DE2507014A1 - Filmbetrachtungsgeraet - Google Patents
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Description
BLUMBACH · WESER · BERGEN · KRAMER
ZWIRNER . HIRSCH
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN 250701 4
Postadresse München: Patentconsult 8 München 60 Radeckestraße 43 Telefon (089)883603/883604 Telex 05-212313
Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (0612t) 562943/561998 Telex 04-186237
Canon K. K.
Tokyo /Japan Case 510
Filmbetrachtungsgerät
Die Erfindung betrifft ein Filmbetrachtungsgerät, insbesondere
ein tragbares Filmbetrachtungsgerät zur Betrachtung der auf einem Auflichtschirm projezierten Filmbilder.
Ein Mikrofilm ist ein Aufzeichnungsträger zur Aufzeichnung eines
Dokumentes, einer Zeichnung oder eines anderen Gegenstandes in stark reduziertem Maßstab, und zum Lesen oder Betrachten des in
dem Film aufgezeichneten Bildes wird ein solches aufgezeichnetes Bild in vergrößerter Form auf einen Schirm projiziert und mittels
eines Filmbetrachtungsgerätes betrachtet. Deshalb bestimmt sich die GesamtgröSe des Filmbetrachtungsgsrätes durch das Ausmaß,
auf welches die verkleinert auf dem Film aufgezeichneten
Bilder vergrößert werden sollen. Im Fall der Vergrößerung und
des Lesens eines auf dem Mikrofilm aufgezeichneten reduzierten
Bildes ist es generell für ein lefchte und schnelle Betrachtung geeignet, das Bild derart zu projizieren, daß es im wesentlichen
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auf die Größe des Originals oder etwa 20% größer als die Originalgröße
(im Echtzustand) projiziert wird, und zwar unabhängig von der Verkleinerungsrate des Bildes. Somit bestimmt sich
der Wert der Vergrößerung des vergrößerten und projizierten Bildes
durch den Verkleinerungsmaßstab des Bildes auf dem Film, und folglich kann man sagen, daß die Größe des Filmbetrachtungsgerätes
bestimmt wird durch Größe und Art des Gegenstandes, der auf dem PiIm in verkleinertem Maßstab fotografiert worden ist.
Auch ist bei herkömmlichen Filmbetrachtungsgeräten ein Reflektor alleine im Lichtweg von der Projektionslinse zum Schirm, auf
welchen das Bild projiziert wird, angeordnet, und folglich ist ein großer Raum im Filmbetrachtungsgerät übrig. Deshalb ist ein
Filmbetrachtungsgerät, bei dem ein Mikrofilm verwendet wird, auf welchem ein Gegenstand großer Abmessung fotografiert ist, bezüglich
seiner das Gewicht bestimmenden Abmessungen groß, und folglich vergrößert sich die Abmessung der gesamten Betrachtungsvorrichtung,
was ein Umhertragen schwierig macht. Außerdem gehen die Kosten für Verpackung und Transport in die Höhe, und es
ist ein großer Raum für die Lagerung erforderlich.
Generell können Filmbetrachtungs- oder Filmlesegeräte entsprechend
des verwendeten Betrachtungssystems in zwei Klassen eingeteilt werden. Die eine ist die "Durchlicht"—Klasse, bei welcher ein
Bild auf die Rückseite eines sogenannten Durch?ichtschirms projiziert
wird, der durch Aufstreichen einer streuenden Farbe auf
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einer Seite einer aus Glas oder transparentem Acrylharz hergestellten
Platte gebildet ist, und das durchscheinende Licht wird auf der Vorderseite des Schirms betrachtet. Die andere Klasse
ist die "Auflicht"-Klasse, bei welcher ein Bild auf einem
sogenannten Auflicht- oder Eeflexionsschirm von der Art einer Filmleinwand projiziert und das reflektierte Licht -wird: betrachtet
wird.
Erstere Klasse hat jedoch den Nachteil, daß die Durchlässigkeit infolge der zerstreuenden Farbe niedrig, das Bild dunkel
und das Diffusionsvermögen schlecht ist, so daß der Bildrand schwer zu lesen ist, es sei denn, der Betrachter verändert die
Position seiner Augen, und daß das Bild glitzert. Diese Klasse hat jedoch den Vorteil, daß ein guter Bildkontrast erhältlich
ist, und daß auch die Seite des Schirms, auf die das Bild projiziert wird, gegen das Eindringen von Schmutz und anderen
Fremdkörpern geschützt und auch vor Schnitten oder einer anderen Beschädigung sicher ist, da die Rückseite des Schirms hermetisch
abgeschirmt ist.
Andererseits ist letztere Klasse frei von den Mangeln der ersten Klasse, wie dunkles Bild, schlechtes Diffusionsvermögen
und Glitzern des Bildes, und das Bild läßt sich leicht lesen. Dieser Klasse haftet jedoch das Problem an, daß sich.
auf derjenigen Seite des Schirms, auf welche das Bild projiziert wird, Schmutz oder andere Fremdkörper ansammeln können, und daß
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diese Seite durch das Eindringen solcher Fremdkörper zerstört werden kann, da die Vorderseite des Schirms offen liegt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Filmbetrachtungsgerät
verfügbar zu machen, das frei von den genannten Mangeln der üblichen Arten von Betrachtungsgeräten ist, und das auf
eine kompakte Größe reduziert werden kann, wenn es transportiert oder nicht verwendet wird, d.h., es läßt sich leicht transportieren
oder für einen einfachen Transport in eine kleine Form bringen. Außerdem soll dieses Filmbetrachtungsgerät auch ein
leichtes Lesen des Bildes ermöglichen,so daß die Augen des Betrachters
selbst dann nur gering ermüden, wenn er die Betrachtung des Bildes für eine lange Zeit vornimmt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit einem Filmbetrachtungsgerät,
das einen unteren, eine Lichtquelle und ein optisches Syatem aufnehmenden unteren Gehäuseteil und einen oberen Gehäuseteil
aufweist, der einen Reflektor und einen Draufsicht- oder Reflexionsschirm aufnimmt und vom unteren Gehäuseteil getragen
wird. Ein Filter ist schwenkbar an der öffnung des oberen Gehäuseteils
angeordnet, um eine Betrachtung des reflektierten Bildes des auf den Schirm produzierten Films zu ermöglichen,
und wenigstens ein Teil des oberen Gehäuseteils ist faltbar angeordnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
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Fig. 1 eine generelle Sehrägansieht einer erfindungsgemäßen
Ausführungsform eines Filmbetrachtungsgerätes im Gebrauchs zus tand;
Pig. 2 eine Schrägansicht des Gerätes in zusammengelegtem Kompaktzustand während einer Nichtbenutzung;
Pig. 3 eine Schnittansicht des in Pig. 1 gezeigten Gerätes;
Pig. 4- eine Schnittansicht des Gerätes, wie es in Pig, 2 gezeigt
ist;
Pig. 5 eine Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Filmbetrachtungsgerätes;
Pig. 6 eine Ansicht wie Fig. 5i wobei jedoch ein Zustand dargestellt
ist, in welchem ein Teil des oberen Gehäuseteils des Filmbetrachtungsgerätes angehoben ist;
Pig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines wesentlichen Teils des in Pig. 5 dargestellten Gerätec; und
Fig. 8 eine Ansicht wie in Fig. 7j wobei jedoch ein Zustand
dargestellt ist, in welchem ein Teil des oberen Gehäuseteils des in Fig. 5 dargestellten Filmbetrachtungsgerätes
angehoben ist.
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Zunächst seien die Figuren 1 und 3 betrachtet. Wie man sieht,
weist das vorliegende Filmbetrachtungsgerät einen hohlen unteren Gehäuseteil 1 und einen kastenförmigen oberen Gehäuseteil
3 auf, der vom unteren Gehäuseteil mittels eines Schenkels 2 getragen wird. Der untere Gehäuseteil 1 umhüllt eine Beleuchtungslampe
4, einen sphärischen Reflexionsspiegel 5» ein wärmeisolierendes
Glas 6, eine Kondensorlinse 7 und. einen Reflektor
Das Licht von der Beleuchtungslampe 4- wird zu einer öffnung
hin reflektiert, die in einer oberen Wand 9 des unteren Gehäuseteils 1 gebildet ist. Der obere Gehäuseteil 3 umfaßt eine am
Schenkel 2 befestigte untere Wand 11, eine mit der unteren Wand
11 einstückig ausgebildete schräge Rückwand 12, eine sich nach oben erstreckende Rückwand 13» eine mit der Rückwand 13 einstückig
ausgebildete obere Wand 14, eine kurze Seitenwand 16^
und eine flexible Seitenwand 162» Dieser obere Gehäuseteil ist
wie ein an seiner Vorderseite offener Kasten ausgebildet, der eine Haube bildet. Die Rückwand 13 ist an der Rückwand 12 mittels
eines Drehzapfens 15 schwenkbar befestigt. Die Rückwand erstreckt sich schrägwinkelig von der unteren Wand 11 aus,und
ein Reflexions schirm 17» der mit einem lichtdurchlassenden Loch
17 ausgebildet ist, ist schräg über der unteren Wand 11 und der
Rückwand 12 vorgesehen.
Der Schirm 17 weist einen Neigungswinkel von etwa 20° auf, so
daß die Beobachtung des reflektierten Lichtes auf dem Schirm von der offenen Seite des Betrachtungsgerätes her ermöglicht wird,
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Dieser Schirm wird dadurch hergestellt, daß auf eine Grundplatte weißes Papier mit rauher Oberfläche aufgeklebt wird.
Eine Projektionslinse Ί8, die das im PiIm aufgezeichnete Bild
projiziert,ist in der unteren Wand 11 angeordnet und befindet
sich in Ausrichtung mit der öffnung 10 im unteren Gehäuseteil und dem lichtdurchlassenden Loch 17 im reflektierenden Licht
und dient zur Fokussierung. Ein Reflexionsspiegel 19» der zur Aufnahme des Bildlichtes von der Projektionslinse 18 geeignet
ist, ist an der oberen Wand 14 gegenüber dem reflektierenden Schirm 17 befestigt und reflektiert das Bildlicht von der
Projektionslinse 18 auf den Schirm 17« Die Seitenwand I62
hat, wie in I1Ig. 1 zu sehen ist, Dreiecksform und ist aus
einem flexiblen Material wie Gummi oder weichem Vinyl chlor id-Harz hergestellt. Eine Seite der Seitenwand ist an der entsprechenden
Seite der kurzen Seitenwand 16,, befestigt, und ein Verriegelungsglied 20, das mit einem entsprechenden Einrastglied an der unteren
Wand 11 des oberen Gehäuseteils in Eingriff gebracht werden kann, ist an dem Ende vorgesehen, an dem sich die beiden anderen
Seiten treffen. Die Innenseite einer jeden Wand des oberen Gehäuseteils
3 ist schwarz gefärbt, um eine Reflexion innerhalb des Gehäuseteils
zu vermeiden.
Ein optisches Filter 21 ist in der öffnung 25 angeordnet, die
auf der Vorderseite des oberen Gehäuseteils durch die entsprechenden
Wände gebildet ist, um eine Betrachtung des auf den Reflexionsschirm projezierten Bildes zu ermöglichen. Das obere Ende des
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Filters 21 ist "bei 22 an der oberen Wand 14 des oberen Gehäuseteils
angelenkt, während das untere Ende des Filters in einer U-förmigen, in der unteren Wand 11 gebildeten Vertiefung 23
lösbar befestigt ist, so daß, wenn dieses Filter in dieser Vertiefung 23 sitzt und dadurch in Position gebracht ist, die
einstückigen Wände 13» 14 durch das Filter getragen und gleichzeitig
die öffnung 25 an der Vorderseite des oberen Gehäuseteils
durch das Filter geschlossen ist. Dieses optische Filter 21 ist gefärbt und hat eine Durchlässigkeit, die am besten zur Beobachtung
des Kontrastes des auf den Reflexionsschirm 17 projizierten Bildes geeignet ist. Ein Filmhalter 24 ist sowohl in Längsais
auch in Querrichtung verschiebbar auf der oberen Oberfläche der oberen Wand 9 des unteren Gehäuseteils 1 angeordnet, und
eine Mikrofilmkarte F mit einer Vielzahl von in Reihen und Spalten angeordneten Bildfeldern wird zwischen zwei transparenten
Glasplatten G,. und Go des Filmhalters gehalten. Ein spezielles
Bildfeld kann ausgewählt und durch geeignete Verschiebung des Filmhalters 24 in die optische Achse der Projektionslinse 18
gebracht werden.
Die Figuren 1 und 3 zeigen eine zusammengebaute, verwendungsbereite
Einheit des erfindungsgemäßen Betrachtungs- oder Lesegerätes. Wenn das untere Ende des Filters 21 in die U-förmige
Vertiefung 23 eingesetzt ist, wird die mit der hinteren Wand 13 einstückig ausgebildete obere Wand 14 durch das Filter 21
getragen, und im oberen Gehäuse 3 wird ein Raum zum Projizieren
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des vergrößerten Bildes geschaffen, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, was es dem Betrachter erlaubt, das auf dem Schirm 17
reflektierte Licht durch das Euter 21 zu betrachten. Die
Seitenwand I62 des oberen Gehäuseteils ist mittels des Verriegelungsgliedes
20 an der unteren Wand 11 befestigt, und die vorne liegende Öffnung 25 ist durch das Filter 21 abgeschlossen,
so daß der obere Gehäuseteil hermetisch geschlossen und gegen das Eindringen von Schmutz oder anderen Fremdkörpern
und gegen eine Beschädigung der Bauteile im Gehäuse geschützt ist.
Wenn das Lese- oder Betrachtungsgerät transportiert oder nicht verwendet wird, löst die Bedienungsperson das Verriegelungsglied
20 an der Seitenwand 1Sg5 hebt darauf das Ende
der oberen Wand 14 an, um das Filter 21 aus der U-förmigen Vertiefung 23 zu entfernen, und drückt dann, das untere Ende
des Filters 21 in den oberen Gehäuseteil hinein und dreht das Filter 21 im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch wird die mit der
oberen Wand 14- einstückig ausgebildete Bückwand 13 zusammen mit den Seitenwänden 16,- und 16p um den Drehzapfen 15 ebenfalls
im Gegenuhrzeigersinn gedreht und in eine Stellung zusammengefaltet, in welcher das Ende der oberen Wand 14· mit
der oberen Wand 9 des unteren Gehäuseteils zusammentrifft,
wie es in den Figuren 2 und 4- dargestellt ist. Wenn das Betrachtungsgerät
auf diese Weise zu einer kompakten Einheit zusammengefaltet ist, werden Reflexionsschirm 17» Reflexionsspiegel
19, Filter 21 und Filmhalter 24- alle durch die
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Rückwand 13 una die obere Wand 14 bedeckt und gegen Schmutz
oder eine Beschädigung während des Transports oder der Lagerung geschützt. Da das obere Ende des Filters 21 schwenkbar
angelenkt ist, so daß es den ßeflexionsspiegel 19 bedeckt, wenn es in das Gehäuse hineingeschoben wird, besteht
keine Möglichkeit, daß der Betrachter den Eeflexionsspiegel mit seiner Hand berühren könnte, und außerdem kann eine Reinigung
des Schirms 17 leicht durchgeführt werden. Auch ist die Seitenwand des oberen Gehäuseteils wenigstens teilweise
aus flexiblem Material hergestellt, so daß selbst dann, wenn die Seitenwand bein Zusammenfalten des Beobachtungsgerätes
auf den Boden rund um den unteren Gehäuseteil 1 stößt, keine Schwierigkeiten auftreten, da die Seitenwand sich frei verbiegen
kann.
Bei der oben beschriebenen Ausführungsform ist der obere Gehäuseteil lediglich an einem Teil biegbar. Er kann jedoch
auch so angeordnet werden, daß er an verschiedenen Teilen biegbar ist. Beispielsweise können die untere Wand 11 und
die kurze Rückwand 12 durch Gelenkvorrichtungen miteinander verbunden sein. Auch kann die Seitenwand 16p getrennt mit
der unteren Wand 11 verbunden sein, und zwar durch Verwendung eines selbsthaftenden Streifens (z.B. eines magnetischen
Streifens oder eines Klettenverschlußstreifens) anstelle des Verriegelungsgliedes 20, oder die untere Saute der Seitenwand
o kann an der unteren Wand 11 befestigt sein. In letzterem
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Pall wird die Seitenwand 16 in den o"beren Gehäuseteil hinein
oder auf dessen Außenseite gebogen werden.
Pig. 5 zeigt eine andere erfindungsgemäße Ausführungsform, die
speziell dafür ausgelegt ist, eine leichte .Änderung der JProjektionsvergrößerung zu ermöglichen. In Fig. 5 sind für
dieselben Elemente wie in Fig. 1 dieselben Bezugskennzeichnungen
verwendet. Bei dieser Ausführung sform ist ein Halter 30
lösbar am vorderen Ende der unteren Wand 11 des oberen Gehäuse-•teils
vorgesehen. Dieser Halter 30 hat,wie in Fig. 7 dargestellt ist, eine U-förmige Nut 30,, zur Aufnahme eines Endes des Filters
21, sowie eine Nase 3Oo» die so ausgelegt ist, daß sie
in eine Ausnehmung 11. paßt, die in der unteren Wand 11 gebildet
ist. Ein Ende des Schirms 17 sitzt in dem Halter 30, während dessen anderes Ende durch eine Blattfeder 31 festgehalten
wird, die an einem Vorsprung 12,, der hinteren Wand vorgesehen ist. Diese Blattfeder 31 vermag in Richtung des
Pfeils a einen konstanten Druck auf den Schirm 17 auszuüben. . Die aus den Projektionslinsen 18,- und 18o mit verschiedenen
Vergrößerungen ausgewählte Projektionslinse (z.B. 18,.) wird
in eine in der unteren Wand 11 gebildete Öffnung 112 eingesetzt
und dort befestigt, während die restliche Linse I82 i
einem Raum untergebracht wird, der durch den Schirm 171 die
untere Wand und die Rückwand 12 gebildet ist.
Wenn bei obiger Ausführungsform die Projektionslinse ausgewechselt
werden soll, um die Projektionsvergrößerung zu
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ändern, drückt die Bedienungsperson zunächst mit einer Hand
in Richtung des Pfeils b gegen ein Ende des Halters, um die Nase 3O2 des Halters aus der Vertiefung in der unteren Wand
zu lösen, wie es in Pig. 8 gezeigt ist, und darauf hebt "die Bedienungsperson den Halter 30 an, wodurch, wie es in Pig. 6
gezeigt ist, ein Teil des oberen Gehäuseteils um den Drehzapfen 15 gedreht wird und die Rückwand 13, die obere Wand
14, die Seitenwände 16,., 16p, der Schirm 17 und das Pilter 21
gemeinsam angehoben werden, wobei das Innere der unteren Wand 11 und der Rückwand 12 zugänglich wird. In diesem Zuäband kann
die Bedienungsperson die Linse leicht austauschen.
Bas Betrachtungsgerät kann zu einer kompakten Größe zusammengefaltet
werden, und zwar dadurch, daß das untere Ende des Pilters 21 aus der Nut 30,, im Halter 30 entfernt wird. Jede
der Projektionslinsen ist an geeigneter Stelle mit einem Kragen versehen, so daß eine Linse, wenn sie in die öffnung 11^
eingesetzt wird, immer einen richtigen Brennpunkt erzeugt.
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Claims (12)
1. Filmbetrachtungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß ein unterer Gehäuseteil (1) zur Aufnahme einer Lichtquelle (4·)
und einer optischen Beleuchtungseinrichtung (5 "bis 8) und
ein einen Reflexionsschirm (17) einschließender oberer Gehäuseteil
(3) vorgesehen ist, daß der obere Gehäuseteil zusammenklappbar ausgebildet ist und eine öffnung zum Betrachten
des Reflexionsschirms aufweist, und daß eine Filtereinrichtung
(21) in der öffnung angeordnet ist, deren eines Ende (bei 22) schwenkbar am oberen Gehäuseteil und
deren anderes Ende vorzugsweise am oberen Gehäuseteil befestigt ist.
2. Filmbetrachtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Gehäuseteil eine Rückwand, eine obere Wand und
Seitenwände aufweist, daß er ferner eine öffnung in der der Rückwand gegenüberliegenden Wand aufweist, und daß die Rückwand
verbieglich angeordnet ist.
3. Filmbetrachtungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Filmhaltevorrichtung zwischen dem unteren
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•und dem oberen Gehäuseteil vorgesehen ist.
4. Filmbetrachtungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil der Wandung des oberen Gehäuseteils aus flexiblem Material hergestellt
ist.
5. Filmbetrachtungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Eade der Filtereinrichtung am oberen Gehäuseteil schwenkbar aufgehängt ist und
das andere Ende lösbar festgelegt ist.
6. Filmbetrachtungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5j
dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (17) im oberen Gehäuseteil
schräg angeordnet ist.
7. Filmbetrachtungsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die flexible Wand derart befestigt
ist, daß sie ein öffnen oder Schließen des Innenraumes des oberen Gehäuses zuläßt.
8. Filmbetrachtungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß der obere Gehäuseteil zusammen
mit dem Schirm und der Filtereinrichtung schwenkbar ist.
9. Filmbetrachtungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Projektionslinsen unterschiedlicher
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Vergrößerung vorgesehen sind, und daß die Projektionslinsen in einem Raum unterhaTb des Schirms untergebracht sind, der
offen ist, wenn der obere Gehäuseteil aufwärts geschwenkt ist.
10. Filmbetrachtungsgerät zur Betrachtung des auf einen Reflexionsschirm projezierten Bildes, dadurch gekennzeichnet, daß eine
den Schirm einschließende Haube vorgesehen ist, die eine obere Wand, eine Rückwand und einander gegenüberliegende
Seitenwände aufweist und auf der der Rückwand gegenüberliegenden Seite geöffnet ist, um ein Betrachten des Schirms zu
ermöglichen, daß eine in der öffnung schwenkbar angeordnete Filtereinrichtung vorgesehen ist, um den Einfluß des äußeren
Lichtes beim Betrachten des Bildes auf dem Schirm minimal zu machen, daß wenigstens ein Teil der Wände der Haube durch die
FiItereinrichtung getragen wird, und daß die von der Filtereinrichtung
getragene Wand bei geschwenktem Filter bewegbar ist.
11. Filmbetrachtungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine den Schirm und die Filtereinrichtung haltende Halte einrichtung vorgesehen ist, die lösbar am Körper des
Betrachtungsgeräts derart befestigt ist, daß beim Anheben
der Halteeinrichtung gleichzeitig Haube, Schirm und Filtereinrichtung hochschwenkbar sind und der die Projektionslinsen
aufnehmende Raum unter dem Schirm offen steht.
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12. Filmbetrachtungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Teil der Haubenwände aus flexiblem, biegbarem Material hergestellt ist.
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