DE251202C - - Google Patents
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- DE251202C DE251202C DENDAT251202D DE251202DA DE251202C DE 251202 C DE251202 C DE 251202C DE NDAT251202 D DENDAT251202 D DE NDAT251202D DE 251202D A DE251202D A DE 251202DA DE 251202 C DE251202 C DE 251202C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/22—Piles
- E02D5/34—Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
- E02D5/36—Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making without use of mouldpipes or other moulds
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D27/00—Foundations as substructures
- E02D27/26—Compacting soil locally before forming foundations; Construction of foundation structures by forcing binding substances into gravel fillings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 251202 KLASSE 84c. GRUPPE
HEINRICH MAY in BERLIN-FRIEDENAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1911 ab.
Bei den bekannten Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich wird entweder
ein mit einer lösbaren Spitze versehener Hohlpfahl in das Erdreich getrieben und
unter Zurückziehen des Hohlkörpers Beton nachgefüllt, oder es wird in ein Bohrloch
durch Einstampfen von Beton ein tragfähiger Pfeiler geschaffen.
Im ersten Falle, beim Einrammen der Hohlpfähle, findet eine Verdichtung des Bodens
verbunden mit Erderschütterung statt, was u. U. den Nachteil hat, daß ein nebenan frisch hergestellter
Betonpfahl zerstört oder beschädigt wird.
Bei dem zweiten Verfahren werden zwar Erschütterungen vermieden, aber es wird wegen
der fehlenden Bodenverdichtung ein nicht ebenso tragfähiger Betonpfahl erzielt.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen
im Erdreich durch vorhergehendes Verdichten von Erdschichten ohne Erschütterung.
■ ■
Dies wird dadurch erreicht, daß mittels eines mehrteiligen, auseinanderschiebbaren
Hohlkörpers, der zusammen mit einer Schraubvorrichtung in ein Bohrloch eingesetzt wird,
der Erdboden verdichtet wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Vorrichtung näher veranschaulicht, und zwar
zeigen:
Fig. ι und 2 Längsschnitte durch einen vierteiligen Hohlkörper mit eingesetzter
Schraubvorrichtung,
Fig. 3 einen Querschnitt zu den Fig. 1 und 2, Fig. 4 den Längsschnitt eines Betonpfahles, Fig. 5 und 6 den Längs- und Querschnitt 45
Fig. 3 einen Querschnitt zu den Fig. 1 und 2, Fig. 4 den Längsschnitt eines Betonpfahles, Fig. 5 und 6 den Längs- und Querschnitt 45
eines dreiteiligen Hohlkörpers mit Schraubvorrichtung.
Fig. 7 stellt einen zu den Fig. 1 bis 3 gehörigen
Querschnitt eines teilweise auseinandergeschobenen Hohlkörpers dar.
Fig. 8 zeigt einen Längsschnitt durch die Schraub Vorrichtung für die Stellung des Hohlkörpers
nach Fig. 7.
Die Vorrichtung besteht aus einem in seinem Querschnitt auseinanderschiebbaren Hohlkörper
und einer Schraubvorrichtung.
Der Hohlkörper setzt sich bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 aus vier ineinanderliegenden
Teilen a, b, c und C1 von besonderer Ausbildung zusammen, von denen
zwei, α und h, eine LJ - eisenartige Form mit
verstärkten und als Schneiden ausgebildeten Stegen besitzen, die beim Vortreiben als Keile
wirken. Die Flanschen der U-Eisen λ und b
sind hakenförmig ausgebildet und ziehen durch Eingreifen in die Eisen c und C1 diese mit
sich, wodurch der Hohlkörper in geschlossener Form erweitert wird (Fig. 7). In den Hakenköpfen
befinden sich in der ganzen Länge des Hohlkörpers Nuten d, welche mit Dichtungsstoff ausgefüllt sind und dadurch das Eindringen
von Wasser und Boden verhüten. Um ein Wiederzusammengehen des auseinandergeschobenen
Hohlkörpers zu verhindern, sind am oberen Ende der Flanschen der U-Eisen α und b und der Eisen c und C1 Löcher vorgesehen,
die zum Einstecken von Stiften p dienen, um ein Feststellen der Hohlkörperteile
untereinander zu ermöglichen.
Die Ringe f und f1 dienen zum Hochziehen
des Körpers.
Die Schraubvorrichtung besteht aus meh-
reren zusammengesetzten Spindeln g, je abwechselnd mit Rechts- und Linksgewinden,
den Schraubenmuttern h, den an ihnen angebrachten Gelenkarmen i, ix und i2 und aus
dem mit vorspringenden Widerlagern k versehenen LJ -Eisen I. Die Arme, die in die
Schraubenmuttern h eingelenkt sind, sind in Gruppen von je drei Längen i, I1 und i2 auf
je einer rechts- oder linksgängigen Spindel
ίο aufgeschraubt.
Werden die Spindeln der einzelnen Gruppen, die sich von oben durch den Schlüssel m
bewegen lassen, nach rechts gedreht, so werden die in Gruppen mit Rechts- und Linksgewinden
versehenen Schraubenmuttern h sich teils einander nähern, teils voneinander entfernen,
wobei die mit den Schraubenmuttern verbundenen Gelenkarme i, ix und i2, die
durch die in Schlitze der U-Eisen I eingreifenden Stifte η mit diesen verschiebbar verbunden
sind, als Steifen wirken. Das genannte Eisen wird mit dem davorsitzenden Hohlkörperteile auseinandergeschoben, wodurch
die Vorrichtung im Querschnitt nach zwei Richtungen hin vergrößert und der umliegende
Boden an diesen Stellen verdichtet wird. Nachdem die Gelenkarme i wagerecht ausgeschraubt
sind, haben die nächsten Gelenkarme I1 ihre Lager erreicht und treten nun in
Wirkung, und nach weiterem Schrauben treten die Arme i2 in Wirkung. Hiermit erreicht
die Schraubvorrichtung bei wagerechter Stellung sämtlicher Steifen die größte Spreizung.
Während der Ausschraubung der Gelenkarme i2 werden die der Längengattung i
und I1 durch die Stifte η in den Schlitzen 0.
des U-Eisens I geführt und gehalten.
Sollte der Hohlkörper jetzt seinen planmäßig größten Querschnitt noch nicht erreicht
haben, so wird die Schraubvorrichtung durch eine andere mit entsprechend längeren Gelenkarmen
ersetzt, und durch Wiederholung der Schraubung werden die Hohlkörperteile weiter vorgetrieben, bis das Erdreich genügend
zusammengedrückt ist.
Der Betonpfahl selbst wird im Erdreich folgendermaßen hergestellt:
Nachdem mittels Stauchbohrer nebst Futterrohr in üblicher Weise ein genügend tiefes
Loch im Erdreich hergestellt ist, wird in den unteren Teil des Futterrohres, der sich im
guten Baugrund befindet, Beton eingebracht, sodann der Hohlkörper eingesetzt und zum
Teil mit Beton ausgefüllt, worauf nach Einbringung der Schraubvorrichtung das Futterrohr
herausgezogen wird.
Nun wird die Schraubvorrichtung in Tätigkeit gesetzt, wodurch das Vortreiben des Hohlkörpers
die Bodenschichten je nach ihrer Preßbarkeit verdichtet. Schließlich wird die Schraubvorrichtung herausgenommen und der
Betonpfahl in bekannter Weise durch Einstampfen von Beton unter Hochziehen des Hohlkörpers geschaffen.
In den höher gelegenen weniger fest gelagerten Erdschichten wird der Betonpfahl
durch weiteres Auseinanderschrauben des Hohlkörpers und Betonieren absatzweise hergestellt,
so daß ein Betonkörper gemäß Fig. 4 der Zeichnung entsteht.
Der Pfeilerquerschnitt erhält hierbei nur eine Vergrößerung nach zwei entgegengesetzten
Richtungen und erreicht am oberen Ende eine Längenausdehnung, die der Breite des
sich aufsetzenden Mauerwerks (Fig. 4) entspricht.
Die in .den Fig. 5 und 6 dargestellte Vorrichtung ermöglicht durch die Umformung des
Querschnitts und die entsprechende Abänderung der Schraubvorrichtung eine Querschnittsveränderung
nach drei Seiten und dient für Betonpfähle, deren Seiten in allseitig gepreßtem Boden sitzen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich, dadurch gekennzeichnet,
daß ein aus quer auseinanderschiebbaren Teilen bestehender Hohlkörper in ein Bohrloch eingesetzt wird, deren Ein- go
zelteile (a, b) mittels einer Schraubvorrichtung (g, h) auseinandergetrieben werden
und dadurch die Erdschichten verdichten, worauf nach Entfernen der Schraubvorrichtung
in bekannter Weise unter Hochziehen des Hohlkörpers Beton eingefüllt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen aus mehreren geschlossen aneinander geführten, quer verschiebbaren Teilen (a, b, c, C1) bestehenden Hohlkörper
mit Schneidlängskanten, der durch eine in ihn eingeführte Schraubvorrichtung, die aus
zusammengesetzten Spindeln (g) mit Rechts- und Linksgewinden und damit durch Muttern
(h) verbundenen, anderseits in Schlitzen von U-Eisen (I) gelagerten Steifen
(i, I1, i2) von verschiedener Länge besteht,
die bei Drehung der Spindeln (g) den Hohlkörper (a, b, c, C1) absatzweise auseinanderschieben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE251202C true DE251202C (de) |
Family
ID=509655
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT251202D Active DE251202C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE251202C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3214918A (en) * | 1962-08-15 | 1965-11-02 | Whitney Nat Bank Of New Orlean | Mandrel for pile casings |
-
0
- DE DENDAT251202D patent/DE251202C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3214918A (en) * | 1962-08-15 | 1965-11-02 | Whitney Nat Bank Of New Orlean | Mandrel for pile casings |
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