DE2019352B2 - Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung - Google Patents
Oberwalzen-Trag- und BelastungsvorrichtungInfo
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Description
derart gestaltet ist, daß beim Herabschwenken Es ist eine Obcrwalzen-Trag- und Belastungsvordcs
Bedienungshebels das der äußeren Kurven- 65 richtung für Spinncrcimaschincn-Streckwerkc mit
bahn (50/;) zugeordnete Stützglied (44) von sei- einem die Obcrwalzen mindestens zweier Walzenner
Rast gelöst wird. paare tragenden Tragarm, der um einen ersten orts-
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- festen Bolzen aufschwenkbar in einer ortsfesten
kennzeichnet, daß der eine ortsfeste Bolzen (30 einen Schlitz (38) des Tragarms (14) durchgreif
und der andere ortsfeste Bolzen (32) eine ihn mi1 Spiel umgebende Rolle (36) trägt.
5. Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung für Spinnereimaschinen-Streckwerke mil
einem die Oberwalzen mindestens zweier Walzenpaare tragenden Tragarm, der um einen ersten
ortsfesten Bolzen aufschwenkbar in einet ortsfesten Stütze gelagert ist, in welcher eine
Drucklasche auf einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz
aufweist, in welchen ein Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel
eingreift, wobei die beiden ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung des Tragarms
zur Aufnahme des von den Oberwalzenbelasttingsfedern
herrührenden, auf den Tragarm wirkenden Moments eine Übertotpunktverricgelung
bilden, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden, im wesentlichen an sich
bekannten Merkmale:
a) der Tragarm (14) weist zum Herbeiführen eines vorgegebenen Bewegungsablaufs bei
seiner Schwenkbewegung eine mit dem ersten ortsfester. Bolzen (30, 34) zusammenwirkende
Kurvenbahn (38) auf,
b) ein unter der Wirkung einer Zugfeder (62) stehender Steuerhebel (60) stützt sich an
dem zweiten ortsfesten Bolzen (32) ab,
c) der Steuerhebel (60) weist eine zweite Kurvenbahn auf, welche zur Führung des Tragarms
(14) mit einem an diesem angeordneten Stützglied (28c) zusammenwirkt,
d) die Kurvenbannen sind derart unterschiedlich orientiert, daß der Tragarm (14) beim
Aufschwenken aus seiner Betriebsstellung in eine Teillaststellung an seir.sm stützenseitigen
Ende stärker angehoben wird als an seinem die Aiisgangsoberwalze tragenden Ende, so daß die Ausgangsoberwalze noch
auf der Ausgangsunterwalze aufliegt, wenn die übrigen Oberwalzen bereits von den zugehörigen
Unterwalzen abgehoben sind,
e) der Steuerhebel (60) übt in der Teillaststellung ein in Schließrichtung wirkendes Moment
auf den Tragarm (14) aus,
f) der Tragarm (14) weist einen geknickten Steuerschlitz (28 b) auf, mit welchem der
Zapfen (16 ft, 16 c) am Bedienungshebel (16) derart zusammenwirkt, daß die Knickstelle
des geknickten Steuerschlitzes (28 b) die Teillaststellung des Tragarms (14) markiert,
und
g) bei Erreichen der Teillasts'.tellung ist die
Drucklasche (50) gegen einen am Tragarm (14) vorgesehenen Anschlag (42, 44) anlegbar
(F ig. 7).
Stütze gelagert ist, in welcher eine Dnicklasche auf
einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz aufweist, in welchen ein
Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel eingreift, wobei die beiden
ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung
des Tragarms zur Aufnahme des von den Oberwaizenbelastungstedern herrührenden, auf den Tragarm
wirkenden Moments eine Übertotpunktverriegelung bilden, bekannt (deutsche Patentschrift
1162 240). Die bekannte Vorrichtung ist insofern vorteilhaft, als bei ihr ein sicheres Anheben des Oberwalzen-Trag-
und Belastungsarms aus seiner Betriebslage in die obere Endlage und ein zuverlässiges
Verriegeln in dieser Stellung gewährleistet ist, so daß das Herausnehmen einzelner Oberwalzen aus ihren
Haltesätteln sowie das Einsetzen einzelner Oberwalzen
ohne weiteres ausgeführt werden kann. Andererseits sind bei der bekannten Vorrichtung keine Einrichtungen
vorgesehen, die es ermöglichen, eine definierte Teillaststellung einzustellen. Eine solche Teillaststellung
ist allerdings bei einer ander konstruierten Oberwalzen-Trag- und belastungsvomchtung bereits
vorgesehen (deutsche Patentschrift 1 088 850), wobei jedoch die bekannte Konstruktion insofern
nicht voll befriedigen kann, als sich bei ihr die unterschiedlichen
Belastungen bei den verschiedenen Stelhingen des Belastungsarms aus den Formen von
Steuerkurven ergeben, die aufeinander und gegenüber den Belastungsfedern für die Führungsarme abgestimmt
sein müssen. Auf Grund dieser Konstrjktion führten Ungenauigkeiten und Abnutzungen an
den Kurven und an den Rollen zu Änderungen der Belastung in den einzelnen Stellungen, und zwar insbesondere
in der Teillaststellung.
Ausgehend von der durch die deutsche Patentschrift 1 162 240 bekannten Vorrichtung liegt der im
Anspruch 1 angegebenen Erfindung die Aufgabe zugründe, uiese bekannte Vorrichtung so auszugestalten,
daß es möglich ist, den Oberwalzen-Tragarm in eine Teillaststellung zu verbringen, bei der die Oberwalzen
entlastet sind und lediglich die Ausgangsoberwalze unter geringem Druck auf der Ausgangsunterwalze
anliegt, um ein Zurückspringen der Drehung in das Streckfeld zu verhindern.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Es ist nun möglich durch
die gemäß Merkmal c) im Anspruch 1 vorgesehene Feder, weiche in der Teillaststellung wirksam ist, ein
in Schließrichtung wirkendes Moment auf den Tragarm 14 auszuüben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteranspriichen 2 bis 4, eine andere Lösung
ist im Anspruch 5 beschrieben. Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der F i g. I bis 7 erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Oberwalzen-Tragurm samt Bedienungshebel
in der Betriebsstellung,
Fig. 2 Oberwalzen-Tragarm und Bedienungshebel in der sogenannten Teillaststellung,
Fig. 3 die in einer Stütze aufgenommenen Teile
eines ersten Ausführungsbeispiels nach Abnehmen einer Platte der Stütze in der Betriebsstellung,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine der F i g. 3 entsprechende Darstellung, jcdoch in der Teillat,tstellung des Bedienungshebels
und des Tragarms,
Fig. (1 eine den Γ ig. 3 und5 entsprechende Darstellung,
jedoch bei vollständig hochgeschwenktem, d. Ii. geöffnetem Tragarm, und
Fig. 7 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung
eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
Die F i g. I zeige in Betriebsstellung eine an einer Haltestange 10 befestigte Stütze 12, in der ein Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 14 und ein Bedienungshebel 16 schwenkbar gehalten sind. Am Tragarm 14 sind in üblicher Weise Lenker 18 für Ober-
Die F i g. I zeige in Betriebsstellung eine an einer Haltestange 10 befestigte Stütze 12, in der ein Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 14 und ein Bedienungshebel 16 schwenkbar gehalten sind. Am Tragarm 14 sind in üblicher Weise Lenker 18 für Ober-
i» walzen 20 befestigt, durch die diese federnd gegen
Unterwalzen 22 gedrückt werden.
In der F i g. 1 liegen alle Oberwalzen 20 unter Last
auf den Unterwalzen 22 auf, in der in F i g. 2 gezeiten Teillaststellung Hegt nur die Ausgangsoberwalze
gegen die Ausgangsunterwalze unter Vorlast an.
Wie die Fig.3 und4 erkennen lassen, ist der
Tragarm 14 durch Bolzen 24 und Distanzringe 26 fest mit Seitenplatten 28 verbunden. Da die Konstruktion
— wie die Fig.4 zeigt — im wesentlichen
symmetrisch ausgebildet ist, sollen in Zukunft alle doppelt vorkommenden Teile ~o behandelt werden,
als ob sie nur einmal vorgesehen w "iren. In der Stütze
12 sind zwei ortsfeste Bolzen 30 und 32 vorgesehen, auf denen Rollen 34 und 36 sitzen, wobei der Innendurchmesser
der Rolle 36 größer als der Durchmesser des Bolzens 32 ist. Bolzen 30 und Rolle 34
durchsetzen einen Schlitz 38 der Seitenplatte 28, und die Rolle 36 wird in der Betriebsstellung (F i g. 3)
vom Bolzen 32 gegen eine Kurve 28 a der Seitenplatte 28 gepreßt. Die Kurve 28 α ist gegenüber der
Vertikalen um einen geringeren Winkel geneigt als der Schlitz 38.
An der Stütze 12 ist eine Stellscheibe 12 ο befestigt,
in der eine Mutter 12 ft befestigt ist. Durch
diese ist eine Einstellschraube 12 c geführt, und eine Feststellschraube 12 ft durchsetzt eine in der Stütze
12 feste Rechteckmutter 12 e. D;e Einstellschraube 12 d wirkt auf die Rechteckmutter 12 e ein, und die
Feststellschraube 12 d wird gegen die profilierte Haltestange 10 angezogen. Auf der Rechteckmutter 12 e
ist eine Blattfeder 40 befestigt. Die Seitenplatte 28 trägt ferner einen Bolzen 42, eine Rolle 44 und einen
Anschlag 46.
Der ortsfeste Bolzen 30 dient als Achse für den Bedienungshebel 16; auf diesem Bolzen 30 ist eine
Hebellasche 16 a gelagert, die über den Bolzen 30 hinausragt und an ihrem Ende einen Kuppelzapfen
16 Λ mit Rolle 16 c trägt. Dieser durchgreift einen Steuerschlitz 28 ft der Seitenplatte 28 sowie einen
Steuerschlitz 50 a einer Drucklasche 50. Auf der Rolle 36 sitzt eine Rastfeder 52, die mit einem Arm
unter Vorspannung gegen den Kuppeizapfen 16 ft und mit ihrem anderen Arm gegen den Anschlag 46
anliegt.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Konsiri'ktion
beschrieben:
In der in F i g. 3 gezeigten Betriebsstellung stützt sich die Seitenplatte 28 und damit der Tragarm 14
auf den Rollen 34 und 36 der in der Stütze 12 ortsfest angebrachten Bolzen 30 und 32 ab. Ferner liegt
die Rolle 16 c am oberen Ende des Steuerschlitzes 28 ft in der Seitenplatte 28 an. Der Steuerschlitz 28 ft
ist an seinem oberen Ende so ausgebildet, daß sich bezüglich der Verbindungslinie Bolzen 30 - Kuppelzapfen
16 b eine Übertotpunktlage ergibt und der Tragarm 14 über die Rolle 16 c und die Kurvenplattc
28 nach unten gedrückt wird. Die Rolle 36 wird da-
bei entgegen der Kraft der Blattfeder 40 gegen den ortsfesten Bolzen 32 gepreßt. Die Drucklasche 50 ist
in dieser Stellung ohne Funktion.
Wird der Bedienungshebel 16 hochgeschwenkt, erreicht der Tragarm 14 zunächst seine Teillaststellunj|.
Diese Teillaststellung wird durch einen beim Hochschwenken spürbaren Haltepunkt definiert: dieser
entsteht dadurch, daß durch die Schwenkbewegung der Rolle 16 c im Steuerschlitz 28 b der Seitenplatte
i!8 die letztere samt Tragarm 14 nach oben gedruckt wird, bis das untere Ende des Schlitzes 38 die
Rolle 34 erreicht hat. Gleichzeitig wurde die Drucklasche 50 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis sie
an der Rolle 44 anschlägt.
Da jetzt die Oberwalzen mit Ausnahme der Aus gangsoberwalze entlastet sind, kann die Blattfeder 40
in der in Fig.5 gezeigten Teillaststellung eine Ecke
28 r dey Seitenplatte 28 mittels der Rolle 36 schräg
nach nichts oben drücken, so daß sie ein Drehmoment irti Gegenuhrzeigersinn um den ortsfesten Bolzen
30 erzeugt, welches eine auf das Ausgangswalzenpaar wirkende Vorlast erzeugt. Wie F i g. 5 zeigt,
liegt die Rolle 16 c des Kuppelzapfens 16 b in dieser Stellung in einem Knick des Steuerschlitzes 28 b, und
die Drucklasche 50 liegt gegen die Rolle 44 an.
Soll der Tragarm 14 vollends hochgeschwenkt werden, so wird dazu der Bedienungshebel 16 weiter
hochgezogen (F i g. 6). Dabei drückt die Rolle 16 c die Drucklasche 50 weiter gegen die Rolle 44. Dieser
Tragarm 14 schwenkt hoch, und die Rolle 44 läuft der Kurve 50Zj der DruckUische 50 entlang nach
oben, bis sie in eine Vertiefung 50 c einrastet. In dieser Stellung liegt die Rolle 16 c am oberen Ende des
Steuerschlitzes 50 α sowie am unteren Ende des Steuerschlitzes
28 b (Fi g. 3). Damit sich die Verriegelung nicht lösen kann, drück·; die Rastfeder 52 den
Kuppelzapfen 16 b und damit den Bedienungshebel 16 nach oben. Um eine definierte Endstellung des
Tragarms 14 zu erreichen, isi an der Stütze 12 eine Ausprägung 12/ vorgesehen, gegen die der Anschlag
46 anliegt.
Soll der Tragarm 14 wieder in die Bctricbsstellung
gebracht werden, wird der Bedienungshebel 16 unci damit die Rolle 16 c nach unten geschwenkt, so daß
auf Grund der Form des Steuerschlitzes 5Oo von der
Rolle 44 abgehoben und die Seitenplatte 28 und der Tragarm 14 freigegeben werden. Wird der Bedienungshebel
16 weiter nach unten geschwenkt, drückt
ίο die Rolle 16 c über den Steuerschlitz 28 b die Seitenplatte
28 und damit den Tragarm 14 nach unten, wobei sich die Seitenplatte 28 wieder über die Rollen 34
und 36 an den ortsfesten Bolzen 30 und 32 abstützt. Durch die verschiedenen Neigungen des Schlitzes
38 und der Kurve 28 λ wird der Tragarm 14 beim
Aufschwenken am stUtzcnseitigen Ende mehr angehoben als am die Ausgangsoberwalzc tragenden
Ende, was für die Erzielung der Teillaststellung wesentlich ist.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fi g. 7 ist die ortsfeste
Rolle 36 durch einen Steuerhebel 60 ersetzt, und an die Stelle der Blattfeder 40 tritt eine Zugfeder 62.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird dn zur Teillast führendes Drehmoment vom Steuerhebel
60 aufgebracht, der unter der Wirkung der Zugfeder 62 auf eine an der Seitenplatte 28 gelagerte Rolle
28 c drück*, die an die Stelle der Ecke 28 c des ersten
Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1 bis 6 tritt. Der
Steuerhebel 60 ist um einen ortsfesten Bolzen 64 in der Stütze 12 schwenkbar gelagert und hat einen
Schlitz 66, der vom ortsfesten Bolzen 32 durchgriffen wird und als Anschlag nach oben dient. Diejenige
Kante des Steuerhebels 60, auf der die Rolle 28V gleitet, ersetzt die Kurve 28 a der Seitenplatte 28 im
ersten Alisführungsbeispiel.
Die Rolle 28c' ist in Fig. 7 in drei Stellungen I, U
und III gezeigt, die sie in der Betriebsstellung I, der Teillaststellung II und in der entlasteten Stellung ΙΠ
des Tragarms 14 einnimmt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Oberwalzen-Trag- und Belastungsvorrichtung für Spinnereimaschinen-Streckwerke mit
einem die Oberwalzen mindestens zweier Walzenpaare tragenden Tragarm, der um einen ersten
ortsfesten Bolzen aufschwenkbar in einer ortsfesten Stütze gelagert ist, in welcher eine
Drucklasche auf einem zweiten ortsfesten Bolzen schwenkbar gelagert ist, die einen Steuerschlitz
aufweist, in welchen ein Zapfen an einem gegenüber dem Tragarm schwenkbaren Bedienungshebel
eingreift, wobei die beiden ortsfesten Bolzen und der Zapfen in der Betriebsstellung des Tragarms
zur Aufnahme des von den Oberwalzenbelastungsfedem herrührenden, auf den Tragarm
wirkenden Moments eine Übertotpunktverriegehing
bilden, gekennzeichnet durch die Kombination der nachstehenden an sich bekannten
Merkmaie:
a) der Tragarm (14) weist zum Herbeiführen eines vorgegebenen Bewegungsablaufs bH
seiner Schwenkbewegung zwei mit den ortsfesten Bolzen (30, 34; 32, 36) zusammenwirkende
Kurvenbahnen (38 und 28 a) auf,
b) die Kurvenbahnen (38 und 28 a) sind derart unterschiedlich orientiert, daß der Tragarm
(14) beim Aufschwenken aus seiner BetriebsstelluLg in eine Teillaststellung an seinem
stützenseitigen Ende stärker angehoben wird als an seinem die Aiisgangsoberwalze
tragenden Ende, so daß die Ausgangsoberwalze noch auf der Ausgangsunterwalze aufliegt,
wenn die übrigen Oberwalzen bereits von den zugehörigen Unterwalzen abgehoben
sind,
c) es ist eine Feder (40; 62) vorgesehen, die in der Teillaststellung ein in Schließrichtung
wirkendes Moment auf den Tragarm (14) ausübt,
d) die Seitenplatten (28) des Tragarms (14) weisen einen geknickten Steuerschlitz (28 b)
auf, mit welchem der Zapfen (16 b, 16 c) am Bedienungshebel (16) derart zusammenwirkt,
daß die Knickstelle des geknickten Steuerschlitzes (28 6) die Teillaststellung des Tragarms (14) markiert, und
e) bei Erreichen der Teillaststellung ist die Drucklasche (50) gegen einen am Tragarm
(14) vorgesehenen Anschlag (42, 44) anlegbar.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Drucklasche (50) in an sich bekannter Weise zwei Kurvenbannen (50 λ,
b) hat, von denen mindestens die äußere (50 b) eine endseitige Rast (50c) aufweist, und
daß jeder Kurvenbahn jeweils ein Stützglied (16 c, 44) zur Sicherung der aufgeschwenkten
Stellung des Tragarms (14) zugeordnet ist
(Fig. 6). '
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kurvenbahn (50 a)
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