DE1586449A1 - Verfahren zum Vorkerben eines metallenen Behaelterdeckels - Google Patents
Verfahren zum Vorkerben eines metallenen BehaelterdeckelsInfo
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Description
.·'.-■■ PATENTANWÄLTE
Aluminum Company of America in Pittsburgh, Fenn. / V.St.A.
Verfahren zum Vorkerben eines metallenen Behälterdeekels
öle Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum
Vorkerbsn eines metallenen Bahälterdeokels, bei welchem
in dem auf einen Amboß gelegt-en Behälterdeckel mit Hilfe
einer Vorkerbungsrippe eine Vorkerbungslinie gebildet wird,
die sieh Ug zu einer beträhtlichen Tiefe in das Metall
«»streckt s um ein Aufreißfeld eu definieren·
·■ !| * , Ί '„Λ;
Solche Verfahren und dadurch hergestellte Behälterdeckel
sind aus den USA-Patentschriften 3 251 5O3 und 3 25^ 79O bekannt. Mit ihnen wird die Möglichkeit geschaffen,
unter Aufbieten einer recht geringen Kraft eine sauber begrenzte Öffnung herzustellen, die durch das Aufreißfeld
bestimmt wird.
Es ist darüber hinaus bekannt, dem Deckel, insbesondere
innerhalb des Aufreißfeldes, durch Prägen eine Profilierung zu geben, mit der ein Werfen sowie eine Faltenbildung
des Deckels Verhindert werden sollen. Zur Einbringung
der Vorkerbungslinie wie der Profilierung können Prägewerkzeuge nit mehreren, teils iffallel verlaufenden rippenartigen
Vorsprüngen Verwendung finden.
Aufgabe der Erfindung ist es, das beicer Herstellung
der Vorkerbungslinien in Folge der damit verbundenen Material
Verdrängung häufige Einreißen des Metalls zu verhindern·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Vorkerbungslinie zunächst nur teilweise gebildet wird, wobei das Metall in Querrichtung zur Vorkerbungslinie
zu fließen vermag, und daß anschließend während der weiteren Herstellung der Vorkerbungslinie Ms zu ihrer
gewünschten Endtlefe das Metall in inmittelbarer Nähe der
Vorkerbungalinie mit Hilfe mindestens eines Prägevor-Sprungs
eingeprägt wird« um den FIuB des durch die Vbrkerfcungsripp«
verdrängten Metalls zu beschränken.
Ib folgenden wird die Brfindung anhand &er beigefügten Ze ichnusgen näher erläuterte
In den Zeichnungen zelgen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen fertigen Behälterdeckel,
der gemäß der Erfindung hergestellt worden 1st;
Fig. 2 einen Querschnitt in vergrößertem Maßstab an der
Linie H-II von Fig. 1;
eine Draufsicht auf einen Behälterdeckel mit einer anderen Vorkerbungsform, bevor die Zuglasche am
Heißende des Aufreißfeldes befestigt worden ist, damit die Form des vorgekerbten Feldes besser zu
sehen ist;
Fig· ty- eine bruchstückhafte «oiuerschnittsansicht im stark
vergrößerten Maßstab,.welche einen vorher hergestellten Deckel zeigt, der in dem Vorkerbungswerk-
- -- zeug sitzt, und zwar vor dem VorkerbungsVorgang,
bei welchem ein dem Aufreißfeld entsprechender einheitlicher Vorkerbungslinienzug im Behälterdeckel
angebracht wird;
Fig. 5 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1J-, welche Jedoch das
Werkzeug im geschlossenen Zustand am Ende des Vorkerbungsvorgangs darstellt;
Fief. 6 eine vergrößerte Ansicht des die Vorkerbung ausführenden Teils des Werkzeugs im *bschlossenen Zustand,
λ-ielche die Hichtung des Metallflusses während
des Vorkerbungsvorgangs darstellt; und
Fig. 7 eine bruchstückhafte Ansicht in stark vergrößertem
Maßstab, welche die Vorkerbungsverbindung von Fig.
zeigt.
5/0230 bad
In Fig. 1 und 2 ißt ein Deckel mit einer gewöhnlichen
versetzten Aufreißfeldform für runde Behälter oder Dosen gezeigt. Der Deekel besitzt eine flache Scheibe 10, eine
nach oben gerichtete ringförmige Wandung 11 und einen gebördelten Befestigungs- und Dichtungsrand 12, der an seiner
Unterseite ein Dichtungsmaterial aufnehmen kann und mit einem Doppelsaum oder in anderer geeigneter Weise an einem
Ende eines Behälterkörpers befestigt werden kann. Derartige Deckel können in der üblichen Weise auf Form gestanzt werden
und stellen eine bevorzugte Ausführungsart von Deckeln dar, an denen leichtgängige Öffnungseinrichtungen im flachen
Teil derselben angebracht werden können.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte Offnungeeinrichtung besitzt
ein Aufreißfeld in Form eines Heißstreifens 13» der
sich entlang der Wandung 11 teilweise um den Deckel erstreckt, und ein nach innen gerichtetes Anfangsende 14 aufweist,
die alle in der Oberfläche der Scheibe 10 vorgezeichnet sind, und zwar durch eine Vorkerbung, die durch teilweises
Durchstanzen durch die Dicke des Metalls der Scheibe hergestellt ist. Der Linienzug der Vorkerbung besitzt
nur beispielhaften Charakter, und es sind viele verschiedene Linienzüge denkbar, die bei solchen leicht zu öffnenden
Behältern verwendet werden können. Eine Zuglasche l6 1st
am Anfangsende 14 mit Hilfe einer geeigneten Einrichtung
befestigt. Die Zuglasche kann aus hartem oder flexiblem, nicht-elastischen Material hergestellt sein. Flg. 1 und 2
zeigen eine harte, ringförmige Zuglasche, die mit Verstärkungsrippen 23 versehen ist. Die übliche Befestigung der
Zuglasche am -Behälterdeckel erfolgt mittels einer integralen Niete 15, die aus dem Metall des Behälterdeckels herausgeformt
ist, so daß die Deckelwandung durchgehend ist
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_ C —
und im Metall keine Unterbrechung vorhanden 1st, wodurch ein hermetisch abgeschlossener Behälter sichergestellt
wird. Die Zuglasche 16 kann jedoch mit dem Anfangsende 14
des Aufreißfeldes, durch Schweißen, Löten, eine gesonderte Niete oder durch jede andere geeignete Befestigungseinrichtung verbunden werden.
Der Behälterdeckel ist entlang der Linie 19 eingekerbt.
Die Linie 19 hat ihren Ausgangspunkt in der Nähe des Zentrums der Scheibe 10 und erstreckt sich bogenförmig von dort aus
zur Außenkante des Behälterdeckels zu einem Punkt Y. und dann entlang der aufrechten Wandung 11 um den gesamten Umfang. Die zweite oder innere Vorkerbungslinie 20 beginnt
ebenfalls in der Nähe des Zentrums des Behälterdeckels.
Die erste Vorkerbungslinie 19 und die zweite Vorkerbungslinie 20 sind um den Nietenschaft herum bei 21 miteinander
verbunden,'um das anfängliche Einreißen des Metallbehälterdecköls zu erleichtern· Die innere Vorkerbungslinie 20
endet an einem Punkt ^Q und ein dazwischenliegender felsteil
%1 aus unverändertem Metall verbindet die zentrale
fläche der Scheibe 22 und die äußere Vorkerbungslinie 19·
Infolgedessen wird während des Öffnens des Behälters die
Aufreißkraft, wenn der Punkt kQ. erreicht ist, auf die äußere Vorkerbungslinie 19 übertragen und das Aufreißen setzt
sich längs des Restes der Linie 19 fort, so daß vom Behälter
die gesamte von der äußeren Vorkerbungelinie 19 umgebenden
Fläche entfernt werden kann, wodurch ein ungehinderter Zugang zum Behälterinhalt ermöglicht wird·
Pig· 3 zeigt eine andere Vorkerbungsltttienform für
Behälterdeckel, bevor die Zuglasche angebr^Qht wird. Die
-6-
003815/0230 Önltäl'NAL JHSPECTEO
einzige durchgehende Vorkerbungslinie 23 erlaubt eine Entfernung des Feldes 2k, nachdem die Vorkerbungslinie angerissen ist, indem an der Zunge 25 vermittels einer nicht
gezeigten Lasche gezogen wird, die mit Hilfe einer Niete 15 am Aufreißfeld befestigt ist.
Für die Vorkerbung des Behälterdeckels wird unabhängig von der Form des Vorkerbungslinienzugs ein Stanzwerkzeug
ähnlich demjenigen, wie es in den Fig. 4, 5 und. 6 gezeigt
ist, verwendet. Das Werkzeug besteht aus einem oberen Stempel 26 und einem unteren Amboß 27, der eine flache
Oberfläche 36 aufweist, die für die Behälterdeckelscheibe
10 ein Widerlager abgibt. Der obere Stempel 26 besitzt
eine Kerbungsrippe 28, die von seiner unteren Fläche 3^
nach unten vorspringt. Zwecks einer langen Lebensdauer des Werkzeugs und guten Vorkerbungseigenschaften besitzt die
Kerbungsrippe im vertikalen Querschnitt eine abgestumpfte V-Form mit einer flachen unteren oder Arbeitsoberfläche 29,
die eine Verdrängungsvorkerbung bewirkt, was im unterschied zu einer Schneide- oder Scherungsvorkerbung steht, die durch
Vorkerbungswerkzeuge mit Messerkanten hergestellt werden. Bitte Vorkerbung durch die Dicke des Metalls, so daß eine
Bestdicke von ungefähr 0,1 mm bestehen bleibt, ist normalerweise bei Aluminiumdeekeln mit einer Ausgangsdicke von
ungefähr 0,25 nu» erwünscht. Jedoch hängen die Abmessungen
der Arbeitsoberfläche 29 und die Höhe der Bippe, um eine gewünschte Form und Tiefe der Vorkerbung zu erzielen, von
der Art des verwendeten Metalls oder der verwendeten Legierung und der Dicke des vorzukerbenden Metalls ab·
Bs wurde beim Vorkerben mit der oben beschriebenen
VorkerlHingerippe festgestellt» daß das Metall i» einer
Biehtung, die im wesentlichen senlcrecht zu einer vertika<-
009815/023 0, ,^
INSPECTED
len, die Vorkerbungsrippe longitudinal schneidende Ebene
verläuft, gequetscht wirdj diese Ebene ist in Fig. 6 als
Linie A-B eingezeichnet· Bei der Herstellung des Werkzeuge ist es sehr schwierig, die Abmessungen der Vorkerbungsrippe über ihre gesamte Länge konstant zu halten. In Jenen
Bereichen einer Vorkerbungslinie, die nach einem geraden
Abschnitt gekrümmt sind, wie z.B. der gekrümmte Abschnitt,
der in Fig. 3 mit X bezeichnet wird, ist die Abmeesungskontrolle
besonders schwierig und oftmals unmöglich. Das unregelmäßige Quetschen des Metalls während des Vorkerbungsvorgangs,
-das durch diese leichten Unvollkommenheiten in der Vorkerbungsrippe verursacht wird, bringt in das Metall
unkontrollierte Spannungen, die, wenn sie jenseits der Zugfestigkeit des Metalls liegen, ein Brechen verursachen.
Dies muß natürlich vermieden werden, da sonst eine hermetische Abdichtung nicht erzielt wird, wenn der Behälterdekkel
auf einem Behälter befestigt wird.
' Die oben erwähnten Schwierigkeiten werden gemäß der
Erfindung dadurch vermieden, daß in der Nachbarschaft der
Hippe 28 ein Vorsprung mit einer geringeren vertikalen Tiefe als die Rippe geschaffen wird. Ein solcher Vorsprung
kann an einer oder an beiden Seiten der Rippe 28 liegen, und kann sich gleichlaufend mit der Rippe 28 erstrecken oder
kann sich in einigen Fällen auch nur teilweise längs der Rippe erstrecke*!, wie dies in der Folge erläutert wird.
Zwei solche Vorsprünge sind in den Figuren 4, 5 und 6 gezeigt,
in welchen der obere Preßstempel 26 mit Prägevorsprüngen 30 und 31 an beiden Seiten der Vorkerbungsrippe 28 versehen ist,, welche in dichter Nachbarschaft zu
letzterer verlaufen. Es wurde gefunden, daß eine Anordnung der Prä ge vor sprünge derart, daß eine jeden Vorsprung
longitudinal schneidende vertikale Ebene, wie dies in Fig.
-8-,.Λ 009815/0 23 0-..
6 mit den Linien C-D angedeutet ist, ungefähr einen Abstand
von 1,5 bis 2,0 mm von der die Vorkerbungsrippe
longitudinal schneidenden vertikalen Ebene aufweist, sehr zufriedenstellende Resultate ergibt. Dieser Abstand
kann sich jedoch etwas verändern, solange brauchbare Hesultate erreicht werden. Die Prägevorsprünge 30 und 31
besitzen im vertikalen Querschnitt eine abgestumpfte V-Porm,
ähmlich derjenigen der Vorkerbungsrippe 28, aber ihre Höhe ist geringer. Fig. 6 zeigt deutlich, wie diese
Prägevorsprünge wirken, so daß ein Brechendes Metalls
während des Vorkerbungsvorganges vermieden wird· Wie oben
beschrieben, dringt während des Vorkerbungsvorgänge die abgestumpfte
Vorkerbungsrippe 28 in das Metall ein und zw^ingt das Metall dazu, seitlich von der die Vorkerbungsrippe
longitudinal schneidenden vertikalen Ebene wegzufließen, wie dies durch Pfeile a und b angedeutet ist. Nach einer
beträchtlichen Durchdringung des Metalls durch die Vorkerbungsrippe 28 beginnen auch die Prägevorsprünge 30 und 31
in das Metall einzudringen, wobei Bedingungen entstehen, denen zufolge das durch die Prägevorsprünge weggequetschte
Metall in flichtungen fließt, die durch die Pfeile c und d angedeutet sind. Wenn man die Prägevorsprünge derart ausführt,
daß sie dann in das Metall einzudringen beginnen, wenn die Vorkerbungsrippe 28 in das Metall etwa die Hälfte
der gewünschten endgültigen Vorkerbungstiefe eingedrungen ist, dann wurde gefunden, daß sehr zufriedenstellende Resultate
erzielt werden. Dies hängt jedoch etwas vom Metall und der gewünschten Vorkerbungstiefe ab. Das Ergebnis
der Eindringung der Prägevorsprünge in das Metall liegt darin,
daß die Bewegung des durch die Vorkerbungsrippe weggequetschten Metalls beschränkt wird und das Metall zwischen
-9-
009815/02 30
der Vorkerbungsrippe 28 und den beiden Prägevorsprüngen 30 und 31 festgehalten wird. Durch eine richtige Bemessung
der Metallmenge, die durch die Vorkerbungsrippe'weggequetscht
wird, übersteigt der Aufbau der Spannungen im Metall nicht
die Zugfestigkeit des Metalls, und ein Bruch wird verhindert· Die Verwendung von Prägevorsprüngen, wie in den Fig. 1J-, 5
und 6 gezeigt, ergibt ein Prägemuster, wie es beispielsweise in Fig. 3 zu sehen ist. Die Prägevorsprünge 3O und 31
erzeugen Prägelinien 32, 33i und die Vorkerbungsrippe erzeugt eine tiefere Vorkerbungslinie 23· Bei diesem speziellen
Vorkerbungsmuster erstreckt sich die Prägelinie 32 um
das gesamte Aufreißfeld, und zwar innerhalb der Vorkerbungslinie
23» während sich eine Prägelinie 33 nur teilweise außerhalb der Vorkerbungslinie.23 dieses Aufreißfeldes
erstreckt. Durch ein Festhalten des Metalls zwischen der Vorkerbungsrippe und dem Prägevorsprung 3°» der die
Prägelinie 32 an der Innenseite bildet, sowie der aufrechten
ringförmigen Wand 11 an der Außenseite wird der durch die Vorkerbungsrippe veranlaßte Metallfluß behindert, und
das Entstehen von Spannungen im Metall wird in Grenzen gehalten· In ähnlicher Weise verhindert der Prägevorsprung
31 bei der Herstellung der Prägelinie 33 einen Metallfluß
und einen daraus resultierenden Spannungsaufbau an der
gegenüberliegenden Seite der Vorkerbungslinie 23· Durch Verwendung dieser Vorkerbungsteehnik kann die Metallstärke
an der Talsole der Vorkerbung ohne ein Brechen herabgesetzt
werden, wodurch die Entfernung des Aufreißfeldes leichter gemacht wird»
Die Figuren 1 und 7 zeigen eine Art einer Vorkerbungsanordnung,
die bisher wegen Metallbrüchen während des Vorkerbungsvorgangs besonders Schwierigkeiten bereitet hat.
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f 1586A 49
- ίο - .
Die Verbindung von Vorkerbungslinien,. wie sie beispielsweise
rait Y. bezeidnnet ist, verursachte, daß eine große Zahl
von Behälterdeckeln während des Prägens brachen, und zwar aufgrund der verhältnismäßig großen Menge ah Metall, das
an dieser Stelle verdrängt wird, im Vergleich zu anderen
Vorkerbungslinienquerschnitten gleicher länge in der luachbarschaft
dieses Bereichs. Aufgrund der lokalen großen Menge an verdrängtem Metall bauen sich im Metall übermäßige
Spannungen auf, die oft die Zugfestigkeit des Metalls überschreiten und einen Bruch des Metalls verursachen. Um einen
Bruch des Metalls in diesem Bereich zu verhindern, wird eine Prägung 35 in Form eines stumpfen Winkels in der' vorher be·-·.
schriebenen Weise auf der Innenseite und in der !flachbart
schaft der Vorkerbungslinie 19 hergestellt, wobei die
Spitze des Winkels gegen die Verbindungsstelle der Vorkerbungslinien
Y. weist. Die Wegquetschung bzw. der Metallfluß, der durch die Vorkerbungsrippe während der Herstellung der
Vorkerbungslinie 19 verursacht wird, wird auf der Innenseite durch den Prägevorsprung, der die Prägung 35 bildet, und
an der Außenseite durchdie aufrechte Wandung 11 beschränkt, so daß Metallbrüche in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben,
verhindert werden. Zwar ist in den Zeichnungen eine Prägung mit Winkelform gezeigt, aber es können auch
andere Formen, wie z.B. Kreissegmente oder eine gerade Linie zur Erzielung des gleichen Effekts verwendet werden.
Bei Metalldeckeln, die gemäß der Erfindung hergestellt werden, wie dies oben in allen Einzelheiten beschrieben
wurde, werden Metallbrüche aufgrund eines übermäßigen Metallflusses, die in ähnlichen Deckeln bisher immer durch
eine Vorkerbung verursacht wirden, praktisch vollständig be~
seitigt, wodurch eine wirtschaftliche Herstellung mit hohen
Produktionsleistungen ermöglicht wird.
-U-Q098T57023Ö
Claims (1)
- - li -P at en ta η s ρ r ü c h e1« Verfahren zum Vorkerben eines metallenen Behälterdeekels, bei welchen". In dem auf einen Amboß gelegten Behälterdeckel mit Hilfe einer Vorkerbungrippe eine Vorkerbungslinie gebildet Kird, die sich bis zu einer beträchtlichen Tiefe In das. Ketall erstreckt, um ein Aufreißfeld zu definieren, dadurch p.ek e η η ze i c h η e t , daß die Vorfcerbungslinie zunächst nur teilweise gebildet wird, wobei das Metall in Querrichtung zur Vorkerbungsllnie zu fließen vermag, und daß anschließend während der weiteren Herstellung der Vorkerbungslinie bis zu ihrer gewünschten Endtiefe das Retail in unmittelbarer Nähe der Vorkerbungslinie mit Hilfe mindestens- eines Präge vorsprunge einge·* prägt wird, um den Fluß des durch die Vorkerbungsrippe verdrängten Metalls zu beschränken.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k β η η -ζ e i c h η e t , öaß die Vorkerbung des Metalle bis zum* Eindringen des das Fließen beschränkenden Präge vorsprunge etwa zur halben Tiefe der gewünschten endgültigen Vorkerbungsllnie erfolgt.3, Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einprägung unter Ver-· wendwng eines Werkzeugs hergestellt wird, dessen Prägevorsprung zu der Vorkerbungsrippe einen seitlichen Abstand von 1,5 - 3,0 mm (0,06 - 0^08 Zoll) besitzt.k* Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch g e k e η η ζ e I c ti η et , daß ein Präge vor sprung Verwendung findet, der Im Querschnitt eine abgestumpfte V-Form aufweist- --12-5/02 3 0i fei Aüs.2 Nr. ι bau ο ass Anasfuinj üiis. v. <;. .λ "5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet, daß Prägevorsprünge zu beiden Seiten der Vorkerbungsrippe Verwendung finden.009815/0230
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1967
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- 1967-10-04 DK DK494067AA patent/DK117930B/da unknown
Also Published As
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