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Stanzgerät zur derstellunp spitzgezahnter Stoßkanten an Purnierstreifen
od.dg10 Die Erfindung betrifft ein Stanzgerät zur Herstellung spitzgezahnter Stoßkanten
an Furnierstreifen od. dgl. insbesondere etwas faserigen Folien.
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Es ist bereits bekannt, die Enden von Furnierstreifen mit einer Zahnung
zu versehen, um solche Furnierstreifen zusammAnfügen zu können, ohna daß die Verbindungsstellen
optisch störend in Erscheinung treten. Vor allem soll dadurch erreicht werden, daß
aus in ihrer Länge naturgemäß begrenzten Furniers streifen beliebig lange Streifen
hergestellt und beispielsweise in Rollenform für die Weiterverarbeitung bereitgestellt
werden können.
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Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei welcher zwei mit angeschliffenen
Schneiden versehene Messer jeweils im Winkel zueinander angeordnet werden, um die
spitzgezahnten Endensherzustellen. Dabei liegen die Folienstreifen auf einer etwas
nachgiebigen Unterlage, damit die Abfallstücke mit Hilfe der bekannten Messer durch
entsprechenden Messerdruck abgetrennt werden können. Nachteilig ist dabei, daß vor
allem im Bereich der Spitzen der Zahnlücken häufig keine saubere Trennung stattfindet
und Fasern an dieser Stelle zwischen die im Winkel zueinander stehenden Messer eintreten
und diese unter Umstanden sogar teilweise beschädigen können.
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Bs wurde deshalb auch schon ein Gerät der eingangs er¢Elntrn Art geschaffen,
bei welchem die Messer zum Beschneiden jeweils der beiden Ränder eines Zahnes in
Vorschubrichtung des Furnierstreifens
hintereinander versetzt sind,
so daß zunächst ein Messer einen Schnitt anbringt und dann das andere Messer den
im Winkel dazu stehenden Schnitt vollführt, wodurch die gesatte Trennung beendet
ist. Dadurch wird zwar der Nachteil beseitigt, welcher durch ein spitzes Aneinanderfügen
zweier besser mit einer Fuge im Spitzen-3ereich entsteht. Andererseits ist jedoch
eine solche Vorrichtung wesentlich aufwendieser, benötigt einen Zwischentakt für
den zweiten Schnitt und muß für eine einwandfreie Faserdurchtrennung im apitzen-Bereich
und insbesondere im spitzen Bereich der Zahnlücken ein Messer besitzen, welches
jeweils den Schrägschnitt des anderen Messers etwas durchsetzt, also im Spitzen-Bereich
noch einen gewissen Einschnitt in das Material durchführt. Andernfalls besteht nämlich
die Gefahr, daß in diesem spitzen Bereich der Zahnlücken doch noch Fasern nicht
vollständig durchgetrennt werden.
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Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Stanzgerät der eingangs
erwähnten Art zu schaffen, mit welchem nur ein Stanzhub zur Bildung der gezahnten
Stoßkante an einem Furnierstreifen notwendig und dennoch eine saubere Trennung auch
im spitzen Bereich sowohl der Zahnspitzen als auch der Zahnlücken möglich ist.
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Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Stanzgerät vorgeschlagen, welches
vor allem dadurch gekennzeichnet ist, daß bei einem Stanzhub mit ihren Schneidkanten
aneinander vorbeiführbare Stanzwerkzeuge vorgesehen sind, wobei Stanzwerkzeuge entsprechend
der kontur der zu bildenden Zähne. und relativ dazu bewegbare Stanzwerkzeuge entsprechend
der Kontur der ZahnlW1-ken vorgesehen sind, und daß diese Stanzwerkzeuge aus Abschnitten
bestehen, die jeweils eine abgestumpfte, insbesondere abgerundete Spitze sowie einen
an ihrer Basis an der ge¢em Qn jeweiligen Nachbarabschnitt gerichteten Seite angeordneten
konkaven Radius od. dgl. aufweisen, welcher sich mit dem Radius od. dgl. des Nachbarabscbnittes
zu einer konkaven vorm entsprechend der abgestumpften Form der Spitze des jeweiligen
Gegenabschnittes ergänzt und auch hier einen sauberen Schnitt
ermöglicht.
Einerseits wird mit Hilfe eines solchen Gerätes ein sicheres Abtrennen des Abfallstückes
bei der Herstellung einer gezahnten Stoßkante an Furnierstreifen erreicht, da die
Stanzwerkzeuge mit ihren Schneidkanten etwas aneinander vor beigeführt werden. Andererseits
wird auch in den Spitzen-Bereichen sowohl der dabei gebildeten Zähne als auch der
Zahnlücken durch die Abrundungen der Werkzeuge in diesem Bereich auch ein sicheres
Durchtrennen von Fasern erreicht, ohne daß mehrere Stanzhube notwendig sind.
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Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann darin
bestehen, daß für jede Zahnlücke bzw. jeden Zahns an der gezahnten Stoßkante eines
Furnierstreifens ein einzelnes Stanzmesser vorgesehen ist und daß die Stanzmesser
einen von ihrer Spitze abgewandten Schaft mit glatten Seftenfläcen zum Aneinanderreihen
mehrerer Stanzmesser in einem gemeinsamen Halter zur Bildung des Stanzwerkzeuges
aufweisen. Dadurch ist eine Einzelfertigung der Messer, eine Anpassung des gesamten
Stanzwerkzeuges an die Breite eines zu bearbeitenden Furnierstredfens und auch ein
einfaches Auswechseln eines Messers bei B-schädigung beispielsweise nur einer Schneidkante
möglich.
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Zweckmäßigerweise ist jeweils am Übergang der schrägen Schneidkanten
in die Seitenflächen ein halber konkaver Radius sorgesehen, welcher sich dann mit
dem entsprechenden halben Radius eines Nachbarmessers zu der konkaven Rundung ergänzen
kam.
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Weitere wesentliche Merkmale von zum Teil besonderer Bedeutung ergeben
sich aus weiteren Ansprüchen.
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Nachstehend ist die Erfindung mit ihr als wesentlich zugehö renden
Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine
Stirnansicht eines Stanzgerätes gemaß der 3rfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt gemäß
der Linie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 eine teilvewse im Schnitt dargestellte
Draufsicht des Arbeitsbereiches und der Zuführbahn des Stanzgerätes gemäß der Linie
III - III in Fig. 2, in vergrößertem Maßstab Fig. 4 eine Seitenansicht und in vergröBertem
Maßstab Fig. 5 eine Draufsicht eines von oben nach unten bewegbaren Stanzmessers,
in vergrößertem Maßstab Fig. 6 eine Seitenansicht und in vergrößertem Maßstab Fig.
7 eine Draufsicht eines feststehendenj anto-rhalb des zu bearbeitenden Werkstückes
liegenden Stanzmessers, in vergrößertem Eiaßstab Fig. 8 eine Draufsicht eines als
Endstück für ein Stanzwerkzeug vorgesehenen Stanzmessers sowie Fig. 9 ein Beispiel
zweier zusammensetzbarer, mit Hilfe des erfindungsgemäßen Stanzgerätes bearbeiteter
Enden von Furniers tre ifen.
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Ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes Stanzgerät dient zur Herstellung
spitzgezahnter Stoßkanten 3 an Furnierstreifen 2 (vgl. Fig.
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9), so daß diese Furnierstreifen miteinander verbunden werden können,
um z. B. Rollen solcher Furnierstreifen 2 für eine Weiterverarbeitung zu bilden.
Fig. 9 zeigt dabei ein mögliches Beispiel einer solchen Verzahnung.
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Vor allem in den Fig. 1 bis 3 erkennt man, daß bei diesem Stanzgerät
1 mit ihren Schneidkanten bei einem Stanzhub aneinander vorbeiführbare Stanzwerkzeuge
4 und 5 vorgesehen sind wobei die unteren Stanzwerkzeuge mit 4 und die oberen, gegen
die unteren bewegbaren Stanzwerkzeuge mit 5 bezeichnet sind.
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Dabei sind - wie z. B. aus Sig. 3 ersichtlich - Stanzwerkzeuge 4 entsprechend
der Kontur der zu bildenden Zähne 3 a und relativ dazu bewegbare StanzXferkzeuge
5 entsprechend der Kontur der Zahnlücken 3 b vorgesehen. Diese Stanzwerkzeuge V
und 5 bestehen jeweils aus im folgenden noch weiter zu beschreibenden Abschnitten,
die eine abgerundete Spitze 6 sowie einen an ihrer Basis 7 an der gegen den jeweiligen
Nachbarabschnit gerichteten Seite angeordneten konkaven Radius 8 aufteisen, welcher
sich mit dem entsprechenden Radius 8 des Nachbarabachnittes zu einer konkaven Rundung
entsprechend der abgerundeten Spitze 6 des jelfeiligen Gegenabschnittes ergänzt.
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Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß für jede Zahnlacke 3 b
bzw. jeden Zahn 3 a an der gezahnten Stoßkante 3 eines Furnierstreifens 2 ein einzelnes
Stanznesser 10 bzw. 9 vorgesehen ist und daß die Stanzmesser einen von ihrer Spitze
-6 abgewandten Schaft 11 mit glatten Seitenflächen 12 (Fig. 5, 7 und 8) zum Aneinanderreihen
mehrerer Stanzmesser in einem gemeinsamen Halter 13 zur Bildung des Stanzwerkzeuges
aufweisen.
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Die vorerwähnten Abschnitte der Stanzwerkzeuge werden also im Ausfhhrungsbeispiel
durch einzelne Stanzmesser gebildet, so daß beispielsweise bei Beschädlgung der
Schneidkante 14 eines Messers nur dieses ausgewechselt werden muß. Außerdem können
auf diese Weise Stanzwerkzeuge unterschiedlicher Breite mit den gleichen Stanzmessern
angefertigt werden.
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Die den Zahnen 3 a entsprechenden Stanzmesser 9 sind dabei als stillstehende
untere Stanzmesser und die die Lücken 3 b erzeugenden Stanzmesser 10 als absenkbare
Stanzmesser ausgebildet, was vor allem auch in Fig. 2 angedeutet ist.
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Jeweils am Übergang der schrägen Schneidkanten 14 in die Seitenflachan
12 ist bei diesen Schneidmessern 9 und 10 ein haiber konkaver Radius 8 vorgesehen,
so daß die Schneidmesser nach dem Zusammensetzen die schon erwähnte konkave Rundung
an ihrer Basis aufweisen. Im Zusammenwirken mit den abgerttfldeten Spitzen, welche
im Bereich dieser konkaven Rundungen
durch diese hindurch bewegt
werden, wird auch in diesen spitzen Bereichen eine sichere Durchtrennung von Fasern
erreicht.
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Es ist also nur ein Stanzhub notwendig, um eine sauber gezahnte Stoßkante
3 an einem Furnierstreifen 2 zu erhalten.
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In den Fig. 2 und 4 erkennt man, daß die in Funktionsstellung dem
Furnierstreifen 2 zugewandten Oberflächen 15 der von oben absenkbaren Stanz:iesser
10 von deren Spitzen 6 zu ihren Schäften 1-1 jeweils schräg abfallen, so daß der
eigentliche Schneidvorgang nicht gleichzeitig über die gesamte Schnittlinie, sondern
allmählich von den Spitzen zu den Schäften der Obermesser 10 hin erfolgt. Dadurch
wird die Sicherheit eines sauberen Schnittes vergrößert.
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In Fig. 2 erkennt man außerdem einen mit den oberen Stanzmessern
10 zunächst absenkbaren Niederhalter i6, welcher gentäß Fig. 3 in gleicher Weise
wie die unteren Stanzmesser 9 gezahnt ist und relativ zu welchem die oberen Stanzmesser
10 gegen die I,raft einer Feder t7adoch weiter abgesenkt werden konnen,- wenn der
Niederhalter 16 auf einem Furnierstreifen aufliegt. Die oberen Stanzmesser 10 können
dann mit ihren Schneiden durch die Zahnlücken des Niederhalters 16 nach unten bewegt
werden.
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Eine wesentliche Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die die
Zahnlücken 3 b ausstanzenden Stanzmesser 10 um den Betrag breiter als die den entstehenden
Zahnen 3 a entsprechenden Stanzmesser 9 sind, um welchen das auszustanzende Material
beim Stanzvorgang vor allem in den Randbereichen verformt, insbesondere breitgedrückt
wird. Dadurch wird,e-rreicht,- daß diese Verformung sich beim späteren Zusammenfügen
zweier Furnierstreifen nicht störend auswirken kann. Vielmehr lassen sich dann die
auch relativ spitz gezahnten Stoßkanten 3 so ineinanderfügen, daß auch vor den Spitzen
praktisch keine Zwischenräume frei bleiben. Die zum Ausstanzen der Zahnlücken 3
b vorgesehenen Stanzmesser 10 können um wenigstens einiiÜndertstel Millimeter, gegebenenfalls
je nach Größe der Messer auch us einen etwas größeren Betrag, breiter als die jeweiligenGegeli
messer sein.
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Aus den Fig. 3 und 8 kann man ersehen, daß jeweils an wenigstens einem
Rand des aus mehreren Einzelmessern zusammengesetzten Stanzwerkzeuges 4 oder 5 ein
einem halben Zahn entsprechendes Stanzmesser 17 vorgesehen sein kann.
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An den Stoßstellen zweier zusammengefügter Furnierstreifen ist es
erwünscht, dan den Rändern eines in Yorschubrichtung zuerst kommenden Furnierstreifen
befindlichen Zahne bzw.
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Zahnstücke entgegen der Vorschubrichtung weisen, so daß auch bei einer
leichten Unebenheit an der Zahnspitze am Rande eines solchen Furnierstreifens kein
Stauchen des jeweiligen Zahnabschnittes durch eventuelle Unebenheiten auf seinem
Vorschubwege erfolgen kann. Außerdem ist es erfinscht, daß beim Zusammenfügen von
Furnierstreifen ein möglichst unsichtbarer Ubergang der Holzmaserung erfolgt. Deshalb
sollen Furnierstreifen jeweils so aneinander gefügt werden, daß Kopfbereiche und
Fußbereiche zweier Furnierstreifen jeweils aneinander stoßen. Jeweils ein Furnierstreifen
muß also vor dem Zusammenfügen mit dem vorangehenden um eine quer zu seiner Längsrichtung
liegende Achse gestützt werden. Gleichzeitig müssen dann die Zahnungen so ausgebildet
sein, daß die Furnierstreifen praktisch nahtlos und mit der vorerwähnten Anordnung
der Randzahn-Abschnitte aneinander befestigt werden können.
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Um diesen Forderungen mit einem Stanzgerät 1 auf möglichst einfache
leise gerecht zu werden, besitzt dieses zumindest eine Zuführbahn 18 mit seitlichen
Anschlagkanten 19 für den Furnierstreifen 2 zu dem den Niederhalter 16 und die Stanzwerkzeuge
4 und 5 aufweisenden Arbeitsbereich, wobei die Breite dieser Zuführung zwischen
ihren beiden seitlichen Anschlagkanten 19 um eine halbe Teilung oder eine halbe
zuzug lich wenigstens einer ganzen Zahateilung der Stanzwerkzeuge breiter als die
Nennbreite des zu bearbeitenden Streifens 2 ist. Gleichzeitig verläuft dabei die
Mittellinie M des in Fig. 3 mit durchgezogenen Strichen dargestellten Streifens
2 jeweils durch die Spitze 6 eines Zahnes eines oberen oder erines unteren Stanzwerkzeuges.
Bei dem in Fig. 3 mit durchgezogenen Strichen dargestellten Streifen verläuft die
Mittellinie
M durch die Spitze eines unteren Stanzmessers, während
bei dem mit strichpunktierten Linien. in Fig. 3 angedeuteten Streifen die dabei
nicht gezeichnete Mittellinie durch die Spitze eines oberen Stanzmessers verläuft,
Man erkennt nämlich deutlich, daß der mit durchgezogenen Strichen gezeich nete Furnierstreifen
2 an der in der Zeichnung links liegenden Anschlagkante und der mit strichpunktierten
Linien gezeichnete Furnierstreifen an der in der Zeichnung rechts liegenden Anschlagkante
19 anliegt. Da der Abstand dieser Anschlagkanten 19 um eine halbe Zahnteilung von
der Nennbreite dieses Furnierstreifens 2 abweicht, ergibt sich aus der Geometrie
der gegenseitigen Anordnung der unteren und oberen Stanzmess-er die sorerxrähnte
Verschiebung der Mittellinie M ebenfalls um eine halbe Zahnteilung.
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Durch diese Anordnung ist es möglich, aus einem Furnierpaket jeweils
Furnierstreifen an den entgegengesetzten Enden mit zusammenfügbaren Zähnen zu versehen,
so daß die Kopfseiten zweier Furnierstreifen miteinander verbunden werden können
ebenso wie die Fußstücke zweier Furnierstreifen, wobei dann an dem einen Ende des
Furnierstreifens an den Rändern Zahnabschnitte und an dem entgegengesetzten Ende
entsprechend geformte Lücken angestanzt werden.
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Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel sei die Nennbreite des Furnierstreifens
30 mm und die Zähne der Stanzwerkzeuge sollen eine Breite von 7 mm haben. In diesem
Falle beträgt der Abstand der Anschlagkanten 19 z. B. 33,5 mm. Wird nun der eine
Furnierstreifen nit Anschlag an der einen Anschlagkante und der andere Furnierstreifen
mit Anlage an der anderen Kante bearbeitet, passen diese beiden Streifen später
ohne weiteres zusammen. Man erkennt, daß die an dem Furnierstreifen fln1 entstehende
Teil-Zahnlücke dem rechts entsteh-enden Teil-Zahn entspricht, die Verschiebung um
eine halbe Zahnteilung bei der Bearbeitung des nächsten Streifens läßt nun ein Zusawen-.
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fügen von Zahnliiclien und Zähnen der beiden Streifen in der gevunschten
Weise zu.
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Die Zuführbahn 18 kann auswechselbar sein, so daß Furnierstreifen
unterschiedlicher Nennbreiten mit dem Stanzwerkzeug 1 in der vorbeschriebenen Weise
bearbeitet werden können.
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Es sei noch enrähnt, daß in EinfLiiirrichtung eines Furnierstreifen
hinter den Stanzwerkzeugen 4 und 5 ein Endanschlag mit einem Auslöseschalter für
das Stanzgerät 1 angeordnet sein kann, welcher in der Zeichnung allerdings nicht
neuer dargestellt ist. Insbesondere bei einem elektrischen antrieb läßt sich dadurch
das Gerät jeweils automatisch in Gang setzen, wenn ein Furnierstreifen die richtige
Lage erreicht hat.
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Die Flanken der Stanzmesser 4, 5 und 17 sind insbesondere auch im
Bereich der Schneidkanten 14 genau in Richtung des Stanzhubes verlaufend geschliffen.
Zum Nachschleifen genügt es dann, wenn die einander zugewandten Messeroberflächen
abgeschliffen werden.
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Insgesamt ergibt sich vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer
der vorbeschriebenen Maßnahmen und Merkmale ein Stanzgerät 1, mit welchem auf einfache
Weise Furnierstreifen mit Zahnungen an ihren Stoßkanten versehen werden können,
welche ein genaues Ineinanderfügen solcher Stoßkanten erlauben und dennoch eine
schnelle und einfache Herstellung dieser Zahnung ermöglichen. Die Durchfuhrung mehrerer
Stanzhübe wird dabei ebenso vermieden wie die Gefahr, daß vor allem im Bereich der
Spitzen Beschädigungen an den Messern oder nicht sauber durchtrennte Fasern auftreten.
Auch ist der bisher übliche Trennvorgang durch ein Eindrücken von Messern in die
Furnierstreifen durch einen Abschervorgang ersetzt.
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Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung
dargestellten Merkmale und iConstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch
in beliebiger Kombination mit einander wesentliche Bedeutung haben.
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-Ansprüche-