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DE1478763A1 - Vorrichtung zur Standanzeige und vorprogrammierten Zielfahrt bei Theatereinrichtungen - Google Patents

Vorrichtung zur Standanzeige und vorprogrammierten Zielfahrt bei Theatereinrichtungen

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Publication number
DE1478763A1
DE1478763A1 DE19641478763 DE1478763A DE1478763A1 DE 1478763 A1 DE1478763 A1 DE 1478763A1 DE 19641478763 DE19641478763 DE 19641478763 DE 1478763 A DE1478763 A DE 1478763A DE 1478763 A1 DE1478763 A1 DE 1478763A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
target
trains
group
train
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641478763
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kraus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Publication of DE1478763A1 publication Critical patent/DE1478763A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63JDEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
    • A63J1/00Stage arrangements
    • A63J1/02Scenery; Curtains; Other decorations; Means for moving same
    • A63J1/028Means for moving hanging scenery
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form
    • G05B19/19Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path
    • G05B19/21Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device
    • G05B19/23Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device for point-to-point control
    • G05B19/231Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of programme data in numerical form characterised by positioning or contouring control systems, e.g. to control position from one programmed point to another or to control movement along a programmed continuous path using an incremental digital measuring device for point-to-point control the positional error is used to control continuously the servomotor according to its magnitude

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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Yar.richtung zur Standanzeige und vorprogrammierten Zielfahrt bei Theatereinrichtungen Es sind Standanzeigen von Dekorationszügen, Punktzügen, Vorhängen, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen in Theatern bekannt, welche durch Drehmelder oder elektronische Zählwerke gebildet werden. Erstere sind für viele Anwendungsfälle zu ungenau und letztere zu aufwendig, d.h. zu teuer. Automatische Zielfahrteinrichtungen mit Drehmeldern sind wegen der erforderlichen hohen Genauigkeit von etwa einem Zentimeter bei gebräuchlichen Hubhöhen von Vorhängen, Dekorationszügen etc. von 30 Metern und mehr praktisch nicht mehr zu verwirklichen. Ausführungen mit elektronischen Zählwerken sind möglich, aber wegen der zu hohen Kosten unwirtschaftlich. Es ist der Zweck der Erfindung, eine genau arbeitende und geringe Kosten verursachende Einrichtung zu schaffen, die sowohl zur digitalen Standanzeige, als auch zur vorprogrammierten automatischen Zielfahrt von Dekorationszügen, Punktzögen, Vorhängen, Podien, Drehbühnen und Bühnenwagen verwendet werden kann. Die Erfindung besteht bei einem Steuerungsgerät für die Standanzeige, Ziel- und Gruppenfahrt und vorprogrammierte Ziel- und Gruppenfahrt für Theatereinrichtungen wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen'und Drehbühnen, darin, daß das Steuerungsgerät als Rechner mit Speicher ausgebildet ist, welches die Standkorrekturen rechnerisch durch Addition oder Subtraktion der der Anzeige- und Fahrgenauigkeit entsprechenden Einheitslängen herstellt und auch die Fahrsollwerte abhängig von befohlenen-Sollwerten rechnerisch ermittelt. Vorteilhaft sind nur ein Rechenwerk und für jedes zu überwachende und zu steuernde Bühnengerät, wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen entsprechende Speicherplätze vorhanden, wobei mehrere Durchläufe des Rechen- und Steuerwerkes je durchfahrener Wegeinheit gewährleistet sind. Die erfindungsgemäße Einrichtung kann ohne größere Änderungen in vorhandene Theateranlagen eingebaut werden, sofern diese maschinell - elektrisch oder hydraulisch -angetrieben und mit einer Fahrgeschwindigkeitsregelung ausgerüstet sind. Durch die Einrichtung gemäß der Erfindung ist es auch möglich, die Bewegungen und Stände der vorgenannten Theaterausrüstungen für vollständige Vorstellungen vorzuprogrammieren, diese Programmierungseinrichtungen, beispielsweise Stecktafeln, wie sie in der Lochkartentechnik üblich sind, durch einfache Handgriffe auszuwechseln und dieselben für spätere gleiche Inszenierungen aufzubewahren. Dabei ist es zweckmäßig, die auf einer Stecktafel vorprogrammierten Programmschritte durch manuelle Betätigung auszulösen, um so einen maximalen Synchronismus zwischen der fortschreitenden Handlung auf der Bühne und den entsprechenden Bewegungen der Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und der Drehbühne zu erhalten. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung in den Fig.1 - 7 schematisch dargestellt. Die Fig.1 zeigt im Prinzip einen elektrisch bewegten Dekorationszug, dessen Bewegungsgeschwindigkeit und Bewegungsrichtung durch den von Hand betätigten Sollwertgeber 1 vorgegeben werden. 2 und 3 sind die Vergleichswiderstände, die den von 1 kommenden Sollwert mit der von 4 kommenden Tachometerspannung als Istwert vergleichen. Die durch die Widerstände 3 und.2 ermittelte Abweichung wird dem Regelverstärker 5 zugeführt, welcher das Korrektursignal entsprechend dem Regelstreckenverhalten ermittelt und dem Stellglied 6, in diesem Fall ein Thyratronsatz, zuführt, der die Energiezuführung zum Motor 7 so dosiert, daß die gewünschte Drehzahl eingehalten wird. Der Motor 7 treibt über die Welle 8 das Getriebe 9, welches mit entsprechender Drehzahiuntersetzung die Seiltrommel 10 bewe-t. Auf dieser Seiltrommel sind drei Seile 11, 12, 13 teilweise aufgewickelt, deren Enden über die Umlenkrollen 14 den -?uerbalken 1',)- tragen. Dieser Querbalken 15 äient zur Befestigung der Dekorationsstücke. In Theatern sind oft fünfzig und mehr solcher Züge vorbanden. Es ist u.a. eine der Aufgaben der Erfindung, eine günstige Standanzeigeeinrichtung zu schaffen, die sowohl für die in Fig.1 skizzierten Züge, als auch für die nicht gezeichneten Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen verwendet werden kann. Zur Betätigung der erfindungsgemäßen Standanzeigeeinrichtung dient die Schlitzscheibe 16 mit den Gebern 17. Die Verbindungsleitungen 18 übertragen die Gebersignale zum Steuergerät. Falls die Sollwertvorgabe der in Fig.1 skizzierten Anlage nur von Hand erfolgt, ist der Schalter 260 nicht vorhanden. In vorliegendem Fall dient er zur Umschaltung auf den von dem Gerät erzeugten Sollwert. Die Fig.2 zeigt noch einmal die Schlitzscheibe 16 mit den Gebern 17, welche die Signale über die Zeitungen 18 zu einer elektronischen Vorauswerteinrichtung übertragen. Diese Einrichtungen, Schlitzscheibe 16, Geber 17, mit nachgeschalteter Auswahleinrichtung sind je Dekorationszug, Punktzug, Vorhang, Podium, Bühnenwagen oder Drehbühne einmal vorhanden. Die Ausgänge der in Fig.2 gezeigten Vorauswerteinrichtungen gehen alle auf die in Fig.3 gezeigte Registriereinrichtung, welche für alle zu registrierenden, anzuzeigenden und zu bewegenden Mittel des Theaters nur einmal vorhanden ist. Bei einer Registrier- und Standanzeigegenauigkeit von etwa 1 cm ist die Schlitzscheibe 16 so anzuordnen, daß sich bei einer Bewegung des Querbalkens 15 (Fig.1) bei Dekorationszügen, Punktzügen, der Stellung der Vorhänge, Niveauhöhe der Podien, Stellung der Bühnenwagen und Drehung der Drehbühnen um 1 cm ein Zwischensteg eireal an den Gebern vorbeibewegt, d.h. pro 1 cm Bewegung ist eine Vierteldrehung der Schlitzscheibe 16 erforderlich.
  • Außer der gezeichneten Viertelteilung der Schlitzscheibe ist jede den Erfordernissen entsprechende Teilung möglich. Aus Gründen der Betriebssicherheit sind kontaktlose Geberelemente vorzuziehen. Die in Fig.1 und 2 skizzierte Einrichtung gilt für photoelektrische Geber, wobei der Lichtstrahl durch die Zwischenstege unterbrochen wird. Selbstverständlich sind auch andere Lösungen möglich, so z.B. können auf der Scheibe Magnete angebracht werden und die Geber selbst können Hallgeneratoren sein. Bei der Bewegung der Züge in der Auf- und Abrichtung wird die Scheibe 16 in Links- bzw. Rechtsdrehung bewegt, 20 und 21 sind die photoelektrischen Geberelemente, die von hinter der Scheibe 16 liegenden, nicht gezeichneten Lichtquellen beleuchtet werden, deren Strahlengang von den Zwischenstegen der Scheibe 16 unterbrochen wird: Der Geber 20 erzeugt das Taktsignal, d.h. bei Unterbrechung des Lichtstrahles zum Geber 20 durch den Zwischensteg der Scheibe 16 wird ein Signal erzeugt, welches bedeutet, daD sich der Zug um eine Längeneinheit bewegt hat. DieaesSignal wird von Geber 20 einem nicht gezeichneten Verstärker zugeführt. Von diesem Verstärker gelangt das Signal über die Leitung 22, welche den an dem Zugantrieb befindlichen Geber mit dem an einem entfernten Ort aufgestellten Steuergerät verbindet.
  • Der Eingang des Steuergerätes vom Zug ist die in Fig.2 gezeigte Schaltung. Das schon erläuterte Taktsignal gelangt über die Leitung 22 zu dem Tiefpaßfilter 23, welcher zur Unterdrückung evtl. Störsignale dient. Diesem ist ein Schmitt-Trigger 24 nachgeschaltet, der als Impulsformer dient. Der in 24 geformte und in 25 differenzierte Impuls setzt den Speicher 26, wobei das entsprechende Ausgangssignal desselben u.a. zu dem Und-Tor 27 gelangt. Das zweite Eingangssignal des Und-Tores 27 ist ein steuerwerkssynchror_e, sog. n - 1 Signal, welches über die Leitung 28 zugeführt wird und bei Vorhandensein beider Signale den Speicher 29 setzt. Das steuerwerkssynchrone n-Signal ist das Abfragesignal für den Zug n. n - 1 ist ein zeitlich früheres und n.+ 1 ein zeitlich späteres Signal. Vom Speicher 29 gelangt das entsprechende Ausgangssignal zu dem Und-Tor 30. Beim Vorhandensein des entsprechenden Ausgangssignals vom Speicher 31 und der Abfrage von Steuerwerk über die Zeitung 33 zum Zeitpunkt n, gelangt über Zeitung 34 ein Signal an das Steuerwerk, welches bedeutet, daß sich, in diesem Fall ein Dekorationszug, um eine Wegeinheit, beispielsweise einen Zentimeter, bewegt hat.
  • Zur Registrierung des Standes ist aber die Information der Wegänderung um einen Zentimeter noch nicht ausreichend, da noch ein Signal vorliegen muB, ob sich die Querstange 15 (Fig.1) des Zuges entweder in Auf- oder Abrichtung bewegt hat.
  • Zur Erkennung der Bewegungsrichtung dient der Geber 21, welcher sein Ausgangssignal über einen nicht gezeichneten Verstärken der Leitung 32, dem Tiefpaßfilter 35 zuführt. Weiter gelangt das Signal über den Schmitt-Trigger 36 zum Differenzierglied 37 und weiter zum Speicher 38, wo es denselben setzte Das Ausgangssignal des Speichers 38 gelangt u.a. zu dem Und-Tor 39 und dem Inverter 40. Der Speicher 26 sei für die vorliegende Betrachtung nicht im "Ein" bzw. gesetzten Zustand, so daß an dem Und-Tor 41 von dieser Seite kein Öffnungssignal vorliegt und über den Inverter 42 von dieser Seite ein Öffnungssignal zum Und-Tor 39 gelangt, dieses öffnet und den Speicher 43 in den nicht gesetzten Zustand bringt. Dieser geschilderte Vorgang trifft zu, wenn der Geber 21 zeitlich vor dem Geber 20 betätigt wird. Aus der Skizze ist leicht zu erkennen, daß dies nur der Fall sein kann, wenn sich die Schlitzscheibe 16 entgegen der Uhrzeigerrichtung bewegt hat. Falls sich die Schlitzscheibe 16 im Uhrzeigers inn dreht, wird der Geber 20 zuerst beeinflußt und als Folge davon wird der Speicher 43 in den "Ein" bzw. gesetzten Zustand gebracht. Je nach Anordnung der Schlitzscheibe 16 zum Antrieb des Dekorationszuges bzw. der Punktzüge, Podien etc. ist eine Erkennung der Bewegungsrichtung möglich. Ein eindeutiges Richtungssignal ist aber erst zu # erhalten, wenn beide Speicher 26 und 38 im gesetzten Zustand sind. Dies wird durch das Und-Tor 44 abgefragt und der Stand des Speichers 43 wird durch den steuerwerkssynchronen Impuls n - 1 auf den Speicher 45 übertragen. Das Und-Tor 46 fragt ebenfalls den gesetzten Zustand der Speicher 26 und 38 ab und setzt, verursacht durch den n - 1 Impuls über Zeitung 28, den Speicher 31. Dieser bereitet die Und-Tore 30, 47 und 48 vor. Zum Zeitpunkt n werden die Und-Tore 30 und 47 vom Steuerwerk abgefragt. Der Ausgang von Und-Tor 30 gibt über die Zeitung 34 dem Steuerwerk das Signal, daß eine Registrierung erfolgen soll und das Und-Tor 47 teilt dem Steuerwerk mit, in welcher Bewegungsrichtung. Zum Zeitpunkt n + 1, nach erfolgter Registrierung, werden die Speicher 26, 29, 31, 38, 43, 45 in den "Aus"-Zustand gebracht, d.h. zurückgesetzt. Wie schon erwähnt, sind die in Fig.2 erläuterten Mittel für jede zu bewegende und zu registrierende Bühneneinrichtung, wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen je einmal vorhanden. Das zentrale Registrier- und Registrierungssteuergerät ist in Fig.3 im Blockschaltbild dargestellt und für die gesamten Einrichtungen nur einmal vorhanden. Prinzipiell läßt sich die Standanzeige durch Verwendung von elektronischen Dekadenzählern lösen. Die in Fig.3 dargestellte Einrichtung ist für maximal Zoo verschiedene Registrierungen ausgelegt. Bei der Verwendung von üblichen Dekadenzählern und einer Anzeigegenauigkeit von Zentimetern müssen für jede Reg:.strier- und Standanzeigeeinrichtung vier vor-und rückwärtszählende Zählwerke verwendet werden, d.h.
  • 400 Zählwerke. Dies ist für eine praktische Verwendung zu kostspielig und-ferner ist durch die entsprechend große Anzahl von Bauelementen die zu erwartende statistische Ausfallrate zu hoch. Erfindungsgemäß ist dies durch die Verwendung eines Rechenwerkes 51 mit angeschlossenem Speicher 50 gelöst. Das Rechenwerk 51 muß in der Zage sein, entsprechend der durch in Fig.2 angegebenen Einrichtung zu einem im Speicher bereits vorhandenen Zahlenwert eine Eins zu addieren oder zu subtrahieren. Diese erfindungsgemäße, noch näher zu erläuternde Einrichtung hat gegenüber der bereits erwähnten Lösungsmöglichkeit mit vor- und rückwärtszählenden Dekadenzählern den Vorteil, daß die Anzahl der Bauteile wesentlich geringer ist und so±it auch die zu erwartende statistische Ausfallrate entsprechend gering. Allerdings muß die Arbeitsgeschwindigkeit der für die Einrichtung zu verwendenden Bauteile wesentlich größer sein, als dies für die Lösung des Problems mit elektronischen Dekadenzählern der Fall sein müßte. Nach dem heutigen Stancl der Technik ist dies keine Einschränkung, da Bauelemente mit ausreichender Schaltgeschwindigkeit zur Verfügung stehen. In der Fig.3 ist mit 50 ein Magnet-Kernspeicher mit hundert Registriermöglichkeiten und je vier Dezimalstellen angedeutet. Selbstverständlich ist jedes andere Speichermittel, wie Magnettrommelspeicher, Ultraschallspeicher etc. verwendbar, sofern sich damit eine für den jeweiligen Anwendundsfäll erforderliche Arbeitsgeschwindigkeit erreichen läßt. Durch 54 in Fig.3 wird die Verarbeitungs- und Registrierfolge gesteuert. 52 und 53 sind Registrierstellenzählwerke. Hierbei zählt 52 die Einerstellen und 53 die Zehnerstellen. Gesetzt der Fall, beide Zählwerke stehen auf 0. Die der Null entsprechenden Zählerausgangsleitungen gelangen in die entsprechenden Entschlüsselungseinrichtungen 55 und 56 und von da zu den Treiberstufen 57 und 58. Zu einem entsprechenden Zeitpunkt werden, von 54 gesteuert, die Leseimpulse der Treiber ausgelöst, welche über die_Zeitungen 60 und 61 zur Kernspeichermatrix gelangen. Entsprechend der Stellung der Registrierstellenzählwerke, nämlich 0 s 0, wird die Speicherregistrierstelle 0 gelesen. Diese O-Registrierstelle sei dem Zug 1 zugeordnet. Die Informationsimpulse der Registrierstelle 0 gelangen über die Leitungen 62 zu den Leseverstärkern 63 und von da in das Lese- und Schreibregister 64, wo die besagten Datenimpulse vorübergehend gespeichert werden. Außer nach 57 und 58 gelangen die Entschlüsselungsleitungen von 55 und 56 noch nach 65. Hier werden die zehn Leitungen der Einerstelle und die zehn Leitungen der Zehnerstelle zusammengefaßt. Entsprechend der Anzahl von Eingängen hat 65 einhundert Ausgangsleitungen; davon sind in Fig.3 aber nur zwei gezeichnet. Entsprechend der früheren Festlegung, daß in der Speicherstelle 0 die Registriertenwerte des Zuges 1 vorhanden sind, geht die die Rufleitung 0 repräsentierende Leitung 66 zu den Und-Toren 30 und 47 des Dekorationszuges 1. Es sei für den vorliegenden Fall angenommen, daß keine Registrierung vorliegt, d.h. keine Ausgangssignale an den Toren 30 und 47. Außer zu den Und-Toren 30 und 47 des 1.Zuges geht die Aufrufleitung 66 noch zu der Anzeigeeinrichtung 67 des ersten Zuges. Diese Anzeigeeinrichtung 67 ist noch einmal getrennt und ausführlicher in der Fig.4 dargestellt. Die Zeitung 66 in Fig.3 entspricht der Leitung 66 in Fig.4. Die Verbindung, Lese- und Schreibregister 64, mit der Anzeigeeinrichtung 67 ist auf Fig.3 durch die Zeitung 68 dargestellt. In der ausführlichen Fig.4 entspricht dies den Leitungen 681 bis 685, die von den Treiberstufen 1001 bis 1005 des Lese- und Schreibregisters 64 beeinflußt werden. Diese Zeitungen führen in der in Fig.4 angedeuteten Art zu allen Anzeigeeinrichtungen unter Berücksichtigung entsprechender weiterer Treiberstufen. Entsprechend der Fig.4 enthält das Lese-und Schreibregister 64 die Mittel zur Paralleldarstellung einer Dezimalziffer zur gleichen Zeit, d.h. eine vier Bit Dualverschlüsselung mit Prüf-Bit. Entsprechend erfolgt die Verarbeitung und Anzeige der Dezimalstellen in Serie. Die entsprechende Auswahl für die Zentimeteranzeige erfolgt über Leitung 110, die Dezimeteranzeige über Leitung 111, die Meteranzeige über Leitung 112 und die Meter a 10-Anzeige über die Leitung 113: Diese Zeitungen gehen au allen Anzeigeeinrichtungen. Die Und-Tore 121 bis 140 fassen die über die erwähnten Leitungen .66, 681 bis 68 5, 110, 111, 112, 113 in der in Fig.4 erläuterten Art zusammen und führen sie den Dual-Dezimal-Umschlüssiern 141 bis 14-4 zu.
  • Die in Dezimalverschlüsselung erscheinenden Ausgangssignale werden den monostabilen Multivibratoren 150 bis 189 zugeführt, welche eine Einschaltdauer haben, die etwas länger als die Durchlaufzeit der Steuer- und Registriereinrichtung ist. Die Ausgangssignale werden den Treibern 190 bis 229 zugeführt, welche die Anzeigegeräte 230 bis 233 betätigen. Da bei dem in der Erläuterung zu Fig.3 geschilderten Vorgang keine Registrierung erfolgte, wird der Inhalt des Lese- und Schreibregisters 64 ungeändert in die Registrierstelle 0 des 1.Zuges unter Zuhilfenahme der Inhi-Biereinrichtung 69 in den Kernspeicher 50 zurückgeschrieben. Nachdem dies geschehen ist, wird, verursacht durch die Steuereinrichtung 54, der Registrierstellenzähler 52 um eins weitergezählt. Nun wiederholt sich der für den 1. Zug geschilderte Vorgang für den-2. Zug etc. Bei der Änderung der Zehnerstelle im Registrierstellen-Zähler 53 wird ein Impuls von Steuerwerk 54 zugeführt. Für das vorliegende Beispiel ist noch der Fall der Registrierung zu erläutern. Bei der Bearbeitung des Zuges 1 (Speicherregistrieratelle 0) ergäbe sich beim Aufruf der Leitung 66 (Fig.3) am Und-Tor 30 des Zuges 1 ein Signal. Nach den früheren Erläuterungen zur Figur 2 bedeutet dies eine Drehung der Scheibe 16 im Uhrzeigersinn. Es sei angenommen, daß dies die Bewegungsrichtung "Auf" des 1.Zuges bedeutet. Dieses Signal gelangt über die Entkoppelungseinrichtung 72 (Oder-Tor) zu dem Und-Tor 73. Hierdurch wird die Addition einer 1 durch 75 im Rechenwerk 51 verursacht. Das Ergebnis dieser Addition gelangt in das Resultat-Register 71 und von da zurück in das Lese- und Schreibregister 64, von wo es in den Speicher zurückgeschrieben wird. Geben beim Aufruf der Zeitung 66 die Tore 30 und 47 des 1. Zuges ein Signal ab, so bedeutet dies nach der getroffenen Festlegung "Ab"-Richtung des Zuges. Das Signal vom Und-Tor 30 des 1.Zuges gelangt auf dem bereits erläuterten Weg zum Und-Tor 73; während das Ausgangssignal däs Und-Tores 47 des 1. Zuges über die Entkoppelungseinrichtung 74 (Oder-Tor) das Und-Tor 73 sperrt und somit die Addition einer 1 durch 75 verhindert, gelangt das entsprechende Signal von 74 gleichzeitig nach 76 und verursacht so die Subtraktion einer 1 im Rechenwerk 51. Das Zurückschreiben des Ergebnisses von Resultat-Register 71 in die entsprechende Kernspeicherstelle erfolgt wie bereits beschrieben. Um ein sicheres Funktionieren der erlAuterten Anlage zu gewährleisten, müssen die Abfrage- und Registrieroperationen derart schnell erfolgen, daß einige Durchläufe der Registrierstellen 0 bis 99, selbst bei höchster Fahrgeschwindigkeit der Züge und der anderen Mittel bei Standänderungen um 1 cm gewährleistet werden.
  • Bei ausreichend hoher Operationsgeschwindigkeit des Steuer-und Registrierwerkes ist es möglich, die in Fig.2 erläuterte Eingabeeinrichtung für jedes zu bewegende Mittel wesentlich zu vereinfachen. Um den Grad der Einsparung erkennen zu können, wird die entsprechende Numerierung der Fig.2 für das vereinfachte Beispiel in Fig.5 beibehalten. Gemäß einer früheren Festlegung gibt der Geber 20 an, daß eine Registrierung erfolgen soll. Falls der Geber 21 ein Signal zeitlich vor dem Geber 20 abgibt, bewegt sich die Scheibe 16 gegen die Uhrzeigerrichtung. Die Arbeitsweise der vereinfachten Schaltung ist nun folgende: Die Zeitung 33, von Steuer- und Registrierteil, fragt die Und-Tore 30 und 47 ab (wie bei Fig.2). Es sei angenommen, daß bei dieser Abfrage das Und-Tor 47 ein Signal abgibt. Da zu diesem Zeitpunkt gerade die entsprechende Registrierung bearbeitet wird, wird in die Registrierung, an einer bestimmten Stelle - dies könnte die Gewichtsstelle 4 der Meter x 10 Ziffer sein, die im praktischen Fall nicht mehr benutzt wird - ein Impuls eingeschrieben (250 Fig.5). Hat bei einem der nächsten Register- und Steuerwerksdurchläufe die Abfrage über Zeitung 33 ein Ausgangssignal von Und-Tor 30 zur Folge, d.h. Registrierung, so wird entsprechend der Festlegung von dem registrierten Wert eine Eins hinzugezählt oder abgezogen. -Erscheint das Signal vom Und-Tor 30 zeitlich vor dem vom Und-Tor 47, so hat dies die entgegengesetzte Operation zur Folge.
  • Nach beendeter Registrierung wird ein Kontrollimpuls in die Gewichtsstelle 8 (251) eingeschrieben, d.h. die Registrierung ist erfolgt. Kommen bei weiterer Drehung der Scheibe 16 beide Geber in den Zustand, daß die Lichtstrahlen nicht durch die Zwischenstege abgedeckt werden (Bereich der Schlitze 19), so werden die Markierungen in den Gewichtstellen 4 und 8 gelöscht (252). Die erfindungsgemäße Einrichtung kann außer zu der bereits beschriebenen Standregistrierung und Anzeige auch noch, ohne wesentliche Zusatzeinrichtungen, zur automatischen Ziel- und Gruppenfahrt von Dekorationszügen, Punktzügen, Verhängen, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen eingesetzt werden. Die Fig.6 zeigt die Einrichtungen von Fig.3 mit Erweiterungen zur automatischen Ziel- und Gruppenfahrt. Die Aufrufleitungen, im gezeichneten Beispiel die Zeitung 66 des 1. Zuges wird zu dem Kreuzschienenverteiler 80 geführt. Die Zeitung 66 ist durch die senkrechte Zeitung 81 mit dem Schalter 82 verbunden. Ist der Schalter 82 geschlossen, heißt dies, daß für das vorliegende Beispiel (Zug 1) eine automatische Zielfahrt vorliegt. Durch den Schalter 82 wird die Leitung 98 eingeachaltet0 die u.a. zum Steuer- werk 54 führt und doirt die Üätsrbrechung des normalen Registrierkreislgufes verursacht und eine Zielfahrtoperation einschiebt. Welterhin gelangt das Signal über die Leitung 83 zu den Drehschaltern 84, 85, 86 und 87, wo der Zielwert vorgegeben wird. An dem Schalter 84 wird der Meter x 10 Wert, am Schalter 85 der Meterwert, am Schalter 86 der Dezimalwert und am Schalter 87 der Zentimeterwert eingestellt. In Big.6 sind Drehschalter angedeutet; es läßt sich aber selbstverständlich jedes andere entsprechende Mittel, wie Drucktastenschalter, Steckschnüre etc. verwenden. Diesen Zielwertschaltern sind die Umschlüssler 88, 89, 90 und 91, Drehschalterwert auf Maschinencode, nachgeschaltet. Der umgeschlüsselte Zielfahrtwert gelangt u.a. zu dem Rechenwerk 51, wo die Differenz zwischen Stand und Zielwert gebildet wird. Diese Differenz wird in dem Speicherteil 93, in den entsprechenden Speicherpositionen wie die Stand-Registrierwerte in 50 gespeichert. Aus dem Vorzeichen der Differenz ergibt sich die Bewegungsrichtung der zu bewegenden Mittel. Die bereits erwähnte Zeitung 83 gelangt u.a. zu dem Schalter 94, wo der Fahrgeschwindigkeitssollwert vorgegeben wird Dieser numerische Fahrgeschwindigkeitssollwert wird im Vergleicher 92 mit der in der entsprechend im Speicherteil 93 gespeicherten Differenz verglichen. Das Ergebnis hat einen Eingriff (gestrichelte Zeitung) in das Steuerwerk 54 zur Folge. Zu dem Vergleich zwischen der Standdifferenz in Metern und den digitalen Geschwindigkeitssollwert in Metern pro Sekunde soll noch folgendes erwähnt werden: Es sei angenommen, daß das Verzögerungs- und Beschleunigungsvermögen der Antriebe ausreichend ist, um beispielsweise bei einer Fahrgeschwindigkeit von 1m/sec innerhalb eines Weges von 1 m die Fahrgeschwindigkeit Null, d.h. Stillstand zu erzielen. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Vergleich zwischen Geschwindigkeitswert und Stand zulässig. Selbstverständlich sind mit der erfindungsgemäßen Einrichtung auch andere Relationen zu verwirklichen, aber zur Erläuterung der Arbeitsweise dürfte dieses einfache Beispiel genügen. Das Ergebnis dieses Vergleiches wird im Steuerwerk 54 gespeichert. Anschließend erfolgt ein weiterer Vergleich mit dem an den entsprechenden Positionen des Speicherteiles 96 gespeicherten augenblicklichen Geschwindigkeitssollwert. Das Ergebnis wird ebenfalls wieder im Steuerwerk 54 gespeichert. Waren beide Vergleiche derart, daß einmal der Geschwindigkeitssollwert von Schalter 94 kleiner als die Stand-Ziel-Differenz war und auch der Vergleich Sollwert von Schalter 94 und augenblicklicher Sollwert im\Speicherteil 96 das gleiche Ergebnis hatte, so wird eine Einheit in die entsprechende Position des augenblicklichen Sollwertes im Speicherteil 96 hinzu addiert. Ferner wird nun der augenblickliche Sollwert in das Sollwertregister 97 der entsprechenden Zielfahrteinrichtung übertragen, wo er in dem nachgeschalteten Digital-Analogwandler meinen analogen Sollwert umgewandelt und über den Schalter 260 (auch Fig.1) der Regelanordnung des Antriebes zugeführt wird. Ist diese Operation beendet, so kehrt die Anlage in den S tanciregistrierkreislauf zurück. Erst wenn der betreffende Zug oder eine entsprechende Einrichtung, wie Bühnenwagen, Podien etc. aas nächste Standintervall, was bei Zielfahrgenauigkeit von + 1 cm am günstigsten für Bruchteile eines Zentimeters gewählt wird, durchlaufen hat, wird die Zielfahrtoperation wiederholt. Die Vergleichsergebnisse 7 für die Zielfahrt in einem fortgeschrittenen Bewegungszustand seien wie folgt: Der Vergleich zwischen Standdifferenz und befohlenem Geschwindigkeitssollwert habe das Ergebnis, Standdifferenz größer als Geschwindigkeitssollwert, aber der, zweite Vergleich habe das Ergebnis, befohlener Geschwindigkeitssollwert ist gleich dem augenblicklichen Geschwindigkeitssollwert, der in der entsprechenden Stelle des Speicherteiles 96 gespeichert ist. Diese Ergebnisse haben zur Folge, daß zu dem gespeicherten und sich im Sollwertspeicher der betreffenden Zielfahrteinrichtung befindlichen Wert keine weitere Einheit hinzu addiert wird, d.h. der rechnerisch gewonnene Geschwindigkeitssollwert im Speicherteil 93 hat den durch den Schalter 94 befohlenen Wert erreicht. Die betreffende, sich in Bewegung befindliche Einrichtung bewegt sich nun mit konstanter Sollgeschwindigkeit. Bei diesen Registrier- und Zielfahrtdurchläufen wird zu einem bestimmten Zeitpunkt der Vergleich zwischen Geschwindigkeitssollwert, gegeben durch den Schalter 94 und der Standzieldifferenz, das Ergebnis der numerischen Gleichheit dieser beiden Werte liefern. Von diesem Punkt an wird bei jedem Durchlauf, der eine Neuregistrierung erforderlich macht, eine Einheit von dem sich im Speicherteil 96 befindlichen ermittelten Sollwert subtrahiert. Dies geschieht solange, bis die Standdifferenz Null und somit der ermittelte Geschwindigkeitasollwert Null wird. Damit ist der Zielstand erreicht.
  • Mit diesem Verfahren ist es möglich, für Zielfahrten gleichmäßige Beschleunigungen, konstante Fahrgeschwindigkeiten und gleichmäßige Verzögerungen bis zum Stillstand bei dem Zielwert ohne Schleichfahrt zu erreichen. Es ist mit der erfindungsgemäßen Einrichtung weiterhin möglich, Gruppenfahrten, vorzugsweise für die Dekorations-und Punktzüge, zu tätigen. Die Anzahl der Gruppen ist beliebig, es muß nur für jede Gruppe ein Gruppenfahrtregister_vorhanden sein. In Fig.6 ist ein Gruppenfahrtregister 99 angedeutet. In vorliegendem Beispiel ist das Gruppenfahrtregister als getrenntes Register gedacht. Selbstverständlich kann bei entsprechenden Aufrufeinrichtungen auch ein Teil des Speicherwerkes dazu benutzt werden. Wenn eine Anzahl"von Zügen zur Gruppenfahrt zusammengefaßt werden soll, wird ein Zug als Hauptzug erklärt, aber sonst wie für normale Zielfahrt programmiert. Der Stand dieses Zuges wird bei jeder Standkorrektur in das entsprechende Gruppenfahrtregister übertragen: Die als Folgezüge programmierten restliohen Züge dieser Gruppe vergleichen ihren Stand mit dem Stand des Hauptzuges im Gruppenfahrtregister. Die Korrektur der Fahrgeschwindigkeit der Folgezüge erfolgt über deren Sollwert im Speicherteil 96 des Speichers, in dem je nach dem entsprechenden Standfehler zum Hauptzug zu den Sollwerten der Folgezüge die Einheiten der Registrierabstände oder deren Vielfache hinzuaddiert odersubtrahiert werden. Durch diese rechnerische Manipulation der Sollwerte der Folgezüge wird eine einwandfreie Gruppenfahrt ohne mechanische Kupplung erreicht. Das für die Gruppenfahrt von Zügen erläuterte gilt gleichermaßen für die Gruppenfahrt von Podien, Bühnenwagen oder sonstigen Theatereinrichtungen. Die Anzahl der zu bildenden Gruppen ist praktisch unbegrenzt, nur muß für jede dieser Gruppen ein Gruppenfahrtregister vorgesehen werden. Die Anzahl der Züge oder Podien etc. in der Gruppe unterliegt keinen Beschränkungen. In den bisherigen Erläuterungen erfolgte die Einleitung einer Ziel- oder Gruppenfahrt durch Auswahl des Zielwerten und des Geschwindigkeitssollwertes an den Schaltern 84 bis 87 und 94. Die Auslösung erfolgte durch Schließen des Kontaktes 82. Es ist aber mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ohne große Erweiterungen möglich, die gesamten Bewegungen der Bühneneinrichtungen für einen Akt oder eine ganze Aufführung vorzuprogrammieren. Als Programmierungsmittel können Schritt-schalter, Lochkarten und Stecktafeln verwendet werden. Bei einer internen Programmierung besteht die Möglichkeit, das Programm .durch Lochstreifen oder Magnetband einzugeben. Ein Beispiel zur Programmierung mittels Stecktafel ist in Fig.7 angegeben. Hierbei zeigt 300 die - in diesem Fall - Doppelbuchsen für die Zugauswahl und 301 die Doppelbuchsen für .die Programmschritte. Die Programmfortschaltung erfolgt-durch den Schalter 302, bei welchem der Programmschritt eingestellt wird, während der jeweilige Anstoß durch den Druckknopf 303 erfolgt. 304 zeigt eine Zielfahrteinrichtung in Stecktafeltechnik. Hierbei sind 305 die Eingangsbuchsen, die eine Verknüpfung zwischen Zug und Programmschritt ermöglichen. In vorliegendem Beispiel ist der Zug 1 mit dem Programmschritt verbunden. Ferner ist der Zielwert in 306 bis 309 mit 14,80 m programmiert. In 310 wird die Fahrgeschwindigkeitsstufe vorgegeben. 311 zeigt die Programmierung einer Gruppenfahrt, die in Programmschritt 2 angesprochen wird und den Zug 2 als Hauptzug benutzt. Hierbei sind 312 die Eingangsbuchsen und 313 die für die Gruppenfahrt aufgerufenen Züge. Die Züge 3, 4 und n - 1 sind als Folge-Züge ' geschaltet. Die hier an Hand von Zügen erläuterte Programmiermöglichkeit gilt gleichermaßen für Podien, Bühnenwagen, Drehbühnen etc. Ferner sind diese gesteckten Programmtafeln austauschbar, so daß diese für eine Reihe verschiedener Aufführungen vorhanden sein können. Zu Beginn einer Vorstellung wird das entsprechende erprobte Programm in die Einrichtung eingegeben. Fehlgriffe bei der Bedienung während der Aufführung sind damit praktisch ausgeschlossen.

Claims (6)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e Steuerungsgerät für die Standregistrierung, Standanzeige, Ziel- und Gruppenfahrt und vorprogrammierte Ziel- und Gruppenfahrt für Theatereinrichtungen wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerungsgerät als Rechnet mit Speicher ausgebildet ist, welches die Standkorrekturen rechnerisch durch Addition oder Subtraktion der der Anzeige- und Fahrgenauigkeit entsprechenden Einheitslängen herstellt und auch die Fahrsollwerte abhängig von befohlenen Sollwerten rechnerisch ermittelt. @
  2. 2. Steuerungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Rechenwerk und für jedes zu überwachende und zu steuernde Bühnengerät, wie Dekorationszüge, Punktzüge, Vorhänge, Podien, Bühnenwagen und Drehbühnen entsprechende Speicherplätze vorhanden sind, wobei mehrere Durchläufe des Rechen- und Steuerwerkes je durchfahrener Wegeinheit gewährleistet sind.
  3. 3. Steuerungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Gebern kommenden Eingangssignale vorausgewertet (Fig.2) und die Signale bei Abfrage vom Steuerwerk dem Rechnet übermittelt werden.
  4. 4. Steuerungsgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von den-Gebern kommenden Eingangssignale bei Abfrage dem Steuerwerk übermittelt und nur im Rechner ausgewertet werden (Fig.5).
  5. 5. Steuerungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Zielfahrten der gewünschte Stand eingegeben wird und das Steuerungsgerät durch Rechenoperation entscheidet, in welcher Richtung und um welche Wegstrecke sich die entsprechende Bühneneinriehtung zu bewegen hat.
  6. 6. Steuerungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ziel- und Gruppenfahrten der normale Anzeige- und Standkorrekturkreislauf unterbrochen wird und Ziel- und Gruppenfährtoperationen zwischengeschaltet werden. Steuerungsgerät nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von Vergleichen zwischen der zu durchfahrenden Wegdifferenz und dem befohlenen Geschwindigkeitesollwert ein Sollwert'ermittelt wird, der eine gleichmäßige Beschleunigung,eine dem befohlenen Geschwindigkeitssollwert entsprechende konstante Geschwin-, digkeit und eine gleichmäßige Verzögerung bis zum Zielstand ohne Schleichfahrt ermöglicht. B. Steuerungsgerät nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gruppenfahrten ein Zug dieser Gruppe als Hauptzug erklärt und wie für normale Zielfahrt programmiert wird und-die restlichen Züge der Gruppe als Folgezüge programmiert werden, wobei die Sollwerte der Folgezüge abhängig von geringen Differenzen zwischen den jeweiligen Haupt- und Folgezugständen rechnerisch verändert werden und so ein Gleichlauf zwisehen den Zügen, Podien oder Bühnenwagen ohne mechanische Kupplung erhalten wird. g. Steuerungsgerät nach den Ansprüchen 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch geeignete Programmierungseinrichtungen, wie Lochkarten, Stecktafeln oder interne Programmierung ein Vorprogrammieren der Bühnenmittelbewegungen für vollständige Aufführungen erfolgt und die Programmierungseinrichtung austauschbar sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3106831A1 (de) * 1981-02-24 1982-09-09 Mannesmann Rexroth GmbH, 8770 Lohr "vorrichtung zum ueberwachen von prospektzuegen einer buehne, insbesondere in einem theater"
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