabhängig von der Beverbunden wird, kommt. Trotzdem sollte das Einstel- lastung,
lungs- bzw. Prüfsignal am Ausgang der Schaltungsanordnung bzw. der Meßspitze hinsichtlich Größe und
Form in gewissen Grenzen unabhängig von der Belastung sein.Die Stärke eines Stromimpulses zur Änderung des logischen Zustands des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins, der - wie gesagt - durch55seinen eigenen Ausgang und Eingänge weiterer logi-Gegenüber einem derartigen Emitterfolger weist aber die erfindungsgemäße Schaltanordnung nicht nur eine höhere Steilheit auf, sondern sie ermöglicht auch die Abgabe von invertierten bzw. phasenumgekehrten Stromimpu'iscn.Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung werden nämlich die Impulsspannungen nicht an die Basis des zweiten Schalttransistors, der als Emitterfolscher Glieder belastet ist, muß verhältnismäßig hoch 60 ger-Transistor angesehen werden kann, gelegt, sondern sein, wobei hinzukommt, daß ihr Maximum durch den die Basis-Emitter-Strecke des zweiten Schalttransistors inneren Schaltungsaufbau des logischen Bausteins be- ist durch die am zweiten Speisespannungsanschluß grenzt ist. Außerdem darf ein derartiger Stromimpuls zusätzlich anliegende Konstantgleichspannung immer auch nicht eine solche Stärke erreichen, daß der Io- geöffnet und über den ersten Schalttransistor nur eine gische Baustein beschädigt wird, und ferner muß die 65 bestimmte Zeit, nämlich wenn dieser leitend ist, an Zeit, während der der Stromimpuls auf den Eingang die vom ersten Speisespannungsanschluß zugeführte des logischen Bausteins einwirkt, ebenfalls eingestellt Betriebsspannung gelegt, so daß der zweite Schaltwerden, transistor nur während dieser Zeit als echter Emitter-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752524331 DE2524331C3 (de) | 1975-06-02 | Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752524331 DE2524331C3 (de) | 1975-06-02 | Schaltungsanordnung zum Einstellen des Eingangs eines angeschlossenen logischen Bausteins |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2524331A1 DE2524331A1 (de) | 1976-12-09 |
| DE2524331B2 DE2524331B2 (de) | 1977-03-31 |
| DE2524331C3 true DE2524331C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
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