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DE2504309A1 - Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke - Google Patents

Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke

Info

Publication number
DE2504309A1
DE2504309A1 DE19752504309 DE2504309A DE2504309A1 DE 2504309 A1 DE2504309 A1 DE 2504309A1 DE 19752504309 DE19752504309 DE 19752504309 DE 2504309 A DE2504309 A DE 2504309A DE 2504309 A1 DE2504309 A1 DE 2504309A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
lever
loading arm
bolts
operating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752504309
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Haenel
Rudi Dipl Ing Patzina
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Spinnerei Karl Marx VEB
Original Assignee
Spinnerei Karl Marx VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spinnerei Karl Marx VEB filed Critical Spinnerei Karl Marx VEB
Publication of DE2504309A1 publication Critical patent/DE2504309A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements
    • D01H5/565Top roller arms
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/46Loading arrangements
    • D01H5/50Loading arrangements using springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Anmelder: -Rudi Patzina Neudorf, den 20. 1, 1975
Dieter Hänel
Vertreter: Peter Lindner
Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm für Spinnereimaschinen-Streckwerke
Die Erfindung betrifft Oberwalzen-Trag- und BeIastungsarme, die hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und mit dieser durch ein Übertotpunktgesperre für die Betriebslage» das gleichzeitig als Gesperre für die Außerbetriebsstellung wirkt, verbunden sind bzw» die hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und innerhalb oder vor dem Streckfeld durch ein tJbertotpunktgesperre in der Betriebs- und einer Teillaststellung verriegelbar sind,-
Vorbekannt sind Verriegelungen (DS-AS 1162240} DT-OS 1960010), bei denen der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm in der Betriebsstellung durch ein Übertotpunktgesperre gehalten wird* In der Außerbetriebsstellung stützt sich der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm entweder durch einen sogenannten Stützhebel mit zwei Rastflächen (DT-AS 1162240) ab, oder es befindet sich die zweite Rastfläche für die Außerbetriebsstellung an einem- gesonderten unbeweglichen Stützglied (DT-OS 1960010). Beide Verriegelungen sind auf Grund ihrer geringen Anzahl von Einzelteilen einfach und unkompliziert und damit ökonomisch günstig. Sie besitzen jedoch gemeinsam den Nachteil des Fehlens einer Teillaststellung·
509842/0718
Biese Teillaststellung bzw, Teilvniil.*stung roaoht sich auf Grund der erheblich angestiegenen Druckwalzenbelastungen in zunehmendem Maße erforderlich. Der steigende Einsatz schwerverziehbarer Fasern und der damit verbundenen größeren Verzugswiderstände sowie· größerer Bearbeitungsgeschwindigkeiten und veränderte textiltechnologische Bedingungen führten zu diesen immer größeren Druckwalzenbelastungen·
Als Folge tritt bei längerem Maschinenstillstand eine Deformierung der Druckwalzenbezüge ein, die bei der Wiederinbetriebnahme der Maschine zu periodischen Garnungleichmäßigkeiten führt. Diese Deformierungen können nach einer bestimmten Laufzeit wieder verschwinden, oder sie sind sogar von bleibender Dauer«
Um diesen Mangel zu beseitigen, wurden Vorrichtungen zur Teilentlastung vorgeschlagen (DT-OS 2011641 und DT-OS 2019352), bei denen eine Teillaststellung durch eine besondere Verriegelungsgestaltung des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes erreicht wird. Eine derartige Verriegelung besitzt im Gegensatz zu den vorher genannten Verriegelungen einen hohen Bauteilaufwand und damit einen entsprechenden komplizierten Aufbau,
Eine weitere Möglichkeit einer Teilentlastung ist z.B. bei Oberwalζen_Trag- und Belastungsarmen mit Mitteln zur pneumatischen oder hydraulischen Belastung der Druckwalzen durch eine entsprechende Reduzierung des Druckes möglich. Nachteilig sind bei derartigen Vorrichtungen, bei denen z.B. die Belastung durch einen in einer hohlen Tragstange untergebrachten Druckschlauch aufgebracht wird (DT 957369; DT-AS II56686; DT-AS 1160342? DT-AS 1212453), der relativ komplizierte Aufbau, die Begrenzung in der Belastungshöhe sowie relativ große Belastungsdifferenzen zwischen den einzelnen Oberwalζen-Trag- und Belästungsarmen.
509842/07 1 8
Bei hydraulisch "beaufschlagten Eelastungsvorrichtungen (US 3143772; SU 219424; DT 1065307t M 1056513; GB 919085) treten zu den oben genannten Nachteilen noch Probleme hinsichtlich der Abdichtung und der Belastungsdifferenz zwischen den einzelnen Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmen infolge unterschiedlicher Reibungsverhältnisse innerhalb der Arbeitszylinder auf· Hydraulisch sowie pneumatisch beaufschlagte Belastungsvorrichtungen besitzen darüberhinaus den Nachteil, daß auch in der Teillaststellung , d.h. bei Maschinenstillstand, die Belastungsmittel mit Druck beaufschlagt werden müssen·
Mit der Erfindung wird bezweckt, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Lösungen zu beseitigen· Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwischen der Verriegelung des Oberwal ζ en-Trag- und Belastungsarmes in der Betriebs- und Außergebrauchslage eine weitere definierte Verriegelungsmöglichkeit, eine sogenannte Teillaststellung, zu schaffen, ohne daß sich dadurch der Bauteilaufwand vergrößert noch der Aufbau der Verriegelungsvorrichtung kompliziert·;
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, daß entweder bei einem auf der Tragwelle verriegelten Oberwal ζ en-Trag- und Belastungsarm der in der ortsfesten Stütze gelagerte Hebel mit. mindestens drei Stützflächen für die Stützbolzen des schwenkbeweglich mit dem Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm verbundenen Bedienhebels versehen ist, oder daß bei einem innerhalb oder vor dem Streckfeld verriegelten Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm, der im Doppelhebel gelagerte Hebel zwei Stützflächen für zwei Stützbolzen des im Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm gelagerten Bedienhebels bzw· das der im Halter gelagerte Bedienhebel zwei Stützflächen für zwei Stützbolzen des Hebels aufweist.
509842/0718
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher'erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1 den Schnitt eines auf der Tragwelle verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes in Betriebsstellung
Figur 2 den Schnitt A-A nach Figur 1
Figur 3 den Schnitt des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes nach Figur 1 in Teillaststellung
Figur 4 den Schnitt des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes in Außerbetriebsstellung
Figur 5 den Teilschnitt eines im Streckfeld verriegelten Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes und darin fest angeordneter Verriegelung in Betriebsstellung
Figur 6 den Teilschnitt des Oberwal zen-Trag- und Belastungsarmes nach Figur 5 in Teillaststellung
Figur 7 den Schnitt B-B nach Figur 5
Figur 8 den Teilschnitt eines im Streckfeld verriegelten Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes und darin verschiebbar, angeordneter Verriegelung in Betriebsstellung
Figur 9 den Teilschnitt des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes nach Figur 8 in Teillaststellung
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In Figur 1 bis 4 ist eine Ausführung eines um eine Tragwelle 1 hochschwenkbaren Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 dargestellt. In der Betriebsstellung nach Figur 1 stützt sich dabei der schwenkbar auf dem Lagerbolzen 3 des Oberwalzen- Trag- und Belastungsarmes 2 angeordnete Bedienhebel 4 mit seinem vorderen Ende gegen den Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 selbst und mit seiner rückwärtigen Verlängerung mit Hilfe des Stützbolzens 5 gegen die Stützfläche 6 des in der ortsfesten Stütze 7 gelagerten Hebels 8 ab und bildet eine sich selbst sperrende Kniehebel anordnung·
Figur 2 zeigt im Schnitt A-A der Figur 1 die Anordnung der einzelnen Bauteile. Dabei befinden sich innerhalb des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes und zu dessen seitlicher Fixierung die auf der Tragwelle 1 festklemmbare Stütze 7· In die Stütze 7 wiederum greift der Bedienhebel 4, in dem sich die Hebel 8 befinden.
In Figur 3 ist eine mögliche Zwischensteilung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 gezeigt, die in vorteilhafter V/eise für eine sogenannte Teillaststellung genutzt werden kann. Durch Verschwenken des Bedienhebels 4 in Öffnungsrichtung des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 wird die erste tfbertotpunktstellung, wie in Figur 1 dargestellt, überwunden. Weiteres Verschwenken des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 auf Grund der Federwirkung der Belastungselemente 10 verhindert ein zweiter im.Bedienhebel 4 angeordneter Stützbolzen 11 in Verbindung mit einer weiteren Stützfläche 12 des Hebels 8. Der Stützbolzen 11 ist so gelegt, daß er in dieser Getriebestellung oberhalb der Verbindungslinie der Mittelpunkte von Lagerbolzen 3 und 13 steht und damit wiederum das Ver— riegelungsgetriebe selbst sperrt.
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Auf die Druckwalzen 9 und 14 wirken nur die speziellen zwischen den Köpfen 16 und der Bolzen 1? und den Betriebslastfedern 18 gelegenen Teillastfedern 15 mit einer Kraft, die eine Druckwalzenbezugsschädigung sicher ausschließt, während die hoch vorgespannte Betriebslastfeder" 18 durch das Anschlagen der BoI-zenausnehüiung 19 am Deckblech 20 ohne Wirkung auf die Druckwalzen 9 und 14· bleibt. Aus wirtschaftlichen Gründen erscheint es vorteilhaft, die Teillastfeder 15 nur an der Ausgangsdruckwalze 9» die das Einspringen der Drehung in das Streckfeld verhindern muß, einzusetzen» Bei bestimmten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmen 2, für die eine niedrige, noch nicht zu Bezugsbeschädigungen führende Druckwalzenbelastung ausreicht, ist eine Teillast nicht notwendig. In solchen Fällen kann die Teillastfeder 15 an allen Druckwalzen 9 und 14· weggelassen und durch eine einfacher ausgebildete Haltefeder ersetzt werden. Der Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 schwenkt dann bis zur Wirkungslosigkeit der Betriebslastfeder 18 nicht ganz so weit auf und der Stützbolzen 11 gelangt beim Verschwenken des Bedienhebels 4 nicht ganz bis an die Stützfläche 12 des Hebels 8, so daß eine Zwischenrast zwischen Betriebsstellung und Außerbetriebsstellung nicht bemerkbar ist.
Figur 4 stellt die Außerbetriebsstellung des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 dar, der durch Verschwenken des Bedienhebels 4 nach hinten bis zum spürbaren Anschlag erreicht wird. Dabei stützt sich der Bedienhebel 4 mit seinem Stützbolzen 5 im Hebel 8 ab und nimmt den mit ihm über den Lagerbolzen 3 verbundenen Oberwalzen-Trag- und Beiastungsarm 2 mit nach oben. Bis kurz vor Erreichen der Außerbetriebsstellung befindet sich der Stützbolzen 11 am Ende der Ausnehmung 21 mit endseitiger Stützfläche 12, während der Stützbolzen 5 an der Kreiskurve 22. des Hebels 8 entlang gleitet.
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In der Außerbetriebsstellung rastet der Stützbolzen 5 in eine weitere Ausnehmung 23 ein. Dabei bewegt sich der Stützbolzen 11 ans andere Ende der Ausnehmung 21» Die zwischen dem Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 und dem Bedienhebel 4 angeordnete Drehfeder 24 hält den Bedienhebel 4 in dieser Lage fest und verhindert ein Lösen der Verriegelung des Ob erwalz en-Trag- und Belastungsarmes 2 in Folge von Erschütterungen usw. · Ein weiteres Verschwenken in Öffnungsrichtung ist durch den Anschlag 25 des B'edienhebels 4 am Lagerbolzen 13 ausgeschlossen. Eine Streckung von Bedienhebel 4 und Hebel 8 und die damit verbundene Bewegung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 aus der Außerbetriebslage ist durch die Anlage des Stützbolzens 5 an der Stützfläche 26 und des Stützbolzens 11 an der Stützfläche 27 des Hebels 8 sicher verhindert· Erst nachdem durch Verschwenken des Bedienhebels 4 in Schließrichtung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 die Stützbolzen 5 und 11 von diesen Stützflächen 26 und 27 abschwenken, kann der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 aus der Außerbetriebsstellung gebracht werden. Die eventuell in den Belastungselementen 10 befindlichen Teillastfedern 15 sind in dieser Stellung noch weiter entlastet und dienen nur noch der Halterung der Druckwalzen 9 und 14·
Die Figuren 5 bis 7 zeigen einen innerhalb des Streckfeldes verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 mit darin fest angeordneter Verriegelung und den Druckwalzen 9 und 14, vorteilhaft nur die Ausgangsdruckwalze 9, zugeordneten Teillastfedern 15 in erfindungsgemäßer Ausführung. Der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 2 ist um die Tragwelle 1 der ortsfesten Stütze 7 hochschwenkbar· Er hängt sich in der Betriebsstellung entsprechend Figur 5 mit dem Bolzen 28 des Doppelhebels 29 in ein maschinenfestes Widerlager 30 ein·
Die Lage des Doppelhebels 29 ist in an sich bekannter Weise durch die über Totpunkt geknickte Kniehebelanordnung, die sich aus dem im Doppelhebel 29 gelagerten Hebel 31 und dem über den Lagerbolzen 3 schwenkbar mit den Oberwalzen- Trag- und Belastungsarm 2 verbundenen Bedienhebel 4 darstellt, gesichert. Dabei stützt sich die Stützfläche 32 des Hebels 31 gegen den unterhalb der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Lagerbolzen 3 und 33 liegenden und fest im Bedienhebel 4 angeordneten Stützbolzen 34·· Der im Bolzen 35 des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 gelagerte und Dank eines Langloches 36 nach oben und unten freibewegliche Sattel 37 überträgt die Kraft der Betriebslastfeder 18 auf die Druckwalzen 9 un<l 14· Im Sattel 37 ist die Teillastfeder 15 eingenietet.
Die Teillaststellung entsprechend Figur 6 wird durch Hochschwenken des Bedienhebels 4 bis zur merkbaren Rast erreicht. Dann trifft ein weiterer fest im Bedienhebel 4 angeordneter Stützbolzen 38 gegen die weitere Stützfläche 39 des Hebels 31. Da sich die an den Stützflächen 32 und 39 anliegenden Stützbolzen 34 und 38 beiderseits der Mittelpunkt-Verbindungslinie der Lagerbolzen 3 (in Figur 8) und 33 befindet, ist eine gesperrte Getriebeanordnung erreicht. Diese Sperrung wird erst überwunden, wenn der Bedienhebel 4 weiter nach hinten bewegt wird. Dabei schwenkt der Doppelhebel 29 mit seinem Bolzen 28 aus dem maschinenfesten Widerlager 30 bis zum Anschlag mit dem Sattel Erst dann wird der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm mit dem Bedienhebel 4 über den Hebel 31 in eine nicht dargestellte Außerbetriebsstellung mitgenommen. Zur Verwirklichung dieser Getriebebewegung dient die kreisbogenförmige Ausnehmung 40 im Hebel 31. Durch den in der Teillaststellung etwas angehobenen Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 2 tritt die obere Seite des Langloches 36 im Sattel 37 gegen den Bolzen 35 und nimmt den Sattel 37 gering mit nach oben.
25Ü43ÜB
In diesem Moment wirkt nur die Kraft der Teillastfedern 15 auf die Druckwalzen 9 und 14g vorteilhaft nur auf die Ausgangsdruckwalze 9·
Figur 7 zeigt im Schnitt B-B der Figur 5 eile Anordnung der einzelnen Bauteile. In vorteilhafter Weise erfolgt dabei die Lagerung des Stützbolzen 3S in einem mit dem Bedienhebel 4 fest verbundenen Winkel 41, der in den Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 und zwischen die Seitenteile des Doppelhebels 29 taucht.
Die Figuren S und 9 zeigen einen innerhalb des Streckfeldes verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 mit darin verschiebbar angeordneter Verriegelung und der Ausgangsdruckwalze 9 zugeordneter Teillastfeder 15* Der Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 ist um einen In einer ortsfesten Stütze 7 angeordnetem Stift 42 hochschwenkbar gelagert. In einem Halter 43» der innerhalb des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 verschiebbar und mit der Schraube 44 feststellbar ist, befindet sich der Lagerbolzen 45 des Bedienhebels 46«
In der Betriebsstellung nach Figur 8 stützen sich der Stützbolzen 47 und der Lagerbolzen 48 der beiderseits des Bedienhebels 46 befindlichen Hebel 49 gegen die endseitige Stützfläche 50 der kreisbogenförmigen Ausnehmung 51 im Bedienhebel 46 bzw· gegen das hakenförmige Ende des maschinenfesten Widerlagers 52. Durch das Aufliegen des Bedienhebels 46 auf der Schraube 44 und der Anordnung des Lagerbolzens 45 rechts der Verbindungslinie der Mittelpunkte von Stützbolzen 47 und Lagerbolzen 48 sperrt sich diese Getriebeanordnung selbst. Der Sattel 53 ist im Bolzen 54 des Halters 43 und durch das Langloch 36 in der Betriebsstellung nach oben und unten freibeweglich angeordnet.
Über den Sattel 53, der nur eine an der Ausgangsdr uckwalze 9 eingenietete Teillastfeder 15 aufweist, wirken die Betriebslastfedern 18 auf die Druckwalzen 9 und
Nach Betätigung des Bedieiihebels 46 zur Überwindung der ersten übertotpunktlage für die Betriebsstellung gelangen die Verriegelungsglieder des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 infolge Feuerwirkung der Betriebslastfedern 18 und der Teillastfeder 15 von selbst in die Teillaststellung entsprechend Figur 9· In dieser Stellung trifft ein weiterer Stützbolzen 33 des Hebels 49 gegen eine weitere Stützfläche 56 des Bedienhebels 46» Die Hebelanordnung sperrt sich auch hier selbst, weil die Mittelpunkte der Stützbolzen und 55 beiderseits der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Lagerbolzen 45 und 48 liegen. Der etwas angehobene Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 und die Betriebslastfedern 18 bewirken ein Absenken des Sattels auf den Anschlag 37 und den Bolzen 54-· Die Lage dieser Anschläge ist so gewählt, daß sich die ohne Teillastfeder ausgestattete Druckwalze 14 von der Unterwalze 58 gering abhebt, während die Ausgangsdruckwalze 9 durch die Wirkung der Teillastfeder 15 auf die Ausgangsunterwalze 62 gedrückt wird· In dieser Stellung berührt die Druckwalzenachse 59 weder den Niet 60 des Sattels 53 noch das Haltemittel 61, welches hier von einer Klinke gebildet wird. Bei weiterem Verschwenken des Bedienhebels 46 in Öffnungsrichtung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 dreht der Bolzen 55 des Hebels 49 bis zur völligen Entlastung in der Stützfläche 56. Dabei bewegt sich der Stützbolzen 47 an das obere Ende 63 der kreisförmigen Ausnehmung 51 des Bedienhebels 46. Sodann kann der Lagerbolzen 48 vollständig aus dem hakenförmigen Ende des maschinenfesten Widerlagers 52 gleiten und es wird möglich, den Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 2 vom Streckfeld hochzuschwenken.
Q fi /, O / Π *7 1 Q

Claims (1)

11) U 4 ό U υ Patentansprüche
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm für Spinnereiinaschinenstreckvrerke, der hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und mit dieser durch ein Übertotpunktgesperre für die Betriebslage, das gleichzeitig als Gesperre für die Außerbetriebsstellung wirkt, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in der ortsfesten Stütze (7) gelagerten Hebel (8) mit mindestens drei Stützflächen (6, 26, 27) für die Stützbolzen (5, 11) des schwenkbeweglich mit dem Oberwal ζen-Trag- und Belastungsarm (2) verbundenen Bedienhebels (4), ver- v! sehen ist.
2. Oberwalzen-Trag- und Beiastungsarm für Spinnereiinaschinen-Streckwerke, der hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und innerhalb oder vor dem Streckfeld durch ein Übertotpunktgesperre in der Betriebs- und Teillaststellung verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Doppelhebel (29) gelagerte Hebel (31) zwei Stützflächen (32, 39) für zwei Stützbolzen (34-, 38) des im Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes (2) gelagerten Bedienhebels (4) bzw., daß der im Halter (4-3) gelagerte Bedienhebel (4-6) zwei Stützflächen (50, 56) für zwei Stützbolzen (4-7, 55) des Hebels (4-9) aufweist.
3. Ob erwalz en-Trag- und Belastungsarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Hebel (8) vier Stützflächen (6, 12, 26, 27) vorhanden sind und daß davon jeweils 2 Stützflächen (6, 12 bzw. 26, 27) in Verbindung mit zwei Stützbolzen (5, 11) des Bedienhebels (4·) ein selbstsperrendes Getriebe bilden und die Teillast- bzw. Außerbetriebsstellung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarines (2) festlegen.
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4«, Oberwal ζ en-Trag- und Belastuiigsarm nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teillaststellung mindestens auf die Ausgangsdruckwalze (9) eine dieser zugeordnete Teillastfeder,(15) wirkt«
Oberwalzen-Trag- und Belastungsann nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teillaststellung beide Stützbolzen (5, 11 bzw. 38, 34 bzw· 47, 55) beidseitig der Verbindungslinie der Mittelpunkte von den Lagerbolzen (3> 13 bzw. 3ι bzw· 45, 48) liegen und an den Stützflächen (6, bzw· 32, 39 bzw. 50, 56) anschlagen,
6. Oberwalzen-Trag-und Belastungsarm nach Anspruch 1 und 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (25) des Bedienhebels (4) in der Außerbetriebsstellung gegen den Lagerbolzen (13) trifft·?
7· Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Anspruch 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Lagerbolzen (3) des Bedienhebels (4) angeordnete Drehfeder (24) mit einem Schenkel am Oberwalζen-Trag- und Belastungsann (2) und mit dem anderen Schenkel am Bedienhebel (4) anliegtv
In Betracht gezogene Druckschriften:
DT-AS 1162240 76 c 12/08 D02d DT-OS 1960010 76 c 12/08 D01h» 5/46 DT-OS 2011641 76 c 12/08 D01h, 5/46 DT-OS . 2019352 76 c 12/08 D01h, 5/46 DT 957369 76 c 12/08 D02d DT-AS 1156686 76 c 12/08 D02d DT-AS 1160342 76 c 12/08 D02d DT-AS 1212453 76 c 12/08 D02d US 3143772 . 76 c 12/08 D02d SU 219424 76 c 12/08 D02d DT 1065307 76 c 12/08 D02d DT 1.056513 76 c 12/08 D02d GB 919085 76 c 12/02 D02d
Verwendete Bezugszeichen
1 Tragwelle 2 Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 3 Lagerbolzen für Bedienhebel 4- Bedienhebel Stützbolzen 6 Stützfläche des Hebels 7 ortsfeste Stütze 8 Hebel .9 Ausgangsdruckwalze 10 Belastungselement 11 Stützbolzen 12 Stützfläche im Hebel 13 Lagerbolzen für Hebel 14 Druckwalze 15 Teillastfeder 16 Bolzenkopf 17 Bolzen 18 Betriebslastfeder 19 BoIζenausnehmung 20 Deckblech 21 Ausnehmung 22 Kreiskurve 23 Ausnehmung 24 Drehfeder 25 Anschlag im Bedienhebel 26, 27 Stützfläche im Hebel 28 Bolzen 29 Doppelhebel 30 maschinenfestes Widerlager 31 Hebel 32 Stützfläche 33 Lagerbolzen 34 Stützbolzen 35 Bolzen
O O /
36 Langloch im Sattel
37 Sattel
38 Stützbolzen
39 Stützfläche
40 kreisbogenförmige Ausnehmung
41 Winkel
42 Stift
43 Halter
44 Schraube
45 Lagerbolzen
46 Bedienhebel
47 Stützbolzen
48 Lagerbolzen
49 Hebel
50 Stützfläche
51 kreisbogenförmige Ausnehmung
52 maschinenfestes Widerlager
53 Sattel
54 Bolzen
55 Stützbolzen
56 Stützfläche
57 Anschlag
58 Unterwalze
59 Druckwalzenachse
60 Niet
61 Haltemittel
62 Ausgangsunterwalze
63 oberes Ende der kreisförmigen Ausnehmung
DE19752504309 1974-04-08 1975-02-03 Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke Withdrawn DE2504309A1 (de)

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DD17774274A DD115714B1 (de) 1974-04-08 1974-04-08 Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke

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DE19752504309 Withdrawn DE2504309A1 (de) 1974-04-08 1975-02-03 Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke

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