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DE2523203A1 - Stanzgeraet zur herstellung spitzgezahnter stosskanten an furnierstreifen o.dgl. - Google Patents

Stanzgeraet zur herstellung spitzgezahnter stosskanten an furnierstreifen o.dgl.

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Publication number
DE2523203A1
DE2523203A1 DE19752523203 DE2523203A DE2523203A1 DE 2523203 A1 DE2523203 A1 DE 2523203A1 DE 19752523203 DE19752523203 DE 19752523203 DE 2523203 A DE2523203 A DE 2523203A DE 2523203 A1 DE2523203 A1 DE 2523203A1
Authority
DE
Germany
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punching
knife
punching device
tooth
punch
Prior art date
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Application number
DE19752523203
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English (en)
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DE2523203C2 (de
Inventor
Bernhard Huser
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HUSER BERNHARD MASCHBAU
Original Assignee
HUSER BERNHARD MASCHBAU
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Publication date
Application filed by HUSER BERNHARD MASCHBAU filed Critical HUSER BERNHARD MASCHBAU
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Publication of DE2523203A1 publication Critical patent/DE2523203A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2523203C2 publication Critical patent/DE2523203C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M1/00Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching
    • B27M1/04Working of wood not provided for in subclasses B27B - B27L, e.g. by stretching by punching out

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Stanzgerät zur derstellunp spitzgezahnter Stoßkanten an Purnierstreifen od.dg10 Die Erfindung betrifft ein Stanzgerät zur Herstellung spitzgezahnter Stoßkanten an Furnierstreifen od. dgl. insbesondere etwas faserigen Folien.
  • Es ist bereits bekannt, die Enden von Furnierstreifen mit einer Zahnung zu versehen, um solche Furnierstreifen zusammAnfügen zu können, ohna daß die Verbindungsstellen optisch störend in Erscheinung treten. Vor allem soll dadurch erreicht werden, daß aus in ihrer Länge naturgemäß begrenzten Furniers streifen beliebig lange Streifen hergestellt und beispielsweise in Rollenform für die Weiterverarbeitung bereitgestellt werden können.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei welcher zwei mit angeschliffenen Schneiden versehene Messer jeweils im Winkel zueinander angeordnet werden, um die spitzgezahnten Endensherzustellen. Dabei liegen die Folienstreifen auf einer etwas nachgiebigen Unterlage, damit die Abfallstücke mit Hilfe der bekannten Messer durch entsprechenden Messerdruck abgetrennt werden können. Nachteilig ist dabei, daß vor allem im Bereich der Spitzen der Zahnlücken häufig keine saubere Trennung stattfindet und Fasern an dieser Stelle zwischen die im Winkel zueinander stehenden Messer eintreten und diese unter Umstanden sogar teilweise beschädigen können.
  • Bs wurde deshalb auch schon ein Gerät der eingangs er¢Elntrn Art geschaffen, bei welchem die Messer zum Beschneiden jeweils der beiden Ränder eines Zahnes in Vorschubrichtung des Furnierstreifens hintereinander versetzt sind, so daß zunächst ein Messer einen Schnitt anbringt und dann das andere Messer den im Winkel dazu stehenden Schnitt vollführt, wodurch die gesatte Trennung beendet ist. Dadurch wird zwar der Nachteil beseitigt, welcher durch ein spitzes Aneinanderfügen zweier besser mit einer Fuge im Spitzen-3ereich entsteht. Andererseits ist jedoch eine solche Vorrichtung wesentlich aufwendieser, benötigt einen Zwischentakt für den zweiten Schnitt und muß für eine einwandfreie Faserdurchtrennung im apitzen-Bereich und insbesondere im spitzen Bereich der Zahnlücken ein Messer besitzen, welches jeweils den Schrägschnitt des anderen Messers etwas durchsetzt, also im Spitzen-Bereich noch einen gewissen Einschnitt in das Material durchführt. Andernfalls besteht nämlich die Gefahr, daß in diesem spitzen Bereich der Zahnlücken doch noch Fasern nicht vollständig durchgetrennt werden.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Stanzgerät der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit welchem nur ein Stanzhub zur Bildung der gezahnten Stoßkante an einem Furnierstreifen notwendig und dennoch eine saubere Trennung auch im spitzen Bereich sowohl der Zahnspitzen als auch der Zahnlücken möglich ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird ein Stanzgerät vorgeschlagen, welches vor allem dadurch gekennzeichnet ist, daß bei einem Stanzhub mit ihren Schneidkanten aneinander vorbeiführbare Stanzwerkzeuge vorgesehen sind, wobei Stanzwerkzeuge entsprechend der kontur der zu bildenden Zähne. und relativ dazu bewegbare Stanzwerkzeuge entsprechend der Kontur der ZahnlW1-ken vorgesehen sind, und daß diese Stanzwerkzeuge aus Abschnitten bestehen, die jeweils eine abgestumpfte, insbesondere abgerundete Spitze sowie einen an ihrer Basis an der ge¢em Qn jeweiligen Nachbarabschnitt gerichteten Seite angeordneten konkaven Radius od. dgl. aufweisen, welcher sich mit dem Radius od. dgl. des Nachbarabscbnittes zu einer konkaven vorm entsprechend der abgestumpften Form der Spitze des jeweiligen Gegenabschnittes ergänzt und auch hier einen sauberen Schnitt ermöglicht. Einerseits wird mit Hilfe eines solchen Gerätes ein sicheres Abtrennen des Abfallstückes bei der Herstellung einer gezahnten Stoßkante an Furnierstreifen erreicht, da die Stanzwerkzeuge mit ihren Schneidkanten etwas aneinander vor beigeführt werden. Andererseits wird auch in den Spitzen-Bereichen sowohl der dabei gebildeten Zähne als auch der Zahnlücken durch die Abrundungen der Werkzeuge in diesem Bereich auch ein sicheres Durchtrennen von Fasern erreicht, ohne daß mehrere Stanzhube notwendig sind.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, daß für jede Zahnlücke bzw. jeden Zahns an der gezahnten Stoßkante eines Furnierstreifens ein einzelnes Stanzmesser vorgesehen ist und daß die Stanzmesser einen von ihrer Spitze abgewandten Schaft mit glatten Seftenfläcen zum Aneinanderreihen mehrerer Stanzmesser in einem gemeinsamen Halter zur Bildung des Stanzwerkzeuges aufweisen. Dadurch ist eine Einzelfertigung der Messer, eine Anpassung des gesamten Stanzwerkzeuges an die Breite eines zu bearbeitenden Furnierstredfens und auch ein einfaches Auswechseln eines Messers bei B-schädigung beispielsweise nur einer Schneidkante möglich.
  • Zweckmäßigerweise ist jeweils am Übergang der schrägen Schneidkanten in die Seitenflächen ein halber konkaver Radius sorgesehen, welcher sich dann mit dem entsprechenden halben Radius eines Nachbarmessers zu der konkaven Rundung ergänzen kam.
  • Weitere wesentliche Merkmale von zum Teil besonderer Bedeutung ergeben sich aus weiteren Ansprüchen.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihr als wesentlich zugehö renden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt: Fig. 1 eine Stirnansicht eines Stanzgerätes gemaß der 3rfindung, Fig. 2 einen Längsschnitt gemäß der Linie II - II in Fig. 1, Fig. 3 eine teilvewse im Schnitt dargestellte Draufsicht des Arbeitsbereiches und der Zuführbahn des Stanzgerätes gemäß der Linie III - III in Fig. 2, in vergrößertem Maßstab Fig. 4 eine Seitenansicht und in vergröBertem Maßstab Fig. 5 eine Draufsicht eines von oben nach unten bewegbaren Stanzmessers, in vergrößertem Maßstab Fig. 6 eine Seitenansicht und in vergrößertem Maßstab Fig. 7 eine Draufsicht eines feststehendenj anto-rhalb des zu bearbeitenden Werkstückes liegenden Stanzmessers, in vergrößertem Eiaßstab Fig. 8 eine Draufsicht eines als Endstück für ein Stanzwerkzeug vorgesehenen Stanzmessers sowie Fig. 9 ein Beispiel zweier zusammensetzbarer, mit Hilfe des erfindungsgemäßen Stanzgerätes bearbeiteter Enden von Furniers tre ifen.
  • Ein im Ganzen mit 1 bezeichnetes Stanzgerät dient zur Herstellung spitzgezahnter Stoßkanten 3 an Furnierstreifen 2 (vgl. Fig.
  • 9), so daß diese Furnierstreifen miteinander verbunden werden können, um z. B. Rollen solcher Furnierstreifen 2 für eine Weiterverarbeitung zu bilden. Fig. 9 zeigt dabei ein mögliches Beispiel einer solchen Verzahnung.
  • Vor allem in den Fig. 1 bis 3 erkennt man, daß bei diesem Stanzgerät 1 mit ihren Schneidkanten bei einem Stanzhub aneinander vorbeiführbare Stanzwerkzeuge 4 und 5 vorgesehen sind wobei die unteren Stanzwerkzeuge mit 4 und die oberen, gegen die unteren bewegbaren Stanzwerkzeuge mit 5 bezeichnet sind.
  • Dabei sind - wie z. B. aus Sig. 3 ersichtlich - Stanzwerkzeuge 4 entsprechend der Kontur der zu bildenden Zähne 3 a und relativ dazu bewegbare StanzXferkzeuge 5 entsprechend der Kontur der Zahnlücken 3 b vorgesehen. Diese Stanzwerkzeuge V und 5 bestehen jeweils aus im folgenden noch weiter zu beschreibenden Abschnitten, die eine abgerundete Spitze 6 sowie einen an ihrer Basis 7 an der gegen den jeweiligen Nachbarabschnit gerichteten Seite angeordneten konkaven Radius 8 aufteisen, welcher sich mit dem entsprechenden Radius 8 des Nachbarabachnittes zu einer konkaven Rundung entsprechend der abgerundeten Spitze 6 des jelfeiligen Gegenabschnittes ergänzt.
  • Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß für jede Zahnlacke 3 b bzw. jeden Zahn 3 a an der gezahnten Stoßkante 3 eines Furnierstreifens 2 ein einzelnes Stanznesser 10 bzw. 9 vorgesehen ist und daß die Stanzmesser einen von ihrer Spitze -6 abgewandten Schaft 11 mit glatten Seitenflächen 12 (Fig. 5, 7 und 8) zum Aneinanderreihen mehrerer Stanzmesser in einem gemeinsamen Halter 13 zur Bildung des Stanzwerkzeuges aufweisen.
  • Die vorerwähnten Abschnitte der Stanzwerkzeuge werden also im Ausfhhrungsbeispiel durch einzelne Stanzmesser gebildet, so daß beispielsweise bei Beschädlgung der Schneidkante 14 eines Messers nur dieses ausgewechselt werden muß. Außerdem können auf diese Weise Stanzwerkzeuge unterschiedlicher Breite mit den gleichen Stanzmessern angefertigt werden.
  • Die den Zahnen 3 a entsprechenden Stanzmesser 9 sind dabei als stillstehende untere Stanzmesser und die die Lücken 3 b erzeugenden Stanzmesser 10 als absenkbare Stanzmesser ausgebildet, was vor allem auch in Fig. 2 angedeutet ist.
  • Jeweils am Übergang der schrägen Schneidkanten 14 in die Seitenflachan 12 ist bei diesen Schneidmessern 9 und 10 ein haiber konkaver Radius 8 vorgesehen, so daß die Schneidmesser nach dem Zusammensetzen die schon erwähnte konkave Rundung an ihrer Basis aufweisen. Im Zusammenwirken mit den abgerttfldeten Spitzen, welche im Bereich dieser konkaven Rundungen durch diese hindurch bewegt werden, wird auch in diesen spitzen Bereichen eine sichere Durchtrennung von Fasern erreicht.
  • Es ist also nur ein Stanzhub notwendig, um eine sauber gezahnte Stoßkante 3 an einem Furnierstreifen 2 zu erhalten.
  • In den Fig. 2 und 4 erkennt man, daß die in Funktionsstellung dem Furnierstreifen 2 zugewandten Oberflächen 15 der von oben absenkbaren Stanz:iesser 10 von deren Spitzen 6 zu ihren Schäften 1-1 jeweils schräg abfallen, so daß der eigentliche Schneidvorgang nicht gleichzeitig über die gesamte Schnittlinie, sondern allmählich von den Spitzen zu den Schäften der Obermesser 10 hin erfolgt. Dadurch wird die Sicherheit eines sauberen Schnittes vergrößert.
  • In Fig. 2 erkennt man außerdem einen mit den oberen Stanzmessern 10 zunächst absenkbaren Niederhalter i6, welcher gentäß Fig. 3 in gleicher Weise wie die unteren Stanzmesser 9 gezahnt ist und relativ zu welchem die oberen Stanzmesser 10 gegen die I,raft einer Feder t7adoch weiter abgesenkt werden konnen,- wenn der Niederhalter 16 auf einem Furnierstreifen aufliegt. Die oberen Stanzmesser 10 können dann mit ihren Schneiden durch die Zahnlücken des Niederhalters 16 nach unten bewegt werden.
  • Eine wesentliche Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die die Zahnlücken 3 b ausstanzenden Stanzmesser 10 um den Betrag breiter als die den entstehenden Zahnen 3 a entsprechenden Stanzmesser 9 sind, um welchen das auszustanzende Material beim Stanzvorgang vor allem in den Randbereichen verformt, insbesondere breitgedrückt wird. Dadurch wird,e-rreicht,- daß diese Verformung sich beim späteren Zusammenfügen zweier Furnierstreifen nicht störend auswirken kann. Vielmehr lassen sich dann die auch relativ spitz gezahnten Stoßkanten 3 so ineinanderfügen, daß auch vor den Spitzen praktisch keine Zwischenräume frei bleiben. Die zum Ausstanzen der Zahnlücken 3 b vorgesehenen Stanzmesser 10 können um wenigstens einiiÜndertstel Millimeter, gegebenenfalls je nach Größe der Messer auch us einen etwas größeren Betrag, breiter als die jeweiligenGegeli messer sein.
  • Aus den Fig. 3 und 8 kann man ersehen, daß jeweils an wenigstens einem Rand des aus mehreren Einzelmessern zusammengesetzten Stanzwerkzeuges 4 oder 5 ein einem halben Zahn entsprechendes Stanzmesser 17 vorgesehen sein kann.
  • An den Stoßstellen zweier zusammengefügter Furnierstreifen ist es erwünscht, dan den Rändern eines in Yorschubrichtung zuerst kommenden Furnierstreifen befindlichen Zahne bzw.
  • Zahnstücke entgegen der Vorschubrichtung weisen, so daß auch bei einer leichten Unebenheit an der Zahnspitze am Rande eines solchen Furnierstreifens kein Stauchen des jeweiligen Zahnabschnittes durch eventuelle Unebenheiten auf seinem Vorschubwege erfolgen kann. Außerdem ist es erfinscht, daß beim Zusammenfügen von Furnierstreifen ein möglichst unsichtbarer Ubergang der Holzmaserung erfolgt. Deshalb sollen Furnierstreifen jeweils so aneinander gefügt werden, daß Kopfbereiche und Fußbereiche zweier Furnierstreifen jeweils aneinander stoßen. Jeweils ein Furnierstreifen muß also vor dem Zusammenfügen mit dem vorangehenden um eine quer zu seiner Längsrichtung liegende Achse gestützt werden. Gleichzeitig müssen dann die Zahnungen so ausgebildet sein, daß die Furnierstreifen praktisch nahtlos und mit der vorerwähnten Anordnung der Randzahn-Abschnitte aneinander befestigt werden können.
  • Um diesen Forderungen mit einem Stanzgerät 1 auf möglichst einfache leise gerecht zu werden, besitzt dieses zumindest eine Zuführbahn 18 mit seitlichen Anschlagkanten 19 für den Furnierstreifen 2 zu dem den Niederhalter 16 und die Stanzwerkzeuge 4 und 5 aufweisenden Arbeitsbereich, wobei die Breite dieser Zuführung zwischen ihren beiden seitlichen Anschlagkanten 19 um eine halbe Teilung oder eine halbe zuzug lich wenigstens einer ganzen Zahateilung der Stanzwerkzeuge breiter als die Nennbreite des zu bearbeitenden Streifens 2 ist. Gleichzeitig verläuft dabei die Mittellinie M des in Fig. 3 mit durchgezogenen Strichen dargestellten Streifens 2 jeweils durch die Spitze 6 eines Zahnes eines oberen oder erines unteren Stanzwerkzeuges. Bei dem in Fig. 3 mit durchgezogenen Strichen dargestellten Streifen verläuft die Mittellinie M durch die Spitze eines unteren Stanzmessers, während bei dem mit strichpunktierten Linien. in Fig. 3 angedeuteten Streifen die dabei nicht gezeichnete Mittellinie durch die Spitze eines oberen Stanzmessers verläuft, Man erkennt nämlich deutlich, daß der mit durchgezogenen Strichen gezeich nete Furnierstreifen 2 an der in der Zeichnung links liegenden Anschlagkante und der mit strichpunktierten Linien gezeichnete Furnierstreifen an der in der Zeichnung rechts liegenden Anschlagkante 19 anliegt. Da der Abstand dieser Anschlagkanten 19 um eine halbe Zahnteilung von der Nennbreite dieses Furnierstreifens 2 abweicht, ergibt sich aus der Geometrie der gegenseitigen Anordnung der unteren und oberen Stanzmess-er die sorerxrähnte Verschiebung der Mittellinie M ebenfalls um eine halbe Zahnteilung.
  • Durch diese Anordnung ist es möglich, aus einem Furnierpaket jeweils Furnierstreifen an den entgegengesetzten Enden mit zusammenfügbaren Zähnen zu versehen, so daß die Kopfseiten zweier Furnierstreifen miteinander verbunden werden können ebenso wie die Fußstücke zweier Furnierstreifen, wobei dann an dem einen Ende des Furnierstreifens an den Rändern Zahnabschnitte und an dem entgegengesetzten Ende entsprechend geformte Lücken angestanzt werden.
  • Bei dem in Fig. 3 dargestellten Beispiel sei die Nennbreite des Furnierstreifens 30 mm und die Zähne der Stanzwerkzeuge sollen eine Breite von 7 mm haben. In diesem Falle beträgt der Abstand der Anschlagkanten 19 z. B. 33,5 mm. Wird nun der eine Furnierstreifen nit Anschlag an der einen Anschlagkante und der andere Furnierstreifen mit Anlage an der anderen Kante bearbeitet, passen diese beiden Streifen später ohne weiteres zusammen. Man erkennt, daß die an dem Furnierstreifen fln1 entstehende Teil-Zahnlücke dem rechts entsteh-enden Teil-Zahn entspricht, die Verschiebung um eine halbe Zahnteilung bei der Bearbeitung des nächsten Streifens läßt nun ein Zusawen-.
  • fügen von Zahnliiclien und Zähnen der beiden Streifen in der gevunschten Weise zu.
  • Die Zuführbahn 18 kann auswechselbar sein, so daß Furnierstreifen unterschiedlicher Nennbreiten mit dem Stanzwerkzeug 1 in der vorbeschriebenen Weise bearbeitet werden können.
  • Es sei noch enrähnt, daß in EinfLiiirrichtung eines Furnierstreifen hinter den Stanzwerkzeugen 4 und 5 ein Endanschlag mit einem Auslöseschalter für das Stanzgerät 1 angeordnet sein kann, welcher in der Zeichnung allerdings nicht neuer dargestellt ist. Insbesondere bei einem elektrischen antrieb läßt sich dadurch das Gerät jeweils automatisch in Gang setzen, wenn ein Furnierstreifen die richtige Lage erreicht hat.
  • Die Flanken der Stanzmesser 4, 5 und 17 sind insbesondere auch im Bereich der Schneidkanten 14 genau in Richtung des Stanzhubes verlaufend geschliffen. Zum Nachschleifen genügt es dann, wenn die einander zugewandten Messeroberflächen abgeschliffen werden.
  • Insgesamt ergibt sich vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Maßnahmen und Merkmale ein Stanzgerät 1, mit welchem auf einfache Weise Furnierstreifen mit Zahnungen an ihren Stoßkanten versehen werden können, welche ein genaues Ineinanderfügen solcher Stoßkanten erlauben und dennoch eine schnelle und einfache Herstellung dieser Zahnung ermöglichen. Die Durchfuhrung mehrerer Stanzhübe wird dabei ebenso vermieden wie die Gefahr, daß vor allem im Bereich der Spitzen Beschädigungen an den Messern oder nicht sauber durchtrennte Fasern auftreten. Auch ist der bisher übliche Trennvorgang durch ein Eindrücken von Messern in die Furnierstreifen durch einen Abschervorgang ersetzt.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und iConstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination mit einander wesentliche Bedeutung haben.
  • -Ansprüche-

Claims (14)

  1. Ansprüche Stanzgerät zur Herstellung spitzgezahnter Stoßkanten an Furnierstreifen od. dgl. insbesondere etwas faserigen Folien, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß bei einem Stanzhub mit ihren Schneidkanten (14) aneinander vorbeiführbare Stanzwerkzeuge (4, 5) vorgesehen sind, wobei Stanzwerkzeuge (4) entsprechend der Kontur der zu bildenden Zähne (3 a) und relativ dazu bewegbare Stanzwerkzeuge (5) entsprechend der kontur der Zahnlücken (3 b) vorgesehen sind, und daß diese Stanzwerlizeuge aus Abschnitten bestehen, die eine abgestupfte, insbesondere abgerundete Spitze (6) solche einen an ihrer Basis (7) an der gegen den jeweiligen Nachbarabschnitt gerichteten Seite angeordneten konkaven Radius (8) od.
    dgl. aufweisen, welcher sich mit dem Radius (8) od. dgl.
    des Nachbarabschnittes zu einer konkaven Form entsprechend der abgestumpften Form der Spitze (6) des jeweils gen Gegenabsohnittes ergänzt.
  2. 2. Stanzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Zahnlücke (3 b) bzw. jeden. Zahn (3 ar an der gezahnten Stoßkante (3) eines Furnierstreifens (2) ein.
    einzelnes Stanzmesser (9; 10) vorgesehen ist und daß die Stanzmesser einen von ihrer Spitze (6) abgewandten Schaft (11) mit glatten Seitenflächen (12) rzun Aneinanderreihen mehrerer Stanzzeoser in einem gemeinsamen Halter (13) zur Bildung des Stanzwerkzeuges (4 oder 5) aufweisen.
  3. 3. Stanzgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zähnen (3 a) entsprechenden Stanzmesser (9) als stillstehende untere Stanzmesser und die die Lücken (3 b) erzeugenden Stanzmesser (10) als absetzbare Stanzmesser ausgebildet sind,
  4. 4. Stanzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils am Übergang der schrägen Schneidkanten (14) in die Seitenflächen (12) ein halber Monkater Radius (8) od. dgl. vorgesehen ist.
  5. 5. Stanzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bi3 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in Funktionsstellung dem Furnierstreifen (2) zugewandten Oberflächen (15) der von oben absenkbaren Stanzmesser (10) von deren Spitzen (6) zu ihren Schäften (11) Jeweils scrg abfallen;
  6. 6. Stanzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zahnlücken (3 b) ausstanzenden Stanzmesser (10) um den Betrag breiter als die den entstehenden Zahnen (3 a) entsprechenden Stanzmesser (9) sind, um welchen das auszustanzende Material beim Stanzvorgang in den Randbereichen verformt, insbesondere breitgedrückt wird.
  7. 7. Stanzgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausstanzen der Zahnlücken (3 b) vorgesehenen Stanzmesser (10) um wenigstens eifliiunderttel Millimeter breiter als die jeweiligen Gegenmesser sind.
  8. 8. Stanzgerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet., daß jeweils an wenigZ stens einem Rand des aus mehreren Einzelmessern zusammengesetzten Stanzwerkzeuges (4; 5) ein einem halben Zahn entsprechendes. Stanzmesser (17) vorgesehen ist.
  9. 9. Stanzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einem, vorzugsweise dem unteren stillstehenden Stanzwerkzeug (4) an beiden Rändern jeweils ein einem halben Zahn entsprechendes Stanzmesser (17) vorgesehen ist.
  10. 10. Stanzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stanzgerät(1)zumin dest eine Zuführbahn (18) mit seitlichen Anschlag1anten (19) für den Furnierstreifen (2) zu dem vorzugseise einen Diiederhalter (16) und die Stanzwerkzeuge (4 und 5) aufweisenden Arbeitsbereich besitzt und daß die Breite dieser Zuführbahn (18) zwischen ihren beiden seitlichen Anschlagkanten (19) um eine halbe Teilung oder eine halbe zuzüglich weinigstens einer ganzen Zahnteilung der Stanzwerkzeuge breiter als die Nennbreite des zu bearbeitenden Streifens (2) ist.
  11. al. Stanzgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittellinie (M) des Streifens (2) jeweils durch die Spitze (6) eines Stanzmessers eines oberen bzw. unteren Stanzwerkzeuges verläuft.
  12. 12. Stanzgerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführbahn (18) auswechselbar ist.
  13. 13. Stanzgerät nach einem oder mehreren der Ansprüche t bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Flanken der Stanzmesser unterhalb der Schneidkanten (14) in Richtung des Stanzhubes verlaufend geschliffen sind.
  14. 14. Stanzgerät nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Einführrichtung eines Furnierstreifens (2) hinter den Stanzwerkzeu gen (4, 5) ein Endanschlag mit einem Auslös-es-chalter für das Stanzgerät (1) angeordnet ist.
    L e e r s e i t e
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