DE2515499A1 - Vorrichtung zur steuerung des aufziehens von in einer farbflotte einzeln oder zu mehreren enthaltenen farbkomponenten - Google Patents
Vorrichtung zur steuerung des aufziehens von in einer farbflotte einzeln oder zu mehreren enthaltenen farbkomponentenInfo
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Description
. JOACHIM STRASSE, HANAU
DIPL-INQ. KLAUS QORQ, MÜNCHEN PATENTANWÄLTE
HANAU · ROMERSTR. 19 · POSTFACH 793 · TEL: (06181) 20803/20740· TELEQRAMME: HANAUPATENT· TELEX: 4184782 pat
MÖNCHEN 80 · QRAFINQER STRASSE 31 ■ TEL: (089) 405643 · TELEX· 522054 ostpa
ORIGINAL HANAU
Quarzlampen GmbH Sto/Di - 1332
6450 Hanau/Main 14. März 1975
6326131 D6
Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens von in einer
Farbflotte einzeln oder zu mehreren enthaltenen Farbkomponenten
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens von mindestens einer in einer
Farbflotte enthaltenen Farbkomponente durch Regelung der Temperatur in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit der
Farbflotte, in dem die Temperatur jeweils auf den für den
Aufziehvorgang optimalen Wert eingestellt wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Färben von Textilgut ist an einem Färbebehälter eine mit lichtdurchlässigem
Abschnitt versehene NebenschIußIeitung angeschlossen. Ein
diesen Abschnitt durchdringendes Lichtbündel ist auf einen
photoelektrischen Empfänger gerichtet, dessen Ausgangssignale
ein Maß für die Lichtdurchlässigkeit sind. Um
einen günstigen Aufziehvorgang zu erzielen, wird die
Temperatur bei Änderung der Lichtdurchlässigkeit konstant
gehalten und bei gleichbleibender Lichtdurchlässigkeit
wird die Temperatur erhöht. Ein Grenzwert der Lichtdurchlässigkeit
gibt an, daß alle Farbkomponenten aufgezogen
- 2 BOSo 11-10 3 8a 36-01
709812/0402
-Jk-
sind (DT-PS 2 112 014).
Bei einer anderen Vorrichtung durchdringt ebenfalls ein
Lichtbündel einen lichtdurchlässigen Teil einer Nebenschlußleitung
und wird dann auf einen photoelektrischen Empfänger
gerichtet. Dessen Ausgangssignale werden auf einen logarithmischen
Verstärker gegeben, so daß nicht die Lichtdurchlässigkeit,
sondern die Konzentration der Farbflotte bestimmt
und zur Steuerung des Färbevorgangs herangezogen wird.
(DT-OS 2 260 906).
Beide Vorrichtungen zeigen den Nachteil, daß Streueinflüsse
der Farbstoffe den Meßvorgang und damit die Regelung des Färbevorganges nachteilig beeinflussen. Besonders bei
hellen Farbflotten werden aufgrund der Streuung Lichtdurchlässigkeit
und Konzentratton nicht richtig bestimmt und der
Färbevorgang nachteilig beeinflußt. Umständliche Eineicharbeiten und das Verwenden von Farbfiltern sind notwendig, um
die streubedingten Fehler verringern zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs erwähnten Art derart weiterzuentwickeI η, daß
sie eine genaue Steuerung eines Färbevorganges unter Eliminierung des Streueinflusses ermöglicht.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein
von einem die Farbflotte durchdringenden Lichtbündel beaufschlagter
photoehektrischer Empfänger an jeweils einen
Eingang von Verstärkern angeschlossen ist, daß ein von einem einen mit einer Referenzflüssigkeit gefüllten Gefäß durchdringendes
Lichtbündel beaufschlagter photoelektrischer
Empfänger an jeweils den anderen Eingang der Verstärker angeschlossen ist, und daß der Ausgang des einen Verstärkers
mit einem elektrischen Antrieb zum Bewegen des Gefäßes und der Ausgang des anderen Verstärkers mit einer die Farbflotten-Temperatur
regulierenden Anordnung verbunden ist.
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Die Vorrichtung ermöglicht einen Aufζίehvorgang- von in einer
Farbflotte vorhandenen Farbkomponenten auf textile Gütern
der unabhängig von der Streuung des Lichtes an den Partikeln
in der Farbflotte Ist. Dazu wird die L!chtdurch!ässigkeit der
Farbflotte mit der einer Referenzflüssigkeit gleicher Zusammensetzung
verglichen, so daß die Streuung in beiden Medien von gleicher Größenordnung Ist,
Da der Aufziehvorgang stark von der Temperatur der Farbflotte
abhängig ist, wird aufgrund des Vergleichs der Lichtdurchlässigkeiten
in der Farbflotte und der Referenzflüssigkeit
die Temperatur durch eine Anordnung mit Steuerventilen zur
Wärmeübertragung reguliert. Ist die Referenzf!üssigkeit lichtdurchlässiger
als die Farbflotte, so wird dieser Energie zugeführt, bet Verringerung der Differenz wird die Energiezufuhr
gedrosselt. Sind die Lichtdurchlässigkeiten in beiden Medien
gleich oder ist die FarbfSötte sogar lichtdurchlässiger, so
erhält diese keine Energie mehr.
Durch diese kontfnuier!iehe Regelung befindet sich die Farbflotte
stets auf der Temperatur, die einen optimalen Aufziehvorgang gewährt.
Die Aufziehgeschwindigkeit aller Farbkomponenten auf das
textile Gut wird durch eine von 100 % auf 0 % stattfindende
Konzentrationsänderung der Referenzflüssigkeit vorgegeben.
Da die Schichtdicke und Konzentration äquivalente Größen sind,
durchdringt ein Lichtbündel das die Referenzflüssigkeit beinhaltende
Gefäß bei verschiedenen den Konzentrationen entsprechenden
Schichtdicken. Die Bewegungsgeschwindigkeit des
Gefäßes senkrecht zum Lichtbündel gibt dann die Aufziehgeschwindigkeit
vor.
In einer bevorzugten Ausführungsform werden die die Flüssigkeiten
durchdringenden Lichtbünde! auf photoelektrische
Empfänger gerichtet, deren Spannungen auf Verstärker gegeben werden. Der Ausgangsimpuls eines Verstärkers löst den Bewegungs-
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ablauf des die Referenzftüssigkeit beinhaltenden Gefäßes aus,
das des zweiten Verstärkers steuert über Rege I ventiI en die
Energiezufuhr zum Färbebehälter. Vorzugsweise wird Dampf als
wärmeübertragendes Medium verwendet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist außerdem den Vorteil
auf, daß intensitätsschwankungen der Lichtquelle den Färbevorgang
nicht beeinflussen, da die die Flüssigkeiten durchdringenden
Lichtbündel von einer Lichtquelle ausgehen. Weiterhin werden hierdurch auch auf die SignaI I eitungen auftreffenden
elektrischen und magnetischen Störungen vermieden.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel werden nur die
Wechselstromkomponenten der aus den photoelektrischen
Empfängern entnommenen Spannungen weiterverarbeitet, um Fehler
aufgrund einer Verstärkerdrift zu eleminieren. Ein Schwel I-wertdiskriminator
wird in den die Geschwindigkeit des Körpers
mit der Referenzflüssigkeit regelnden Stromkreis geschaltet,
so daß die Bewegung des Gefäßes unterbunden wird, wenn die LichtdurchIässigkett durch diesen größer wird als durch die
NebenschIußI eitung des Färbebehälters.
Um Fehler aufgrund temperaturabhängiger Streueinflüsse auszuschalten,
werden die Referenzflüssigkeit und die Farbflotte
auf gleicher Temperatur gehalten.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ei—
geben sich aus der folgenden Beschreibung der Zeichnung.
Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Aufbau einer Steuervorrichtung
für Farbflotten,
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Steuei—
vorrichtung für Farbflotten.
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Die Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau einer Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens von in einer Farbflotte vorhandenen
Farbkomponenten auf textile Güter. Diese sind in einem mit der Farbflotte gefüllten Färbebehälter 10 untergebracht.
An den Färbebehälter 10 ist eine Nebenschlußleitung
12 angeschlossen, durch die die Farbflotte aufgrund
des Druckunterschiedes an den Anschlußöffnungen des Färbebehälters
10 fließt. Um eine große Strömungsgeschwindigkeit
zu erzielen, kann in der Leitung 12 eine nicht dargestel I te Pumpe angeordnet sein.
Ein lichtdurchlässiger Teil 14 der Leitung 12 ist an einen
Meßkopf 16 angeschlossen. Der Meßkopf 16 setzt sich aus
einer Lichtquelle 18, aus Optiken 20 und 22 und einem photoelektrischen Empfänger 24 zusammen. Ein von der Lichtquelle
18 ausgehendes und von der Optik 20 parallel gemachtes Lichtbündel durchsetzt den lichtdurchlässigen Teil 14 der Leitung 12 und wird durch die Optik 22 auf den photoelektrischen
Empfänger 24 gerichtet. In einer Meßvorrichtung 26 befindet
sich ein im Schnitt dreieckig aussehendes, vorzugsweise keilförmig ausgebildetes Gefäß 28, ein Spalt 30, Optiken 32,
34 und ein photoelektrischer Empfänger 36. Das Gefäß 28 ist
mit einem Teil der als Referenzflüssigkeit vorgesehenen Farbflotte
in der vor dem Aufziehvorgang vorgegebenen Zusammensetzung
gefüllt. Das von der Lichtquelle 18 ausgehende Licht
wird durch den Spalt 30 eng begrenzt, durch die Optik 32 parallel gemacht, durchdringt dann das mit der Referenzflüssigkeit
gefüllte Gefäß 28 und wird schließlich von der Optik 34 auf
den photoelektrischen Empfänger 36 gebündelt.
Die photoelektrischen Empfänger 24 und 36 sind jeweils an
Eingänge von Verstärkern 38 und 40 angeschlossen, die
beispielsweise Verstärkungsfaktoren von 1000 bzw. 10 aufweisen.
Der Verstärker 38 liefert an seinem Ausgang eine Spannung, die einen nicht dargestellten elektrischen Antrieb
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42 in Betrieb setzt, um das Gefäß 28 in Richtung des Pfeils 44 zu kleinen Schichtdicken hin zu bewegen. Der elektrische
Antrieb 42 und die damit verbundene Bewegungsgeschwindigkeit
des Gefäßes 28 kann so eingestellt werden, daß sich das Gefäß 28 in gewünschter Zeit senkrecht gegen den von der Lichtquelle
18 ausgehenden Strahl von der Grundfläche bis zur Spitze bewegt.
Die von dem Verstärker 40 gelieferte Ausgangsspannung steuert kontinuierlich eine Anordnung 46, die nicht näher dargestellte
Steuerventile enthält, die zur Wärmeübertragung/vorzugsweise
mittels Dampf auf den Färbebehälter und damit verbundener Temperaturregelung
dienen. Gleichzeitig können weitere Heiz- und KühI Ieitungen an die Anordnung 46 angeschlossen sein.
Zu Beginn des Aufziehvorgangs wird mit Hilfe einer nicht
dargestellten elektrischen Schaltung oder mechanischer
Kei IversteI Iung die von den photoelektrischen Empfängern 24
und 36 ausgehenden Spannungen derart abgeglichen, daß an
den Ausgängen der Verstärker 38 und 40 keine SpannungsimpuI se
zu entnehmen sind. Gleichzeitig wird mit dem Aufheizen der Farbflotte begonnen. Mit zunehmender Temperatur nimmt die
Konzentration der Farbflotte ab. Dies bewirkt eine Änderung
der Lichtdurchlässigkeit und somit eine Spannungsänderung
am Ausgang des photoelektrischen Empfängers 24. Wird die dem
photoelektrischen Empfänger 24 entnommene Spannung größer
als die des ptofoeIektrisehen Empfängers 36, so liefert
der Verstärker 38 ein AusgangsimpuIs, der den nicht dargestellten
elektrischen Antrieb 42 einschaltet, und das Gefäß 28 bewegt sich in Richtung abnehmender Schichtdicken. Gleichzeitig
liefert der Verstärker 40 eine negative Ausgangsspannung, dfe auf die Anordnung 46 derart einwirkt, daß die Steuerventile
für die Dampfzufuhr zum Färbebehälter 10 geschlossen werden
und eine weitere Temperaturerhöhung verhindert.
Da sich das Gefäß 28 in Richtung abnehmender Schichtdicken
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bewegt, wird die ReferenzfIüssigkeit lichtdurchlässiger, da
Schichtdicke und Konzentration äquivalente Größen sind.
Damit nimmt die dem photoelektrischen Empfänger 36 entnommene
Spannung zu, wird schließlich größer als die des photoelektrischen Empfängers 24, so daß am Ausgang des Verstärkers
40 je nach Spannungsdifferenz am Eingang eine positive Spannung abgegeben wird. Diese beeinflußt nach ihrer
Größe die Steuerventile der Anordnung 46 und bewirkt ein
Einstellen der Temperatur auf einen Wert, der einen optimalen
Aufziehvorgang ermöglicht. Dadurch nimmt die Konzentration
im Färbebehälter 10 ab, die dem photoelektrischen Empfänger 24 entnommene
Spannung nimmt zu, die Spannungsdifferenz an den Eingängen
des Verstärkers 40 verändert sich derart, daß der Ausgangsimpuls kleiner oder sogar negativ wird und die Steuerventile
somit gedrosselt oder geschlossen werden. Ein Öffnen
der Steuerventile und damit verbundene Temperaturerhöhung
findet wieder statt, wenn der den photoelektrischen Empfänger
36 beaufschlagende Lichtstrahl das Gefäß 23 in geringerer
Schichtdicke durchdringt, so daß die entnommene Spannung größer als die des photoelektrischen Empfängers 24 wird.
Durch diese fortlaufende Änderung der Dampfzufuhr und damit verbundene
Temperaturänderung und -einstellung findet der Aufziehvorgang unter optimalen Bedingungen statt. Durch den
ständigen Vergleich der Lichtdurchlässigkeit in der Farbflotte
und der ReferenzfIUssigkeit entspricht die Konzentration
in der Farbflotte jeweils der durchleuchteten Schichtdicke
der Referenzflüssigkeit. Die Aufziehgeschwindigkeit selbst
wird durch den elektrischen Antrieb 42 und der damit verbundenen Bewegungsgeschwindigkeit des Gefäßes 28 vorgegeben.
Bei Gleichgewicht zwischen beiden Intensitäten wird der Antrieb
so lange außer Betrieb gesetzt, bis erneut eine Differenz entsteht,
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H - ». -2515Λ99
Nachdem das Gefäß 28 senkrecht das von der Lichtqielle 18
ausgehende Lichtbündel durchfahren hat, ist der Färbevorgang
beendet und die Steuerventile werden durch einen
nicht dargestellten Schalter unabhängig von der am Ausgang
des Verstärkers 40 entnommenen Spannung geschlossen.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 werden
nur die Wechselstromkomponenten der von den photoelektrischen
Empfängern 24, 36 entnommenen Spannungen weiterverarbeitet,
um Fehler aufgrund von Verstärkerdrift zu eleminieren. Dem
photoelektrischen Verstärker 24 sind ein Kondensator 48, ein
Verstärker 50, ein Kondensator 52, ein Verstärker 54 mit invertierendem Ausgang, ein Kondensator 56 und ein Widerstand
58, dem photoelektrischen Empfänger 36, ein Kondensator 60,
ein Verstärker 62, Kondensatoren 64, 66 und ein Widerstand 68 nachgeschaltet.
Die den Stromkreisen der photoelektrischen Empfänger 24,
36 entnommenen Spannungsdifferenzen werden einem Eingang eines Differenzverstärkers 72 zugeführt. Eingang 74 des
Differenzverstärkers 72 liegt an Bezugspunkt Masse.
Dem Differenzverstärker 72 sind ein Kondensator 76, ein Verstärker
78, ein Kondensator 80, ein Verstärker 82 und ein Gleichrichter 84 nachgeschaltet. Eine dem Gleichrichter 84
entnommene Spannung U dient zur Regelung der Steuerventile
der Anordnung 46, um die Temperatur in der Farbflotte auf
einen Wert einzustellen, der einen optimalen Aufziehvorgang
ermögIi cht.
Eine Wienbrücke 90 ist dem Verstärker 78 über Verbindungspunkte 86, 88 parallel geschaltet, um nur Spannungen mit
einer Frequenz weiter zu verarbeiten, die der Frequenz der Lichtqulle 18 entspricht.
Die von einem Verbindungspunkt 92 entnommene Spannung wird
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einem SchweI Iwertdiskriminator 94 zugeführt, an dessen Ausgang
der elektrische Antrieb 42 angeschlossen ist.
Die photoelektrischen Empfänger 24, 36 sind gleichzeitig an
jeweils einen Eingang eines Differenzverstärkers 96 angeschlossen,
dessen Ausgangsspannung den elektrischen Antrieb 42 mitsteuert.
Zu Beginn des Steuervorgangs wird das Gefäß 28 in Richtung
abnehmender Schichtdicke verschoben, so daß die Lichtdurchlässigkeit durch diesen größer wird als durch die Farbflotte.
Die dem Gleichrichter 84 entnommene Spannung U beeinflußt
die Steuerventile der Anordnung 46 und bewirkt, daß die
Farbflotte aufgeheizt wird. Die Steuerventile der Anordnung
46 können als ProportionaI venti Ie ausgebildet sein, so daß
die durch diese Ventile der Farbflotte zugeführte Energie proportional der Spannung U ist.
Der elektrische Antrieb 42 ist dann außer Betrieb gesetzt,
da dem SchweI Iwertdiskriminator 94 eine von 0 verschiedene
Spannung zugeführt wird und die Spannung des Differenzverstärkers 96 positiv ist. Erst wenn die Lichtdurchlässigkeit
in der Differenzflüssigkeit und in der Farbflotte gleich
sind, also dem Differenzverstärker 72 keine Spannung entnommen wird und der SchweI Iwertdiskriminator 94 keine Spannung
erhält, wird der elektrische Antrieb 42 in Betrieb gesetzt, so daß das Gefäß 28 in Richtung abnehmender Schichtdicke
bewegt wird. Der zuvor beschriebene Steuervorgang tritt
dann erneut ein.
Eine negative Ausgangsspannung des Differenzverstärkers 96
bewirkt, daß der elektrische Antrieb 42 des Gefäßes 28 unabhängig von der dem SchweI Iwertdiskriminator 94 zugeführten
Spannung in Betrieb gesetzt wird. Dieser Fall tritt bei
fehlerhaftem Betrieb der Steueranordnung ein, wenn die Lichtdurchlässigkeit
in der Farbflotte größer ist als in dem Gefäß 28.
- 10 -
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Ansonsten entspricht der Steuervorgang gemäß Fig, 2 dem
des AusführungsbeϊspieIs nach Fig. 1.
Das AusfUhrungsbeispiel gemäß Fig. 2 kann dahingehend
abgeändert werden, daß die von den photoelektrischen Empfängern 24, 26 weiterverarbeiteten Wechselstromkomponenten
getrennt den Eingängen 70, 74 des Differenzverstärkers 72 zugeführt werden»
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Claims (11)
- DIPL.-INQ. JOACHIM STRASSE, HANAU D1PL.-INQ. KLAUS QÖRQ, MÜNCHENHANAU · RÖMERSTR. 19 · POSTFACH 793 · TEL: (06181) 20803/20740 · TELEQRAMME: HANAUPATENT · TELEX: 4184782 pat MÜNCHEN 80 · QRAFINQER STRASSE 31 · TEL: (089) 405643 · TELEX· 522054 ostpaORIGINAL HANAUQuarzlampen GmbH Sto/Di - 1332Hanau/Main 14, März 19756326131 D 6Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens von in einer Farbflotte einzeln oder zu mehreren enthaltenen FarbkomponentenAnsprüche :Vorrichtung zur Steuerung des Aufziehens von mindestens einer in einer Farbflotte enthaltenen Farbkomponente durch Regelung der Temperatur in Abhängigkeit von der Durchlässigkeit der Farbflotte, in dem die Temperatur jeweils auf den für den Aufziehvorgang optimalen Wert eingestellt wird, dadurch gekennzei chnet, daß ein von einem die Farbflotte durchdringenden Lichtbündel beaufschlagter photoelektrischer Empfänger (24) an jeweils einen Eingang von Verstärkern (38, 72, 40, 96) angeschlossen ist, daß ein von einem einen mit einer Referenzflüssigkeit gefüllten Gefäß (28) durchdringendes Lichtbündel beaufschlagter photoelektrischer Empfänger (36) an jeweils den anderen Eingang der Verstärker (38, 72, 40, 96) angeschlossen ist, und daß der Ausgang des einen Verstärkers (38, 96)709812/0402BO 5a 11-10, 8a 36-01mit einem elektrischen Antrieb (42) zum Bewegen des Gefäßes (28) und der Ausgang des anderen Verstärkers (40, 72) mit einer die Farbflotten-Temperatur regulierenden Anordnung (46) verbunden ist,
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzei chnet, daß von den photoelektrischen Empfängern (24, 36) erhaltene Wechselstrom- oder Gleichstromkomponenten den Verstärkern (72, 40), von den photoelektrischen Empfängern (24, 36) erhaltene Gleichstromkomponenten den Verstärkern (38, 96) zugeführt werden.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich das die Referenzflüssigkeit beinhaltende Gefäß (28) mittels des elektrischen Antriebs (42) senkrecht zu dem den photoelektrischen Empfänger (36) beaufschlagenden Lichtbündel mit vorgegebener Geschwindigkeit in Richtung abnehmender Schichtdicken bewegt und die Aufziehgeschwindigkeit aller in der Farbflotte enthaltenen Farbkomponenten auf das textile Gut vorgibt,
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das im Schnitt dreieckige,vorzugsweise keilförmig ausgebildete Gefäß (28) mit einem Teil der als Referenzflüssigkeit vorgesehenen Farbflotte in der vor dem Aufziehvorgang vorgegebenen Zusammensetzung gefüllt ist.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Gefäß (28) enthaltene Referenzflüssigkeit auf gleicher Temperatur wie die Farbflotte gehalten ist.709812/0402
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t , daß die Anordnung (46) Steuerventile für eine Energiezufuhr zum Regulieren der Temperatur im Färbebehälter (10) enthält.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Anordnung (46) Heiz- und KühI Ieitungen zum Regulieren der Temperatur im Färbebehälter (10) angeschIossen sind.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e kennzei chnet, daß die die photoelektrischen Empfänger (24, 36) beaufschlagenden Lichtbündel von einer Lichtquelle (18) ausgehen.
- 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennze i chnet, daß eine mit einer der Lichtquelle (18) entsprechenden Frequenz von dem Differenzverstärker (72) entnommene Wechselspannung über ein Schaltelement (84) zum Steuern der Anordnung (46) gleichgerichtet ist.
- 10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Verstärker (96) und einem Schwel Iwertdiskriminator (94) entnommenen Spannungen den elektrischen Antrieb (42) steuern,
- 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2, 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß das die Referenzflüssigkeit enthaltende Gefäß (28) nur dann in Richtung abnehmender Schichtdickenbewegt wird, wenn die Lichtdurchlässigkeit durch dieses gleich der durch die Farbflotte ist.709812/0402
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