DE2519552A1 - Zweiteiliger elektrischer verbinder - Google Patents
Zweiteiliger elektrischer verbinderInfo
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Description
COHAUSZ & FLORACK
PATENTANWALTS BÜRO O C Λ Q C C O
D-4 DÜSSELDORF . SCIIU M AN X STH. 97
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-ing. W. COHAUSZ - Dipl.-Ing. W. FLORACK - Dipl.-Ing. R. KNAUF - Dr.-!ng.. Dipl.-Wirtsch.-in ■ A. GERBER - Dlpl.-Ing. H. B. COHAUSZ
Rist's Wires & Gables Limited
Well Street
GB-Birmingham 29. April 1975
Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen elektrischen Verbinder in
einer Ausführung, die als ein Stecker- und Steckverbinder bekannt ist.
Ein Verbinder gemäß der Erfindung ist gekennzeichnet durch erste und
zweite auswechselbare Verbinderteile, die jeweils einen isolierenden Körper haben, der mehrere Anschlüsse trägt, wobei der erste Verbinderteil
Mutteranschlüsse und der zweite Verbinderteil Vateranschlüsse aufweisen, die zum Eingreifen in entsprechende Mutteranschlüsse des ersten
Teils vorgesehen sind, wobei den Mutteranschlüssen eine Führungsfläche
zugeordnet ist, die sich von dem Anschluß nach vorne erstreckt und die iauf einer Seite der Achse des Mutteranschlusses liegt, wobei die Führungsflächen
zur Führung eines Vateranschlusses in den betreffenden
Mutteranschluß eingerichtet sind, wobei mindestens einer der ersten
und zweiten Verbinderteile Führungsmittel aufweist, derart, daß während des Ineinanderpassens der beiden Teile die Teile zunächst relativ
zueinander so angeordnet werden, daß die Achsen der Vateranschlüsse im Abstand zu den Achsen der Mutteranschlüsse an der gegenüberliegenden
Seite der Achsen der Mutteranschlüsse in bezug auf die Führungsflächen
liegen, wobei die Führungsmittel während der Bewegung der Verbinderteile aufeinander zu die Verbinderteile auch zur Bewegung in einer Richtung
zur Bewegung der Achsen der Vateranschlüsse zu den Führungsflächen hin zwangsführen.
Vorteilhafterweise sind die Führungsflächen durch Teile gebildet, die
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Vorzugsweise handeltes sich bei den Anschlüssen um flache Fahnen- und
liuf f enau sführungen.
Zweckmäßigerweise sind die Anschlüsse Zwitteranschlüsse, wobei jeder Anschluß
damit sowohl einen Yaterteil als auch einen Kutterteil enthält.
Wenn die Anschläüsse flache Zwitteranschlüsse sind, sind die Führungsflachen
der Mutterteile zweckmäßigerweise durch den zugehörigen Yaterteil
gebildet.
Vorzugsweise weisen die Körper der ersten und zweiten Verbinderteile
zusammenpassende Hüllen auf, die sich bei einem Eingriff der Verbinderteile miteinander überlappen und über den aufeinander zu zeigenden Flächen
der beiden Körper liegen, wobei die Führungsniittel durch entsprechend
geformte Anlageflächen der Hüllen gebildet sind.
Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines Äusführungsbeispiels unter
Besugnahne auf die Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen sind:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines elektrischen Verbinders,
Fig. 2 und 3 Endansiehten von praktischen Anordnungen der beiden Verbinderteile,
die schematisch in Fig. 1 gezeigt sind,
Fig. 4 und 5 schematisehe Seitenansichten, die die in Fig. 1 gezeigten
Verbinderteile in zwei Phasen während ihres Eingriffs ineinander zeigen, und
Fig. 6 eine Draufsicht im vergrößerten Maßstab eines Zwitteranschlusses
sur Verwendung in den in den anderen Zeichnungen gezeigten Verbinderteilen.
Gemäß den Zeichnungen weist der elektrische Verbinder erste und zweite
identische Teile 11, 12 auf, von denen jeder mehrere elektriscehe Anschlüsse
trägt, die mit jeweiligen Stromanschlüssen verbunden sind. Die beiden Teile 11, 12 sind auswechselbar, so daß jeder Anschluß 11 am
Teil 11 zu einem entsprechenden Anschluß an Teil 12 paßt, um deren jeweilige
Stromzuführungen elektrisch miteinander zu veribinden. Die An-
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Schlüsse jedes Teils können verschiedene Formen haben, beispielsweise
können die Anschlüsse des Teils 11 Steckeranschlüsse sein, während die Anschlüsse des Teils 12 Steckanschlüsse sind. Alternativ kann der Teil
11 sowohl Tater- als auch Mutteranschlüsse tragen, das heißt Steckerund Steckanschlüsse, während der Teil 12 eine umgekehrte Anordnung von
Stecker- und Steckanschlüssen trägt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Anschlüsse jedoch Zwitteranschlüsse I3 (Fig. 6), das heißt, daß
jeder Anschluß einen Mutter-Steckteil I4 und einem Tater-Steckerteil I5
aufweist, so daß dann, wenn zwei Anschlüsse in einen Eingriff gelangen, der Steckerteil 15 des ersten Anschlusses in den Steckteil 154 des zweiten
Anschlusses eingreift, während der Steek%erteil I5 des zweiten Anschlusses
in den Steckteil I4 des ersten Anschlusses eingreift. Wenn solche
Anschlüsse verwendet werden, versteht es sich, daß der Terbinderteil 11 genau identisch mit dem Terbinderteil 12 ist, weil nicht nur Kunststoffkörper
des Teils 11 und 12 identisch sind, sondern auch die Anschlüsse identisch sind.
Zwitteranschlüsse der gezeigten Art, bei der der Steckerteil I5 die Form
einer flachen Fahne hat und der Steckteil eine entsprechende flache Muffe
ist, haben den Torteil einer relativ großen Kontaktfläche, während
sie gleichzeitig einen relativ geringen Kontaktdruck haben. Das bedeutet, daß zwei Anschlüsse ohne weiteres in einen Eingriff gebracht und getrennt
weirden können, jedoch gleichzeitig relativ große Stromstärken auf Grund ihrer relativ großen Kontaktfläche führen können.
Wie im einzelnen noch zu erläutern sein wird, bildet die Fahnenteil I5
jedes Anschlusses eine Führungsfläche für den betreffenden Steckteil I4»
so daß während eines Ineinandergreifens zweier Anschlüsse der Fahnenteil 15 des zweiten der beiden Anschlüsse in den Steckteil I4 des ersten
der beiden Anschlüsse durch die Fahne I5 des ersten der beiden Anschlüsse
geführt werden kann.
Wenn andere Formen von Stecker- und Steckanschlüssen verwendet werden,
hat in jedem Fall der Mutter-Steckanschluß eine sich nach vorn erstrekkende Führungsfläche, die dem Anschluß zugeordnet ist und die in der Lage
ist, den dazugehörigen Tater-Steckeranschluß in die Cteckfassung zu
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führen. Zur Eweckmäßigkeit wird die Führungsfläche an einer einstückigen
Veriängerun™ des Steckanschlusses ausgebildet, obgleich es sich versteht,
daß gegebenenfalls die Führungsflache durch einen Flächenbereich, des aus
Kunststoff geformten Körpers gebildet sein kann, der den Mutteranschluß trägt.
Veil die Verbinderteile 11, 12 identisch sind, wird nur der Verbinderteil
11 im einzelnen beschrieben. Der Verbinderteil 11 besteht aus drei aus
Kunststoff geformten Kontaktträgern 16, 17, 18 und einem aus Kunststoff geformten Gehäuse 19· Jeder der Träger 16, 17, 18 ist mit mehreren parallelen,
sich in Längsrichtung erstreckenden Kanälen versehen, und jeder Kanal nimmt im Schnappsitz einen Anschluß 15 auf, wobei die Fahne
jedes Anschlusses von einem offenen Ende des betreffenden Kansls vorsteht. Die yand jedes Kanals ist mit zwei federnden Vorsprüngen versehen, die
sich aufeinander au erstrecken und die ausexnandergefedert werden, um
das Hinsetzen des Anschlusses durch die offene Seite des betreffenden
Kanals zu ermöglichen. Der Anschluß wird also in einen Eingriff in die offene Seite des betreffenden Kanals ^gebracht und zum Boden des Kanals
geschoben, wobei die VorSprünge ausfedern, um einen Durchgang des Anschlusses
daziwschen zu ermöglichen. Venn sich der Anschluß gegen den Boden Des Kanals oder speziell vorgesehene Flächen parallel zum Boden
des Kanals legt, springen die Vorsprünge zurück in Löcher 14a in der Vand des Steckteils 14» um den Anschluß dem Kanal gegenüber in einer Richtung
im rechten Winkel zur Länge des Kanals zu halten. Ss versteht sich
deshalb, daß jeder Anschluß sich im Schnappsitz in seinem betreffenden Kanal befindet. Jeder Kanal ist zusätzlich mit Viderlagerflächen versehen,
an denen entsprechende Flächen an dem Anschluß angreifen, und diese orientieren den Anschluß in Richtung der Länge des Kaanals. Diese Flächen
können in bestimmten Anwendungsfällen durch Flächen der Vorsprünge gebildet sein, die die Anschlüsse im rechtenWinkel zum Kanal in der"\orgesehenen
Lage halten, wobei die entsprechenden Flächen des Anschlusses Ränder der Löcher 14a sind, die die die Vorsprünge schnappen.
Vie klar aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die Träger 16, 18 mit drei
relativ schmallen Kanälen versehen, während der Träger 17 mit zwei brei-
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teren Kanälen versehen ist. Die im Eingriff mit dem Träger 17 befindlichen
Anschlüsse haben also eine größere Abmessung als die Anschlüsse
in den Trägern 16, 18. Diese drei Träger sind jedoch im wesnelntlichen
von identischen Außenabmessungen, und sie können damit gestapelt werden,
um einen Verband zu bilden, bei dem die offene Seite der Kanäle eines Trägers durch den Boden des nächst folgenden Trägers verschlossen sind.
Das läßt natürlich einen Träeger am Ende des Stapels mit freiliegenden
offenen Seiten, und diese offenen Seiten werden du»a?ch das Gehäuse 19
verschlossen, wenn die Träger darin sitzen. Jeder Träger ist mit zwei nach außen gerichteten Flanschen 21 versehen, so daß dadurch die Träger
richtig im Gehäuse 1? sitzen. Gegenüberliegende innere Wände des Gehäuses sind rait Nuten zur Aufnahme der Flansche 21 versehen, so daß die
Träger im Gleitsitz im Gehäuse sitzen. Jeder Flansch jedes Trägers ist jedoch mit einem einstückigen, sich nach außen erstreckenden '/iderhaken
versehen, der an einer entsprechenden Widerlagerflächen angreift, die
in die innere Wand des Gehäuses eingeformt ist, so daß die Widerhaken die Träger in eine Richtung in den Gehäuse orientieren. Um die Träger
in der entgegengesetzten Sichtung in der vorgesehener- Lage zu halten,
ist das Gehäuse mit einem nach innen gerichteten peripheren Flansch versehen, gegen den sich die Träger legen. 3er Flansch ist am hinteren Ende
des Gehäuses vorgesehen, um Kräfte aufzunehmen, die auf die Anschlüsse ausgeübt werden, und damit auch auf die Träger, während eines Ineinanderpassens
zweier Verbinderteile. Die Trägerkönnen am Gehäuse auf verschiedene Weise angebracht werden, einmal können die Anschlüsse, die bereits
an den betreffenden Stromsuführungen angebracht sind, durch das
Flanschende des Gehäuses vor dem Einsetzen in die betreffenden Träger eingesetzt werden, wobei die Anschlüsse dann in ihren betreffenden Trägern
sitzen und die Träger dann gleitend in einen Eingriff mit dem Gehäuse vom vorderen Ende desselben gebracht werden. Alternativ können
die Träger so angeordnet sein, daß sie sich durch das Flanschende des Gehäuses einsetzen lassen und dann am vordren Ende des Gehäuses eo manövriert
werden, daß die Flansche in ihren betreffender Nuten gebracht
werden.
Es versteht sich deshalb, daß jeder Verbinderteil einen Körper aufweist,
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der durch die Träger und das Gehäuse gebildet ist, wobei die Träger eine
anschlußtragende Pax-tie des Körpers bilden. Wie vorstehend erläutert,
stehen die Palmen 15 der Anschlüsse von den Trägern vor, und wenn deshalb
zwei Vebinderteile 11, 12 ©ineinandergreifen, gelangen die Jahnen
eines Verbinderteils in die Steckteile I4 des anderen Verhindert eil s, und
die aufeinander zu zeigenden Flächen der ansehiußtragenden Partien der beiden Körper stoßen aneinander an.
Un die Gefahr des Eindringens von feuchtigkeit zu ninimalisieren, ebenfalls
das Eindringen von Fremdkörpern, beispielsweise Schrautapartikeln, zwischen den beiden Yerbinderteilen 11, 12 im Gebrauch, ist jeder Verbinderteil
üiit einer Hülle versehen. Die Hülle des Verbinderteils 11
ist in den Zeichnungen mit der Bezugssahl 2J bezeichnet, während die
Hülle des Verbinderteils 12 mit der Besugszahl 24 bezeichnet ist. Die
Hüllen 23, 24 sind identisch, und jede Hülle steht von der betreffenden
anschlußtragenden Körperpartie nach vorne vor. Jede Hülle ist in zwei
Teilen vorgesehen, wobei jeder Teile eine Hälfte der Hülle bildet. Die erste Hälfte jeder Hülle ist in den Zeichnungen mit dem Kennbuchstaben
a bezeichnet, während die zweite Hälfte jeder Hülle in den Zeichnungen mit dem Kennbuchstaben bTezeichnet ist. Weil die Hüllen 23, 24 identisch
sind, wird nur die Hülle 2J beschrieben.
Die Hüllenhälfte 23a hat einen rechtwinkligen IT-förmigen Querschnitt
und ist einstückig mit dem Gehäuse 19 an seinem hinteren Ende ausgebildet. Die Hüllenhälfte 2Ja ist jedoch im Abstand nach außen gegen die
anschlußtragende Partie des Körpers des Verbindungsteils 11 versetzt, so daß ein Spielraum 25 zwischen der äußeren Fläche der anschlußtragenden
Körperpartie und der inneren Fläche der Hüllenhälfte 23a gebildet ist.
Die Hüllenhälfte 23b ist ebenfalls im Querschnitt rechtwinklig U-förmig,
hat jedoch kleinere Außenabmessungen als die Hüllenhälfte 23a. Die Außenabmessungen
der Hüllenhälfte 23b sind im wesentlichen gleich den Innenabmessungen
der Hüllenhälfte 23a.
Die freien, sich azial erstreckenden Bänder der Hüllenhälften 23a, 23b
sind nicht miteinander verubnden, sie liegen aber mindestens längs eines Teils ihrer Länge in einer Ebene. Die freien Sander der Hälfte 23a zei-
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gen natürlich in die entgegengesetzte Richtung in bezug auf die freien
Sander der Hälfte 23b.
V/'ie vorstehend angezeigt, sind die Verbinderteile 11, 12 identisch, und
wenn die beiden Verbsinderteile miteinander in einen Eingriff gebracht
werden sollen, wird der Verbinderteil 12 zum Verbinderteil 11 hingewendet,
nachdem er um 180 um seine Längsachse gedreht worden ist, so daß die Hüllenhälfte 24b zur Hüllenhälfte 2Ja hin zeigt, und entsprechend
zeigt die Hüllenhälfte 23b zur Hüllenhäfte 24a. Die Hüllenhälfte 24b
gelangt in die Hüllenhälfte 23a, und entsprechend gelangt die Hälfte 23b
in die Hälfte 24a. Die beiden Verbinderteile werden dann axial in Richtung aufeinander zu bewegt, um die Zwitteranschlüsse zusammenzupassen,
wobei diese Bewegung durch die Eüllenhälfte 24b ermöglicht wird, die in
den Spielraum 25 des Verbinderteils 11 eintritt, wobei die Hüllenhälfte
23b in einen entsprechenden Spielraum im Verbinderteil 12 eintritt.
Um die Gefahr auf ein Minimum zu reduzieren, daß der Fahnenteil 15 der
Anschlüsse eines der Verbinderteile unter den Fahnenteil des entsprechenden Anschlusses des anderen Verbinderteils gelangt, anstatt über die
Oberseite des Fahnenteils und in den entsprechenden MuffentedLzu wandern,
wie das als Folge eines Fluchtangsfehlers der verschiedenen Bauteile geschehen kann, sind die sich in Längsrichtung erstreckenden freien
Ränder der Hüllenhälften 23a, 24a an dem offenen Side der Hülle angefast,
um Rampen 3I» 32 und 33j 34 zu bilden. Wenn die beiden Verbinderteile 11,
12 zum Einpassen aufeinander zu gerichtet sind, greift die vordere Kante der Rampe 3I an dem vorderen Rand der Rampe 35 a*1» uncL entsprechend greift
der vordere Rand der Rampe 32 an dem vordren Rand der Rampe 34 an. Zunächst
werden also die Achsen der anschlußtragenden Körperpartien fehlfluchten, insofern, als diese parallel liegen, jedoch im Abstand voneinander.
Es folgt, daß deshalb die Fahnenteile der Anschlüsse jedes Verbinderteils entsprechend fehlfluchten in bezug auf die zusammenpassenden
Steckteile. Die Anordnung der Anschlüsse in den Verbinderteilen 11, 12 ist derart, daß die Achse jedes Fahnenteils im Abstand von der Achse
des Fahnenteils des zusammenpassenden Anschlusses im anderen Verbinderteil liegt und auf der gegenüberliegenden Seite der Achse des dazu pas-
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senden Steckteils im Abstand von dem betreffenden Fahnenteil des dazu
passenden Steckteils liegt. Damit ist klar, daß in der Ausgangsposition
die Fahnentoile erheblich außer Flucht sein müssen in bezug auf die Achse
des betreffenden anschlußtragenden Körperteils, wenn der Fahnenteil unter den Fahnenteil des dazu passenden Anschlusses am anderen Verbinderteil
gelangen soll. Die Herstellung jedes Verhindertens wird ausreichend
genau kontrolliert, um sicherzustellen, daß ein Maß eines Fluchtungsfehlers in dieser Größe nicht auftreten kann. Dieses Maß an Genauigkeit ist
jedoch geringer als das Haß an Genauigkeit, das erforderlich wäre, um sicherzustellen,
da£ jeder Fahnenteil in den dazu ps,ssenden Steckteil eingreift,
wenn die beiden Verbinderteile zunächst in eine axiale Flucht gelangen .
Nach der ersten LagebeStimmung der beiden Verbinderteile 11, 12 mit den
vorderen Sandern der Rampenflachen 31 >
33 und 32, 34i die sich gegeneinander
legen, werden die beiden Verbinderteile 11, 12 in Richtung aufeinander zu bewegt. Fm sicherzustellen, daß die Hüllenhälften 23b, 24b immer
noch in die Hüllenhälften 24a, 23a gelangen können, sind eie Hüllenhälften
23a, 24a angefast, wie das in den Zeichnungen bei 55 un^ 36 dargestellt
ist. Das Maß des Fluchtungsfehlers der Achsen der beiden Veferbinderteile
11, 12 ist natürlich recht klein, und damit kann es durch Anfasen der Dicke der Hüllenteile 23a, 24a aufgaDmmen werden.
Eit dem Bewegen der Verbinderteile 11, 12 in Richtung aufeinander zu
gleiten die Rampenflächen 3I» 33 "und 32, 34 übenlnander und bewgegen damit
deie Verbinderteile 11, 12 seitlich in bezug aufeinander, um den Fluchtungsfehler
zu verringern. Mit der Verringerung des Fluchtungsfehlers werden
die Fahnenteile der Anschlüsse natürlich auf die Fahnenteile der dazu passenden Anschlüsse bewegt, und die Fahnenteile der dazu passenden Anschlüsse
überlappen sich, ehe der Fluchtungsf&Ler auf Null verringert
wird. Mit der Bewegung der Teile 11, 12 in Richtung aufeinander zu gelangen also die Fahnenteile in die dazu passenden Steckteile des anderen
Verbinderteils. V/enn irgendeiner der Fahnenteile außer Flucht liegt, greift dieser am entsprechenden Fahnenteil des dazu passenden Anschlusses
an und wird durch diesen in den entsprechenden Stekcteile des Anschlusses
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geführt. An einem Punkt, bei dem ein voller Eingriff der Anschlüsse errreicht
ist, haben die Rampenflächen 31 > 33 und 32, 34 einander passiert,
so daß die echt in Längsrichtung füllenden Bereiche der Randflächen dear
Hüllenteile aufeinander auflaufen und die beiden Verbinderteile in Richtung aufeinander zu wandern, wobei sich die Achsen ihrer anschlußtragenden
Körperpartien in einer Flucht befinden. An diesem Punkt sit also der Fluchtungsfehler auf KuIl zurückgeführt.
Es versteht sich, daß bei einem Verbinder, bei dem herkömmliche Vater-
und Huttersteckanschlüsse verwendet werden, die Führungsflächen, die
entweder durch Verlängerungen der Steckanschlüsse oder durch Teiele des Körpers gebildet sind, der die Steckanschlüsse trägt, genau die gleiche
Funktion wie die Fahnenteile 15 der vorstehend beschriebenen Anschlüsse
ausführen.
Unmittelbar vor dem Erreichen eines "vdLlen Eingriffs legen sich die sich
axial erstreckenden freien Längsränder der Hüllenhälfte 23b aneinander
und gleiten längs der entsprechenden Ränder der Hüllenhälfte 24b, und entsprechend legen sich die axial verlaufenden freien Längsrandbereiche
der Hüllenhälften 24a aneinander und gleiten längs der entsprechenden
Randbereiche der Hüllenhälfte 23a.
Es versteht sich, daß irgendwelche geeigneten Mittel in einen oder in
beide Verbinderteile 11, 12 eingebaut werden können, um die Verbinderteile in einer im Eingriff befindliehen Lage zu halten.
Bas Vorsehen von identischen Umhüllungen an beiden Verbinderteilen erleichtert
die Herstellung der Verbinderteile, weil ein gemeinsames Formwerkzeug verwendet werden kann, um beide Hüllenverbände herzustellen.
Die Anordnung findet natürlich besonderen Nuten dort, wo der Rest des Gehäuses beider Verbinderteile ebenfalls identisch ist, weil dann nur
ein Formling hergestellt werden muß. In der vorstehend beschriebenen Anordnung können beide Verbinderteile 11, 12 aus gemeinsamen Bauteilen gefertigt
sein, und ferner können auf Grund der Verwendung von Anschlußträ-
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gleicher Außenabmessungen ein Bereich von Verbindern mit der geringsten
Anzahl von Grundbauteilen hergestellt werden.
Ansprüche
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Claims (6)
- Ansprüche1 ./Elektrischer Verbinder, gekennzeichnet durch erste iind zweite auswechselbare Verbinderteile, die jeweils einen isolierenden Körper haben, der mehrere Anschlüsse trägt, wobei der erste Yerbinderteil Mutteranschlüsse und der zweite Verbinderteil Vateranschlüsse aufweisen, die zum Eingreifen in entsprechende Mutteranschlüsse des ersten Teils vorgesehen sind, wobei den Mutteranschlüssen eine Führungsfläche zugeordnet ist, die sich von dem Anschluß nach vorne erstreckt und die auf einer Seite der Achse des Mutteranschlusses liegt, wobei die Führungsflächen zur Führung eines Vateranschlusses in den betreffenden Mutteanschluß eingerichtet sind, wobei mindestens einer der ersten und zweiten Verbinderteile Führungsmittel aufweist, derart, daß während des Ineinanderpassens der beiden Teile die Teile zunächst relativ zueinander so angeordnet werden, daß die Achsen der Vateranschlüsse im Abstand zu den Achsen der Mutteranschlüsse an der gegenüberliegenden Seite der Achsen der Mutteranschlüsse in bezug auf die Führungsflächen liegen, wobei die Führungsmittel während der Bewegung der Verbinderteile aufeinander zu die Verbinderteile auch zur Bewegung in einer Richtung zur Bewegung der Achsen der Vateranschlüsse zu den Führungsflächen hin zwangsfuhren.
- 2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsflächen durch Teile gebildet öiad, die einstückig mit den Mutteransehlüssen ausgebildet sind.
- 3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse flache Fahnen- und Muffenausführungen sind.
- 4· Verbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß die Anschlüsse Zwitteranschlüsse sind und der jeweilige Anschluß damit sowohl einen Vaterteile als auch einen Mgtterteil enthält.
- 5. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse flache Zwitteranschlüsse sind, wobei die Führungsflächen der Mutterteile durch den zugehörigen Vaterteil gebildet sind.29 134509846/0438 "2 "
- 6. Verbinder nach einem der Ansprüche 1 "bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Körper der ersten und zweiten Verbinderteile zusammenpassende Hüllen aufweisen, die sich bei einem Eingriff der Verbinderteile miteinander überlappen und über den aufeinander zu zeigenden Flächen der beiden Körper liegen, wobei die Führungsmittel durch entsprechend geformte Anlageflächen der Hüllen gebildet sind.509846/0438Leerseite
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