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DE2520039C3 - Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren Hydraulikzylinder - Google Patents

Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren Hydraulikzylinder

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Publication number
DE2520039C3
DE2520039C3 DE19752520039 DE2520039A DE2520039C3 DE 2520039 C3 DE2520039 C3 DE 2520039C3 DE 19752520039 DE19752520039 DE 19752520039 DE 2520039 A DE2520039 A DE 2520039A DE 2520039 C3 DE2520039 C3 DE 2520039C3
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DE
Germany
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slide
hydraulic cylinder
piston
valve
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19752520039
Other languages
English (en)
Other versions
DE2520039A1 (de
DE2520039B2 (de
Inventor
James Allan Hudson; Nelson Roger John Cedar Falls; Henderson Donald LeRoy Waterloo; Ia. Koch (V.St.A.)
Original Assignee
Deere & Co., Moline, IU. (V.St.A.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US470133A external-priority patent/US3913449A/en
Application filed by Deere & Co., Moline, IU. (V.St.A.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim filed Critical Deere & Co., Moline, IU. (V.St.A.), Niederlassung Deere & Co. European Office, 6800 Mannheim
Publication of DE2520039A1 publication Critical patent/DE2520039A1/de
Publication of DE2520039B2 publication Critical patent/DE2520039B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2520039C3 publication Critical patent/DE2520039C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

9. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (49) zwischen dem Schieberelement (51) und dem Übersteuerungselement (52) als Feder (90) ausgebildet ist, die zwischen Arretieruneselementen angeordnet ist, die aus je zwei am Übersteuerungselement und am Schieberelement angeordneten Arretierungsringen (96, 96A und 94, 94A) gebildet sind, wobei zwischen den Arretierungsringen und der Feder je eine Unterlagsscheibe (92, 92A) vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder, der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder steuerndes, einen Ventilkolben bzw. Schieber aufweisendes Ventil aufweist, das in Abhängigkeit der Stellung eines zwischen den beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders im Zylindergchä»*«? aneeordneten Stellgliedes gegen die Wirkung mindestens einer Feder verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung verstellbar ist.
Es ist eine Vorrichtung obiger Gattung aus dei US-PS 2 738 770 bekannt, die mit einer Steuervorrichtung mit einem im Kolben des Hydraulikz\ linders angeordneten Stellorgan sowie einem Servoventil ausgerüstet ist, das gegen zwei geger überliegende Federn verstellbar ist. Die Steuervorrichtung, die der gesamten Innenraum des Kolbens einnimmt, benötigt wesentlich mehr Bauteile als die erfindungsgemäße Vorrichtung und hat darüber hinaus den Nachteil, dal? bei hohen Geschwindigkeiten und langen Kolbenhüben die Steuervorrichtung instabil wird, da die hin- und hergehende Bewegung der Feder Schwingunger am Steuersystem hervorruft.
Ferner sind Steuervorrichtungen aus den US-PS 2 966891 und 3511 134 bekannt, die einen Hydraulikzylinder mit einem federbeaufschlagbaren Rückführungssystem zeigen. Die in der US-PS 3511 134 dargestellte Steuervorrichtung zeigt einen Differentialkolben mit eir.tm im Koiben verschiebbar gelagerten, den Zufluß zu einem Arbeitszylinder steuerndei Schieber, wobei der Differentialkolben in Abhängig keit von der Stellung des Schiebers und letzterer ii mindestens eine Richtung entgegen der Wirkung min destens einer Feder über eine Fernbedienungseinrich Hing verstellbar ist. Diese Steuervorrichtung, insbesondere das Rückführjlement, ist sehr kompliziert in Aufbau, da neben der einen Steuerfeder ein zusätzliches Diaphragma notwendig ist. Darüber hinaus sine diese Steuervorrichtungen bei hohen Geschwindig
keiten und langen Kolbenhüben sehr instabil, zumal die hin- und hergehende Bewegung der Feder Schwingungen am Steuersystem hervorruft.
Ferner ist es bei Servolenkungen bekannt (US-PS 3292499 und US-PS 3428143), das Lenkrad wirkungsmäßig mit einem Steuerventil zu verbinden, das an seinem dem Lenkrad gegenüberliegenden Ende über eine Gewindestange mit einem doppelseitig beaufschlagbaree Kolben verbunden ist, dessen Kolbenstangenende mit den lenkbaren Rädern verbunden ist. Diese bekannte Vorrichtung ist bei landwirtschaftlichen Geraten, insbesondere als Hydraulikzylinder zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper nicht einsetzbar.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylinder zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper derart auszubilden, daß auch bei extremer Belastung und langen Kolbenhüben Resonanzschwingungen im Steuerungssystem vermieden werden, wobei der Stellweg des Stellhebels proportional des Stellweges der mit dem Arbeitsgerät verbundenen Kolbenstange ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Auf diese Weise ist es möglich, den zwischen Schlepper und Arbeitsgerät angeordneten Hydraulikzylinder proportional zum Stellweg des Hebels zu verstelle*;, wobei durch die günstige Anordnung der Feder Schwingungen im Ventil veimieden werden können, zumal die Feder hierzu koaxial im Schieberelement angeordnet ist, was außerdem sehr platzsparend ist. Dabei ist es vorteilhaft, daß das Rückführelement über ein Gewindeelement mit dem Kolben und der Kolbenstange verbunden ist, so daß das Ventil nach der gewünschten Verstellung des Stellhebels sofort in seine Neutralstellung zurückkehrt. Hierzu ist es vorteilhaft, daß der Stellhebel über einen Schraubteil mit dem Schieber verbunden ist. Durch das Übersteuerungselement kann der Stellhebel über seinen ganzen Stellbereich ohne weiteres verstellt werden, ohne daß hierzu ein stufenweises Verstellen notwendig wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel einer Steuervorrichtung nach der Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines einstellbaren Hydraulikzylinders,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Hydraulikzylinders,
Fig. 3 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt der am Hydraulikzylinder angeordneten Ventilanordnung entlang der Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung in Schnittdarstellung.
In der Zeichnung ist mit 10 ein Hydraulikzylinder gekennzeichnet, der ein Gehäuse 12 aufweist, das an seinem hinteren Ende ein Gelenkauge 14 zum Ansehluß des Hydraulikzylinders an einer Tragvorrichtung, die beispielsweise an der Hinterseite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Schleppers angeordnet sein kann, aufweist. Im Gehäuse 14 ist ein Kolben 24 verschiebbar angeordnet, der mit einer Kolbenstange 16 ausgerüstet ist, die an ihrem äußeren Ende ein Gelenkauge 18 aufweist, das beispielsweisi an ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Bodenbe arbei'ungsgerät, beispielsweise an einen Pflug ange schlossen sein kann. Eine freistehende Strebe 20 is starr mit dem Gelenkauge 18 verbunden und ver schiebbar in einer Halterung 21, die auf dem Gehäusi 12 angeordnet ist, aufgenommen, um eine Relativdre hung zwischen dem Gehäuse 12 und der Kolbenstang* 16 zu unterbinden. Der Arm 20 ist mit Skalenstrichei 23 versehen, die die Stellung der Kolbenstange 16 mi Bezug auf das Gehäuse 12 anzeigen.
In den Fig. 2 bis 5 sind die einzelnen Teile der er findungsgemäßen Anordnung dargestellt. Die KoI be ns i ange 16 erstreckt sich durch den Kolben 24 unc ist mittels eines Feststellelementes 22 gesichert. Dei Kolben 24 teilt das Gehäuse 12 in eine erste und eine zweite Teilkammer 26 und 28. Entsprechende Dichtelemente 30 verhindern Leckverluste zwischen der Teilkammern 26 und 28. Am vorderen Ende des Gehäuses 12 befindet sich ein O-Ring 32 und eine KoI benstangendichtung33,die Leckverluste aus der Teil kammer 28 verhindert.
Neben den Teilkammern 26 und 28 weist das Gehäuse 12 einen Hohlraum 34 auf, der über eine Boh-
a5 rung 35 und eine Sammelbehälteranschlußbohrung 3i mit einem Sammelbehälter 202 verbunden ist. In dei axialen Verlängerung der Kolbenstange 16 ist eine Ventilbohrung 37 vorgesehen, die zur Aufnahme eines 3/4-Wegeventils 38 dient, durch das wahlweise dei Druckmittelfluß zu und von der Teilkammer 26 bzw 28 gesteuert werden kann. In der Wand, die die Bohrung 37 bildet, befinden sich mit Abstand zueinander angeordnete Ringnuten, die die Anschluß- bzw. Arbeitsöffnungen für das '/^-Wegeventil 38 aufweisen Die erste Ringnut ist mit 40, die zweite mit 42 und die dritte mit 44 gekennzeichnet. Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 40 ist über eine Bohrung 48 mit der Kammer 26 und die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 44 ist über eine Bohrung 46 mit der Teilkammer 28 verbunden. Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 42 ist über eine Bohrung 50 mit einer Kraftquelle, beispielsweise einer Pumpe 200, verbunden.
Das 3 ,,-Wegeventil 38 weist ein Schieberelement 51 auf, das verschiebbar in Längsrichtung der Zylinderachse gelagert ist und mittels eines ersten Arretierungsmittels bzw. eines Bodens 98 A bei Vorwärtsverstellung und mittels eines zweiten Arretierungsmittels bzw. einer Schulter 98 bei Rückwärtsverstellung arretierbar ist. Konzentrisch zum Schieber 51 befinden sich mit Abstand zueinander angeordnete Ringelemente 54 und 56, die durch Ringnuten 53, 55 und 57 gebildet werden. Die Ringnuten 53 und 57 können über Schlitze 59 und 61, über eine Bohrung 36/4 und die Sammelbehälteranschlußbohrung 36 an der Kammer bzw. dem Hohlraum 34 angeschlossen sein. Die Ringkolbenflächen 54 und 56 sind so ausgebildet, daß sie bei Neutralstellung die Ringnuten 40 und 44 von der Arbeitsöffnung 42 trennen können. Bei einer Rückwärtsverstellung des Schieberelementes 51 wird eine Druckmittelvcrbindung zwischen den Ringnuten 42 und 44 hergestellt, so daß Druckmittel zur Teilkammer 28 fließen kann, wobei die Ringnut 40 über die Ringnut 53 und den Schiit/' 59 mit dem Sammelbehalter verbunden ist. Bei einer Vorwärtsverstellung des Schieberelementes 51 stehen die Ringnuten und 40 in Druckmittelverbindung, so daß Druckmittel zur Teilkammer 26 fließen kann, während die Arbeif-öffnung über die Ringnut 57 und den Schlitz 61
mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
In dem Schieberelement 51 ist koaxial ein Übcrsteuerungselement bzw. ein Schieber 52 aufgenommen, das als inneres Verbindungselement 49 dient und eine Feder 90 aufweist, die zwischen Arretierungselementen gehalten wird. Zu den Arretierungselementcn gehört eine Scheibe 92 mit Ringen 94 und 94 A sowie eine Scheibe 92/1 mit Ringdi 96 und 96/1. Die Ringe 94 bis 96 sind in Ringnuten des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 aufgenommen. Die beiden Enden der Feder 90 liegen gegen die Scheiben 92 und 92/1 an, die somit gegen die Ringe 94 und 94/4 sowie 96 und 96/4 gepreßt werden. Durch diese Verbindung zwischen dem Schieber 51 und dem Übersteuerungselement 52 wird eine gemeinsame Verstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 für eine bestimmte Strecke gewährleistet und bei Rückwärtsverstellung, bis der Schieber 51 gegen die Schulter 98 zur Anlage kommt. Liegt der Schieber 51 gegen die Schulter 98 an, so wird lediglich das Übersteuerungselement 52 weiterbewegt bis es gegen die Rückwand des Hohlraumes 34 zur Anlage kommt. Bei Vorwärtsverstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 wird die Weiterbewegung durch den Boden 98/1 gestoppt.
Das hülsenförmige bzw. schieberförmige Übersteuerungselement 52, das axial innerhalb der Verbindungselemente 49 aufgenommen ist, weist einen Boden 80 auf, der mit einer öffnung 82 und am hinteren Ende mit einer öffnung 84 versehen ist. Innerhalb des Übersteuerungselementes 52 befindet sich eine Feder 86, die sich zwischen dem Boden 80 und einem Ansatz 88 an der Rückwand des Hohlraumes 34 erstreckt. Die Feder 86 gleicht Herstellungstoleranzen aus und eliminiert eine freie Bewegung zwischen dem '^-Wegeventil 38 und Stellmitteln 63 und einer Mutter 76. Ein Steuerkabel 62, das mit Stellmitteln 63 verbunden ist, wirkt lediglich in Zugrichtung.
Am hinteren Ende des Übersteuerungselementes 52 ist eine Mutter 76 aufgeschraubt, die mit Schlitzen 74/1 und einem gegenüberliegenden Schlitz 74 B versehen ist, die zur Aufnahme von Nasen 70 und 72 eines gabelförmigen Stellarmes 68 dienen. Der Stellarm 68 ist auf einem Gelenkzapfen 66 schwenkbar angeordnet, der im Gehäuse 12 aufgenommen ist und gegenüber dem Hydraulikzylinder 10 mittels einer Dichtung 67 abgedichtet ist. Auf dem Gelenkzapfen 66 außerhalb des Gehäuses 12 befindet sich ein Hebeiarrn 64, der ein Teil des Stellmittels 63 gemäß Fi g. 1 ist. Der Hebelarm 64 wird über das Steuerkabel 62 betätigt, das mit einem weiteren Stellhebel 58 der Stellmittel 63 verbunden ist. Der Stellhebel 58 ist in einem Führungselement 60 geführt und kann von der Bedienungsperson betätigt werden.
Wenn eine Rückführung der Kolbenstange 16 notwendig ist, wird eine Verstellung des Stellhebels 58 von der alten in die neue Stellung, eine Drehung des Gelenkzapfens 66 und somit eine Verstellung des Hebelarmes 68 über das Steuerkabel 62 und den Hebelarm 64 herbeigeführt und somit eine Längsbewegung der Mutter 76 hervorgerufen. Da das Übersteuerungselement 52 mit der Mutter 76 schraubenförmig verbunden ist, wird es in der gleichen Richtung wie die Mutter bewegt und überträgt diese Bewegung über das Verbindungselement 49 auf den Schieber 51. Durch die Längsverstellung des 3/4-Wegeventils 38 bewegen sich ebenfalls die Ringelemente 54 und 56, so daß eine Verbindung der zweiten Öffnung entwe der mit der ersten oder dritten öffnung hergestell wird, während die andere öffnung über die Ringnu 53 oder 57 an den Sammelbehälter 202 angeschlosser wird. Durch diesen Vorgang wird entweder der Kolben 16 ein- oder ausgefahren und in eine neue Stellung gebracht.
Ist der Stellweg des Stellhebcls 58 zu groß, so dat die Arbeitsöffnung 42 durch die axiale Verstellung des Schiebers 51 blockiert wird, so wird das durcl das Übersteuerungselement 52 verhindert. Dei Schieber 51 wird durch die Schulter 98 gestoppt, bevoi die Arbeitsbohrung 42 blockiert ist, wobei das Über steuerungselement 52 eine Bewegung in axialer Rieh
1S tung nach hinten fortsetzt. Diese Relativbewegung zwischen dem Schieber 51 und dem Übersteuerungselement 52 wird durch die Feder 90 des Verbindungs elementes 49 gestattet. Durch das Übersteuerungs element 52 in Verbindung mit dem Verbindungsele
*o ment 49 ist eine Verstellung des Stellhebels 58 übei den gesamten Bereich möglich, ohne daß dabei eir stufenweises Verstellen in bestimmte Verstcllbereichc beachtet werden muß.
Ist die gewünschte neue Stellung der Kolbenstange
a5 16 erreicht worden, so wird die Kraftquelle bzw Pumpe 200 abgeschaltet. Dies geschieht selbsttätig durch das Rückführungseilement 100, das drehbar ir einem Tragelement 102 aufgenommen ist und mittel; eines O-Ringes 99 abgedichtet ist, der im Gehäuse 12 zwischen der Teilkammer 26 und der Bohrung 3' vorgesehen ist. Das Rückführungselement 100 weis; vor dem Tragelement 102 einen Gewindeteil 104 auf der mit einem Stellteil 106 zusammenwirkt, das vor der Kolbenstange 16 aufgenommen ist. Wird die KoI benstange 16 ein- oder ausgefahren, so wird diese Längsbewegung über das Stellteil übertragen und be wirkt eine Drehbewegung des Rückführungselemen tes 100. Ein Sicherungsring 103 verhindert eine Vor wärtsverstellung, wobei Unterlagscheiben 101 einge setzt werden können, um die Vorwärtsbewegung zi eliminieren und dadurch ein Widerlager zu bilden Hinter dem Tragelement 102 weist das Rückfüh rungselement 100 einen Stift 108 auf, dessen Durch messer in etwa dem Durchmesser der öffnung 82 ir
dem Boden 80 des Übersteuerungselementes 52 ent spricht und durch diese geführt ist. Durch die Bewc gung des Rückführungselementes 100 wird eine Drehbewegung des Übersteuerungselementes 52 her beigeführt. Da die Mutter 76 drehfest mit dem Stell arm 68 verbunden ist, wird über die Gewindeverbin dung eine Längsverstellung des 3/4-Wegeventils 38 ir eine Neutralstellung ermöglicht.
Durch das Rückführungselement 100 im Hydraulikzylinder 10 wird eine proportionale Verstellung dei
durch die Bedienungsperson eingegebenen Stellgröße erreicht. Das heißt auch, daß die Stellung des Stellhebels 58 proportional der Stellung der Kolbenstange 16 ist. Zusätzlich kompensiert der Hydraulikzylinder 10 Durchströmungen zwischen den Teilkammern It und 28 oder den Ventil- bzw. Arbeitsöffnungen, die dadurch entstehen können, daß die Kolbenstange U verstellt wird, wodurch eine Drehung des Rückführungselementes 100 und eine Längsbewegung de« Ventiles 38 herbeigeführt wird, um die Arbeitsöffnungen mit den zugehörigen Arbeitsöffnungen in eine DurchfniBverbindung zu bringen. Wenn die durch die Durchströmung auftretenden Verluste wieder ersetzi worden sind, wird die Kolbenstange 16 wieder in ihre
ursprüngliche Stellung gebracht, so daIA das Ruekfuhrungselement 100 eine entgegengesetzte Drehung ausführt, wodurch das ' .,-Wegeventil 3fl wieder in seine Neutralstellung zurückgelangt.
Durch das Rückführungselement 100 im Zylinder 10 wird, wenn es im Zusammenhang mit einem Druckregulierungsventil 114 verwendet wird, ein konstanter Druck an der Kolbenstange 16 erzielt bzw. der Zylinder 10 unterliegt einem konstanten Druck. gleich welche Stellung die Kolbenstange 16 einnimmt.
Dünn die zusätzliche Verwendung eines Ventils 110 kann der Zylinder 10 in eine Schwimmstellung gebracht werden, in der beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter angeschlossen sind und die Kolbenstange 16 frei ein- und ausgefahren werden kann, wenn äußere Kräfte auf die Kolbenstange 16 einwirken. Das Schwimmerventil 110 ist zwischen der Anschlußbohrung 50 und der Ringnut 42 vorgesehen (siehe hierzu die Fig. 4 und 5). Das Schwimmerventil 110 ist in einer Bohrung verschiebbar aufgenommen, die über die Bohrung 36/4 an den Sammelbehälter 202 angeschlossen ist, und gegen den Stellnrm 68 mittels einer Feder 122 zur Anlage gebracht werden kann. Das Schwimmerventil 110 weist eine Ringnut 116 auf, die zwischen Kolbenflächen 118 und WSA liegt. Eine Bohrung 119 stellt eine Verbindung zwischen der Bohrung 112 und dem Hohlraum 34 her. Eine Ringnut 116, die eine ausreichende Länge aufweist, ermöglicht normalerweise eine Druckmittelverbindung zwischen der Ringnut 42 und der Anschlußbohrung 50. die in Längsrichtung gesehen seitlich zueinander versetzt sind. Wird beispielsweise der Stellhebel 58 um einen Minimumbetrag verstellt, so wird das Schwimmerventil 110 zurückverstellt, so daß die Kolbenfläche 118die Druckmittelverbindung zwischen der Ringnut 42 und der Anschlußbohrung 50 unterbindet. In dieser Stellung ist die Ringnut 42 über die Bohrung 112 und die Bohrung 36/1 mit dem Sammelbehälter 202 verbunden. Wird das Schieberelement 51 nach hinten verstellt, um die Ringnut 40 mit der Ringnut 53 zu verbinden, dann sind in dieser Stellung beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter 202 angeschlossen und gestatten eine freie Bewegung der Kolbenstange, wenn Außenkräfte auf diese einwirken.
Verstellt die Bedienungsperson den Stellhebel 58, so wird die Welle 66 gedreht und bewirkt eine Verstellung des Stellarmes 68 auf einem Kreisbogen, was wiederum eine Verstellung der Nasen 70 und 72 gegen die Mutter 76 zur Folge hat. die entweder nach vorne oder nach hinten verstellt wird, wodurch das Ventil 38 ebenfalls eine Bewegung ausführt. Die Verstellung des' .,-Wegeventils 38 gestattet, daß Druckmittel \on der Pumpe entweder zur Teilkammer 26 oder 28 fließt, während das Druckmittel aus der anderen Kammer zum Sammelbehälter abfließen kann. Wird die Kolbenslange 16 ein- oder ausgefahren, so wird dadurch auch eine Drehung des Rückführungselementes 100 hervorgerufen und somit eine Drehung
'5 des ' .,-Wegeventils 38. das dann aus der Mutter 76 heraus- oder hineingeschraubt wird und somit mit dem Rückführungselement in Längsrichtung bewegt wird. Hat die Kolbenstange 16 ihre gewünschte Position erreicht, so wird das ' ,,-Wegeventil 38 um einen ausreichenden Betrag in Längsrichtung bewegt, um in seine Neutralstellung zurückzukehren und die Ringnuten 40 und 44 von der Ringnut 42 zu trennen.
Möchte die Bedienungsperson den Zylinder 10 in eine Schwimmstellung bringen, so stellt sie den Stell -
a5 hebel 58 in eine Stellung, die einer minimalen Kolbenstangenverstellung entspricht, wobei der Stellarm 68 in eine Richtung verschwenkt wird und das Schwimmerventil 110 über die Feder 122 in eine Richtung verstellt wird, und dadurch eine Verbindung zwischen dem Sammelbehälter und der Ringnut 42 herstellt. Steht die eine Kammer in Druckmittelverbindung mit der Ringnut 42, so ist sie mit dem Sammelbehälter 202 verbunden, während die andere Kammer über die Ringnuten 53 und 54 mit dem Sammelbehälter verbunden ist. In dieser Stellung kann die Kolbenstange 16 durch Herausziehen oder Einschieben im Gehäuse 12 frei bewegt werden.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 veranschaulicht, wobei der Betrag der Verstellung des Stellhebels 58 genau der Verstellung des Betrages de? Ventiles 38/1 in Fig. 6 entspricht, wobei das Übersteuerungselement 52 und das Verbindungselemeru 49 eingespart ist. In diesem Ausführungbeispiel wurden für die gleichen Teile die gleichen Bezugszahler verwendet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
709 624/313

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder, der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder steuerndes, einen Ventilkolben bzw. Schieber aufweisendes Ventil aufweist, das t0 in Abhängigkeit der Stellung eines zwischen den beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders im Zylindergehäuse angeordneten Stellgliedes gegen die Wirkung mindestens einer Feder verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückführungselement (100) aus einer im Hydraulikzylinder (10) drehbar gelagerten Gewindestange gebildet ist, die einenends über ein Gewindeteil ao schraubenartig mit dem Kolben (24) bzw. der Kolbenstange (16), anderenends mit dem Ventilkolben (Schieber, Schieberelement 52, 51) drehbar verbunden ist, der über das Rückiührungselement in Abhängigkeit der Verstellung des Kolbens um seine Längsachse drehbar ist. wobei das Rückführungselement über die Stellmittel (63, Stellarm 68, Mutter 76) in seine Ncutralstellung bringbar ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil bzw. die Gewindestange (104) sich in den Kolben (24) bzw. in die einenends offene Kolbenstange (16) erstreckt und bei Verstellung der Kolbenstange über ein Verbindungselement (Stellteil 106) in der Kolbenstange drehbar gelagert ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikzylinder (10) Federn (86) zur Verstellung des Schiebers (52) gegen die Stellmittel (63, Stellarm 68, Mutter 76) vorgesehen sind.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (63) eine auf den Schieber (52) aufbringbare Mutter (76) aufweisen, die drehfest mit einem im Hydraulikzylinder (10) beweglich angeordneten Stellarm (68) verbunden ist, der mittel- oder unmittelbar zur Axialverstcllung der Mutter mit einem Stellhebel (58) verbunden ist.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikzylinder bzw. im Zylindergehäuse (12) ein zwischen Kraftquelle (200) und Wegeventil (38) verschiebbar gelagertes Schwimmerventil (110) angeordnet ist, das über die Stellmittel (63) in eine entsprechendeStellungbringbarist,in der die Kraftquelle (200) oder der Sammelbehälter (202) mit dem Ventilkolben (38) in Druckmittelverbindung steht.
6. StCUOtAOi 1 ichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil (HO) über eine Feder (122) gegen die Stellmittel (63) verschiebbar ist.
' Steuervorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekernzeichnet, daß das Schwimmerventil (110) gegen den im Zylindergehäuse (12) beweglich gelagerten Stell'arm (68) zur Anlage bringbar ist
8 Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegeventil (38) ein Schieberelement bzw. ein Schließelement (51) aufweist, das zwischen einem ersten und zweiten Anschlag (Schulter 98, Boden 98/1) im Zylindergehäuse (12) verstellbar ist und das im Schieberelement (51) ein Übersteuerungselement (Schieber 51) relativ verschiebbar gelagert ist und über Verbindungselemente (49) mit diesem verbunden
DE19752520039 1974-05-15 1975-05-06 Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren Hydraulikzylinder Expired DE2520039C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US470133A US3913449A (en) 1974-05-15 1974-05-15 Position-responsive hydraulic cylinder
US47013374 1974-05-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2520039A1 DE2520039A1 (de) 1975-11-20
DE2520039B2 DE2520039B2 (de) 1976-10-28
DE2520039C3 true DE2520039C3 (de) 1977-06-16

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