DE2513233A1 - Kronenverschluss und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents
Kronenverschluss und verfahren zu seiner herstellungInfo
- Publication number
- DE2513233A1 DE2513233A1 DE19752513233 DE2513233A DE2513233A1 DE 2513233 A1 DE2513233 A1 DE 2513233A1 DE 19752513233 DE19752513233 DE 19752513233 DE 2513233 A DE2513233 A DE 2513233A DE 2513233 A1 DE2513233 A1 DE 2513233A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- collar
- lock according
- edge
- tab
- tear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title description 6
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 11
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 239000002775 capsule Substances 0.000 claims description 5
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 3
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 3
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 3
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 2
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 208000000260 Warts Diseases 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000005224 forefinger Anatomy 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 201000010153 skin papilloma Diseases 0.000 description 1
- 238000009987 spinning Methods 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 239000005028 tinplate Substances 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/32—Caps or cap-like covers with lines of weakness, tearing-strips, tags, or like opening or removal devices, e.g. to facilitate formation of pouring openings
- B65D41/40—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts
- B65D41/42—Caps or cap-like covers adapted to be secured in position by permanent deformation of the wall-engaging parts made of relatively-stiff metallic material, e.g. crown caps
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/38—Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
- B21D51/383—Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures scoring lines, tear strips or pulling tabs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/38—Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
- B21D51/44—Making closures, e.g. caps
- B21D51/48—Making crown caps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Boswell Establishment in Vaduz (Liechtenstein)
Kronenverschluß und Verfahren zu seiner Herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kronenverschluß mit einem ungewellten Kragen, dessen Rand durch Einschnitte
unterbrochen ist, sowie auf ein Verfahren zu seiner Herstellung.
Derartige Kronenverschlüsse sind aus der Deutschen Patentschrift 1 283 693 bekannt. Anstelle eines gewellten
scharfen Randes der herkömmlichen Kronenverschlüsse haben diese bekannten Verschlüsse einen durch regelmäßig über
den Umfang verteilte Einschnitte unterbrochenen Bördelrand, mit dem durch Zusammendrücken die Verriegelung herbeigeführt
wird, wobei die durch die Einschnitte voneinander getrennten Kragenabschnitte schließlich einen im wesentlichen ununterbrochenen
Rand bilden.
509881/0289
Ein besonderer Vorteil dieser Art Kronenverschlüsse liegt darin, daß sie eine erhöhte Dichtigkeit ergeben, die
sie geeignet macht, auch für Lebensmittel verwendet zu werden, die nach ihrer Abfüllung eine Hexßsterilisation
erfahren, unter welcher im Inneren des betreffenden Behälters ein erhöhter Druck auftritt. So ist es unter anderem
möglich, die betreffenden Kronenverschlüsse auch zum Verschließen von Konservendosen zu verwenden, wie dies in der
Deutschen Offenlegungsschrift 1 607 832 beschrieben ist.
Ein Bedürfnis, einen eingesetzten Deckel, dessen Öffnung einen Dosenöffner erfordert, durch einen ungefährlicheren
und dennoch dichten Verschluß zu ersetzen, ist offensichtlich. Ebenso nimmt aber der Benutzer nicht gerne den Umstand
in Kauf, für das Öffnen einen Löffelstiel oder einen eigenen Öffner für das Lösen eines Verschlusses verwenden zu müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Beibehaltung der Vorteile der bekannten Verschlüsse der eingangs genannten
Art, wie insbesondere ihrer außerordentlichen Dichtigkeit, ihrer leichten Anbringbarkeit und ihrer geringen Herstellungskosten,
die Verwendung jedes Hilfsmittels zum Öffnen zu erübrigen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
ein Kronenverschluß der eingangs genannten Art an einem Abschnitt des Kragens eine über den übrigen Rand hinausreichende
Aufreißlasche besitzt und daß eine Aufreißlinie vom Kragenrand hinweg zunächst neben der Lasche nach einwärts und sodann
in der Nähe des Kragenansatzes nach der Seite des gegenüberliegenden Laschenrandes längs einem Kreisbogen über mindestens
einen Teil des Umfangs im wesentlichen parallel zu dem Kragenrand verläuft.
5098 8 1/0289
Es gibt zwar bereits verschiedene Arten von aus Blech hergestellten Verschlußkapselnjzum leichten Öffnen, die,
mit einem Aufreißring ausgestattet, ein Aufreißen des Bleches entlang einer Kerb- oder sonstigen Schwächungslinie
erlauben, doch tritt diese Linie gewöhnlich zumindest teilweise im Boden der Kapsel auf, so daß sich an der
Aufreißstelle eine verletzungsgefährliche scharfe Kante bildet. Die Herstellung solcher Verschlußkapseln ist häufig
umständlich und von nicht unerheblichen Metallverlusten begleitet, und zudem ergeben sie nicht immer die gewünschte
Dichtigkeit. Vor allem sind sie nicht geeignet, den eingesetzten Deckel einer Konservendose zu ersetzen.
Es wurde zwar auch bereits vorgeschlagen, einen Kronenverschluß der eingangs genannten Art mit einer Aufreißlinie
und einem entsprechend angebrachten Aufreißring zu versehen, doch befand sich auch hier diese Aufreißlinie im Boden des
Verschlusses, so daß beim öffnen auf dem betreffenden Behälter zusammen mit dem Kragen des Verschlusses ein scharfkantiger,
ringförmiger Bodenrest zurückblieb, an dem, etwa beim Auslöffeln des Behälterinhalts oder beim Lecken eines
Kindes eine Verletzungsgefahr bestand.
Mit dem erfindungsgemäßen Kronenverschluß ist diese Gefahr
beseitigt, da er beim öffnen in seiner Gesamtheit entfernt wird und zudem noch, bei geeigneter Anbringung der
Aufreißlinie, die Dichtung etwas über die Reißkante um den Verschlußboden herum hervortritt. Hinzukommt, daß aber der
geöffnete Verschluß auch wieder provisorisch auf den Behälter aufgesetzt werden kann, um den letzteren zu verschließen.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung eines
solchen Verschlusses, bei dem in üblicher Weise entsprechende Ronden aus einem Blech ausgeschnitten und danach der Kragen
-4-509881 /0289
aufgebogen und die Dichtung angebracht wird, sieht vor, daß die Ronden in solcher Anordnung nebeneinanderliegend
aus dem Blech ausgeschnitten werden, daß die Aufreißlaschen in den sternförmigen Zwischenräumen zwischen den Ronden
liegen, und daß die Aufreißlinie noch vor dem Aufbiegen des Kragens hergestellt wird.
Dieses Verfahren erfordert keinerlei Änderung an den gegenwärtigen Maschinen für die Herstellung und Anbringung
von Kronenverschlüssen der eingangs genannten Art.
Noch vor dem Aufbiegen des Kragens können die Laschen im Bedarfsfall mit einem Aufreißring versehen werden. Ihre
Breite entspricht vorzugsweise etwa zwei der übrigen, durch die Einschnitte voneinander getrennten Kragenabschnitten.
Bei dieser Bemessung wird zum einen eine genügende Festigkeit der Lasche erreicht, zum anderen die Abdichtung nicht
in Frage gestellt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Beispielen unter Bezug auf die Figuren näher erläutert. Von diesen zeigt
Fig. 1 ein Blech, auf dem die daraus auszuschneidenden Ronden für die Herstellung erfindungsgemäßer Kronenverschlüsse
mitsamt ihrea Einschnitten und Aufreiß-.linien
aufgezeichnet sind,
3"ige 2- sIe© Draufsicht auf einen Teil einer ausgeschnittenes
Eonde samt Aufreißliaie und angebrachtem Aufreißring 9
l"igs 3 ».ine pe&'spektivisefe© Teilamsielit ©ines ©rfiadwags«
gemäßen Eronenverschlusses nach dea öffnen,
Fig. 4 eiiien T@ilschnitt durch einen auf dem betreffenden
Behälter angebrachten erfindungsgemäßen Kronenver-
and
isat eisaer Eonde für eiaea sa"-fiadnags-•remäEen
Verschluß In einer etwas anderen Ausführung.
509881/0289
Aus Fig. 1 gehen die wesentlichen Schritte des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens hervor. Aus einem Blech 1,
beispielsweise einem Aluminiumblech oder einem Weißblech, werden entsprechend den eingezeichneten Randlinien die
Ronden 2, 3, 4, 5, 6 usw. ausgeschnitten. Man sieht, daß dabei die damit einstückigen Aufreißlaschen 2a, 3a, 4a, 5a,
6a usw. ohne irgendeinen Materialverlust aus den sternförmigen Zwischenräumen zwischen den einzelnen Ronden ausgeschnitten
werden. Die Herstellung der den wesentlichen Teil der Aufreißlinien bildenden Kerblinien 2b, 3b, 4b, 5b, 6b usw.
erfolgt noch auf dem flachen Blech. Diese Linie beginnt mit einem tieferen Einschnitt neben der Lasche, in diesem Beispiel
in etwa radialer Richtung. Dann setzt sie sich parallel zum Rand der Ronde nach der Seite des gegenüberliegenden
Laschenrandes längs einem Kreisbogen fort, dessen Länge nicht kritisch ist. Er muß lediglich lang genug sein, um
den Kragen des Verschlusses so weit abziehen zu können, daß der Verschluß von dem damit verschlossenen Behälter abhebbar
ist, wozu es unter Umständen allein schon genügt, ein im Inneren des Behälters herrschendes Vakuum zu zerstören.
Gemäß der insbesondere in Fig. 2 gezeigten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht der am Rande der
Aufreißlasche 2c auftretende, nach einwärts verlaufende Teil der Aufreißlinie zur Gänze aus einem V-förmigen Einschnitt
anstelle eines der Einschnitte 7, 8 usw., durch die der Rand des Verschlusses im übrigen unterbrochen wird.
Anschließend wird die Aufreißlinie von einer Kerblinie in Form eines ggf. kompletten Kreisbogens gebildet, was ihre
Herstellung erleichtert. Der V-förmige Einschnitt, der tiefer ist als die Einschnitte 7, 8 usw. erleichtert den
Beginn des Aufreißens. Die Tiefe der Kerblinie beträgt beispielsweise 8/10 der Blechstärke.
-6-
509881 /0289
Nach dem Ausschneiden der Ronden nach Fig. 1 mitsamt den Einschnitten, wie z.B. 7 und 8, die anschließend die
erforderlichen Zwischenräume zwischen den einzelnen Abschnitten des Kragens bilden, bringt man, beispielsweise
durch einen Niet 9a oder durch Elektroschweißung, einen Aufreißring 9 an der Lasche 2a an. Stattdessen kann auch
mit dem Ausschneiden der Lasche mit einer kreisförmigen Durchbrechung dieser selbst ein Aufreißring einstückig
mit der Lasche hergestellt werden (vergl. Fig. 5), oder es kann diese eine zwischen Daumen und Zeigefinger zu erfassende
Bördelung erhalten.
Aus Fig. 2 ist ferner ersichtlich, daß die Breite A-B der Lasche etwa der zweifachen Breite der durch die Einschnitte
7, 8 usw. gebildeten Randabschnitte entspricht. Auf diese Weise können ggf. mit dem Aufbiegen des Kragens
durch Drücken oder Walzen gebildete Einbuchtungen, wie z.B. die warzenförmigen Einbuchtungen 11 und 12 in Fig. 3,
ringsherum ihre normale Lage einnehmen. Wie aus Fig. 3 gleichfalls ersichtlich, können die zwischen den Einschnitten
7, 8 usw. liegenden Randabschnitte 10 umgebördelt werden, um die Verletzungsgefahr weiterhin zu verringern
und die betreffenden Kragenabschnitte mit den Einbuchtungen zu versteifen. Durch die Lasche 2a werden lediglich zwei
dieser umgebördelten Randabschnitte unterdrückt, während die Ausbildung der übrigen nicht beeinträchtigt wird.
Natürlich könnte die Breite A-B der Lasche auch etwa das Ein- oder Dreifache derjenigen der Randabschnitte 10 betragen,
jedoch hat es sich gezeigt, daß durch die zuvor angegebene Breite zum einen noch eine vollkommene Dichtigkeit, zum
anderen eine ausreichende Festigkeit der Lasche erreicht wird.
-7-
5098 8 1/0289
Mit Hilfe eines herkömmlichen Drück- oder Walzwerkzeugs,
das ggf. zugleich zur Herstellung der Einbuchtungen und Bördelungen dient, werden die etwa nach Fig. 2 vorbereiteten
Ronden in ihre endgültige Form gebracht. Vorzugsweise treten hinter jedem der umgebördelten Randabschnitte 10 zwei Einbuchtungen
auf, die sich in gleicher Teilung über die Lasche hinweg fortsetzen.
Vor oder nach dem letzten Formprozeß wird in die damit gebildete Verschlußkapsel eine herkömmliche elastische
Dichtung 13 eingebracht. Diese wird durch die Einbuchtungen 11, 12 usw. oder ähnliche Einschnürungen an den zu verschließenden
Behälter angepreßt. Dabei ergibt sich ein gewisser Hebeleffekt dadurch, daß sich die Einbuchtungen oder dergl. unter
den Wulstrand des Behälters schieben, wobei eine Versteifung durch die umgebördelten Randabschnitte 10 zustatten kommt,
mit denen ein Aufbiegen unter dem Einfluß des Innendrucks erschwert wird.
Fig. 4 zeigt eine mit einem solchen Verschluß verschlossene Konservendose R, wobei bei 11a ein zwischen zwei Einbuchtungen
liegender Kragenabschnitt zu sehen ist, während 11b das Innenprofil einer solchen Einbuchtung bezeichnet. Wie ersichtlich,
ist der Dosenrand um die zu verschließende Öffnung herum nach außen umgebördelt, um einen für den Angriff der
Einbuchtungen geeigneten Wulst zu ergeben. Ebenso könnte natürlich auch eine an ihrer Mündung entsprechend geformte
Flasche oder dergl. verschlossen werden. Auch an der Stelle der Aufreißlasche 2a treten unverändert die Einbuchtungen auf,
so daß die Abdichtung durch die Lasche nicht in Frage gestellt wird. Ebensowenig wird die Operation des Verschließens durch
die Lasche beeinflußt.
In Fig. 3 ist die Lasche mit dem anschließenden Kragenabschnitt
in einer Position gezeichnet, die sie beim Öffnen
50988 1/0289
nach dem Aufreißen entlang der Linie 2b einnimmt. 2d bezeichnet die Linie, mit welcher der Kragen an den Boden
anschließt. In Fig. 4 bezeichnet der Pfeil F die Position der Linie 2b. Man erkennt daraus, daß beim Aufreißen des
Verschlusses der Rand der Dichtung 13 freigelegt wird, der infolge seiner Elastizität sodann etwas über die Linie 2b
hervortritt und so eine Berührung der scharfen Reißkante verhindert. Vor dem Aufreißen ist die betreffende Kerblinie,
die vorzugsweise auf der Innenseite der Verschlußkapsel auftritt, durch die Dichtung 13 gegen Korrosion geschützt.
Vorzugsweise wird, wie des weiteren aus Fig. 5 ersichtlich, die Lasche etwas schräg, nämlich in Gegenrichtung zu dem
bogenförmigen Abschnitt der Aufreißlinie (Kerblinie) 2b geneigt, angeordnet, um dem Benutzer anzudeuten, in welcher
Richtung der Aufreißvorgang zu erfolgen hat. Diese Neigung mag in Fig. 5 etwas übertrieben sein. Wie gesagt, zeigt die
gleiche Figur des weiteren, wie ein Aufreißring 9 mit der Lasche integriert sein kann.
- Patentansprüche
0 9 3 8 1/0289
Claims (11)
- PatentansprücheKronenverschluß mit einem ungewellten Kragen, dessen Rand durch Einschnitte unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet , daß er an einem Abschnitt des Kragens eine über den übrigen Rand hinausreichende Aufreißlasche (z.B. 2a) besitzt und daß eine Aufreißlinie (2c, 2b) vom Kragenrand hinweg zunächst neben der Lasche nach einwärts und sodann in der Nähe des Kragenansatzes nach der Seite des gegenüberliegenden Laschenrandes längs einem Kreisbogen über mindestens einen Teil des Umfangs im wesentlichen parallel zum Kragenrand verläuft.
- 2. Kronenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Aufreißlinie (2c, 2b) bis etwa zu ihrem bogenförmigen Abschnitt (2b) hin aus einem vorzugsweise V-förmigen Einschnitt und daran anschließend aus einer Kerblinie besteht.
- 3. Kronenverschluß nach Anspruch 1 oder 2; dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Kerblinie auf der Innenseite der Verschlußkapsel auftritt.
- 4. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Laschenbreite (A-B) etwa der zweifach3n Breite der übrigen, durch die Einschnitte (z.B. 7, 8) abgeteilten Kragenabschnitte entspricht .
- 5. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Kragen in Umfangsrichtung nebeneinanderliegende, warzenförmige Einbuchtungen (z.B. 11, 12) aufweist, die sich über die Lasche (z.B. 2a) hinweg fortsetzen.-10-SG988 1 /0289
- 6. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der Rand aller Kragenabschnitte bis auf den die Lasche (2a) aufweisenden Kragenabschnitt zwischen den Einschnitten (z.B. 7, 8) umgebördelt ist.
- 7. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Lasche (2a) etwas in Gegenrichtung zu dem bogenförmigen Abschnitt (2b) der Aufreißlinie geneigt angeordnet ist.
- 8. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Lasche (2a) mit seinem übrigen Teil einstückig ausgebildet ist.
- 9. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß am Ende der Lasche (2a) ein separater Aufreißring (9) angebracht ist.
- 10. Kronenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß der bogenförmige Abschnitt (2b) der Aufreißlinie an einer Stelle innerhalb des Außenrandes der Dichtung (13) auftritt.
- 11. Verfahren zur Herstellung eines Kronenverschlusses nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei entsprechende Ronden aus einem Blech ausgeschnitten werden, wonach der Kragen aufgebogen und die Dichtung angebracht wird, dadurch gekennzeichnet , daß die Ronden (2, 3, 4, 5, 6) in solcher Anordnung nebeneinanderliegend aus dem Blech (1) ausgeschnitten werden, daß die Laschen (2a, 3a, 4a, 5a, 6a) in den sternförmigen Zwischenräumen zwischen den Ronden liegen, und daß die Aufreißlinien (2b, 3b, 4b, 5b, 6b etc.) noch vor dem Aufbiegen des Kragens hergestellt werden.S09881/0289Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7420118A FR2274515A1 (fr) | 1974-06-11 | 1974-06-11 | Capsule " couronne " a ourles discontinus et a ouverture facile et procede pour sa fabrication |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2513233A1 true DE2513233A1 (de) | 1976-01-02 |
Family
ID=9139879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752513233 Pending DE2513233A1 (de) | 1974-06-11 | 1975-03-25 | Kronenverschluss und verfahren zu seiner herstellung |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5116180A (de) |
| AU (1) | AU7862075A (de) |
| BE (1) | BE826048A (de) |
| BR (1) | BR7501306A (de) |
| DE (1) | DE2513233A1 (de) |
| DK (1) | DK102775A (de) |
| FR (1) | FR2274515A1 (de) |
| IT (1) | IT1034116B (de) |
| SE (1) | SE7502087L (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107755576A (zh) * | 2017-11-23 | 2018-03-06 | 烟台亿拉得包装科技股份有限公司 | 易拉瓶盖一出n对成型装置及其成型方法 |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS52147651U (de) * | 1976-05-04 | 1977-11-09 | ||
| SE436192B (sv) * | 1978-02-27 | 1984-11-19 | Wicanders Korkfabriker Ab | Upprivningsbar forslutningskapsyl |
| JPS62132930U (de) * | 1986-02-17 | 1987-08-21 | ||
| JPH0424835Y2 (de) * | 1986-02-25 | 1992-06-12 | ||
| IT201700062510A1 (it) * | 2017-06-07 | 2018-12-07 | Pelliconi & C Spa | Metodo per la realizzazione di un tappo, tappo cosi’ ottenuto e mezzi per l'attuazione del metodo. |
-
1974
- 1974-06-11 FR FR7420118A patent/FR2274515A1/fr not_active Withdrawn
-
1975
- 1975-02-25 SE SE7502087A patent/SE7502087L/ not_active Application Discontinuation
- 1975-02-27 AU AU78620/75A patent/AU7862075A/en not_active Expired
- 1975-02-27 BE BE153798A patent/BE826048A/xx unknown
- 1975-03-05 BR BR7501306A patent/BR7501306A/pt unknown
- 1975-03-07 IT IT2105875A patent/IT1034116B/it active
- 1975-03-12 JP JP50030630A patent/JPS5116180A/ja active Pending
- 1975-03-13 DK DK102775A patent/DK102775A/da unknown
- 1975-03-25 DE DE19752513233 patent/DE2513233A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107755576A (zh) * | 2017-11-23 | 2018-03-06 | 烟台亿拉得包装科技股份有限公司 | 易拉瓶盖一出n对成型装置及其成型方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2274515A1 (fr) | 1976-01-09 |
| BR7501306A (pt) | 1976-11-30 |
| IT1034116B (it) | 1979-09-10 |
| JPS5116180A (de) | 1976-02-09 |
| AU7862075A (en) | 1976-09-02 |
| DK102775A (da) | 1975-12-12 |
| BE826048A (fr) | 1975-06-16 |
| SE7502087L (sv) | 1975-12-12 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2365836A1 (de) | Verfahren zum herstellen eines auf einen dosenkoerper auffalzbaren dosendeckels | |
| DE3323009C2 (de) | ||
| DE2251563A1 (de) | Verschlussdeckel fuer einen behaelter | |
| DE2633732A1 (de) | Abschlusselement zur dichten verbindung mit einem behaelterkoerper | |
| DE2525047A1 (de) | Leicht zu oeffnender behaelterteil und verfahren und vorrichtung zu dessen herstellung | |
| DE3501386A1 (de) | Dosenstirnwand mit unverlierbarem reissband | |
| DE2736833A1 (de) | Sicherheitsverschluss und behaelter- anordnung, insbesondere kindersicherer behaelterverschluss | |
| DE68908830T2 (de) | Leicht zu öffnende Flaschenkapsel aus Aluminiumfolie sowie Verfahren zu ihrer Herstellung. | |
| DE2253446A1 (de) | Aerosoldose | |
| DE1432095A1 (de) | Behaelterverschlusskappe und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1809000C3 (de) | Behälter mit Vollaufreißdeckel aus Blech | |
| DE3139623C2 (de) | Aufreißdeckel für Behälter, insb. Getränkedosen | |
| DE3510105A1 (de) | Behaelter mit zugaufreisslasche fuer ein leichtes oeffnen sowie verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2366001A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ausbildung eines mit dem finger zu oeffnenden behaelter-verschlusses | |
| DE2209402A1 (de) | Aufreißverschluß mit Verstärkungsrippe | |
| DE69926660T2 (de) | Endverschluss mit verbesserter nicht-abtrennbarer aufreisslasche | |
| DE2513233A1 (de) | Kronenverschluss und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE60133635T2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines leicht zu öffnenden Deckels für Behälter | |
| DE2328363B2 (de) | Rollrand an einem druckbehaelter sowie verfahren und werkzeug zu seiner herstellung | |
| DE1935777A1 (de) | Vorrichtung zum OEffnen von Kapselverschluessen | |
| DE3515812C2 (de) | ||
| DE1586449A1 (de) | Verfahren zum Vorkerben eines metallenen Behaelterdeckels | |
| DE2406349C3 (de) | Behälterdeckel mit einer von Hand abreiBbaren Eindrücklasche und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE1482520B2 (de) | Leichtmetall-verschlusskappe fuer behaelter | |
| EP3292051B1 (de) | Deckel für eine getränkedose |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OHJ | Non-payment of the annual fee |