DE2520382A1 - Vorrichtung zum aufbringen von entwickler - Google Patents
Vorrichtung zum aufbringen von entwicklerInfo
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Description
2β 733
Xerox Corporation, Rochester, N.Y. / USA
Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler mit einem starren Teil, das eine starre Oberfläche
enthält, die in Kontakt in Zusammenwirkens mit einerfedernden
Oberfläche bewegt werden kann, wobei mindestens eine der Oberflächen gekrümmt ist.
Die Bildung und Entwicklung von Bildern auf der Oberfläche von fotoleitendem Material durch elektrostatische Mittel ist bekannt.
Das grundlegende xerografische Verfahren, wie es in der US-Patentschrift 2 297 69I von CP. Carlson beschrieben ist,
umfaßt das Anordnen einer gleichmäßigen elektrostatischen Ladung
auf einer fotoleitenden Isolierschicht, das Belichten der Schicht mit einem Licht- und Schattenbild, um die Ladung in
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den Bereichen der Schicht zu löschen, die mit dem Licht belichtet sind, und das Entwickeln des sich ergebenden elektrostatischen
Ladungsmusterbildes durch Anordnen von fein verteiltem Markierungsmaterial auf dem Bild, das in der Technik als "Toner"
bezeichnet wird. Der Toner wird normalerweise von den Bereichen der Schicht angezogen, welche eine Ladung zurückbehalten,
wodurch ein Tonerbild entsprechend dem elektrostatischen Ladungsmuter gebildet wird. Das Pulverbild kann dann auf eine
Auflagefläche wie Papier übertragen werden und durch geeignete
Mittel wie Heißfixierung oder Lösungsmittelfixierung dauerhaft an der Auflagefläche fixiert werden. Alternativ kann das
Pulverbild auf der fotoleitenden Schicht fixiert werden, wenn ggf. die Übertragung des Pulvers vermieden werden.soll. Außerdem
kann statt der Bildung eines Ladungsmusters durch gleichmäßiges Laden eine Fotoleiters, gefolgt von einer bildweisen
Belichtung* ein Ladungsmuster durch direktes Laden der Schicht entsprechend dem Bild geformt werden. Andere Verfahren sind bekannt,
um Markierungspartikel auf die Abbildungsfläche aufzubringen. Diese Gruppe umfaßt die "Kaskadenentwicklung", die
von E.N. Wise in der US-Patentschrift 2 6l8 552 beschrieben ist, die Pulverwolkenentwicklung, die von CP. Carlson in der
US-Patentschrift 2 221 776 beschrieben ist und das Magnetbürstenverfahren,
das z.B. in der US-Patentschrift 2 874 O63
geschildert ist.
Ein weiteres Trockenentwicklungssystem umfaßt das Entwickeln eines Ladungsmusters mit pulverisiertem Entwicklermaterial,
wobei das Pulver gleichmäßig auf die Oberfläche einer Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers aufgebracht ist. Das Ladungsmuster wird dicht genug an die Einrichtung zum Aufbringen des
Entwicklerpulvers herangebracht, so daß das Entwicklerpulver
von der Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers an das die Ladung tragende Bild in bildmäßigem Umriß angezogen wird. Das
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Ladungsmuster und die Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers können wünschenswert in Berührung, einschließlich in Berührung
unter Druck, gebracht werden, um die Entwicklung zu bewirken. Die Einrichtung zum Aufbringen des Pulvers kann entweder eine
glatte Oberfläche oder eine rauhe Oberfläche haben, so daß das Entwicklerpulver in den vertieften Abschnitten der gemusterten
Oberfläche getragen ist. Beispielhaft für dieses System ist die von H.G. Greig in der US-Patentschrift 2 8ll 465 beschriebene
Technik.
Die Entwicklung eines Ladungsmusterbildes kann auch mit flüssigen anstelle von trockenen Entwicklermaterialien erreicht werden.
Bei herkömmlicher flüssiger Entwicklung, die allgemeiner als elektrophoretisch« Entwicklung bezeichnet wird, berührt ein
isolierender flüssiger Träger, in welchem fein zerteiltes festes Material dispergiert ist, die Bildoberfläche in den geladenen
und ungeladenen Bereichen. Unter dem Einfluß des elektrischen Feldes, das einem Ladungsbildmuster zugeordnet ist, wandern
die suspendierten Partikel in Richtung der geladenen Abschnitte der Abbildungsoberfläche, wobei sie aus der isolierenden Flüssigkeit
ausgeschieden werden. Diese elftktrophcret? sehe Wanderung
geladener Partikel führt zur Ablagerung der geladenen Partikel auf der Abbildungsoberfläche in Form eines Bildes. Die elektrophcretische
Entwicklung eines Ladungsmusters kann z.B. erreicht werden, indem der Entwickler über die Bildfläche gegossen wird,
indem die Abbildungsoberfläche in ein Bad des Entwickler getaucht wird, oder indem der flüssige Entwickler auf eine Rolle
aufgebracht und die Rolle gegen die Abbildungsoberfläche bewegt wird. Die Technik der flüssigen Entwicklung hat gezeigt,
daß die damit entwickelten Bilder ausgezeichnete Qualität haben und besondere Vorteile gegenüber anderen Entwicklungsverfahren
zeigen, indem sie ein Entwicklungsverfahren anbieten, das sich selbst zur Verwendung in kompakten Reproduktionsmaschinen eignet.
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Eine weitere, mit Flüssigkeit arbeitende Technik zur Entwicklung
elektrostatischer Ladungsmuster ist das von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 O4j5 beschriebene FlÜssigentwicklungs
verfahren. Bei diesem Verfahren wird ein Ladungsmuster
entwickelt oder sichtbar gemacht, indem der Abbildungsoberfläche ein flüssiger Entwickler auf der Oberfläche einer Einrichtung
zum Abgeben von Entwickler dargeboten wird, welche mehrere erhabene Abschnitte, die eine im wesentlichen regelmäßig gemusterte
Oberfläche bilden und mehrere unter die erhabenen Abschnitte vertiefte Abschnitte aufweist. Die vertieften Abschnitte enthalten
einen flüssigen Entwickler, der außer Kontakt mit der elektrostatografischen Abbildungsfläche behalten wird. Wenn die
erhabenen Abschnitte der Einrichtung zum Aufbringen des Entwicklers mit der ein Ladungsmuster tragenden Abbildungsfläche in
Berührung gebracht werden, kriecht der Entwickler an den Seiten der erhabenen Abschnitte nach oben in Berührung nur mit den geladenen
Bereichen der Abbildungsfläche und wird darauf abgelagert.
Diese Technik muß von der herkömmlichen Flüssigentwicklung unterschieden werden, bei welcher eine eltAtrophoretische Bewegung
der in einem flüssigen Träger suspendierten geladenen Partikel zu dem geladenen Abschnitt der das Bild tragenden
Oberfläche vorhanden ist, während die Flüssigkeit im wesentlichen auf der Oberfläche der Einrichtung zum Auftragen verbleibt
und nur als Trägermedium dient. Bei dem von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 04-3 beschriebenen FlÜssigentwicklungsverfahren
nimmt die flüssige Phase aktiv an der Entwicklung des Bildes teil, weil der gesamte flüssige Entwickler von den
geladenen Abschnitten der das Bild tragenden Oberfläche angezogen wird. Darüber hinaus berührt die Entwicklerflüssigkeit
bei dem Fluss igentwicklungsve rf ahren nach R.W. Gundlach im Gegensatz zur herkömmlichen Flüssigentwicklung nur die geladenen
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Abschnitte der das Bild tragenden Oberfläche.
Eine weitere FlUssigentwicklungstechnik ist die als "Befeuchtungsentwicklung"
oder selektive Befeuchtung in der US-Patentschrift J5 285 741 beschriebene Entwicklungstechnik. Bei dieser
Technik berührt ein wäßriger Entwickler gleichmäßig und kontinuierlich die gesamte Abbildungsoberfläche und aufgrund der
ausgewählten Befeuchtungs- und elektrischen Eigenschaften des
Entwicklerswerden im wesentlichen nur die geladenen Bereiche der normalerweise hydrophoben Abbildungsoberfläche durch den
Entwickler befeuchtet. Der Entwickler sollte relativ leitend sein und einen spezifischen Widerstand von im allgemeinen ungefähr
1(P bis 10 Ohm cm und Befeuchtungseigenschaften haben,
so daß der Befeuchtungswinkel, der gemessen wird, wenn der Entwickler auf der Abbildungsoberfläche angebracht ist, kleiner
als 90° in den geladenen Bereichen und größer als 90° in den ungeladenen Bereichen ist.
In einer kompakten elektrostatografischen Kopiervorrichtung, welche die von R.W. Gundlach in der US-Patentschrift j5 084 O1T?
oder von H.G. Greig in der US-Patentschrift 2 8II 465 beschriebenen
Entwicklungstechniken verwendet, sind die Abbildungsfläche und die Vorrichtung zum Aufbringen des flüssigen Entwicklers
wünschenswert Zylinder oder dgl. mit kleinen Durchmessern, um die kooperative Bewegung der Oberflächen zu erleichtern, die
während der Entwicklung in einem begrenzten Raum miteinander in Berührung stehen. Ein solcher beweglicher Kontakt zwischen
der Abbildungsoberfläche und der Vorrichtung zum Aufbringen des Entwicklers, der zur Übertragung flüssigen Entwicklers von
der Vorrichtung zum Aufbringen auf dem Potorezeptor führt, findet bei Entwicklungsgeschwindigkeiten statt, die im allgemeinen
in einem Bereich von ungefähr 5 bis 200 cm pro Sekunde (2 bis 80"/sec) liegen.
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In der anhängigen Anmeldung von Stephen CP. Hwa mit dem Titel "Rollenanordnung", die für die Xerox Corporation am 7. September
1973 eingereicht wurde, wurde vorgeschlagen, eine der zusammenwirkenden Oberflächen (entweder den Potorezeptor oder die
Vorrichtung zum Aufbringen/verformbar, mit einer Härte von ungefähr 30° bis ungefähr 90° Shore-Α auszubilden, während die
funktioneile Integrität ihrer Arbeitsfläche beibehalten wird. Die Verwendung einer verformbaren Oberfläche, wenn mindestens
eine dieser Oberflächen gekrümmt ist, führt zu einem im wesentlichen gleichförmigen Kontakt und einer im wesentlichen gleichförmigen
Spaltbreite zwischen den Oberflächen.
Obwohl mit einer solchen Anordnung aus starren und verformbaren Oberflächen zufriedenstellende Kopien hergestellt werden können,
wurde gefunden, insbesondere jedesmal wenn eine federnde Oberfläche eine Abbildungsfläche und die starre Oberfläche eine Vorrichtung
zum Aufbringen von Entwickler mit geringerer Breite war, daß die Kanten der starren Oberfläche die federnde Oberfläche
durch Brechen, Absplittern und Verkratzen beschädigen können. Diese Beschädigung ist besonders bemerkenswert, wenn
das Muster der Ausnehmungen in einer starren Vorrichtung zum Aufbringen mit der Kante der Vorrichtung zum Aufbringen zusammenfällt,
so daß ein feilenähnliches Profil gebildet wird. Eine solche Beschädigung kann bald nachdem die starre und die
federnde Oberfläche in Berührung kommen, auftreten, und der Schaden kann schwerwiegender werden, wenn die Oberflächen sich
weiter in Berührung miteinander bewegen. Langzeitkontakt, insbesondere
bei hohen Drehzahlen,kann zu einer Ausbreitung des Schadens über die Fläche der nachgiebigen Oberfläche führen.
Ein solcher Schaden kann die Ursache für die Entwicklung unzufriedenstellender Kopien sein. Die Bereiche einer nachgiebigen
Abbildungsoberfläche, die durch Absplittern, Brechen oder Verkratzen
beschädigt werden, können kein Ladungsmuster tragen das entwickelt werden kann. Solche beschädigten Bereiche
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können außerdem unerwünschten Entwickler sammeln, der von dem Bild abgelenkt wird, das entwickelt werden soll.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler so auszugestalten, daß die Bildanordnungen
durch Verringern dieses Schadens verbessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die starre Oberfläche mindestens an einem Ende einen halbstarren
Endfortsatz aufweist, der so angepaßt ist, daß die Oberfläche des Endfortsatzes im wesentlichen in derselben Ebene wie die
starre Oberfläche liegt.
Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des Anmeldungsgegenstandes
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines vereinfachten xerografischen Systems mit den verschiedenen
Hauptverfahrensschritten und ihrer Zuordnung zueinander,
Fig. 2 einen Querschnitt eines typischen Beispiels einer Rolle zum Aufbringen von Entwickler,
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines starren Teils
und einer federnden Oberfläche in Berührung miteinander, und -
Fig. ^ einen vergrößerten Ausschnitt eines starren Teiles
mit einem Endfortsatz, das mit einer federnden Oberfläche in Berührung steht.
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In Pig. 1 ist ein xerografisches Teil 1 dargestellt, das bei diesem Beispiel aus einem federnden Substrat, das mit fotoleitendem Selen beschichtet ist, besteht. Im Betrieb wird das
xerografische Teil 1 in üblicher Weise an einer Ladestation 3,geladen. Das geladene Teil 1 wird dann an der Belichtungsstation 5 mit einem Lichtbild belichtet, um ein Ladungsmuster
zu bilden. Sowohl das Laden als auch das Belichten sind von CP. Carlson in der US-Patentschrift 2 297 691 beschrieben. Das
so gebildete elektrostatische Bild' wird dann an einer Entwicklungsstation
mit einer Rolle 7 zum Aufbringen von Entwickler sichtbar gemacht, wo in diesem Fall flüssiger Entwickler auf
die fotoleitende Oberfläche aufgebracht wird. Die Entwicklungsstation besteht in diesem Fall aus einer starren Rolle 7 mit
einem Muster von Ausnehmungen an ihrer Oberfläche und erfindungsgemäßen starren Endfortsätzen, wie sie näher in Verbindung
mit den Figuren 2, 3 und 4 erläutert sind. Obwohl die Rolle zum Aufbringen des Entwicklers nach dieser Darstellung für das
Entwicklungsverfahren nach R.W. Gundlach in der US-Patentschrift 3 084 04-3 verwendet wird, kann sie auch in den Entwicklungssystemen
verwendet werden, die in den US-Patentschriften 3 285 741 oder 2 8?.l 465 beschrieben sind oder bei einer
elektrophcretisehen Entwicklung. Durch genaue Auswahl des Entwicklermaterials
und der Arbeitsbedingungen kann der Entwickler dazu gebracht werden, sich im Hintergrund oder nicht geladenen
Bereichen in einem sogenannten "umgekehrten Entwicklungsverfahren"
abzulagern, wie es im einzelnen z.B. in der US-Patentschrift 2 817 598 beschrieben ist. Unabhängig welche Entwicklungstechnik
verwendet wird, wird das nun sichtbare Bild an einer Übertragungsstation 9 auf ein aufnehmendes Teil 10 übertragen. An der Übertragungsstation
9 wird das aufnehmende Teil 10, das z.B. ein über die Rolle 11 laufendes Papier sein kann, mit dem Bild auf
dem Teil 1 in Berührung gepreßt. Das Bild wird so auf das aufnehmende Teil zur Bildung der fertigen Kopie übertragen. Die
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Übertragung des Bildes auf das aufnehmende Teil kann durch Anwendung
eines elektrischen Feldes mit der genauen Polarität zwischen der Rolle 1 und dem xerografisehen Teil 1 unterstützt
werden. Alles an dem xerografisehen Teil 1 hinter der Übertragungsstation
verbleibende Entwicklermaterial wird an der Reinigungsstation 1J5 entfernt. Das restliche Entwicklermaterial
kann von der Oberfläche des xerografischen Teils 1 durch eine Abstreifklinge 14, wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, entfernt
werden. Das von dem xerografischen Teil abgestreifte Entwicklermaterial wird in einer Schale 15 gesammelt.
Die Vorrichtung in Fig. 1 zeigt eine typische Vorrichtung und typische Ausgestaltungen der Abbildungsfläche und der Vorrichtung
zum Aufbringen des Entwicklers.Es versteht sich, daß andere
Ausbildungen möglich sind, z.B. könnte eine Oberfläche eine flache Platte sein, während die andere Oberfläche am Berühr
ungspunkt zwischen den Oberflächen gekrümmt ist. In anderen Beispielen kann eine der Oberflächen ein Band sein.
In Fig. 2 ist eine sehematische Darstellung eines Abschnittes
einer Rolle 7 zuns Aufbringen von Entwickler gezeigt. LIe Rolle
7 zum Aufbringen flüssigen Entwicklers umfaßt ein starres Teil l6 mit einem Muster von Ausnehmungen an seiner Oberfläche 17.
Ein Endfortsatz 18 ist auf die Achse 19 der Rolle geschoben, so daß sie am Rande des starren Teils 16 anliegt. Wenn das Ende
der starren Rolle z.B. konkav oder konvex ausgebildet ist, kann der Endfortsatz eine komplementäre Form haben, um eng an das
Ende der starren Rolle 16 zu passen. Der Durchmesser des Endfortsatzes 18 ist im wesentliche derselbe wie der Durchmesser
der gemusterten starren Rolle 16 an ihren erhabenen Abschnitten. Obwohl eine gewisse Abweichung zwischen der Oberfläche des Endfortsatzes
und der Oberfläche des starren Teils erlaubt ist, liegen sie im wesentlichen in der gleichen Ebene. Wenn die Oberfläche
des Endfortsatzes zu weit über die Oberfläche des starren
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Teils hinausragt, wird das starre Teil außer Arbeitskontakt mit dem federnden Teil gehalten. Wenn die Oberfläche des Endfortsatzes
auf der anderen Seite zu weit unterhalb der Oberfläche des starren Teiles liegt, wird das starre Teil 16 nicht
daran gehindert, eine nächteilige Wirkung auf die Abbildungsoberfläche auszuüben« Die Oberflächen des starren Teils 16 und
des Endfortsatzes 18 sollten zwischen diesen zwei Extremen gehalten werden. ,
Irgendein geeignetes Material kann für die starre Rolle 16 verwendet
werden. Typische Materialien sind Aluminium, Stahl, Gußeisen und Messing. Stahl ist ein bevorzugtes Material, weil es
genau bearbeitbar ist und nach dem Bearbeiten relativ unflexibel ist. Manchmal wird gefräst, um die Arbeitsoberfläcle
auf der starren Rolle 16 zu erzeugen.
Die Arbeitsoberfläche 17 kann irgendeine geeignete Ausbildung haben. Typische Ausbildungen von Arbeitsoberflächen umfassen
aufgerauhte Bereiche, gravurähnliche Ausnehmungen und Nuten.
Der Endfortsatz kann aus irgendeinem geeigneten halbstarren Material
bestehen. Typisch sind solche Materialien, die eine Rockwell-Härte bei 23° C von ungefähr R-IOO bis ungefähr R-l40
haben. Halbstarre Materialien mit einer Härte von weniger als R-100 ergeben keine ausreichende Steifigkeit, um die Ränder
der starren Oberfläche an einer Beschädigung der elastischen Oberfläche zu hindern. Halbstarre Materialien mit einer Härte
von mehr als ungefähr R-l40 können selbst Schäden an der elastischen
Oberfläche verursachen. Gute Ergebnisse werden bei Verwendung eines Polyamides wie Nylon erhalten, obwohl z.B.
auch Polyurethan und Gummi verwendet werden können.
Es kann irgendeine zweckmäßige Breite des Endfortsatzes verwendet werden. Gute Ergebnisse wurden mit einer Breite von
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2,1J- mm (3/32") erzielt, die bei einer starren Oberfläche einer
Rolle zum.Aufbringen von Entwickler verwendet wurden, die einen
Durchmesser von ungefähr 2,5 cm (1") hatte. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung umfaßt einen Endfortsatz
für eine solche starre Oberfläche, die eine Breite angrenzend an die starre Oberfläche von ungefähr 2,4 ram (3/32") und einen
Lagerabschnitt 20 mit einer Breite von ungefähr 4,0 mm (5/32") hat. Der Lagerabschnitt 20 hat einen Durchmesser von weniger
als dem schmaleren Abschnitt des Endfortsatzes. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 kann die Rolle zum Aufbringen des
flüssigen Entwicklers hergestellt werden, indem zuerst ein gewünschtes Muster in die Oberfläche der Rolle gefräst wird. Der
Entfortsatz l8 kann dann auf die Achse 19 der Rolle gepreßt werden, so daß er glatt am Rand der starren Rolle 16 anliegt.
Alternativ kann der Endfortsatz l8 auf die genaue Form bearbeitet werden, nachdem er auf der starren Achse 19 angeordnet ist.
Der Endfortsatz selbst kann gegossen oder aus einem geeigneten halbstarren Material auf die genaue Form gedreht sein.
In Fig. 3 ist in stark vergrößerten Maßstab der Beriihrungspunkt
zwischen einer starren Oberfläche VJ und einer federnden Oberfläche dargestellt. Wenn die federnde Oberfläche eine Abbildungsfläche
ist und die starre Oberfläche eine Vorrichtung zum Aufbringen von Entwickler ist, sind die Oberflächen normalerweise
unter einer Last in beweglicher Berührung, die zwischen ungefähr 45g/cm und ungefähr 535 g/cm (1/4 bis 3 lbs/") liegt. Bei dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 3 ist kein Endfortsatz vorhanden und die Biegekraft der Kante der starren Oberfläche gegen die
federnde Oberfläche ist groß, wie an dem Berührungspunkt 21 der Kante gesehen werden kann. Eine solche Biegekraft reicht aus,
um Schäden wie Brechen, Absplittern und Verkratzen der federnden Oberfläche zu verursachen.
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In Fig. 4 ist in stark vergrößertem Maßstab der Berührungspunkt zwischen einer starren Oberfläche 17 und einer federnden
Oberfläche dargestellt. Bei dem AusfUhrungsbeispiel der
Fig. 4 ist ein Endfortsatz vorhanden, der ausführlicher in Verbindung mit Fig. 2 beschrieben ist. Wie aus Fig. 4 zu erkennen
ist, verteilt der Endfortsatz die Biegekraft am Berührungspunkt 21 über einen ielativ breiten Bereich.Ein solches
Ausbreiten der Biegekraft reicht aus, um schädliche Wirkungen der Kante der starren Oberfläche 17 auf die federnde Oberfläche
bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. j5 zu verhindern.
Während ein besonderes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben
wurde, versteht es sich, daß von Fachleuten verschiedene Abwandlungen ohne Abweichung vom Anwendungsbereich
der Erfindung durchgeführt werden können.
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Claims (8)
- PatentansprücheVorrichtung zum Aufbringen von Entwickler mit einem starren Teil, das eine starre Oberfläche enthält, die in Kontakt in Zusammenwirkung mit einer federnden Oberfläche bewegt werden kann, wobei mindestens eine der Oberflächen gekrümmt ist, dadurch gekennze i ohne t , daß die starre Oberfläche (I7) mindestens an einem Ende einen halbstarren Endfortsatz (l8) aufweist, der so angepaßt ist, daß die Oberfläche des Endfortsatzes (18) im wesentlichen in derselben Ebene wie die starre Oberfläche (I7) liegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die starre Oberfläche (I7) gekrümmt ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Oberfläche gekrümmt ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die starre Oberfläche (I7) aus Stahl, Aluminium, Messing oder Gußeisen ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet , daß die starre Oberfläche (17) ein Muster von Ausnehmungen, enthält.
- 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das halbstarre Material bei 23°C eine Rockwell-Härte von ungefähr R-IOO bis R-140 aufweist.509849/0866
- 7· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß das halbstarre Material ein Polyamid ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß bei Vervjendung in einem Abbildungsgerät die federnde Oberfläche als Abbildungsoberfläche verwendbar ist.509849/0866ι * ·· Leerseite
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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