DE2508571A1 - Transferautomat mit kreisfoermiger zubringbewegung - Google Patents
Transferautomat mit kreisfoermiger zubringbewegungInfo
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Description
7300 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 24, Postfach 348
Telefon
27 Februar 1975 Stuttgart (07iu 355539
* 35 96 19
Telex 07256610 smru
Telegramme Patentschutz Esslingenneckar
Herr Dipl.-Ing. Emil Karl Witzig, Schützingen, Weinstr. 7
Herr Dipl.-Ing. Rudolf Frank, Ludwigsburg, Am Zuckerberg 41
Transfer automat mit kreisförmiger Zubringbeweguncr
Die Erfindung betrifft einen Transferautomat mit kreisförmiaer
Zubringbewegung für die in einzelnen Bearbeitungsstationen durch Bearbeitungseinheiten aufeinanderfolgend bearbeitbaren
Werkstücke, mit einer ständerfesten Mittelsäule, an der Bearbeitungseinheiten verankert sind
und mit einem koaxial zu der Mittelsäule drehbar gelagerten und durch einen Schrittantrieb schrittweise weiterschaltbaren
Werkstückträger, auf dem Spannvorrichtungen für die Werkstücke angeordnet sind, und der in den einzelnen Bearbeitungsstationen
entsprechenden Stellungen unverdrehbar starr verriegelbar ist.
Transferautomaten dieser Art mit kreisförmiaer Zubringbewegung
für die Werkstücke sind in einigen Ausfuhrungsformen
in Gestalt sogenannter Schalttischautomaten bekannt, von denen einer beispielsweise in der US-PS 2 011 488 beschrieben
ist. Bei dieser Maschine ist der Werkstückträger in Ge-
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stalt eines Schalttisches ausgebildet, der auf dem kastenartigen
Maschinengestell drehbar gelagert ist, wobei der Schrittantrieb in dem Maschinengestell unterhalb des Schalttisches
untergebracht ist. Die Bearbeitungseinheiten sind mittels Länqsschlittenführungen axial verstellbar an der
Mittelsäule gelagert. Derartige Schalttischautomaten gestatten keine Bearbeitung der auf dem Schalttisch in den Spannvorrichtungen
festgespannten Werkstücke von unten her, weil die Werkstücke nach unten zu von dem Schalttisch abgedeckt
sind. Erfordern die Werkstücke an einzelnen Bearbeitunqsstationen eine Bearbeitunq von der Seite her, d.h., beispielsweise
mit in einer Horizontalebene liegenden Spindelachsen, so müssen an den den Schalttisch tragenden kastenartigen
Ständer seitlich eigene Ständerteile angeschlossen werden, die die in Schlittenführungen horizontal verstellbar gelaqerten
Bearbeitungseinheiten tragen. Dadurch ist ein erheblicher Platzbedarf bedingt, während andererseits die Zugänglichkeit
der Werkstücke an den Bearbeitungsstationen unerwünscht verringert wird.
Bei anderen Transferautomaten, die als sogenannte Trommelautomaten
ausgebildet sind, ist der trommelartige Werkstückträger um eine horizontale Achse drehbar fliegend gelagert,
wie dies bspw. aus der DT-OS 1 963 209 ersichtlich ist. Mit Rücksicht auf die Ladehöhe, die üblicherweise bei 1.050 mm
liegt, ist der Durchmesser des Werkstückträgers begrenzt, wenn nicht zu Podesten für die Bedienungsperson Zuflucht
genommen v/erden soll, was unerwünscht ist. Damit ist aber auch die Zahl der möglichen 3earbeitungsstationen rings um
den Umfang des Werkstückträgers beschränkt. Andererseits ist die Zugänglichkeit der Werkzeuge in der Regel beschränkt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Transferautomat zu schaffen,
der bei vielseitiger Bearbeitungsmöglichkeit der Werkstücke in den einzelnen Bearbeitungsstationen sich durch große
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Flexibilität hinsichtlich der Zahl der Bearbeitungsstationen und der Bearbeitungseinheiten auszeichnet, wobei
in den einzelnen Arbeitsstationen eine einwandfreie Zugänglichkeit der Werkstücke und der Werkzeuge, sowie
eine einfache bedienungsfreundliche Einstellung der Werkzeuge gewährleistet ist.
Zur lösung dieser Aufgabe ist der eingangs genannte Transferautomat
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen für die Werkstücke an der äußeren Umfangsfläche
des in Gestalt einer Trommel ausgebildeten ringförmigen Werkstückträgers angeordnet sind und der ringförmige Werkstückträger
auf der den eigentlichen tragenden Maschinenständer bildenden Mittelsäule zwischen zwei mit der Mittelsäule starr
verbundenen koaxialen Trägern drehbar gelagert ist, an denen in den einzelnen Bearbeitungsstationen die Bearbeitungseinheiten
gelagert sind.
Hierbei kann die Anordnung mit Vorteil derart getroffen sein, daß die beiden Träaer im Bereiche einzelner Arbeitsstationen durch starre Bügel miteinander verbunden sind,
in denen Bearbeitungseinheiten gelagert sind. Für Bearbeitungsvorgänge,
bei denen eine von der Horizontalen abweichende Achsrichtung der Spindel der Bearbeitungseinheit
notwendig ist, kann die entsprechende Bearbeitungseinheit in ihrem Bügel um eine Horizontalachse schwenkbar gelagert
oder versetzbar angeordnet sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind an einzelnen Bearbeitunasstationen
die Träger durchdringende Bearbeitunaseinheiten in durchgehende Bohrungen der Träger eingesetzt.
Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß die Bearbeitungseinheiten mit ihren Steuer- und Antriebseinheiten außerhalb
der Beeinflussung durch Schmiermittel, Späne und Kühlmittel liegen, wodurch die Einrichtung der Werkzeuge wesentlich
vereinfacht wird.
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Der ringförmige Werkstückträger kann mit Vorteil auf der Mittelsäule begrenzt axial verschieblich gelagert
sein und im Bereiche einer Stirnfläche eine erste Verriegelungseinrichtung tragen, die durch eine entsprechende,
durch eine Stellvorrichtung erzeugte Axialbewegung des Werkstückträgers mit einer zugeordneten ortsfesten
zweiten Verriegelungseinrichtung unter starrer Verriegelung des Werkstückträgers gegen die Mittelsäule
in Eingriff bringbar ist. Die Verriegelungseinrichtungen können hierbei durch zwei zusammenwirkende Stirnverzahnungen
gebildet sein, von denen die ortsfeste Stirnverzahnung an einem mit der Mittelsäule starr verbundenen
Zahnring ausgebildet ist.
Die Stellvorrichtung kann zweckmäßigerweise wenigstens einen auf einem der Träger crelaaerten Hubmotor aufweisen,
der mit dem ringförmigen Werkstückträger in Axialrichtung formschlüssig kuppelbar ist. Im übrigen ist der ringförmige
Werkstücksträger vorteilhafterweise über ein formschlüssiges, eine begrenzte Axialbewegung des Werkstückträgers
gestattendes Getriebe mit einem in dem Träger gelagerten Antriebsmotor des Schrittantriebes gekuppelt.
Dieser Antrieb des Schrittantriebs kann nockengesteuert sein. Damit ist es in einfacher Weise möglich, den Werkstückträger
entweder um einen Einfachschaltschritt oder um einen Doppelschaltschritt weiterzubewegen, wenn dies
die Verhältnisse der zu bearbeitenden Werkstücke erfordern.
Der starr mit der Mittelsäule verbundene scheibenförmig ausgebjIdete untere Träger ist mit Vorteil auf einem zur
Mittelsäule koaxialen Gehäusefuß aufgesetzt, wobei der untere Träger als Späneauffangschale ausgebildet sein
kann, die gegebenenfalls mit einer Späneabfuhrrinne verbunden ist. Auch ist es denkbar, in der Späneauffangschale
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einen umlaufenden Späneschieber vorzusehen, der mit dem Werkstückträger gekuppelt ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Transferautomat gemäß der Erfindung in einer Seitenansicht teilweise im axialen Schnitt,
Fig. 2 den Transferautomat nach Fig. 1 in einer Draufsicht teilweise aufgeschnitten,
Fig. 3 den Transferautomat nach Fig. 1 unter Veranschaulichung eines Bügels mit einer verschwenkbar gelagerten
Bearbeitungseinheit in einer Seitenansicht und in einer Teildarstellung,
Fig. 4 den Werkstückträger des Transferautomaten nach Fig. 1 im axialen Schnitt in einer Seitenansicht,
Fig. 5 den Transferautomat nach Fig. 1 im Längsschnitt in einer Seitenansicht unter Weglassung einzelner Teile
und
Fig. 6 einen Transferautomat gemäß der Erfindung in einer
abgewandelten Ausführungsform in einer Seitenansicht.
Der in den Figuren dargestellte Transferautomat weist in
beiden veranschaulichten Ausführungsformen (Fig. 1,6)
einen Gehäusefuß 1 auf, der an der Bedienungsseite bei 2 seitlich abgeflacht ist und der mit einem mittleren
zentrisch angeordneten säulenartigen Sockelteil 3 ausgebildet ist. Mit dem Sockelteil 3 ist ein koaxialer
scheibenartiger unterer Träger 4 mittels Schrauben 5 (Fig.5)
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starr verbunden, mit dem seinerseits eine ebenfalls koaxiale vertikale Mittelsäule 6 verschraubt und verstiftet
ist. Auf die Mittelsäule 6 ist endseitig ein zweiter ebenfalls scheibenartiger Träger 7 aufgesetzt,
der auf der Mittelsäule 6 mittels Passtiften 8 und nicht dargestellter Schrauben koaxial starr befestigt ist.
Zwischen den beiden Trägern 4,5 ist auf der zylindrischen Mittelsäule 6 ein ringartiger, in Gestalt einer Trommel
ausgebildeter Werkstückträger 9 drehbar gelagert, der an seiner Aussenumfangsflache hydraulisch betätigte Spannvorrichtungen
10 trägt, in denen bei 11 schematisch angedeutete Werkstücke, beispielsweise Fittings, gespannt
werden können. Die Spannvorrichtungen 10 sind am Umfang des Werkstückträgers 9 gleichmässig verteilt angeordnet; ihr
Teilungswinkel steht in einem festen Verhältnis zu dem Schaltschritt des Werkstückträgers 9.
An den einzelnen rings um die Achse der Mittelsäule 6 verteilt angeordneten Bearbeitungsstationen I,II,III sind
den einzelnen Bearbeitungsvorgängen zugeordnete Bearbeitungseinheiten vorhanden, von denen in Fig. 1 drei Bohreinheiten
12 veranschaulicht sind, die auch zum Gewindeschneiden
oder Drehen verwendet v/erden können. Jede dieser Bearbeitungseinheiten 12 weist eine in einer zylindrischen
Büchse 13 verschieblich gelagerte Pinole 14 auf, in der eine von einem Antriebsmotor 15 über einen Keilriemen
angetriebene Arbeitsspindel 16 drehbar gelagert ist, die ein bzw. bei 17 angedeutetes Werkzeug trägt. Der Vorschub
der Pinole 14 erfolgt durch eine beispielsweise hydraulische Vorschubeinrichtung der Bearbeitungseinheit 12, die
im einzelnen nicht veranschaulicht ist. In dem oberen Träger 7 und dem unteren Träger 4 sind im Bereiche der
Arbeitsstationen I,II,III durchgehende Axialbohrungen 17,18
ausgebildet, in die in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise jeweils eine Bearbeitungseinheit 12 mit ihrer zylindrischen
Büchse 13 eingesteckt ist. Die Bearbeitungseinheiten 12
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sind mittels eines Flansches 19 an den beiden Trägern 4,7
befestigt und zentriert; die Achsrichtung ihrer Spindeln verläuft parallel zur Achse der Mittelsäule 6.
Ausserdem sind im Bereiche der Arbeitsstation I der obere Träger 7 und der untere Träger 4 durch einen formstabilen
starren Bügel 20 miteinander verbunden, der am Aussenumfang des oberen Trägers 7 angeflanscht ist und
sich gegen den unteren Träger 4 abstützt, mit dem er bei 21 verschraubt ist. Die Verschraubung des Eügels 20
mit dem oberen Träger 7 ist bei 22 veranschaulicht. In dem Bügel 20 ist ebenfalls eine durchgehende Bohrung 23
ausgebildet, in der die zylindrische Büchse 13 der dritten Bearbeitungseinheit 13 aufgenommen ist, welche ebenfalls
mittels ihres Flansches 19 an den Bügel 20 festgeschraubt
und zentriert ist.
Die drei bei Fig. 1 in der Bearbeitungsstation I vorhandenen Bearbeitungsstationen 12 gestatten eine Bearbeitung des
Werkstückes 11, in der aus derFig. ersichtlichen Weise in drei verschiedenen Richtungen, wobei die einzelnen
Bearbeitungseinheiten 12 mit unterschiedlichen Werkzeugen, beispielsweise für das Ausdrehen, das Gewindeschneiden und
das Ausbohren bestückt sein können.
Der untere Träger 4 ist in Gestalt einer Späneauffangschale
ausgebildet und mit einer durch eine entsprechende Öffnung in das Innere mündenden Späneabfuhrrinne 24 verbunden.
Im Inneren der von dem unteren Träger 4 gebildeten Späneauffangschale kann ein Späneschieber 25 angeordnet
sein, der mit dem Werkstückträger 9 verbunden ist und mit diesem umläuft, so daß die anfallenden Späne fortlaufend
in die Späneabfuhrrinne 24 eingeschoben werden.·
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— ft —
Dadurch, daß die an dem unteren Träger 4 befestigten
Bearbeitungseinheiten 12 in der aus Fig. 1 ersichtlichen
Weise lediglich mit ihrer Büchse 13 in einer durchgehenden
Bohrung 18 aufgenommen sind, die durch den Flansch 19
gegen den Innenraum des als Späneabfuhrschale ausgebildeten Trägers 4 abgeschlossen ist, ist erreicht, daß die Antriebs-
und Steuerteile wie der Antriebsmotor 15 und die Pinole 14 mit der zugeordneten Hubvorrichtung ausserhalb
des Einflußbereiches der Späne sowie des Schmier- und
Kühlmittels für die Bearbeitungsvorgänge liegen. Die Einstellung der Bearbeitungseinheiten kann von der Bedienungsperson
in einfacher Weise vorgenommen werden, ohne daß eine Beeinträchtigung durch Kühl- und Schmiermitteleinwirkung
auftreten könnte.
Während bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform
des neuen Transferautomaten die Spindelachse der in dem Bügel 20 gehalterten Bearbeitungseinheit 12 in einer
horizontalen Ebene liegt, d.h. rechtwinklig zu der Spindel achse der beiden anderen in den Trägern 4,7 sitzenden Bearbeitungseinheiten
12 verläuft, kann bei der Bearbeitung entsprechend gestalteter Werkstücke 11 erforderlichenfalls
eine Spindelachse auch derart orientiert werden, daß sich eine unterschiedliche gegenseitige Winkelzuordnung der
Spindelachsen der einzelnen Bearbeitungseinheiten 12 ergibt. Dies ist anhand der Fig. 3 veranschaulicht, wo in
der Arbeitsstation I an die beiden Träger 4,7 ein Bügel 20a angeschraubt ist, der ein in einer Schlitzführung 26
verschieblich geführtes Lagerungsteil 27 aufweist, das mittels einer bei 28 angedeuteten Verstellvorrichtung verschwenkt
und in seiner jeweiligen Stellung arretiert werden kann. In eine entsprechende durchgehende Bohrung des Lagerungsteiles
27 ist die Büchse 13 der zugeordneten Bearbeitungseinheit 12 eingesetzt, die mittels ihres Flansches 19 an dem
Lagerungsteil 27 befestigt und zentriert ist. Bei 12a ist
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— Q —
in Fig. 3 eine auf diese Weise um 45 gegenüber der Horizontalen verschwenkte Bearbeitungseinheit gestrichelt
darqestellt. Die Bearbeitungseinheit 12 kann an dem Bügel 2Oa auch versetzbar angeordnet sein.
An einzelnen Arbeitsstationen können, wie dies in der Ausführungsform nach Fig. 6 veranschaulicht ist, anstelle
der zum Bohren/ Gewindeschneiden, Ausdrehen, etc. dienenden Bearbeitungseinheiten 12 auch andere Bearbeitungseinheiten
zwischen die beiden Träger 4,7 eingesetzt werden. Bei 30 ist eine auf den unteren Träger 4 aufgesetzte Stoßeinrichtung
veranschaulicht, die es gestattet, beispielsweise mittels eines Räumwerkzeuges eine Längsriffelung
in einer Bohrung eines Werkstückes zu erzeugen, während bei 31 ein ebenfalls auf den unteren Träger 4 aufgesetzter
Plandrehkopf veranschaulicht ist, dessen zugeordnete Betätigungseinrichtung im einzelnen nicht veranschaulicht
ist.
Der ringförmige Werkstückträger 9 (Fig. 4) ist auf der zylindrischen Mittelsäule 6 drehbar und zwischen dem oberen
und dem oberen Träger 7 bzw. 4 begrenzt axial verschieblich gelagert. Er ist an seiner unteren Stirnfläche mit einem
eine erste Verriegelungseinrichtung bildenden stirnverzahnten koaxialen Ring 33 verschraubt, dessen Stirnverzahnung
34 mit einer entsprechenden Stirnverzahnung eines ortsfesten und eine zweite Verriegelungseinrichtung bildenden
koaxialen stirnverzahnten Ringes 33 in Eingriff gebracht werden kann, welcher mit der Mittelsäule 6 verschraubt ist.
Die beiden Stirnverzahnungen 34 können durch riine Stellvorrichtung
in und ausser Eingriff gebracht werden, welche wenigstens zwei symmetrisch zur Mittelachse der Mittelsäule
6 angeordnete, auf dem oberen Träger 7 sitzende Hubmotoren 36 aufweist, von denen einer in Fig. 4 veranschaulicht
ist. Der Hubmotor 36 weist einen Zuganker 37 auf, der starr mit einem U-förmigen Gabelstück 38 verbunden ist, das
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mittels eines Stiftes 39 an dem oberen Träger 7 unverdrehbar gerade geführt ist und an seinem unteren Schenkel
eine drehbar gelagerte Rolle 40 trägt. Das Gabelstück umgreift ein mit dem Werkstückträger 9 starr verschraubtes
und radial über diesen vorstehendes gerade verzahntes Antriebsrad 41 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise.
Werden die hydraulischen Hubmotoren 36 der Stellvorrichtung mit Druckmedium beaufschlagt, so heben sie über die Zuganker
37 die Gabelstücke 38 und die Rollen 40 sowie das Antriebszahnrad 41 den Werkstückträger 9 an, womit die
beiden Stirnverzahnungen 34 ausser Eingriff kommen und der Werkstückträger frei verdrehbar wird. Die Rollen
erlauben hierbei eine leicht gängige Drehung. Diese Drehbewegung geschieht durch einen Schrittantrieb,der
einen auf den oberen Träger 7 aufgesetzten Schrittmotor enthält, dessen Welle 43 über ein ebenfalls gerade verzahntes
und mit dem Antriebszahnrad 41 in Eingriff stehendes Ritzel 44 mit dem Antriebszahnrad 41 zusammenwirkt. Zufolge
der geraden Verzahnung des Ritzels 44 und des Antriebszahnrades 41 kann der Werkstückträger 9 unbehindert von
dem Schrittantrieb die bereits erläuterte von den Hubmotoren 36 erzeugte Achsialbewegung ausführen.
Auf der Welle 43 des Schrittmotors 4 2 sitzt eine Nockenscheibe 45, die mit ortsfest angeordneten Endschaltern
für den Schrittmotor 42 zusammenwirkt. Die Nockenscheibe ist derart ausgebildet, daß der Schrittmotor 42 eine
einem Schaltschritt entsprechende Zahl von Umdrehungen
ausführt, bevor er wieder abgeschaltet wird. Die von dem Schrittmotor 42 hierbei bewirkte Winkeldrehung des Werkstückträgers
9 braucht nicht exakt der Winkelteilung zv/ischen benachbarten Bearbeitungsstationen entsprechen; es genügt
eine ungefähre Annäherung an diesen Wert, weil die Stirnverzahnungen 34 selbst_jzentrierend sind, so daß beim Absenken
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des Werkstückträgers 9 durch die ineinandergreifenden Stirnverzahnungen 24 eine engtolerierte exakte Ausrichtung
des während des Bearbeitungsvorganges starr mit der Mittelsäule 6 verriegelten Werkstückträgers 9 erfolgt. Die
Steuerung der Hubbewegung der Hubmotoren 3 6 erfolgt im übrigen jeweils durch einen feststehenden Endschalter 47,
der durch einen mit dem Zuganker 37 verbundenen Steuernocken 48 betätigbar ist.
Die an der Aussenumfangsfläche des ringförmigen Werkstückträgers
9 angeordneten Spannvorrichtungen 10 sind bei der dargestellten Ausführungsform des Transferautomaten als
hydraulisch betätigte Zweibackenfutter ausgebildet. Die Betätigung erfolgt durch in dem Werkstückträger 9 angeordnete
Hydraulikzylinder 49, von denen einer in Fig. 4 veranschaulicht ist. Die Zufuhr des Druckmediums zu den
Hydraulikzylindern 49 geschieht über Hydraulikkanäle 50, die in der Mittelsäule 6 ausgebildet sind und die über
ringsumlaufende Steuernuten 51 und Kanäle 52 des Werkstückträgers 9 mit den Hydraulikzylindern 49 verbunden
sind. Der Werkstückträger 9 ist im übrigen mittels Dichtrinqai 53 mediurasdicht gegen die ümfangsflache der
Mittelsäule 6 abgedichtet, wobei die Dichtringe 53 auch eine Abdichtungs zwischen den einzelnen Mediumskanälen
bewirken. Um die Belastung der Dichtringe 53 herabzusetzen und deren Lebensdauer zu verlängern, wird während der
Rchaltbewegung des Werkstückträgers 9 der Druck des die hydraulische Spannvorrichtungen 10 beaufschlagenden Druckmediums
herabgesetzt. Dies kann gefahrlos deshalb geschehen weil während der Schwenkbewegung des Werkstückträgers 9 die
Werkstücke nicht mit den Werkzeugen der Bearbeitungseinheiten 12 in Eingriff stehen.
Bei dem beschriebenen Transferautomaten ist die Mittelsäule 6 der eigentliche tragende Maschinenständer, der die Stabilität
des Maschinenaufbaus gewährleistet. Der Ständerfuß
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hat lediglich die Aufgabe, die notwendige Standfestigkeit der starren Mittelsäule 6 und damit der ganzen Maschine
herzustellen. Dadurch ergibt sich eine leichte Bauweise hoher Stabilität mit leichter Zugänglichkeit der Werkstücke
und der Werkzeuge. Im Gegensatz zu den Verhältnissen, beispielsweise bei einer Schalttischmaschine mit
einem kastenartigen Ständer, auf dem der Schalttisch drehbar gelagert ist und mit weiteren radial nach außen weisenden
kastenartigen Gestellteilen, ist nämlich bei dem neuen Transferautomaten der Zugang zu den Werkzeugen und
Werkstücken durch keine Gestellteile behindert.
Da die Mittelsäule 6 den eigentlichen Maschinenständer bildet, auf dem der Werkstückträger 9 drehbar gelagert ist,
sind auch Ausführungsformen des Transferautomaten möglich,
bei denen die Mittelsäule horizontal angeordnet und beidseitig durch die Träger 4, 7 auf dem Erdboden abgestützt
ist. Die Träger 4, 7 sind dabei beispielsweise in Gestalt von Dreiecksträgern ausgebildet. Sie unterstützen die Mittelsäule
6 mit dem zwischen ihnen angeordneten, auf der Mittelsäule 6 drehbar gelagerten Werkstückträger 9 an den
beiden Säulenenden, womit sich eine hervorragende Stabilität der ganzen Maschine ergibt, während der Vorteil der
leichten,unbehinderten Zugänglichkeit der Bearbeitungseinheiten
und der Werkstücke erhalten bleibt.
Während bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Werkstückträger
9 durch den Schrittmotor 42 in der Regel lediglich um einen Schaltschritt weitergeschaltet wird, läßt
sich, abhängig von dem jeweiligen Einsatz des Transferautomaten die Anordnung auch ohne weiteres derart treffen, daß
eine Weiterschaltung um zwei Schritte, d.h. eine sog. Doppelschaltung
vorgenommen wird. Dies kann in einfacher Weise durch entsprechenden Austausch der Nockenscheibe 45 erreicht
werden. Eines Eingriffes in den eigentlichen Transferautomaten
bedarf es dabei nicht.
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Claims (16)
1.1 Transferautomat mit kreisförmiger Zubringbewegung für
in einzelnen Bearbeitungsstationen durch Bearbeitungseinheiten aufeinanderfolgend bearbeitbaren Werkstücke,
mit einer ständerfesten Mittelsäule, an der Bearbeitungseinheiten verankert sind und mit" einem koaxial zu der
Mittelsäule drehbar gelagerten und durch einen Schrittantrieb schrittweise weiterschaltbaren Werkstückträger
auf dem Spannvorrichtungen für die Werkstücke angeordnet sind und der in den ^einzelnen Bearbeitungsstationen entsprechenden
Stellungen verdrehbar starr verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen (10) für
die Werkstücke (11) an der Außenumfangsflache des in Gestalt
einer Trommel ausgebildeten ringförmigen Werkstückträgers (9) angeordnet sind und der ringförmige Werkstückträger
(9) auf der den eigentlichen tragenden Maschinenständer bildenden Mittelsäule (6) zwischen zwei mit der
Mittelsäule (6) starr verbundenen koaxialen Trägern (4, 7) drehbar gelagert ist, an denen im Bereich der
einzelnen Bearbeitungssationen (I, II, III) Bearbeitungseinheiten (12, 30, 31) gelagert sind.
2. Transferautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Träger (4, 7) im Bereiche einzelner Arbeitsstationen
durch starre Bügel (20, 20a) miteinander verbunden sind, in denen Bearbeitungseinheiten (12) gelagert
sind.
3. Transferautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Bearbeitungseinheit (12) in ihrem
Bügel (20a) um eine Horizontalachse schwenkbar gelagert oder versetzbar angeordnet ist.
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4. Transferautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an einzelnen Bearbeitungsstationen die Träger (4,7) durchdringende Bearbeitungseinheiten (12)
in durchgehende Bohrungen (17,18 bzw. 23) der Träger (4,7 )
bzw. der Bügel (20) eingesetzt sind.
5. Transferautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Werkstückträger (9) auf der Mittelsäule (6) begrenzt axial verschieblich
gelagert ist und im Bereiche einer Stirnfläche eine erste Verriegelungseinrichtung (33) trägt, die durch eine
entsprechende, durch eine Stellvorrichtung erzeugte Axialbewegung des Werkstückträgers (9) mit einer zugeordneten
ortsfesten zv/eiten Verriegelungseinrichtung (35) unter starrer Verriegelung des Werkstückträgers (9) gegen die
Mittelsäule (6) in Eingriff bringbar ist.
6. Transferautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellvorrichtung wenigstens einen auf einem der Träger (4,7) gelagerten Hubmotor (36) aufweist, der mit dem
ringförmigen Werkstückträger (9) in Axialrichtung formschlüssig kuppelbar ist.
7. Transferautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungseinrichtungen durch zwei zusammenwirkende Stirnverzahnungen (34) gebildet sind, von
denen die ortsfeste Stirnverzahnung an einem mit der Mittelsäule (6) starr verbundenen Zahnring (3 5) ausgebildet ist.
8. Transferautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Werkstückträger (9) über ein formschlüssiges
,eine begrenzte Axialbewegung des Werkstückträgers (9) gestattendes Getriebe (41 ,44) mit einem in
einem der Träger (4,7) gelagerten Antriebsmotor (42) des Schrittantriebes gekuppelt ist.
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9. Transferautomat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (42) des Schrittantriebes nockengesteuert ist.
10. Transferautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der starr mit der Mittelsäule (6) verbundene scheibenförmig ausgebildete untere
Träger (4) auf einen zur Hittelsäule (6) koaxialen Gehäusefuß
(1) aufgesetzt ist.
11. Transferautomat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Träger (4) als Späneauffangschale ausgebildet
ist, die gegebenenfalls mit einer Späneabfuhrrinne
(24) verbunden ist.
12. Transferautomat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Späneauffangschale ein mit dem Werkstückträger (9) umlaufender Späneschieber (25) angeordnet
ist.
13. Transferautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtungen
(10) für die Werkstücke (11) hydraulisch betätigt sind und daß die Druckmediumsbeaufschlagung der Spannvorrichtungen
(10) über Kanäle (50; 52) in der Mittelsäule (6) und in dem abgedichtet auf die Mittelsäule (6) aufgesetzten Werkstückträger
(9) erfolgt, die durch Steuernuten (51) im Bereiche der Außenumfangsflache der Mittelsäule (6) abgedichtet miteinander
verbunden sind.
14. Transferautomat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druck des die Spannvorrichtungen (10) beaufschlagenden Druckmediums während der Schaltbewegung des Werkstückträgers
(9) gegenüber dem Betriebsdruck bei verriegeltem Werkstückträger (9) abgesenkt ist.
- 16 -
609837/0117
2508SV
15. Transferautomat nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelsäule (6) horizontal angeordnet und endseitig durch die Träger
(4, 7) auf der Aufstellfläche abgestützt ist.
16. Transferautomat nach Anspruch 15, dadurch gekennnzeichnet, daß die Träger (4, 7) als Dreiecksträger ausbildet sind.
609837/0117
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Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| DE2508571A DE2508571C2 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Rundtaktmaschine zur aufeinanderfolgenden Bearbeitung von Fittings und dergl. Werkstücken |
| GB15191/76A GB1494173A (en) | 1975-02-27 | 1976-04-14 | Automatic transfer machine with rotary indexing feed movements for the workpieces |
| FR7611264A FR2348017A1 (fr) | 1975-02-27 | 1976-04-15 | Machine-transfert automatique a mouvement d'amenee circulaire |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE2508571A DE2508571C2 (de) | 1975-02-27 | 1975-02-27 | Rundtaktmaschine zur aufeinanderfolgenden Bearbeitung von Fittings und dergl. Werkstücken |
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| DE2508571C2 DE2508571C2 (de) | 1986-02-06 |
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