DE2512722A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fertig-bauelementen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fertig-bauelementenInfo
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Classifications
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur Herstellun von Fertig-Bauelementen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Fertig-Bauelementen oder Wandbauteilen aus quader-oder wü@felförmigen Bausteinen.
- In der Bauwirtschaft ist man nehr und mehr bestre@t, die Bauweise mit Zeigelsteinen oder Blocksteinen mit dem großen Arbeits- und Arbeitskräfteaufwand an der Baustelle durch größere vorgefertigte Betonplatten und Bauelemente zu ersetzen, die an der Baustelle mit Kränen zusammengesetzt werden. Die Betonplatte sind aber häufig wegen ihrer Undurchlässigkeit für Luft nicht erwünscht. Um nun zu verhindern, da Zierel- oder Blocksteine an der Baustelle mühsam und zeitraubend durch Fachkräfte einzeln vermauert erden, sondern in größerer Anzahl vorgefertigt und ar der Baustelle miteinander verbunden werden, besteht das erfindun sgemäße Verfahren darin, daß an ihren Berühr@n sflächen untereinander und mit einem Rahmen zur Bildung von Fugenabständen mit vorspringenden Stegen oder dergl. versehene Bausteine in len Rahmen eingefüllt, dieser mit den Bausteinen zwischen rechtwinklig zur Rahmenachse angeordneten Preßplatten einer Preise gebracht, die Fugenhohlräume mit Druckwirkung mit einem fließbaren, erhärtenden Bindemittel ausgefüllt und die Rahmen mit den Bausteinen zumindest bis zum Erhärten der Füllmasse zwischen den Preßplatten belassen werden.
- Die Vorrichtung zur Ausübung ps Verfanrens setzt sich Ifl sesentlichen us einer Presse mit einer feststehenden und einer hydraulisch angetr@ebenen beweglichen Preßplatte, ja einem Behälter fürfließfähige Füllmasse uni flüssigem Härter mit Förderlruckpu,lpen und Antriebsmotor, einem Mischkopf und einer Druckleitung für die Hohlräume zusammen.
- Weiter@ Einzelheiten und Vorteile der Erfindung sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens und ein damit hergestelltes Bauelement schematisch dargestellt.
- Es zeigt: Fig. 1 Ausführungsform eines nach dem Verfahren hergeotellten Wandbauelemente mit einem weg,ebrochenen Teil in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der Fig. 1, -Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine Ausführungsform einer Presse zur Durchfuheng des Verfahrens in Seitenansicht, Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Aufbereitungs- und Einspritzanlage für das Bindemittel.
- Fi-. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein Wandbauelement mit einem geschlossenen Rahmen l,in dem Bausteine 2 aufgeschichtet sind. Der lichte Querschnitt des Rahmens 1 ist noch nicht vollständig mit den Bausteinen 2 ausgefüllt. Zwischen den einzelnen Bausteinen 2 bzw.
- zwischen den Bausteinen 2 und dem angrenzenden Rahmen 1 sind vorstehende Stege oder Rippen 3 zur Bildung von Fugen angeordnet. Die vordtehenden Stege oder Rippen 3 verlaufen paarweise parellel mit Unterbrechungen 4 und lassen zwischen sich Hohlraume 4 frei, die unter sich durch die Ausnehmungen 4 verbunden sind. Diese Hohlräume 5 u. 6 sowie die Ausnehmungen 4 werden nach voilständiger Ausfüllung des Rahmens 1 mit den Bausteinen 2 nit einem Bindemittel gefüllt. Die einzelnen Bausteine 2 können als Voll- oder Hohlsteine ausgebildet sein und aus einem durchsichtigen oder undurchsichtigen Material bestehen.
- Zur Füllung der Hohlräume 5, 6 und der Ausnehmungen 4 mit einem Bindemittel wird der Rahmen 1 mit den lose eingelegten Wandbausteinen 2 in eine Presse (Fig. 4) zwischen zwei vertikalen Preßplatten 7 u. 8 gebracht. Die Preßplatte 8 ist ortsfest in einem festen Rahmen 9 der Presse angeordnet. Die Preßplatte 7 ist mittels Laufrollen lo auf zwei Laufschienen 1 beweglich angeordnet (in Fig. 4 nur eine sichtbar).
- Mittels hydraulischen Zylindern 12 kann die bewegliche Prebplatte 7 gegen die ortsfeste Preßplatte 8 gepreßt werden. Beide Preßplatten 7 u. 8 sind mit Schaumstoffmatten 12 verbunden. Liegt der Rahmen 1 zwischen den Preßplatten 7 u. 8, so wird die Preßplatte 7 mit Druck gegen die Preßplatte 8 gepreßt. Damit sind die Hohlräume 5, 6 und die Ausnehmungen 4 nach außen @bgeschlossen. Durch den Rahmen 1 im unteren Bereich ist eine Druckleitung 13 (Fig. 1 u. 4) hindurch geführt, welche in die Hohlräume 5,6 und die Ausnehmungen 4 mündet. Durch die obere Rahmenleiste ist eine Entlüftungsleitung 14 angeordnet, welche ebenfalls mit den Hohlräumen 5, 6 und den Ausnehmun en 4 verbunden ist. Wird nun unter Druck durch die Leitung 13 ein Bindemittel in die Hohlräume 5,6 und in die Ausnehmungen 4 gepreßt, so werden diese in dem Rahmen 1 von unten nach oben allmählich gefüllt, wobei die durch das Bindemittel verdrängte Luft durch die Entlüftungsleitung 14 entweicht, so daß eine lunkerfreie verbindung zwischen den 'titandbausteinen 2 und zwischen diesen und dem Rahmen 1 entsteht.
- Als Bindemittel wird vorzugsweise ein Kunstharz, wie z.B. Polyesterharz, Polymethylmetakrylat-Gießharz, Epoxy-Harz, Polyurethan, usw.
- verwendet, das in einem Behälter 15 in flüssiger Form gelagert ist.
- Ein zweiter Behälter 16 ist mit einem/ flüssigen Härter gefüllt. Den beiden Behältern 15 u. 16 ist je eine Druckpumpe 17 und 18 zugeordnet, die von einem Motor 19 angetrieben werden. Um das Bindemittel in den Rahmen 1 zu fördern, werden das Kunstharz aus dem Behälter 15 und der Härter aus dem Behälter 16 von den Pumpen 17 und 18 gleichzeitig durch Leitungen 20 und 21 in einen Mischkopf 22 gefördert,in dem die beiden Komponenten intensiv vermischt werden. Aus dem Mischkopf 22 führt die Druckleitung 13 (Fig. 1 u. 4 ) in den Rahmen 1 und wird mit Druck in die Hohlräume 5, 6, 4 gepreßt0 Das Verhältnis von Kunstharz zum Härter wird so gewählt, wie die Topfzeit benötigt wird. Sobald beim Füllen der Hohlräume im Rahmen 1 das Bindemittel in der Entlüfungsleitung 14 hochsteigt, kann die Bindemittelzufuhr durch die Druckleitung 13 abgestellt werden. Danach bleibt der Rahmen 1 mit den Wandbausteinen in vertikaler Lage unter Aufrechterhaltung des Preßdruckes zwischen den Preßplatten 7 u. 8 bis zur Aushärtung eingespannt und kann dann aus der Presse herausgenommen und verwendet werden.
Claims (1)
- PatentansprflcheVerfahren zur Herstellung von Fertig-Bauelementen aus quader- oder würfelförmigen Bausteinen, dadurch gekennzeichnet, dass an ihren Berahungsflächen untereinander und mit einem Rahmen zur Bildung von Fugenabständen mit vorspringenden Stegen oder dergl. versehene Bausteine in den Rahmen eingefüllt, dieser mit den Bausteinen zwischen rechtwinklig zur Rahmenachse angeordneten Pressplatten einer Presse gebracht, die Fugenhohlräume mit Druckwirkung mit einem fliessbaren, erhärtenden Bidenmittel ausgefüllt und die Rahmen mit den Bausteinen zumindest bis zum Erhärten der Füllmasse zwischen den Pressplatten belassen werden.2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie sich im wesentlichen auseiner Presse (9) mit einer feststehenden (8) und einer hydraulisch angetriebenen beweglichen Pressplatte (7), Je einem Behälter (1), 16) für fliessfähige Füllmasse und flüssigen Härter (18), mit Förderdruckpumpen (17, 18), mit Antriebsmotor (19), einem Mischkopf (22) und einer nach den Hohlräumen führenden Druckleitung, sowie einer Entlüftungsleitung für die Hohlräume zusammen setzt Nach dem Verfahren nach Anspruch 1 hergestelltes Fertig-Bauelement. dadurch gekennzeichnet, dass es sich aus einem Rahmen (1) und darin aufgeschichteten und mit einem Bindemittel fest verbundenen würfelförmigen Bausteinen zusammensetzt.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel ein kalt aushärtender Füllstoff verwendet wird.5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kalt aushärtende Füllstoff aus Polyesterharz besteht.6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kaft aushärtende Füllstoff aus Polymethyl-Metakrylat-Giessharz besteht.7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der aushärtende Füllstoff aus Epoxy-Harz besteht.8. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass d aushärtende Füllstoff aus Polyurethan-Giessharz besteht.9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Pressplatten (7,8) und dem Rahmen (1) elastische Matten, vorzugsweise aus Schaumstoff eingelegt sind.10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen mit den eingefüllten Bausteinen in vertikaler Lage zwischen den Pressplatten eingelegt wird und die Fugenhohlräume zwischen den Bausteinen und zwischen diesen und dem Rahmen im unteren Bereich mit Füll- und Bindemasse gefüllt und die Luft aus den Fugen-Hohlräumen im oberen Bereich abgelassen wird.11. Wand-Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bausteine aus spritzfähigen Thermoplasten bestehen.12. Wand-Bauelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bausteine auf den einander und dem Rahmen (1) zugekehrten Seitenflächen mit fugenbildenden Abstandsrippen (3) und zwischen diesen mit zusammenliegenden Fugenhohlräumen versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752512722 DE2512722A1 (de) | 1975-03-22 | 1975-03-22 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fertig-bauelementen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE2512722A1 true DE2512722A1 (de) | 1976-10-07 |
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ID=5942151
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| DE19752512722 Pending DE2512722A1 (de) | 1975-03-22 | 1975-03-22 | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von fertig-bauelementen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE2512722A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3230078A1 (de) * | 1982-08-12 | 1984-02-16 | Kalksandsteinwerke Thoerl & Meyer GmbH & Co KG, 2000 Hamburg | Vorgefertigtes flaechen-bauelement und verfahren zum herstellen desselben |
| WO2004020760A1 (en) * | 2002-08-28 | 2004-03-11 | Uh-Rakennus Oy | A method for bricklaying |
-
1975
- 1975-03-22 DE DE19752512722 patent/DE2512722A1/de active Pending
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|---|---|---|---|---|
| DE3230078A1 (de) * | 1982-08-12 | 1984-02-16 | Kalksandsteinwerke Thoerl & Meyer GmbH & Co KG, 2000 Hamburg | Vorgefertigtes flaechen-bauelement und verfahren zum herstellen desselben |
| WO2004020760A1 (en) * | 2002-08-28 | 2004-03-11 | Uh-Rakennus Oy | A method for bricklaying |
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