DE2516519A1 - Ringloser spinnrahmen - Google Patents
Ringloser spinnrahmenInfo
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Description
KABUSHIKI KAISHA TOYODA JIDOSHOKKI SEISAKUSHO
Kariya, Japan
Ringloser Spinnrahmen
Die Erfindung betrifft einen ringlosen Spinnrahmen, in dem
ein Faserstrang aus jedem von mehreren Faserkuchentöpfen entnommen wird, welche sich oberhalb eines Rahmenkörpers befinden
und durch eine Faserführungsröhre in den Spinnrahmenkörper hinein von der Rückseite der zugehörigen Spinneinheit zugefördert
werden.
Um eine große Anzahl von Faserkuchentöpfen unterzubringen und
um einen Faserstrang von jedem Topf, der sich oberhalb des Spinnrahmens befindet, zu der entsprechenden Spinneinheit glatt
zuzuführen, ohne daß auf den Faserstrang starke Zugekräfte ausgeübt werden, wird der Spinnrahmen mit einer Faserstrangführungsröhre
versehen, und zwar für jeden Faserstrang eine, die vom Faserkuchentopf in den Spinnrahmenkörper abwärts
hinein verläuft und durch diesen auf der Rückseite der zugehöri-
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gen Spinneinheit entlang und sich an einer Stelle unterhalb
der Spinneinheit öffnet. Ein ringloser Spinnrahmen dieser Art ist in der US-Patentschrift 3.816.991 beschrieben.
Zur Geräuschminderung wird dieser ringlose Spinnrahmen üblicherweise
abgedeckt,und deshalb steigt die Temperatur in seinem Inneren wegen der von den Spinneinheiten erzeugten Wärme, da
die Einzelteile der Spinneinheit, nämlich der Rotor, die Spindel und der Riemen, mit hoher Drehzahl angetrieben werden.
Die erzeugte Wärmemenge würde einen Temperaturunterschied zwischen 10 und 20 0C zwischen dem Inneren und dem Äußeren des
Spinnrahmenkörpers ergeben. J1Ur den zugeführten Pas erstrang
in der Faserstrangführungsröhre bedeutet dies z. B. bei einem
20-er Faden, daß der Faserstrang etwa 6 min benötigt, um durch die Führungsröhre innerhalb des Spinnrahmens hindurchzukommen.
Während dieser Zeitspanne wird somit der !Faserstrang, der sich durch die Führungsröhre bewegt, wegen der hohen Temperatur im
Rahmenkörper erhitzt. Dadurch wird im Faserstrang die Feuchtigkeit verdampft und er wird ausgetrocknet, was zur Folge hat,
daß das gesponnene Garn eine schlechte Qualität bekommt, was sich speziell in verminderter Garnfestigkeit äußert.
Es ist außerdem noch festzustellen, daß der Faserstrang und auch die Luft mit niedriger Temperatur, die derjenigen der
Spinnrahmenumgebung entspricht, in die Faserstrangführungsröhre
eingebracht wird. Folglich wird die Temperatur der Außenfläche des Führungsröhrenteils im Spinnrahmenkörper
abgesenkt, und die Luft, die die Außenfläche umgibt, erreicht ihren Taupunkt infolge der hohen Temperatur im Spinnrahmenkörper
inner en, so daß Wassertropfen auf der Außenfläche der Führungsröhre sich niederschlagen. Es versteht sich, daß diese
Wassertropfen auf die Teile im Spinnrahmenkörper einen schlechten Einfluß haben.
Es ist somit Hauptziel der Erfindung, eine ringlose Spinnmaschine der beschriebenen Art zu schaffen, in der die Nachteile
der bekannten Spinnmaschinen vermieden werden und die ge-
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sponnenes Garn von hoher Qualität liefert.
Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein ringloser Spinnrahmen mit einem Spinnrahmenkörper geschaffen, sowie mehreren Spinneinheiten,
die auf beiden Seiten des Spinnrahmenkörpers angebracht sind, mehreren Faserkuchentöpfen oberhalb des Spinnrahmenkörpers
und mehreren Faserstrangftihrungsröhren zwischen
den zugehörigen Faserkuchentöpfen und den Spinneinheiten, von denen 5ede Führungsröhre sich abwärts in den Spinnrahmenkörper
hinein erstreckt und durch diesen entlang der Rückseite und des Bodens der entsprechenden Spinneinheit verläuft und sich
an einer Stelle unterhalb des Bodens der Spinneinheit öffnet und der dadurch gekennzeichnet ist, daß nahe den Führungsröhren
im Spinnrahmenkörper eine Abschirmung vorgesehen ist, die innerhalb des Spinnrahmens den Übergang von Wärme, die von
den Spinneinheiten stammt, auf die FUhrungsröhren unterbindet.
Die Erfindung wird nun anhand der Beschreibung einiger AusfUhrungsbeispiele
in Verbindung mit der Zeichnung nochmals deutlich erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines ringlosen Spinnrahmens,
bei welchem die Erfindung verwirklicht ist;
Fig. 2 eine die Konstruktion eines ringlosen Spinnrahmens
gemäß der Erfindung diagrammartig verdeutlichende Darstellung;
Fig. 3 eine Ansicht wie Fig. 2 von einem anderen Ausführungsbeispiel;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht eines ringlosen Spinnrahmens
nach der Erfindung in einer weiteren Abwandlungsform;
Fig. 5 einen Längsschnitt einer Wärmeabschirmung aus dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4;
Fig. 6 einen Querschnitt einer weiteren Wärmeabschirmung gemäß der Erfindung;
Fig. 7 eine Ansicht wie Fig. 6, jedoch von einer wiederum abgewandelten
Ausführungsform der Wärmeabschirmung; und
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Pig. 8 eine Schnittdarstellung wie Pig. 5 einer abermals anderen
AusfUhrungsform.
In der Zeichnung sind mit denselben Bezugszeichen dieselben oder entsprechende Teile in allen Darstellungen bezeichnet.
Fig. 1 zeigt einen ringlosen Spinnrahmen, an dem die Erfindung eingesetzt werden kann. Mehrere große Faserkuchentöpfe
9 sind auf einer Plattform 8 oberhalb des Spinnrahmenkörpers 1 untergebracht. Die Paserkuchentöpfe 9 sind entsprechend den
Stellungen von Spinneinheiten 2 angeordnet, die auf beiden Seiten des !ahmenkörρers 1 angebracht sind. Jeder Spinneinheit
2 zugehörig ist eine Paserstrangführungsröhre 7 angebracht.
Die Paserstrangführungsröhre 7 setzt sich aus einem aufrechtstehenden Seil 7b mit einer oberen Öffnung 7a, einem im wesentlichen
horizontal liegenden Abschnitt 7c mit einer Bodenöffnung 7d an einer Stelle gerade unterhalb eines fest angeordneten
FahrungsStabes 2a der Spinneinheit 2 und einem gekrümmten Abschnitt
zusammen, der den aufrechten Teil 7b und den waagrechten
Abschnitt 7c verbindet. Der aufrechte Abschnitt 7b der Röhre 7 durchsetzt die Plattform 8 und erstreckt sich abwärts bis zum
Boden der Spinneinheit 2 und verläuft auf der Rückseite dieser Spinneinheit. Der waagrechte Abschnitt 7c verläuft unter der
Spinneinheit 2 hindurch.
Der waagrechte Teil 7c der Röhre 7 ist vorzugsweise vom Verbindungsstück
an leicht aufwärts geneigt, so daß ein Widerstand gegen übermäßige Ausgabe des Paserstranges aus der Bodenöffnung
7d der Röhre 7 damit hervorgerufen wird.
Eine PaserStrangaufnahmevorrichtung mit einer Aufnahmerolle 10
befindet sich unmittelbar oberhalb der oberen Öffnung 7a der Paserstrangführungsröhre 7. Diese Aufnahmerolle 10 wird von
einem (nicht gezeigten) Antrieb auf eine Umfiagsgeschwindigkeit
angetrieben, die höher liegt als die Pördergeschwindigkeit einer (nicht dargestellten) Förderrolle einer jeden Spinneinheit
2. Ein geeigneter Antriebsmechanismus kann statt des erwähnten
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Antriebs vorgesehen werden, wie etwa ein Kettentriebmechanismus, der die Antriebsleistung von einem nicht gezeigten Antriebsmotor
der Spinnmaschine an die Aufnahmerolle 10 überträgt, oder
ein Antriebsmechanismus mit einem entsprechenden Untersetzungsgetriebe, der von einem besonderen Motor, der ebenfalls nicht
dargestellt ist und an der Plattform 8 sitzen kann, angetrieben wird. In beiden Fällen ist es jedoch wesentlich, daß die
Aufnahmerolle mit einer besonderen Umfangsgeschwindigkeit in der oben erwähnten Art angetrieben wird. Wenn die Aufnahmerolle
10 drehbar auf einer Welle getragen wird und der Widerstand sehr klein ist, um die Rolle 10 um diese Welle zu drehen, ist
es möglich, den Faserstrang aus den Faserkuchentöpfen 9 lediglich durch das Gewicht des Faserstranges in der FaserstrangfUhrungsröhre
7 aufzunehmen.
Das von jedem Spinnrahraen 2 erzeugte Garn 3 wird von einem
Paar von Aufnahmerollen 4 aufgenommen und als Garnwickel 6 mit Hilfe einer Wickelrolle 5 aufgewickelt. Ein Faserstrang 11
wird also aus einem Faserkuchentopf 9 mit Hilfe der Aufnahmerolle 10 aufgenommen und dann in die Faserstrangführungsröhre
über deren obere Öffnung 7a eingegeben. Wenn der Faserstrang von der Rolle 10 aufgenommen worden ist, gelangt er in eine
Umfangsführungsnut der Rolle 10, so daß er zu einem Strang geformt
wird. Der Faserstrang wird durch die Berührung mit der Fläche der Nut im Umfang der Rolle 10, die angetrieben wird,
vorangefördert. Er bewegt sich, nachdem er in die obere Öffnung 7a der Faserstrangführungsröhre 7 eingegeben wurde, durch den
aufrechten Abschnitt 7b der Röhre 7 nach unten und im Anschluß daran durch den waagerechten Abschnitt 7c, wird schließlich
an der Bodenöffnung 7d der Röhre 7 abgenommen und einem Fördermechanismus (nicht gezeigt) der Spinneinheit 2 zugeführt. In
Fig. 1 ist gezeigt, daß der Faserstrang 11 an einem Punkt A in den Spinnrahmenkörper 1 eintritt und ihn an einem Punkt /Q
wieder verläßt.
Wie bereits erwähnt, benötigt der Faserstrang 11 bei beispielsweise
eine 20-er Garn 6 min für den Durchlauf vom Punkt A bis
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zum Punkt B, und während der Durchlauf Zeitspanne würde er
im Inneren des Rahmenkörpers 1 der Wärme ausgesetzt sein, die darin wegen der hohen Umdrehungsgeschwindigkeit der Spinneinheiten
2 entwickelt wird.
Um diesen schlechten Einfluß der Wärme, die im Rahmenkörper gespeichert ist, zu vermeiden, sind, wie dies die Pig. 2 zeigt,
gemäß der Erfindung Vorkehrungen im Bereich der Führungsrohr en
im Spinnrahraenkörper 1 getroffen worden, die verhindern, daß
die in den Spinneinheiten 2 erzeugte Wärme auf die Fdhrungsröhren
7 im Spinnrahmenkörper 1 übergehen kann. Diese Wärmeabschirmung weist eine Röhre 16 auf, die sich innerhalb des unteren
Teils des Rahmens zwischen einem Antriebskopf 14 und einem Zahnradkopf 15 erstreckt. Die Röhre 16 verläuft nahe den I1Uhrungsröhren
7, und die Wärmeabschirmung ist mit einem Lufteinlaß 16a auf der Seite des Zahnradkopfes 15 und einem Luftauslaß
16b auf der Seite des Antriebskopfes 14 ausgestattet. Der
Einlaß 16a befindet sich im Inneren des Rahmenkörpers 1 und
steht mit diesem Innenraum in Verbindung, während der Auslaß 16b
als offenes Ende der Röhre 16 ins Freie geht. Zahlreiche Öffnungen 17 sind in der Röhre 16 über ihre gesamte Länge vorgesehen,
so daß erwärmte Luft im Rahmenkörperinneren durch die Öffnungen 17 in die Röhre 16 aufgenommen und damit aus dem Spinnrahmenkörper
herausgeleitet wird, was mit Hilfe eines durch Einlaß und Auslaß 16a bzw. 16b fließenden Luftstroms geschieht. In
die Röhre ist auf der Auslaßseite 16b ein Lüfter F eingesetzt,
um die erwärmte Luft anzutreiben. Der Lüfter kann aber auch auf der Einlaßseite oder auf der Einlaß- und Auslaßseite angebracht
sein.
Unterhalb der Röhre 16 ist parallel dazu eine Ausblasleitung für die Rotoren der Spinneinheiten 2 angebracht. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist die Ausblasleitung 18 mit dem Auslaß 16b der Leitung 16 zusammengeschaltet, und der Lüfter F dient
ebenfalls dazu, die Abluft der Spinneinheiten-Rotoren fortzublasen. Es ist vorteilhaft, die Fläche der Öffnungen 17 unterschiedlich
groß zu machen, entsprechend ihrem Abstand vom
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Auslaß I6b, so daß damit eine gleichmäßige Wärmeverteilung
im Innern des Spinnrahmenkörpers erzielt wird.
Es versteht sich, daß in der Leitung 16 der Luftstrom auch von der Antriebsseite zur Zahnradseite strömen kann.
In Pig. 3 ist eine zusätzliche Luftzufuhrleitung 19 auf dem Spinnrahmenkörper 1 angebracht. Die Leitung 19 ist mit mehreren
Öffnungen 20 ausgestattet, durch die sie mit dem Inneren des Spinnrahmenkörpers 1 in Verbindung steht. Diese Anordnung schafft
eine äußerst gleichmäßige Belüftung über die gesamte Länge des Spinnrahmenkörpers.
Während des Betriebs des ringlosen Spinnrahmens wird der Lüfter F angetrieben, so daß er kalte Luft durch den Einlaß 16a hineindrüekt,
die die heiße Luft im Inneren des Spinnrahmenkörpers 1 in die Leitung 16 durch die Öffnungen 17 hindurch hineindrängt,
während er selbst durch die eintretende kühle Luft gekühlt wird; die erwärmte Luft wird über die Auslaßöffnung 16b abgegeben,
so daß die Faserstrangführungsröhren 7 davor geschützt werden, daß sie durch die heiße Luft im Spinnrahmenkörperinnern
erhitzt werden. Da die heiße Luft im Innern des Spinnrahmenkörpers zusammen mit Faser- und Staubpartikeln ausgetrieben wird,
können die Reinigungsabschnitte für den Spinnrahmenkörper erheblich verringert werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Figuren 4, 5 und 6 zeigt eine Wärmeabschirmung, die aus mehreren ringförmigen Strömungskanälen
oder Rohren 21 besteht, welche dicht schließend um die zugehörigen Faserstrangführungsröhren 7 herum gebaut sind. Die Kanäle
21 sind oben mit Auslaßöffnungen 22 und unten mit Eintrittsöffnungen 23 für das strömende Medium versehen, wobei Einlaß
und Auslaß mit entsprechenden Verbindungsrohren 22a bzw. 23a zusammengefügt sind. Das Verbindungsrohr 23a ist zur Außenluft
hin offen, die den Rahmenkörper 1 umgibt, während das Verbindungsrohr 22a an einen Sauglüfter F angeschlossen ist, so daß
die kühle Außenluft durch die Kanäle 21 hindurchgetrieben wird.
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Wenn auch die Temperatur im Inneren des Rahmenkörpers ansteigt, wird doch die Außenfläche der Faserstrangführungsröhren 7 auf
einem praktisch, konstanten Temperaturniveau gleich dem der Umgebung
des Spinnrahmenkörpers 1 gehalten. Mit anderen Worten, die in den Spinneinheiten erzeugte Wärme wird nicht auf die
Faserstrangführungsröhren 7 übertragen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind Auslaß und Einlaß 22 und 23 beide entweder am unteren oder am oberen Ende des Kanals
21 angebracht. Damit für diesen Pail die Kühlluft über die gesamte
Länge des Kanals 21 zirkulieren kann, ist der Kanal durch eine Trennwand 24 in Kammern 21a und 21b unterteilt. Die Kühlluft
tritt in die Kammer 21a über die Einlaßöffnung 23 ein, und für den Fall, daß beispielsweise Auslaß und Einlaß 22 bzw.
sich am unteren Ende befinden, bewegt sie sich entlang der Trennwand
24 zunächst aufwärts, übersteigt dann eine obere Trennkante 24a der Trennwand und gelangt in die Kammer 21b, in der sie
dann entlang der Trennwand 24 abwärts und am Auslaß aus dem" Kanal 21 herausströmt.
Bei den Figuren 4 und 6 ist jeder Faserstrangführungsröhre 7
ein Kühlluftkanal 21 zugeordnet3 doch können auch zwei oder
mehrere FUhrungsröhren 7 von einem gemeinsamen Kühlluftkanal
21 im Innern des Spinnrahmenkörpers umgeben sein. Eine solche
Anordnung zeigt die Fig. 7.
Es sei noch erwähnt, daß eine Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, als umgebendes Kühlmittel bei den Ausführungsbeispielen
gemäß Figuren 4 bis 7 statt der den Spinnrahmen umgebenden luft verwendet werden kann.
In einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 besteht die Wärmeabschirmung
aus einem Isolierkörper 25, der zumindest den überwiegenden Teil der zugehörigen Führungsröhre 7 umschließt.
Der Wärmeübergang auf die Führungsröhre wird hier durch den Isolierkörper 25 verhindert. Ähnlich dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 7 können zwei oder mehrere Führungsröhren 7 gleich-
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zeitig durch einen gemeinsamen Isolierkörper 25 umschlossen werden.
Aus Vorstehendem geht hervor, daß nicht nur verhindert wird, daß die Paserstrangfilhrungsröhre durch die von den Spinneinheiten
erzeugte Wärme erhitzt wird, sondern daß praktisch kein Temperaturunterschied zwischen der Außen- und der Innenfläche
der Paserstrangführungsröhre besteht. Es sind somit alle unerwünschten
thermischen Einflüsse auf den Paserstrang einerseits und auf den Spinnrahmen andererseits ausgeschlossen.
Mit der Erfindung wird also ein ringloser Spinnrahmen geschaffen, mit einem Spinnrahmenkörper, oberhalb dessen sich mehrere
Paserkuchentöpfe auf einer Plattform befinden, während mehrere Spinneinheiten am Spinnrahmenkörper befestigt sind. Ein Paserstrang
von jedem Paserkuchentopf wird durch eine Paserstrangführungsröhre geleitet, die zwischen einer Spinneinheit und dem
zugehörigen Paserkuchentopf angeordnet ist. Die Paserstrangführungsleitungen verlaufen abwärts hinter den entsprechenden
Spinneinheiten und innerhalb des Spinnrahmenkörpers, dessen Innenraum eine um etwa 10 bis 20 ° höher liegende Temperatur
als die Umgebungstemperatur erreicht. TJm einen Wärmeanstieg der Paserstrangführungsröhren im Spinnrahmenkörper zu verhindern,
sind im ringlosen Spinnrahmen Abschirmungen vorgesehen,
die einen Übergang der Wärme auf die Paserstrangführungsröhren im Inneren des Spinnrahmenkörpers unterbinden.
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Claims (1)
- - 10 PATEK TAKSPRÜCHEM.\ Ringloser Spinnrahmen mit einem Spinnrahmenkörper, mehreren Spinneinheiten auf beiden Seiten des Spinnrahmenkörpers, mehreren Faserkuchentöpfen oberhalb des Spinnrahmenkörpers und mehreren Faserstrang-Führungsröhren zwischen den Faserkuchentöpfen und den Spinneinheiten, von denen jede Führungsröhre abwärts in den Spinnrahmenkörper hinein und an der Rückseite und am Boden der zugehörigen Spinneinheit verläuft und sich unterhalb des Bodens der zugehörigen Spinneinheit nach außen hin öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß nahe den Führungsröhren (7) im Spinnrahmenkörper (1) eine Abschirmung (16,21,25) vorgesehen ist, die innerhalb des Spinnrahmenkörpers (1) den Übergang von Wärme, die von den Spinneinheiten (2) stammt, auf die Führungsröhren (7) unterbindet.2. Spinnrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Abschirmung (16) eine Leitung ist, die sieh über die Länge des Spinnrahmenkörpers (1) nahe den Führungsrohr en (7) erstreckt und die zahlreiche, sich ins Innere des Spinnrahmenkörpers (1) öffnende Öffnungen (17) hat und daß an den gegenüberliegenden Enden des Spinnrahmenkörpers ein Luftein- bzw. -auslaß (16a, 16b) vorgesehen ist, die mit dem Innern des Spinnrahmenkörpers in Verbindung sind, so daß kalte Luft aus der Umgebung des Spinnrahmenkörpers in dessen Inneres durch den Einlaß eintreten und nach Durchtritt durch die Öffnungen (17) in der Leitung (16) aus dem Innern des Spinnrahmenkörpers durch den Auslaß (16b) austreten kann, wodurch die von den Spinneinheiten erzeugte Wärme abgefördert wird.5. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Abschirmung einen Lüfter (F) enthält, der die von den Spinneinheiten erzeugte Wärme austreibt, wobei sowohl am Einlaß als auch am Auslaß je ein Lüfter (F) vorgesehen sein kann.509843/07264-. Ringloser Spannrahmen nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet , daß die Abschirmung mit einer "besonderen Leitung (19) auf dem Spinnrahmenkörper versehen ist, die auf ihrer gesamten Länge mit mehreren Öffnungen (20) ausgestattet ist, die sich in den Innenraum des Spinnrahmenkörpers (1) öffnen, und daß sich der Lufteinlaß oder der Luftauslaß (16a bzw. 16b) an dem einen Ende der besonderen Leitung (19) und vom Luftauslaß bzw. Lufteinlaß entfernt befindet.5. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 3, dadurch g.e kennzeichnet , daß sich die Leitung (16) auf einer weiteren Leitung (18) zum Belüften der Rotoren der Spinneinheiten (2) befindet und daß beide Leitungen mit demselben Auslaß (16b) verbunden sind, in den ein gemeinsamer Lüfter (F) eingesetzt ist.6. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Wärmeabschirmung aus mehreren Kanälen (21) für ein strömendes Medium besteht, die die zugehörigen Führungsrohr en (7) im Innern des Spinnrahmenkörpers (1) umgeben und jeder Kanal mit einem Einlaß (23) und einem Auslaß (22) für das Strömungsmedium verbunden ist, welche mit der Umgebung des Spinnrahmenkörpers Verbindung haben, so daß durch den Kanal einströmendes Medium fließen kann.7. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß sich der Einlaß im unteren und der Auslaß im oberen Abschnitt des Kanals befindet oder umgekehrt.8. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß als Strömungsmedium Luft aus der Umgebung des Spinnrahmenkörpers dient.9. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß sich Einlaß und Auslaß ent-509843/0726weder "beide im oberen oder beide im unteren Abschnitt des Kanals (21) befindet und eine Trennwand (24) im Kanal diesen in zwei Abteile (21a,21b) unterteilt, welche am dem Ein- und Auslaßende entgegengesetzten Ende miteinander in Verbindung sind, so daß eine Strömungsmittelzirkulation durch den Kanal (21) möglich ist.10. Ringloser Spinnrahmen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der Kanal (21) zwei oder mehrere FUhrungsröhren (7) im Inneren des Spinnrahmens (2) umschließt.11. Ringloser Spannrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß als Wärmeabschirmung eine Anzahl von Wärmeisolierelementen (25) im Spinnrahmenkörper (2) die Fdhrungsröhren (7) umschließt.509843/0726Leerseite
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Also Published As
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