[go: up one dir, main page]

DE2520382A1 - Vorrichtung zum aufbringen von entwickler - Google Patents

Vorrichtung zum aufbringen von entwickler

Info

Publication number
DE2520382A1
DE2520382A1 DE19752520382 DE2520382A DE2520382A1 DE 2520382 A1 DE2520382 A1 DE 2520382A1 DE 19752520382 DE19752520382 DE 19752520382 DE 2520382 A DE2520382 A DE 2520382A DE 2520382 A1 DE2520382 A1 DE 2520382A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rigid
developer
development
image
applying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752520382
Other languages
English (en)
Inventor
Lional Agustin Wilson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE2520382A1 publication Critical patent/DE2520382A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/06Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing
    • G03G15/10Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a liquid developer
    • G03G15/101Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a liquid developer for wetting the recording material
    • G03G15/102Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for developing using a liquid developer for wetting the recording material for differentially wetting the recording material
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S118/00Coating apparatus
    • Y10S118/15Roller structure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Wet Developing In Electrophotography (AREA)
  • Dry Development In Electrophotography (AREA)

Description

2β 733
Xerox Corporation, Rochester, N.Y. / USA
Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler mit einem starren Teil, das eine starre Oberfläche enthält, die in Kontakt in Zusammenwirkens mit einerfedernden Oberfläche bewegt werden kann, wobei mindestens eine der Oberflächen gekrümmt ist.
Die Bildung und Entwicklung von Bildern auf der Oberfläche von fotoleitendem Material durch elektrostatische Mittel ist bekannt. Das grundlegende xerografische Verfahren, wie es in der US-Patentschrift 2 297 69I von CP. Carlson beschrieben ist, umfaßt das Anordnen einer gleichmäßigen elektrostatischen Ladung auf einer fotoleitenden Isolierschicht, das Belichten der Schicht mit einem Licht- und Schattenbild, um die Ladung in
509849/0866
den Bereichen der Schicht zu löschen, die mit dem Licht belichtet sind, und das Entwickeln des sich ergebenden elektrostatischen Ladungsmusterbildes durch Anordnen von fein verteiltem Markierungsmaterial auf dem Bild, das in der Technik als "Toner" bezeichnet wird. Der Toner wird normalerweise von den Bereichen der Schicht angezogen, welche eine Ladung zurückbehalten, wodurch ein Tonerbild entsprechend dem elektrostatischen Ladungsmuter gebildet wird. Das Pulverbild kann dann auf eine Auflagefläche wie Papier übertragen werden und durch geeignete Mittel wie Heißfixierung oder Lösungsmittelfixierung dauerhaft an der Auflagefläche fixiert werden. Alternativ kann das Pulverbild auf der fotoleitenden Schicht fixiert werden, wenn ggf. die Übertragung des Pulvers vermieden werden.soll. Außerdem kann statt der Bildung eines Ladungsmusters durch gleichmäßiges Laden eine Fotoleiters, gefolgt von einer bildweisen Belichtung* ein Ladungsmuster durch direktes Laden der Schicht entsprechend dem Bild geformt werden. Andere Verfahren sind bekannt, um Markierungspartikel auf die Abbildungsfläche aufzubringen. Diese Gruppe umfaßt die "Kaskadenentwicklung", die von E.N. Wise in der US-Patentschrift 2 6l8 552 beschrieben ist, die Pulverwolkenentwicklung, die von CP. Carlson in der US-Patentschrift 2 221 776 beschrieben ist und das Magnetbürstenverfahren, das z.B. in der US-Patentschrift 2 874 O63 geschildert ist.
Ein weiteres Trockenentwicklungssystem umfaßt das Entwickeln eines Ladungsmusters mit pulverisiertem Entwicklermaterial, wobei das Pulver gleichmäßig auf die Oberfläche einer Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers aufgebracht ist. Das Ladungsmuster wird dicht genug an die Einrichtung zum Aufbringen des Entwicklerpulvers herangebracht, so daß das Entwicklerpulver von der Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers an das die Ladung tragende Bild in bildmäßigem Umriß angezogen wird. Das
- 3 509849/0868
Ladungsmuster und die Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers können wünschenswert in Berührung, einschließlich in Berührung unter Druck, gebracht werden, um die Entwicklung zu bewirken. Die Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers kann entweder eine glatte Oberfläche oder eine rauhe Oberfläche haben, so daß das Entwicklerpulver in den vertieften Abschnitten der gemusterten Oberfläche getragen ist. Beispielhaft für dieses System ist die von H.G. Greig in der US-Patentschrift 2 8ll 465 beschriebene Technik.
Die Entwicklung eines Ladungsmusterbildes kann auch mit flüssigen anstelle von trockenen Entwicklermaterialien erreicht werden. Bei herkömmlicher flüssiger Entwicklung, die allgemeiner als elektrophoretisch« Entwicklung bezeichnet wird, berührt ein isolierender flüssiger Träger, in welchem fein zerteiltes festes Material dispergiert ist, die Bildoberfläche in den geladenen und ungeladenen Bereichen. Unter dem Einfluß des elektrischen Feldes, das einem Ladungsbildmuster zugeordnet ist, wandern die suspendierten Partikel in Richtung der geladenen Abschnitte der Abbildungsoberfläche, wobei sie aus der isolierenden Flüssigkeit ausgeschieden werden. Diese elftktrophcret? sehe Wanderung geladener Partikel führt zur Ablagerung der geladenen Partikel auf der Abbildungsoberfläche in Form eines Bildes. Die elektrophcretische Entwicklung eines Ladungsmusters kann z.B. erreicht werden, indem der Entwickler über die Bildfläche gegossen wird, indem die Abbildungsoberfläche in ein Bad des Entwickler getaucht wird, oder indem der flüssige Entwickler auf eine Rolle aufgebracht und die Rolle gegen die Abbildungsoberfläche bewegt wird. Die Technik der flüssigen Entwicklung hat gezeigt, daß die damit entwickelten Bilder ausgezeichnete Qualität haben und besondere Vorteile gegenüber anderen Entwicklungsverfahren zeigen, indem sie ein Entwicklungsverfahren anbieten, das sich selbst zur Verwendung in kompakten Reproduktionsmaschinen eignet.
5098 49/0866
Eine weitere, mit Flüssigkeit arbeitende Technik zur Entwicklung elektrostatischer Ladungsmuster ist das von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 O4j5 beschriebene FlÜssigentwicklungs verfahren. Bei diesem Verfahren wird ein Ladungsmuster entwickelt oder sichtbar gemacht, indem der Abbildungsoberfläche ein flüssiger Entwickler auf der Oberfläche einer Einrichtung zum Abgeben von Entwickler dargeboten wird, welche mehrere erhabene Abschnitte, die eine im wesentlichen regelmäßig gemusterte Oberfläche bilden und mehrere unter die erhabenen Abschnitte vertiefte Abschnitte aufweist. Die vertieften Abschnitte enthalten einen flüssigen Entwickler, der außer Kontakt mit der elektrostatografischen Abbildungsfläche behalten wird. Wenn die erhabenen Abschnitte der Einrichtung zum Aufbringen des Entwicklers mit der ein Ladungsmuster tragenden Abbildungsfläche in Berührung gebracht werden, kriecht der Entwickler an den Seiten der erhabenen Abschnitte nach oben in Berührung nur mit den geladenen Bereichen der Abbildungsfläche und wird darauf abgelagert.
Diese Technik muß von der herkömmlichen Flüssigentwicklung unterschieden werden, bei welcher eine eltAtrophoretische Bewegung der in einem flüssigen Träger suspendierten geladenen Partikel zu dem geladenen Abschnitt der das Bild tragenden Oberfläche vorhanden ist, während die Flüssigkeit im wesentlichen auf der Oberfläche der Einrichtung zum Auftragen verbleibt und nur als Trägermedium dient. Bei dem von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 04-3 beschriebenen FlÜssigentwicklungsverfahren nimmt die flüssige Phase aktiv an der Entwicklung des Bildes teil, weil der gesamte flüssige Entwickler von den geladenen Abschnitten der das Bild tragenden Oberfläche angezogen wird. Darüber hinaus berührt die Entwicklerflüssigkeit bei dem Fluss igentwicklungsve rf ahren nach R.W. Gundlach im Gegensatz zur herkömmlichen Flüssigentwicklung nur die geladenen
- 5 509849/0866
Abschnitte der das Bild tragenden Oberfläche.
Eine weitere FlUssigentwicklungstechnik ist die als "Befeuchtungsentwicklung" oder selektive Befeuchtung in der US-Patentschrift J5 285 741 beschriebene Entwicklungstechnik. Bei dieser Technik berührt ein wäßriger Entwickler gleichmäßig und kontinuierlich die gesamte Abbildungsoberfläche und aufgrund der ausgewählten Befeuchtungs- und elektrischen Eigenschaften des Entwicklerswerden im wesentlichen nur die geladenen Bereiche der normalerweise hydrophoben Abbildungsoberfläche durch den Entwickler befeuchtet. Der Entwickler sollte relativ leitend sein und einen spezifischen Widerstand von im allgemeinen ungefähr 1(P bis 10 Ohm cm und Befeuchtungseigenschaften haben, so daß der Befeuchtungswinkel, der gemessen wird, wenn der Entwickler auf der Abbildungsoberfläche angebracht ist, kleiner als 90° in den geladenen Bereichen und größer als 90° in den ungeladenen Bereichen ist.
In einer kompakten elektrostatografischen Kopiervorrichtung, welche die von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift j5 084 O1T? oder von H.G. Greig in der US-Patentschrift 2 8II 465 beschriebenen Entwicklungstechniken verwendet, sind die Abbildungsfläche und die Vorrichtung zum Aufbringen des flüssigen Entwicklers wünschenswert Zylinder oder dgl. mit kleinen Durchmessern, um die kooperative Bewegung der Oberflächen zu erleichtern, die während der Entwicklung in einem begrenzten Raum miteinander in Berührung stehen. Ein solcher beweglicher Kontakt zwischen der Abbildungsoberfläche und der Vorrichtung zum Aufbringen des Entwicklers, der zur Übertragung flüssigen Entwicklers von der Vorrichtung zum Aufbringen auf dem Potorezeptor führt, findet bei Entwicklungsgeschwindigkeiten statt, die im allgemeinen in einem Bereich von ungefähr 5 bis 200 cm pro Sekunde (2 bis 80"/sec) liegen.
509849/0866
In der anhängigen Anmeldung von Stephen CP. Hwa mit dem Titel "Rollenanordnung", die für die Xerox Corporation am 7. September 1973 eingereicht wurde, wurde vorgeschlagen, eine der zusammenwirkenden Oberflächen (entweder den Potorezeptor oder die Vorrichtung zum Aufbringen/verformbar, mit einer Härte von ungefähr 30° bis ungefähr 90° Shore-Α auszubilden, während die funktioneile Integrität ihrer Arbeitsfläche beibehalten wird. Die Verwendung einer verformbaren Oberfläche, wenn mindestens eine dieser Oberflächen gekrümmt ist, führt zu einem im wesentlichen gleichförmigen Kontakt und einer im wesentlichen gleichförmigen Spaltbreite zwischen den Oberflächen.
Obwohl mit einer solchen Anordnung aus starren und verformbaren Oberflächen zufriedenstellende Kopien hergestellt werden können, wurde gefunden, insbesondere jedesmal wenn eine federnde Oberfläche eine Abbildungsfläche und die starre Oberfläche eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler mit geringerer Breite war, daß die Kanten der starren Oberfläche die federnde Oberfläche durch Brechen, Absplittern und Verkratzen beschädigen können. Diese Beschädigung ist besonders bemerkenswert, wenn das Muster der Ausnehmungen in einer starren Vorrichtung zum Aufbringen mit der Kante der Vorrichtung zum Aufbringen zusammenfällt, so daß ein feilenähnliches Profil gebildet wird. Eine solche Beschädigung kann bald nachdem die starre und die federnde Oberfläche in Berührung kommen, auftreten, und der Schaden kann schwerwiegender werden, wenn die Oberflächen sich weiter in Berührung miteinander bewegen. Langzeitkontakt, insbesondere bei hohen Drehzahlen,kann zu einer Ausbreitung des Schadens über die Fläche der nachgiebigen Oberfläche führen. Ein solcher Schaden kann die Ursache für die Entwicklung unzufriedenstellender Kopien sein. Die Bereiche einer nachgiebigen Abbildungsoberfläche, die durch Absplittern, Brechen oder Verkratzen beschädigt werden, können kein Ladungsmuster tragen das entwickelt werden kann. Solche beschädigten Bereiche
509849/0866
können außerdem unerwünschten Entwickler sammeln, der von dem Bild abgelenkt wird, das entwickelt werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler so auszugestalten, daß die Bildanordnungen durch Verringern dieses Schadens verbessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die starre Oberfläche mindestens an einem Ende einen halbstarren Endfortsatz aufweist, der so angepaßt ist, daß die Oberfläche des Endfortsatzes im wesentlichen in derselben Ebene wie die starre Oberfläche liegt.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des Anmeldungsgegenstandes ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines vereinfachten xerografischen Systems mit den verschiedenen Hauptverfahrensschritten und ihrer Zuordnung zueinander,
Fig. 2 einen Querschnitt eines typischen Beispiels einer Rolle zum Aufbringen von Entwickler,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines starren Teils und einer federnden Oberfläche in Berührung miteinander, und -
Fig. ^ einen vergrößerten Ausschnitt eines starren Teiles mit einem Endfortsatz, das mit einer federnden Oberfläche in Berührung steht.
- 8 509849/086 6
In Pig. 1 ist ein xerografisches Teil 1 dargestellt, das bei diesem Beispiel aus einem federnden Substrat, das mit fotoleitendem Selen beschichtet ist, besteht. Im Betrieb wird das xerografische Teil 1 in üblicher Weise an einer Ladestation 3,geladen. Das geladene Teil 1 wird dann an der Belichtungsstation 5 mit einem Lichtbild belichtet, um ein Ladungsmuster zu bilden. Sowohl das Laden als auch das Belichten sind von CP. Carlson in der US-Patentschrift 2 297 691 beschrieben. Das so gebildete elektrostatische Bild' wird dann an einer Entwicklungsstation mit einer Rolle 7 zum Aufbringen von Entwickler sichtbar gemacht, wo in diesem Fall flüssiger Entwickler auf die fotoleitende Oberfläche aufgebracht wird. Die Entwicklungsstation besteht in diesem Fall aus einer starren Rolle 7 mit einem Muster von Ausnehmungen an ihrer Oberfläche und erfindungsgemäßen starren Endfortsätzen, wie sie näher in Verbindung mit den Figuren 2, 3 und 4 erläutert sind. Obwohl die Rolle zum Aufbringen des Entwicklers nach dieser Darstellung für das Entwicklungsverfahren nach R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 04-3 verwendet wird, kann sie auch in den Entwicklungssystemen verwendet werden, die in den US-Patentschriften 3 285 741 oder 2 8?.l 465 beschrieben sind oder bei einer elektrophcretisehen Entwicklung. Durch genaue Auswahl des Entwicklermaterials und der Arbeitsbedingungen kann der Entwickler dazu gebracht werden, sich im Hintergrund oder nicht geladenen Bereichen in einem sogenannten "umgekehrten Entwicklungsverfahren" abzulagern, wie es im einzelnen z.B. in der US-Patentschrift 2 817 598 beschrieben ist. Unabhängig welche Entwicklungstechnik verwendet wird, wird das nun sichtbare Bild an einer Übertragungsstation 9 auf ein aufnehmendes Teil 10 übertragen. An der Übertragungsstation 9 wird das aufnehmende Teil 10, das z.B. ein über die Rolle 11 laufendes Papier sein kann, mit dem Bild auf dem Teil 1 in Berührung gepreßt. Das Bild wird so auf das aufnehmende Teil zur Bildung der fertigen Kopie übertragen. Die
- 9 -5098A9/0866'
Übertragung des Bildes auf das aufnehmende Teil kann durch Anwendung eines elektrischen Feldes mit der genauen Polarität zwischen der Rolle 1 und dem xerografisehen Teil 1 unterstützt werden. Alles an dem xerografisehen Teil 1 hinter der Übertragungsstation verbleibende Entwicklermaterial wird an der Reinigungsstation 1J5 entfernt. Das restliche Entwicklermaterial kann von der Oberfläche des xerografischen Teils 1 durch eine Abstreifklinge 14, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, entfernt werden. Das von dem xerografischen Teil abgestreifte Entwicklermaterial wird in einer Schale 15 gesammelt.
Die Vorrichtung in Fig. 1 zeigt eine typische Vorrichtung und typische Ausgestaltungen der Abbildungsfläche und der Vorrichtung zum Aufbringen des Entwicklers.Es versteht sich, daß andere Ausbildungen möglich sind, z.B. könnte eine Oberfläche eine flache Platte sein, während die andere Oberfläche am Berühr ungspunkt zwischen den Oberflächen gekrümmt ist. In anderen Beispielen kann eine der Oberflächen ein Band sein.
In Fig. 2 ist eine sehematische Darstellung eines Abschnittes einer Rolle 7 zuns Aufbringen von Entwickler gezeigt. LIe Rolle 7 zum Aufbringen flüssigen Entwicklers umfaßt ein starres Teil l6 mit einem Muster von Ausnehmungen an seiner Oberfläche 17. Ein Endfortsatz 18 ist auf die Achse 19 der Rolle geschoben, so daß sie am Rande des starren Teils 16 anliegt. Wenn das Ende der starren Rolle z.B. konkav oder konvex ausgebildet ist, kann der Endfortsatz eine komplementäre Form haben, um eng an das Ende der starren Rolle 16 zu passen. Der Durchmesser des Endfortsatzes 18 ist im wesentliche derselbe wie der Durchmesser der gemusterten starren Rolle 16 an ihren erhabenen Abschnitten. Obwohl eine gewisse Abweichung zwischen der Oberfläche des Endfortsatzes und der Oberfläche des starren Teils erlaubt ist, liegen sie im wesentlichen in der gleichen Ebene. Wenn die Oberfläche des Endfortsatzes zu weit über die Oberfläche des starren
- 10 -
50 9849/08 66
Teils hinausragt, wird das starre Teil außer Arbeitskontakt mit dem federnden Teil gehalten. Wenn die Oberfläche des Endfortsatzes auf der anderen Seite zu weit unterhalb der Oberfläche des starren Teiles liegt, wird das starre Teil 16 nicht daran gehindert, eine nächteilige Wirkung auf die Abbildungsoberfläche auszuüben« Die Oberflächen des starren Teils 16 und des Endfortsatzes 18 sollten zwischen diesen zwei Extremen gehalten werden. ,
Irgendein geeignetes Material kann für die starre Rolle 16 verwendet werden. Typische Materialien sind Aluminium, Stahl, Gußeisen und Messing. Stahl ist ein bevorzugtes Material, weil es genau bearbeitbar ist und nach dem Bearbeiten relativ unflexibel ist. Manchmal wird gefräst, um die Arbeitsoberfläcle auf der starren Rolle 16 zu erzeugen.
Die Arbeitsoberfläche 17 kann irgendeine geeignete Ausbildung haben. Typische Ausbildungen von Arbeitsoberflächen umfassen aufgerauhte Bereiche, gravurähnliche Ausnehmungen und Nuten.
Der Endfortsatz kann aus irgendeinem geeigneten halbstarren Material bestehen. Typisch sind solche Materialien, die eine Rockwell-Härte bei 23° C von ungefähr R-IOO bis ungefähr R-l40 haben. Halbstarre Materialien mit einer Härte von weniger als R-100 ergeben keine ausreichende Steifigkeit, um die Ränder der starren Oberfläche an einer Beschädigung der elastischen Oberfläche zu hindern. Halbstarre Materialien mit einer Härte von mehr als ungefähr R-l40 können selbst Schäden an der elastischen Oberfläche verursachen. Gute Ergebnisse werden bei Verwendung eines Polyamides wie Nylon erhalten, obwohl z.B. auch Polyurethan und Gummi verwendet werden können.
Es kann irgendeine zweckmäßige Breite des Endfortsatzes verwendet werden. Gute Ergebnisse wurden mit einer Breite von
- 11 -
509849/0866
2,1J- mm (3/32") erzielt, die bei einer starren Oberfläche einer Rolle zum.Aufbringen von Entwickler verwendet wurden, die einen Durchmesser von ungefähr 2,5 cm (1") hatte. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt einen Endfortsatz für eine solche starre Oberfläche, die eine Breite angrenzend an die starre Oberfläche von ungefähr 2,4 ram (3/32") und einen Lagerabschnitt 20 mit einer Breite von ungefähr 4,0 mm (5/32") hat. Der Lagerabschnitt 20 hat einen Durchmesser von weniger als dem schmaleren Abschnitt des Endfortsatzes. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 kann die Rolle zum Aufbringen des flüssigen Entwicklers hergestellt werden, indem zuerst ein gewünschtes Muster in die Oberfläche der Rolle gefräst wird. Der Entfortsatz l8 kann dann auf die Achse 19 der Rolle gepreßt werden, so daß er glatt am Rand der starren Rolle 16 anliegt. Alternativ kann der Endfortsatz l8 auf die genaue Form bearbeitet werden, nachdem er auf der starren Achse 19 angeordnet ist.
Der Endfortsatz selbst kann gegossen oder aus einem geeigneten halbstarren Material auf die genaue Form gedreht sein.
In Fig. 3 ist in stark vergrößerten Maßstab der Beriihrungspunkt zwischen einer starren Oberfläche VJ und einer federnden Oberfläche dargestellt. Wenn die federnde Oberfläche eine Abbildungsfläche ist und die starre Oberfläche eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler ist, sind die Oberflächen normalerweise unter einer Last in beweglicher Berührung, die zwischen ungefähr 45g/cm und ungefähr 535 g/cm (1/4 bis 3 lbs/") liegt. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist kein Endfortsatz vorhanden und die Biegekraft der Kante der starren Oberfläche gegen die federnde Oberfläche ist groß, wie an dem Berührungspunkt 21 der Kante gesehen werden kann. Eine solche Biegekraft reicht aus, um Schäden wie Brechen, Absplittern und Verkratzen der federnden Oberfläche zu verursachen.
- 12 -
509849/0866
In Fig. 4 ist in stark vergrößertem Maßstab der Berührungspunkt zwischen einer starren Oberfläche 17 und einer federnden Oberfläche dargestellt. Bei dem AusfUhrungsbeispiel der Fig. 4 ist ein Endfortsatz vorhanden, der ausführlicher in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben ist. Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist, verteilt der Endfortsatz die Biegekraft am Berührungspunkt 21 über einen ielativ breiten Bereich.Ein solches Ausbreiten der Biegekraft reicht aus, um schädliche Wirkungen der Kante der starren Oberfläche 17 auf die federnde Oberfläche bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. j5 zu verhindern.
Während ein besonderes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben wurde, versteht es sich, daß von Fachleuten verschiedene Abwandlungen ohne Abweichung vom Anwendungsbereich der Erfindung durchgeführt werden können.
- 13 -
509849/0866

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler mit einem starren Teil, das eine starre Oberfläche enthält, die in Kontakt in Zusammenwirkung mit einer federnden Oberfläche bewegt werden kann, wobei mindestens eine der Oberflächen gekrümmt ist, dadurch gekennze i ohne t , daß die starre Oberfläche (I7) mindestens an einem Ende einen halbstarren Endfortsatz (l8) aufweist, der so angepaßt ist, daß die Oberfläche des Endfortsatzes (18) im wesentlichen in derselben Ebene wie die starre Oberfläche (I7) liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Oberfläche (I7) gekrümmt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Oberfläche gekrümmt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die starre Oberfläche (I7) aus Stahl, Aluminium, Messing oder Gußeisen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , daß die starre Oberfläche (17) ein Muster von Ausnehmungen, enthält.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das halbstarre Material bei 23°C eine Rockwell-Härte von ungefähr R-IOO bis R-140 aufweist.
    509849/0866
  7. 7· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das halbstarre Material ein Polyamid ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß bei Vervjendung in einem Abbildungsgerät die federnde Oberfläche als Abbildungsoberfläche verwendbar ist.
    509849/0866
    ι * ·· Leerseite
DE19752520382 1974-05-24 1975-05-07 Vorrichtung zum aufbringen von entwickler Withdrawn DE2520382A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2370874A GB1436098A (en) 1974-05-24 1974-05-24 Liquid applicator apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2520382A1 true DE2520382A1 (de) 1975-12-04

Family

ID=10200011

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752520382 Withdrawn DE2520382A1 (de) 1974-05-24 1975-05-07 Vorrichtung zum aufbringen von entwickler

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4025185A (de)
JP (1) JPS512434A (de)
DE (1) DE2520382A1 (de)
FR (1) FR2272426A1 (de)
GB (1) GB1436098A (de)
NL (1) NL7505988A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5830583B2 (ja) * 1977-11-24 1983-06-30 キヤノン株式会社 静電像の液体現像装置
JPS58103550A (ja) * 1981-12-14 1983-06-20 Daikin Ind Ltd 高性能撥水撥油剤
JPS60113271A (ja) * 1983-11-24 1985-06-19 Ricoh Co Ltd 現像装置
JPS6143762A (ja) * 1984-08-07 1986-03-03 Fuji Xerox Co Ltd 非磁性1成分現像装置
JPH06332307A (ja) * 1993-05-26 1994-12-02 Canon Inc 現像装置及びプロセスカートリッジ

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE530188C (de) * 1926-11-19 1931-07-23 Christian Hamilton Gray Walze, insbesondere Papiermaschinen-Presswalze mit Weichgummiueberzug
US2280208A (en) * 1938-08-24 1942-04-21 Stowe Woodward Inc Press roll

Also Published As

Publication number Publication date
GB1436098A (en) 1976-05-19
JPS512434A (de) 1976-01-10
US4025185A (en) 1977-05-24
AU8131375A (en) 1976-11-25
FR2272426A1 (de) 1975-12-19
NL7505988A (nl) 1975-09-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69231164T2 (de) Gerät und Verfahren um ein Bild zu erzeugen
DE69426393T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur flüssigentwicklung
DE69500507T2 (de) Schmelzfixier/Übertragungssystem für Flüssigtoner
DE69221960T2 (de) Reinigerlose Entwicklungsmethode für Einkomponentenentwickler
DE3148231C2 (de)
DE3134188C2 (de) Reinigungseinrichtung für ein Kopiergerät
DE69208886T2 (de) Flüssigtoner-entwicklungsgerät
DE69022090T2 (de) Bilderzeugungsgerät.
DE2262432A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum uebertragen von bildern
DE3212865A1 (de) Entwicklungsvorrichtung zur entwicklung eines latenten ladungsbilds
DE2951460C2 (de) Elektrographisches Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung eines elektrographischen Verfahrens
EP0092107A1 (de) Elektrofotografisches Kopierverfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Entwicklerflüssigkeit von einer Fotoleiteroberfläche
DE2712176A1 (de) Verfahren zur neutralisierung von tonerteilchen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE2824292A1 (de) Verfahren zum herstellen einer grossen anzahl kopien mittels eines kopiergeraets
DE2325962C3 (de) Elektrofotografisches, mit Flüssigentwickler arbeitendes Kopiergerät
DE3837527A1 (de) Bilderzeugungsvorrichtung
DE60026246T2 (de) Vorrichtung zur Beschichtung von blattförmigem Material
DE69014411T2 (de) Aufzeichnungsgerät.
DE60001078T2 (de) Bilderzeugungsgerät mit vorübergehender Staubentfernung von den anderen photoemfindlichen Trommeln im Einfarbenbetrieb
DE2547118B2 (de) Verwendung eines magnetischen einkomponententoners in einem verfahren zur elektrophotographischen bildaufzeichnung
DE2842747A1 (de) Elektrographisches drucksystem
DE69332495T2 (de) Entwicklungsgerät
DE2200423A1 (de) Elektrostatografisches Abbildungsverfahren mit Bildumkehrung
DE1522645C3 (de) Elektrophotographisches Kopierverfahren
DE3129735C2 (de) Bildaufzeichnungsgerät

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee