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DE2506199A1 - Verfahren zur katalytischen umsetzung von kohlenmonoxyd mit wasserstoff zur gewinnung von methan - Google Patents

Verfahren zur katalytischen umsetzung von kohlenmonoxyd mit wasserstoff zur gewinnung von methan

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Publication number
DE2506199A1
DE2506199A1 DE19752506199 DE2506199A DE2506199A1 DE 2506199 A1 DE2506199 A1 DE 2506199A1 DE 19752506199 DE19752506199 DE 19752506199 DE 2506199 A DE2506199 A DE 2506199A DE 2506199 A1 DE2506199 A1 DE 2506199A1
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DE
Germany
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reaction
catalyst
heat
bed
hydrogen
Prior art date
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Pending
Application number
DE19752506199
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Lewis Upson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Air Products and Chemicals Inc
Original Assignee
Air Products and Chemicals Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Air Products and Chemicals Inc filed Critical Air Products and Chemicals Inc
Publication of DE2506199A1 publication Critical patent/DE2506199A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C1/00Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon
    • C07C1/02Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon
    • C07C1/04Preparation of hydrocarbons from one or more compounds, none of them being a hydrocarbon from oxides of a carbon from carbon monoxide with hydrogen
    • C07C1/0455Reaction conditions
    • C07C1/048Temperature controlling measures

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur katalytischen Umsetzung von Kohlenmonoxyd mit Wasserstoff zur Gewinnung von Methan Die Herstellung von Methan durch Umsetzung von C02 mit Wasserstoff ist bekannt. Zur Durchführung dieser Reaktion sind viele Katalysatoren sowie Katalysatorkombinationen und verschiedene Verfahrensbedingungen dahingehend untersucht worden, die angestrebten Ausbeuten an dem herzustellenden gasförmigen Produkt zu optimieren und die Katalysatorlebensdauer zu verbessern.
  • Trotz umfangreicher Untersuchungen sowie zahlreicher in Pilotanlagen durchgeführter Verfahren haben sich die bisher entwickelten Verfahren als kommerziell nicht attraktiv erwiesen, und zwar hauptsächlich infolge der Tatsache, dass keine Anlagen zur Verfügung stehen, in denen die grossen Wärmemenge gehandhabt werden kann, die durch die Methanierungsreaktion in Freiheit gesetzt wird. Mit steigender Verwendung von Naturgas für Haushalts- und Industriezwecke sowie mit den erlassenen Beschränkungen bezüglich der Verwendung von Brennstoffen, die zu einer Luftververschmutzung beitragen und im Zusammenhang mit dem Knappwerden von Brennstoffen auf Erdölbasis ist der Bedarf an grösseren Mengen an Methan-enthaltenden gasförmigen Brennstoffen gestiegen und hat das Interesse an der Entwicklung wirksamerer Verfahren zur Hydrierung von Kohlenmonoxyd geweckt.
  • Die hohe Geschwindigkeit der Methansynthesereaktion mit der gleichzeitig auftretenden plötzlichen Freisetzung von Reaktionswärme an den unmittelbar aktiven Katalysatorstellen ist ein wesentlicher Faktor, der zu einer Verschlechterung der Katalysatoraktivität beiträgt. Andererseits ist eine ausreichend hohe Reaktionstemperatur erforderlich, um die gewünschte Reaktionsgeschwindigkeit innerhalb des Katalysatorbettes aufrecht zu erhalten, wenn die Konzentration der Reaktanten nicht mehr mit dem Fortschreiten der Reaktion Schritt hält.
  • Aufgabe der Erfindung ist daher die Beseitigung einer Reihe der Nachteile der bisher bekannten Verfahren zur Methanisierung von Kohlenmonoxyd durch Wasserstoff. Durch die Erfindung soll es möglich werden, die grossen Wanxmengen, die bei dieser Reaktion in Freiheit gesetzt werden, in den Griff zu bekommen, während gleichzeitig ausreichend hohe Temperaturen aufrecht erhalten werden, um die Reaktion mit den gewünschten Geschwindigkeiten fortschreiten zu lassen und unerwünschte Nebenreaktionen zu vermeiden (beispielsweise eine Bildung von Metallcarbonylen).
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine verflüchtigbare Flüssigkeit mit Wasserstoff und Kohlenmonoxyd direkt in einen katalytisch betriebenen Reaktor eingeführt wird, der am Siedepunkt der Flüssigkeit gefahren wird. Die sehr hohe Reaktionswärme in der unmittelbaren Nachbarschaft der aktiven Katalysatorstellen wird durch das Absieden der Flüssigkeit abgezogen, wobei man sich die Eigenwärme zunutze macht, die erforderlich ist, um die Flüssigkeit auf ihren Siedepunkt zu bringen, und auch von der latenten Wärme Gebrauch macht, die zum Verdampfen der Flüssigkeit erforderlich ist. Der dampfförmige Überkopf strom, der Reaktionsprodukt und verdampfte Flüssigkeit enthält, wird dahingehend verarbeitet, um Wärme und Energie zurückzugewinnen, wobei das gewünschte gasförmige Produkt und kondensierte Flüssigkeit erhalten werden und die letztere erneut dem Reaktor zugeführt wird, in welchem sie als Wärmeabsorptionsmedium dient.
  • Die Ausführung der Erfindung sowie andere Vorteile, die bei ihrer Durchführung erzielt werden, gehen aus der nachfolgenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung, die eine bevorzugte Ausführungsform wiedergibt, näher hervor.
  • Ein katalytisch betriebener Festbettkatalysator 10, der ein Bett aus einem in Form von Einzelteilchen vorliegenden Katalysator 11 enthält, ist mit einer Zuführungsleitung 12 und einer Entnahmeleitung 13 an seinen sich gegenüberstehenden Enden versehen. Die Zufuhr, die im wesentlichen aus Kohlenmonoxyd und Wasserstoff besteht, wird über die Leitung 12 zugeführt und wird in der Weise erzeugt, dass getrennt Kohlenmonoxyd und Wasserstoff in den erforderlichen Mengenverhältnissen einem Verteiler 14 zugeführt werden. Die vereinigten Gase werden auf die für die Einführung in den Reaktor 10 gewünschte Temperatur erhitzt. Dieses Erhitzen kann am zweckmässigsten, wie durch die Bezugszahl 15 wiedergegeben wird, durch einen indirekten Wärmeaustausch mit dem Produktabstrom aus dem Reaktor 10 erfolgen.
  • In den Reaktor 10 wird ferner direkt ein Wärmeaustauscher fluid mit einem geeigneten Siedebereich unter den beschriebenen Reaktionsbedingungen bezüglich Temperatur und Druck, die in dem Reaktor vorherrschen, eingeführt. Das Wärmeaustauscherfluid wird dem Reaktor in flüssigem Zustand durch die Leitung 16 zugeführt, die in Verbindung mit einem freien Raum in dem Reaktor oberhalb des Katalysatorbettes steht. Infolge der exothermen Wärme, die bei der Umsetzung von CO und H2 unter Bildung von Methan und Wasser freigesetzt wird, reichen die verfügbar gemachte Eigenwärme sowie die Temperatur dazu aus, die Wärmeaustauscherflüssigkeit zu verdampfen, wobei deren Dämpfe durch die Leitung 13 zusammen mit den gasförmigen Produkten (hauptsächlich Methan) der Reaktion und etwa noch vorhandenem nicht-umgesetztem Kohlenmonoxyd und Wasserstoff entweichen.
  • Der dampfförmige Abstrom in der Leitung 13 wird zuerst durch indirekten Wärmeaustausch (vgl. die Bezugszahl 17) abgekühlt, beispielsweise in einem Abhitzekessel, wobei ein Dampf mit niedrigem Druck erhalten wird, worauf eine weitere Abkühlung an der Stelle 15 durch indirekten Wärmeaustausch mit der Ausgangsbeschickung aus dem Verteiler 14 erfolgt. Das auf diese Weise abgekühlte gasföfmige Produkt wird teilweise in einer Flashtrommel 19 kondensiert, wobei das Wärmeaustauscherfluid als Flüssigkeit anfällt und erneut dem Reaktor durch die Leitung 16 zugeleitet wird. Ein Teil des Kondensats in der Leitung 16 kann abgezogen werden (vgl. die Bezugszahl 25).
  • Die nicht-kondensierten Dämpfe aus der Flashtrommel 19 werden über Kopf durch die Leitung 20 abgezogen und einem Wärmeaustausch mit Kühlwasser an der Stelle 21 unterzogen, um eine weitere Kondensation zu bewirken, worauf sie in die Flashtrommel 22 zur Abtrennung des darin enthaltenen Gases abgezogen werden. Die kondensierte Flüssigkeit wird aus der Trommel- durch die Leitung 24 abgezogen, während das gasförmige Produkt, das hauptsächlich aus Methan besteht, über Kopf durch die Leitung 23 entweicht.
  • Der in dem Reaktor 10 eingesetzte Katalysator kann aus jedem der bekannten Methanisierungskatalysatoren bestehen, beispielsweise aus Raney-Nickel, metallischem Nickel oder Nickelsulfid oder -oxyd auf einem porösen feuerfesten Träger, wie zum Beispiel Kieselguhr, Aluminiumoxyd, Magnesiumoxyd oder Siliciumdioxyd/Aluminiumoxyd. Der auf einem Träger abgeschiedene Nickelka-Katalysator kann ausserdem Promotoren enthalten, beispielsweise Chromoxyd. Anstelle des Nickels oder zusätzlich zu diesem kann der auf einem Träger abgeschiedene Katalysator aus Oxyden von Molybdän oder Kobalt mit oder ohne weiteren Promotoren bestehen.
  • Der Katalysator kann in Form von Pellets oder Körnern mit einer Grösse vorliegen, die gewöhnlich im Falle von statischen Festbettkohlenwasserstoff-Umwandlungsverfahren gewählt wird. Gegebenenfalls kann ein fluidisiertes oder suspendiertes stationäres Katalysatorbett verwendet werden, wobei in diesem Falle ein feinteiliger Katalysator oder ein leicht suspendierbarer oder fluidisierbarer Grössenbereich eingehalten wird. Die Fluidisierung erfolgt durch Suspendierung der Teilchen in der zugeleitet ten gasförmigen Zufuhr.
  • Die Wärmeaustauscherflüssigkeit, die in den Reaktor durch die Leitung 16 eingeführt wird, muss derartig beschaffen sein, dass sie bei der in dem Reaktor 10 herrschenden Temperatur sowie dem Druck, unter welchem der Reaktor steht, verdampft wird. Vorzugsweise werden Flüssigkeiten mit einer relativ hohen Wärmekapazität verwendet, die keinen nachteiligen Einfluss auf den Katalysator ausüben und nicht unter den Reaktionsbedingungen zersetzt werden. Ferner wird vorzugsweise eine Wärmeaustauscherflüssigkeit verwendet, deren Dämpfe sich leicht von Methan abtrennen lassen, und in der das Beschickungsgas weitgehend unlöslich ist. Wasser ist die bevorzugte Wärmeaustauscherflüssigkeit, da Wasser ein Reaktionsprodukt ist und keine weitere Stufe erforderlich ist, um es von der Wärmeaustauscherflüssigkeit abzutrennen. Durch die Verwendung von Wasser als Wärmeaustauscherflüssigkeit kann das Ausmaß der Koksbildung in dem Methanisierungsreaktor niedrig gehalten werden. Von anderen Flüssigkeiten, auf die man zurückgreifen kann, seien Dowtherm, normalerweise flüssige Kohlenwasserstoffe, ihre Äther oder halogenierte Kohlenwasserstoffe mit einem geeigneten Siedebereich unter dem Reaktordruck sowie mit einem Dampfdruck von mehr als ungefähr 1,8 kg/cm2 (25 psia) bei der Reaktorentnahmetemperatur erwähnt. Beispiele für derartige Flüssigkeiten sind folgende: Polyphenyläther, chlorierte Polyphenyle sowie Erdölfraktionen, die in die Brennöl-und Rückführöl-Siedebereiche fallen.
  • Hohe Ausbeuten an Methan werden Dei Reaktortemperaturen (an dem Abzugsende) von ungefähr 232 bis 343 0C (450 bis 6500F) sowie unter Drucken von ungefähr 30 bis 100 Atmosphären oder mehr erzielt. Bei Drucken an dem unteren Ende des Bereiches sind tiefere Arbeitstemperaturen erforderlich, um günstige Gleichgewichtsausbeuten zu erzielen. Die Raumgeschwindigkeiten für das Beschickungsgas sowie die Geschwindigkeit der Zuführung der Wärmeaustaustherflüssigkeit werden in entsprechender Weise eingestellt, um die Reaktion innerhalb des vorgeschriebenen Temperaturbereiches zu halten. Die bevorzugten Reaktionsbedingungen werden derartig gewählt, dass der Abstrom bei einer Temperatur von 50°@ oder mehr oberhalb der Temperatur abgezogen wird, mit welcher die Gaszufuhr in den Reaktor eingeführt wird. Arbeitet man unter den angegebenen Bedingungen und wählt man einen geeigneten Methanisierungskatalysator aus, dann können gemäss folgender Reaktion der Stöchiometrie annähernde Methanausbeuten erzielt werden: Beispiel 1 Zur Durchführung des nachfolgend beschriebenen Beispiels besteht der eingesetzte Katalysator aus 1,6 mm-Pellets aus auf Houdralite (Warenzeichen) abgeschiedenem Nickel, wobei es sich um einen Sodalith-Träger handelt, der gemäss der US-PS 3 745 128 herges tellt wird.
  • Synthesegas aus 3 Mol Wasserstoff pro Mol Kohlenmonoxyd wird bei einer Temperatur von 2040C dem Bodenteil des Reaktors, der den Katalysator enthält, mit einer Raumgeschwindigkeit von 283 Standard-m3-Stunde pro 0,0283 mm des Katalysators (?° °°° SCFH pro cubic foot) zugeführt. Oberhalb des Katalysatorbettes wird Wasser bei einer Temperatur von 2040C in einer Menge von 6,1 Mol pro Mol zugeführtem CO für einen direkten Kontakt mit der aufsteigenden Gaszufuhr zugeleitet. Durch die freigesetzte exotherme Wärme wird das Wasser verdampft, wobei jedoch ein Anstieg der Reaktionstemperatur auf 2990C ermöglicht wird. Der Reaktorabstrom, der durch die Leitung 13 entweicht, enthält etwas weniger als 1 Mol Methan pro Mol zugeführtem CO, bei der Reaktion gebildetes Wasser sowie Dämpfe des Wassers, das durch die Leitung 16 zugeführt wird, und zwar zusammen mit geringen Mengen an nicht-umgesetztem CO und H2. Der gesamte Reaktorabstrom, der durch die Leitung 13 abgeführt wird, wird in einem Abhitzekessel 17 auf ungefähr 232 0C abgekühlt, wodurch ein Dampf mit einem Druck von ungefähr 17,6 atü erzeugt wird. Der auf diese Weise vorgekühlte Reaktorabstrom wird weiter auf 204°C durch Austausch mit zugeführtem Gas mit einer Temperatur von 38°C aus dem Verteiler 14 abgekühlt und in der Einheit 19 geflasht. Das flüssige Kondensat wird erneut dem Reaktor durch die Leitung 16 zugeleitet, während der Überkopfdampf auf 38 0C für eine abschliessende Kondensation durch Austausch mit Kühlwasser in der Einheit 21 weiter abgekühlt wird. In der Flashtrommel 22 wird das kondensierte Produkt abgetrennt, wobei über Kopf Methan gewonnen wird, während das flüssige Kondensat verworfen wird.
  • Eine Materialbilanz der vorstehend geschilderten Betriebsweise geht aus der folgenden Tabelle I hervor: Tabelle I Materialbilanz (Basis: 1 Mol zugeführtes CO) Lei- Lei- Lei- Lei- Lei- Lei- Leitung 12 tung 16 tung 13 tung 20 tung 25 tung 23 tung 24 CO 1 - 0,005 0,005 - 0,005 -H2 3 - 0,015 0,015 - 0,015 -CH4 - - 0,995 0,995 - 0,995 -H20 - 6,1 7,1 0,223 0,78 - 0,223 Gesamt 4 6,1 8,1 1,238 0,78 1,015 0,223 Das vorstehende Beispiel basiert auf einer Verfahrensweise, bei welcher eine gasförmige Beschickung zugeführt wird, die aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd in stöchiometrischen Mengenverhältnissen besteht und im wesentlichen 1 Mol Methan pro Mol zugeführtem CO erzeugt. Da die Reaktion im wesentlichen bis zur Beendigung abläuft, werden keine Vorkehrungen getroffen, nicht-umgesetztes CO und H2 rückzuführen.Bei höheren Raumgeschwindigkeiten wird jedoch kein vollständiger Umsatz erzielt. In diesem Falle müssen das nicht-umgesetzte CO und H2 von dem Methanprodukt abgetrennt werden, wobei diese Abtrennung in bekannter Weise durchgeführt werden kann. Wenn auch höhere Raumgeschwindigkeiten die Verwendung eines kleineren Reaktors für einen gegebenen Durchsatz gestatteh, so ist dennoch eine weitere Tieftemperaturtrennanlage erforderlich.
  • Methanausbeuten, die sich dem Gleichgewicht nähern, können ebenfalls bei einem tieferen Arbeitsdruck erhalten werden, wie aus dem folgenden Beispiel hervorgeht.
  • Beispiel 2 Bei einem Arbeitsdruck von ungefähr 38,3 kg/cm² wird die Zufuhr aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd bei einer Temperatur von 121 0C dem Bodenteil des Reaktors zugeführt, welcher einen Katalysatolt enthält, der aus auf einem Träger abgeschiedenen Nickel besteht.
  • Oberhalb des Katalysatorbettes wird flüssiges Wasser mit einer Temperatur von 121 0C zugeführt. Unter diesen Bedingungen ist die Zuführungsgeschwindigkeit des Gases wesentlich geringer als in dem vorstehenden Beispiel und beträgt ungefähr 70,8 Standard-m3-Stunde/0,0283 m (2500 SCFH/ft3). Der dampfförmige Abstrom wird 0 mit einer Temperatur von ungefähr 238 C abgezogen und enthält das verdampfte Wasser, das kondensiert und, wie in dem vorstehenden Beispiel beschrieben, rückgeführt wird. Die Materialbilanz sowie die Temperatur der Ströme gehen aus der Tabelle II hervor.
  • Tabelle II Basis: 3 Mol H2/Mol CO Lei- Lei- Lei- Lei- Lei- Lei- Leitung 12 tung 16 tung 13 tung 20 tung 25 tung 23 tung 24 121 C 121ob 2380C 38 C +) CO 1 - 0,002 0,002 - 0,002 -H2 3 - 0,006 0,006 - 0,006 -CH4 - - 0,998 0,998 - 0,998 -H20 - 5,0 5,99 0,06 0,93 - 0,06 Gesamt 4 5,0 7,0 1,07 0,93 1,01- 0,06 +) nach dem Abkühlen an der Stelle 21 Wenn auch Drucke bei der Durchführung der Frfindung eingehalten werden können, die niedriger sind als die vorgeschlagenen 30 Atmosphären und sogar Drucke angewendet werden können, die sich Atmosphärendruck nähern, wobei die Temperatur entsprechend gewählt wird, so sind dennoch derartige Bedingungen weniger günstig (insbesondere in Systemen, in denen Wasser als Wärrrueabsorptionsflüssigkeit verwendet wird), da bei tieferen Temperaturen die Reaktionsgeschwindigkeit geringer wird und sich ausserdem stabile Nickelcarbonylverbindungen bilden können, was eine schnelle Entaktivierung des Katalysators bewirkt.
  • Wenn auch die Erfindung in den vorstehenden Beispielen aus Einfachheitsgründen unter Bezugnahme auf den Einsatz einer Charge aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd beschrieben worden ist, so ist dennoch darauf hinzuweisen, dass bei einer Durchführung in der Praxis verfügbare Gasmischungen, welche die gewünschten Mengen an diesen Reaktanten enthalten, ebenfalls eingesetzt werden können. Beispielsweise können gasförmige Produkte, die auf eine Kohleumwandlung zurückgehen und reich an CO und H2 sind, eingesetzt werden, wobei gegebenenfalls die zuvor beschriebene Abtrennung von Methan oder anderen Kohlenwasserstoffen davon durchgeführt werden kann. Verfügbare Gase, die nicht-stöchiometrische Mengenverhältnisse an Kohlenmonoxyd und Wasserstoff enthalten, können als solche zugeführt werden, wobei in entsprechender Weise die nicht-umgesetzten Komponenten rückgeführt werden.Ferner können die Mengenverhältnisse auf stöchiometrische Verhältnisse oder in die Nähe dieser Verhältnisse gebracht werden (wobei vorzugsweise Wasserstoff in einem geringen überschuss vorliegt), und zwar durch eine entsprechende Zugabe von Wasserstoff, falls erforderl ich, aus anderen Quellen. Enthält das verfügbare Gas Schwefelverbindungen in relativ grossen Mengen, die eine nachteilige Wirkung auf schwefelempfindliche Katalysatoren ausüben können, beispielsweise auf diejenigen Katalysatoren, die metallisches Nickel enthalten, dann kann es notwendig sein, das Gas vor der Einführung in den katalytisch betriebenen Reaktor zu entschwefeln. Andererseits kann man Katalysatoren verwenden, die dafür bekannt sind, dass sie gegenüber einer Schwefelvergiftung widerstandsfähig sind, so dass eine derartige Entschwefelung entfällt.
  • Bei der Schilderung der vorstehenden Beispiele sowie der beigefügten Zeichnung wird Wasser als Wärmeaustauscherflüssigkeit verwendet. Wird eine andere Wärmeaustauscherflüssigkeit als Wasser eingesetzt, dann muss man dafür Sorge tragen, dass das in dem Reaktor 10 gebildete Wasser von der rückgeführten Wärmeaustauscherfliissigkeit abgetrennt wird. Eine derartige Abtrennung lässt sich leicht durch eine Trennung in der Trommel 19 bewerkstelligen, wobei die Wasserschicht abgezogen wird. Ferner kann man auf einen der Trommel 19 Vorgeschalteten getrennten bl/Wasser-Separator zurückgreifen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche
    9/Verfahren zur katalytischen Umsetzung von Kohlenmonoxyd mit Wasserstoff zur Erzeugung von Methan, wobei ein Teil der erhaltenen exothermen Reaktionswärme abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in direkter Gegenwart eines flüssigen Wärmeabsorptionsmediums durchgeführt wird, das den Katalysator kontaktiert, wobei diese Flüssigkeit bei der Reaktionstemperatur verdampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion unter Überatmosphärendruck in Gegenwart von Wasser als Wärmeabsorptionsmedium durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein gasförmiger Strom aus Wasserstoff und Kohlenmonoxyd in ein Festbett eines Methanisierangskatalysators eingeführt wird, ferner in das Bett sowie in Kontakt mit dem Katalysator das flüssige Wärmeabsorptionsmedium eingeleitet wird, wobei das Medium durch die exotherme Wärme verdampft wird, die bei der Methanisierungsreaktion in Freiheit gesetzt wird, oberhalb des Bettes ein dampfförmiger Abstrom abgezogen wird, der aus Methan und dem verdampften Wärmeabsorptionsmedium besteht, der dampfförmige Abstrom zur Kondensierung des Wärmeabsorptionsmediums sowie zur Gewinnung eines gasförmigen Produktes, das überwiegend aus Methan besteht, abgekühlt wird, und das kondensierte Wärmeabsorptionsmedium erneut dem Katalysatorbett zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Methanisierungsreaktion bei einer Abstromabzugstemperatur von 232 bis 343 0C (450 bis 6500F) sowie unter Drucken von 30 bis 100 Atmosphären durchgeführt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der dampfförmige Abstrom oberhalb des Katalysatorbettes mit einer Temperatur von wenigstens 500F oberhalb der Anfangstemperatur des zugeführten gasförmigen Stroms abgeführt wird.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gasförmige Zufuhr auf ihre Einlasstemperatur durch Wärmeaustausch mit wenigstens einem Teil des dampfförmigen Abstroms erhitzt wird, der oberhalb des Katalysatorbettes abgezogen wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Wärmegehaltes des dampfförmigen Abstroms, der von oberhalb des Katalysarorbettes abgezogen wird, mit der gasförmigen Zufuhr dem Wärmeaustauscher zugeleitet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der an Wasserstoff und Kohlenmonoxyd reiche zugeführte Strom dem Bodenteil des Bettes aus dem Methanisierungskatalysator zugeleitet wird und Wasser in flüssigem Zustand direkt in das Bett etwa an seinem Oberteil mit einer Temperatur zugeleitet wird, die etwa der Einlasstemperatur des zugeführten Stromes entspricht.
    L e e r s e i t e
DE19752506199 1974-04-24 1975-02-14 Verfahren zur katalytischen umsetzung von kohlenmonoxyd mit wasserstoff zur gewinnung von methan Pending DE2506199A1 (de)

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NL7502300A (nl) 1975-10-28

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