DE2507185C3 - Elektromechanisches Filter - Google Patents
Elektromechanisches FilterInfo
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- H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
- H03H9/00—Networks comprising electromechanical or electro-acoustic elements; Electromechanical resonators
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- H03H2250/00—Indexing scheme relating to dual- or multi-band filters
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein elektromechanisches Filter mit einem Eingangsresonator und einem
Ausgangsresonator, die über Kopplungsglieder mit einem Eingangs- bzw. Ausgangsschaltkreis verbindbar
sind, und mit mindestens zwei Zwischenresonatoren, die jeweils über ein aus je einem eingangsseitig und einem
ausgangsseitig angeordneten Koppler gebildeten Kopplerpaar mit dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator
gekoppelt sind und von denen einer an den Eingangs- oder den Ausgangsresonator gegenphasig
angekoppelt ist.
Elektromechanische Filter dieser Art sind aus der DE-OS 22 30 858 (beispielsweise F i g. 2), aus der D^-OS
22 30 854 (beispielsweise F i g. 6) und mit Einschränkung aus der DE-AS 12 57 992 (beispielsweise Fig.4 und 5)
bekanntgeworden. Den bekannten elektromechanischen Filtern ist gemeinsam, daß der Eingangsresonator,
zwei Zwischenresonatoren und der Ausgangsresonator eine Reihen- bzw. eine Kettenschaltung dadurch
umeinander bilden, daß sie durch einen gemeinsamen Koppler miteinander verbunden sind. Zusätzlich zu
diesen allen Resonatoren gemeinsamen Kopplern sind sogenannte Brückenkoppler zwischen den beiden
Zwischenresonatoren und dem Eingangs- und Ausgangsresonator vorgesehen. Dabei ist bei den Filtern
nach den DE-OS jeder der beiden Zwischenresonatoren mit jedem der Eingangs- und Ausgangsresonatoren und
gemäß dem Filter nach der DE-AS sind die beiden Zwischenresonatoren lediglich mit dem Eingangsresonator
verbunden.
Um bei diesen bekannten elektroniechanischen
Filtern an einer oder an beiden Seiten des Frequenzbandes jeweils einen einzigen Dämpfungspol zu erhalten,
müssen gemäß den dort dargelegten Ausführungen alle Resonatoren in Reihe geschaltet werden, wobei die
beiden Zwischenresonatoren miteinander zu verbinden sind. Diese im wesentlichen aus symmetrischen Schaltkreisen
aufgebauten Filter haben jedoch den Nachteil, daß mit ihnen keine eine Asymmetrie bewirkende
Kennlinie realisiert werden kann. Dies bedeutet aber, daß mit den bekannten elektromechanischen Filtern nur
ganz bestimmte Kennlinien realisiert werden können, wie beispielsweise eine durch den Betriebsübertragungsfaktor
gebildete flache Kennlinie oJer eine solche mit Tschebyscheffschem Verlauf im Durchlaßbereich.
Andere Kennlinien jedoch, wie eine flache Verzögerungskennlinie, eine lineare Phasenabhängigkeit oder
eine Tschebyscheffsche Kennlinie, die durch den Spannungsübertragungsfaktor gebildet ist, können mit
den bekannten elektromechanischen Filtern jedoch nicht realisiert werden. Bei diesen anderen Kennlinien
ist weder das gesamte Filter noch sind Teile davon symmetrisch. Bei den Kennlinien dagegen, bei denen das
gesamte Filter symmetrisch wird, sind alle endlichen Dämpfungspole im mittleren Filterbereich konzentriert.
Ist die Zahl der endlichen Dämpfungspole groß, wird deshalb der Spannungsübertragungsfaktor bzw. die
Dämpfung in diesem mittleren Bereich sehr hoch, was zur Folge hat, daß die Empfindlichkeit der Bauelemente
groß wird und daß die Leistungsfähigkeit des Filters abnimmt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein elektromagnetisches Filter der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die Grundschaltung eines
te asymmetrischen Filters durch ein mechanisches Vibrationssystem
gebildet wird, ohne daß sich die genannten Einschränkungen bei der Auslegung des Filters ergeben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zwischenresonatoren zueinander parallel
geschaltet sind und daß die Kopplungskoeffizienten der beiden Koppler mindestens eines Kopplerpaares sich
um mehr als 5% unterscheiden.
Erfindungsgemäß sind also die Zwischenresonatoren
ausschließlich sowohl mit dem Eingangs- als auch mit dem Ausgangsresonator gekoppelt, d. h, sie sind nicht
unmittelbar miteinander verbunden. Dadurch ist es möglich, eine Vielzahl von Zwischenresonatoren zwischen
dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator anzuordnen und zueinander parallel zu schalten, so daß
eine Vielzahl von Dämpfungspolen erreichbar ist Durch das Fehlen von Kopplungsveroindungen zwischen den
Zwischenresonatcren wird ferner in vorteilhafter Weise erreicht, daß die gewünschten Dämpfungspole durch
Vergrößern der Zwischenresonatoren frei wählbar sind, was bei den bekannten Filtern nicht möglich ist Durch
die Differenz der Kopplungskoeffizienten der zu den Zwischenrtsonatoren führenden Koppler mindestens
eines Kopplerpaares können die Dämpfungspole an beiden Seiten des Frequenzbandes asymmetrisch
angeordnet werden. Die erfindungsgemäß getroffene Differenz von mehr als 5% in den Kopplungskoeffizienten
liegt in jedem Falle außerhalb eines unvermeidlichen Streubereiches. Mit dem erfindungsgemäßen elektromechanischen
Filter können damit bisher nicht zu verwirklichende Kennlinien, wie beispielsweise flache
Verzögerungskennlinien und die lineare Phasenabhängigkeit, realisiert werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Filters sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2 wird aufgrund des Torsions-Mode eine gegenphasige Beziehung
zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskoppler erreicht, aufgrund der das vorliegende Filter in
einfacher Weise in die Praxis umgesetzt werden kann. Ein mit den Merkmalen des Anspruches 3 ausgestattetes
Filter, bei dem drei Zwischenresonatoren vorgesehen sind, kann drei Dämpfungspole enthal *n, so daß eine
bestimmte gewünschte Filtercharakteristik erreichbar ist Die Merkmale des Anspruches 4 machen es möglich,
daß die Herstellung des erfindungsgemäßen Filters einfacher und genauer wird. Auf Grund des Biege-Mode
der Ausführungsform mit den Merkmalen des Anspruches 5 kann der Filteraufbau kleiner gemacht werden,
weil die Größe bzw. die Abmessungen der Resonatoren durch die Bedingung bestimmt ist, daß die Resonanzfrequenz
konstant ist.
Bevor auf die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Einzelnen eingegangen wird, sei folgendes
vorausgeschickt:
Ein elektromechanisches Filter wird durch folgende
Transformationen hergestellt; sie gehen von der Grundschaltung eines asymmetrischen Filters mit
endlichen Dämpfungspolen aus, die in eine parallele Kreuzschaltung transformiert wird:
(1) Die Grundschaltung des asymmetrischen Filters mit den Dämpfp.ngspolen wird in eine Schaltung
transformiert die zwischen zwei Parallelresonanzkreisen liegt;
(2) Für den Teil der nach (1) entstehenden Schaltung, der zwischen den beiden Parallelresonanzkreisen
liegt, wird eine Leitwertmatrix aufgestellt, in Partialbrüchc entwickelt und dann in eine Partialbruchschaltung
umgesetzt;
(3) Die nach (2) entstehende Schaltung wird z. B. einer Norton-Transformation oder einer imaginären
Gyrator-Transformation unterworfen, so daß man eine parallele Kettenschaltung erhält;
(4) Die parallele Kettenschaltung nach (3) wird mit Resonatoren und Kopplern realisiert. Es entsteht
daselektromechanische Filter.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert Es stellen
dar
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausfüh-
S rungsbeispiels,
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild des Filters nach F i g. 1,
F i g, 3 eine Grundschaltung des Filters nach Fig. 1,
Fig.4 und 5 Schaltungen, die einzelne Schritte der Transformation der Grundschaltung nach F i g. 1 in das
F i g, 3 eine Grundschaltung des Filters nach Fig. 1,
Fig.4 und 5 Schaltungen, die einzelne Schritte der Transformation der Grundschaltung nach F i g. 1 in das
ίο Ersatzschaltbild nach F i g. 2 erläutern,
Fig.6 die perspektivische Ansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels mit dem in Fig.2 dargestellten
Ersatzschaltbild,
Fig.7 ein Ersatzschi'tbild eines asymmetrischen Filternetzwerkes 22. Ord lung mit 2 endlichen Dämpfungspolen,
Fig.7 ein Ersatzschi'tbild eines asymmetrischen Filternetzwerkes 22. Ord lung mit 2 endlichen Dämpfungspolen,
Fig.8 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels bei dem das Ersatzschaltbild nach F i g. 7 realisiert ist
Fi g. 9 ein Ersatzschaltbild eines FiIt.,Netzwerkes mit
zwei endlichen Dämpfungspoien unter Verwendung von drei parallelen Resonanzkreisen,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels, bei dem das Ersatzschaltbild nach
Fig. 9 realisiert ist
Das in Fig.2 dargestellte Ersatzschaltbild des elektromechanischen Filters nach F i g. 1 wird zunächst
anhand der F i g. 3 bis 5 beschrieben. F i g. 3 zeigt die Grundschaltung eines asymmetrischen Filiers mit einem
endlichen Dämpfungspol unterhalb des Durchlaßbereiches. Transformiert man den Teil der Schaltung, der
• zwischen den gestrichelten Linien aa'bis 66'liegt, nach
Schritt (1) wie oben angegeben, erhält man die Schaltung nach F i g. 4, von der ein Teil zwischen zwei
Parallelresonanzkreisen liegt. Daraus erhält man die Schaltung nach F i g. 5 durch die unter (2) angegebene
Transformation des Teiles der Schaltung nach F i g. 4, der mit der gestrichelten Linie umgeben ist. Durch dne
Transformation dieser Schaltung nach Schritt (3), wie oben angegeben, erhält man die parallele Kettenschaltung
nach Fig.2, die das Ersatzschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung darstellt. In F i g. 2
werden dann die Parallelresonanzschaltkreise 201 und 204 durch Wandler (Transduktoren) und die Parallelresonanzschaltkreise
202 und 203 durch Resonatoren, und die Spulen 205 und 208 durch Koppler ersetzt. Der
Übertrager mit dem Übertragungsverhältnis von 1 : - 1 stellt eine Kopplung in Phasenumkehr zwischen den
Parallelresonanzschaltkreisen 202 und 204 dar.
Setzt man nun das so gewonnene Ersatzschaltbild nach F i g. 2 in ein mechanisches Vibrationssystem um,
dann erhält man das elektromechanische Filter nach Fig.l.
F i g. 1 zeigt schematisch ein elektromechanisches F'Uer mit asymmetrischem Pol; der endliche Dämpf'
igspol liegt unterhalb des Durchlaßbereiches; die bsiden Torsionsresonatoren 102 und 103 sind mecha-■
sch durch Kopple- 110 bis 113 zwischen den Wandlern
lOl und 104 parallel geschaltet. Die Wandler werden ebenfalls durch Torsions-Resonatoren (Vibration im
Torsions-Mode) gebildet. Die Koppler schwingen longitudinal (Vibration im Longitudinal-Mode). Die
Wandler (Transduktoren) 101 bis 104 und die Resonato-1 en 102 und 103 werden an ihren Knotenpunkten von
einem Stützdraht 109 gehalten. Die Wandler 101 und 104 sind mit Anschlußklemmen 105 und 106 bzw. 107
und 108 verbunden.
Die KoDDluneskoeffizienten der Konnler 110 imH
111, die mit dem Resonator 102 verbunden sind, oder
der Koppler 112 und 113, die mit dem Resonator 103 verbunden sind, unterscheiden sich in ihrem Absolutwert
um mehr als 5%. Dieser Unterschied von mehr als 5% im Absolutwert der Kopplungskoeffizienten kann
auch für beide Paare 110- ill, 112-113 von Kopplcrn
gegeben sein. Um zwischen den Resonatoren 102 und 104 eine Kopplung mit umgekehrter Phase zu erreichen
zu können, wird z. B. der Koppler 111 in Kontakt mit der Innenseite des Resonators 102 angebracht.
Die Klemmen 105 und 106 seien nun die Eingangsklemmen, die Klemmen 107 und 108 die Ausgangsklemmen.
Bei Erregung dieser Schaltung wirkt sie als elektromechanisches Filter m t einem endlichen Dämpfungspol
auf der unteren Seite des Durchlaßbereiches.
Es gelten die Beziehungei fi<h (h und /3 sind die
Resonanzfrequenzen der Resonatoren 102 und 103), sowie k\w<k\\n. k\\i<k\n f/fno—^m sind die Kopp-Inng<;knpffi7ipnten
der Koppler 110 bis 113). Gilt ferner h<(i und k\\\<k\\f><kw\<k\\i, entsteht ein weiteres
elektromechanisches Filter, mit einem endlichen Dämpfungspol oberhalb des Durchlaßbereiches.
F i g. 6 zeigt ein elektromechanisches Filter, das das in Fig. 2 gezeigte Ersatzschaltbild mit Resonatoren
verwirklicht, die im Grund-Biege-Mode und nicht im Torsions-Vibrations-Mode schwingen. Die Resonatoren
602 und 603 sind mechanisch über Koppler 609 bis 612 zwischen ebenfalls durch Resonatoren 601 und 604
ausgebildeten Wandlern parallel geschaltet. Der Koppler 610 ist derart angeordnet, daß zwischen den
Resonatoren 602 und 604 eine Kopplung mit umgekehrter Phase erfolgt. Wie beim Ausführungsbeispiel nach
F i g. 1 unterscheiden sich die Kopplungskoeffizienten der Koppler 609 und 610 bzw. 611 und 612 in ihrem
Absolutwert um mehr als 5%. Dieser Unterschied kann auch für nur eines der beiden Paare Kopplern 609-610,
611-612 gegeben sein.
Die im vorgehenden beschriebenen Filter waren jeweils mit 4 Resonatoren aufgebaut. Aus dieser
Anordnung kann eine Vielzahl von elektromechanisehen Filtern als parallele Kettenschaltungen aufgebaut
werden. Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 7 dargestellt.
Fig. 7 zeigt das eines Filternetzwerks 22. Ordnung mit zwei endlichen Dämpfur.gspolen. Im Ersatzschaltbild
werden die Parallelresonanzkreise 701 und 711 durch mit Resonatoren realisierte Wandler, die
Parallelresonanzkreise 702 bis 710 durch Resonatoren, die Spulen 711 bis 723 durch Koppler ersetzt.
Übertrager mit einem Übertragungsverhältnis von 1 : — 1 stellen eine umgekehrte Phasenbeziehung
zwischen den Parallelresonanzkreisen 702 und 703 bzw. 707 und 708 dar.
Wie beim ersten Ausführungsbeispiel erhält man damit aus F i g. 7 das Filter nach F i g. 8 durch Umsetzen
des Ersatzschaltbildes in ein mechanisches Vibrationssystem. Die Resonatoren 803 und 804 und ferner die
Resonatoren 808 und 809 sind jeweils zwischen den Resonatoren 802 und 805 bzw. 807 und 810 über
Koppler 813 bis 816 bzw. 819 bis 822 parallel geschaltet Die Resonatoren 803, 804, 808 und 809 weisen
Ausnehmungen auf, um eine Berührung mit den Kopplern 815,814,821 und 820 zu vermeiden. Auch bei
diesem Ausführungsbeispiel besteht zwischen den Kopplungskoeffizienten der Koppler 813 und 814 in
deren Absolutwert ein Unterschied von mehr als 5%. Ein derartiger Unterschied kann auch zwischen den
Kopplungskoeffizienten der Koppler 815 und 816 gegeben sein. Eine solche der Kopplungskoeffizienten
liegt auch zumindest bei einem der Paare von Kopplern 819-820, 821-822 vor. Sind die einzelnen Resonatoren
wie gezeigt aufeinander ausgerichtet, so können sie leicht durch einen Stützdraht 824 den zentralen
Knotenpunkten ihrer Torsionsschwingung abgestützt werden.
Fig.9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei
dem die Grundschaltung eines asymmetrischen Filters mit zwei endlichen Dämpfungspolen, und zwar je einem
oberhalb und unterhalb des Durchlaßbereiches in ein Ersatzschaltbild eines elektromechanischen Filters
umgewandelt worden ist. Die Parallelresonanzkreise 901 und 905 werden durch als Resonatoren ausgebildete
Wandler, die Parallelresonanzkreise 902 bis 904 ebenfalls durch Resonatoren, die Spulen 906 bis 911
durch Koppler ersetzt. Wie oben stellen Übertrager mit einem Übertragungsverhältnis von 1 : — 1 eine umgekehrte
Phasenbeziehung zwischen den Resonanzkreisen 902 uH 905 her. Aus F i g. 9 erhält man dann das in
Fig. 10 dargestellte Filter, wenn das Ersatzschaltbild
durch ein mechanisches Schwingungssystem ersetzt wird. Dieses Ausführungsbeispiel weist die Besonderheit
auf, daß drei miteinander parallelgeschaltete Resonatoren, nämlich die Resonatoren 1002, 1003 und
1004 verwendet werden. Diese drei Resonatoren 1002, 1003 und 1004 sind mechanisch miteinander zwischen
den ebenfalls als Resonatoren ausgebildeten Wandlern 1001 und 1005 über Koppler 1006 und 1011 parallel
geschaltet. Der Koppler 1007 ist so angeordnet, daß er zwischen den Resonatoren 1002 und 1005 eine
umgekehrte Phasenbeziehung herstellt. Wie bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen bestehl
zumindest bei einem der jeweils zum Eingangs- und zum Ausgangs-Resonator führenden Paare von Kopplern
1006-1007, 1008-1009 und 1010-1011 ein Unterschied in den Kopplungskoeffizienten von mehl
als 5%. In diesem FaI! können anstelle über der beschriebenen Resonator 1005 die Resonatoren 1001
und 1002 direkt durch einen weiteren Kopplei miteinander verbunden werden.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen warer jeweils zwei oder drei Resonatoren mechar'.Tcr
miteinander parallel geschaltet. Man kann anstatt dessen natürlich auch vier oder mehr Resonatoren ir
derselben Art und Weise verwenden. Ferner kann mar die in den Ausführungsbeispielen nach Fig.8 und K
verwendeten Resonatoren, die eine Vibration in Torsions-Moden ausführen, durch Resonatoren erset
zen, die im Biege-Mode oder im Seher-Mode ein« Vibration ausführen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektromechanisches Filter mit einem Eingangsresonator
und einem Ausgangsresonator, die Ober Kopplungsglieder mit einem Eingangs- bzw. Ausgangsschaltkreis verbindbar sind, und mit mindestens
zwei Zwischenresonatoren, die jeweils über ein aus je einem eingangsseitig und einem ausgangsseitig
angeordneten Koppler gebildeten Kopplerpaar mit dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator
gekoppelt sind und von denen einer an den Eingangs- oder den Ausgangsresonator gegenphasig
angekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenresonatoren (102, 103; 602, 603;
803, 804; 808, 809; 1002, 1003, 1004) zueinander parallel geschaltet sind und daß die Kopplungskoeffizienten
der beiden Koppler mindestens eines Kopplerpaares (110, Ul; 112, 113; 609, 610; 611,
612; 813, 814; 815, 816; 819, 820; 821, 822; 1006, i007; 1008, 1009; iOlO, 1011) sich um mehr als 5%
unterscheiden.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsresonator und die Eingangskopplungsglieder
sowie der Ausgangsresonator und die Ausgangskopplungsglieder durch einen Eingangs-
(101) und einen Ausgangs-Wandler (104) in Form von im Torsions-Vibrations-Mode schwingende
Resonatoren gebildet sind, und daß zwei ebenfalls im Torsions-Vibrations-Mode schwingende Zwischenresonatori
r> (102,103) eingesetzt sind.
3. Filter nach Anspruch t, daH'irch gekennzeichnet,
daß der Eingangsresonator und die Eingangskopplungsglieder sowie der Ausga^gsresonator und
die Ausgangskopplungsglieder durch einen Eingangs- (1001) und einen Ausgangs-Wandler (1005) in
Form von im Torsions-Vibrations-Mode schwingenden Resonatoren gebildet sind, und daß drei
ebenfalls in Torsions-Vibrations-Mode schwingende Zwischenresonatoren (1002, 1003, 1004) eingesetzt
sind.
4. Filter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (101, 104; 1001,
1005) und/oder die Zwischenresonatoren (102, 103; 1002, 1003, 1004) zylindrisch im wesentlichen gleich
ausgebildet sind, und daß die umgekehrte Phasenbeziehung zwischen zweien der Wandler bzw.
Resonatoren dadurch hergestellt wird, daß die Koppler (110, 111; 1006, 1007) an einem der
Zwischenresonatoren (102, 1002) an Stellen angreifen, die zueinander in bezug auf den Querschnittsmittelpunkt symmetrisch angeordnet sind.
5. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsresonator und die Eingangskopplungsglieder
durch einen Eingangs- (601) und einen Ausgangs-Wandler (604) in Form von im Biege-Vibrations-Mode erster Ordnung schwingenden
Resonatoren gebildet sind und daß zwei ebenfalls im Biege-Vibrations-Mode erster Ordnung
schwingende Zwischenresonatoren (602,603) eingesetzt sind.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |