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DE2520039A1 - Steuervorrichtung fuer einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein bodenbearbeitungsgeraet, anderenends an einen schlepper anschliessbaren hydraulikzylinder - Google Patents

Steuervorrichtung fuer einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein bodenbearbeitungsgeraet, anderenends an einen schlepper anschliessbaren hydraulikzylinder

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Publication number
DE2520039A1
DE2520039A1 DE19752520039 DE2520039A DE2520039A1 DE 2520039 A1 DE2520039 A1 DE 2520039A1 DE 19752520039 DE19752520039 DE 19752520039 DE 2520039 A DE2520039 A DE 2520039A DE 2520039 A1 DE2520039 A1 DE 2520039A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
control device
valve
cylinder
adjusting means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752520039
Other languages
English (en)
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DE2520039B2 (de
DE2520039C3 (de
Inventor
Donald Leroy Henderson
James Allan Koch
Roger John Nelson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deere and Co
Original Assignee
Deere and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deere and Co filed Critical Deere and Co
Publication of DE2520039A1 publication Critical patent/DE2520039A1/de
Publication of DE2520039B2 publication Critical patent/DE2520039B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2520039C3 publication Critical patent/DE2520039C3/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B9/00Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member
    • F15B9/02Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type
    • F15B9/08Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor
    • F15B9/12Servomotors with follow-up action, e.g. obtained by feed-back control, i.e. in which the position of the actuated member conforms with that of the controlling member with servomotors of the reciprocatable or oscillatable type controlled by valves affecting the fluid feed or the fluid outlet of the servomotor in which both the controlling element and the servomotor control the same member influencing a fluid passage and are connected to that member by means of a differential gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Servomotors (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Actuator (AREA)
  • Transplanting Machines (AREA)

Description

european office (Case No. 10248)
Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder, der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder steuerndes einen Ventilkolben aufweisendes Ventil aufweist, das in Abhängigkeit der Stellung eines Stellgliedes gegen die Wirkung mindestens einer Feder verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung verstellbar ist.
Es sind verschiedene Steuervorrichtungen aus den US-PS 2 966 891 und 3 511 134 bekannt, die einen Hydraulikzylinder mit einem federbeaufschlagbaren Rückführungssystem zeigen. Die i-n der US-PS 3 511 134 dargestellte Steuervorrichtung zeigt einen Differentialkolben mit einen/ im Kolben verschiebbar gelagerten,den Zufluß zu einem Arbeitszylinder steuernden Schieber, wobei der Differentialkolben in Abhängigkeit von der Stellung des Schiebers und letzterer in mindestens eine Richtung entgegen der Wirkung mindestens einer Feder über eine Fernbedienungseinrichtung verstellbar ist. Diese Steuervorrichtung, insbesondere das Rückführelement ist sehr kompliziert im Aufbau, da neben der einen Steuerfeder ein zusätzliches Diaphragm notwendig ist. Darüber hinaus sind diese Steuervorrichtungen bei hohen Geschwindigkeiten und langen Kolbenhüben sehr instabil, zumal die hin- und hergehende Bewegung der Feder Schwingungen am Steuerungssystem hervorrufen.
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Ferner ist es bei Servolenkungen bekannt (US-PS 3 292 499 und US-PS 3 428 143), das Lenkrad wirkungsmäßig mit einem Steuerventil zu verbinden, das an seinem dem Lenkrad gegenüberliegenden Ende über eine Gewindestange mit einem doppelseitig beaufschlagbaren Kolben verbunden ist, dessen Kolbenstangen ende mit den lenkbaren Rädern verbunden ist. Diese bekannte Vorrichtung ist bei landwirtschaftlichen Geräten, insbesondere als Hydraulikzylinder zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper nicht einsetzbar.
Demgegenüber ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den doppelseitig beaufschlagbaren Hydraulikzylinder zwischen einem Arbeitsgerät und einem Schlepper derart auszubilden, daß auch bei extremer Belastung und langen Kolbenhüben Resonanzschwingungen im Steuerungssystem vermieden werden, wobei der Stellweg des Stellhebel proportional des Stellweges der mit dem Arbeitsgerät verbundenen Kolbenstange ist. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Stellglied bzw. die Stellmittel zwischen den beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders im Zylindergehäuse angeordnet sind und das Rückführungselement aus einer im Zylinder drehbar gelagerten Gewindestange gebildet ist, die einenends über ein Gewindeteil schraubenartig mit dem Kolben bzw. der Kolbenstange, anderenends mit dem Ventilkolben drehbar verbunden ist, der über das Rückführelement in Abhängigkeit der Verstellung des Kolbens um seine Längsachse drehbar ist, wobei das Rückführelement über die Stellmittel in seine Neutralstellung bringbar ist. Auf diese Weise ist es möglich, den zwischen Schlepper und Arbeitsgerät angeordneten Hydraulikzylinder proportional zum Stellweg des Hebels zu verstellen, wobei durch die günstige Anordnung der Feder Schwingungen im Ventil vermieden werden können,
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EUROPEAN OFFICE _ 3 _
zumal die Feder hierzu koaxial im Schieberelement angeordnet ist, was außerdem sehr platzsparend ist. Dabei ist es vorteilhaft, daß das Rückführelement über ein Gewindeelement mit dem Kolben und der Kolbenstange verbunden ist, so daß das Ventil nach der gewünschten Verstellung des Stellhebels sofort in seine Neutralstellung zurückkehrt. Hierzu ist es vorteilhaft, daß der Stellhebel über einen Schraubteil mit dem Schieber verbunden ist. Durch das Ubersteuerungselement kann der Stellhebel über seinen ganzen Stellbereich ohne weiteres verstellt werden, ohne daß hierzu ein stufenweises Verstellen notwendig wird. Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2-9.
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EUROPEAN OfFICE _ . _
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel einer Steuervorrichtung nach der Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines einstellbaren Hydraulikzylinders,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Hydraulikzylinders,
Fig. 3 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt des Hydraulikzylinders entlang der Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig 5 einen Querschnitt der am Hydraulikzylinder angeordneten Ventilanordnung entlang der Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Ventilanordnung in Schnittdarstellung.
In der Zeichnung ist mit 10 ein Zylinder gekennzeichnet, der ein Gehäuse 12 aufweist, das an seinem hinteren Ende ein Gelenkauge 14 zum Anschluß des Hydraulikzylinders an einer Tragvorrichtung, die beispielsweise an der Hinterseite eines in der Zeichnung nicht dargestellten Schleppers angeordnet sein kann, aufweist. Im Gehäuse 14 ist ein Kolben 24 verschiebbar angeordnet, der mit einer Kolbenstange 16 ausgerüstet ist, die an ihrem äußeren Ende ein Gelenkauge 18 aufweist, das beispielsweise an ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Bodenbearbeitungsgerät, beispielsweise an einen Pflug angeschlossen sein kann. Eine freistehende Strebe 20
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ist starr mit dem Gelenkauge 18 verbunden und verschiebbar in einer Halterung 21, die auf dem Gehäuse 12 angeordnet ist, aufgenommen, um eine Relätivdrehung zwischen dem Gehäuse 12 und der Kolbenstange 16 zu unterbinden. Der Arm ist mit Skalenstrichen versehen, die die Stellung der Kolbenstange 16 mit Bezug auf das Gehäuse 12 anzeigen.
In den Figuren 2 bis 5 sind die einzelnen Teile der erfindungsgemäßen Anordnung dargestellt. Die Kolbenstange 16 erstreckt sich durch den Kolben 24 und ist mittels eines Feststellelementes 22 gesichert. Der Kolben 24 teilt das Gehäuse 12 in eine erste und eine zweite Teilkammer 26 und 28. Entsprechende Dichtelemente 30 verhindern Leckverluste zwischen den Teilkammern 26 und 28. Am vorderen Ende des Gehäuses 12 befindet sich ein O-Ring 32 und eine Kolbenstangendichtung 33, die Leckverluste aus der Teilkammer 28 verhindert.
Neben den Teilkammern 26 und 28 weist das Gehäuse 12 einen Hohlraum 34 auf, der über eine Bohrung 35 und eine Sammelbehälteranschlußbohrung 36 mit einem Sammelbehälter 202 verbunden ist. In der axialen Verlängerung der Kolbenstange 16 ist eine Ventilbohrung 37 vorgesehen, die zur Aufnahme eines Drei-Vierwegeventils 38 dient, durch das wahlweise der Druckmittelfluß zu und von der Teilkammer 26 bzw. gesteuert werden kann. In der Wand, die die Bohrung 37 bildet, befinden sich mit Abstand zueiander angeordnete Ringnuten, die die Anschluß- bzw. Arbeitsöffnungen für das Drei-Vierwegeventil aufweisen. Die erste Ringnut ist mit 40, die zweite mit 42 und
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die dritte mit 44 gekennzeichnet. Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 40 ist über eine Bohrung 48 mit der Kammer 26 und die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 44 ist über eine Bohrung 46 mit der Teilkammer 28 verbunden. Die Ringnut bzw. Arbeitsöffnung 42 ist über eine Bohrung 50 mit einer Kraftquelle,beispielsweise einer Pumpe 200,verbunden.
Das Dreistellungs-Vierwegeventil 38 weist ein Schieberelement 51 auf, das verschiebbar in Längsrichtung der Zylinderachse gelagert ist und mittels eines ersten Arretierungsmittels bzw. eines Bodens 98A bei Vorwärtsverstellung und mittels eines zweiten Arretierungsmittels bzw. einer Schulter 98 bei Rückwärtsverstellung arretierbar ist. Konzentrisch zum Schieber 51 befinden sich mit Abstand zueinander angeordnete Ringelemente 54 und 56, die durch Ringnuten 53, 55 und 57 gebildet werden. Die Ringnuten 53 und 57 können über Schlitze 59 und 61 ,über eine Bohrung 36A und die Sammelbehälteranschlußbohrung 36 an der Kammer bzw. dem Hohlraum 34 angeschlossen sein. Die Ringelemente bzw. Kolbenteile 54 und 56 sind so ausgebildet, daß sie bei Neutralstellung die Arbeitsöffnungen 40 und 44 von der Arbeitsöffnung 42 trennen können. Bei einer Rückwärtsverstellung des Schieberelementes 51 wird eine Druckmittelverbindung zwischen der Arbeitsöffnung 42 und 4 4 hergestellt, so daß Druckmittel zur Teilkammer 28 fließen kann, wobei die Arbeitsöffnung 40 über die Ringnut 53 und den Schlitz 59 mit dem Sammelbehälter verbunden ist. Bei einer Vorwärtsverstellung des Schieberelementes 51 stehen die Arbeitsöffnungen 4 2 und 40 in Druckmittelverbindung, so daß Druckmittel zur Teilkammer 26 fließen kann, während die Arbeitsöffnuna über die Ringnut 57 und den Schlitz 61 mit dem Sammelbehälter verbunden ist.
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In dem Schieberelement 51 ist koaxial ein Übersteuerungselement bzw. ein Schieber 52 aufgenommen, das als inneres Verbindungselement 49 dient und eine Feder 90 aufweist, die zwischen Arretierungselementen gehalten wird. Zu den Arretierungselementen gehört eine Scheibe 92 mit Ringen 94 und 94A sowie eine Scheibe 92A mit Ringen 96 und 96A. Dip Rinae 94 bis 96 sind in Ringnuten des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 aufgenommen. Die beiden Enden der Feuer 90 liegen gegen die Scheiben 92 und 92A an, die somit gegen die Ringe 94 und 94A sowie 96 und 96A gepreßt werden. Durch diese Verbindung zwischen dem Schieber 51 und dem Übersteuerungselement 52 wird eine gemeinsame Verstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 für eine bestimmte Strecke gewährleistet und bei Rückwärtsverstellung , bis der Schieber 51 gegen die Schulter 98 zur Anlage kommt. Liegt der Schieber 51 gegen die Schulter 98 an, so wird lediglich das Übersteuerungselement 52 weiterbewegt bis es gegen die Rückwand des Hohlraumes 34 zur Anlage kommt. Bei Vorwärtsverstellung des Schiebers 51 und des Übersteuerungselementes 52 wird die Weiterbewegung durch den Boden 98A gestoppt.
Das hülsenförmige bzw. schieberförmige Übersteuerungselement 52, das axial innerhalb der Verbindungselemente 49 aufgenommen ist, weist eine Bodenplatte 80 auf, die mit einer Öffnung 82 und am hinteren Ende mit einer Öffnung 84 versehen ist. Innerhalb des Übersteuerungselementes 52 befindet sich eine Feder 86, die sich zwischen der Bodenplatte 80 und einem Ansatz 88 an der Rückwand des Hohlraumes 34 erstreckt. Die Feder 86 gleichtHerstellungstoleranzen aus und eliminiert eine freie Bewegung zwischen dem Ventil 38 und Stellmitteln 63 und einer Mutter 76. Ein Steuerkabel 62, das mit Stellmitteln 63 verbunden ist, wirkt lediglich in Zugrichtung.
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Am hinteren Ende des Übersteuerungselementes 52 ist eine Mutter 76 aufgeschraubt, die mit Schlitzen 74A und einem gegenüberliegenden Schlitz 74B versehen ist, die zur Aufnahme von Nasen 70 und 72 eines gabelförmigen Stellarmes 68 dienen. Der Stellarm 68 ist auf einem Gelenkzapfen 66 schwenkbar angeordnet, der im Gehäuse 12 aufgenommen ist und gegenüber dem Zylinder 10 mittels einer Dichtung 67 abgedichtet ist. Auf der Welle 66, außerhalb des Gehäuses 12 befindet sich ein Hebelarm 64, der ein Teil des Stellmittels gemäß Fig. 1 ist. Der Hebelarm 64 wird über das Steuerkabel 6 betätigt, das mit. einem weiteren Stellhebel 58 der Stellmittel verbunden ist. Der Stellhebel 58 ist in einem Führungselement geführt und kann von der Bedienungsperson betätigt werden.
Wenn eine Rückführung der Kolbenstange 16 notwendig ist, wird eine Verstellung des Stellhebels 58 von der alten in die neue Stellung ,eine Drehung der Welle 66 und somit eine Verstellung des Hebelarmes 68 über das Steuerkabel 62 und den Hebelarm 64 herbeigeführt und somit eine Längsbewegung der Mutter 76 hervorgerufen. Da das Übersteuerungselement 52 mit der Mutter 76 schraubenförmig verbunden ist, wird es in der gleichen Richtung wie die Mutter bewegt und überträgt diese Bewegung über das Verbindungselement 49 auf den Schieber 51. Durch die Längsverstellung des Ventiles 38 bewegen sich ebenfalls die Ringelemente 54 und 56, so daß eine Verbindung der zweiten Öffnung entweder mit der ersten oder dritten Öffnung hergestellt wird, während die andere Öffnung über die Ringnut 53 oder 57 an den Sammelbehälter angeschlossen wird. Durch diesen Vorgang wird entweder der Kolben ein- oder ausgefahren und jn eine neue Stellung gebracht.
Ist der Stellweg des Stellhebels 58 zu groß, so daß die Arbeitsöffnung 42 durch die axiale Verstellung des Schiebers 51 blockiert
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wird, so wird das durch das Übersteuerungselement 52 verhindert. Der Schieber 51 wird durch die Schulter 98 gestoppt, bevor die Arbeitsbohrung 42 blockiert ist, wobei das Übersteuerungselement 52 eine Bewegung in axialer Richtung nach hinten fortsetzt. Diese Relativbewegung zwischen dem Schieber 51 und dem Übersteuerungselement 52 wird durch die Feder 90 des Verbinungselementes 4 gestattet. Durch das übersteuerungselement 52 in Verbindung mit dem Verbindungselement 49 ist eine Verstellung des Stellhebels 58 über den gesamten Bereich möglich, ohne daß dabei ein stufenweises Verstellen in bestimmte Verstellbereiche beachtet werden muß.
Ist die gewünschte neue Stellung der Kolbenstange 16 erreicht worden, so wird die Kraftquelle bzw. Pumpe 200 abgeschaltet. Dies geschieht automatisch durch das Rückführungselement 100, das drehbar in einem Tragelement 102 aufgenommen ist und mittels eines 0-Ringes 99 abgedichtet ist, der im Gehäuse 12 zwischen der Teilkammer 26 und der Bohrung 37 vorgesehen ist. Das Rückführungselement 100 weist vor dem Tragelement 102 einen Gewindeteil 104 auf, der mit einem Stellteil 106 zusammenwirkt, das von der Kolbenstange 16 aufgenommen ist. Wird die Kolbenstange 16 ein- oder ausgefahren, so wird diese Längsbewegung über das Stellteil übertragen und bewirkt eine Drehbewegung des Rückführungselementes 100. Ein Sicherungsring 103 verhindert eine Vorwärtsverstellung, wobei Unterlagscheiben 101 eingesetzt werden können, um die Vorwärtsbewegung zu eliminieren und dadurch ein Widerlager zu bilden. Hinter dem Tragelement 102 weist das Rückführungselement 100 einen Stift 108 auf, dessen Durchmesser in etwa dem Druchmesser der Öffnung in der Bodenplatte 80 des Übersteuerungselementes 52 entspricht und durch diese geführt ist. Durch die Bewegung des Rückführungselementes 100 wird eine Drehbewegung des Übersteuerungselementes
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herbeigeführt. Da die Mutter 76 drehfest mit dem Stellarm 68 verbunden ist, wird über die Gewindeverbindung eine Längsverstellung des Ventiles 38 in eine Neutralstelliing ermöglicht.
Durch das Rückführungselement 100 im Zylinder 10 wird eine proportionale Verstellung der durch die Bedienungsperson eingegebenen Stellgröße erreicht. Das heißt auch, daß die Stellung des Stellhebels 58 proportional der Stellung der Kolbenstange 16 ist. Zusätzlich kompensiert der Zylinder 10 Durchströmungen zwischen den Teilkammern 26 und 28 oder den Ventilbzw. Arbeitsöffnungen, die dadurch entstehen können, daß die Kolbenstange 16 verstellt wird, wodurch eine Drehung des Rückführungselementes 100 und eine Längsbewegung des Ventiles 38 herbeigeführt wird, um die Arbeitsöffnungen mit den zugehörigen Arbeitsöffnungen in eine Durchflußverbindung zu bringen. Wenn die durch die Durchströmung auftretenden Verluste wieder ersetzt worden sind, wird die Kolbenstange 16 wieder in ihre ursprüngliche Stellung gebracht, so daß das Rückführungselement 100 eine entgegengesetzte Drehung ausführt, wodurch das Ventil wieder in seine Neutralstellung zurückgelangt.
Durch das Rückführungselement 100 im Zylinder 10 wird, wenn es im Zusammenhang mit einem Druckregulierungsventil 114 verwendet wird, ein konstanter Druck an der Kolbenstange 16 erzielt bzw. der Zylinder 10 unterliegt einem konstanten Druck, gleich welche Stellung die Kolbenstange 16 einnimmt.
Durch die zusätzliche Verwendung eines Schwimmerventils 110 kann der Zylinder 10 in eine Schwimmstellung gebracht werden, in der beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter angeschlossen sind und die Kolbenstange 16 frei ein- und ausgefahren werden kann,
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wenn äußere Kräfte auf die Kolbenstange 16 einwirken. Das Schwimmerventil 110 ist zwischen der Anschlußbohrung 50 und der Arbeitsöffnung 42 vorgesehen (siehe hierzu die Figuren 4 und 5). Das Schwimmerventil 110 ist in einer Bohrung verschiebbar aufgenommen, die über die Bohrung 36A an den Sammelbehälter angeschlossen ist, und gegen den Stellarm 68 mittels einer Feder 122 zur Anlage gebracht werden kann. Das Schwimmerventil 110 weist eine Ringnut 116 auf, die zwischen Kolbenflächen 118 und 118a liegt. Eine Bohrung 119 stellt eine Verbindung zwischen der Bohrung 112 und dem Raum 34 her. Eine Ringnut 116 , die eine ausreichende Länge aufweist, ermöglicht normalerweise eine Druckmittelverbindung zwischen der Arbeitsöffnung 42 und der Anschlußbohrung 50, die in Längsrichtung gesehen seitlich zueinander versetzt sind. Wird beispielsweise der Stellhebel 58 um einen Minimumbetrag verstellt, so wird das Schwimmerventil 110 zurückverstellt, so daß die Kolbenfläche 118 die Druckmittelverbindung zwischen der Arbeitsbohrung 42 und der Anschlußbohrung 50 unterbindet. In dieser Stellung ist die Arbeitsöffnung 42 über die Bohrung 112 und die Bohrung 36A mit dem Sammelbehälter verbunden. Wird das Schieberelement 51 nach hinten verstellt, um die Arbeitsöffnung 40 mit der Ringnut 53 zu verbinden, dann sind in dieser Stellung beide Teilkammern 26 und 28 an den Sammelbehälter angeschlossen und gestatten eine freie Bewegung der Kolbenstange, wenn Außenkräfte auf diese einwirken.
Verstellt die Bedienungsperson den Stellhebel 58, so wird die Welle 66 gedreht und bewirkt eine Verstellung des Stellarmes 68 auf einem Kreisbogen, was wiederum eine Verstellung der Nasen 70 und 72 gegen die Mutter 76 zur Folge hat, die entweder nach vorne oder nach hinten verstellt wird, wodurch das Ventil 38
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ebenfalls eine Bewegung ausführt. Die Verstellung des Ventils gestattet, daß Druckmittel von der Pumpe entweder zur Teilkammer 26 oder 28 fließt, während das Druckmittel aus der anderen Kammer zum Sammelbehälter abfließen kann. Wird die Kolbenstange 16 ein- oder ausgefahren, so wird dadurch auch eine Drehung des Rückführungselementes 100 hervorgerufen und somit eine Drehung dos Ventiles 38, das dann aus der Mutter 76 heraus- oder hineingeschraubt wird und somit mit dem Rückführungselement in Längsrichtung bewegt wird. Hat die Kolbenstange 16 ihre gewünschte Position erreicht, so wird das Ventil 38 um einen ausreichenden Betrag in Längsrichtung bewegt, um in seine Neutralstellung zurückzukehren und die Arbeitsbohrungen 40 und 44 von der Arbeitsöffnung 42 zu trennen.
Möchte die Bedienungsperson den Zylinder 10 in eine Schwimmstellung bringen, so stellt sie den Ftellhebel 58 ebenfalls in eine Schwimmstellung, die einer minimaler Kolbenstangenverstellung entspricht und wobei der Stellarm 68 in eine Richtung verschwenkt wird und das Schwimmerventil 110 über die Feder 12 2 in eine Richtung verstellt wird, und dadurch eine Verbindung zwischen dem Sammelbehälter und der Arbeitsöffnung 42 herstellt.Steht die eine Kammer in Druckmittelverbindung mit der Arbeitsöffnung 42, so ist sie mit dem Sammelbehälter verbunden, während die andere Kammer über die Ringnuten 53 und 54 mit dem Sammelbehälter verbunden ist. In dieser Stellung kann die Kolbenstange 16 durch Herausziehen oder Einschieben im Gehäuse 12 frei bewegt werden.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 6 veranschaulicht, wobei der Betrag der Verstellung des Stellhebels 58 genau der Verstellung des Betrages des Ventiles 38A in Fig. 6 entspricht, wobei das Übersteuerungselement 52 und das Verbindungselement eingespart ist. In diesem Ausführungsbeispiel wurden für die gleichen Teile die gleichen Bezugszahlen verwendet.
Patentansprüche
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Claims (9)

  1. european office .- (Case No. 10248)
    Patentansprüche
    Steuervorrichtung für einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenerids an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschließbaren Hydraulikzylinder, der in seinem Zylindergehäuse ein den Zu- und Abfluß zum Hydraulikzylinder steuerndes einen Ventilkolben aufweisendes Ventil aufweist, das in Abhängigkeit der Stellung eines Stellgliedes gegen die Wirkung mindestens einer Feder verstellbar ist und über ein Rückführungselement in seine Ausgangsstellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied bzw. die Stellmittel (68, 76) zwischen den beiden Anschlußelementen des Hydraulikzylinders im Zylindergehäuse angeordnet sind und das Rückführungselement (100) aus einer im Zylinder (10) drehbar gelagerten Gewindestange gebildet ist, die einenends über ein Gewindeteil (106) schraubenartig mit dem Kolben (24) bzw. der Kolbenstange (16) anderenends mit dem Ventilkolben (52, 51) drehbar verbunden ist, der über das Rückführungselement in Abhängigkeit der Verstellung des Kolbens um seine Längsachse drehbar ist, wobei das Rückführungselement über die Stellmittel (63, 68, 76) in seine Neutralstellung bringbar ist.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewindeteil bzw. die Gewindestange (104) sich in den Kolben (24) bzw. in die einenends offene Kolbenstange (16) erstreckt und bei Verstellung der Kolbenstange über ein Verbindungselement (106) in der Kolbenstange drehbar gelagert ist.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Zylinder (12) Federelemente (84) zur Verstellung des Ventilkolbens (38, 38A) gegen die Stellmittel (63, 68, 76) vorgesehen sind.
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    EUROPEAN OFRCE (Case Nq # 1O248)
  4. 4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellmittel (63, 68, 76) eine auf dem Ventilkolben (38, 38A) aufbringbare Mutter (76) aufweisen, die drehfest mit einem im Zylinder (12) beweglich angeordneten Stellarm (68) verbunden ist, der mittel- oder unmittelbar zur Axialverstellung der Mutter mit einem Stellhebel (58) verbunden ist.
  5. 5. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Zylinder bzw. im Zylindergehäuse (12) ein zwischen Kraftquelle (200) und Ventilkolben (38) verschiebbar gelagertes Schwimmerventil (Ho) angeordnet ist, das über die Stellmittel (63, 68, 76) in eine entsprechende Stellung bringbar ist, in der die Kraftquelle oder der Sammelbehälter (202) mit dem Ventilkolben (38) in Druckmittelverbindung steht.
  6. 6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil (110) über eine Feder (122) gegen die Stellmittel (68, 63) verschiebbar ist.
  7. 7. Steuervorrichtung nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwimmerventil (110) gegen das im Zylindergehäuse (12) beweglich gelagerte Stellmittel (68) zur Anlage bringbar ist.
  8. 8. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilkolben (38) ein Schieberelement bzw. ein Schließelement (51) aufweist, das zwischen einem ersten und zweiten Anschlag (98, 98A) im Zylindergehäuse (12) verstellbar ist und das im Schieberelement (51) ein tiber-
    509847/0396
    european office (Case No. 10248)
    steuerungselement (52) relativ verschiebbar gelagert ist
    und über Verbindungselemente (49) mit diesem verbunden ist.
  9. 9. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (49) zwischen dem
    Schieberelement (51) und dem Übersteuerungselement (52)
    als Feder (90) ausgebildet ist, die zwischen Arretierungselementen (94, 94A und 96, 96A) angeordnet ist, die aus je zwei am Übersteuerungselement und am Schieberelement angeordneten Arretierungsringen (96, 96A und 94, 94A) gebildet sind, wobei zwischen den Arretierungsringen und der Feder je eine Unterlagsscheibe (92, 92A) vorgesehen ist.
    509847/0396
DE19752520039 1974-05-15 1975-05-06 Steuervorrichtung tür einen doppelseitig beaufschlagbaren, einenends an ein Bodenbearbeitungsgerät, anderenends an einen Schlepper anschlieBbaren Hydraulikzylinder Expired DE2520039C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US470133A US3913449A (en) 1974-05-15 1974-05-15 Position-responsive hydraulic cylinder
US47013374 1974-05-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2520039A1 true DE2520039A1 (de) 1975-11-20
DE2520039B2 DE2520039B2 (de) 1976-10-28
DE2520039C3 DE2520039C3 (de) 1977-06-16

Family

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