DE2505610A1 - Einrichtung zum ein- und ausschalten eines fernsehempfaengers - Google Patents
Einrichtung zum ein- und ausschalten eines fernsehempfaengersInfo
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Description
2505310
7719-74/Kö/S
RCA Docket Ho. 67,704
US-SlT 441,487
Convention Date:
February 11, 1974
RCA Docket Ho. 67,704
US-SlT 441,487
Convention Date:
February 11, 1974
ECA Corporation, New York, F»X., V.St.A. .
Einrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Fernsehempfängers
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zuschalten
von Betriebsenergie an einen Hauptteil eines Fernsehempfängers mit Kanalwähler zum wahlweisen Einstellen des Empfängers auf
den Empfang von Signalen in jeweils einem aus einer Anzahl
von numerierten Kanälen.
Bei einem Fernsehempfänger,beispielsweise von der in den
USA verwendeten Art, sind 82 Fernsehkanäle für den Empfang verfügbar. Es ist erwünscht, daß sämtliche dieser Kanäle auf
gleich einfache und bequeme Weise gewählt, werden können, d.h.
daß der Empfänger mit einer Tuner-Einheit ausgerüstet ist, bei der jeder Kanal nach dem gleichen Verfahren adressiert
werden kann. Bei einer bekannten Art von Kanalwähler mit
Kanaladressen-Parität sind für die Wahl der gewünschten Kanäle zehn Drucktasten oder ähnliche Eingabe vorrichtungen vorgesehen,
die numerisch die Ziffern 0 bis 9 darstellen. Die Kanalwahl erfolgt dann in der Weise, daß nacheinander diejenigen Drucktasten gedrückt werden, welche die gewünschte
Kanalnummer darstellen. Dabei entspricht eine erste Drucktaste der Zehnerstelle der Kanalnummer, z.B. 0, wenn die
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gewünschte Kanalnummer 2 bis 9 ist, und 1 bis 8, wenn die gewünschte
Kanalnummer 10 bis 83 ist. Eine zweite Drucktaste entspricht der Einerstelle der gewünschten Kanalnummer. Die
beiden gewählten Ziffern werden in Speicherregister eingegeben, wo mittels einer numerischen Größe eine Schaltungsanordnung
im fernsehempfänger veranlaßt wird, den Tuner auf die gewünschte Kanalfrequenz einzustellen. Ein spezielles Problem,
das sich bei Tuner-Regeleinrichtungen mit Speicheranordnungen zum Speichern der gewählten Kanalnummer ergibt, besteht darin,
daß beim Einschalten des Fernsehempfängers der Speicher, und folglich die dazugehörige Kanalfrequenz-Abstimmeinheit, auf
eine willkürliche oder eine zuvor eingegebene Kanalnummer anspricht, die u.U. in keiner Beziehung' zum gewünschten Kanal
steht. Um diese Schwierigkeit zu beheben, kann man den Kanalwähler mit einer Einrichtung zum Einschalten der Betriebsenergie ausrüsten, so daß das Einschalten des Empfängers und
die Kanalwahl gleichzeitig erfolgen. Wenn man eine solche Einschalteinrichtung für den Fernsehempfänger vorsieht, so ist
es auch erwünscht, das Ausschalten des Empfängers mittels der selben oder gemeinsamen Einrichtung vorzunehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Fernsehempfängers ohne Verwendung
eines herkömmlichen handbetätigten EHT/AUS-Schalters
zu schaffen.
Eine Einrichtung der eingangs genannten Art ist erfindungsgemäß
gekennzeichnet durch eine Detektoranordnung, welche die Anwesenheit von vom Kanalwähler gelieferten, eine Kanalnummer
anzeigenden Signalen feststellt? durch eine mit der Detektoranordnung gekoppelte erste Schaltanordnung, die bei
Eingabe entweder einer ersten oder einer zweiten Ziffer einer gewählten Kanalnummer in den Kanalwähler ein erstes Signal
liefert; und durch eine bistabile Schaltungsanordnung, die bei Empfang von Signalen von der ersten Schaltanordnung in
einen ersten Zustand gesetzt wird.
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In Weiterbildung der Erfindung wird zum Speichern von der ersten und der zweiten Stelle oder Ziffer einer gewählten
Kanalnummer entsprechenden Signalen eine Registeranordnung verwendet. Eine Schaltanordnung liefert ein Signal beim Einsetzen
der zweiten Ziffer der gewählten Kanalnummer. Eine Verknüpf ungs- oder Schleusenanordnung, die auf die gleichzeitige
Anwesenheit vorbestimmter der ersten und der zweiten Ziffer entsprechender Signale in der Registeranordnung und eines
Signals von der Schaltanordnung anspricht, setzt die bistabile Schaltungsanordnung in einen zweiten Zustand, der .einem Ausschaltzustand
entspricht. Mit Hilfe des Ein- und des Ausschaltzustands der bistabilen Schaltungsanordnung wird die
Betriebsenergie für den Hauptteil des Fernsehempfängers züge- schaltet
bzw. weggeschaltet.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung im
einzelnen erläutert. Es zeigt:
Figur 1 ein teilweise in Blockform dargestelltes Schaltschema einer erfindungsgemäßen Einrichtung zum Ein- und Ausschalten eines Fernsehempfängers.
Der in Figur 1 gezeigte Kanalwähler hat zehn Drucktastenschalter
100 (mit der Bezeichnung 0 bis 9), wobei die Drucktasten 1 bis 9 an einen Dezimal/Binärverschlüsselt-Dezimal-Wandler
(D/BOD-Wandler) 101 angeschlossen sind. Die Drucktastenanordnung
100 kann von der Art sein, wie sie gewöhnlich bei elektronischen Kleinrechnern verwendet wird. Der Ausgang
des Wandlers 101 ist an Eingänge eines Einerregisters 103, eines Zehnerregisters 105 und eines NOR-Gliedes 107 angeschlossen. Eine getrennte Leitung 109 von der Drucktastenanordnung
100 verbindet einen O-Ziffernausgang direkt mit einem Eingang des NOR-Gliedes 107. Das NOR-Glied 107 und die nachgeschaltete
Anordnung dienen als Detektor zum Feststellen der Anwesenheit von Kanalinformation, die der Fernsehzuschauer
über die Drucktsdbenanordnung 100 des Kanalwählers eingibt.
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Der Ausgang des NOR-Gliedes 107 ist an einen Eingang einer Übertragungsschleuse 113 sowie eines NAND-Gliedes 111 angeschlossen.
Die Übertragungsschleuse 113 ist mit ihrem Ausgang an den Verbindungspunkt zwischen dem in Reihe geschalteten
Widerstand 117 und Kondensator 115 eines RC-Zeitgliedes angeschlossen
und hält den Kondensator 15 bei Abwesenheit von AuftastSignalen entladen. Die Auftastsignale werden beim
Drücken einer Drucktaste der Drucktastenanordnung 100 erzeugt. Ein an den Verbindungspunkt des Widerstands 117 und des Kondensators
115 angeschalteter monostabiler Multivibrator 119 empfängt diese Auftastsignale. Der monostabile Multivibrator
119 ist mit seinem Ausgang an den Takteingang eines IFlipflops
121 angeschaltet. Das Plipflop 121 ist ein bistabiler Schalter, der an komplementären Ausgängen Q und Q zweiwertige oder zweipegelige
Ausgangssignale entsprechend den Logik- oder Binärgrößen
"1" und 11O" liefert. Die Ausgänge Q und Q des Flipflops
121 sind an die Eingänge (T) je eines monostabilen Multivibrators
123 bzw. 125 angeschlossen. Die Ausgangssignale der monostabilen Multivibratoren 123 und 125 sind an die Speicheraktivierungseingänge
je eines Registers 105 bzw. 103 angeschlossen.
Eine bistabile Kippschaltung 147, bestehend aus überkreuz gekoppelten NOR-Gliedern 127 und 129, ist an einen Leistungsschalter
140 angekoppelt. Der Leistungsschalter 140 spricht auf Signale von der bistabilen Kippschaltung 147 an und besorgt'
die Zuschaltung von Betriebsenergie an den Eaupttei!)/des
Fernsehempfängers 131 sowie die Abschaltung der Betriebsenergie. Der Ausgang des monostabilen Multivibrators 123 ist
an einen Eingang des NOR-Gliedes 127 angeschaltet und liefert Signale, durch die der Ausgang dieses FOR-Gliedes und folglich
der Ausgang der bistabilen Kippschaltung 147 auf einen ersten, dem Einsehaltzustand (EIN) entsprechenden Zustand geschaltet
wird.
Die Ausgangssignale der Register 103 und 105 gelangen zu NAND-Gliedern 135 bzw. 137 sowie zu einer Kanäbrerarbeitungsschaltung
133. Von der KanalVerarbeitungsschaltung 133 ge-
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lieferte Signale werden dem Tuner 139 des Eernsehempfängers
131 zugeleitet, um die Abstimmung auf den entsprechenden Kanal zu besorgen, und zwar beispielsweise in der in der USA-Patentanmeldung
Serial No. 434,383 beschriebenen Weise. Die ■■-■
Ausgangssignale der NAND-Glieder 135 und 137 werden in Inversionsgliedern
141 bzw. 143 in der Polarität umgekehrt. Das NAND-Glied 111 ist ferner mit je einem Eingang an die Ausgänge
der Inversionsglieder 141 und 143 sowie an den Q-Ausgang des
Flipflops 121 angeschlossen. Die Ausgangssignale des'NAND-Gliedes
111 gelangen über ein Inversionsglied 145 zum einen Eingang des NOR-Gliedes 129 und bewirken, daß der Ausgang des
NOR-Gliedes 127 (d.h. der Ausgang der bistabilen Kippschaltung 147) einen zweiten, dem Ausschaltzustand (AUS) entsprechenden
Zustand annimmt.
Im Betrieb der Einrichtung "nach !Figur 1 wird der Hauptteil des Fernsehempfängers im Block 131 erst dann mit Betriebsenergie versorgt, wenn der restliche Teil der dargestellten
Einrichtung ein entsprechendes Signal liefert, das anzeigt, daß der Zuschauer begonnen hat, einen gewünschten Kanal zu
wählen. Der Kanalwähler und die dazugehörige Logikschaltung . sind mit Bereitschaftsenergie versorgt, damit sie auf eine
solche Kanalwahl durch den Zuschauer ansprechen können* Typischerweise arbeitet diese Einrichtung mit sehr geringem Energie-
oder Leistungsverbrauch und kann daher ständig eingeschaltet oder aktiviert bleiben. Jedoch kann gewünsentenfalls
auch ein Hauptschalter (nicht gezeigt) zum Ein- und Ausschalten der Energieversorgung in weitgehend der gleichen Weise wie bei
!Fernsehempfängern mit herkömmlicher Fernbedienung der Strom- . Versorgung vorgesehen sein. Um das Gerät in Betrieb zu setzen,
drückt der Zuschauer diejenige Drucktaste der Anordnung 100, die der Zehnerstelle des gewünschten Fernsehkanals entspricht.
Statt mit Drucktastenschalternkann die Anordnung 100 auch mit
andersartigen Vorrichtungen ausgerüstet sein, die eine Kontakt Schließung oder die Schließung von elektrischen Stromkreisen
bewirken. Wie oben erwähnt, wird die O-Taste gedrückt, wenn
der gewünschte Kanal einer der Kanäle 2 bis 9 ist. Wenn der
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gewünschte Kanal einer aus dem Bereich, der Kanäle 10 bis 83
ist, so wird die Taste der entsprechenden Zehnerstelle aus 1 bis 8 gedruckt. Beim Drücken einer der Tasten der Anordnung
100 wird ein Signal in entweder einer von neun Leitungen (schematisch als Einzelleitung dargestellt) am Ausgang der
Anordnung 100, das dem D/BCD-Wandler 101 zugeleitet wird, oder,
wenn die Zehnerstelle 0 ist, ein Signal in der Zehnerleitung 109, das direkt dem NOR-Glied 107 zugeleitet wird, erzeugt.
Der Wandler 101 setzt das von der Anordnung 100 empfangene Signal in eine binärverschlüsselte oder binärcodierte Dezimalzahl
(BCD-Zahl) um, die über vier Leitungen (dargestellt als
Einzelleitung) zu den Eingängen des.Zehnerregisters 105, des Einerregisters 103 und des NOR-Gliedes 107 gelangt. Wenn die
Drucktasben der Anordnung 100 nicht gedrückt werden oder lediglich
die O-Taste gedruckt wird, so erzeugt der Wandler 101 an
seinen vier Ausgängen eine BCD-Zahl 0. Eine noch zu beschreibende Logikschaltung bewirkt eine Speicherung der BCD-Signale
für die Zehnerstelle im Zehnerregister 105.
Die Kanalwahleingabe wird durch Wählen einer Einerstelle aus 0 bis 9 vervollständigt. Die entsprechende Drucktaste der
Anordnung 100 wird gedrückt, wodurch in der entsprechenden der
zehn Ausgangsleitungen ein Signal erzeugt wird. Wenn es sich
bei der Ziffer um eine der Zahlen von 1 bis 9 handelt, so wandelt der Wandler 101 das Signal von der Anordnung 100 in
eine entsprechende BCD-Zahl um. Bei Abwesenheit von Signalen von der Anordnung 100 oder beim Drücken der O-Taste, liefert
der Wandler 101 eine BCD-Zahl 0. Die vom Wandler 101 erzeugte BCD-Zahl wird im Einerregister 103 gespeichert. Wie noch erläutert
wird, erfolgt die Speicherung dieser Zahlen Vorzugs- weise in umgekehrter Form (d.h. 0 anstelle von 1 und umgekehrt).
Durch über entweder den Wandler 101 oder die Leitung 109 zum NOR-Glied 107 gelangende Signale, wird ein Ausgangssignal
erzeugt, das zum Eingang der Übertragungsschleuse 113 gelangt.
Die Übertragungsschleuse 113 bildet bei Abwesenheit von Eingangssignalen
einen Kurzschluß über den Kondensator 115. Bei
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Empfang eines Eingangssignals wird die Schleuse 113 geöffnet,
so daß der Kondensator 115 über den Widerstand 117 in Richtung
auf den Wert einer Speisespannung V aufgeladen wird. Wenn
CC
die Spannung am Kondensator 115 einen vorbestimmten Wert,
beispielsweise ^CQ/2, erreicht, so bewirkt dies, daß der monostabile Multivibrator 119 einen Ausgangsimpuls auslöst. Die
Zeitkonstante des RC-Gliedes 117, 115 ist mit ungefähr 50
Millisekunden bemessen. Der Ausgangsimpuls des Multivibrators
119 hat ebenfalls eine Dauer von ungefähr 50 Millisekunden,
die ausreicht, das ]?lipflop 121 zu kippen, so daß dessen Ausgangszustände
sich umkehren. Das llipflop 121 ist so eingerichtet,
daß bei anfänglicher Energiebeaufschlagung der iogikstufen
(z.B. mittels eines Hauptschalters) der Spannungspegel am Q-Ausgang dem Binärwert 11O" und umgekehrt der Spannungswert
am Q-Ausgang dem Binärwert "1" entsprechen. Beim Drücken einer
ersten Drucktaste der Anordnung 100, die der Zehnerstelle des gewählten 3?emsehkanals entspricht, erfolgt daher der oben
erläuterte Ablauf mit der Folge, daß der Q-Ausgang des flipflops 121 in einen ersten Zustand von "0" auf "1" schaltet.
Bei Beaufschlagung des Eingangs des monostabilen Multivibrators 123 mit einer binären "1" wird am Ausgang dieses Multivibrators
ein Ausgangsimpuls von ungefähr 200 Mikrosekunden erzeugt.
Dieser 200 Mikrosekunden-Ausgangsimpuls des Multivibrators 123
ermöglicht eine Speicherung der BCD-Signale vom Wandler 101 im Register 105 und bewirkt, daß die bistabile Kippschaltung mit
den NOR-Gliedern 127 und 129 in den ElU-Zustand kippt. Ein
EIH-Signal vom HOR-Glied 127 bewirkt, daß der !leistungsschalter
140 im !Fernsehempfänger 131 geschlossen wird und dadurch die
bisher nicht mit Energie gespeisten Empfängerschaltungen Betriebsenergie angeliefert erhalten. Der leistungsschalter 140
kann ein elektromechanischer Schalter, beispielsweise ein
Relais oder ein anderweitiger elektrisch betätigter Schalter bekannter Art sein. Beim zweiten Drücken einer Drucktaste der
Anordnung 100 kippt das Flipflop 121 in den zweiten Zustand,
so daß sein Q-Ausgang "1" wird und dadurch der monostabile Multivibrator (das Monoflop) 125 getriggert wird. Das Mono-
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flop 125 erzeugt ähnlich, wie das Monoflop 123 einen Ausgangsimpuls
von 200 Mikrosekunden Dauer, durch den die Speicherung
der vom Wandler 101 gelieferten BOD-Signale im Einerregisber 103 ermöglicht wird.
Indem man also eine verhältnismäßig Logikschaltungsanordnung, die einen Zusatz zum Hauptteil des Fernsehempfängers bildet,
(d.h.. die in Figur 1 gezeigte Schaltungsanordnung mit Ausnahme des "Fernsehempfängers 131) mit Betriebsenergie speist, erreicht
man, daß ein gewünschter Fernsehkanal gleichzeitig mit dem Einsehalten der Betriebsenergie für den größeren Leistungsoder Stromverbraucherteil des Fernsehempfängers wählen kann.
Da der Strom für den Empfänger ohne Hilfe eines EIN/AUS-Handschalters
eingeschaltet wird, kann die Ausschaltung auf ähnliche Weise erfolgen.
Das Ausschalten ohne Hilfe eines ΕΙΪί/AUS-Handschalters
kann mittels Kanalwahl eines nicht-existenten Fernsehkanals
unter Auslösung eines AUS-Zustands erfolgen, indem beispielsweise
die Wahl des Kanals 00 als AUS-Zustand decodiert und dahingehend programmiert wird, daß die Betriebsenergie oder der
Strom vom restlichen Teil des Fernsehempfängers abgeschaltet wird. Bei der nacheinander erfolgenden Eingabe einer ersten
und einer zweiten eine 0 darstellenden Ziffer in das Zehnerregister 105 bzw.das Einerregister 103 gelangen zu den entsprechenden
Eingängen der NAND-Glieder 137 und 135 BCD-Signale 0. Die im Zehner- und im Einerregister gespeicherten BOD-Signale
weisen ein umgekehrtes Format auf, d.h. in einer BCD-Zahl
sind die Nullen durch Einsen und die Einsen durch Nullen ersetzt, so daß die Zahl'O", die normalerweise eine BCD-Darstellung
mit vier Nullen aufweist, durch vier Einsen dargestellt ist. Die Beaufschlagung sämtlicher Eingänge eines NAND-Gliedes
mit binären Einsen ergibt am Ausgang eine binäre Null. Folglich ergibt die Beaufschlagung der entsprechenden Eingänge
der NAND-Glieder 137 und 135 mit binären Einsen (als Darstellung einer Ziffer 0) binäre O-Ausgangssignale. Die von
den NAND-Gliedern 137 und 135 erzeugten binären Nullen werden
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durch die Inversionsglieder 143 und 141 in binäre 1-Signale
umgekehrt. Die von den Inversionsgliedern 143 und 141 gelieferten binären 1-Signale gelangen zu den Eingängen des
NAND-Gliedes 111. Das NAND-Glied 111 hat vier Eingänge, von
denen zwei an die Inversionsglieder 143 und 141 und die beiden
übrigen an den Ausgang des NOR-Gliedes 10? bzw. den Q-Ausgang
des Flipflops 121 angeschaltet sind. Um ein geeignetes Signal, durch welches die bistabile Kippschaltung 147 in den AUS-Zustand
gekippt wird, zu erhalten, muß man zuerst ein O-Ausgangssignal
vom NAND-Glied 111 gewinnen. Das NAND-Glied 111
liefert dann ein O-Ausgangssignal, wenn in den Registern 103
und 105 BOD-Signale O gespeichert sind, das Flipflop 121 sich
im zweiten Zustand befindet (binäre "1" am Q-Ausgang) und die gedrückte O-Drucktaste der Anordnung lOOlosgelassen wird. Beim
Drücken einer Drucktaste der Anordnung 100 wird der eine Eingang des NOR-Gliedes 107 mit ein,er binären "1" beaufschlagt,
so daß am Ausgang dieses NOR-Gliedes eine binäre "0" erscheint. Beim loslassen einer gedrückten Drucktaste erscheint folglich
eine binäre "1" am Ausgang des NOR-Gliedes 107. Binäre 0-Ausgangssignale
vom NAND-Glied 111 werden nach dem Loslassen der O-Drucktaste bereitgestellt, damit genügend Zeit für die
Stabilisierung der Register 103 und 105 und des Flipflops 121
zur Verfügung steht. Das O-Ausgangssignal des NAND-Gliedes 111
wird .vom Inversionsglied 145 in. eine binäre "1" umgekehrt.
Dieses vom Inversionsglied 145 gelieferte Signal "1W gelangt
zum einen Eingang des NOR-Gliedes 129 (in der bistabilen Kippschaltung 147), so daß dessen Ausgang von "1" auf 11O" schaltet,
was wiederum zur Folge hat, daß der Ausgang des NOR-Gliedes 127 von »0» auf "1" schaltet. Das vom NOR-Glied 127 und folgTLch
von der bistabilen Kippschaltung 147 gelieferte Signal "1"
bewirkt ein Öffnen des leistungsschalters 140, so daß der
Strom vom Hauptteil des Fernsehempfängers 131 abgeschaltet, wird. Ein unbeabsichtigtes Abschalten, das sich ergeben könnte,
wenn ein zuvor gewählter Fernsehkanal eine 0 in der Einerstelle hat (z.B. die Kanäle 10, 20, 30 usw.) und zugleich der gerade
gewählte Kanal eine 0 in der Zehnerstelle hat (z.B. die
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Kanäle 02, 03 usw.), wird dadurch vermieden, daß der Q-Ausgang des Flipflops 121 auf einen Eingang des NAND-Gliedes 111 geschaltet ist. Die von einem solchen zuvor gewählten Kanal
stammende 0 in der Einerstelle würde zusammen mit einer vom gerade gewählten Kanal stammenden 0 in der Zehnerstelle bei
Abwesenheit von Sperrsignalen vom Flipflop 121 bewirken, daß das NAND-Glied 111 ein 0-Aus gangs signal liefert und folglich
der Fernsehempfänger 131 abgeschaltet wird. Dieser unbeabsichtigte Absehaltzustand wird, wie oben erwähnt, dadurch
vermieden, daß der Q-Ausgang des Flipflops 121 auf das NAND-Glied 111 geschaltet ist, wodurch sichergesbellt ist, daß das
NAND-Glied 111 erst nach Eingabe einer zweiten O-Ziffer ein
Ausgangssignal (binäre 11O") liefert.
Mit Hilfe der von der Anordnung 100 gelieferten Kanalwählsignale
kann somit der Fernsehempfänger 131 bei gleichzeitiger Wahl eines gewünschten Fernsehkanals eingeschaltet
und durch Wahl einer vorbestimmten Zahl, die keinem existierenden Fernsehkanal entspricht, beispielsweise der Zahl 00,
ausgeschaltet werden.
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Claims (18)
- - 11 Patentansprüche(T) Einrichtung zum Zuschalten von Betriebsenergie an einen Hauptteil eines Fernsehempfängers mit Kanalwähler zum wahlweisen Einstellen des Empfängers auf den Empfang von Signalen in jeweils einem aus einer Anzahl von numerierten Kanälen, gekennzeichnet durch eine Detektoranordnung (107), welche die Anwesenheit von vom Kanalwähler (100, 101) gelieferten, eine Kanalnummer anzeigenden Signalen feststellt; durch eine mit der Detektoranordnung gekoppelte erste Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125), die bei Eingabe entweder einer ersten oder einer zweiten Ziffer einer gewählten Kanalnummer in den Kanalwähler ein erstes Signal liefert; und durch eine bistabile Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 137), die bei Empfang von Signalen von der ersten Schaltanordnung in einen ersten Zustand gesetzt wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Leistungsschalter (HO), der, wenn die bistabile Schaltungsanordnung in den ersten Zustand gesetzt ist, die Betriebsenergie dem Hauptteil des Fernsehempfängers (131) zuschaltet, wobei die erste Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125) auf die erste Ziffer anspricht. . · .
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Detektoranordnung (107) ein Verknüpfungsglied enthält, das vom Kanalwähler (100, 101) der Kanalnummer entsprechende Signale empfängt und ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, d a. d u r c h gekennzeichnet, daß die bistabile Schaltungs-509833/0731anordnung (147, 145, .111, 143, 141, 135, 137) in den ersten Zustand durch, einen Impuls gesetzt wird, den die erste Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125) bei Eingabe einer ersten Ziffer der Kanalzahl aus dem Kanalwähler (100, 101) liefert.
- 5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regis te ranordnung (105, 103) zum Speichern von einer ersten und einer zweiten Ziffer einer gewählten Kanalzahl entsprechenden Signalen vorgesehen istj daß die bistabile Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 137) einen Ausgang, der Signale im ersten, dem Ausschaltzustand des Empfängers entsprechenden ,Zustand und in einem zweiten, dem Eins ehalt zustand des * Empfängers entsprechenden Zustand liefert, sowie eine Verknüpf ungs anordnung (135, 137, 141, 143, 111, 145) aufweist, die bei gleichzeitiger Anwesenheit vorbestimmter Signale für die erste und die zweite Ziffer in der Registeranordnung (103, 105) und des Signals von der ersten Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125) die bistabile Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 13J) in den ersten Zustand setzt; und daß die erste Schaltanordnung auf die Feststellung der Eingabe der zweiten Ziffer durch die Detektoranordnung (107) anspricht.
- 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsanordnung (135, 137, 141, 143, 111, 145) ein Verknüpfungsglied enthält, das eingangsseitig Signale von der ersten Schaltanordnung und der ersten und der zweiten Ziffer eines gewählten Kanals entsprechende Signale empfängt und ein Ausgangssignal liefert, wenn die erste und die zweite Ziffer einer vorbestimmten Zahl, die keiner existierenden Kanalnummer entspricht, entsprechen.
- 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die erste Schaltanordnung509833/07 3 1einen bistabilen Schalter (121) enthält, der bei Empfang von Eingangssignalen abwechselnde zweiwertige Signale, entsprechend binären Einsen und Nullen, liefert.
- 8. Einrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Leistungsschalter (140), der bei Empfang von Signalen von der bistabilen Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 137) Betriebsenergie an den Hauptteil des Fernsehempfängers zuschaltet. ·
- 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die den Eingängen der Yerknüpfungsanordnung (135, 137, 141, 143, 111, 145) zugeleiteten vorbestimmten, der ersten und der zweiten Ziffer entsprechenden Signale der Hummer OO entsprechen.
- 10. Einrichtung nach-Anspruch 1, bei welcher der erste Zustand der bistabilen Schaltungsanordnung einem Energieeinschaltzustand entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kanalwähler (100, 101) eine Registeranordnung (103, 105) zum Speichern von mindestens einer ersten und einer zweiten Ziffer einer gewählten Kanalnummer entsprechenden Signalen angekoppelt istj daß eine Verknüpfungsanordnung (135, 137, 141, 143, 111, 145) vorgesehen ist, die bei gleichzeitiger Anwesenheit von vorbestimmten der ersten und der zweiten Ziffer entsprechenden Signalen in der Registeranordnung und des Signals von der zweiten Schaltanordnung (121) die bistabile Schaltungsanordnung in einen zweiten, einem Energieausschaltzustand entsprechenden Zustand setzt; und daß die erste Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125) auf die erste Ziffer anspricht und eine Anordnung enthält, die bei Eingabe der zweiten Ziffer der gewählten Kanalnummer in den Kanalwähler (100, 101) ein Signal liefert.509833/073 1
- 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die Detektoranordnung (107) ein Verknüpfungsglied enthält, dag vom Kanalwähler Kanalnummernsignale empfängt und ein entsprechendes Ausgangssignal liefert.
- 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch ge-,kennzeich net, daß die bistabile Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 137) in den ersten Zustand durch einen Impuls gesetzt wird, den die erste Schaltanordnung (113, 117, 115, 119, 121, 123, 125) bei Eingabe einer ersten Kanalnummernziffer vom Kanalwähler (100, 101) liefert.
- 13. Einrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Leistungsschalter (140), der bei Empfang von Signalen von der bistabilen Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, 141, 135, 137) an den Hauptteil des Fernsehempfängers Betriebsenergie zuschaltet.
- 14. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß die bistabile Schaltungsanordnung (147, 145, 111, 143, Hl, 135, 137) ein zweites (127) und ein drittes (129) Verknüpfungsglied enthält, wobei der Ausgang des zweiten Verknüpfungsgliedes (127) an einen Eingang des dritten Verknüpfungsgliedes (129) und der Ausgang des dritten Verknüpfungsgliedes an einen Eingang des zweiten Verknüpfungsgliedes anges ehaltet sind, derart, daß eine Schaltung^ anordnung mit bistabilem Ausgang entsteht.
- 15. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfungsanordnung ein Verknüpfungsglied enthält, das eingangsseitig Signale von der Schaltanordnung sowie der ersten und der zweiten Ziffer eines gewählten Kanals entsprechende Signale empfängt und ein Ausgangssignal liefert, wenn die erste und die zweite Ziffer einer vorbestimmten Zahl entsprechen, die keiner existierenden Kanalnummer entspricht.509833/073 1
- 16. Einrichtung nach. Anspruch 15, dadurch. ■ gekenn" ζ e i chne t , daß die zweite Schaltanordnung einen bistabilen Schalter enthält, der bei Empfang von Eingangssignalen alternative zweiwertige Signale, die binären Einsen und binären Hüllen entsprechen, erzeugt.
- 17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet ,. daß die zweite Schaltanordnung bei ihrer anfänglichen Aktivierung ein O-Ausgangssignal liefert.
- 18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurchgekennzeichnet, daß die den Eingängen der Verknüpfungsanordnung zugeleiteten vorbestimmten der ersten und der zweiten Ziffer entsprechenden Signale der Kummer 00 entsprechen.509833/0731Leerseite
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