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DE2019352B2 - Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung - Google Patents

Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung

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DE2019352B2
DE2019352B2 DE2019352A DE2019352A DE2019352B2 DE 2019352 B2 DE2019352 B2 DE 2019352B2 DE 2019352 A DE2019352 A DE 2019352A DE 2019352 A DE2019352 A DE 2019352A DE 2019352 B2 DE2019352 B2 DE 2019352B2
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support arm
support
roller
stationary
rollers
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DE2019352A
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DE2019352A1 (de
DE2019352C3 (de
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Ernst 7000 Stuttgart Dausch
Theodor 7000 Stuttgart Hempel
Friedrich 7141 Moeglingen Kuebler
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SKF GmbH
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SKF Kugellagerfabriken GmbH
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Priority to RO66461A priority patent/RO61555A/ro
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Priority to US00135869A priority patent/US3787933A/en
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/56Supports for drafting elements
    • D01H5/565Top roller arms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

derart gestaltet ist, daß beim Herabschwenken Es ist eine Obcrwalzen-Trag- und Belastungsvordcs Bedienungshebels das der äußeren Kurven- 65 richtung für Spinncrcimaschincn-Streckwerkc mit bahn (50/;) zugeordnete Stützglied (44) von sei- einem die Obcrwalzen mindestens zweier Walzenner Rast gelöst wird. paare tragenden Tragarm, der um einen ersten orts-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- festen Bolzen aufschwenkbar in einer ortsfesten
kennzeichnet, daß der eine ortsfeste Bolzen (30 einen Schlitz (38) des Tragarms (14) durchgreif und der andere ortsfeste Bolzen (32) eine ihn mi1 Spiel umgebende Rolle (36) trägt.
5. Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung für Spinnereimaschinen-Streckwerke mil einem die Oberwalzen mindestens zweier Walzenpaare tragenden Tragarm, der um einen ersten ortsfesten Bolzen aufschwenkbar in einet ortsfesten Stütze gelagert ist, in welcher eine Drucklasche auf einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz aufweist, in welchen ein Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel eingreift, wobei die beiden ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung des Tragarms zur Aufnahme des von den Oberwalzenbelasttingsfedern herrührenden, auf den Tragarm wirkenden Moments eine Übertotpunktverricgelung bilden, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden, im wesentlichen an sich bekannten Merkmale:
a) der Tragarm (14) weist zum Herbeiführen eines vorgegebenen Bewegungsablaufs bei seiner Schwenkbewegung eine mit dem ersten ortsfester. Bolzen (30, 34) zusammenwirkende Kurvenbahn (38) auf,
b) ein unter der Wirkung einer Zugfeder (62) stehender Steuerhebel (60) stützt sich an dem zweiten ortsfesten Bolzen (32) ab,
c) der Steuerhebel (60) weist eine zweite Kurvenbahn auf, welche zur Führung des Tragarms (14) mit einem an diesem angeordneten Stützglied (28c) zusammenwirkt,
d) die Kurvenbannen sind derart unterschiedlich orientiert, daß der Tragarm (14) beim Aufschwenken aus seiner Betriebsstellung in eine Teillaststellung an seir.sm stützenseitigen Ende stärker angehoben wird als an seinem die Aiisgangsoberwalze tragenden Ende, so daß die Ausgangsoberwalze noch auf der Ausgangsunterwalze aufliegt, wenn die übrigen Oberwalzen bereits von den zugehörigen Unterwalzen abgehoben sind,
e) der Steuerhebel (60) übt in der Teillaststellung ein in Schließrichtung wirkendes Moment auf den Tragarm (14) aus,
f) der Tragarm (14) weist einen geknickten Steuerschlitz (28 b) auf, mit welchem der Zapfen (16 ft, 16 c) am Bedienungshebel (16) derart zusammenwirkt, daß die Knickstelle des geknickten Steuerschlitzes (28 b) die Teillaststellung des Tragarms (14) markiert, und
g) bei Erreichen der Teillasts'.tellung ist die Drucklasche (50) gegen einen am Tragarm (14) vorgesehenen Anschlag (42, 44) anlegbar (F ig. 7).
Stütze gelagert ist, in welcher eine Dnicklasche auf einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz aufweist, in welchen ein Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel eingreift, wobei die beiden ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung des Tragarms zur Aufnahme des von den Oberwaizenbelastungstedern herrührenden, auf den Tragarm wirkenden Moments eine Übertotpunktverriegelung bilden, bekannt (deutsche Patentschrift 1162 240). Die bekannte Vorrichtung ist insofern vorteilhaft, als bei ihr ein sicheres Anheben des Oberwalzen-Trag- und Belastungsarms aus seiner Betriebslage in die obere Endlage und ein zuverlässiges Verriegeln in dieser Stellung gewährleistet ist, so daß das Herausnehmen einzelner Oberwalzen aus ihren Haltesätteln sowie das Einsetzen einzelner Oberwalzen ohne weiteres ausgeführt werden kann. Andererseits sind bei der bekannten Vorrichtung keine Einrichtungen vorgesehen, die es ermöglichen, eine definierte Teillaststellung einzustellen. Eine solche Teillaststellung ist allerdings bei einer ander konstruierten Oberwalzen-Trag- und belastungsvomchtung bereits vorgesehen (deutsche Patentschrift 1 088 850), wobei jedoch die bekannte Konstruktion insofern nicht voll befriedigen kann, als sich bei ihr die unterschiedlichen Belastungen bei den verschiedenen Stelhingen des Belastungsarms aus den Formen von Steuerkurven ergeben, die aufeinander und gegenüber den Belastungsfedern für die Führungsarme abgestimmt sein müssen. Auf Grund dieser Konstrjktion führten Ungenauigkeiten und Abnutzungen an den Kurven und an den Rollen zu Änderungen der Belastung in den einzelnen Stellungen, und zwar insbesondere in der Teillaststellung.
Ausgehend von der durch die deutsche Patentschrift 1 162 240 bekannten Vorrichtung liegt der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung die Aufgabe zugründe, uiese bekannte Vorrichtung so auszugestalten, daß es möglich ist, den Oberwalzen-Tragarm in eine Teillaststellung zu verbringen, bei der die Oberwalzen entlastet sind und lediglich die Ausgangsoberwalze unter geringem Druck auf der Ausgangsunterwalze anliegt, um ein Zurückspringen der Drehung in das Streckfeld zu verhindern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Es ist nun möglich durch die gemäß Merkmal c) im Anspruch 1 vorgesehene Feder, weiche in der Teillaststellung wirksam ist, ein in Schließrichtung wirkendes Moment auf den Tragarm 14 auszuüben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspriichen 2 bis 4, eine andere Lösung ist im Anspruch 5 beschrieben. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der F i g. I bis 7 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Oberwalzen-Tragurm samt Bedienungshebel in der Betriebsstellung,
Fig. 2 Oberwalzen-Tragarm und Bedienungshebel in der sogenannten Teillaststellung,
Fig. 3 die in einer Stütze aufgenommenen Teile eines ersten Ausführungsbeispiels nach Abnehmen einer Platte der Stütze in der Betriebsstellung,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine der F i g. 3 entsprechende Darstellung, jcdoch in der Teillat,tstellung des Bedienungshebels und des Tragarms,
Fig. (1 eine den Γ ig. 3 und5 entsprechende Darstellung, jedoch bei vollständig hochgeschwenktem, d. Ii. geöffnetem Tragarm, und
Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Die F i g. I zeige in Betriebsstellung eine an einer Haltestange 10 befestigte Stütze 12, in der ein Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 14 und ein Bedienungshebel 16 schwenkbar gehalten sind. Am Tragarm 14 sind in üblicher Weise Lenker 18 für Ober-
i» walzen 20 befestigt, durch die diese federnd gegen Unterwalzen 22 gedrückt werden.
In der F i g. 1 liegen alle Oberwalzen 20 unter Last auf den Unterwalzen 22 auf, in der in F i g. 2 gezeiten Teillaststellung Hegt nur die Ausgangsoberwalze gegen die Ausgangsunterwalze unter Vorlast an.
Wie die Fig.3 und4 erkennen lassen, ist der Tragarm 14 durch Bolzen 24 und Distanzringe 26 fest mit Seitenplatten 28 verbunden. Da die Konstruktion — wie die Fig.4 zeigt — im wesentlichen symmetrisch ausgebildet ist, sollen in Zukunft alle doppelt vorkommenden Teile ~o behandelt werden, als ob sie nur einmal vorgesehen w "iren. In der Stütze 12 sind zwei ortsfeste Bolzen 30 und 32 vorgesehen, auf denen Rollen 34 und 36 sitzen, wobei der Innendurchmesser der Rolle 36 größer als der Durchmesser des Bolzens 32 ist. Bolzen 30 und Rolle 34 durchsetzen einen Schlitz 38 der Seitenplatte 28, und die Rolle 36 wird in der Betriebsstellung (F i g. 3) vom Bolzen 32 gegen eine Kurve 28 a der Seitenplatte 28 gepreßt. Die Kurve 28 α ist gegenüber der Vertikalen um einen geringeren Winkel geneigt als der Schlitz 38.
An der Stütze 12 ist eine Stellscheibe 12 ο befestigt, in der eine Mutter 12 ft befestigt ist. Durch
diese ist eine Einstellschraube 12 c geführt, und eine Feststellschraube 12 ft durchsetzt eine in der Stütze 12 feste Rechteckmutter 12 e. D;e Einstellschraube 12 d wirkt auf die Rechteckmutter 12 e ein, und die Feststellschraube 12 d wird gegen die profilierte Haltestange 10 angezogen. Auf der Rechteckmutter 12 e ist eine Blattfeder 40 befestigt. Die Seitenplatte 28 trägt ferner einen Bolzen 42, eine Rolle 44 und einen Anschlag 46.
Der ortsfeste Bolzen 30 dient als Achse für den Bedienungshebel 16; auf diesem Bolzen 30 ist eine Hebellasche 16 a gelagert, die über den Bolzen 30 hinausragt und an ihrem Ende einen Kuppelzapfen 16 Λ mit Rolle 16 c trägt. Dieser durchgreift einen Steuerschlitz 28 ft der Seitenplatte 28 sowie einen Steuerschlitz 50 a einer Drucklasche 50. Auf der Rolle 36 sitzt eine Rastfeder 52, die mit einem Arm unter Vorspannung gegen den Kuppeizapfen 16 ft und mit ihrem anderen Arm gegen den Anschlag 46 anliegt.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Konsiri'ktion beschrieben:
In der in F i g. 3 gezeigten Betriebsstellung stützt sich die Seitenplatte 28 und damit der Tragarm 14 auf den Rollen 34 und 36 der in der Stütze 12 ortsfest angebrachten Bolzen 30 und 32 ab. Ferner liegt die Rolle 16 c am oberen Ende des Steuerschlitzes 28 ft in der Seitenplatte 28 an. Der Steuerschlitz 28 ft ist an seinem oberen Ende so ausgebildet, daß sich bezüglich der Verbindungslinie Bolzen 30 - Kuppelzapfen 16 b eine Übertotpunktlage ergibt und der Tragarm 14 über die Rolle 16 c und die Kurvenplattc 28 nach unten gedrückt wird. Die Rolle 36 wird da-
bei entgegen der Kraft der Blattfeder 40 gegen den ortsfesten Bolzen 32 gepreßt. Die Drucklasche 50 ist in dieser Stellung ohne Funktion.
Wird der Bedienungshebel 16 hochgeschwenkt, erreicht der Tragarm 14 zunächst seine Teillaststellunj|. Diese Teillaststellung wird durch einen beim Hochschwenken spürbaren Haltepunkt definiert: dieser entsteht dadurch, daß durch die Schwenkbewegung der Rolle 16 c im Steuerschlitz 28 b der Seitenplatte i!8 die letztere samt Tragarm 14 nach oben gedruckt wird, bis das untere Ende des Schlitzes 38 die Rolle 34 erreicht hat. Gleichzeitig wurde die Drucklasche 50 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis sie an der Rolle 44 anschlägt.
Da jetzt die Oberwalzen mit Ausnahme der Aus gangsoberwalze entlastet sind, kann die Blattfeder 40 in der in Fig.5 gezeigten Teillaststellung eine Ecke 28 r dey Seitenplatte 28 mittels der Rolle 36 schräg nach nichts oben drücken, so daß sie ein Drehmoment irti Gegenuhrzeigersinn um den ortsfesten Bolzen 30 erzeugt, welches eine auf das Ausgangswalzenpaar wirkende Vorlast erzeugt. Wie F i g. 5 zeigt, liegt die Rolle 16 c des Kuppelzapfens 16 b in dieser Stellung in einem Knick des Steuerschlitzes 28 b, und die Drucklasche 50 liegt gegen die Rolle 44 an.
Soll der Tragarm 14 vollends hochgeschwenkt werden, so wird dazu der Bedienungshebel 16 weiter hochgezogen (F i g. 6). Dabei drückt die Rolle 16 c die Drucklasche 50 weiter gegen die Rolle 44. Dieser Tragarm 14 schwenkt hoch, und die Rolle 44 läuft der Kurve 50Zj der DruckUische 50 entlang nach oben, bis sie in eine Vertiefung 50 c einrastet. In dieser Stellung liegt die Rolle 16 c am oberen Ende des Steuerschlitzes 50 α sowie am unteren Ende des Steuerschlitzes 28 b (Fi g. 3). Damit sich die Verriegelung nicht lösen kann, drück·; die Rastfeder 52 den Kuppelzapfen 16 b und damit den Bedienungshebel 16 nach oben. Um eine definierte Endstellung des Tragarms 14 zu erreichen, isi an der Stütze 12 eine Ausprägung 12/ vorgesehen, gegen die der Anschlag 46 anliegt.
Soll der Tragarm 14 wieder in die Bctricbsstellung gebracht werden, wird der Bedienungshebel 16 unci damit die Rolle 16 c nach unten geschwenkt, so daß auf Grund der Form des Steuerschlitzes 5Oo von der Rolle 44 abgehoben und die Seitenplatte 28 und der Tragarm 14 freigegeben werden. Wird der Bedienungshebel 16 weiter nach unten geschwenkt, drückt
ίο die Rolle 16 c über den Steuerschlitz 28 b die Seitenplatte 28 und damit den Tragarm 14 nach unten, wobei sich die Seitenplatte 28 wieder über die Rollen 34 und 36 an den ortsfesten Bolzen 30 und 32 abstützt. Durch die verschiedenen Neigungen des Schlitzes
38 und der Kurve 28 λ wird der Tragarm 14 beim Aufschwenken am stUtzcnseitigen Ende mehr angehoben als am die Ausgangsoberwalzc tragenden Ende, was für die Erzielung der Teillaststellung wesentlich ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fi g. 7 ist die ortsfeste Rolle 36 durch einen Steuerhebel 60 ersetzt, und an die Stelle der Blattfeder 40 tritt eine Zugfeder 62. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird dn zur Teillast führendes Drehmoment vom Steuerhebel 60 aufgebracht, der unter der Wirkung der Zugfeder 62 auf eine an der Seitenplatte 28 gelagerte Rolle 28 c drück*, die an die Stelle der Ecke 28 c des ersten Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 6 tritt. Der Steuerhebel 60 ist um einen ortsfesten Bolzen 64 in der Stütze 12 schwenkbar gelagert und hat einen Schlitz 66, der vom ortsfesten Bolzen 32 durchgriffen wird und als Anschlag nach oben dient. Diejenige Kante des Steuerhebels 60, auf der die Rolle 28V gleitet, ersetzt die Kurve 28 a der Seitenplatte 28 im
ersten Alisführungsbeispiel.
Die Rolle 28c' ist in Fig. 7 in drei Stellungen I, U und III gezeigt, die sie in der Betriebsstellung I, der Teillaststellung II und in der entlasteten Stellung ΙΠ des Tragarms 14 einnimmt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung für Spinnereimaschinen-Streckwerke mit einem die Oberwalzen mindestens zweier Walzenpaare tragenden Tragarm, der um einen ersten ortsfesten Bolzen aufschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert ist, in welcher eine Drucklasche auf einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz aufweist, in welchen ein Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel eingreift, wobei die beiden ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung des Tragarms zur Aufnahme des von den Oberwalzenbelastungsfedem herrührenden, auf den Tragarm wirkenden Moments eine Übertotpunktverriegehing bilden, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden an sich bekannten Merkmaie:
a) der Tragarm (14) weist zum Herbeiführen eines vorgegebenen Bewegungsablaufs bH seiner Schwenkbewegung zwei mit den ortsfesten Bolzen (30, 34; 32, 36) zusammenwirkende Kurvenbahnen (38 und 28 a) auf,
b) die Kurvenbahnen (38 und 28 a) sind derart unterschiedlich orientiert, daß der Tragarm (14) beim Aufschwenken aus seiner BetriebsstelluLg in eine Teillaststellung an seinem stützenseitigen Ende stärker angehoben wird als an seinem die Aiisgangsoberwalze tragenden Ende, so daß die Ausgangsoberwalze noch auf der Ausgangsunterwalze aufliegt, wenn die übrigen Oberwalzen bereits von den zugehörigen Unterwalzen abgehoben sind,
c) es ist eine Feder (40; 62) vorgesehen, die in der Teillaststellung ein in Schließrichtung wirkendes Moment auf den Tragarm (14) ausübt,
d) die Seitenplatten (28) des Tragarms (14) weisen einen geknickten Steuerschlitz (28 b) auf, mit welchem der Zapfen (16 b, 16 c) am Bedienungshebel (16) derart zusammenwirkt, daß die Knickstelle des geknickten Steuerschlitzes (28 6) die Teillaststellung des Tragarms (14) markiert, und
e) bei Erreichen der Teillaststellung ist die Drucklasche (50) gegen einen am Tragarm (14) vorgesehenen Anschlag (42, 44) anlegbar.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die Drucklasche (50) in an sich bekannter Weise zwei Kurvenbannen (50 λ, b) hat, von denen mindestens die äußere (50 b) eine endseitige Rast (50c) aufweist, und daß jeder Kurvenbahn jeweils ein Stützglied (16 c, 44) zur Sicherung der aufgeschwenkten Stellung des Tragarms (14) zugeordnet ist
(Fig. 6). '
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kurvenbahn (50 a)
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