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DE2520705A1 - Verfahren und vorrichtung zur entnahme von gasfuehrenden fluessigkeiten, insbesondere bier - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur entnahme von gasfuehrenden fluessigkeiten, insbesondere bier

Info

Publication number
DE2520705A1
DE2520705A1 DE19752520705 DE2520705A DE2520705A1 DE 2520705 A1 DE2520705 A1 DE 2520705A1 DE 19752520705 DE19752520705 DE 19752520705 DE 2520705 A DE2520705 A DE 2520705A DE 2520705 A1 DE2520705 A1 DE 2520705A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hose
contact probe
viewing
bend
lantern
Prior art date
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Granted
Application number
DE19752520705
Other languages
English (en)
Other versions
DE2520705C3 (de
DE2520705B2 (de
Inventor
Werner Friederich Koegel
Hans-Joachim Last
Helmut Siebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL OCH KG
Original Assignee
KARL OCH KG
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Filing date
Publication date
Application filed by KARL OCH KG filed Critical KARL OCH KG
Priority to DE19752520705 priority Critical patent/DE2520705C3/de
Publication of DE2520705A1 publication Critical patent/DE2520705A1/de
Publication of DE2520705B2 publication Critical patent/DE2520705B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2520705C3 publication Critical patent/DE2520705C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/04Apparatus utilising compressed air or other gas acting directly or indirectly on beverages in storage containers

Landscapes

  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden Flüssigkeiten, insbesondere Bier Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden Flüssigkeiten, insbesondere Bier aus mehreren Behältern, Durch die deutsche Auslegeschrift 2 145 432 ist eine Einrichtung zur Entnahme von Bier oder anderen gasführenden Flüssigkeiten aus Behältern bekannt, mit einer über mindestens zwei Schläuche an die Behälter anschließbaren, Jeweils mindestens einen der Behälter mit einer Ausgangsleitung verbindenden Umschaltvorrichtung und Schw immerschaltern, in Abhängigkeit von deren Stellung die Umschaltvorrichtung betätigbar ist, wobei der Schwimmer ein spezifisches Gewicht von 85 96 bis 95 5', vorzugeweise 90 96 des Mediums aufweist Derartige, in einem Rohrstück zwischen dem Anschluß eines Behälters und dem Schlauch eingebaute Schwimmerschalter sind zwar in der Lage, das Ende der Tankentleerung an die Umschaltvorrichtung zu melden, es ist jedoch die Aufgabe der Umschaltvorrichtung, in Abhängigkeit von eingegebenen Befehlen dafür zu sorgen, daß der Schlauch von der Entleerungspumpe leergepumpt oder zum Anschluß an einen nächsten Tank gefüllt bleiben soll. In dieser Notwendigkeit, z.B, durch Betätigung eines Schalters erst bestimmen zu müssen, wie der vom Schwimmerschalter am Schlauchende kommende Befehl zu bewerten ist, liegt eine mögliche Unsicherheit und Komplizierung und damit ein Nachteil der bekannten Einrichtung.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden, insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, wo alleine und direkt durch den am Schlauchende vorhandenen Flüssigkeitsschalter bestimmbar ist, ob der Schlauch entleert oder mit Flüssigkeit gefüllt bleiben soll, ohne daß hierfür an der Umschaltvorrichtung durch Betätigen eines Schalters bestimmte Befehle eingegeben werden müssen0 Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einem Verfahren zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus mehreren Behältern mit mindestens zwei Schläuchen ausgegangen, die Jeweils mit ihrem einen Ende mit einer Schaulaterne verbunden sind, wobei in der Schaulaterne eine Kontaktsonde vorhanden ist. Die Erfindung bestehtdarin, daß an dem anderen, mit dem Behälter zu verbindenden Schlauchende eine zweite Kontaktsonde angeordnet ist, der Schlauch aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, die elektrische Leitfähigkeit der Flüssigkeit zwischen der Kontaktsonde in der Schaulaterne und am Schlauchende während des Entnahmevorganges laufend bestimmt wird, und die Kontaktsonde am Schlauchende je nach ihrer Orientierung den Entnahme vorgang bei noch gefülltem oder schon entleerem Schlauch unterbricht.
  • Vorzugsweise unterbricht die Kontakt sonde den Entnahmevorgang bei senkrecht nach unten gerichteter Orientierung bei noch gefülltem Schlauch und bei entgegengesetzter, senkrecht nach oben gerichteter Orientierung bei schon entleertem Schlauch0 Dies hat den Vorteil, daß alleine die Orientierung der Sonde darüber entscheidet, ob der Schlauch entleert wird oder nicht, ohne daß es notwendig ist, hierzu durch Bdätigen eines Schalters bestimmte Befehle in die Umschaltvorrichtung einzugeben.
  • Zur Durchführung des Verfahrens geht die Erfindung von einer Vorrichtung aus, bei der Jeweils zwischen dem Schlauch und einer Ausgangsleitung eine Schaulaterne mit sich von der Achaulaterne nach unten erstreckenden Zu- und Ablaufleitungen angeordnet ist, die Zuleitung mit dem Schlauch und die Ablaufleitung über ein steuerbares Ventil mit der Ausgangleitung verbunden sind und ferner eine Umschaltvorrichtung vorgesehen ist, die entsprechend der Steuerung durch die Kontaktsonden mindestens einen Behälter mit der Ausgangsleitung veroindat. Die Erfindung besteht nun darin, daß andem mit dem Behälter zu verbindenden Schlauchende ein an jich bekannter viertelkreisförmiger 90°-Rohr- bzw.
  • Tankauslaufbogen angeordnet ist, auf dessen äußerem Umfang ein auf dem einen Bogenende senkrecht stehender Rohrstutzen (Warze) vorhanden ist, in den die einteilige Kontaktsonde eingeschraubt ist.
  • Vorzugsweise ist die einteilige Kontaktsonde auf den einen Bogenende zentrisch und senkrecht stehend und in die Rohrmitte hineinragend in die Warze eingeschraubt.
  • In Fortbildung der Erfindung ist der Tankauslaufbogen um den horizontal liegenden Tankauslaufstutzen drehbar und in denJenigen beiden Stellungen flüssigkeitsdicht feststellbar, in denen die Kontaktsonde entweder senkrecht nach unten oder senkrecht nach oben orientiert ist.
  • In weiterer Fortbildung der Erfindung ist zwischen dem Tankauslaufbogen und dem Schlauch zur Erzielung eines horizontalen Schlauchabganges ein sowohl gegenüber dem Tankauslaufbogen als auch gegenüber dem Schlauch Jeweils flüssigkeitsdicht drehbarer zweiter 9O0-Rohrbogen angeordnet.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben0 Es zeigen: Fig. 1 eine dreileitige Anlage zur Entnahme von Bier aus drei Lagertanks, und Fig. 2 einen viertelkreisförmigen 90°-Rohrbogen mit Kontaktsonde.
  • In Figur 1 ist schematisch eine Anlage zur Entnahme von gasführenden Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus drei Lagertanks 10,20, 30 wiedergegeben. Jeder Lagertank 10, 20, 30 ist mit einem Schlauch II, 21, 31, der aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, tiber Schaulaternen 12, 22, 32, Ableitungen 16, 26, 36 und automatisch betätigbaren Ventilen 13, 23, 33 mit einer Sammelleitung 40 verbunden, Jede Schaulaterne 12, 22, 32 besitzt Entlüftungsventile 14, 24, 34 und Eontaktsonden 15, 25, 35e Ferner ist an Jedem mit einem Lagertank 10, 20, 30 zu verbindenden Ende des Schlauches 11, 21, 31 in einem viertelkreisförmigen 900-Rohrbogen 17, 27, 37 eine Kontaktsonde 18, 28 5S angeordnet. Sämtliche Kontaktsonden 18, 28, 38; 159 252 35 sind Uber Leitungen 51, 52, 53; 54, 55, 56 mit einer Steuervorrichtung 50 verbunden, die ihrerseits die automatischen Ventile 13, 23, 33 in der Weise steuert, daß entweder immer nur ein Ventil oder bei einem Verschnitt abwechselnd Je ein Ventil oder mehrere Ventile geöffnet ist bzw. sind.
  • Vor Beginn des eigentlichen Abfüllvorganges muß aus dem ganzen System bestehend aus den Schläuchen 11, 21, 31, den Schaulaternen 12, 22, 32, den Ableitungen 16, 26, 36 und der Sammelleitung 40 die Luft entfernt und das System mit der abzufüllenden, in den Tanks 10, 20, 30 befindlichen gasführenden Flüssigkeit, z.B. Bier aufgefüllt werden. Dies erfolgt im wesentlichen dadurch, daß das System durch die Ventile 14, 24, 34 entlüftet wird und durch Öffnen der Tankventile 19, 29, 39 mit der abzufüllenden Flüssigkeit befüllt wird. Danach ist System zum Abfüllen bereit.
  • Hierzu wird z.B. das Tankventil 19 geöffnet und das Bier fließt aus dem Tank 10 zu einer in Figur 1 nicht dargestellten Äbfüllanlage.
  • Es besteht bekanntlich nun der Wunsch, die Bierentnahme aus dem Tank 10 dann zu unterbrechen, wenn der Tank 10 prtktisch gel.ert ist, der Schlauch 11 Jedoch noch gefüllt ist. Gelingt dies, so ist es möglich, den Schlauch II sofort an einen in Figur 1 nicht dargestellten vierten Tank anzuschließen.
  • Es ist bekannt, daß am Ende der Entleerung von Tank 10 Gasblasen in der Restflüssigkeit auftreten, die eine änderung der Leitfähigkeit der Flüssigkeit hervorrufen. Diese Leitfähigkeitsveränderung wird durch die am Schlauchende angebrachten einteiligen Kontaktsonden 18, 28, 38 erfasst. Die Kontaktsonde 18 (28, 38) wird deshalb als einteilig bezeichnet, weil sie nur aus einem Kontaktstück 181 besteht, wie dies in Figur 2 dargestellt ist. Während des Abfüllvorganges wird laufend die Leitfähigkeit der elektrisch leitenden Flüssigkeit zwischen der Kontaktsonde 18 und der Sonde 15 durch den elektrisch isolierenden Schlauch 11 hindurch ttberwacht und gemessene Die Sonde 15 (25, 35) in der Laterne 12 (22, 32) ist gleichfalls eine einteilige Kontaktsonde. Es besteht aber auch die Naglichkeit, daß die Sonde 15 (25, 35) in der Laterne 12 (22, 32) aus zwei Kontektatücken besteht, so daß es nicht nur möglich ist, in Verbindung mit dc einteiligen Kontaktsonde 18 (28, 38) durch den Schlauch 11 (21, 31) hindurch die Leitfähigkeit der abzufüllenden Flüssigkeit in dem Schlauch, sondern auch die Leitfähigkeit der Flüssigkeit in der Laterne 12 (22, 32) zu überwachen. Diese zweite Möglichkeit hat den Vorteil, daß durch eine zusätzliche Uberwachung der Leitfähigkeit der Flüssigkeit in der Laterne 32 das Ventil 33 mit großer Sicherheit rechtzeitig geschlossen wird, bevor die Laterne 32 zu leer gezogen ist.
  • Die Kontaktsonden 18, 28, 38 sind, wie nachfolgend noch im einzelnen beschrieben win; in einem viertelkreisförmigen 900-Rohrbogen 17, 27, 37 angeordnet. Der Tankauslaufbogen 17, 27, 37 ist um den horizontal liegenden Tankauslaufstutzen drehbar und in denJenigen beiden Stellungen flüssigkeitsdicht feststellbar, in denen die Kontaktsonde 18, 28, 38 senkrecht nach unten oder senkrecht nach oben orientiert ist.
  • Xst der viertelkreisförmige 90°-Rohrbogen nach oben gerichtet und somit auch die Kontaktsonde 38 nach oben orientiert, so schaltet die Sonde erst, wenn der Schlauch praktisch leer gezogen ist und das Absperrventil durch die in der Schaulaterne angeordnete Kontaktsonde geschlossen wird. Dieser Fall ist im unteren Teil der Figur 1 in Bezug auf Tank 30 veranschaulichtO Hier ist der 90°-Rohrbogen 37 und damit die Kontaktsonde 38 nach oben orientiert. In diesem Falle bleibt die Sonde 38 von der abzufüllenden Flüssigkeit umspült. Die elektrische Verbindung zwischen den Sonden 38 und 35 wird erst dann unterbrochen, wenn auch die Laternensonde 35 frei von der abzufüllenden Flüssigkeit ist. Das Ventil 33 wird erst durch ein Ansprechen der Kontaktsonde 35 in der Schaulaterne 32 geschlossen, wobei der Schlauch 31 geleert ist. Diese Schaltung wird beispielsweise am Ende des Abfüllvorganges beim letzten Tank gewünscht, Ist hingegen der 900-Rohrbogen 17, 27 und damit die Kontaktsonde 18, 28 nach unten orientiert, wie dies beispielsweise in Figur 1 bei den Lagertanks 10 und 20 veranschaulicht ist, so sprechen die Kontaktsonden 18, 28 bereits am Ende des Entleerungsvorganges an, wenn die Schläuche 11, 21 praktisch noch mit Flüssigkeit gefüllt sind. Steht nämlich die Sonde 18 bzw. 28 im Tankauslaufbogen 17 bzw. 27 nach unten, so wird die Sonde 18 bzw. 28 vom Gasdruck in den Tanks sofort freigeblasen. Hierdurch wird die elektrische Verbindung zwischen den Sonden 15 und 18 bzw. 25 und 28 sofort unterbrochen. Dies bedingt Jedoch einen geringen Gasüberdruck in den Tanks, der z,B, beim Abfüllen von Bier ein Kohlensäureüberdruck sein kann. Derselbe Effekt wird aber auch erreicht, wenn die zu entleerenden Tanks höher angeordnet werden als die Schaulaternen. Die Schläuche 11 oder 21 können sodann von dem leergezogenen Tank 10 oder 20 abgenommen und an einen weiteren in Figur 1 nicht gezeigten, zu entleerenden Tank angesetzt werden. Es ist somit auf sehr einfache Art, nämlich lediglich durch Umorientierung der am Schlauchende angebrachten Kontaktsonde 18, 28, 38 möglich, zu bestimmen, ob der Schlauch praktisch am Ende einer Tankentleerung nocht mit Bier bzw. mit Flüssigkeit gefüllt oder entleert sein soll.
  • In Figur 2 ist der viertelkreisförmige 900-Rohr-oder Tankauslaufbogen 17 teilweise im Schnitt genauer dargeatellt. Der Tankauslaufbogen 17 besteht aus einem vierteikreisförmigen 900-Rohrbogen 170, auf dessen äußerem UMfang ein auf dem einen Bogenende senkrecht stehender R.hrstutzen oder eine Warze 172 vorhanden ist. Die Mittelachse der Warze 172 tritt also sekantenartig in den viertelkreisförmigen 90°-Rohrbogen 170 von dessen äußerem Umfang her ein und steht auf dem Bogenende 171 zentrisch und senkrecht0 In die Warze 172 ist eine Kontaktsonde 17 eingeschraubt, deren Kontaktende 171 entsprechend der oben beschriebenen Anordnung der Warze 172 in die Mitte des Tankauslaufbogens 170 hineinragt. Um unabhängig davon, wie der Tankauslaufbogen 17 orientiert ist, immer einen horizontalen Abgang des Schlauches zu erreichen, ist am Ende 171 des Tankauslaufbogens 17 ein weiterer viertelkreisförmiger 90° -Rohrbogen 17a, 27a, 37a vorgesehen, so daß sioh die Richtungsänderungen beider Rohrbogen 17, 17a; 27, 27a; 37, 37a gegenseitig aufheben.
  • Die Erfindung wurde zwar vorstehend unter Bezugnahme auf ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben, Jedoch können selbstverständlich dochaus noch eine Reihe von Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne daß hierdurch der Rahmen der Erfindung überschritten wird.

Claims (6)

  1. Patentansp rüche
    Verfahren zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier, aus mehreren Behältern mit mindestens zwei Schläuchen, die jeweils mit ihrem einen Ende mit einer Schaulaterne verbunden sind, wobei in der Schaulaterne eine Kontaktsonde vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem anderen, mit dem Behälter zu verbindenden Schlauchende eine zweite Kontaktsonde angeordnet ist, der Schlauch aus einem elektrisch isolierenden Material besteht, der elektrische Flüssigkeitswiderstand zwischen der Kontaktsonde in der Schaulaterne und am Schlauchende während des Entnahmevorganges laufend bestimmt wird, und die Kontaktsonde am Schlauchende je nach ihrer Orientierung den Entnahievorgang bei noch gefülltem oder schon entleertem Schlauch unterbricht.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktsonde den Entnahmevorgang bei senkrecht nach unten gerichteter Orientierung bei noch gefülltem Schlauch und bei entgegengesetzter, senkrecht nach oben gerichteter Orientierung bei schon entleertem Schlauch unterbricht0
  3. 3 Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, wobei jeweils zwischen dem Schlauch und einer Ausgangsleitung eine Schaulaterne mit sich von der Schaulaterne nach unten erstreckenden Zu- und Ablaufleitung angeordnet ist, die Zuleitung mit dem Schlauch und die Ablaufleitung über ein steuerbares Ventil mit der Ausgangsleitung verbunden sind, in der Schaulaterne eine Kontaktsonde angeordnet und ferner eine Umschaltvorrichtung vorgesehen ist, die entsprechend der Steuerung durch die Kontaktsonden mindestens einen Behälter mit der Ausgangsleitung verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mit dem Behälter (10) zu verbindenden Schlauchende ein an sich bekannter viertelkreisförmiger 900-Rohr- bzw. Tankauslaufbogen (170) angeordnet ist, auf dessen äußerem Umfang ein auf dem einen Bogenende (171) senkrecht stehender Rohrstutzen (Warze) (172) vorhanden ist, in den die einteilige Kontaktsonde (18) eingeschraubt ist (Figur 1 und 2).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einteilige Kontaktsonde (18) auf dem einen Bogenende (171) zentrisch und senkrecht stehend und in die Rohrmitte hineinragend in die Warze (172) eingeschraubt ist (Fig. 2)e
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tankauslaufbogen (17, 27, 37) um den Horizontal liegenden Tankauslaufstutzen drehbar und in denJenigen beiden Stellungen flUssigkeitsdicht feststellbar ist, in denen die Kontaktsonde (18, 28, 38) entweder senkrecht nach unten oder senkrecht nach oben orientiert ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Tankauslaufbogen (17, 27, 37) und dem Schlauch (11, 21, 31) zur Erzielung eines horizontalen Schlauchabganges ein sowohl gegenüber dem Tankauslaufbogen (17, 27, 37) als auch gegenüber dem Schlauch (11, 21, 31) eweils fltisPigkeitladicht drehbarer zweiter 900-Rohrbogen (17a, 27a, 37a) angeordnet ist.
DE19752520705 1975-05-09 1975-05-09 Vorrichtung zur Entnahme von gasführenden und elektrisch leitfähigen Flüssigkeiten, insbesondere Bier Expired DE2520705C3 (de)

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