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DE2505380A1 - Digitale vorrichtung zur stillsetzung des stempels von exzenterpressen, schneid- und nibbelmaschinen im bereich des oberen totpunktes - Google Patents

Digitale vorrichtung zur stillsetzung des stempels von exzenterpressen, schneid- und nibbelmaschinen im bereich des oberen totpunktes

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Publication number
DE2505380A1
DE2505380A1 DE19752505380 DE2505380A DE2505380A1 DE 2505380 A1 DE2505380 A1 DE 2505380A1 DE 19752505380 DE19752505380 DE 19752505380 DE 2505380 A DE2505380 A DE 2505380A DE 2505380 A1 DE2505380 A1 DE 2505380A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
top dead
dead center
digital
digital device
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752505380
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Tamaschke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Behrens AG
Original Assignee
C Behrens AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Behrens AG filed Critical C Behrens AG
Priority to DE19752505380 priority Critical patent/DE2505380A1/de
Publication of DE2505380A1 publication Critical patent/DE2505380A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/14Control arrangements for mechanically-driven presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/14Control arrangements for mechanically-driven presses
    • B30B15/144Control arrangements for mechanically-driven presses for stopping the press shaft in a predetermined angular position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

  • Digitale Vorrichtung zur Stillsetzung des Stempels von Exzenterpressen, Schneid- und Nibbelmaschinen im Bereich des oberen Totpunktes Die Erfin dung betrifft ein-e digitale Vorrichtung zur Stillsetzung des Stempels ton Werkzeuasohin.n mit Arbeitsatempel.
  • Bei allen Exzenterpressen, so auch bei Schneid- und Nibbelmaschinken, besteht das Erfordernis, den Stempel nach einem Arbeitshub oder eine Reihe durchlaufender Arbeitshübe derart abzubremsen, daß die Stillsetzung des Stempels möglichst in unmittelbarer Nähe des oberen Totpunktes (O.T.) erfolgt. Hierbei wird in der Regel die Exzenterwelle vom Antrieb ab- und einer Bremse aufgeschaltet.
  • Die den bewegten Teilen dabei innewohnende kinetische Energie wird in der Bremsvorrichtung in Wärme umgesetzt. Da nach Einleitung des Bremsvorganges keine Energie mehr von außen zugeführt wird, bestimmt sich der Winkel, an dem die Exzenterwelle stillgesetzt wird, aus ihrer anfänglichen kinetischen Energie, dem Winkel des Bremseinsatzes und der Arbeit, die die Bremse während des Bremsvorganges aufnimmt. Bei einem zu frUhen Einfallen der Bremse wurde die Exzenterwelle vor dem oberen Totpunkt, bei einem zu späten Einfallen hinter dem oberen Totpunkt stehenbleiben.
  • Zur Erfüllung der gestellten Aufgabe ist eine Reihe von Lösungen bekanntgeworden. So existieren z. B. rein mechanische Lösungen, bei denen der Sperrhebel der Bremse durch einen Schaltnocken auf der Exzenterwelle im Falle des Bremseinsatzes freigesetzt wird.
  • Im Zuge der Einbeziehung derartiger Maschinen in elektrische Steuerungen und Verriegelungen sind auch elektromagnetische, elektrohydraulische und elektropneumatische Lösungen bekanntgeworden.
  • In den genannten Fällen wird der Bremsvorgang jeweils durch einen Kcntakt ausgelöst, der von einer mit der Exzenterwelle umlaufenden Nocke betätigt wird. Dabei wird in der Regel durch den Schalterimpuls ein Relais betätigt, das den Bremsvorgang auslöst. Das Relais wird so lange in Selbsthaltung gebracht, bis nach Stillsetzung der Exzenterwelle ein neuer Arbeitsvorgang eingeleitet worden ist.
  • Diese Lösungen weisen im Prinzip eine ganze Reihe von Nachteilen auf, die alle in ihrer Konsequenz bewirken, daß der obere Totpunkt nach eingeleiteter Bremsung nur unvollkommen und auch nicht mit ausreichender zeitlicher Konstanz erreicht wird. Die EinflUsse, die derartige Ungenauigkeiten bewirken, sind im wesentlichen folgende: Unterschiedliche Drehzahlen der Exzenterwelle bei den einzelnen Arbeitshtlben nach unterschiedlichen Belastungen, wechselnde Bremskraft, z. B. durch schwankenden Luftdruck bei pneumatisch betätigter Bremse, wechselnder Reibungskoeffizient zwischen Bremsbelägen und Bremsscheibe infolge von Erwärmung, Abnutzung und Verölung der Bremse.
  • Es ist eine große Zahl von Versuchen unternommen worden, die genannten Einflüsse auf die Streuung des Stillsetzungspunktes gegenüber dem oberen Totpunkt kleinzuhalten, z. B. durch kurze Bremswege, erreichbar durch sehr starke Bremsen oder aber durch Anbringung mehrerer Bremsauslösekontakte in unterschiedlichen Winkellagen für die verschiedenen Betriebsdrehzahlen der Presse. Diese Lösungen erfordern entweder robustere und damit teuere Maschinen, eigens zum Zweck der genauen Stillsetzung, oder aber mechanisch komplizierte und damit anfällige Konstruktionen für den Einbau der Bremsauslöseschalter. Außerdem haftet diesen Lösungen der Nachteil an, daß sie die Änderung der genannten Parameter nur durch eine jeweils zu erfolgende Nachjustage zu berUcksichtigen gestattet.
  • Das erschwert die im Zuge der Rationalisierung immer stärker notwendige höhere Ausnutzung der Maschinen, sei es in bezug auf ihre Betriebsdrehzahl oder aber auch in bezug auf die Ausnutzbarkeit des Verhältnisses von der maximal verarbeitbaren Materialstärke zur Hubhöhe des Stempels.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung vermeidet alle diese Nachteile.
  • Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, für die Stillsetzung der Exzenterwelle in einem kleinen Bereich in enger Umgebung des oberen Totpunktes (O.T.) zu sorgen und dabei ein automatisches Adaptieren an die jeweils wechselnden Betriebsbedingungen wie Drehzahl, LuStdruck in der Bremsvorrichtung, wechselnder Reibungskoeffizient zwischen den Bremsbelägen und andere äußere Störgrößen zu bewirken.
  • Dabei wird von der herkömmlichen Festlegung des Startpunktes für die Auslösung des Bremsvorganges durch Nocke und entsprechendes Schaltgegenstück abgegangen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Abweichung vom oberen Totpunkt mit digitalen Mitteln meßbar ist und aus dem gewonnenen Meßwert Steuer-bzw. Regelsignale ableitbar sind, die mit Hilfe einer gesteuerten, bzw.
  • geregelten Bremsvorrichtung die Stillsetzung des Stempels 3 bewirken.
  • Die Meßmittel werden also verkörpert durch inkrementale Geber, die Zählimpulse erzeugen oder absolute Geber, die die jeweilige Winkelstellung der Exzenterwelle in codierter Form darstellen. Von den so gewonnenen Meßwerten kann der erfindungsgemäße Bremsvorgang nach zwei Prinzipien abgewickelt werden: Bei einer Vorrichtung wird die Winkelstellung, an der der Bremsvorgang ausgelöst werden soll, in digitaler Form vorprogrammiert und mit der digital dargestellten Winkelstellung der Exzenter welle verglichen. Bei Erreichen des voreingestellten Winkels wird mit Hilfe eines Vergleichsgliedes und ein-er Selbsthalteschaltung das Stellglied für die Bremsvorrichtung betätigt. In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird dabei festgestellt, ob die Exzenterwelle beim Stillstand den oberen Totpunkt genau erreicht hat oder ob eine Restabweichung übriggeblieben ist. In diesem Falle erfolgt über eine zusätzliche digitale Meßeinrichtung die Feststellung von Größe und Richtung dieser Restabweichung. Diese Abweichung wird in geeigneter Form den Voreinstellungswerten für das Auslösen des Bremsvorganges vorzeichenrichtig hinzugefügt, so daß beim nächsten Umlauf mit einer besseren Näherung für das Einlaufen in den oberen Totpunkt gesorgt worden ist. Es handelt sich also im Prinzip um eine Steuerung mit einem Adaptionszusatz. Durch diesen Zusatz werden die sich allmählich ergebenden änderungen der Parameter eliminiert. Plötzliche Anderungen hingegen, die während des nächsten Arbeitsvorganges eintreten oder Anderungen nach langer Pause werden von dieser Lösungsform der Erfindung jedoch nicht erfaßt. Hierfür ist jedoch die zweite Version der erfindungsgemäßen Vorrichtung geeignet.
  • Die zweite Version betrifft einen Regler auf digitaler Basis, der auch die momentan auftretenden Störgrößen verarbeitet und die Stillsetzung der Exzenterwelle im oberen Totpunkt sicher herbeiführt. Dabei ist der Schwierigkeit zu begegnen, die darin besteht, daß nach dem Abkuppeln der Exzenterwelle von dem Antrieb dieser Exzenterwelle keine Energie von außen mehr zugeführt wird. Bei zuviel während der Bremsung verbrauchten Energie kann also die Exzenterwelle nicht mehr beschleunigt werden, so daß sie vor Erreichen des oberen Totpunktes stehenbleibt. Dem wird in der erfindungsgemaßen Vorrichtung dadurch begegnet, daß der Verlauf der Führungsgröße für den Regler von der jeweils vorhandenen kinetischen Energie der Exzenterwelle und ihrer Winkelabweichung vor dem oberen Totpunkt abgeleitet wird. Auf diese Weise ist es möglich, auch die kurz vor Beginn oder während des Ablaufs des Bremsvorganges eintreffenden Störgrößen derart zu verarbeiten, daß die Stillsetzung mit großer Genauigkeit in der Nähe des oberen Totpunktes erfolgt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung. Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden anhand der Figuren beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt Gesamtansicht und Schnitt durch die Maschine; Fig. 2 gibt die geometrischen Verhältnisse beim Umlauf der Exzenterwelle wieder; Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung von Exzenterwelle, Stößel, Schwungrad, Kupplung und Bremse sowie der erforderlichen Stellglieder zum Betätigen der Bremse; Fig. 4 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Vorrichtung unter Verwendung von voreinstellbaren elektronischen Zählern mit nachgeschalteter Relaisanordnung; Fig. 5 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Vorrichtung unter Verwendung elektronischer Zähler mit Voreinstellungsgliedern und Vergleicher in Verbindung mit einer elektronischen Ausgabeeinrichtung und einer elektronischen Korrektureinrichtung zur iterativen Korrektur des Winkels für den Bremsungsbeginn; Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung mit absolut digitaler Lagemeßung und Korrektureinrichtung wie in Fig. 5; Fig. 7 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Scheibe für den inkremental wirkenden Winkelgeber für die Exzenterwelle; Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine digital codierte Scheibe für die Winkelmeßanordnung an der Exzenterwelle; Fig. 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung mit absolut digitaler Lagemeßung in Verbindung mit einem Regler für die Bremsbetätigung; Fig. 10 gibt die Darstellung der Charakteristik für die Gewinnung der Führungsgröße des Reglers wieder.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung wird nachfolgend anhand der Einzeldarstellungen in ihrer Funktion beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Hauptansicht der Maschine, teilweise im Schnitt.
  • Hierin ist 1 das Gestell der Maschine mit dem Antrieb, der Exzenterwelle und dem Stempel. Die Exzenterwelle 6 trägt an ihrem antriebsseitigen Ende die Antriebsscheibe 8, der auf der einen Seite das Schwungrad 9 und auf der anderen Seite die Bremsscheibe 7 gegenüberstehen. Auf der Arbeitsseite der Exzenterwelle befindet sich der eigentliche Exzenter 5, der den Stempel 3 mit dem Stößel 4 auf- und abwärtsbewegt. Der Stempel 3 wird in dem Stempelhalter 19 geführt; er taucht bei jedem Hub in die Matrize 18 ein.
  • Der Antriebsmotor 10 treibt über den Riemen 11 die Schwungscheibe 9 an. Bei einem Arbeitshub wird die Antriebsscheibe 8 gegen das Schwungrad gedrückt, so daß die Exzenterwelle mitgenommen wird.
  • Beim Bremsvorgang wird die Antriebsscheibe 8 von der Schwungscheibe 9 abgehoben und auf der anderen Seite gegen die feststehende Bremsscheibe 7 gedrückt. Diese Bewegung wird durch das Stellglied 12, 17 bewirkt. Das Stellglied kann mit pneumatischer, hydraulischer oder elektrischer Hilfsenergie angetrieben werden. Im Falle der Ausführung der Erfindung als Steuerung mit Adaptionszusatz ist dies ein unste tig wirkendes Stellglied 12, im Falle der Ausführung als Regler ein stetig wirkendes Stellglied 17, z. B. ein Preßlurtstellzylinder mit beiderseitiger Zufuhr der Antriebsluft. Am Ende der Exzenterwelle ist der Geber für die Winkellage der Exzenterwelle mit der inkrementalen Zählscheibe 13 bzw. der absolut digitalen Positionsscheibe 15 angebracht. Zur Abtastung der Winkellage dienen die einzelnen Abtaster 14, 16, 141 bis 144 und 152, deren Funktion im einzelnen in den folgenden Figuren beschrieben wird.
  • Der Tisch 2 dient zur Aufnahme des Werkstückes mit den zugehörigen Werkstückhalterungs- und Führungsvorrichtungen. Das Werkstück 21 befindet sich auf dem Werkstückschlitten 20 und wird durch die Spannpratze 22 festgehalten. Der Vorschub des Werkstücktisches 20 erfolgt über die Vorschubspindel 23, das Getriebe 24 und den Antrieb 25. Die Steuerung des Werkstückvorschubes erfolgt jeweils in den Intervallen, in denen der Stempel 5 sich nicht im Eingriff mit dem Werkstück befindet. Die erforderliche Positionsmeldung hierfür wird ebenfalls von dem digitalen Geber für die Winkellage der Exzenterspindel in geeigneter Weise abgeleitet. Eine derartige Funktion ist insbesondere für den schnellen Nibbelbetrieb von großer Bedeutung; hier sind Exzenterwelle 6 und Vorschubantrieb 25 über elektronische Schaltmittel derart gekoppelt, daß die Vorschubschritte jeweils in der Eingriffsfreien Zeit des Stempels 3 bewirkt werden.
  • Fig. 2 gibt die geometrischen Verhältnisse wieder, die sich aus Stößelhub, Eintauchtiefe des Stößels in die Matrize, Materialstärke, der eingriffsfreien Höhe h1 und dem tolerierbaren Winkel ß außerhalb des oberen Totpunktes ergeben.
  • Hierin ist 70 die Kreisbahn, auf der sich der Mittelpunkt des Exzenters während eines Umlaufes bewegt; 71 ist die Lage des oberen und 72 des unteren Totpunktes. Der Radius dieses Kreises ist r, damit ergibt sich ein Arbeitshub des Stößels 4 von a = 2r.
  • Die untere Lage der Materialtafel wird durch die Lage der Matrizenoberfläche 75 bestimmt, während die Oberfläche der Materialtafel durch 74 angegeben ist. Zwischen 75 und 74 liegt das Material mit der Stärke s. Es wird nun angestrebt, das Verhältnis s : a möglichst groß zu machen, um die Presse gut ausnutzen zu können. Dies wird zunächst durch möglichste Tieflage von 73 erreicht. In der Umgebung des oberen Totpunktes 71 wird die eingriffsfreie Höhe hl des Stößels 4 durch den Winkel ß bestimmt.
  • Es läßt sich ableiten, daß h1 cos ß = 1 - r r ist. Dieser Winkel ß muß kleiner sein als der Winkel , der sich aus dem Abstand h2 der Materialoberkante 74 vom oberen Totpunkt 71 mit h2 cos = 1 1 ergibt, um einen Vorschub während des stillgesetzten Exzenters zu ermöglichen. Fig. 2 macht deutlich, daß die Ausnutzbarkeit der Presse entscheidend durch einen möglichst eng tolerierten Winkel ß bestimmt wird, in dem der Exzenter zum Stillstand gebracht wird. Dabei ist eine Einhaltung der Werte des Winkels ß von 150 für neuzeitliche Pressen erforderlich.
  • Fig0 3 zeigt eine schematische Darstellung des Antriebes der Maschine mit Stößel 4, Exzenter 5, Exzenterwelle 6 sowie der Antriebs- und Bremsvorrichtung. Im Winkel fest verbunden mit der Exzenterwelle 6 ist die Antriebsscheibe 8. Im Falle des Arbeitszyklus wird die Antriebsscheibe 8 gegen das Schwungrad 9 gedrückt, das mit Hilfe des Riemens 11 von dem Motor 10 angetrieben wird. Diese Bewegung der Antriebsscheibe 8 wird durch das Stellglied 12, in diesem Falle einen unstetig wirkenden Druckluftzylinder mit Stellventil, bewirkt. Die Verbindung zwischen der Antriebsscheibe 8 und dem Stellglied 12 wird durch die mechanischen Elemente 81 bewirkt. Bei einer Bremsung der Exzenterwelle 6 wird mit Hilfe des Stellgliedes 12 und dem daran befindlichen Stellzylinder 121 mit dem Stellkolben 121 und der Kolbenstange 122 die Antriebsscheibe 8 von der Schwungscheibe 9 gelöst und gegen die feststehende Bremsscheibe 7 gedrückt. Die jeweilige Winkellage der Exzenterspindel wird durch die Geberscheiben 13 bzw. 15 in Verbindung mit den Abtastern 14, 16, 141 bis 144, 152 (deren Funktion weiter unten beschrieben ist) signalisiert. Anstelle des unstetig wirkenden Stellgliedes 12 wird in Verbindung mit der Regeleinrichtung gemäß Fig. 9 das stetig wirkende Stellglied 17 verwendet. Das ausführungsgemäße Beispiel zeigt einen Druckluftzylinder mit dem Stellkolben 171, der Kolbenstange 172 und den beiden Luftführungskanälen 173 und 174. Dieses Stellglied wird gleichermaßen wie das unstetige Stellglied 12 über die mechanischen Elemente Pos. 81 mit der Antriebsscheibe in Verbindung gebracht.
  • Fig. 4 zeigt ein-Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei dem ein inkrementaler Geber in Verbindung mit elektronischen Zählgeräten gebracht wird. Die Winkelposition der Exzenterwelle 6 wird dabei von der inkrementalen Geberscheibe 13 und deren Abtaster 16 in Form von Zählimpulsen an die beiden elektronischen Zählwerk 31 und 32 gegeben, nachdem die Nullstellung im oberen Totpunkt durch die speziell dafür vorgesehene Marke 151 auf der inkrementalen Zählscheibe in Verbindung mit dem Abtaster 14 und der Signalformeinrichtung 36 an die Zähler gegeben wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß die Zählung bei jedem Arbeitshub, der mit der Betätigung des Kontaktes 35 gestartet wird, mit Null begonnen wird und sich etwa eingestreute Zählimpulse nicht als ständige Fehler bemerkbar machen. Die elektronischen Zähler 31 und 32 werden auf jeweils eine bestimmte Impulszahl voreingestellt, nach deren Erreichen sie ansprechen und über die Betätigung der zugeordneten Kontakte 312 bzw.
  • 322 das Relais 55 für die Auslösung der Betätigung der Bremse zum Anziehen bringen. Das Relais 33 geht über den Kontakt 333 in Selbsthaltung und löst über 3)4 das Stellglied 12 aus. Welcher der elektronischen Zähler, 31 oder 32, für den jeweiligen Arbeitsvorgang herangezogen wird, hängt von der jeweiligen Lage der Kontakte 301 bzw.
  • 302 ab. Diese Kontakte sind beispielsweise Ausgabekontakte einer numerischen Steuerung NC und stehen mit den jeweils gewählten Drehzahlstufen für die Exzenterwellendreiizahl in Verbindung. Je nach Bedarf kann die Zahl dieser Zähler mit der ihnen zugeordneten Anordnung auch größer als zwei gemacht werden. Bei Erreichen des oberen Totpunktes schaltet der Kontakt 34 die Anordnung wieder ab.
  • Diese einfache elektronische Vorrichtung gestattet schon ein genaueres Einfahren in den oberen Totpunkt, als es mit rein mechanischen Mitteln möglich ist. Insbesondere ist eine Veränderung des Ansprechwinkels durch einfaches Andern der Voreinstellung der elektronischen Zähler viel leichter und genauer möglich, als dieses bei Verschiebung etwaiger mechanischer Nocken und Auslösekontakte möglich wäre.
  • Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, das einen vollständigen elektronischen Zähler 40 mit einzelnen Dekaden 401, 402 und 403 für Einer, Zehner und Hunderter, mit Vergleicher 41 und Voreinstellorganen 42 und 43 enthält. Durch den Abtaster 14 im oberen Totpunkt 71 wird das Zählwerk 40 über die Verbindungen 461, 462 und 463 in Nullstellung gebracht. Danach werden bei jedem Arbeitshub die Inkremente mit Hilfe der Inkrementalgeberscheibe 13 und dem Abtaster 16 gezählt.
  • Der Winkel, bei dem die Bremse eingelegt werden soll, wird durch Eingabe der jeweiligen Zahl in den Vorwahlschalter 42 bzw. 43 festgelegt; die Auswahl des Schalters erfolgt über die NC-Kontakte 421 bzw. 431 in gleicher Weise, wie in Fig. 4 beschrieben. Nachdem der Zähler 40 den voreingestellten Wert erreicht hat, spricht der Vergleicher 41 an und gibt ein impulsartiges Bremssignal an den Speicher 44, der in Bremslage geht und das Stellglied 12 beaufschlagt.
  • Die jeweilige Winkellage der Exzenterwelle 6 nach dem Anhalten wird durch die Korrektureinrichtung 46 in Verbindung mit den Abtaststellen 141 bis 144 festgestellt, wobei die Signale nach Größe und Richtundunterschieden werden. Die Signale werden in der Korrektureinrichtung 46 zu einem Korrekturbefehl verarbeitet, der zusätzlich den Vorwahlschaltern 42 und 43 beigegeben wird und die Vorstellwerte entsprechend verändert. Beim nächsten Arbeitshub beginnt also der Bremsvorgang bei dem nunmehr neu ermittelten Auslösewinkel. Durch diese Korrektur ist zu erwarten, daß die Abweichung vom oberen Totpunkt beim nächsten Arbeitshub kleiner geworden ist oder Null wird. Mit diesem iterativen Verfahren werden die sichßallmählich ergebenden Anderungen der Störgrößen in der Maschine, wie z. B. Veränderung des Reibungskoeffizienten, automatisch berücksichtigt.
  • Fig. 6zeigt das gleiche iterative Verfahren wie Fig. 5, jedoch ist an die Stelle des inkremental wirkenden Zählers die absolut digital arbeitende Abtasteinrichtung getreten, die aus der digital codierten Abtastscheibe 15 mit der Markierung des oberen Totpunktes 153 dem Abtaster 152 und der Auswertelektronik 47 besteht.
  • Im Unterschied zum inkremental--arbeitenden Zähler ist beim absolut digitalen Verfahren eine Nullstellung nicht notwendig; etwaige Störimpulse bleiben auf die Darstellung des Winkelwertes ohne Wirkung.
  • Auch das Lösen der Bremse wird von der Ausw erteelektronik 47 über den Speicher 44 bewirkt.
  • Die weiteren Funktionseinheiten von Fig. 6 entsprechen in ihrer Wirkung derjenigen von Fig. 5 Fig. 7 zeigt die Darstellung einer inkrementalen Scheibe wie sie für die Zählvorgänge üblich ist. Normalerweise werden tausendteilige Scheiben verwendet, d. h., daß ein Schritt o,36 Winkelgraden entspricht. Diese Auflösung ist für den geforderten Zweck mehr als ausareichend. Der Abtaster 16 ist in der Regel ein Abtaster mit einer Mehrfachschlitzblende 161, die in ihrer Schlitzkonfiguration der Teilung der Rasterscheibe selbst entspricht. Schlitzraster 161 und Lichtquelle 162 mit Lampe und Kondensor 1622 stehen auf der einen Seite der Abtastscheibe 13, auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Fotosensor 165. Ein solcher Sensor kann beispielsweise durch eine Fotodiode dargestellt werden. Die Abtastscheibe 15 enthält für die obere Totpunktlage die zusätzliche Marke 131. Diese Position der Scheibe wird durch den Fotosensor 14 erfaßt. Die Abweichung der Marke vom oberen Totpunkt wird durch die außerdem vorhandenen Fotosensoren 141 bis 144 angegeben, und zwar jeweils nach Größe und Richtung. Die Schraffur in Fig. 7 deutet einen lichtundurchlässigen Bereich an.
  • Fig. -8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer absolut digitalen Codescheibe 15 in natürlich binärer Teilung. Der Abtaster 152 tastet dabei sämtliche Spuren dieser Scheibe gleichzeitig ab und gibt die für die jeweiligen Hell-Dunkel-Positionen der Scheibe vorliegenden Daten parallel aus. Um zu gewährleisten, daß es in jeder Winkellage der Scheibe ein eindeutiges Signal gibt, sind zwei gleichartige Abtastschlitze 1521 und 1522 V-förmig zueinander angeordnet, die jeweils mit Punkten gekennzeichnete Fotosensoren tragen. Die Auswertung erfolgt in der Auswerteelektronik 47. Die Anordnung der Abtastschlitze in V-Form ist notwendig, damit sich in den Fällen, in denen mehr als eine Spur ihren Zustand von durchlässig auf undurchlässig wechselt, immer noch eindeutige Signale entstehen.
  • Anstelle einer Abtastscheibe im natürlichen Binärcode kann auch eine solche im sogenannten Gray-Code verwendet werden. Hierbei ist jedoch eine wesentlich größere Abtastgenauigkeit erforderlich.
  • Die Teilung einer Gray-Codeschelbe ist so beschaffen, daß bei Abtastung mit nur einem einzigen Schlitz in allen Kanälen an jeder Stelle nicht mehr als eine einzige Xnderung stattfindet.
  • Die Umsetzung dieses Codes in die wirklichen Zahlen ist demnach auch anders als bei dem Dualcode. In ihrer praktischen Wirkung nach außen unterscheiden sich diese beiden Systeme grundsätzlich jedoch überhaupt nicht, lediglich in der Codierung.
  • Fig. 9 zeigt ein Anwendungsbeispiel der Erfindung mit geregelter Abbremsung. Die jeweilige Winkellage der Exzenterwelle 6 wird durch die Codescheibe 15 in Verbindung mit Codeabtaster 152 und der Auswerteelektronik 47 an den Digital-Analog-Wandlog 51 geliefert. Hierin wird das digital ankommende Signal in ein analog abgehendes Signal umgewandelt, das dann dem Summierglied 53 zugeführt wird. In diesem Summierglied wird die SOLL-IST-Differenz gebildet.
  • Der SOlL-Wert wird dabei von dem absolut-digitalen Lagewert selbst gebildet, und zwar in dem Funktionsgener-tor 52, entsprechend einer ganz bestimmten Funktion vom jeweiligen Winkel der Exzenterwelle 6.
  • Die Differenz aus der analog anliegenden Regelgröße x, die dem Winkell der Exzenterwelle 6 entspricht, und der FUhrnngsgröße w bildet die Regelabweichung Xw s die einem weiteren Bummierglied 54 zugeführt wird. Hier wird über die Zuleitung 541 der Befehl erteilt, ob oder nicht die Bremsung bei dem jeweiligen Umlauf Uberhaupt elngeleitet werden soll, d. h., daß das Signal zw im Falle des Durchganges durch das Summierglied 54 weder Größe noch Richtung ändert.
  • Das Signal Xw gelangt nunmehr als Eingangasignal an den Regler 55, an dessen Ausgang sich das stetig wirkende Stellglied 17 befindet.
  • In dem gezeigten Beispiel handelt es sich um ein druckluftbetriebenes Stellglied mit dem Stellkolben 171 und der Kolbenstange 172, die das Bremsgestänge 81 betätigt. Die Zuleitung der Druckluft zu dem Stellglied 17 erfolgt durch die beiden Leitungen 173 und 174; die Druckluft selbst als Hilfsenergie wird dem Regler über Pos. 551 zugeführt. In entsprechender Weise kennen bei Ausgestaltung des Reglers und Stellgliedes auch andere Hilrsenergien, wie beispielsweise elektrische Energie für elektromagnetisches Stellglied und hydraulasche Energie für ein hydrFulisohes Stellglied, verwendet werden.
  • Von besonderer Bedeutung für die richtige Wirkungsweise dieses Reglers ist die Vorgabe der Fuhrungsgrdße w. Hierbei muß davon ausgegangen werden, daß, wie schon weiter oben erwähnt, die Schwungmassen der Exzenterwelle 6 und der mit ihr gekoppelten Massen nach dem Abkuppeln von der Antriebsscheibe 9 keine Energie zufuhr mehr erfahren. Diese sich drehenden Massen stellen einen Energiespeicher dar. Ein zweiter Speicher ergibt sich aus der Eigenart deß Stellgliedes mit seinen luftspeichernden Volumina.
  • Aus diesen aegebenheiten ergibt sich ein nicht linearer Regelkreis zweiter Ordnung. Um das Regelverhalten dieses Regelkreioes zu verbes8ern, bietet sich - falls möglich - die Linearisierung an. Diese ist zumindest bei denen als Speicher wirkenden umlaufenden Massen gegeben. Bekanntlich ist die jeweilige kinetische Energie dieser mit der Exzenterwelle 6 gekoppelten Massen der jeweiligen Drehzahl im Quadrat proportional. Deshalb empfiehlt es sich, die Funktion wf(C>L) als Wurzelfunktion darzustellen. Diese Darstellung ist im digitalen Teil der Anordnung durch entsprechende Abgriffe an den Binärstellen in außerordentlich einfacher Weise möglich.
  • Im Prinzip erscheint die Funktion gestuft, jedoch ist diese Stufung wegen der im Regelfall verwendeten 1024 Teile, auf den Umfang der Codescheibe bezogen, praktisch so gut wie eine stetig verlaufende Funktion.
  • Durch die beschriebene Wirkungsweise des Reglers kann es nicht geschehen, daß z. B. zuviel Bremskraft auf die Bremsscheibe aufgebracht und damit die kinetische Energie so frUh aufgezehrt wird, so daß die Exzenterwelle vor dem oberen Totpunkt stehenbleibt. Auf der anderen Seite wird ein Uberschuß an kinetischer Energie, z. B.
  • durch höhere Drehzahl, genauso durch erhöhten Druck auf die Bremse beantwortet, wie beispielsweise durch Erwärmung oder Verölung naohlassenden Reibungskoeffizienten. Der Regler berücksichtigt also alle auftretenden Störgrößen im Augenblick des Auftretens, und nicht, wie in den Beispielen Fig. 5 und Fig. 6, erst beim nächsten Arbeitshub.
  • Fig. 10 zeigt die graphische Darstellung des Funktioniverlaufes derFUhrungsgröße w in AbhKngigkeit von dem jeweiligen Ablagewinkel der Exzenterwelle vom oberen Totpunkt. Die Führungsgröße w ist der jeweiligen Drehzahl n proportional. Die Öffnung des Reglers für den Bremsfall durch Beaufschlagung der Aufachlagung der Signalleitung 541 am Summierglied 54 kann zu beliebigem Zeitpunkt vor dem oberen Totpunkt erfolgen, da die Führungßgröße dort so große Werte bekommt, daß die Regelabweichung Xw negativ wird, was bewirkt, daß die Bremse noch nicht betätigt wird. Hierin liegt die Begründung dafür, daß dieAnfangsdrehzahl auf die richtige Funktion des Reglers ohne Einfluß ist.
  • Um den Regler an die Regelstrecke optimal anpassen su können, empfiehlt es sich, in üblicher Weise Organe und Einstellglieder für P-, 1-, D-Verhalten einzufügen.

Claims (11)

  1. FATENTANSPRÜCHE
    Digitale Vorrichtung zur Stillsetzung des Stempels von Sxzenterpressen, Schneid- und Nibbelmaschinen im Bereich des oberen Totpunktes, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweichung vom oberen Totpunkt (OT) mit digitalen Mitteln meßbar ist und aus dem gewonnenen Meßwert Steuer- bzw. Regelsignale ableitbar sind, die mit Hilfe einer gesteuerten bzw.
    geregelten Bremsvorrichtung die Stillsetzung des Stempels bewirken.
  2. 2. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiahnet, daß die Messung der Abweichung vom oberen Totpunkt durch Abzählen von Impulsen mittels eines Impulsgebers, bestehend aua der gleichförmig geteilten Impulsgebersoheibe (13) und der Abtastvorrichtung (16) durchführbar ist.
  3. 3. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, daß die Abweichung vom oberen Totpunkt durch einen absolut digitalen Lagegeber, bestehend aus der Code scheibe (15>, dem Abtaster (152) und der Auswerteelektronik (47) rmittelbar ist.
  4. 4. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gewonnenen Zählimpulse einem oder mehreren elektronischen Zählwerken (31, 32) zuleitbar sind, die entsprechend der Drehzahl der Exzenterdrehzahl der Masehne durch Kontakte (301, 302) voreinstellbar sind und die Einschaltung der Bremsvorrichtung (12) bei einem bestimmten Winkel vor dem oberen Totpunkt bewirken, der von der eingestellten Drehzahl abhängt.
  5. 5. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Bremsvorrichtung (12) gemäß Anspruch 5 bzw. 4 mit Hilfe einer selbsthaltenden Relaisschaltung (33) erfolgt.
  6. 6. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß Anspruch 2 gewonnenen Zählimpulse einem elektronischen Mehrdekaden-Zählwerk (40) zugeführt werden und die Voreinstellung des Zählwerkes (40) über Vorwahlschalter (42, 43) mit Hilfe der Vorwahlkontakte (421, 431) erfolgt, wobei das Erreichen des voreingestellten Wertes im Zählwerk (40) durch den Vergleicher (41) festgestellt wird, dessen Ausgangsimpuls einen Speicher (44) setzt, der das Stellglied (12) ansteuert
  7. 7. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß Abweichungen vom oberen Totpunkt durch eine Korrektureinrichtung, bestehend aus einer besonderen Markieru-ng (1)1) auf der Impulsgeberscheibe (15) und jeweils durcht vor und hinter dem oberen Totpunkt angebrachten zusätzlichen Abtastern (141 bis 144) in Verbindung mit einer Auswerteelektronik (46), die die Voreinstellungswerte derart korrigiert, daß die absolute Differenz zum oberen Totpunkt beim nächsten Durchlauf verkleinert wird.
  8. 8. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß Anspruch 5 gewonnenen Lagewerte von der Auswerteelektronik (47) dem Vergleicher (41) zugeführt werden.
  9. 9. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gemäß Anspruch 5 gewonnenen absoluten Lagewerte nach digital-analoger Umwandlung im D/A-Wandler (51) einem Regelkreis zugeführt werden, der aus den Summierliedern (55, 54), dem Regler (55), dem Stellglied (17), der Bremsscheibe (8) und den hiermit während des Bremsvorganges gekoppelten bewegten Massen (4, 5, 6) besteht.
  10. 10. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgröße w für den Regler (55) von dem Lagewert selbst durch einen Funktionsgeber (52) abgeleitet wird.
  11. 11. Digitale Vorrichtung nach Anspruch 1, 3, 8 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Führungsgröße w und der augenblicklichen Ablage vom oberen Totpunkt gemäß Fig. 10 ein quadratischer Zusammenhang besteht.
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