DE2520039C3 - Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren Hydraulikzylinder - Google Patents
Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren HydraulikzylinderInfo
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Description
9. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement
(49) zwischen dem Schieberelement (51) und dem Übersteuerungselement (52) als Feder
(90) ausgebildet ist, die zwischen Arretieruneselementen
angeordnet ist, die aus je zwei am Übersteuerungselement und am Schieberelement angeordneten
Arretierungsringen (96, 96A und 94, 94A) gebildet sind, wobei zwischen den Arretierungsringen
und der Feder je eine Unterlagsscheibe (92, 92A) vorgesehen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends
an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder,
der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder steuerndes, einen Ventilkolben
bzw. Schieber aufweisendes Ventil aufweist, das in Abhängigkeit der Stellung eines zwischen den
beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders im Zylindergchä»*«? aneeordneten Stellgliedes gegen die
Wirkung mindestens einer Feder verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung
verstellbar ist.
Es ist eine Vorrichtung obiger Gattung aus dei US-PS 2 738 770 bekannt, die mit einer Steuervorrichtung
mit einem im Kolben des Hydraulikz\ linders angeordneten Stellorgan sowie einem Servoventil
ausgerüstet ist, das gegen zwei geger überliegende Federn verstellbar ist. Die Steuervorrichtung, die der
gesamten Innenraum des Kolbens einnimmt, benötigt wesentlich mehr Bauteile als die erfindungsgemäße
Vorrichtung und hat darüber hinaus den Nachteil, dal? bei hohen Geschwindigkeiten und langen Kolbenhüben
die Steuervorrichtung instabil wird, da die hin- und hergehende Bewegung der Feder Schwingunger
am Steuersystem hervorruft.
Ferner sind Steuervorrichtungen aus den US-PS 2 966891 und 3511 134 bekannt, die einen Hydraulikzylinder
mit einem federbeaufschlagbaren Rückführungssystem zeigen. Die in der US-PS 3511 134
dargestellte Steuervorrichtung zeigt einen Differentialkolben mit eir.tm im Koiben verschiebbar gelagerten,
den Zufluß zu einem Arbeitszylinder steuerndei Schieber, wobei der Differentialkolben in Abhängig
keit von der Stellung des Schiebers und letzterer ii
mindestens eine Richtung entgegen der Wirkung min destens einer Feder über eine Fernbedienungseinrich
Hing verstellbar ist. Diese Steuervorrichtung, insbesondere das Rückführjlement, ist sehr kompliziert in
Aufbau, da neben der einen Steuerfeder ein zusätzliches Diaphragma notwendig ist. Darüber hinaus sine
diese Steuervorrichtungen bei hohen Geschwindig
keiten und langen Kolbenhüben sehr instabil, zumal die hin- und hergehende Bewegung der Feder
Schwingungen am Steuersystem hervorruft.
Ferner ist es bei Servolenkungen bekannt (US-PS 3292499 und US-PS 3428143), das Lenkrad wirkungsmäßig
mit einem Steuerventil zu verbinden, das an seinem dem Lenkrad gegenüberliegenden Ende
über eine Gewindestange mit einem doppelseitig beaufschlagbaree Kolben verbunden ist, dessen Kolbenstangenende
mit den lenkbaren Rädern verbunden ist. Diese bekannte Vorrichtung ist bei landwirtschaftlichen
Geraten, insbesondere als Hydraulikzylinder zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper
nicht einsetzbar.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylinder
zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper derart auszubilden, daß auch bei extremer
Belastung und langen Kolbenhüben Resonanzschwingungen im Steuerungssystem vermieden
werden, wobei der Stellweg des Stellhebels proportional des Stellweges der mit dem Arbeitsgerät verbundenen
Kolbenstange ist.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Auf
diese Weise ist es möglich, den zwischen Schlepper und Arbeitsgerät angeordneten Hydraulikzylinder
proportional zum Stellweg des Hebels zu verstelle*;, wobei durch die günstige Anordnung der Feder
Schwingungen im Ventil veimieden werden können, zumal die Feder hierzu koaxial im Schieberelement
angeordnet ist, was außerdem sehr platzsparend ist. Dabei ist es vorteilhaft, daß das Rückführelement
über ein Gewindeelement mit dem Kolben und der Kolbenstange verbunden ist, so daß das Ventil nach
der gewünschten Verstellung des Stellhebels sofort in seine Neutralstellung zurückkehrt. Hierzu ist es vorteilhaft,
daß der Stellhebel über einen Schraubteil mit dem Schieber verbunden ist. Durch das Übersteuerungselement
kann der Stellhebel über seinen ganzen Stellbereich ohne weiteres verstellt werden, ohne daß
hierzu ein stufenweises Verstellen notwendig wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 9.
An Hand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel einer Steuervorrichtung nach der Erfindung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines einstellbaren Hydraulikzylinders,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Hydraulikzylinders,
Fig. 3 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt der am Hydraulikzylinder angeordneten Ventilanordnung entlang der Linie 5-5
in Fig. 3,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung in Schnittdarstellung.
In der Zeichnung ist mit 10 ein Hydraulikzylinder
gekennzeichnet, der ein Gehäuse 12 aufweist, das an seinem hinteren Ende ein Gelenkauge 14 zum Ansehluß
des Hydraulikzylinders an einer Tragvorrichtung, die beispielsweise an der Hinterseite eines in
der Zeichnung nicht dargestellten Schleppers angeordnet sein kann, aufweist. Im Gehäuse 14 ist ein Kolben
24 verschiebbar angeordnet, der mit einer Kolbenstange 16 ausgerüstet ist, die an ihrem äußeren
Ende ein Gelenkauge 18 aufweist, das beispielsweisi an ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Bodenbe
arbei'ungsgerät, beispielsweise an einen Pflug ange schlossen sein kann. Eine freistehende Strebe 20 is
starr mit dem Gelenkauge 18 verbunden und ver schiebbar in einer Halterung 21, die auf dem Gehäusi
12 angeordnet ist, aufgenommen, um eine Relativdre hung zwischen dem Gehäuse 12 und der Kolbenstang*
16 zu unterbinden. Der Arm 20 ist mit Skalenstrichei 23 versehen, die die Stellung der Kolbenstange 16 mi
Bezug auf das Gehäuse 12 anzeigen.
In den Fig. 2 bis 5 sind die einzelnen Teile der er findungsgemäßen Anordnung dargestellt. Die KoI
be ns i ange 16 erstreckt sich durch den Kolben 24 unc ist mittels eines Feststellelementes 22 gesichert. Dei
Kolben 24 teilt das Gehäuse 12 in eine erste und eine zweite Teilkammer 26 und 28. Entsprechende Dichtelemente
30 verhindern Leckverluste zwischen der Teilkammern 26 und 28. Am vorderen Ende des Gehäuses
12 befindet sich ein O-Ring 32 und eine KoI
benstangendichtung33,die Leckverluste aus der Teil kammer 28 verhindert.
Neben den Teilkammern 26 und 28 weist das Gehäuse 12 einen Hohlraum 34 auf, der über eine Boh-
a5 rung 35 und eine Sammelbehälteranschlußbohrung 3i
mit einem Sammelbehälter 202 verbunden ist. In dei axialen Verlängerung der Kolbenstange 16 ist eine
Ventilbohrung 37 vorgesehen, die zur Aufnahme eines 3/4-Wegeventils 38 dient, durch das wahlweise dei
Druckmittelfluß zu und von der Teilkammer 26 bzw 28 gesteuert werden kann. In der Wand, die die Bohrung
37 bildet, befinden sich mit Abstand zueinander angeordnete Ringnuten, die die Anschluß- bzw. Arbeitsöffnungen
für das '/^-Wegeventil 38 aufweisen Die erste Ringnut ist mit 40, die zweite mit 42 und
die dritte mit 44 gekennzeichnet. Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 40 ist über eine Bohrung 48 mit der
Kammer 26 und die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 44 ist über eine Bohrung 46 mit der Teilkammer 28 verbunden.
Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 42 ist über eine Bohrung 50 mit einer Kraftquelle, beispielsweise
einer Pumpe 200, verbunden.
Das 3 ,,-Wegeventil 38 weist ein Schieberelement
51 auf, das verschiebbar in Längsrichtung der Zylinderachse gelagert ist und mittels eines ersten Arretierungsmittels
bzw. eines Bodens 98 A bei Vorwärtsverstellung und mittels eines zweiten Arretierungsmittels
bzw. einer Schulter 98 bei Rückwärtsverstellung arretierbar ist. Konzentrisch zum Schieber 51 befinden
sich mit Abstand zueinander angeordnete Ringelemente 54 und 56, die durch Ringnuten 53, 55 und
57 gebildet werden. Die Ringnuten 53 und 57 können über Schlitze 59 und 61, über eine Bohrung 36/4 und
die Sammelbehälteranschlußbohrung 36 an der Kammer bzw. dem Hohlraum 34 angeschlossen sein. Die
Ringkolbenflächen 54 und 56 sind so ausgebildet, daß sie bei Neutralstellung die Ringnuten 40 und 44 von
der Arbeitsöffnung 42 trennen können. Bei einer Rückwärtsverstellung des Schieberelementes 51 wird
eine Druckmittelvcrbindung zwischen den Ringnuten 42 und 44 hergestellt, so daß Druckmittel zur Teilkammer
28 fließen kann, wobei die Ringnut 40 über die Ringnut 53 und den Schiit/' 59 mit dem Sammelbehalter
verbunden ist. Bei einer Vorwärtsverstellung des Schieberelementes 51 stehen die Ringnuten
und 40 in Druckmittelverbindung, so daß Druckmittel zur Teilkammer 26 fließen kann, während die Arbeif-öffnung
über die Ringnut 57 und den Schlitz 61
mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
In dem Schieberelement 51 ist koaxial ein Übcrsteuerungselement bzw. ein Schieber 52 aufgenommen,
das als inneres Verbindungselement 49 dient und eine Feder 90 aufweist, die zwischen Arretierungselementen
gehalten wird. Zu den Arretierungselementcn gehört eine Scheibe 92 mit Ringen 94 und 94 A sowie
eine Scheibe 92/1 mit Ringdi 96 und 96/1. Die Ringe
94 bis 96 sind in Ringnuten des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 aufgenommen. Die beiden
Enden der Feder 90 liegen gegen die Scheiben 92 und 92/1 an, die somit gegen die Ringe 94 und
94/4 sowie 96 und 96/4 gepreßt werden. Durch diese Verbindung zwischen dem Schieber 51 und dem
Übersteuerungselement 52 wird eine gemeinsame Verstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes
52 für eine bestimmte Strecke gewährleistet und bei Rückwärtsverstellung, bis der
Schieber 51 gegen die Schulter 98 zur Anlage kommt. Liegt der Schieber 51 gegen die Schulter 98 an, so
wird lediglich das Übersteuerungselement 52 weiterbewegt bis es gegen die Rückwand des Hohlraumes
34 zur Anlage kommt. Bei Vorwärtsverstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52
wird die Weiterbewegung durch den Boden 98/1 gestoppt.
Das hülsenförmige bzw. schieberförmige Übersteuerungselement 52, das axial innerhalb der Verbindungselemente
49 aufgenommen ist, weist einen Boden 80 auf, der mit einer öffnung 82 und am hinteren
Ende mit einer öffnung 84 versehen ist. Innerhalb des Übersteuerungselementes 52 befindet sich eine
Feder 86, die sich zwischen dem Boden 80 und einem Ansatz 88 an der Rückwand des Hohlraumes 34 erstreckt.
Die Feder 86 gleicht Herstellungstoleranzen aus und eliminiert eine freie Bewegung zwischen dem
'^-Wegeventil 38 und Stellmitteln 63 und einer Mutter
76. Ein Steuerkabel 62, das mit Stellmitteln 63 verbunden ist, wirkt lediglich in Zugrichtung.
Am hinteren Ende des Übersteuerungselementes 52 ist eine Mutter 76 aufgeschraubt, die mit Schlitzen
74/1 und einem gegenüberliegenden Schlitz 74 B versehen ist, die zur Aufnahme von Nasen 70 und 72
eines gabelförmigen Stellarmes 68 dienen. Der Stellarm 68 ist auf einem Gelenkzapfen 66 schwenkbar
angeordnet, der im Gehäuse 12 aufgenommen ist und gegenüber dem Hydraulikzylinder 10 mittels einer
Dichtung 67 abgedichtet ist. Auf dem Gelenkzapfen 66 außerhalb des Gehäuses 12 befindet sich ein Hebeiarrn
64, der ein Teil des Stellmittels 63 gemäß Fi g. 1 ist. Der Hebelarm 64 wird über das Steuerkabel
62 betätigt, das mit einem weiteren Stellhebel 58 der Stellmittel 63 verbunden ist. Der Stellhebel 58 ist in
einem Führungselement 60 geführt und kann von der Bedienungsperson betätigt werden.
Wenn eine Rückführung der Kolbenstange 16 notwendig ist, wird eine Verstellung des Stellhebels 58
von der alten in die neue Stellung, eine Drehung des Gelenkzapfens 66 und somit eine Verstellung des Hebelarmes
68 über das Steuerkabel 62 und den Hebelarm 64 herbeigeführt und somit eine Längsbewegung
der Mutter 76 hervorgerufen. Da das Übersteuerungselement 52 mit der Mutter 76 schraubenförmig
verbunden ist, wird es in der gleichen Richtung wie die Mutter bewegt und überträgt diese Bewegung über
das Verbindungselement 49 auf den Schieber 51. Durch die Längsverstellung des 3/4-Wegeventils 38
bewegen sich ebenfalls die Ringelemente 54 und 56, so daß eine Verbindung der zweiten Öffnung entwe
der mit der ersten oder dritten öffnung hergestell wird, während die andere öffnung über die Ringnu
53 oder 57 an den Sammelbehälter 202 angeschlosser wird. Durch diesen Vorgang wird entweder der Kolben
16 ein- oder ausgefahren und in eine neue Stellung gebracht.
Ist der Stellweg des Stellhebcls 58 zu groß, so dat die Arbeitsöffnung 42 durch die axiale Verstellung
des Schiebers 51 blockiert wird, so wird das durcl das Übersteuerungselement 52 verhindert. Dei
Schieber 51 wird durch die Schulter 98 gestoppt, bevoi die Arbeitsbohrung 42 blockiert ist, wobei das Über
steuerungselement 52 eine Bewegung in axialer Rieh
1S tung nach hinten fortsetzt. Diese Relativbewegung
zwischen dem Schieber 51 und dem Übersteuerungselement 52 wird durch die Feder 90 des Verbindungs
elementes 49 gestattet. Durch das Übersteuerungs element 52 in Verbindung mit dem Verbindungsele
*o ment 49 ist eine Verstellung des Stellhebels 58 übei
den gesamten Bereich möglich, ohne daß dabei eir stufenweises Verstellen in bestimmte Verstcllbereichc
beachtet werden muß.
Ist die gewünschte neue Stellung der Kolbenstange
a5 16 erreicht worden, so wird die Kraftquelle bzw
Pumpe 200 abgeschaltet. Dies geschieht selbsttätig durch das Rückführungseilement 100, das drehbar ir
einem Tragelement 102 aufgenommen ist und mittel; eines O-Ringes 99 abgedichtet ist, der im Gehäuse
12 zwischen der Teilkammer 26 und der Bohrung 3' vorgesehen ist. Das Rückführungselement 100 weis;
vor dem Tragelement 102 einen Gewindeteil 104 auf der mit einem Stellteil 106 zusammenwirkt, das vor
der Kolbenstange 16 aufgenommen ist. Wird die KoI benstange 16 ein- oder ausgefahren, so wird diese
Längsbewegung über das Stellteil übertragen und be wirkt eine Drehbewegung des Rückführungselemen
tes 100. Ein Sicherungsring 103 verhindert eine Vor wärtsverstellung, wobei Unterlagscheiben 101 einge
setzt werden können, um die Vorwärtsbewegung zi eliminieren und dadurch ein Widerlager zu bilden
Hinter dem Tragelement 102 weist das Rückfüh rungselement 100 einen Stift 108 auf, dessen Durch
messer in etwa dem Durchmesser der öffnung 82 ir
dem Boden 80 des Übersteuerungselementes 52 ent spricht und durch diese geführt ist. Durch die Bewc
gung des Rückführungselementes 100 wird eine Drehbewegung des Übersteuerungselementes 52 her
beigeführt. Da die Mutter 76 drehfest mit dem Stell arm 68 verbunden ist, wird über die Gewindeverbin
dung eine Längsverstellung des 3/4-Wegeventils 38 ir
eine Neutralstellung ermöglicht.
Durch das Rückführungselement 100 im Hydraulikzylinder 10 wird eine proportionale Verstellung dei
durch die Bedienungsperson eingegebenen Stellgröße erreicht. Das heißt auch, daß die Stellung des Stellhebels
58 proportional der Stellung der Kolbenstange 16 ist. Zusätzlich kompensiert der Hydraulikzylinder
10 Durchströmungen zwischen den Teilkammern It
und 28 oder den Ventil- bzw. Arbeitsöffnungen, die dadurch entstehen können, daß die Kolbenstange U
verstellt wird, wodurch eine Drehung des Rückführungselementes 100 und eine Längsbewegung de«
Ventiles 38 herbeigeführt wird, um die Arbeitsöffnungen mit den zugehörigen Arbeitsöffnungen in eine
DurchfniBverbindung zu bringen. Wenn die durch die Durchströmung auftretenden Verluste wieder ersetzi
worden sind, wird die Kolbenstange 16 wieder in ihre
ursprüngliche Stellung gebracht, so daIA das Ruekfuhrungselement
100 eine entgegengesetzte Drehung ausführt, wodurch das ' .,-Wegeventil 3fl wieder in
seine Neutralstellung zurückgelangt.
Durch das Rückführungselement 100 im Zylinder 10 wird, wenn es im Zusammenhang mit einem
Druckregulierungsventil 114 verwendet wird, ein konstanter Druck an der Kolbenstange 16 erzielt bzw.
der Zylinder 10 unterliegt einem konstanten Druck. gleich welche Stellung die Kolbenstange 16 einnimmt.
Dünn die zusätzliche Verwendung eines Ventils
110 kann der Zylinder 10 in eine Schwimmstellung
gebracht werden, in der beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter angeschlossen sind und die
Kolbenstange 16 frei ein- und ausgefahren werden kann, wenn äußere Kräfte auf die Kolbenstange 16
einwirken. Das Schwimmerventil 110 ist zwischen der Anschlußbohrung 50 und der Ringnut 42 vorgesehen
(siehe hierzu die Fig. 4 und 5). Das Schwimmerventil 110 ist in einer Bohrung verschiebbar aufgenommen,
die über die Bohrung 36/4 an den Sammelbehälter 202 angeschlossen ist, und gegen den Stellnrm 68 mittels
einer Feder 122 zur Anlage gebracht werden kann. Das Schwimmerventil 110 weist eine Ringnut
116 auf, die zwischen Kolbenflächen 118 und WSA liegt. Eine Bohrung 119 stellt eine Verbindung zwischen
der Bohrung 112 und dem Hohlraum 34 her. Eine Ringnut 116, die eine ausreichende Länge aufweist,
ermöglicht normalerweise eine Druckmittelverbindung zwischen der Ringnut 42 und der Anschlußbohrung
50. die in Längsrichtung gesehen seitlich zueinander versetzt sind. Wird beispielsweise
der Stellhebel 58 um einen Minimumbetrag verstellt, so wird das Schwimmerventil 110 zurückverstellt, so
daß die Kolbenfläche 118die Druckmittelverbindung zwischen der Ringnut 42 und der Anschlußbohrung
50 unterbindet. In dieser Stellung ist die Ringnut 42 über die Bohrung 112 und die Bohrung 36/1 mit dem
Sammelbehälter 202 verbunden. Wird das Schieberelement 51 nach hinten verstellt, um die Ringnut 40
mit der Ringnut 53 zu verbinden, dann sind in dieser Stellung beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter
202 angeschlossen und gestatten eine freie Bewegung der Kolbenstange, wenn Außenkräfte
auf diese einwirken.
Verstellt die Bedienungsperson den Stellhebel 58,
so wird die Welle 66 gedreht und bewirkt eine Verstellung des Stellarmes 68 auf einem Kreisbogen, was
wiederum eine Verstellung der Nasen 70 und 72 gegen die Mutter 76 zur Folge hat. die entweder nach vorne
oder nach hinten verstellt wird, wodurch das Ventil 38 ebenfalls eine Bewegung ausführt. Die Verstellung
des' .,-Wegeventils 38 gestattet, daß Druckmittel \on
der Pumpe entweder zur Teilkammer 26 oder 28 fließt, während das Druckmittel aus der anderen
Kammer zum Sammelbehälter abfließen kann. Wird die Kolbenslange 16 ein- oder ausgefahren, so wird
dadurch auch eine Drehung des Rückführungselementes 100 hervorgerufen und somit eine Drehung
'5 des ' .,-Wegeventils 38. das dann aus der Mutter 76
heraus- oder hineingeschraubt wird und somit mit dem Rückführungselement in Längsrichtung bewegt wird.
Hat die Kolbenstange 16 ihre gewünschte Position erreicht, so wird das ' ,,-Wegeventil 38 um einen ausreichenden
Betrag in Längsrichtung bewegt, um in seine Neutralstellung zurückzukehren und die Ringnuten
40 und 44 von der Ringnut 42 zu trennen.
Möchte die Bedienungsperson den Zylinder 10 in eine Schwimmstellung bringen, so stellt sie den Stell -
a5 hebel 58 in eine Stellung, die einer minimalen Kolbenstangenverstellung
entspricht, wobei der Stellarm 68 in eine Richtung verschwenkt wird und das Schwimmerventil 110 über die Feder 122 in eine
Richtung verstellt wird, und dadurch eine Verbindung
zwischen dem Sammelbehälter und der Ringnut 42 herstellt. Steht die eine Kammer in Druckmittelverbindung
mit der Ringnut 42, so ist sie mit dem Sammelbehälter 202 verbunden, während die andere
Kammer über die Ringnuten 53 und 54 mit dem Sammelbehälter verbunden ist. In dieser Stellung kann die
Kolbenstange 16 durch Herausziehen oder Einschieben im Gehäuse 12 frei bewegt werden.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 veranschaulicht,
wobei der Betrag der Verstellung des Stellhebels 58 genau der Verstellung des Betrages de?
Ventiles 38/1 in Fig. 6 entspricht, wobei das Übersteuerungselement
52 und das Verbindungselemeru 49 eingespart ist. In diesem Ausführungbeispiel wurden
für die gleichen Teile die gleichen Bezugszahler verwendet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
709 624/313
Claims (8)
1. Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren,
einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren
Hydraulikzylinder, der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder
steuerndes, einen Ventilkolben bzw. Schieber aufweisendes Ventil aufweist, das t0
in Abhängigkeit der Stellung eines zwischen den beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders
im Zylindergehäuse angeordneten Stellgliedes gegen die Wirkung mindestens einer Feder
verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung verstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rückführungselement (100) aus einer im Hydraulikzylinder
(10) drehbar gelagerten Gewindestange gebildet ist, die einenends über ein Gewindeteil ao
schraubenartig mit dem Kolben (24) bzw. der Kolbenstange (16), anderenends mit dem Ventilkolben
(Schieber, Schieberelement 52, 51) drehbar verbunden ist, der über das Rückiührungselement
in Abhängigkeit der Verstellung des Kolbens um seine Längsachse drehbar ist. wobei das Rückführungselement
über die Stellmittel (63, Stellarm 68, Mutter 76) in seine Ncutralstellung bringbar
ist.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil bzw. die
Gewindestange (104) sich in den Kolben (24) bzw. in die einenends offene Kolbenstange (16) erstreckt
und bei Verstellung der Kolbenstange über ein Verbindungselement (Stellteil 106) in der
Kolbenstange drehbar gelagert ist.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikzylinder (10)
Federn (86) zur Verstellung des Schiebers (52) gegen die Stellmittel (63, Stellarm 68, Mutter 76)
vorgesehen sind.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (63) eine auf
den Schieber (52) aufbringbare Mutter (76) aufweisen, die drehfest mit einem im Hydraulikzylinder
(10) beweglich angeordneten Stellarm (68) verbunden ist, der mittel- oder unmittelbar zur
Axialverstcllung der Mutter mit einem Stellhebel (58) verbunden ist.
5. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Hydraulikzylinder
bzw. im Zylindergehäuse (12) ein zwischen Kraftquelle (200) und Wegeventil (38) verschiebbar
gelagertes Schwimmerventil (110) angeordnet ist, das über die Stellmittel (63) in eine entsprechendeStellungbringbarist,in
der die Kraftquelle (200) oder der Sammelbehälter (202) mit dem Ventilkolben (38) in Druckmittelverbindung
steht.
6. StCUOtAOi 1 ichtung nach Anspruch 5. dadurch
gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil (HO) über eine Feder (122) gegen die Stellmittel (63)
verschiebbar ist.
' Steuervorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekernzeichnet, daß das Schwimmerventil
(110) gegen den im Zylindergehäuse (12) beweglich gelagerten Stell'arm (68) zur Anlage
bringbar ist
8 Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wegeventil (38) ein
Schieberelement bzw. ein Schließelement (51) aufweist, das zwischen einem ersten und zweiten
Anschlag (Schulter 98, Boden 98/1) im Zylindergehäuse (12) verstellbar ist und das im Schieberelement
(51) ein Übersteuerungselement (Schieber 51) relativ verschiebbar gelagert ist und über
Verbindungselemente (49) mit diesem verbunden
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| US47013374 | 1974-05-15 |
Publications (3)
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| DE2520039A1 DE2520039A1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2520039B2 DE2520039B2 (de) | 1976-10-28 |
| DE2520039C3 true DE2520039C3 (de) | 1977-06-16 |
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