DE2507185B2 - Elektromechanisches filter - Google Patents
Elektromechanisches filterInfo
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Description
Um bei diesen bekannten elektromechanischen Filtern an einer c-Jer an beiden Seiten des Frequenzbandes
jeweils einen einzigen Dämpfungspol zu erhalten, müssen gemäß den dort dargelegten Ausführungen alle
Resonatoren in Reihe geschaltet werden, wobei die beiden Zwischenresonatoren miteinander zu verbinden
sind. Diese im wesentlichen aus symmetrischen Schaltkreisen aufgebauten Filter haben jedoch den Nachteil,
daß mit ihnen keine eine Asymmetrie bewirkende Kennlinie realisiert werden kann. Dies bedeutet aber,
daß mit den bekannten elektromechanischen Filtern nur ganz bestimmte Kennlinien realisiert werden können,
wie beispielsweise eine durch den Betriebsübertragungsfaktor gebildete flache Kennlinie oder eine solche
Zwischenresonatoren (1002, 1003, 1004) eingesetzt 40 mit Tschebyscheffschem Verlauf im Durchlaßbereich.
sind. Andere Kennlinien jedoch, wie eine flache Verzöge
rungskennlinie, eine lineare Phasenabhängigkeit oder eine Tschebyscheffsche Kennlinie, die durch den
Spannungsübertragungsfaktor gebildet ist, können mit den bekannten elektromechanischen Filtern jedoch
nicht realisiert werden. Bei diesen anderen Kennlinien ist weder das gesamte Filter noch sind Teile davon
symmetrisch. Bei den Kennlinien dagegen, bei denen das gesamte Filter symmetrisch wird, sind alle endlichen
Zwischenresonatoren (102,1002) an Stellen angrei- 50 Dämpfungspole im mittleren Filterbereich konzentriert.
fen, die zueinander in bezug auf den Querschnitts- Ist die Zahl der endlichen Dämpfungspole groß, wird
deshalb der Spannungsübertragungsfaktor bzw. die Dämpfung in diesem mittleren Bereich sehr hoch, was
zur Folge hat, daß die Empfindlichkeit der Bauelemente
kopplungsglieder durch einen Eingangs- (501) und 55 groß wird und daß die Leistungsfähigkeit des Filters
einen Ausgangs-Wandler (604) in Form von im abnimmt.
Biege-Vibrations-Mode erster Ordnung schwingen- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb,
den Resonatoren gebildet sind und daß zwei ein elektromagnetisches Filter der eingangs genannten
ebenfalls im Biege-Viibrations-Mode erster Ordnung Art zu schaffen, bei dem die Grundschaltung eines
asymmetrischen Filters durch ein mechanisches Vibrationssystem gebildet wird, ohne daß sich die genannten
Einschränkungen bei der Auslegung des Filters ergeben. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Zwischenresonatoren zueinander parallel 6S geschaltet sind und daß die Kopplungskoeffizienten der
beiden Koppler mindestens eines Kopplerpaares sich um mehr als 5% unterscheiden.
Erfindungsgemäß sind also die Zwischenresonatoren
Erfindungsgemäß sind also die Zwischenresonatoren
1007; 1008, 1009; 1010, 1011) sich um mehr als 5% unterscheiden.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsresonator und die Eingangskopplungsglieder
sowie der Ausgangsresonator und die Ausgangskopplungsglieder durch einen Eingangs-
(101) und einen Ausgangs-Wandler (104) in Form von im Torsions-Vibrations-Mode schwingende
Resonatoren gebildet sind, und daß zwei ebenfalls im Torsions-Vibrations-Mode schwingende Zwischenresonatoren
(1102,103) eingesetzt sind.
3. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsresonator und die Eingangskopplungsglieder
sowie der Ausgangsresonator und die Ausgangskopplungsglieder durch einen Eingangs-
(1001) und einen Ausgangs-Wandler (1005) in Form von im Torsions-Vibrations-Mcde schwingenden
Resonatoren gebildet sind, und daß drei ebenfalls in Torsions-Vibrations-Mode schwingende
4. Filter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandler (101, 104; 1001,
1005) und/oder die Zwischenresonatoren (102,103; 1002,1003,1004) zylindrisch im wesentlichen gleich
ausgebildet sind, und daß die umgekehrte Phasenbeziehung zwischen zweien der Wandler bzw.
Resonatoren dadurch hergestellt wird, daß die Koppler (110, HI; 10O6, 1007) an einem der
mittelpunkt symmetrisch angeordnet sind.
5. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsresonator und die Eingangs-
gg schwingende Zwischenresonatoren (602,603) eingesetzt
sind.
Die Erfindung bezieht: sich auf ein elektromechanisches Filter mit einem Eingangsresonator und einem
Ausgangsresonator, die über Kopplungsglieder mit einem Eingangs- bzw. Ausgangsschaltkreis verbindbar
sind, und mit mindestens zwei Zwischenresonatoren, die
ausschließlich sowohl mit dem Eingangs- als auch mit dem Ausgangsresonator gekoppelt, d. h., sie sind nicht
unmittelbar miteinander verbunden. Dadurch ist es möglich, eine Vielzahl von Zwischenresonatoren zwischen
dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator anzuordnen und zueinander parallel zu schalten, so daß
eine Vielzahl von Dämpfungspolen erreichbar ist. Durch das Fehlen von Kopplungsverbindungen zwischen den
Zwischenresonatoren wird ferner in vorteilhafter Weise erreicht, daß die gewünschten Dämpfungspole durch
Vergrößern der Zwischenresonatoren frei wählbar sind, was bei den bekannten Filtern nicht möglich ist. Durch
die Differenz der Kopplungskoeffizienten der zu den Zwischenresonatoren führenden Koppler mindestens
eines Kopplerpaares können die Dämpfungspole an beiden Seiten des Frequenzbandes asymmetrisch
angeordnet werden. Die erfindungsgemäß getroffene Differenz von mehr als 5% in den Kopplungskoeffizienten
liegt in jedem Falle außerhalb eines unvermeidlichen Streubereiches. Mit dem erfindungsgemäßen elektromechanischen
Filter können damit bisher nicht zu verwirklichende Kennlinien, wie beispielsweise flache
Verzögerungskennlinien und die lineare Phasenabhängigkeit, realisiert werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Filters sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Mit den Merkmalen des Anspruches 2 wird aufgrund des Torsions-Mode eine gegenphasige Beziehung
zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangskoppler erreicht, aufgrund der das vorliegende Filter in
einfacher Weise in die Praxis umgesetzt werden kann. Ein mit den Merkmalen des Anspruches 3 ausgestattetes
Filter, bei dem drei Zwischenresonatoren vorgesehen sind, kann drei Dämpfungspole enthalten, so daß eine
bestimmte gewünschte Filtercharakteristik erreichbar ist. Die Merkmale des Anspruches 4 machen es möglich,
daß die Herstellung des erfindungsgemäßen Filters einfacher und genauer wird. Auf Grund des Biege-Mode
der Ausführungsform mit den Merkmalen des Anspruches 5 kann der Filteraufbau kleiner gemacht werden,
weil die Größe bzw. die Abmessungen der Resonatoren durch die Bedingung bestimmt ist, daß die Resonanzfrequenz
konstant ist.
Bevor auf die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Einzelnen eingegangen wird, sei folgendes
vorausgeschickt:
Ein elektromechanisches Filter wird durch folgende Transformationen hergestellt; sie gehen von der
Grundschaltung eines asymmetrischen Filters mit endlichen Dämpfungspolen aus, die in eine parallele
Kreuzschaltung transformiert wird:
(1) Die Grundschaitung des asymmetrischen Filters mit den Dämpfungspolen wird in eine Schaltung
transformiert, die zwischen zwei Parallelresonanzkreisen liegt;
(2) Für den Teil der nach (1) entstehenden Schaltung,
der zwischen den beiden Parallelresonanzkreisen liegt, wird eine Leitwertmatrix aufgestellt, in
Partialbrüche entwickelt und dann in eine Partialbruchschaltung umgesetzt;
(3) Die nach (2) entstehende Schaltung wird z. B. einer Norton-Transformation oder einer imaginären
Gyrator-Transformation unterworfen, so daß man eine parallele Kettenschaltung erhält;
(4) Die parallele Kettenschaltung nach (3) wird mit Resonatoren und Kopplern realisiert. Es entsteht
das elektromechanische Filter.
Ausführungsbeispiele: der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen erläutert. Es stellen
dar
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausfüh-
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausfüh-
S rungsbeispiels,
F i g. 2 ein Ersatzschaltbild des Filters nach F i g. 1,
F i g. 3 eine Grundschaltung des Filters nach Fig. 1,
F i g. 4 und 5 Schaltungen, die einzelne Schritte der Transformation der Grundschaltung nach F i g. 1 in das
F i g. 3 eine Grundschaltung des Filters nach Fig. 1,
F i g. 4 und 5 Schaltungen, die einzelne Schritte der Transformation der Grundschaltung nach F i g. 1 in das
ίο Ersatzschaltbild nach F i g. 2 erläutern,
Fig.6 die perspektivische Ansicht eines zweiten Ausfuhrungsbeispiels mit dem in F i g. 2 dargestellten
Ersatzschaltbild,
F i g. 7 ein Ersatzschaltbild eines asymmetrischen
F i g. 7 ein Ersatzschaltbild eines asymmetrischen
ι; Filternetzwerkes 22. Ordnung mit 2 endlichen Dämpfungspolen,
Fig.8 eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispiels bei dem das Ersatzschaltbild nach F i g. 7 realisiert ist,
F i g. 9 ein Ersatzschaltbild eines Filternetzwerkes mit zwei endlichen Därnpfungspoien unter Verwendung
von drei parallelen Resonanzkreisen,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels, bei dem das Ersatzschaltbild nach
Ϊ5 F i g. 9 realisiert ist.
Das in Fig.2 dargestellte Ersatzschaltbild des elektromechanischen Filters nach F i g. 1 wird zunächst
anhand der F i g. 3 bis 5 beschrieben. F i g. Z zeigt die Grundschaltung eines asymmetrischen Filters mit einem
endlichen Dämpfungspol unterhalb des Durchlaßbereiches. Transformiert man den Teil der Schaltung, der
zwischen den gestrichelten Linien aa'bis 66'liegt, nach
Schritt (1) wie oben angegeben, erhält man die Schaltung nach F i g. 4, von der ein Teil zwischen zwei
Parallelresonanzkreisen liegt Daraus erhält man die Schaltung nach F i g. 5 durch die unter (2) angegebene
Transformation des Teiles der Schaltung nach F i g. 4, der mit der gestrichelten Linie umgeben ist. Durch eine
Transformation dieser Schaltung nach Schritt (3), wie oben angegeben, erhält man die parallele Kettenschaltung
nach Fig.2, die das Ersatzschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung darstellt. In F i g. 2
werden dann die Parallelresonanzschaltkreise 201 und 204 durch Wandler (Transduktoren) und die Parallelresonanzschaltkreise
202 und 203 durch Resonatoren, und die Spulen 205 und 208 durch Koppler ersetzt. Der
Übertrager mit dem Übertragungsverhältnis von 1 : -1 stellt eine Kopplung in Phasenumkehr zwischen den
Parallelresonanzschaltkreisen 202 und 204 dar.
Setzt man nun das so gewonnene Ersatzschaltbild nach F i g. 2 in ein mechanisches Vibrationssystem um,
dann erhält man das elektromechanische Filter nach Fig. 1.
F i g. 1 zeigt schematisch ein elektromechanisches Filter mit asymmetrischem Pol; der endliche Dämpfungspol
liegt unterhalb d3s Durchlaßbereiches; die
beiden Torsionsresonatoren 102 und 103 sind mechanisch durch Koppler UO bis 113 zwischen den Wandlern
101 und 104 parallel geschaltet Die Wandler werden ebenfalls durch Torsions-Resonatoren (Vibration im
Torsions-Mode) gebildet. Die Koppler schwingen longitudinal (Vibration im Longitudinal-Mode). Die
Wandler (Transduktoren) 101 bis 104 und die Resonatoren 102 und 103 werden an ihren Knotenpunkten von
einem Stützdraht 109 gehalten. Die Wandler 101 und 104 sind mit Anschlußklemmen 105 und 106 bzw. 107
und 108 verbunden.
Die Kopplungskoeffizienten der Koppler UO und
Die Kopplungskoeffizienten der Koppler UO und
111, die mit dem Resonator 102 verbunden sind, oder
der Koppler 112 und 113, die mit dem Resonator 103 verbunden sind, unterscheiden sich in ihrem Absolutwert um mehr als 5%. Dieser Unterschied von mehr als
5% im Absolutwert der Kopplungskoeffizienten kann s auch für beide Paare 110-111, 112-113 von Kopplern
gegeben sein. Um zwischen den Resonatoren 102 und 104 eine Kopplung mit umgekehrter Phase zu erreichen
zu können, wird z. B. der Koppler 111 in Kontakt mit der
Innenseite des Resonators 102 angebracht
Die Klemmen 105 und 106 seien nun die Eingangsklemmen, die Klemmen 107 und 108 die Ausgangsklemmen. Bei Erregung dieser Schaltung wirkt sie als
elektromechanisches Filter mit einem endlichen Dämpfungspol auf der unteren Seite des Durchlaßbereiches.
Es gelten die Beziehungen h<h (h und /3 sind die
Resonanzfrequenzen der Resonatoren 102 und 103), sowie *ui<*iio. *ii3<*ii2 (kuo—km sind die Kopplungskoeffizienten der Koppler 110 bis 113). Gilt ferner
/3</j und ku\<kuo<km<k\\2, entsteht ein weiteres »
elektromechanisches Filter, mit einem endlichen Dämpfungspol oberhalb des Durchlaßbereiches.
F i g. 6 zeigt ein elektromechanisches Filter, das das in Fig.2 gezeigte Ersatzschaltbild mit Resonatoren
verwirklicht, die im Grund-Biege-Mode und nicht im Torsions-Vibrations-Mode schwingen. Die Resonatoren
602 und 603 sind mechanisch über Koppler 609 bis 612 zwischen ebenfalls durch Resonatoren 601 und 604
ausgebildeten Wandlern parallel geschaltet. Der Koppler 610 ist derart angeordnet, daß zwischen den
Resonatoren 602 und 604 eine Kopplung mit umgekehrter Phase erfolgt. Wie beim Ausführungsbeispiel nach
F i g. 1 unterscheiden sich die Kopplungskoeffizienten der Koppler 609 und 610 bzw. 611 und 612 in ihrem
Absolutwert um mehr als 5%. Dieser Unterschied kann auch für nur eines der beiden Paare Kopplern 609-610,
611-612 gegeben sein.
Die im vorgehenden beschriebenen Filter waren jeweils mit 4 Resonatoren aufgebaut. Aus dieser
Anordnung kann eine Vielzahl von elektromechanisehen Filtern als parallele Kettenschaltungen aufgebaut
werden. Ein Aueführungsbeispiel ist in Fig.7 dargestellt.
F i g. 7 zeigt das eines Filternetzwerks 22. Ordnung mit zwei endlichen Dämpfungspolen. Im Ersatzschaltbild werden die Parallelresonanzkreise 701 und 711
durch mit Resonatoren realisierte Wandler, die Parallelresonanzkreise 702 bis 710 durch Resonatoren,
die Spulen 711 bis 723 durch Koppler ersetzt. Übertrager mit einem Übertragungsverhältnis von so
1 : -1 stellen eine umgekehrte Phasenbeziehung zwischen den Parallelresonanzkreisen 702 und 703 bzw.
707 und 708 dar.
Wie beim ersten Ausfuhrungsbeispiel erhält man damit aus P i g. 7 das Filter nach FI g, 8 durch Umsetzen
des Ersatzschaltbildes In ein mechanisches Vlbrationssystem. Die Resonatoren 803 und 804 und ferner die
Resonatoren 808 und 809 sind jeweils zwischen den Resonatoren 802 und 80S bzw. 807 und 810 Über
Koppler 813 bis 816 bzw. 819 bis 822 parallel gesohaltet.
Die Resonatoren 803, 804, 808 und 809 weisen Ausnehmungen auf, um eine Berührung mit den
Kopplern 815,814,821 und 820 zu vermeiden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel besteht zwischen den
Kopplungskoeffizienten der Koppler 813 und 814 in deren Absolutwert ein Unterschied von mehr als 5%.
Ein derartiger Unterschied kann auch zwischen den Kopplungskoeffizienten der Koppler 815 und 816
gegeben sein. Eine solche der Kopplungskoeffizienten liegt auch zumindest bei einem der Paare von Kopplern
819-820, 821-822 vor. Sind die einzelnen Resonatoren
wie gezeigt aufeinander ausgerichtet, so können sie leicht durch einen Stützdraht 824 den zentralen
Knotenpunkten ihrer Torsionsschwingung abgestützt werden.
Fig.9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei
dem die Grundschaltung eines asymmetrischen Filters mit zwei endlichen Dämpfungspolen, und zwar je einem
oberhalb und unterhalb des Durchlaßbereiches in ein Ersatzschaltbild eines elektromechanischen Filters
umgewandelt worden ist. Die Parallelresonanzkreise 901 und 905 werden durch als Resonatoren ausgebildete
Wandler, die Parallelresonanzkreise 902 bis 904 ebenfalls durch Resonatoren, die Spulen 906 bis 911
durch Koppler ersetzt. Wie oben stellen Übertrager mit einem Übertragungsverhältnis von 1 : -1 eine umgekehrte Phasenbeziehung zwischen den Resonanzkreisen 902 und 905 her. Aus F i g. 9 erhält man dann das in
Fig. 10 dargestellte Filier, wenn das Ersatzschaltbild durch ein mechanisches Schwingungssystem ersetzt
wird. Dieses Ausführungsbeispiel weist die Besonderheit auf, daß drei miteinander parallelgeschaltete
Resonatoren, nämlich die Resonatoren 1002, 1003 und 1004 verwendet werden, Diese drei Resonatoren 1002,
1003 und 1004 sind mechanisch miteinander zwischen den ebenfalls als Resonatoren ausgebildeten Wandlern
1001 und 1005 über Koppler 1006 und 1011 parallel geschaltet. Der Koppler 1007 ist so angeordnet, daß er
zwischen den Resonatoren 1002 und 1005 eine umgekehrte Phasenbeziehung herstellt. Wie bei den
oben beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht zumindest bei einem der jeweils zum Eingangs- und zum
Ausgangs-Resonator führenden Paare von Kopplern 1006-1007, 1008-1009 und 1010-1011 ein
Unterschied in den Kopplungskoeffizienten von mehr als 5%. In diesem Fall können anstelle über den
beschriebenen Resonator 1005 die Resonatoren 1001 und 1002 direkt durch einen weiteren Koppler
miteinander verbunden werden.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen waren jeweils zwei oder drei Resonatoren mechanisch
miteinander parallel geschaltet. Man kann anstatt dessen natürlich auch vier oder mehr Resonatoren in
derselben Art und Weise verwenden. Ferner kann man die in den Ausführungsbeispielen nach FIg.8 und 10
verwendeten Resonatoren, die eine Vibration im Torsions-Moden ausführen, durch Resonatoren ersetzen, die im Biege-Mode oder Im Seher-Mode eine
Vibration ausführen.
Claims (1)
1. Elektromechanisches Filter mit einem Eingangsresonator und einem Ausgangsresonator, die
über Kopplungsglieder mit einem Eingangs- bzw.
Ausgangsschaltkreisi verbindbar sind, und mit mindestens zwei Zwischen resonatoren, (lie jeweils über ein
aus je einem eingangsseitig und einem ausgangsseitig angeordneten Koppler gebildeten Kopplerpaar
mit dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator gekoppelt sind und von denen einer an den
Eingangs- oder den Ausgangsresonator gegenphasig angekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenrcsoriatoren (HD2, 103; 602, 603;
803, 804; 808, 809: 1002, 1003, 1004} zueinander parallel geschaltet sind und daß die Kopplungskoeffizienten
der beiden Koppler mindestens eines Kopplerpaares (110, 111; 112, 113; 609, 610; 611,
jeweils über ein aus je einem eingangsseitig und einem
ausgangsseitig angeordneten Koppler gebildeten Kopplerpaar mit dem Eingangs- und dem Ausgangsresonator
gekoppelt sind und von denen einer an den
Eingangs- oder den Ausgangsresonator gegenphasig angekoppelt ist. ,
Ehiktromechanische Filter dieser Art sind aus der
DT-OS 22 30 858 (beispielsweise F i g. 2), aus der DT-OS 22 30 854 (beispielsweise F i g. 6) und mit Einschränkung
aus der DT-AS 12 57 992 (beispielsweise F i g. 4 und 5)
bekanntgeworden. Den bekannten elektromechanischen Filtern ist gemeinsam, daß der Eingangsresonator,
zwei Zwischenresonatoren und der Ausgangsresonator eine Reihen- bzw. eine Kettenschaltung dadurch
>5 miteinander bilden, daß sie durch einen gemeinsamen
Koppler miteinander verbunden sind. Zusätzlich zu diesen allen Resonatoren gemeinsamen Kopplern sind
sogenannte Brückenkoppler zwischen den beiden Zwischenresonatoren und dem Eingangs- und Aus-
612; 813, 814; 815, 816; 819, 820; 821, 822; 1006, 20 gangsresonator vorgesehen. Dabei ist bei den Filtern
. . _.. j DXOS jd d beiden Zwischenresonato
nach den DT-OS jeder der beiden Zwischenresonatoren mit jedem der Eingangs- und Ausgangsresonatoren und
gemäß dem Filter nach der DT-AS sind die beiden Zwischenresonatoren lediglich mit dem Eingangsresonator
verbunden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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|---|---|
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|---|---|---|---|
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (2)
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- 1975-02-27 US US05/553,711 patent/US3949326A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |