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DE2513017C3 - Haarzugelement für Schermesser elektrischer Trockenrasierapparate - Google Patents

Haarzugelement für Schermesser elektrischer Trockenrasierapparate

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Publication number
DE2513017C3
DE2513017C3 DE2513017A DE2513017A DE2513017C3 DE 2513017 C3 DE2513017 C3 DE 2513017C3 DE 2513017 A DE2513017 A DE 2513017A DE 2513017 A DE2513017 A DE 2513017A DE 2513017 C3 DE2513017 C3 DE 2513017C3
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Germany
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knife
hair
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cutting
cut
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DE2513017A
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DE2513017B2 (de
Inventor
Eduard Willem Drachten Tietjens (Niederlande)
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Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • B26B19/14Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung bezieh* sich a f ein Haarzugelement für Schermesser von elektrisch angetriebenen Trockenrasierapparaten, welches bezüg!:-h der Drehrichtung des rotierenden Schermessers an der Vorderseite des Schermessers angeordnet ist, wobei eine Anzahl dieser Schermesser mit der Innenseite eines äußeren Schneidelements zusammenwirken.
Aus der US-PS 30 88 205 ist ein Trockenrasierapparat mit einem Haarzugelement dieser Art bekannt. Den Schneidmessern gehen dabei die Haarzugelemente voraus; sie bestehen entweder aus einer dünnen biegsamen Metallplatte, die parallel zu den Messern angeordnet ist, oder Streifen elastischen Materials, wie weichem Gummi. Die Haarzugelemente sind etwas kürzer als die Messer gehalten und berühren das ortsfeste Messer nicht.
Die genannte US-PS beschreibt einen Versuch, einen Trockenrasierapparat zu schaffen, der die Barthaare der Haut so abschneidet, daß die Schnittstelle nach dem Schneidvorgang unterhalb der Hautoberfläche liegt. Um dies zu erreichen, müssen die einzelnen abzuschneidenden Haare vor der Rasur etwas aus der f'aut herausgezogen werden. Nach der Rasur kommt das Haar wieder frei und zieht sich durch die natürliche Elastizität des das Haar umgebenden Gewebes wieder zurück. Dadurch, daß das Haar in dem Augenblick, wo es aus der Haut gezogen wird, an der Hautoberfläche abgeschnitten wird, wird erreicht, daß sich nach der Rasur und nach dem Zurückziehen des Haares in die Haut das abgeschnittene Ende des Haares unter der Häutoberfläche befindet
Das Haarzugelement nach der US-PS 30 88 205 biegt ein durch eine Haareintrittsöffrtung des ortsfester! Messers durchreichendes Haar Um und zieht das Haar durch Reibung etwas aus der Haut heraus. Voraussetzung für eine einwandfreie Wirkung dieses Prinzips ist es, daß die zu schneidenden Haare verhältnismäßig lang, biegsam und auch weich sind. Diese Bedingungen sind in der Praxis aber nicht erfüllt Der übliche Ein-Tag-Bart weist Bartstoppeln mit einer Länge auf, die nur einige Male, nämlich drei- bis viermal die Haardicke beträgt Derartige Stoppeln sind also verhältnismäßig kurz und durch das geringe Länge/Durchmesserverhältnis auch starr. Das Haarzugelement nach der US-PS 30 88 205 wird also vielmehr das Haar in eine schräge Lage bzw. der Bewegungsrichtung des Messers drücken. Diese schräge Lage ist für das Abschneiden des Haares ungünstig.
Die Haare üben bei der Geschwindigkeit, mit der sie geschnitten werden, in Richtung senkrecht zur Schnittfläche eine wesentliche Kraftkomponente auf das Schermesser aus. Diese Kraftkomponente neigt dazu, das Schermesser vom ortsfesten äußeren Schneidelement wegzudrücken und erhöht sich, je schräger das Haar in der Bewegungsrichtung des Messers steht. Wenn das Schermesser nun mit zu geringer Kraft gegen das ortsfeste Schneidelement gedrückt wird, entsteht zwischen den beiden zusammenarbeitenden Schnittelementen ein Spielraum. Dadurch tritt ein verringerter Schnitteffekt auf, und die Bartstoppeln werden faserig abgeschnitten, mehr oder weniger in der Längsrichtung derselben.
Die Haarzugelemente nach der US-PS 30 88 205 reichen nicht bis zum äußeren Schneidelement, weil zwischen Haarzugelement und Schneidelement noch Raum für das umzubiegende Haar verbleiben soll. Das bedeutet, daß nur verhältnismäßig lange Haare durch die Haarzugelemente erfaßt werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein wirkungsvolles Haarzugelement der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das geeignet ist. Barthaare anzuheben, um sie in größerer Tiefe und mit sauberem Schnitt abschneiden zu können.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß jedes Haarzugelement aus einem Vormesser mit einer unbelastet in etwa gleicher Ebene wie die Schnittfläche des Schermessers befindlichen Vorkante besteht, daß das Vormesser auf der schrägen Vorderfläche des Schermessers verschiebbar und — in Richtung auf das äußere Schneidelement — federbelastet angeordnet ist.
Wenn das Vormesser belastet wird, d. h. wenn es einem Haar begegnet, dann nimmt die in der Bewegungsrichtung auf die Vorkante des Vormessers ausgeübte Kraft derart zu, daß die Reibungskräfte zwischen dem Vormesser und dem Schermesser das Vormesser längs der schrägen Fläche des zugehörenden Schermessers zurückgleiten lassen. Die Reibung zwischen der Vorkante des Vormessers und dm Barthaaren ist dabei so groß, daß die Barthaaie aus der Haut gezogen werden. Wenn das Vormesser auf dem Schermesser zurückgleitet, dann erreicht das Schermesser das herausgezogene Haar an einer tiefer gelegenen Stelle und schneidet es ab. Ein Zurückfedern der Barthaare bei diesem Schnitlprozeß wird dadurch vermieden, daß das Vormesser die Barthaare sicher festhält. Das Gleiten der Vorkante des Vormessers längs der Barthaare wird aUch dadurch vermieden, daß die schärfe Vorkante des Vorrriessers in das Haar eindringt. Unmittelbar nach dem Abschneiden federn die abgeschnittenen Barthaare wieder in die Haut zurück.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Vormesser aus dünnen biegsamen Streifen mit einer Breite bestehen, die im wesentlichen der Breite der Schermesser entsprechen, und daß die Streifen an dem der Schnittkante entgegengesetzten Ende mit den Messern verbunden sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß alle streifenförmigen Vormesser zusammen mit einem zentralen Teil eine Einheit bilden und diese mit dem zentralen Teil aller Schermesser verbunden isL
An sich ist es aus der US-PS 15 79 844 bekannt, für die Naßrasur ein Vormesser zu verwenden. Vormesser und Schermesser sind dabei vollwertige Schneidmesser, die beide zum Abschneiden von Barthaaren eingerichtet sind. Diese Messeranordnung, bei der die Messer starr miteinander verbunden sind, läßt sich bei der Trockenrasur nicht einsetzen, da bei der Trockenrasur zwischen den Messern und der Haut eine trennende Folie liegt.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
Fig 1 in schaubildlicher Ansicht und in vergrößertem Maßstab eine Schermessereinheit mit mehreren Schermessern und einer mit dieser verbundenen Einheit, bestehend aus mehreren Vurmessern,
Fig.2 bis 6 eine schematische Darstellung der Art und Weise, wie Vormesser und Schermesser beim Schneiden eines Barthaares wirken,
F i g. 7 in stark vergrößertem Maßstab eine schematische Darstellung eines Teils eines Schermessers und eines zugehörenden Vormessers, jetzt in gegenüber dem Schermesser unverschobener (gestrichelt) und verschobener Lage.
In einem äußeren Schneidelement mit einer Anzahl schlitzförmiger Haareintrittsöffnungen 4 ist eine in Fig. 1 schaubildlich dargestellte Schermessereinheit 5 drehbar angeordnet. Diese Schermessereinheit 5 ist mit Schermessern 19 versehen, die mit ihren Schnittkanten 18 bzw. Schnittflächen 22 an der Innenseite 24 der Haareintrittsöffnungen 4 entlang laufen. Die Haareintrittsöffnungen 4 werden seitlich begrenzt von Lamellen 30, die aus den F i g. 2 bis 7 zu erkennen sind.
Die Vorderseite jedes einzelnen Schermessers 19 ist. wie dies besonders deutlich aus den F i g. 1 und 7 ersichtlich ist. mit einer schrägen Vorderfläche 21 versehen, die mit der flachen Schnittfläche 22 einen spitzen Schnittwinkel φ einschließt. In Fig. 7 ist von dem äußeren Schneidelement nur ein Teil einer der Lamellen 30 dargestellt, zwischen denen sich die schlitzförmigen Haareintrittsöffnungen 4 befinden.
Jedes der als Vormesser 20 ausgebildeten Haarzugelemente weist eine Vorkante 23 auf, deren angrenzende Flächen einen Vorwinkel α von höchstens 90° einschließen. In den Figuren entspricht der Vorwinkel α der Vorkante 2? des Vormessers 20 immer dem Schnittwinkel φ des Schermessers 19. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig; <x kann auch größer oder kleiner als φ sein.
Die Vormesser 20 bestehen aus dünnen biegsamen Streifen 26 mit einer Breite, die im wesentlichen der Breite der Schermesser 19 entspricht und sind an dem von der Vorkanle 23 abliegenden Ende 27 mit dem Schermesser 19 verbunden, F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Streifen 26 Teile einer einzigen, aus dünnem Blechmaterial hergestellten Einheit 28 und mit dessen zentralem Toil 29 zu einer Vormessereinheit verbunden sind. Der zentrale Teil 29 ist auf der Schermessereinheit 5 der Schermesser 19 befestigt, beispielsweise durch Punktschweißen oder Verleimen. Die Vormesser 20 sind längs der schrägen Vorderflächen 21 der Messer verschiebbar. Wenn ein Vormesser 20 auf der Vorderfläche 21 entlang gleitet, und zwar von der Lamelle 30 weg, dann erfährt das Vormesser 20 ίο aufgrund seiner eigenen Elastizität eine federnde Rückstellkraft in Richtung der Lamelle 30.
Die Wirkungsweise der Erfindung wird nun anhand der F i g. 2 bis 7 näher erläutert.
In Fig.3 sind zwei Lamellen 30 des äußeren Schneidelements dargestellt, zwischen denen sich ein Schlitz 4 befindet, durch den ein Barthaar 25 hindurchragt. Das Barthaar 25 endet in einer Haartasche 32 innerhalb der Haut 31. Das Vormesser 20 läuft, so lange es kein Barthaar erfaßt hat, wie das Schermesser 19 an der Innenseite 24 des äußeren Schneideiementes entlang. In Fig.2 ist eine Situation angegeben, in der das Barthaa. 25 gerade, in der Bewegungsrichtung P des Schermesser 19 betrachtet, gegen den Rand der vor dem Messer 19 befindlichen Lamelle 30 gedruckt wird. Das Vormesser 20 berührt mit seiner Vorkante 23 das Barthaar 25. In F i g. 3 sind das Λί255βΓ 19 und das Vormesser 20 etwas in der Bewegungsrichtung P weiter verschoben. Die Vorkante 23 ist etwas in die harte Außenschicht des Barthaares 25 eingedrungen. Während sich nun das Schermesser 19 weiter vor bewegt, weicht das federnd gehaltene Vormesser 20, das sich aufgehalten vom Barthaar 25 in Richtung P nicht weiter bewegen kann, durch Verschieben längs der schrägen Vorderfläche 21 von der Lamelle 30 weg zurück. Die Reibung zwischen der Vorkante 23 und dem Barthaar 25, die durch das teilweise Eindringen der Vorkante 23 in das Barthaar 25 entsteht, führt dazu, daß das Barthaar 25 der Zurückweichbewegung folgen muß. Dies bedeutet, daß das Barthaar 25 ein Stück aus der H,iut 31 herausgezogen wird.
In F i g. 4 hat die Schnittkante 18 des Schermessers 19 das Barthaar 25 gerade erreicht und nun über die größtmögliche Länge herausgezogen. In F i g. 5 hat das Schermesser 19 mit der Schnittkante 18 angefangen, das Barthaar 25 abzuschneiden. Durch eine richtige Wahl des Schnittwinkels φ des Schermessers 19 und dei Dicke des Vormessers 20 ist dafür gesorgt worden, daß das Barthaar 25 nicht so weit aus der Haut 31 gezogen wird, daß auch die Haut 31 selbst in den Schlitz 4 gezogen wird. In Fig. 6 ist das Barthaar 25 völlig abgeschnitten, und durch die na/ürliche Elastizität des umgebenden Gewebes der Haut 31 wird das Barthaar 25 wieder in Richtung der Haartasche 32 zurückgezogen. In dieser Situ.'.don ist, wie die Figur deutlich zeigt, das Barthaar 25 bis unter die Hautoberfläche abgeschnitten.
Es dürfte ein.euchten, daß der Verirhleiß der Schnittfläche 22 des Messers 19 keinen Finfluß auf die Wirkung des Vcrmessers 20 haben wird. Letzteres wird ja automatisch in gleichem Maße dem Verschleiß ausgesetzt sein, onne daß dies die Größe des Winkels λ oder auf spürbare Weise die elastische Belastung des Vormessers 20 beeinflussen wird. Außerdem bleiben die Vorkanten 23 des Vormessers 20 und die Schnittkante 18 des Schermessers 19 immer scharf.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Haarzugelement für Schermesser von elektrisch angetriebenen Trockenrasierapparaten, welches bezüglirh der Drehrichtung des rotierenden Schermessers an der Vorderseite des Schermessers angeordnet ist, wobei eine Anzahl dieser Schermesser mit der Innenseite eines äußeren Schneidelements zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Haarzugelement aus einem Vormesser (20) mit einer unbelastet in etwa gleicher Ebene wie die Schnittfläche (22) des Schermessers (19) befindlichen Vorkante (23) besteht, daß das Vormesser (20) auf der schrägen Vorderfläche (21) des Schermessers (19) verschiebbar und — in Richtung auf das äußere Schneidelement (2) — federbelastet angeordnet ist.
Z Haarzugelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vormesser (20) aus dünnen biegsamen Streifen (26) mit einer Breite bestehen, die im wesentlichen der Breite der Schermesser (19) entspreche/i, und daß die Streifen (26) an dem der Schnittkante (23) entgegengesetzten Ende (27) mit den Messern (19) verbunden sind.
3. Haarzugelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle streifenförmigen Vormesser (20) zusammen mit einem zentralen Teil (29) eine Einheit (28) bilden und diese /nit dem zentralen Teil (5) aller Schci messer (19) verbunden ist.
DE2513017A 1974-04-05 1975-03-25 Haarzugelement für Schermesser elektrischer Trockenrasierapparate Expired DE2513017C3 (de)

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