DE2510049A1 - Sprunggeraet zur benutzung beim bodenturnen o.dgl. - Google Patents
Sprunggeraet zur benutzung beim bodenturnen o.dgl.Info
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Description
Sprunggerät
zur Benutzung beim Bodenturnen ο.dgl.
zur Benutzung beim Bodenturnen ο.dgl.
Die Erfindung betrifft ein Sprunggerät zur Benutzung beim Bodenturnen ο«dgl.
Kleine, trampolin—ähnliche Sprunggeräte finden seit vielen
Jahren zum Unterrichten in Bodenturnen Verwendung und dienen ebenfalls als Hilfe zum Aufspringen auf verschiedene Turngeräte.
Benutzt werden sie ebenfalls von Wasser Springern und von Stuntmen, die damit beträchtlich größere Sprünge
ausführen können. Sie bestehen im wesentlichen aus einem verhältnismäßig kleinen kreisrunden oder rechteckigen
Rahmen, zwischen dem ein elastisches Sprungtuch gespannt ist. Der Rahmen ist in nicht großem Abstand über dem Fußboden
mit einem Paar U-förmiger Beine abgestützt, die verstellbar sind, so daß sich die Ebene des Sprungtuches
parallel oder schräg zum Fußboden ausrichten läßt. Vor mehreren Jahren kam man darauf, daß sich eine große Vielfalt
von Bodenturnübuqgen, wie z.B. Überschläge, Drehungen
u.dgl. ausführen läßt, indem man unter Ausnutzung des Rückstoßes von einem derartigen Gerät auf ein weiteres springt
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und dann unter Ausführung einer "Abgangs^TJbung auf einer
Bodenmatte landet. Zu diesem Zweck wurden zwei Geräte mit rechteckigem Rahmen benutzt und dazwischen ein Äbstandskasten
angeordnet, dessen Oberseite in einer Ebene mit den beiden
Sprungtüchern lag. Zur Ausführung einer Übung lief der Turner auf das erste Sprungtuch, das in den meisten Fällen zum
Abstandskasten schräg nach oben verlaufend angeordnet war,
schnellte sich von diesem über den Abstandskasten hinweg auf das zweite Sprungtuch, das parallel zum Fußboden angeordnet
war, und ging von diesem unter Ausnutzung dessen Rückstoßwirkung ab. Tatsächlich hat sich, von dieser Grundkombination
ausgehend, in großem Umfange eine auch international anerkannte Sportdisziplin entwickelt.
Ein Sportgerät mit diesem Aufbau und in dieser Anordnung birgt jedoch gewisse Gefahrenquellen und Nachteile. An erster
Stelle sind die Teile des Sprungtuchrahmens zu nennen, die im Gegensatz zu den Seitenteilen quer zur Bewegungsbahn des
Turners liegen und ein Verletzungsrisiko darstellen, falls der Turner während seiner Übung entweder beim Niedergehen
auf das erste Sprungtuch oder danach beim Absprung auf das zweite Sprungtuch mit einem dieser querliegenden Teile in
Berührung kommen sollte. An zweiter Stelle sind die verhältnismäßig kleine Größe und die rechteckige, insbesondere
quadratische Form der an allen vier Seiten an ihren Rahmen aufgehängten Sprungtücher zu nennen, wodurch es für den Turner
etwas kritisch wird, wenn er nicht in der Sprungtuchmitte aufkommt, da dann die Art und die Richtung seines Auf Sprunges
in beträchtlichem Maße beeinflußt werden. Außerdem ist es häufig schwierig, die beiden Sprungeräte und den dazwischen
angeordneten Abstandskasten zusammenzuhalten. Während der Benutzung haben die drei Geräte das Bestreben, auseinanderzudrängen
und müssen ständig beobachtet und in regelmäßigen Zeitabständen wieder in die richtige Stellung gebracht
werden. Das sich daraus ergebende Risiko für die Turner ist offensichtlich. Der Abstandskasten selbst stellt ebenfalls
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eine gewisse Gefahrenquelle oder Behinderung dar, da er im
Gegensatz zu den "beiden Sprungtüchern im wesentlichen kein Küclcstoßvermögen "besitzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, für die Ausübung der beschriebenen Sportdisziplin ein Sprunggerät zu schaffen, dem die geschilderten
Nachteile nicht anhaften.
Diese Aufgabe ist bei einem Sprunggerät zur Benutzung beim Bodenturnen o.dgl. dadurch gelöst, daß es erfindungsgemäß
- in Querrichtung im Abstand voneinander angeordnete, sich in Längsrichtung des Gerätes erstreckende Seitenteile, die
einen an einander abgewandten Enden offenen Sprungtuchrahmen bilden,
- ein aus einem flexibelen Material hergestelltes langes
Sprungtuch von verhältnismäßig geringer Breite, das sich in Längsrichtung des Gerätes und im Abstand von den Rahmenseitenteilen
erstreckt und entlang und im Abstand von den Rahmenseitenteilen ein Paar Seitenkanten und ein erstes und
ein diesem gegenüberliegendes zweites, vom jeweiligen der einander abgewandten offenen Enden des Sprungtuchrahmens
nicht umfaßtes Ende aufweist,
- eine elastische Vorrichtung, die nur durch Verbinden der Sprungtuchseitenkanten mit den Rahmenseitenteilen das
Sprungtuch zwischen den Rahmenseitenteilen elastisch gespannt hält,
- und eine Abstützung aufweist, mit der der Rahmen und das Sprungtuch im Abstand über einem Faßboden o.dgl. gehalten
sind,
wobei die elastische Vorrichtung nahe der sich gegenüberliegenden freien Enden des Sprungtuches an diesen Stellen
auf die Sprungtuchseitenkanten eine für die bestimmungsgemäße Benutzung des Sprunggerätes ausreichende Zugspannung
ausübt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüehen.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine isometrische und perspektivische Ansicht einer Geräteanordnung in herkömmlicher Ausführung
mit zwei kleinen Trampolinen der beschriebenen Art, einem dazwischen angeordneten Abstandskasten und
einer nachgeordneten, auf tieferem Niveau liegenden Bodenmatte,
Fig. 2 eine isometrische und perspektivische Ansicht des Sprunggerätes nach der Erfindung in Übungsstellung in Verbindung mit einer Bodenmatte,
Fig. 3 eine isometrische und perspektivische Ansicht des Rahmens des in Fig. 2 gezeigten Sprunggerätes,
aus der der Rahmenaufbau zu entnehmen ist,
Fig. 4 und 5 isometrische und perspektivische Ansichten der Gelenkverbindung zwischen den in Fig. 2 und
3 gezeigten Aufsprung- und Abgangs-Sprungtüchern.
Fig. 1 zeigt zwei von einem Abstandskasten SB voneinander getrennte kleine, trampolin-ähnliche Geräte MT-1 und MT-2
mit jeweils einem rechteckigen Rahmen 1, in den mit Federn 3 elastisch ein Getebe-Sprungtuch 2 eingehängt ist. Das Gerät
MT-1 ist an verstellbaren U-förmigen Beinen 4 so abgestützt, daß es zur Kante der Oberseite des Abstandskastens SB schräg
nach oben ausgerichtet ist. Die entgegengesetzte Kante des
Abstandskastens SB schließt sich an das andere Gerät MT-2 an, das an seinen Beinen 4 mit paralleler Ausrichtung zum
Fußboden abgestützt ist. Unter dem dem Betrachter abgewandten Ende des Gerätes MT-2 ist eine Bodenmatte HP angeordnet. Wie
bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um eine herkömmliche Geräteanordnung. Zu ihrer Benutzung läuft der Turner
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auf das Gerät MT—1, schnellt sich von diesem ab und über den
Abstandskasten SB hinweg auf" das Gerät BHf-2, um von diesem
erneut hochzuspringen und bis zu seiner Landung auf der Bodenmatte IiP eine geforderte Bewegungsübung auszuführen.
Wie aus Pig. 2 und 3 zu erkennen, weist dagegen das erfindungsgemäß
ausgebildete Sprunggerät einen einzigen, an den Enden offenen Rahmen 10/πι¥ϊ langen Seitenholmen 11 auf, die aus
flach-ovalem Rohrmaterial hergestellt sind. Jeder Seitenholm
11 ist aus zwei !Peilen 11a und 11b zusammengesetzt, die durch
eine Doppelgelenk-Anordnung 12 miteinander verbunden sind. Die Doppelgelenk-Anordnung 12 weist zwei Gelenkteile 13a und
13b auf (Pig. 4 und 5), die an die zugehörigen Enden der Holmteile 11a bzw. 11b angeschweißt sind. Die Gelenkteile
13a und 13b sind untereinander mit einer Verriegelungsstange
14 verbunden, die es gestattet, die Holmteile 11a um gemeinsame Querachsen aus der in Fig. 4 gezeichneten Stellung hoch-
und über die Hdfaiteile 11b umzuklappen (Pig. 5). Die zur
Doppelgelenk-Anordnung 12 gehörenden Gelenke verriegeln sich und verhindern ein Umklappen der Holmteile 11a in der entgegengesetzten
Richtung. Hinter aen Doppelgelenk-Anordnungen
12 gehen die Holmteile 11a schräg nach unten zum Fußboden
hin, während die Holmteile 11b im wesentlichen parallel zum
Fußboden angeordnet sind. In äen angegebenen Stellungen sind die Holmteile 11a und 11b durch drei Abstützungs-Baugruppen
20 aus U-förmigen Beinen abgestützt, die von den Seitenholmen 11 ausgehend sich nach unten und zwischen diesen
erstrecken. Zwei der Abstützungs-Baugruppen 20 unterstützen die Holmteile 11a und 11b jeweils an in deutlichem Abstand
von ihren äußeren Enden nach innen gelegenen Stellen, während die dritte Abstützungs-Baugruppe 20 die innenliegenden
Enden der Holmteile 11b an den Doppelgelenk-Anordnungen 12
abstützt. Wie am deutlichsten anhand der zuletzt genannten Abstützungs-Baugruppe 20 dargestellt, weist jede der Abstützungs-Baugruppen
20 ein innenliegendes Rohr 21 auf, dessen Enden 22 gekröpft und drehbar in lagerhülsen 23
gelagert sind, welche an der Unterseite der Gelenkteile 13b
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angeschweißt und quer zu diesen ausgerichtet sind. Das Rohr 21 verläuft dann mit einem nach unten gerichteten Teil 24
von Jeder Lagerhülse 23 ausgehend schräg nach innen und dann in Querrichtung zwischen den Seitenholmen 11 parallel
zu und im Abstand über dem Fußboden mit einem weiteren Teil 25. Die Enden eines außenliegenden Rohres 26 sind an der
Innenseite der Gelenkteile 13b mit einer Stumpfschweißverbindung
27 an die Enden 22 des Rohres 21 angeschlossen. Von dort geht das Rohr 26 mit einem Teil 28 direkt nach unten.
Es schließt sich ein Teil 29 an, das mit Abstand unter dem Rohr 21 und in dessen Ebene in Querrichtung über dem Fußboden
verläuft. Die querverlaufenden Rohrteile 25 und 29 sind an den Enden des Rohrteils 25 über Zwischenstücke 31
miteinander verschweißt. Das Rohrteil 29 ist nach oben gewölbt und über eine Schweißverbindung 32 am Rohrteil 25
befestigt, um sich gegenüberliegende Füße 33 zu erhalten, welche sich am Fußboden abstützen. Die drei Abstützungs-Baugruppen
20 sind in der in Fig. 3 dargestellten Weise schräggestellt und in diesen Stellungen durch Ketten 34
gehalten, die die jeweiligen Rohrteile 28 mit einem Paar rohrförmiger Holme 35 verbinden, die an der Unterseite der
Lagerhülsen 23 angesehweißt sind. Wenn zweckmäßig oder
notwendig, können die Füße 33 mit (nicht gezeichneten) Überzügen
versehen sein, die unter Reibschluß am Fußboden angreifen
und dazu beitragen, das Sprunggerät während der Benutzung an seinem Platz zu halten. Durch Umklappen der
Holmteile 11a über die Holmteile 11b und der Abstützungs-Baugruppen
20 gegen die Holme 11 läßt sich der Rahmen 10
somit ohne weiteres zusammenklappen.
An die nach innen weisenden Kanten der Holme 11 sind eine
Reihe von Ösen 36 angeschweißt, in die die Enden von eine elastische Vorrichtung 37 bildenden Elementen, beim gezeigten
Beispiel von Sprungtuch-Schraubenzugfedern, eingehakt sind. Die anderen Enden der die Vorrichtung 37 bildenden Elemente
sind in einer nachfolgend näher zu beschreibenden Weise in die Seitenkanten eines verhältnismäßig schmalen, rechteckigen
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Sprungtuches 40 eingehakt. Das Sprungtuch 40 ist in der bei Trampolinen üblichen Weise als ein offenmaschiges Gewebe oder
Geflecht aus verhältnismäßig schmalen Streifen bzw. Bändern aus flexibelem gewebten Nylonmaterial ausgebildet und endet
in einigem Abstand von den Enden der Seitenholme 11 nach innen.
Die Abstützungs-Baugruppen 20 sind tatsächlich Versteifungen, die nicht nur die Seitenholme 11 und das Sprungtuch 40 abstützen,
sondern die Seitenhäkne 11 gegen die Zugspannung und
die Elastizität der Elemente der elastischen Vorrichtung 37, mit denen das Sprungtuch 40 eingehängt ist, auch im Abstand
voneinander halten. Die Enden selbst des Sprungtuches 40 sind mit Vinyl-Auflagen 41 abgedeckt, während der zu beiden
Seiten der Achsen der Doppelgelenk-Anordnungen 12 liegende Bereich des Sprungtuches 40 mit einer größeren Vinyl-Auf
lage 42 abgedeckt ist, um zwischen einem Aufsprung-Sprungtuch
MB am schrägen Teil des Sprungtuches 40 und einem Abgangs-Sprungtuch DB am Ende des waagerechten Teils des
Sprungtuches 40 einen Übertretungs- oder AUS-Bereich FA zu schaffen, auf den der Turner nicht aufkommen darf (Fig. 2).
Um eine verbesserte Aufhängung der Enden des Sprungtuches 40 zu erzielen, sind, wie am deutlichsten in Fig. 3 zu erkennen,
längs der Seitenkanten der Auflagen 41 beim gezeigten Beispiel von Federn gebildete Teile 37a der elastischen Vorrichtung
37 in an sich bekannter Weise an den Enden jedes der querverlaufenden Bänder des Sprungtuches 40 befestigt
und schräg nach außen zu den benachbarten Enden der Seitenholme 11 geführt. Abweichend hiervon sind zwischen diesen
beiden Stellen die Elemente der elastischen Vorrichtung 37 mit größerem Zwischenabstand angeordnet und ebenfalls in
bekannter Weise an den Enden jeweils eines Paares querverlaufender Bänder des Sprungtuches 40 befestigt. Tatsächlich
lassen sich an den Seitenkanten des Sprungtuches 40 im Bereich zwischen den Auflagen 41 die Elemente der elastischen
Vorrichtung 37 beispielsweise mit Hilfe von Dehnern, beim gezeigten Beispiel mittels Federdehnern,sogar in ihrer
Anfangsspannung so verringern, daß die Teile 37a der
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elastischen Vorrichtung 37 an den Enden des Sprungtuches effektiv stärker sind als die anderen Elemente der Vorrichtung
37 im übrigen Bereich. Dies verleiht dem Sprungtuch 40 eine einem normalen Trampolin-Sprungtuch ganz ähnliche Eigenschaft.
Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme sind die Seitenholme 11 und die elastische Vorrichtung 37 mit einem Paar
Schutzpolster 43 abgedeckt.
Was die praktischen Abmessungen angeht, so kann der Rahmen beispielsweise eine Gesamtbreite von 122 cm, eine Länge von
244 cm und im Bereich des Abgangs-Sprungtuches DB eine Höhe
von 56 cm über Flur aufweisen. Das Sprungtuch 40 selbst kann ungefähr 72 cm breit und 228 cm lang sein. Der schräggestellte Teil kann mit dem Fußboden einen Winkel von etwa
30 Grad bilden und etwa 2/3 der länge des waagerechten Teils ausmachen. Die Elemente und Teile 37a der elastischen Vorrichtung
37 sind in ungedehntem Zustand etwa 22 cm lang.
Ein Turner läuft selbstverstäddlich auf das Aufsprung-Sprungtuch MB, muß sich von diesem abschnellen und über
den AUS-Bereich FA hinweg am Abgangs-Sprungtuch DB aufkommen, und schließlich von diesem abspringen und vor seiner
Landung auf der Bodenmatte LP die geforderte Bewegungsübung ausführen. Die Bodenmatte LP ist mit reichlichem Abstand
unter dem Ende des Abgangs-Sprungtuches DB angeordnet und
durch elastische Gurte 44 in Stellung gehalten, die die zugehörigen Ketten 34 für die Stellungssicherung der
Ab Stützungs-Baugruppen 20 mit Handhaben 45 an den Kanten der Bodenmatte LP verbinden. Das Nichtvorhandensein von
Querholmen zwischen den Seitenholmen 11 schaltet die bei dem in Fig. 1 dargestellten Gerät anzutreffenden Gefahren
aus. Die Abstützungs-Baugruppen 20 befinden sich ebenfalls gut außerhalb der Bewegungsbahn des Turners. Dadurch, daß
der Turner an jedem Ende des Sprungtuches 40 nicht über Querholme und die zugehörigen Federn springen muß, hat der
Turner die Möglichkeit, sehr viel weicher und mit sehr viel natürlicherem Bewegungsablauf auf das Gerät aufzuspringen
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und von diesem abzugehen, ähnlich wie/alj Ausführung eines
Sprunges von einem Schwimmbecken-Sprungbrett. Da nur ein einziges, einteiliges Sprungtuch benutzt wird, können
während der Benutzung im Gerät keine Wanderungslücken auftreten. Die sich aus einem zwischengeschalteten Abstandskasten
ergebenden Gefahren sind ebenfalls ausgeschaltet.
Durch die zur Breite große länge des Sprungtuches 40, mit
einem Längen-Breiten-Verhältnis von vorzugsweise etwa 3s1
oder höher, ist eine lange "S.prungmatten"-Fläche oder "Bahn" geschaffen, über bzw. in der sich der Turner bewegt,
und zu einem großen Teil ein Ausgleich für das Fehlen irgendeiner Aufhängung der Enden des Sprungtuches 40 an
Querholmen herbeigeführt. Wäre das Sprungtuch 40, abweichend vom oben angegebenen Verhältnis und im Vergleich zu seiner
Länge, wesentlich breiter, wären seine Enden "spannungsloser" und weniger gut in der Lage, das Fehlen einer Abstützung
durch Querholme zwischen den Enden der Seitenholme 11 auszugleichen. Das heißt, je schmaler das Sprungtuch 40
im Vergleich zu seiner Länge, umso wirkungsloser und daher umso weniger notwendig ist irgendeine, quer zu seinen Enden
verlaufende Abstützung. Die beim gezeigten Beispiel durch Schraubenzugfedern gebildete elastische Vorrichtung 37 an
den Seitenkanten des Sprungtuches 40 übernimmt dadurch die zusätzliche Aufgabe, das Sprungtuch 40 sowohl in Richtung
seiner Längsachse als auch zwischen den Seitenholmen 11 verhältnismäßig straff gespannt zu halten. Für die Art und
die Richtung des AufSprunges von einem einteiligen, langen
und schmalen Sprungtuch 40 ergibt sich aus diesen Gründen auch eine viel größere Gleichmäßigkeit. Die Verwendung von
zwei getrennten, in Längsrichtung hintereinander zwischen den Seitenholmen 11 angeordneten Sprungtüchern würde sich
nachteilig auf das Längen-Breite-Verhältnis auswirken, und
selbst wenn die beiden Sprungtücher an allen acht Ecken mit schräg angeordneten elastischen Teilen 37a abgestützt wären,
müßte damit gerechnet werden, daß die Sprungtücher, bezogen
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auf die lange Achse des Rahmens 10, zu wenig "Spannung" aufweisen. Es wurden sich bei ihnen auch einige derselben
Mängel einstellen, wie sie im Falle des in Fig. 1 dargestellten herkömmlichen Beispiels bei den beiden getrennten
Sprungtüchern 2 auftreten, insbesondere der Mangel an Gleichmäßigkeit im Rückstoßvermögen, je nachdem in welchem
Bereich der Turner an den Sprungtüchern aufkommt.
/Ansprüche
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Claims (10)
- ANSPRUCHESprunggerät zur Benutzung beim Bodenturnen o.dgl*, gekennzeichnet durch- in Querrichtung im Abstand voneinander angeordnete, sich in Längsrichtung des Gerätes erstreckende Seitenteile (11), die einen an einander angewandten Enden offenen Sprungtuchrahmen (10) bilden,- ein aus einem flexibelen Material hergestelltes langes Sprungtuch (40) von verhältnismäßig geringer Breite, das sich in Längsrichtung des Gerätes und im Abstand von den Rahmenseitenteilen (11) erstreckt und entlang und im Abstand von den Rahmenseitenteilen (11) ein Paar Seitenkanten und ein erstes und ein diesem gegenüberliegendes zweites, vom jeweiligen der einander abgewandten offenen Enden des Sprungtuchrahmens (10) nicht umfaßtes Ende aufweist,- eine elastische Vorrichtung (37,37a), die nur durch Verbinden der Sprui^uchseitenkanten mit den Rahmenseitenteilen (11) das Sprungtuch (40) zwischen den Rahmenseitenteilen (11) elastisch gespannt hält,- und durch eine Abstützung, mit der der Rahmen (10) und das Sprungtuch (40) im Abstand über einem Fußboden o.dgl. gehalten sind,wobei die elastische Vorrichtung (37,37a) nahe der sich gegenüberliegenden freien Enden des Sprungtuches (40) an diesen Stellen auf die Sprungtuchseitenkanten eine für die bestimmungsgemäße Benutzung des Sprunggerätes ausreichende Zugspannung ausübt./2509837/0326- Si - 46 192
- 2. Sprunggerät nach Anspruch 1, mit einer die Seitenteile des Rahmens im Abstand über dem Fußboden o.dgl. haltenden Abstützung, dadurch gekennzeichne t, daß die Abstützung die Rahmenseitenteile (11) gegen die Zugspannung und die Elastizität des Sprungtuches (40) auch im Abstand voneinander hält und außerhalb der Bewegungsbahn eines das Gerät benutzenden Turners angeordnet ist.
- 3. Sprunggerät nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η ζ e i chne t, daß die Abstützung eine Vielzahl von Abstutzungs-Baugruppen (20) aufweist, die in Längsrichtung der Rahmenseitenteile (11) mit Zwischenabstand angeordnet sind und jeweils von den Rahmenseitenteilen (11) nach unten gerichtete Teile (24,28) und diese an ihren unteren Enden miteinander verbindende Querteile (25,29) aufweisen.
- 4. Sprunggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungs-Baugruppeη (20) den zum ersten Ende hin gelegenen Teil des Sprungtuches (40) in einer zum übrigen Teil des Sprungtuches (40) hin schräg nach oben gerichteten Stellung und den übrigen Teil des Sprungtuches (40) im wesentlichen waagerecht und parallel zum Fußboden o.dgl. halten.
- 5. Sprunggerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die jeweiligen Enden der Rahmenseitenteile (11) über die Endkanten des ersten und des zweiten Sprungtuchteiles hinausreichen, und daß die eleastische Vorrichtung (37,37a) eine Vielzahl von elastischen Elementen (37) und Teilen (37a) von überwiegender Längsausdehnung aufweist, von denen die Teile (37a) an Abschnitten der Sprungtuchseitenkanten nahe deren Schnittstelle mit den Sprungtuchendkanten angeordnet und von den Sprungtuchseitenkanten ausgehend schräg nach außen zu den Enden der Rahmenseitenteile (11) hin gerichtet sind./3 509837/032646
- 6. Sprunggerät nach. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl der elastischen Teile (37a) an jedem der genannten Abschnitte der Sprungtuchseitenkanten eine größere Zugspannung erzeugen als eine gleiche Anzahl der elastischen Elemente (37) an den zwischen den genannten Abschnitten liegenden Seitenkantenabschnitte des Sprungtuches (40).
- 7. Sprunggerät nach Anspruch 6, dadurch g e k e η η ζ e i chne t, daß die Rahmenseitenteile (11) an jeder Seite des Sprungtuches (40) ein Paar Holme (11a,11b) aufweisen, die an einer gemeinsamen Querachse, die den schräggestellten vom waagerechten Teil des Sprungtuches (40) trennt, gelenkig miteinander verbunden sind, um die beiden Sprungtuchteile überexnanderklappen zu können.
- 8. Sprunggerät nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützungs-Baugruppen (20) mit den Rahmenseitenteilen (11) gelenkig an Querachsen verbunden sind, um sie gegen die Rahmenseitenteile (11) umklappen zu können.
- 9. Sprunggerät nach Anspruch 8, dadurch g e k e η η zeichnet, daß Teile (41,42) vorhanden sind, die am schräggestellten Sprungtuchteil eine Fläche (MB) zum Aufspringen auf das Gerät, am waagerechten Sprungtuchteil eine Fläche (DB) zum Abgehen vom Gerät und zwischen diesen einen AUS-Bereich (FA) begrenzen, auf den der Turner nicht aufkommen darf und der auf beiderseits der genannten Querachsen der Rahmenseitenteile (11) liegende, aneinander anschließende Bereiche des schräggestellten und des waagerechten Sprungtuchteiles übergreift. '
- 10. Sprunggerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß über jedem Rahmenseitenteil (11) und den mit diesem verbundenen elastischen Elementen (37) und Teilen (37a) ein Schutzpolster (43) angeordnet ist.509837/0326Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
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| US44924374 | 1974-03-08 |
Publications (3)
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| DE2510049B2 DE2510049B2 (de) | 1977-02-24 |
| DE2510049C3 DE2510049C3 (de) | 1977-10-06 |
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| EP0010642A1 (de) * | 1978-10-16 | 1980-05-14 | Eurotramp-Trampoline Kurt Hack Gerätebau | Sprunggerät in der Art eines Trampolins |
| US5304106A (en) * | 1993-02-08 | 1994-04-19 | Voit Sports, Incorporated | Exercise apparatus having reciprocating platforms movable between a parallel position and an opposed position |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| GB1486116A (en) | 1977-09-21 |
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| AU7847675A (en) | 1976-08-26 |
| JPS525895B2 (de) | 1977-02-17 |
| DE2510049B2 (de) | 1977-02-24 |
| SU583715A3 (ru) | 1977-12-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |