DE2504309A1 - Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke - Google Patents
Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerkeInfo
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Description
Anmelder: -Rudi Patzina Neudorf, den 20. 1, 1975
Dieter Hänel
Vertreter: Peter Lindner
Vertreter: Peter Lindner
Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm für Spinnereimaschinen-Streckwerke
Die Erfindung betrifft Oberwalzen-Trag- und BeIastungsarme,
die hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und mit dieser durch ein Übertotpunktgesperre
für die Betriebslage» das gleichzeitig als Gesperre für die Außerbetriebsstellung wirkt,
verbunden sind bzw» die hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und innerhalb oder vor
dem Streckfeld durch ein tJbertotpunktgesperre in
der Betriebs- und einer Teillaststellung verriegelbar sind,-
Vorbekannt sind Verriegelungen (DS-AS 1162240} DT-OS 1960010), bei denen der Oberwalzen-Trag- und
Belastungsarm in der Betriebsstellung durch ein Übertotpunktgesperre gehalten wird* In der Außerbetriebsstellung stützt sich der Oberwalzen-Trag- und
Belastungsarm entweder durch einen sogenannten Stützhebel mit zwei Rastflächen (DT-AS 1162240) ab,
oder es befindet sich die zweite Rastfläche für die Außerbetriebsstellung an einem- gesonderten unbeweglichen
Stützglied (DT-OS 1960010). Beide Verriegelungen sind auf Grund ihrer geringen Anzahl von Einzelteilen
einfach und unkompliziert und damit ökonomisch günstig. Sie besitzen jedoch gemeinsam den
Nachteil des Fehlens einer Teillaststellung·
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Biese Teillaststellung bzw, Teilvniil.*stung roaoht
sich auf Grund der erheblich angestiegenen Druckwalzenbelastungen in zunehmendem Maße erforderlich.
Der steigende Einsatz schwerverziehbarer Fasern und
der damit verbundenen größeren Verzugswiderstände
sowie· größerer Bearbeitungsgeschwindigkeiten und veränderte textiltechnologische Bedingungen führten
zu diesen immer größeren Druckwalzenbelastungen·
Als Folge tritt bei längerem Maschinenstillstand eine Deformierung der Druckwalzenbezüge ein, die
bei der Wiederinbetriebnahme der Maschine zu periodischen
Garnungleichmäßigkeiten führt. Diese Deformierungen können nach einer bestimmten Laufzeit
wieder verschwinden, oder sie sind sogar von bleibender Dauer«
Um diesen Mangel zu beseitigen, wurden Vorrichtungen zur Teilentlastung vorgeschlagen (DT-OS 2011641 und
DT-OS 2019352), bei denen eine Teillaststellung durch eine besondere Verriegelungsgestaltung des Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarmes erreicht wird. Eine derartige Verriegelung besitzt im Gegensatz zu den vorher
genannten Verriegelungen einen hohen Bauteilaufwand und damit einen entsprechenden komplizierten Aufbau,
Eine weitere Möglichkeit einer Teilentlastung ist z.B. bei Oberwalζen_Trag- und Belastungsarmen mit Mitteln
zur pneumatischen oder hydraulischen Belastung der Druckwalzen durch eine entsprechende Reduzierung
des Druckes möglich. Nachteilig sind bei derartigen Vorrichtungen, bei denen z.B. die Belastung durch
einen in einer hohlen Tragstange untergebrachten Druckschlauch aufgebracht wird (DT 957369; DT-AS II56686;
DT-AS 1160342? DT-AS 1212453), der relativ komplizierte Aufbau, die Begrenzung in der Belastungshöhe
sowie relativ große Belastungsdifferenzen zwischen den einzelnen Oberwalζen-Trag- und Belästungsarmen.
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Bei hydraulisch "beaufschlagten Eelastungsvorrichtungen
(US 3143772; SU 219424; DT 1065307t M 1056513; GB 919085) treten zu den oben genannten
Nachteilen noch Probleme hinsichtlich der Abdichtung
und der Belastungsdifferenz zwischen den einzelnen Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmen infolge
unterschiedlicher Reibungsverhältnisse innerhalb der Arbeitszylinder auf· Hydraulisch sowie pneumatisch
beaufschlagte Belastungsvorrichtungen besitzen darüberhinaus den Nachteil, daß auch in der Teillaststellung
, d.h. bei Maschinenstillstand, die Belastungsmittel mit Druck beaufschlagt werden müssen·
Mit der Erfindung wird bezweckt, die aufgezeigten Nachteile der bekannten Lösungen zu beseitigen·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zwischen der Verriegelung des Oberwal ζ en-Trag- und Belastungsarmes
in der Betriebs- und Außergebrauchslage eine weitere definierte Verriegelungsmöglichkeit, eine sogenannte
Teillaststellung, zu schaffen, ohne daß sich dadurch
der Bauteilaufwand vergrößert noch der Aufbau der
Verriegelungsvorrichtung kompliziert·;
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch,
daß entweder bei einem auf der Tragwelle verriegelten Oberwal ζ en-Trag- und Belastungsarm der in der
ortsfesten Stütze gelagerte Hebel mit. mindestens drei Stützflächen für die Stützbolzen des schwenkbeweglich
mit dem Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm verbundenen Bedienhebels versehen ist, oder daß
bei einem innerhalb oder vor dem Streckfeld verriegelten Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm, der im
Doppelhebel gelagerte Hebel zwei Stützflächen für zwei Stützbolzen des im Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm
gelagerten Bedienhebels bzw· das der im Halter gelagerte Bedienhebel zwei Stützflächen
für zwei Stützbolzen des Hebels aufweist.
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Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher'erläutert werden. In den zugehörigen
Zeichnungen zeigen:
Figur 1 den Schnitt eines auf der Tragwelle verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes in Betriebsstellung
Figur 2 den Schnitt A-A nach Figur 1
Figur 3 den Schnitt des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes
nach Figur 1 in Teillaststellung
Figur 4 den Schnitt des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes
in Außerbetriebsstellung
Figur 5 den Teilschnitt eines im Streckfeld verriegelten
Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes und darin fest angeordneter Verriegelung in Betriebsstellung
Figur 6 den Teilschnitt des Oberwal zen-Trag- und Belastungsarmes
nach Figur 5 in Teillaststellung
Figur 7 den Schnitt B-B nach Figur 5
Figur 8 den Teilschnitt eines im Streckfeld verriegelten Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes und
darin verschiebbar, angeordneter Verriegelung in Betriebsstellung
Figur 9 den Teilschnitt des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes
nach Figur 8 in Teillaststellung
£~ i£. W V^* H" O W
In Figur 1 bis 4 ist eine Ausführung eines um eine Tragwelle 1 hochschwenkbaren Oberwalzen-Trag- und
Belastungsarmes 2 dargestellt. In der Betriebsstellung nach Figur 1 stützt sich dabei der schwenkbar
auf dem Lagerbolzen 3 des Oberwalzen- Trag- und Belastungsarmes 2 angeordnete Bedienhebel 4 mit seinem
vorderen Ende gegen den Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm
2 selbst und mit seiner rückwärtigen Verlängerung mit Hilfe des Stützbolzens 5 gegen die
Stützfläche 6 des in der ortsfesten Stütze 7 gelagerten Hebels 8 ab und bildet eine sich selbst sperrende
Kniehebel anordnung·
Figur 2 zeigt im Schnitt A-A der Figur 1 die Anordnung der einzelnen Bauteile. Dabei befinden sich
innerhalb des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes
und zu dessen seitlicher Fixierung die auf der Tragwelle 1 festklemmbare Stütze 7· In die Stütze 7
wiederum greift der Bedienhebel 4, in dem sich die Hebel 8 befinden.
In Figur 3 ist eine mögliche Zwischensteilung des
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 gezeigt, die
in vorteilhafter V/eise für eine sogenannte Teillaststellung genutzt werden kann. Durch Verschwenken des
Bedienhebels 4 in Öffnungsrichtung des Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarmes 2 wird die erste tfbertotpunktstellung, wie in Figur 1 dargestellt, überwunden.
Weiteres Verschwenken des Oberwalζen-Trag- und
Belastungsarmes 2 auf Grund der Federwirkung der Belastungselemente 10 verhindert ein zweiter im.Bedienhebel
4 angeordneter Stützbolzen 11 in Verbindung mit einer weiteren Stützfläche 12 des Hebels 8. Der Stützbolzen
11 ist so gelegt, daß er in dieser Getriebestellung oberhalb der Verbindungslinie der Mittelpunkte von
Lagerbolzen 3 und 13 steht und damit wiederum das Ver— riegelungsgetriebe selbst sperrt.
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Auf die Druckwalzen 9 und 14 wirken nur die speziellen
zwischen den Köpfen 16 und der Bolzen 1? und den Betriebslastfedern
18 gelegenen Teillastfedern 15 mit einer Kraft, die eine Druckwalzenbezugsschädigung
sicher ausschließt, während die hoch vorgespannte Betriebslastfeder" 18 durch das Anschlagen der BoI-zenausnehüiung
19 am Deckblech 20 ohne Wirkung auf die Druckwalzen 9 und 14· bleibt. Aus wirtschaftlichen
Gründen erscheint es vorteilhaft, die Teillastfeder 15 nur an der Ausgangsdruckwalze 9» die das
Einspringen der Drehung in das Streckfeld verhindern
muß, einzusetzen» Bei bestimmten Oberwalζen-Trag- und
Belastungsarmen 2, für die eine niedrige, noch nicht zu Bezugsbeschädigungen führende Druckwalzenbelastung
ausreicht, ist eine Teillast nicht notwendig. In solchen Fällen kann die Teillastfeder 15 an allen
Druckwalzen 9 und 14· weggelassen und durch eine einfacher ausgebildete Haltefeder ersetzt werden. Der
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 schwenkt dann
bis zur Wirkungslosigkeit der Betriebslastfeder 18 nicht ganz so weit auf und der Stützbolzen 11 gelangt
beim Verschwenken des Bedienhebels 4 nicht ganz bis an die Stützfläche 12 des Hebels 8, so daß
eine Zwischenrast zwischen Betriebsstellung und Außerbetriebsstellung nicht bemerkbar ist.
Figur 4 stellt die Außerbetriebsstellung des Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarmes 2 dar, der durch Verschwenken des Bedienhebels 4 nach hinten bis zum
spürbaren Anschlag erreicht wird. Dabei stützt sich der Bedienhebel 4 mit seinem Stützbolzen 5 im Hebel 8
ab und nimmt den mit ihm über den Lagerbolzen 3 verbundenen Oberwalzen-Trag- und Beiastungsarm 2 mit
nach oben. Bis kurz vor Erreichen der Außerbetriebsstellung befindet sich der Stützbolzen 11 am Ende der
Ausnehmung 21 mit endseitiger Stützfläche 12, während der Stützbolzen 5 an der Kreiskurve 22. des Hebels 8
entlang gleitet.
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In der Außerbetriebsstellung rastet der Stützbolzen 5 in eine weitere Ausnehmung 23 ein. Dabei bewegt sich
der Stützbolzen 11 ans andere Ende der Ausnehmung 21» Die zwischen dem Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2
und dem Bedienhebel 4 angeordnete Drehfeder 24 hält den Bedienhebel 4 in dieser Lage fest und verhindert
ein Lösen der Verriegelung des Ob erwalz en-Trag- und Belastungsarmes 2 in Folge von Erschütterungen usw. ·
Ein weiteres Verschwenken in Öffnungsrichtung ist durch den Anschlag 25 des B'edienhebels 4 am Lagerbolzen
13 ausgeschlossen. Eine Streckung von Bedienhebel 4 und Hebel 8 und die damit verbundene Bewegung des
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 aus der Außerbetriebslage ist durch die Anlage des Stützbolzens 5
an der Stützfläche 26 und des Stützbolzens 11 an der Stützfläche 27 des Hebels 8 sicher verhindert· Erst
nachdem durch Verschwenken des Bedienhebels 4 in Schließrichtung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes
2 die Stützbolzen 5 und 11 von diesen Stützflächen 26 und 27 abschwenken, kann der Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarmes 2 aus der Außerbetriebsstellung gebracht werden. Die eventuell in den Belastungselementen
10 befindlichen Teillastfedern 15 sind in dieser Stellung noch weiter entlastet und dienen nur noch der
Halterung der Druckwalzen 9 und 14·
Die Figuren 5 bis 7 zeigen einen innerhalb des Streckfeldes verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm
2 mit darin fest angeordneter Verriegelung und den Druckwalzen 9 und 14, vorteilhaft nur die Ausgangsdruckwalze
9, zugeordneten Teillastfedern 15 in erfindungsgemäßer Ausführung. Der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 2 ist um die Tragwelle 1 der ortsfesten
Stütze 7 hochschwenkbar· Er hängt sich in der Betriebsstellung entsprechend Figur 5 mit dem Bolzen 28 des
Doppelhebels 29 in ein maschinenfestes Widerlager 30 ein·
Die Lage des Doppelhebels 29 ist in an sich bekannter Weise durch die über Totpunkt geknickte Kniehebelanordnung,
die sich aus dem im Doppelhebel 29 gelagerten Hebel 31 und dem über den Lagerbolzen 3
schwenkbar mit den Oberwalzen- Trag- und Belastungsarm 2 verbundenen Bedienhebel 4 darstellt, gesichert.
Dabei stützt sich die Stützfläche 32 des Hebels 31 gegen den unterhalb der Verbindungslinie der Mittelpunkte
der Lagerbolzen 3 und 33 liegenden und fest im Bedienhebel 4 angeordneten Stützbolzen 34·· Der im
Bolzen 35 des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2
gelagerte und Dank eines Langloches 36 nach oben und
unten freibewegliche Sattel 37 überträgt die Kraft der Betriebslastfeder 18 auf die Druckwalzen 9 un<l 14·
Im Sattel 37 ist die Teillastfeder 15 eingenietet.
Die Teillaststellung entsprechend Figur 6 wird durch
Hochschwenken des Bedienhebels 4 bis zur merkbaren Rast erreicht. Dann trifft ein weiterer fest im Bedienhebel 4 angeordneter Stützbolzen 38 gegen die
weitere Stützfläche 39 des Hebels 31. Da sich die an den Stützflächen 32 und 39 anliegenden Stützbolzen 34
und 38 beiderseits der Mittelpunkt-Verbindungslinie der Lagerbolzen 3 (in Figur 8) und 33 befindet, ist
eine gesperrte Getriebeanordnung erreicht. Diese Sperrung wird erst überwunden, wenn der Bedienhebel 4
weiter nach hinten bewegt wird. Dabei schwenkt der Doppelhebel 29 mit seinem Bolzen 28 aus dem maschinenfesten
Widerlager 30 bis zum Anschlag mit dem Sattel Erst dann wird der Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm
mit dem Bedienhebel 4 über den Hebel 31 in eine nicht dargestellte Außerbetriebsstellung mitgenommen. Zur Verwirklichung
dieser Getriebebewegung dient die kreisbogenförmige Ausnehmung 40 im Hebel 31. Durch den in
der Teillaststellung etwas angehobenen Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 2 tritt die obere Seite des
Langloches 36 im Sattel 37 gegen den Bolzen 35 und
nimmt den Sattel 37 gering mit nach oben.
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In diesem Moment wirkt nur die Kraft der Teillastfedern 15 auf die Druckwalzen 9 und 14g vorteilhaft
nur auf die Ausgangsdruckwalze 9·
Figur 7 zeigt im Schnitt B-B der Figur 5 eile Anordnung
der einzelnen Bauteile. In vorteilhafter Weise erfolgt dabei die Lagerung des Stützbolzen 3S in
einem mit dem Bedienhebel 4 fest verbundenen Winkel 41, der in den Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2
und zwischen die Seitenteile des Doppelhebels 29 taucht.
Die Figuren S und 9 zeigen einen innerhalb des Streckfeldes verriegelten Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm
2 mit darin verschiebbar angeordneter Verriegelung und der Ausgangsdruckwalze 9 zugeordneter Teillastfeder 15*
Der Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 ist um einen
In einer ortsfesten Stütze 7 angeordnetem Stift 42
hochschwenkbar gelagert. In einem Halter 43» der innerhalb des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2 verschiebbar
und mit der Schraube 44 feststellbar ist, befindet sich der Lagerbolzen 45 des Bedienhebels 46«
In der Betriebsstellung nach Figur 8 stützen sich der Stützbolzen 47 und der Lagerbolzen 48 der beiderseits
des Bedienhebels 46 befindlichen Hebel 49 gegen die endseitige Stützfläche 50 der kreisbogenförmigen Ausnehmung
51 im Bedienhebel 46 bzw· gegen das hakenförmige
Ende des maschinenfesten Widerlagers 52. Durch das Aufliegen des Bedienhebels 46 auf der Schraube 44
und der Anordnung des Lagerbolzens 45 rechts der Verbindungslinie der Mittelpunkte von Stützbolzen 47 und
Lagerbolzen 48 sperrt sich diese Getriebeanordnung selbst. Der Sattel 53 ist im Bolzen 54 des Halters 43
und durch das Langloch 36 in der Betriebsstellung nach oben und unten freibeweglich angeordnet.
Über den Sattel 53, der nur eine an der Ausgangsdr
uckwalze 9 eingenietete Teillastfeder 15 aufweist,
wirken die Betriebslastfedern 18 auf die Druckwalzen 9 und
Nach Betätigung des Bedieiihebels 46 zur Überwindung
der ersten übertotpunktlage für die Betriebsstellung
gelangen die Verriegelungsglieder des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarmes 2 infolge Feuerwirkung der
Betriebslastfedern 18 und der Teillastfeder 15 von
selbst in die Teillaststellung entsprechend Figur 9· In dieser Stellung trifft ein weiterer Stützbolzen
33 des Hebels 49 gegen eine weitere Stützfläche 56 des
Bedienhebels 46» Die Hebelanordnung sperrt sich auch hier selbst, weil die Mittelpunkte der Stützbolzen
und 55 beiderseits der Verbindungslinie der Mittelpunkte der Lagerbolzen 45 und 48 liegen. Der etwas
angehobene Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm 2 und
die Betriebslastfedern 18 bewirken ein Absenken des Sattels auf den Anschlag 37 und den Bolzen 54-·
Die Lage dieser Anschläge ist so gewählt, daß sich die ohne Teillastfeder ausgestattete Druckwalze 14
von der Unterwalze 58 gering abhebt, während die Ausgangsdruckwalze
9 durch die Wirkung der Teillastfeder 15 auf die Ausgangsunterwalze 62 gedrückt wird· In
dieser Stellung berührt die Druckwalzenachse 59 weder
den Niet 60 des Sattels 53 noch das Haltemittel 61, welches hier von einer Klinke gebildet wird. Bei weiterem
Verschwenken des Bedienhebels 46 in Öffnungsrichtung des Oberwalζen-Trag- und Belastungsarmes 2
dreht der Bolzen 55 des Hebels 49 bis zur völligen
Entlastung in der Stützfläche 56. Dabei bewegt sich der Stützbolzen 47 an das obere Ende 63 der kreisförmigen
Ausnehmung 51 des Bedienhebels 46. Sodann kann der Lagerbolzen 48 vollständig aus dem hakenförmigen
Ende des maschinenfesten Widerlagers 52 gleiten und es wird möglich, den Oberwalzen-Trag- und
Belastungsarm 2 vom Streckfeld hochzuschwenken.
Q fi /, O / Π *7 1 Q
Claims (1)
11) U 4 ό U υ
Patentansprüche
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarm für Spinnereiinaschinenstreckvrerke,
der hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und mit dieser durch
ein Übertotpunktgesperre für die Betriebslage, das gleichzeitig als Gesperre für die Außerbetriebsstellung
wirkt, verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der in der ortsfesten Stütze (7) gelagerten
Hebel (8) mit mindestens drei Stützflächen (6, 26, 27) für die Stützbolzen (5, 11) des
schwenkbeweglich mit dem Oberwal ζen-Trag- und Belastungsarm (2) verbundenen Bedienhebels (4), ver- v!
sehen ist.
2. Oberwalzen-Trag- und Beiastungsarm für Spinnereiinaschinen-Streckwerke,
der hochschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert und innerhalb oder vor dem Streckfeld durch ein Übertotpunktgesperre in
der Betriebs- und Teillaststellung verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der im Doppelhebel
(29) gelagerte Hebel (31) zwei Stützflächen (32, 39) für zwei Stützbolzen (34-, 38) des im Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarmes (2) gelagerten Bedienhebels (4) bzw., daß der im Halter (4-3) gelagerte
Bedienhebel (4-6) zwei Stützflächen (50, 56) für zwei Stützbolzen (4-7, 55) des Hebels (4-9) aufweist.
3. Ob erwalz en-Trag- und Belastungsarm nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß im Hebel (8) vier Stützflächen (6, 12, 26, 27) vorhanden sind und daß davon
jeweils 2 Stützflächen (6, 12 bzw. 26, 27) in Verbindung mit zwei Stützbolzen (5, 11) des Bedienhebels
(4·) ein selbstsperrendes Getriebe bilden und die Teillast- bzw. Außerbetriebsstellung des
Oberwalζen-Trag- und Belastungsarines (2) festlegen.
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4«, Oberwal ζ en-Trag- und Belastuiigsarm nach Anspruch
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teillaststellung
mindestens auf die Ausgangsdruckwalze (9) eine dieser zugeordnete Teillastfeder,(15)
wirkt«
5· Oberwalzen-Trag- und Belastungsann nach Anspruch
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Teillaststellung beide Stützbolzen (5, 11 bzw. 38, 34
bzw· 47, 55) beidseitig der Verbindungslinie der Mittelpunkte von den Lagerbolzen (3>
13 bzw. 3ι bzw· 45, 48) liegen und an den Stützflächen (6,
bzw· 32, 39 bzw. 50, 56) anschlagen,
6. Oberwalzen-Trag-und Belastungsarm nach Anspruch
1 und 3 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (25) des Bedienhebels (4) in der Außerbetriebsstellung gegen den Lagerbolzen (13) trifft·?
7· Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm nach Anspruch
1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf dem Lagerbolzen (3) des Bedienhebels (4) angeordnete Drehfeder (24) mit einem Schenkel am
Oberwalζen-Trag- und Belastungsann (2) und mit
dem anderen Schenkel am Bedienhebel (4) anliegtv
In Betracht gezogene Druckschriften:
Verwendete Bezugszeichen
O O /
36 Langloch im Sattel
37 Sattel
38 Stützbolzen
39 Stützfläche
40 kreisbogenförmige Ausnehmung
41 Winkel
42 Stift
43 Halter
44 Schraube
45 Lagerbolzen
46 Bedienhebel
47 Stützbolzen
48 Lagerbolzen
49 Hebel
50 Stützfläche
51 kreisbogenförmige Ausnehmung
52 maschinenfestes Widerlager
53 Sattel
54 Bolzen
55 Stützbolzen
56 Stützfläche
57 Anschlag
58 Unterwalze
59 Druckwalzenachse
60 Niet
61 Haltemittel
62 Ausgangsunterwalze
63 oberes Ende der kreisförmigen Ausnehmung
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD17774274A DD115714B1 (de) | 1974-04-08 | 1974-04-08 | Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504309A1 true DE2504309A1 (de) | 1975-10-16 |
Family
ID=5495311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752504309 Withdrawn DE2504309A1 (de) | 1974-04-08 | 1975-02-03 | Oberwalzen-trag- und belastungsarm fuer spinnereimaschinen-streckwerke |
Country Status (3)
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| DD (1) | DD115714B1 (de) |
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| SU (1) | SU711191A1 (de) |
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- 1975-03-06 SU SU752110892A patent/SU711191A1/ru active
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|---|---|
| DD115714A1 (de) | 1975-10-12 |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |