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DE2509675A1 - Verbauvorrichtung zum abstuetzen von grabenwaenden - Google Patents

Verbauvorrichtung zum abstuetzen von grabenwaenden

Info

Publication number
DE2509675A1
DE2509675A1 DE19752509675 DE2509675A DE2509675A1 DE 2509675 A1 DE2509675 A1 DE 2509675A1 DE 19752509675 DE19752509675 DE 19752509675 DE 2509675 A DE2509675 A DE 2509675A DE 2509675 A1 DE2509675 A1 DE 2509675A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindles
shoring
spindle
sheet metal
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752509675
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Ing Grad Emunds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752509675 priority Critical patent/DE2509675A1/de
Publication of DE2509675A1 publication Critical patent/DE2509675A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D17/00Excavations; Bordering of excavations; Making embankments
    • E02D17/06Foundation trenches ditches or narrow shafts
    • E02D17/08Bordering or stiffening the sides of ditches trenches or narrow shafts for foundations
    • E02D17/083Shoring struts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Verbauvorrichtung zum Abstützen von Grabenwänden Die Erfindung betrifft eine Verbauvorrichtung zum Abstützen von Grabenwänden, bestehend aus zwei-Verbauplatten, die von mindestens einer Spreize, deren Enden auf mit den Stützplatten verbundene Wi-derlager wirken, auf Abstand gehalten und zu einer Einheit verbunden sind und die Spreize sich zusammensetzt aus zwei gleichachsigen, miteinander verbundenen und mit relativ kurze n gegenläufigen Gewinden versehenen, verdrehbaren Spindeln, deren zylindrische Schäfte einen Durch- -messer aufweisen, der dem Fußkreisdurchmesser der Spindelgewinde entspricht und zwei an den Widerlagern befestigten, über die Spindelgewinde greifende Gewindehülsen, die mit einem langen, durchgehenden Innengewinde versehen sind, deren Länge der Länge der Spindelgewinde und des Verstellweges entspricht.
  • Verbauvorrichtungen dieser Art sind bekannt aus der DOS 2 311 425. Damit bei diesen Verbauvorrichtungen möglichst wenig Verunreinigungen in die Gewindehülse eindringen kann, sind an den nach innen gerichteten offenen Enden der Gewinde- Dichtringe angeordnet, deren Dichtlippen gegen die zylindrische Fläche des Spindelschaftes wirken. Es hat sich gezeigt, daß bei längerem Verweilender Verbauvorrichtung in einem Graben sich auf den zylindrischen Schaft der Spindeln Verunreinigungen festsetzen können, die beim Eindrehen der Spindeln in die Gewindehülsen nicht ohne weiteres von den Dichtringen beseitigt bzw. abgeschert werden können, ins-oder besondere sehr fest haftende/klebrige Bestandteile können die Leichtgängigkeit der Spindeln behindern. Ferner bewirken relativ scharfkantige Verunreinigungen auf dem Spindelschaft, daß die Dichtung sowie auch das Innengewinde der Gewindehülsen einem erhöhten Verschleiß unterliegen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Verbauvorrichtung zu schaffen, bei der sich die Verunreinigungen des zylindrischen Spindelschaftes nicht nachteilig bemerkbar machen und bei der trotz sehr fest haftender Verunreinigungen auf dem Spindelschaft die Leichtgängigkeit der Spreize erhalten bleibt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den nach innen gerichteten offenen Enden der Gewindehülsen Abstreifringe mit axial vorspringenden, die Verunreinigungen auf den Spindelschäften abschälenden Abstreifnasen angeordnet sind.
  • Werden die Spindeln der Spreize in die Gewindehülsen hineingedreht, um den Abstand der Stützplatten voneinander zu verkleinern, dann schälen die auf der zylindrischen Fläche des Spindelschaftes gleitenden Abstreifnasen alle Verunreinigungen vom Spindelschaft ab. Da der Angriffswinkel der Abstreifnasen gegenüber den abzustreifenden Verunreinigungen sehr günstig ist, werden auch sehr fest haftende und harte Verunreinigungen, wie Zementmörtel, Teer, Rost od.dgl. ohne Schwierigkeiten abgeschert.
  • Weitere Merkmale ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • In der folgenden Beschreibung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
  • Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine Gesamtansicht der Verbauvorrichtung, Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Teil der Spreize mit Spindel, Gewindehülse, Widerlager und Abstreifring, Fig. 3 eine Schnittansicht des Abstreifringes und Fig. 4 eine Draufsicht auf den Abstreifring.
  • Fig. 5 u. 6 Ansichten eines Abstreifringes mit Blechnasen Die in Fig. 1 dargestellte Verbauvorrichtung besteht aus zwei Stützplatten 1 und 2, an deren Innenseiten Widerlagerpfosten 3 befestigt sind. An diesen im Querschnitt U-förmigen Widerlagerpfosten 3 sind über Achsstummel 6 die Spreizen 4 und 5 um kleine Winkel schwenkbar gelagert. Durch steife Federn 7, die zwischen dem Widerlagerpfosten 3 und einer der beiden Spreizen angeordnet sind, erhält die Verbauvorrichtung ihre Standfestigkeit.
  • Die Spreizen 4 und 5 setzen sich zusammen aus zwei verdrehbaren Spindeln 8, deren nach aussen gerichtete Enden mit gegenläufigen Gewinden versehen sind und zwei an den Widerlagerpfosten 3 befestigten Gewindehülsen 9, deren Innengewinde mit den Gewinden der beiden Spindeln 8 korrespondieren. Die Spindeln 8 sind über eine Kupplung 1o und gegebenenfalls auch über Zwischenstücke miteinander verbunden. In die Kupplung 1o können Handhebel eingesetzt werden, mit deren Hilfe die Spreizen 4 und 5 verstellt werden können.
  • An den offenen Enden der Gewindehülsen 9 sind Abstreifringe 11 angeordnet. Die Fig. 2,3 und 4 zeigen, daß diese Abstreifringe 11 mit Abstreifnasen 12 versehen sind, welche die auf der zylindrischen Fläche des Spindelschaftes 8 anhaftenden Verunreinigungen abscheren.
  • Der in den Fig. 2,3 und 4 dargestellte Abstreifring 11 ist kappenartig ausgebildet und besteht aus einem zylindrischen Blechmantel 13, der das freie Ende der Gewindehülse 9 umgibt und einer senkrecht zur Achse der Spindel 8 verlaufenden Blechwand 14, an der vier Abstreifnasen 12 angeschweißt sind.
  • Die Abstreifnasen können an ihren wirksamen Kanten scharfkantig ausgebildet sein. Die kappenartigen Blechringe 11 können relativ locker befestigt werden, da es genügt, wenn nur ein Teil des Abstreifringes und ein Teil der Abstreifnasen auf der zylindrischen Fläche des Spindelschaftes gleitet.
  • Damit die Spindel 8 mit ihrem Gewinde nicht aus der Gewindehülse herausgedreht werden kann, sind am freien Ende der Gewindehülse 9 Schraubenbolzen 16 angeordnet, die in ihrem Gewinde verkeilt sind und die ein zu weites Herausdrehen der Spindel 8 aus der Gewindehülse 9 verhindern. Mit diesen Schraubenbolzen 16 sind auch die Blechkappen 11 bzw. die Abstreifringe an den freien bonden der Gewindehülsen 9 befestigt.
  • Wie die Fig. 5 und 6 zeigen, können die Abstreifnasen aber auch durch Blechabschnitte 17 gebildet werden, die aus der Blechwand 14 herausgebogen sind. Durch mehrere von der Ausnehmung 15 ausgehende radiale Einschnitte 18 und axiales Herausdrücken der neben diesen Einschnitten befindlichen Blechteile 17 können entsprechend viele Abstreifnasen gebildet werden, die beim Hereindrehen der Spindelschäfte in die Gewindehülsen anhaftende Verunreinigungen abscheren.

Claims (5)

P A T E N T A N S P R Ü C H E
1. erbauvorrichtung zum Abstützen von. Grabenwänden, beehend aus zwei Verbauplatten, die von mindestens einer Spreize, deren Enden auf mit den Stützplatten verbundene Widerlager wirken, auf Abstand gehalten und zu einer Einheit verbunden sind und die Spreize sich zusammensetzt aus zwei gleichachsigen, miteinander verbundenen und mit relativ kurzen gegenläufigen Gewinden versehenen, verdrehbaren Spindeln, deren zylindrische Schäfte einen Durchmesser aufweisen, der dem Fußkreisdurchmesser der Spindelgewinde entspricht und zwei an den Widerlagern befestigten, über die Spindelgewinde greifende Gewindehülsen, die mit einem langen, durchgehenden Innengewinde versehen sind, deren Länge der Länge der Spindelgewinde und des Verstellweges entspricht, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß an den nach innen gerichteten offenen Enden der Gewindehülsen (9) Abstreifringe (11) mit axial vorspringenden, die Verunreinigungen auf den Schäften der Spindeln (8) abscherenden Abstreifnasen (12) befestigt sind.
2. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstreifringe (11) verdrehfest aber mit radialem Spiel an den offenen Enden der GewindekiX1sen i9) befestigt sind
3. Verbauvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstreifringe (11) von Blechkappen gebildet sind, deren zylindrische Mäntel (13) die offenen Enden der Gewindehülsen (9) mit kleinem Abstand umgibt und deren rechtwinklig zu den Spindeln (8) verlaufenden Blechwände (14) eine Ausnehmung aufweisen, die den Schaft der Spindeln (8) mit geringem Spiel umgibt.
4. Verbauvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstreifnasen (12) von Stahlstücken gebildet sind, die auf der Außenseite der Blechwand (14) an der Ausnehmung angrenzend aufgeschweißt sind.
5. Verbauvorrichtung nach Anspruch 3a dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Abstreifnasen von mehreren axial vorgebogenen Blechzungen (17) gebildet sind, die an der Ausnehmung (15) neben einem von der Ausnehmung t15) ausgehenden radialen Einschnitt (18) etwa um die Dicke des Bleches vorgebogen sind.
DE19752509675 1975-03-06 1975-03-06 Verbauvorrichtung zum abstuetzen von grabenwaenden Withdrawn DE2509675A1 (de)

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Cited By (3)

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