DE2520705C3 - Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier - Google Patents
Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere BierInfo
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Description
55
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus mehreren Behältern gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch die deutsche Offenlegungssehrift 21 45432 ist b0
eine Einrichtung zur Entnahme von Bier oder anderen gasführenden Flüssigkeiten aus Behältern bekannt, mit
einer über mindestens zwei Schläuche an die Behälter anschließbaren, jeweils mindestens einen der Behälter
mit einer Ausgangsleitung verbindenden Umschaltvor- 1^
richtung und Schwimmerschaltern, in Abhängigkeit von deren Stellung die Umschaltvorrichtung betätigbar ist,
wobei der Schwimmer ein spezifisches Gewicht von
85% bis 95%, vorzugsweise 90% des Mediums aufweist.
Derartige, in einem Rohrstück zwischen dem Anschluß eines Behälters und dem Schlauch eingebaute
Schwimmerschalter sind zwar in der Lage, das Ende der
Tankentleerung an die Umschaltvorrichtung zu melden, es ist jedoch die Aufgabe der Umschaltvorrichtung, in
Abhängigkeit von eingegebenen Befehlen dafür zu sorgen, daß der Schlauch von der Entleerungspumpe
leergepumpt oder zum Anschluß an einen nächsten Tank gefüllt bleiben soll. In dieser Notwendigkeit, z. B.
durch Betätigung eines Schalters erst bestimmen zu müssen, wie der vom Schwimmerschalter am Schlauchende kommende Befehl zu bewerten ist, liegt eine
mögliche Unsicherheit und Komplizierung und damit ein Nachteil der bekannten Einrichtung.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, wo alleine und direkt durch den
am Schlauchende vorhandenen Flüssigkeitsschalter bestimmbar ist, ob der Schlauch entleert oder mit
Flüssigkeit gefüllt bleiben soll, ohne daß hierfür an der Umsehailvorrichtung durch Betätigen eines Schalters
bestimmte Befehle eingegeben werden müssen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von der vorstehend beschriebenen bekannten Vorrichtung zur Entnahme
von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus mehreren Behältern mit
mindestens zwei Entnahmeeinheiten ausgegangen, wobei eine Entnahmeeinheit besteht aus einem Zulaufschlauch an dessen freien, mit dem Behälter zu
verbindenden Schiauchende ein erster Flüssigkeitsschalter angeordnet und dessen anderes Ende mit dem
Zulaufanschluß einer Schaulaterne verbunden ist, und aus einer Schaulaterne mit einem zweiten Flüssigkeitsschalter und mit sich von der Schaulaterne nach unten
erstreckenden Zu- und Ablaufanschlüssen, mit einer Ablaufleitung, die über ein steuerbares Ventil mit der
Ausgangsleitung verbunden ist und mit einer Steuervorrichtung, die entsprechend der Betätigung durch die
Flüssigkeitsschalter mindestens einen Behälter mit der Ausgangsleitung verbindet und den jeweiligen Entnahmevorgang bei noch gefülltem oder bei schon
entleertem Schlauch unterbricht. Die Erfindung besteht darin, daß der erste Flüssigkeitsschalter eine einteilige
Kontaktsonde und der zweite Flüssigkeitsschalter eine ein- oder zweiteilige Kontaktsonde zur laufenden
Messung der Leitfähigkeit der Flüssigkeit zwischen den beiden Kontaktsonden durch den elektrisch isolierenden Schlauch hindurch umfaßt, und die Steuervorrichtung den Entnahmevorgang bei senkrecht nach unten
gerichteter Orientierung der einteiligen Kontaktsonde bei noch gefülltem Schlauch und bei entgegengesetzter,
senkrecht nach oben gerichteter Orientierung bei schon entleertem Schlauch unterbricht, wobei als erster
Flüssigkeitsschalter ein an sich bekannter 90°-Rohroder Tankauslaufbogen am freien Schlauchende befestigt ist, auf dessen äußerem Umfang ein auf einem
Bogenende zentrisch und senkrecht stehender Rohrstutzen (Warze) vorhanden ist, in den die einteilige
Kontaktsonde in die Rohrmitte hineinragend, eingeschraubt ist,
Vorzugsweise ist zwischen dem Tankauslaufbogen und dem Schlauch zur Erzielung eines horizontalen
Schlauchabganges ein sowohl gegenüber dem Schlauch als auch gegenüber dem Tankauslaufbogen jeweils
flüssigkeitsdicht drehbarer zweiter 90°-Rohrbogen angeordnet.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung wiedergegeben. Es zeigt
F i g. 1 eine dreiteilige Anlage zur Entnahme von Bier aus drei Lagertanks und
F i g, 2 einen viertelkreisförmigen 90°-Rohrbogen mit Kontaktsonde.
In Fi g. 1 ist schematisch eine Anlage zur Entnahme von gasführenden Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus
drei Lagertanks 10, 20, 30 wiedergegeben. Jeder Lagertank 10, 20, 30 ist mit einem Schlauch 11, 21, 31,
der aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, über Schaulaternen 12,22,32, Ableitungen 16,26,36 und
automatisch betätigbaren Ventilen 13, 23, 33 mit einer Sammelleitung 40 verbunden. Jede Schaulaterne 12, 22,
32 besitzt Entlüftungsventile 14,24,34 und Kontaktsonden
15,25,35. Ferner ist an jedem mit einem Lagertank 10, 20,30 zu verbindenden Ende des Schlauches 11, 21, '5
31 in einem viertelkreisförmigen 90°-Rohrbogen 17,27, 37 eine Kontaktsonde 18, 28,38 angeordnet. Sämtliche
Kontakläonden 18,28,38; 15,25,35 sind über Leitungen
51, 52, 53; 54, 55, 56 mit einer Steuervorrichtung 50 verbunden, die ihrerseits die automatischen Ventile 13,
23,33 irr der Weise steuert, daß entweder immer nur ein
Ventil oder bei einem Verschnitt abwechse-id je ein Ventil oder mehrere Ventile geöffnet ist bzw. sind.
Vor Beginn des eigentlichen Abfüllvorganges muß aus dem ganzen System bestehend aus den Schläuchen
11,21,31, den Schaulaternen 12,22,32, den Ableitungen
16, 26, 36 und der Sammelleitung 40 die Luft entfernt und das System mit der abzufüllenden, in den Tanks 10,
20, 30 befindlichen gasführenden Flüssigkeit, z. B. Bier, aufgefüllt werden. Dies erfolgt im wesentlichen dadurch, μ
daß das System durch die Entlüftungsventile 14, 24, 34 entlüftet wird und durch öffnen der Tankventile 19,29,
39 mit der abzufüllenden Flüssigkeit befüllt wird. Danach ist das System zum Abfüllen bereit. Hierzu wird
z. B. das Tankventil 19 geöffnet und das Bier fließt aus dem Tank 10 zu einer in F i g. 1 nicht dargestellten
Abfüllanlage.
Es besteht bekanntlich nun der Wunsch, die Bierentnahme aus dem Tank 10 dann zu unterbrechen,
wenn der Tnk 10 praktisch geleert ist, der Schlauch 11 to
jedoch noch gefüllt ist. Gelingt dies, so ist es möglich, den Schlauch 11 sofort an einen in Fig. I nicht
dargestellten vierten Tank anzuschließen.
Es ist bekannt, daß am Ende der Entleerung von Tank 10 Gasblasen in der Restflüssigkeit auftreten, die eine «
Änderung eier Leitfähigkeit der Flüssigkeit hervorrufen. Diese Leitfähigkeitsveränderung wird durch die am
Schlauchende angebrachten einteiligen Kontaktsonden 18, 28, 38 erfaßt. Die Kontaktsonde 18 (28, 38) wird
deshalb als einteilig bezeichnet, weil sie nur aus einem Kontaktstück 181 besteht, wie dies in F i g. 2 dargestellt
ist. Währeud des Abfüllvorganges wird laufend die Leitfähigkeit der elektrisch leitenden Flüssigkeit zwischen
der Kontaktsonde 18 und der Sonde 15 durch den elektrisch isolierenden Schlauch II hindurch überwacht
und gemessen.
Die Sonde 15 (25, 35) in der Schaulaterne 12 (22, 32)
ist gleichfalls eine einteilige Kontaktsonde. Es besieht aber auch die Möglichkeit, daß die Sonde 15 (25, 35) in
der Schaulaterne 12 (22, 32) aus zwei Kontaktstücken w besteht, so daß es nicht nur möglich ist, in Verbindung
mit der einteiligen Kontaktsonde 18 (28,38) durch den Schlauch 11 (21, 31) hindurch die Leitfähigkeit der
abzufüllenden Flüssigkeit in dem Schlauch, sondern auch die Leitfähigkeit der Flüssigkeit in der Schaulater- h">
ne 12 (22,32) zu überwachen. Diese zweite Möglichkeit hat den Vorteil, daß dur^h eine zusätzliche Überwachung
der Leitfähigkeit dnr Flüssigkeit in der Schaulaterne 32 das Ventil 33 mit großer Sicherheit rechtzeitig
geschlossen wird, bevor die Schaulaterne 32 zu leer gezogen ist.
Die Kontaktsonden 18, 28, 38 sind, wie nachfolgend noch im einzelnen beschrieben wird, in einem
viertelkreisförmigen 90°-Rohr- bzw, Tankauslaufbogen
17, 27,37 angeordnet. Der Tankauslaufbogen 17, 27, 37 ist um den horizontal liegenden Tankauslaufstutzen
drehbar und in denjenigen beiden Stellungen flüssigkeitsdicht feststellbar, in denen die Kontaktsonde 18,28,
3-8 senkrecht nach unten oder senkrecht nach oben orientiert ist.
Ist der viertelkreisförmige 90°-Rohrbogen nach oben gerichtet und somit auch die Kontaktsonde 38 nach
oben orientiert, so schaltet die Sonde erst, wenn der Schlauch praktisch leer gezogen ist und das Absperrventil
durch die in der Schaulaterne angeordnete Kontaktsonde geschlossen wird. Dieser Fall ist im
unteren Teil der Fig. I in bezug auf Tank 30 veranschaulicht. Hier ist der 90°-Rohrbogen 37 und
damit die Kontaktsonde 38 nach oben orientiert. In diesem Falle bleibt die Kontaktsonde 38 von der
abzufüllenden Flüssigkeit umspült. Die elektrische Verbindung zwischen den Sonden 38 und 35 wird erst
dann unterbrochen, wenn auch die Kontaktsonde 35 in der Schaulaterne 32 frei von der abzufüllenden
Flüssigkeit ist. Das Ventil 33 wird erst durch ein Ansprechen der Kontaktsonde 35 in der Schaulaterne
32 geschlossen, wobei der Schlauch 31 geleert ist. Diese Schaltung wird beispielsweise am Ende des Abfüllvorganges
beim letzten Tank gewünscht.
1st hingegen der 90°-Rohrbogen bzw. Tankauslaufbogen 17, 27 und damit die Kontaktsonde 18, 28 nach
unten orientiert, wie dies beispielsweise in Fig. I bei den Lagertanks 10 und 20 veranschaulicht ist, so
sprechen die Kontaktsonden 18,28 bereits am Ende des Entleerungsvorganges an, wenn die Schläuche 11, 21
praktisch noch mit Flüssigkeil gefüllt sind. Steht nämlich die Kontaktsonde 18 bzw. 28 im Tankauslaufbogen 17
bzw. 27 nach unten, so wird die Kontaktsonde 18 bzw. 28 von Gasdruck in den Tanks sofort freigeblasen.
Hierdurch wird die elektrische Verbindung zwischen den Kontaktsonden 15 und 18 bzw. 25 und 28 sofort
unterbrochen. Dies bedingt jedoch einen geringen Gasüberdruck in den Tanks, der z. B. beim Abfüilen von
Bier ein Kohlensäureüberdruck sein kann. Derselbe Effekt wird aber auch erreicht, wenn die zu entleerenden
Tanks höher angeordnet werden als die Schaulaterne. Die Schläuche 11 oder 21 können sodann von dem
leergezogenen Tank 10 oder 20 abgenommen und an einen weiteren in F i g. 1 nicht gezeigten, zu entleerenden
Tank angesetzt werden. Es ist somit auf sehr einfache. Art, nämlich lediglich durch Umorientierung
der am Schlauchende angebrachten Kontaktsonde 18, 28,38 möglich, zu bestimmen, ob der Schlauch prakiisch
am Ende einer Tankentleerung noch mit Bier bzw. mit Flüssigkeit gefüllt oder entleert sein soll.
Zum besseren Verständnis der Vorgänge im Bereich der Kontaktsonde :i 18, 28, 38 in bezug auf ihre beiden
Orientierungen sollen die im Schlauch 11, 21, 31 sich abspielenden hydraulischen Vorgänge im einzelnen
genauer betrachtet werden.
Bei einer Beschleunigung der im Schlauch 11, 21
enthaltenen Flüssigkeit durch den im Tank 10, 20 herrschenden Gasuiserdruck, muß eine geschlossene
Druckangriffsfläche der Flüssigkeit gegeben sein. Diese Forderung ist immer erfüllt, solange der Flüssigkeitsspiegel
sich noch im Tank 10, 20 befindet. Sind die
^Γ·*ί.'Jt.^i^i■^.■^-l t Hi S* ·«
Kontaktsonden 18, 28 und damit auch die Tankauslaufbogen
17, 27 nach unten orientiert, so bleibt die geschlossene Druckangriffsfläche der Flüssigkeit auch
im Tankauslaufbogen 17, 27 infolge der unter dem Einfluß der Schwerkraft nachfließenden Flüssigkeit
erhalten, mit der Wirkung, daO der elektrische Kontakt
der Kontaktsonde 18, 28 mit der sich fortbewegenden Flüssigkeit plötzlich abreißt.
Anders verläuft hingegen der Entleerungsvorgang, wenn die Kontaktsunde 38 und damit der Tankauslauf- |0
bogen 37 nach oben orientiert ist. In diesem Falle ist die geschlossene Flüssigkeitsfläche als [Druckangriffsfläche
nur bis zur Oberkante des Auslaufrohrstutzen gegeben. Bei Unterschreiten dieser Füllstandsgrenzmarke ist für
die weitere Entleerung des Schlauches 31 nicht mehr, wie oben beschrieben, auch im Schlauch 31 eine
geschlossene Druckangriffsfläche vorhanden, da die restliche t-iUssigkeit nicht mehr unter dem tinllub der
Schwerkraft nachlaufen kann. Vielmehr erfolgt unter dem Einfluß der Schwerkraft ein Rückfluß der
Flüssigkeit aus dem Schlauch 31 in den Tank 30 hinein. Diese sich neu ausbildende Strömlingsrichtung wirkt
der Strömungsrichtung des Druckgases entgegen, wobei die laminare Strömung der Flüssigkeit in der
Grenzfläche gestört wird und Turbulenzen auftreten. Dns turbulente Verhalten der Flüssigkeit führt zur
Bildung von Schaum, der nach kurzer Zeit Hen gesamten
Schlauch 31 bis zur Schaulaterne 32 füllt. In diesem Falle
wird die Leitfähigkeit des im Schlauch 31 vorhandenen Mediums, nämlich Schaum, gegenüber der Flüssigkeitsleitfähigkeit
verschlechtert, aber sie sinkt nicht plötzlich auf den Wert Null, wie dieses bei einer nach unten
gerichteten Orientierung von Kontaktsondc 18, 28 und Tankauslaufbogen 17, 27. wie vorstehend bereits
beschrieben, der Fall ist. Die gemessenen unterschiedlichen Leitfähigkeiten bei den verschiedenen Orientierungen
der Kontaktsonden werden durch die Steuervorrichtung 50 ausgewertet.
In Fig. 2 ist der viertelkreisförmige 90°-Rohr- oder
Tankauslaufbogen 17 teilweise im Schnitt genauer dargestellt. DerTankauslaufbogen 17 besteht aus einem
viertelkreisförmigen 90°-Rohrbogen 170, auf dessen äußerem Umfang ein auf dem einen Bogencnde
senkrecht stehender Rohrstutzen oder eine Warze 172 vorhanden ist. Die Mittelachse der Warze 172 tritt also
sekantenartig in den viertelkreisförmigen 90'-Rohrbogen
170 von dessen äußerem Umfang her ein und steht auf dem Bogencnde 171 zentrisch und senkrecht. In die
Warze 172 ist eine Konlaktsonde 18 eingeschraubt, deren Kontaktende 181 entsprechend der oben
beschriebenen Anordnung der Warze 17? in die Mitte des Tankauslaufbogens 170 hineinragt. Um unabhängig
davon, wir der Tankauslaufbogen 17 orientiert ist, immer einen horizontalen Abgang des Schlauches zu
erreichen, ist am Bogenende 171 des Tankauslaufbogens 17 ein weiterer viertelkreisförmiger 90° -Rohrbogen
17a, 27a, 37a vorgesehen, so daß sich die Richtungsänderungen beider Rohrbogen 17, 17a; 27, 27a; 37,
37gogenseitig aufheben.
Die Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben,
jedoch können selbstverständlich durchaus noch eine Reihe von Änderungen und Abwandlungen
vorgenommen werden, ohne daß hierdurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus mehreren Behältern mit mindestens zwei
Entnahmeeinheiten, wobei eine Entnahmeeinheit besteht aus einem Zulaufschlauch, an dessen freien,
mit dem Behälter zu verbindenden Schlauchende ein erster Flüssigkeitsschalter angeordnet und dessen
anderes Ende mit dem Zulaufanschluß einer Schaulaterne verbunden ist, und aus einer Schaulaterne mit einem zweiten Flüssigkeitsschalter und mit
sich von der Schaulaterne nach unten erstreckenden Zu- und Ablaufanschlüssen, mit einer Ablaufleitung,
die über ein steuerbares Ventil mit der Ausgangsleitung verbunden ist, und mit einer Steuervorrichtung,
die entsprechend der Betätigung durch die Flüssigkeitsschalter mindestens einen Behälter mit der
Ausgangsleitung verbindet und den jeweiligen Entnahmevnrgang bei noch gefülltem oder bei schon M
entieertem Schlauch unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Flüssigkeitsschalter eine einteilige Kontaktsonde (18,28,38) und der
zweite Flüssigkeitsschalter eine ein- oder zweiteilige Kontaktsonde (15, 25, 35) zur laufenden Messung
der Leitfähigkeit der Flüssigkeit zwischen den beiden Kontaktsonden (15, 18; 25, 28; 35,38) durch
den elektrisch isolierenden Schlauch (11, 21, 31) hindurch umfaßt, und die Steuervorrichtung (50) den
Entnahmevorgang bei senkrecht nach unten gerich- w teter Orientierung der einteiligen Kontaktsonde (18,
28) bei noch gefüllten? Schla^-h (11, 21) und bei
entgegengesetzter, senkrecht nach oben gerichteter Orientierung der Kontakisond- (38) bei schon
entleertem Schlauch (31) unterbricht, wobei als erster Flüssigkeitsschalter ein an sich bekannter 90°-
Rohr- bzw. Tankauslaufbogen (170, 17, 27, 37) am freien Schlauchende befestigt ist, auf dessen
äußerem Umfang ein auf einem Bogenende (171) zentrisch und senkrecht stehender Rohrstutzen A0
(Warze) (172) vorhanden ist, in den die einteilige Kontaktsonde (18, 28, 38) in die Rohrmitte
hineinragend, eingeschraubt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Tankauslaufbogen (17,
27, 37) und dem Schlauch (U, 21, 31) zur Erzielung eines horizontalen Schlauchabganges ein sowohl
gegenüber dem Tankauslaufbogen (17, 27, 37) als auch gegenüber dem Schlauch (U, 21, 31) jeweils
flüssigkeitsdicht drehbarer zweiter 90°-Rohrbogen Μ
(I7a,27a,37ajangcordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752520705 DE2520705C3 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier |
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|---|---|---|---|
| DE19752520705 DE2520705C3 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2520705A1 DE2520705A1 (de) | 1976-11-18 |
| DE2520705B2 DE2520705B2 (de) | 1978-05-24 |
| DE2520705C3 true DE2520705C3 (de) | 1979-01-18 |
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ID=5946181
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|---|---|---|---|
| DE19752520705 Expired DE2520705C3 (de) | 1975-05-09 | 1975-05-09 | Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2520705A1 (de) | 1976-11-18 |
| DE2520705B2 (de) | 1978-05-24 |
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