[go: up one dir, main page]

DE2516268A1 - Duesenstrahltinte - Google Patents

Duesenstrahltinte

Info

Publication number
DE2516268A1
DE2516268A1 DE19752516268 DE2516268A DE2516268A1 DE 2516268 A1 DE2516268 A1 DE 2516268A1 DE 19752516268 DE19752516268 DE 19752516268 DE 2516268 A DE2516268 A DE 2516268A DE 2516268 A1 DE2516268 A1 DE 2516268A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formamide
ink
alcohol
oil
diluent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19752516268
Other languages
English (en)
Other versions
DE2516268C3 (de
DE2516268B2 (de
Inventor
Noriaki Okamura
Tsunehiko Toyoda
Hirofumi Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dai Nippon Toryo Co Ltd
Original Assignee
Dai Nippon Toryo Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dai Nippon Toryo Co Ltd filed Critical Dai Nippon Toryo Co Ltd
Publication of DE2516268A1 publication Critical patent/DE2516268A1/de
Publication of DE2516268B2 publication Critical patent/DE2516268B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2516268C3 publication Critical patent/DE2516268C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/30Inkjet printing inks
    • C09D11/36Inkjet printing inks based on non-aqueous solvents

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Ink Jet Recording Methods And Recording Media Thereof (AREA)
  • Ink Jet (AREA)
  • Fax Reproducing Arrangements (AREA)

Description

14. April 1975
DAI NIPPON TORYO CO., LTD.,
Osaka-shi, Osaka-fu, Japan
Düsenstrahltinte
Die Erfindung "betrifft eine Düsenstrahl tinte und insbesondere eine flüssige Düsenstrahl-Drucktinte zum Drucken mit einem Düsenstrahltinten-Drucksystem.
Das Grundprinzip des Düsenstrahldruckes mit Tinte beruht darauf, Tinte durch eine feine Düse (Innendurchmesser 10 ^u - 120 μ) aus Metall oder Glas zu treiben, so daß gleichförmige Tintenteilchen an der Düsenspitze austreten. Diese Tintenteilchen werden elektrostatisch mit einer Ablenkelektrode, welche vor der Düse angeordnet ist, abgelenkt, so daß Symbole mit einer vorbestimmten Punktematrix gedruckt werden. Bei diesem Druckverfahren wird die Tinte in der Düse in feine Tintenteilchen zerteilt und die Richtung des Tintenstrahls wird durch Ablenkplatten oder durch eine Düsenbewegung gesteuert. Dieses Druckverfahren hängt natürlich in hohem Maße von den Eigenschaften der Tinte ab. Die Tinte muß befähigt sein, unter Druck und einem elektrischen Feld stabile Tintenteilchen zu bilden, welche eine hohe Ablenkempfindlichkeit haben. Ferner muß die Tinte leicht aus der Düse austreten. Darüber hinaus muß verhindert werden, daß die Düse durch eintrocknende Tinte verstopft wird. Herkömmliche Düsenstrahltinten werden in wässrige und nichtwässrige Tinten eingeteilt. Nicht-wässrige Tinten haben den Nachteil einer geringen Stabilität der Tintenteilchen aufgrund
60981 1/0828
einer geringen Oberflächenspannung. Die Tintenteilchen "bilden daher während ihres Plugs leicht einen Nebel. Darüber hinaus hat eine solche nicht-wässrige Tinte einen hohen elektrischen Widerstand und somit eine geringe Ablenkempfindlichkeit. Darüber hinaus sind diese Tintenteilchen bei hoher elektrischer Aufladung besonders instabil. Somit war es bisher schwierig, nach diesem Verfahren klare und scharfe Symbole zu drucken.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Düsenstrahltinte zu schaffen, welche über große Strecken stabile Düsenstrahlteilchen mit hoher Ablenkempfindlichkeit bildet, leicht aus einer Düse austreten kann und bei Aufladung die Teilchenstabilität beibehält.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Düsenstrahltinte gelöst, welche neben einer färbenden Komponente eine Mischung aus Formamid und einem aliphatischen einwertigen Alkohol, welche mindestens einen Teil eines Verdünnungsmittels bildet, umfaßt.
Pig. 1 zeigt ein Düsenstrahldrucksystem, welches zur Prüfung der erfindungsgemäßen Düsenstrahltinte verwendet wird und
Pig. 2 zeigt die Dusenstrahleigenschaften von Mischungen aus Formamid und n-Prοpy!alkohol.
Dabei ist die Zahl der Punkte (Punkte/sec) gegen den Formamidgehalt der Mischung ($) aufgetragen.
Im allgemeinen hängt die Zahl der gebildeten Tintenteilehen (Punktezahl) ab von dem Verhalten der Tinte in dem elektrischen PeId eines Düsenstrahldrucksystems. Ein über eine lange Strecke stabiler Düsenstrahl, eine hohe Ablenkempfindlichkeit und ein leichter Düsenaustritt sind v/ichtige Paktoren, welche die mit einer solchen Tinte erreichbare Aufzeichnungsgeschwindigkeit beeinflussen. Erfindungsgemäß wird eine nicht-wässrige Düsenstrahltinte geschaffen, welche ausgezeichnete Drucker-
609811/0828
gebnisse liefert. Diese Tinte umfaßt als eine Komponente eines Verdünnungsmittels eine Mischung von Formamid und einem einwertigen aliphatischen Alkohol. Die Art des Verdünnungsmittels beeinflußt die Eigenschaften der Düsenstrahltinte erheblich. Bei der Prüfung wird jeweils 1 Gew.-$ eines öllöslichen Farbstoffs zu einem Lösungsmittel gegeben, wie Toluol, Methyläthylketon, Äthylacetat, Methanol, n-Propylalkohol, Diacetonalkohol, Formamid oder dgl., worauf die Beziehung des Verdünnungsmittels zu den Düsenstrahleigenschaften der Tinte bei Verwendung derselben in einem Düsendrucksystem untersucht werden kann. Das für diesen Test verwendete Düsenstrahldrucksystem ist in Fig. 1 gezeigt. Die Tinte wird aus einem Tintentank 2 einer Düse 1 zugeführt und sie verläßt die Düse in Form von Tintenteilchen durch Anlegen einer Spannung von 2 - 3 kV mittels eines Hochspannungsgenerators 7 zwischen der Düse 1 und einer Elektrode 3. Die gebildeten Tintenteilchen werden durch mit Steuersignalen beaufschlagte Ablenkplatten 4 abgelenkt. Die Aufzeichnung erfolgt auf einem mit konstanter Geschwindigkeit vor einem Ziel 6 bewegten Aufzeichnungspapier 5. Der Innendurchmesser der Düse 1 beträgt 100 μ und der Außendurchmesser beträgt 120 n. Es wird ein statischer hydraulischer Druck der Tinte von 25 - 40 cm angewandt. In der nachstehenden Tabelle sind die für die verschiedenen Lösungsmittel erforderlichen Spannungen zur Erzielung eines stabilen Betriebs angegeben, sowie die Zahl der pro Sekunde erzielbaren ,Punkte.
Lösungsmittel
Spannung
Punkte
Methanol
n-Propylalkohol
Methyläthylketon
Äthylacetat
Diacetonalkohol
Formamid
1.4 - 1,6 KV
1.5 - 1,8 KV
1.6 KV
1,5 - 2,9 KV
1,9 KV
2,5 - 2,9 KV
700 - 800 Punkte/sec 350 - 900 "
400 "
500 "
900 "
300 - 500 »
6098 1 1/0828
In allen Fällen ist die Zahl der Punkte geringer als 1000 Punkte/sec und der Flugzustand ist instabil. Der Abstand 'über den eine stabile Injektion möglich ist, ist im Vergleich zu wässriger Tinte sehr kurz und die Ablenkempfindlichkeit ist sehr gering. Mit verschiedenen anderen Lösungsmitteln wurden ähnliche Tests mit im wesentlichen gleichen Ergebnissen durchgeführt. Die Tests zeigen, daß die zum Buchstabendrucken erforderliche Punktezahl bei Verwendung eines einzigen Lösungsmittels als Verdünnungsmittel der Tinte nicht erreichbar ist. Die erfindungsgemäße DUsenstrahltinte, welche als mindestens eine Komponente des Verdünnungsmittels eine Mischung von Formamid und einem aliphatischen einwertigen Alkohol aufweist, ist leicht ablenkbar und zeigte eine hohe Teilchenstabilität. Die erfindungsgemäße Tinte kann neben dem Verdünnungsmittel und einem färbenden Mittel noch einen Träger oder ein Bindemittel aufweisen. Typische aliphatische einwertige Alkohole sind Methylalkohol, Äthylalkohol, n-Propylalkohol, Isopropylalkohol, n-Butylalkohol, sek-Butylalkohol, tert-Butylalkohol, Isobutylalkohol, η-Amylalkohol, Amylalkohol, Iso-Amylalkohol, Hexylalkohol, Heptylalkohol, Octylalkohol oder eine Mischung derselben. Insbesondere bevorzugt sind aliphatische einwertige Alkohole mit 1-8 Kohlenstoffatomen. Das G-ewichtsverhältnis von Formamid zu dem aliphatischen einwertigen Alkohol beträgt vorzugsweise 1 - 99 : 99 - 1, speziell 30 - 80 : 70 - 20 und insbesondere 40-80 : 60-20. Es wurde festgestellt, daß durch Zugabe einer geringen Menge Formamid zu dem aliphatischen einwertigen Alkohol oder, durch Zugabe einer geringen Menge des aliphatischen einwertigen Alkohols, im Vergleich zu entweder Formamid oder dem aliphatischen einwertigen Alkohol, eine wesentliche Erhöhung der Anzahl der Punkte erzielt werden kann.
Erfindungsgemäß kann die Tinte ein Verdünnungsmittel enthalten. Geeignete Verdünnungsmittel sind Kohlenwasserstoffe, wie Hexan, Heptan, Octan, Decan, Cyclopentan, Cyclohexan, Benzol, Toluol, Xylol und Äthylbenzol; Halogenkohlenwasserstoffe, wie Tetrachlorkohlenstoff, Äthylendichlorid, Trichloräthylen,
609811/0828
Tetrachloräthan und Dichlorbenzol; Lösungsmittel vom Äthertyp, wie Butyläther, Äthylenglycol-diäthyläther, Äthylenglycolmonoäthyläther, Äthylenglycol-monobutyläther; Lösungsmittel vom Ketontyp, wie Aceton, Methyläthylketon, Methylpropylketon, Methylisobutylketon, Methylamy!keton, Cyclohexanon; Lösungsmittel vom Estertyp, wie Äthylformiat, Methylacetat, Propylacetat, Butylacetat, Phenylacetat, Äthylenglycol-monoäthylätheracetat, Methylpropionat; andere Alkohollösungsmittel, wie Diacetonalkohol oder dgl.. Ferner kann Wasser zugesetzt werden.
Durch Erhöhung der Menge des weiteren Verdünnungsmittels wird der erfindungsgemäße Effekt herabgesetzt. Demgemäß ist es bevorzugt, daß das Gesamtverdünnungsmittel mehr als 10 Gew.-$ und speziell mehr als 50 Gew.-^ der Mischung aus Formamid und dem aliphatischen einwertigen Alkohol enthält. Als färbende Mittel kommen Direktfarbstoffe (substantive Farbstoffe), Säurefarbstoffe, Basenfarbstoffe und verschiedene öllösliche Farbstoffe in Frage. Die Art des Farbstoffs kann je nach Art des Verdünn-angsmittels und des Bindemittels abgewählt werden.
Man kann der Tinte ein Bindemittel und ferner weitere Zusatzstoffe wie oberflächenaktive Mittel beigeben. Geeignete Bindemittel (vehicle) sind trocknende Öle, wie Leinöl, Tungöl, Safloröl, Soyaöl, dehydratisiertes Rhizinusöl; halbtrocknende Öle, wie Baumwollsamenöl, und Rüböl; nicht-trocknende Öle, wie Rhizinusöl und Olivenöl;* aliphatische Säuren und Ester derselben, wie 01— säure, Linol-.säure, Pelargonsäure, Caprinsäure, Äthyltridetanat und Methyllaurat; Dicarbonsäureester, wie Dimethylphthalat, Diäthylphthalat, Dibutylphthalat, Butylbenzolphthalat, Dioctylphthalat, Dioctyladipat, Dioctylsebacat, Dibutylsebacat, Monomethyladipat und Monoäthylpimelat; mehrwertige Alkohole, wie Äthylenglycöl, Polyäthylenglycol, Diäthylenglycol, Propylenglycol, Glycerin, Dipropylenglycol und Ester und Äther derselben, wie Diäthylenglycolmonobutyläther, Dipropylenglycol-monoäthylester oder dgl..
609811/0828
Man kann auch flüssige Harze mit einem Molekulargewicht unterhalb 2000 einsetzen, z. B. Polyesterharze, Epoxyharze und Poly"butadienharze. Das wesentliche Merkmal der erfindungsgemäßen Tinte besteht in einem Gehalt an einer Mischung aus Formamid und dem aliphatischen einwertigen Alkohol. Eine solche Tinte zeigt im Vergleich zu herkömmlichen nicht-wässrigen Tinten eine erheblich vergrößerte Anzahl von Punkten und eine verbesserte Druckgeschwindigkeit. Aufgrund der ausgezeichneten elektrostatischen Eigenschaften gelingt die Ablenkung sehr leicht und die Tintenteilchen haben eine erhöhte Stabilität. Die erfindungsgemäße Tinte eignet sich für Düsenstrahldruckgeräte und für Drucker vom elektrischen Feldtyp.
Im folgenden wird die Erfindung anhand· von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Beispiel 1
Eine Mischung aus Formamid und n-Propylalkohol mit einem Gehalt an 1 Gew.-^ eines öllöslichen Farbstoffs (CI. Solvent Red 82) wird hergestellt, wobei der Formamidgehalt variiert wird. Diese Tinte wird hinsichtlich der erreichbaren Anzahl von Punkten untersucht. Die Ergebnisse sind in Fig. 2 dargestellt. Wie Fig. 2 zeigt, ist die Zahl der Punkte bei Verwendung der Mischung aus Formamid und n-Propylalkohol wesentlich höher als bei Verwendung von Formamid oder von n-Propylalkohol alleine, Besonders hoch ist die Anzahl der Punkte bei einem Formamidgehalt von 30 - 80 %. Wie Fig. 2 zeigt, ist bei einer Zunahme des Formamidgehaltes die Fokus si er spannung höher. Um im Falle eines Formamidgehaltes von mehr als 80 $ eine stabile Injektion der Tinte zu erzielen, muß auf die Stabilität der Spannung und auf die Zusammensetzung besonders sorgfältig geachtet werden.
609811/0828
Beispiel 2
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent Red 82) 1 Gew.-Teile dehydratisiertes Rhizinusöl 30 "
n-Propylalkohol 29 "
Formamid 40 "
Eine durch Mischung der genannten Komponenten hergestellte Diisenstrahltinte zeigt eine Viskosität von 8,2 cp, einen spezifischen Widerstand von 3,1 x 10^n».cm und eine Oberflächenspannung von 38 Dyn/cm. Bei Anwendung von 1,7 - 1,9 KV erzielt man eine Punktezahl von 1900 - 2300 Punkten/sec.
Beispiel 3
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent
Yellow 61) 1 Gew.-Teile
dehydratisiertes Rhizinusöl 30 "
n-Butanol 20 "
Formamid 30 n
Xylol 19 "
Aus den genannten Komponenten wird eine Diisenstrahltinte mit einer Viskosität von 6,3 cp, einem spezifischen Widerstand von 2,3 x 10 -Ώ-.cm und einer Oberflächenspannung von 28 Dyn/cm hergestellt. Bei Anwendung von 1,6 - 1,9 KV erhält man 1600 - 1900 Punkte/s,ec.
Beispiel 4
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent
Yellow 61) 1 Gew.-Teile
Di-Butyl-sebacat 30 Gew.-Teile
Iso-Butanol 29 Gew.-Teile
Formamid 40 Gew.-Teile
Durch Mischung der genannten Komponenten erhält man eine
60981 1 /0828
Diisenstrahltinte mit einer Viskosität von 6,3 ep, einem spezifischen Widerstand von 4,0 χ 10 »TL.cm und einer Oberflächenspannung von 34 Dyn/cm. Bei Anwendung von 1,7 - 1,9 erzielt man 1900 - 2250 Punkte/sec. .
Beispiel 5
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent Red 82) 1 Gew.-Teile Rhizinusöl 30 "
n-Butanol 24 "
Formamid 34 "
Xylol 11 "
Aus diesen Komponenten erhält man eine Diisenstrahltinte mit einer Viskosität von 6,5 cp, einem spezifischen Widerstand von 2,0 χ 10^-0-.cm und mit 1700 - 2000 Purikten/sec bei Anwendung von 1,7 - 1,9 KV.
Beispiel 6
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent Red 82) 1 Gew.-Teile
Rhizinusöl 30 »
n-Butanol 10 "
Formamid 10 "
Xylol 49 "
Aus den genannten Komponenten erhält man eine Diisenstrahltinte mit einer Viskosität von 5,8 cp, einem spezifischen Widerstand
von 4,3 x 10 _n_.cm und mit
Anwendung von 1,4 - 1,5 KV.
von 4,3 x 10 -Π-.crn und mit 1400 - 1600 Punkten/sec bei
Beispiel 7
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent Red 82) 1 Gew.-Teile
Dioctyladipat 10 "
Methanol 40 "
Formamid 49 "
60981 1/0828
Diese Tinte ergibt bei 1,7 - 1,9 KV 1900 - 2200 Punkte/sec. Beispiel 8
Öllöslicher Farbstoff (CI. Solvent Red 82) 1 Gew.-Teile Dibutylsebacat 20 "
Octylalkohol 30 »
Formamid 49 "
Mit dieser Tinte erhält man 1,7 - 1,9 KV 1700 - 1800 Punkte/sec. Beispiel 9
Direktfarbstoff (CI. Direct Blue
15 C.I. 24400) 1 Gew.-Teile
Glycerin 10 "
Isopropanol 40 "
Formamid 49 "
Mit dieser Tinte erzielt man bei 1,7 - 1,9KV 1500 - 2300 Punkte/sec.
Beispiel 10
Säurefarbstoff (CI. Säure Rot 52
CI. 45100) 1 Gew.-Teile
Glycerin , 10 "
Isopropanol 30 "
Formamid 49 "
Wasser 10 "
Diese Tinte hat einen spezifischen Widerstand von 2,5 x 10_/L.cin und man erzielt bei 1,8 - 2,0 KV 1700 - 2200 Punkte/sec.
60981 1/0828
Beispiel 11
Basischer Farbstoff
(CI. Basic Blue 29) 1 Gew.-Teile
Polyäthylenglycol 300 10 "
Isopropanol 30 "
Formamid 49 "
Wasser 10 "
Diese Tinte zeigt einen spezifischen Widerstand von
6,3 x 104-n_.cm und ergibt bei 1,9 - 2,1 KV 1750 - 2250
Punkte/sec. Die Düsenstrahltinten gemäß Beispielen 10 und haben eine hohe Ablenkempfindlichkeit, da der spezifische Widerstand gering ist.
Vergleichsbeispiel 1
Öllöslicher Farbstoff (CI.Solvent
Yellow 61) 1 Gew.-Teile
dehydratisiertes Rhizinusöl 30 "
n-Propy!alkohol 69 "
Die durch Mischen der genannten Komponenten erhaltene Tinte
zeigt eine Viskosität von 8,5 ep, einen spezifischen Wideren
stand von 1,5 x 10lTX..cm und eine Oberflächenspannung von 31 Dyn/cm. Bei Anwendung von 1,5 KV ergibt sich die höchste Stabilität. Man erzielt ,weniger als 800 Punkte/sec. Ein Buchstabendruck ist nicht möglich, da die Punkte zu groß sind.
Vergleichsbeispiel 2
Öllöslicher Farbstoff (C I. Solvent
Yellow 61) 1 Gew.-Teile
dehydratisiertes Rhizinusöl 30 "
Formamid 67 "
60381 1 /0828
Aus den genannten Komponenten erhält man eine Tinte mit einer Viskosität von 8,0 cp, einem spezifischen Widerstand von 1,5 x 10 Sl.cm und einer Oberflächenspannung von 40 Dyn/cm. Diese Tinte kann nicht stabil injiziert werden und ein Buchstabendruck ist nicht möglich.
Vergleichsbeispiel 3
Öllöslicher Farbstoff (G. I. Solvent
Yellow 61) 1 Gew.-Teile
dehydratisiertes Rhizinusöl 50 "
Ligroin 47 "
Die durch Mischen der genannten Komponenten erhaltene Tinte zeigt eine Viskosität von 4,5 cp, einen spezifischen Widerstand von 5,5 x 10 fl. .cm und eine Oberflächenspannung von 27 Dyn/cm. Bei Anwendung von. 1,6 - 2,3 KV kann die Tinte injiziert werden. Man erzielt jedoch nur 500 - 700 Punkte/sec und ein Buchstabendruck kann nicht erreicht werden, da die Tintenteilchen zu groß sind.
Beispiele 12-26
Es werden jeweils die in nachstehender Tabelle genannten Komponenten zur Herstellung verschiedener Tinten eingesetzt. Die erzielbare Anzahl von Punkten ist in der Tabelle angegeben. *
60981 1 /0828
Tabelle
Bsp.
Nr.
Zusammensetzung der Diisenstrahltinte
(Gew.-Teile)
Form
amid
weite
res Ver
dünnungs
mittel
* Farbstoff Binde
mittel
Zahl der
Punkte
see)
12 n-Propyl-
alkohol
48 - Toluol 20 öllöslicher
Farbstoff
1Q. I. Solvent
Red 82) 1
1S. V-t > 2000
13 32 48 Butyl-
äther 20
π Leinöl
20
Il
14 32 48 Il Baumwoll-
samenöl
20
Il
15 32 48 Il Rhizinusöl
20
Il
16 32 48 - η Dibutyl-
phthalat 20
Il
17 32 48 - Il Dioctyl-
adipat 20
Il
18 32 48 It Olein
säure 20
Il
19 32 48 Direktfarb
stoff (CI.
Direct Black
38) 1
Caprin-
säure 20
ti
20 32 48 öllösl.Farb
stoff (CI.
Solvent Red
1
Diäthylen-
glycol
20
It
21 32 48 Il Methyl
laurat 20
32)
ti
22 32 36 fl Methyl-
adipat 20
>1500
23 24 36 I Dioctyl-
adipat 20
Il
24 " 20
609811/0828
Fortsetzung Tabelle
Zusammensetzung der Diisenstrahltinte Zahl d.
(Gew.-Teile)
Form
amid
weite
res Ver
dünnungs
mittel
Farbstoff Bindemittel Punkte
(Punkte/
see)
Bsp.
Nr.
n-Propyl-
alkohol
36 Trichlor-
äthylen
20
öllösl.Farb
stoff (CI.
Solvent Red
1
Dioctyl-
adipat
82)
20
>1500
24 24 36 Butyl-
acetat 20
η 1 " 20 ti
25 24 36 Methyl-
isobutyl-
keton 20
11 1 " 20 Il
26 24
6ÜS81 1/0828

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE
1. DUsenstrahltinte, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem ,mindestens teilweise aus einer Mischung von Formamid und einem aliphatischen einwertigen Alkohol bestehenden Verdünnungsmittel.
2. Düsenstrahltinte nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem mehr als 10 Gew.-% der Mischung aus Formamid und einem aliphatischen einwertigen Alkohol enthaltenden Verdünnungsmittel, bezogen auf das Gesamtverdünnungsmittel und durch ein Gewichtsverhältnis von Formamid zu dem aliphatischen einwertigen Alkohol von 1 - 99 : 99 - 1 ·
3. Düsenstrahltinte nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Bindemittel, vorzugsweise einem trocknenden Öl, einem halbtrocknenden Öl, einem nicht-trocknenden Öl,einer aliphatischen Säure oder einem Ester derselben, einem Dicarbonsäureester oder einem mehrwertigen Alkohol oder einem Äther oder Ester desselben.
4. Düsenstrahltinte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einem Farbstoff, insbesondere einem Direktfarbstoff, einem Säurefarbstoff, einem Basenfarbstoff oder einem öllöslichen Farbstoff.
6098 1 1/0828
DE2516268A 1974-09-03 1975-04-14 Düsenstrahltinte Expired DE2516268C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP10102674A JPS5214644B2 (de) 1974-09-03 1974-09-03

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2516268A1 true DE2516268A1 (de) 1976-03-11
DE2516268B2 DE2516268B2 (de) 1981-04-09
DE2516268C3 DE2516268C3 (de) 1981-12-10

Family

ID=14289670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2516268A Expired DE2516268C3 (de) 1974-09-03 1975-04-14 Düsenstrahltinte

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JPS5214644B2 (de)
DE (1) DE2516268C3 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2325704A1 (fr) * 1975-09-26 1977-04-22 Agfa Gevaert Ag Nouvelle encre pour le procede a jet d'encre
DE2611312A1 (de) * 1973-10-31 1977-09-29 American Can Co Druckfarbe
DE2812364A1 (de) * 1977-03-28 1978-10-05 M & T Chemicals Inc Fuer das strahldrucken geeignete druckfarbe
DE2755773A1 (de) * 1977-12-14 1979-06-21 Siemens Ag Tinte fuer eine schreibeinrichtung
DE2924861A1 (de) * 1978-06-20 1980-01-10 Canon Kk Fluessiges aufzeichnungsmaterial
DE3701792A1 (de) * 1987-01-22 1988-08-04 Siemens Ag Tinten fuer mehrfarben-ink-jet-schreibsystem

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5294632U (de) * 1976-01-12 1977-07-15
JPH0717088B2 (ja) * 1982-04-13 1995-03-01 三菱製紙株式会社 記録用シ−ト

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2137830A (en) * 1935-07-10 1938-11-22 Du Pont Dye stain
DE2111339A1 (de) * 1970-07-06 1972-01-20 Chemolene Co Inc Tinte fuer Kapillarschreibvorrichtungen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2137830A (en) * 1935-07-10 1938-11-22 Du Pont Dye stain
DE2111339A1 (de) * 1970-07-06 1972-01-20 Chemolene Co Inc Tinte fuer Kapillarschreibvorrichtungen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2611312A1 (de) * 1973-10-31 1977-09-29 American Can Co Druckfarbe
FR2325704A1 (fr) * 1975-09-26 1977-04-22 Agfa Gevaert Ag Nouvelle encre pour le procede a jet d'encre
DE2812364A1 (de) * 1977-03-28 1978-10-05 M & T Chemicals Inc Fuer das strahldrucken geeignete druckfarbe
DE2755773A1 (de) * 1977-12-14 1979-06-21 Siemens Ag Tinte fuer eine schreibeinrichtung
DE2924861A1 (de) * 1978-06-20 1980-01-10 Canon Kk Fluessiges aufzeichnungsmaterial
DE3701792A1 (de) * 1987-01-22 1988-08-04 Siemens Ag Tinten fuer mehrfarben-ink-jet-schreibsystem

Also Published As

Publication number Publication date
DE2516268C3 (de) 1981-12-10
JPS5214644B2 (de) 1977-04-23
DE2516268B2 (de) 1981-04-09
JPS5128007A (de) 1976-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
US4153467A (en) Method of ink jet printing
DE2837517A1 (de) Strahldrucktinte
DE3626567C3 (de) Aufzeichnungsflüssigkeit und deren Verwendung in Schreibgeräten, Druckern und Tintenstrahldruckgeräten
DE69102663T2 (de) Tinte, Tintenstrahldruckverfahren und diese Tinte verwendendes Instrument.
DE69609005T2 (de) Druckgerät und Aufzeichnungslösung
DE69603103T2 (de) Tinte zur Markierung nicht poröser Substrate
DE3886246T2 (de) Druckfarben.
DE3739991A1 (de) Tinte fuer die tintenstrahlaufzeichnung und tintenstrahlaufzeichnungsverfahren unter verwendung dieser tinte
DE2258835A1 (de) Waessrige tinte fuer das ink-jetverfahren
DE2812364C2 (de)
DE2512734C3 (de) Tinte zum Schreiben auf Schreibtafeln
CH645304A5 (de) Verfahren zur informationsaufzeichnung und unsichtbare tinte hierfuer.
EP0100834B1 (de) Mechanisch radierbare Schreibflüssigkeit
DE69613267T2 (de) Tintenstrahldrucktinte und Druckverfahren
DE2516268A1 (de) Duesenstrahltinte
DE3415448A1 (de) Farbmassen fuer markierstifte und deren verwendung
DE2741017A1 (de) Lithographisches druckverfahren
DE2555296A1 (de) Tinte fuer das tintenstrahldruckverfahren
DE19734241C2 (de) Tintenset zur Verwendung in Tintenstrahldruckern
DE19830929B4 (de) Gebrannte Farbbleistiftmine und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0228372B1 (de) Schnell wegschlagende druckfarben und deren verwendung
DE1264651B (de) Kugelschreiberpasten
DE623698C (de)
DE1671601A1 (de) Druckempfindliches Farbuebertragungsblatt oder -band und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0885718B1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Siebdruckform und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee