DE2503978A1 - Verfahren und vorrichtung zur untersuchung eines koerpers mittels durchdringender strahlung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur untersuchung eines koerpers mittels durchdringender strahlungInfo
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Description
Limited . 100/453
Verfahren und Vorrichtung zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender
Strahlung
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren zur Untersuchung eines
Körpers mittels durchdringender Strahlung, z.B, Röntgen-* oder
^-Strahlung, "bei dem ein Bereich des Körpers bestrab.lt woM
die Intensität der Strahlung nach Durchlauf des Körpers festgestellt
wird, wobei der Körper durch eine Abtaatbewegtmg ,
der Strahlungsquelle und wenigstens eines Strahlungsdetektors aus mehreren Richtungen "bestrahlt wird und aus den Iatensitätsbestimmungen
eine Rekonstruktion der AbsorptionsverteiXaag äer
Strahlung in einem !Eeil des Körpers abgeleitet wird. Bis Erfindung
betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung tes
Verfahrens.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäB der Erfindung kann
bei der Herstellung von Röntgenaufnahmen beliebiger Art ■■"■
5 0 9 8 3 2
Anwendung finden, zum Beispiel "bei Abbildung auf einer Kathodenstrahlröhre
oder einer anderen Abbildungsvorrichtung, bei Abbildung auf einer Photographie oder bei Abbildung von Absorptionskoeffizienten,
die von einem Digitalrechner erzeugt werden.
Bei der in der DT-OS 1 94-1 433 beschriebenen Anordnung wird
Strahlung von einer äußeren Quelle in Porm eines Badelstrahls
durch einen Teil des Körpers geleitet. Der Strahl wird einer Abtastbewegung unterworfen, so daß er der Reihe nach eine
große Zahl unterschiedlicher Positionen einnimmt, und ein j Detektor stellt das Maß der Absorption des Strahls in ;}eder
dieser Positionen fest, nachdem der Strahl den Körper durchlaufen hat. Damit der Strahl diese verschiedenen Positionen
einnehmen kann, werden die Strahlungsquelle und der Detektor in einer Ebene hin- und herbewegt und ferner um eine zu dieser
Ebene senkrechte Achse gedreht-. Die Positionen liegen somit in einer durch den Körper verlaufenden Ebene, über der die
Verteilung der Absorptionskoeffizienten für die verwendete
Strahlung durch Verarbeitung der vom Detektor abgeleiteten Strahlabsorptionsdaten gewonnen wird. Die Verarbeitung erfolgt
so, daß die schließlich angezeigte Verteilung der Absorption das Ergebnis eines linearen Superpositionsprozesses in Verbindung
mit sukzessiven Annäherungen ist.
Die bekannte Anordnung hat- sich als sehr erfolgreich bei der
Herstellung von Quersohnittsdarstellungen von Teilen des
lebenden Körpers, beispielsweise des Kopfes erwiesen.
In der DiS-OS 2 42? 418 ist ein Gerät beschrieben, mit dem die
Ableitung der Absorptionsdatensignale verhältnismäßig rasch durchführbar ist. Bei dieser Anordnung werden die Signale
dadurch gewonnen, daß ein von einer Quelle ausgehendes, sektorförmiges Feld von Röntgenstrahlen durch den Körper in
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der zu -untersuchenden Ebene geschickt und auf der anderen
Seite des Körpers eine Reihe von Detektoren vorgesehen wird, um die entlang einer Reihe von Strahlenwegen innerhalb des
Strahlenfeldes übertragene Strahlung zu messen. Das sektorförmige
Strahlenfeld erstreckt .sich über einen so"großen ¥inkel, daß der gesamte interessierende Bereich in der Ebene
des Körpers erfaßt wird, so daß eine vollständige Abtastung allein durch eine "Umlaufbewegung der Quelle und der Detektoren
um den Körper bewirkt werden kann. Bei Verwendung einer solchen Anordnung ist es wichtig, daß die Absorptionsdatensigiiale
keine Unterschiede infolge unterschiedlicher Änderungen der Empfindlichkeit der verschiedenen Detektoren besitzen«, In
der Praxis hat sich gezeigt, daß solche unterschiedlichen Änderungen in beträchtlichem Maße trotz der verhältnismäßig
kurzen Zeit, die für die Abtastung benötigt wird, auftreten j können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unerwünscht Aus·?
Wirkungen aufgrund unterschiedlicher Empfindlichkeiten der
Detektoren zu vermindern oder zu beseitigen.
Ausgehend von dem eingangs genannten Verfahren wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die , Detektor-.ausgänge
zu vorgegebenen Zeiten im Verlauf der Abtastbewegung verglichen werden, um das Maß der Unterschiede der
Empfindlichkeiten der Detektoren zu bestimmen.
Ein Gerät zur Durchführung des Verfahrens mit einer Quelle zur Bestrahlung eines Bereichs des Körpers und mehreren Detektoren
zur Bestimmung der Intensität der Strahlung nach Durchlaufen des Körpers und mit Mitteln, um den Körper mit der Strahlungsquelle
und den Detektoren aus mehreren Richtungen abzutasten, so daß aus den Bestimmungen der Intensität eine Rekonstruktion
der Verteilung der Absorption der Strahlung innerhalb eines
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Teils des Körpers ableitbar ist, ist dadurch gekennzeichnet,
daß Mittel vorgesehen sind, um die Ausgänge der Detektoren
paarweise zu vorgegebenen Zeiten zu vergleichen, wenn die
Detektoren eines Paares Strahlung auf etwa identischen Wegen
empfangen, um die Unterschiede der relativen Empfindlichkeiten der Detektoren bei der Abtasfbewegung zu bestimmen» j
daß Mittel vorgesehen sind, um die Ausgänge der Detektoren
paarweise zu vorgegebenen Zeiten zu vergleichen, wenn die
Detektoren eines Paares Strahlung auf etwa identischen Wegen
empfangen, um die Unterschiede der relativen Empfindlichkeiten der Detektoren bei der Abtasfbewegung zu bestimmen» j
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen . j
näher erläutert. In den Zeichnungen bedeuten: j
Pig. 1 eine schematische Seitenansicht ;
eines Gerätes gemäß der Erfindung, j
■ j
Pig. 2 Einzelheiten eines Teils der in j
Pig. 1 dargestellten Anordnung mit j
einem Blockschaltbild für die Ver- j
arbeitung der Absorptionsdaten, j
Pig. 3(a)-(f) scaematische Darstellungen zur |
veranschaulichung der für die Kor- J
rektur der Daten verwendeten Mittel j und
Pig. 4 ein Schaltbild zur TTe r ans chaul ichung j
der Wirkungsweise eines Digital- j
rechners, der in der Schaltung von j Pig. 2 enthalten ist.
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In Fig; 1 liegt ein Patient 1 auf einer aus den "beiden Teilen
2 und 3 "bestehenden Auflage, und sein Körper ist einer Untersuchung durch die als gestrichelte Linie 4 angedeutete I
Röntgenstrahlung ausgesetzt. Die Strahlung wird von einer j
Quelle 5 erzeugt und erstreckt sich fächerförmig in einer
Ebene, die im rechten Winkel zur Papierebene verläuft. Die Auflage für den Patienten ist so lang bemessen, daß jeder
gewünschte Abschnitt des Körpers in die Ebene der Röntgenstrahlung gebracht werden kann.
Im Bereich der untersuchenden Strahlung ist der Körper des
Patienten von einem flüssigen Medium umgeben, das z.B. aus ;
Wasser besteht und einen Absorptionskoeffizienten für die ;
Strahlung besitzt, der etwas gleich dem Absorptionskoeff izienten'
des Körpergewebes ist. Die in Pig. 1 dargestellte flüssigkeit j
6 befindet sich in einer Umhüllung oder einem Beutel 7. Die
Umhüllung ist innerhalb eines ringförmigen Körpers 8 angeordnet, der aus Metall, beispielsweise aus DuralöminiUBt "besteht.
Der ringförmige Körper 8 wird von in der Zeichnung nicht
dargestellten Haltemitteln getragen. Der Ie 11 2 der Auflage
ist an einem Pfosten 9A des Hauptrahmens 9 des Gerätes "befestig
während der Teil 3 der Auflage an seinem vom ringförmiges Körper 8 abgekehrten Ende auf einem lager Io ruht, das an
einem Achskörper 11 angebracht ist, um dessen Achse eine orbitale Bewegung der Röntgenstrahlenquelle g\ stattfindet. Der in
dem Gerät lagernde Körper des Patienten wird von einem Rahmen
13 umgeben, der zylindrisch ausgebildet ist, und dessen Längsachse
mit der Achse des Achskörpers 11 zusammenfällt. Das eine Ende des Rahmens 13 ist geschlossen und mit einem Lager 1$
versehen, das seinerseits auf dem Aohskörper 11 gelagert ist» Am anderen Ende ist der Rahmen 13 offen, so daß dort der
Patient eingeführt werden kann, und an diesem Ende lot -derar
Rahmen 13 auf Rollen 15 gelagert, die ihrerseits in ortsfesten Lagern gelagert sind. Diese Rollen sind so angeordnet, daß
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der Rahmen 13 frei um seine Achse rotieren kann, die mit der
Aohse zusammenfällt, um die die orbitale Bewegung der Röntgens-trahlenquelle
5 stattfindet. Die Quelle 5 ist auf dem Rahmen 13 mittels eines Lagers 16 gelagert. Unmittelbar gegenüber der
Quelle 5 ist mittels eines lagers 17 auf dem Rahmen 13 ein Detektorsystem 18 gelagert, um die Strahlungsabsorptionsdaten
des Eörpers des Patienten in der von der Quelle 5 überstriohenen
Ebene festzustellen. Das Detektorsystem 18 erstreckt sich über die ganze Öffnungsbreite des von der Quelle 5 ausgesendeten
Strahlenfächers. In Pig. 2"ist die Öffnungsbreite
des Pächers, innerhalb der das Detektorsystem 18 angeordnet
ist, sohematisch dargestellt. Die Lagerungen für das Detektorsystem
erlauben eine begrenzte Winke!bewegung des Systems in
bezug auf den Rahmen 13, was noch nachfolgend nähgr erläutert
wird.
DerJLohskörper 11 ist in einer Stütze 19 gelagert, und neben
der Stütze 19 befindet sich ein den Achskörper 11 umgebender Spulenkörper 2o. Der Spulenkörper 2o ist an der Stütze 19
befestigt, und um ihn sind Leitungen 21 und 22 gewickelt,
über die die Absorptionsdaten Tom Detektor sy stern 18 zur Datenverarbeitungseinheit
und die Yersorgungsenergie für die Röntgenatrahlungsquelle 5 geschickt wird. Über die Leitungen
21 und 22 wird ebenfalls die Stromversorgung für Elektromagnete geleitet, die die oben erwähnten Winke.!bewegungen des
Detektorsystems 18 erzeugen. Bei der Umlaufbewegung der
Röntgenstrahlenquelle und des Detektorsystems wickeln sich die
Leitungen auf den Spulenkörper 2o auf oder von diesem ab. Sie werden dem Spulenkörper über Führungen 23 und 24 zugeführt,
die am Rahmen 13 angebracht sind. Bei dem beschriebenen Ausftiarungsbeispiel
der Erfindung führt der Rahmen 13 bei jedem tFntersuohungazyklus, der in wenigen Sekunden abläuft, drei
Umdrehungen aus, und die Leitungen 21 und 22 wickeln sioh ent-
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sprecbend auf den Spulenkörper auf oder von diesem afc und.
kehren am Ende der Untersuchung in ihre Ausgangslage zurück. Am Spulenkörper sind die Leitungen befestigt, und sie Verlaufen
von dort zu ihren entsprechenden Anschlußeinheiten, nämlich zu der erwähnten Datenverarbeitungseinheit und zu
einer Stromversorgungseinheit.
Aus Pig. 2 ist ersichtlich, daß das Detektorsystem aus einer
Reihe von individuellen Detektoren 18-,.... IS. ..... 18_
besteht, von denen jeder die entlang einem schmaleni fingerartigen
Strahlenweg 2S^.... 29n+1 übertragene Strahlung feststellt,
wobei die Grenzen 29 des Strahlensektors durch der Strahlungsquelle 5 zugeordnete Kollimatoren bestimmt werden.
Die Detektoren 18-,.... 18 bestehen in bekannter Weise aus
einem Kristall, der scintilliert, wenn auf ihn ein Röntgen-*
Strahlungsquantum oder eine andere hochenergetische Strahlung auftrifft, und aus einem Photovervielfacher, um die üchtscintillation
in einen elektrischen Stromimpuls umzusetzen, wobei die umgesetzten Impulse dann die Ausgangssignale der
einzelnen Detektoren darstellen. Es können aber auch andere
Arten von Detektoren verwendet werden. Jeder Scintillator ist mit einem Kollimator versehen, so daß auf ihn jeweils nur
die vom zugehörigen Strahlenweg stammende Strahlung treffen kann. Der Aufbau des Gerätes ist in Pig. 1 nur sohematisoh
dargestellt und entspricht im wesentlichen dem Aufbau» wie er
in der DiD-OS 2 427 418 beschrieben ist. .
Die umlaufende Bewegung des Rahmens 13 und damit der Röntgen- j
strahlenquelle 5 und des Detektorsystems 18 wird durch einen | Elektromotor 3o "bewirkt, der auf dem Hauptrahmen 9A gelagert
ist und den Rahmen 13 über Zahnräder 31 und 32 antreibt, wobei das Zahnrad 32 am Rahmen 13 befestigt ist. Der Motor
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treibt ferner einen Schaltmechanismus 33 an, der - wie nooh
weiter unten näher erläutert wird - die Stromversorgung für die Elektromagnete steuert, die die Winkelbewegung der Quelle 5
und des Detektorsystems 18 bewirken. Der Schaltmechanismus steuert ferner andere Versorgungsrichtungen. Pig. 2 zeigt
die AnordnungderElektromagnete für das System. Dieses besteht
aus zwei Spulen 35 und 36, die einen am Detektorsystem 18 angebrachten Inker betätigen. Die Spulen 35 und 36 sind in Reihe
mit einem im Schaltmechanismus 33 angeordneten Umschalter geschaltet. Das als Einheit ausgebildete Detektorsystem 18
ist in Paarungen 39 gelagert und am Rahmen 13 befestigt, wobei
die Pührung eine Begrenzte aber genaue Winkelbewegung des
Systems 18 erlaubt. Wenn der den Spulen 35 und 36 zugeführte Strom in einer bestimmten Richtung Terläuft, wird das System
18 in einer seiner in G-renzlagen in den Pührungen 39 gehalten
und bei Umkehr der Stromrichtung wird das.System 18 in seine andere Grenzlage bewegt und dort gehalten. Der Schaltmechanismus
33 ist so angeordnet, daß er den Schalter 38 nach der
ersten und der zweiten der drei Umdrehungen, die einen üntersuchungszyklus
bilden, betätigt. Die Bewegung des Detektorsystems ist sehr klein, und sie entspricht nur dem Winkelabstand
zwischen benachbarten Detektoren 18-^.... 18n.
Durch Betätigung des Umschalters 18 müssen die Detektoren 18-^·..
18 die entlang der Strahlenwege 29ρ···29η+-ι während der
ersten und dritten Umdrehung eines Untersuchungszyklus empfangene Strahlung und die entlang der Strahlenwege 2^* "2^n
während der zweiten Umdrehung des Untersuehungszyklus empfangene Strahlung feststellen.
Die im Verlauf der orbitalen Bewegung vom Detektorsystem 18 erzeugten Ausgangssjgnale werden Verstärkern 231 zugeführt.
Die Ausgangsströme der Verstärker werden jeweils in Miller-
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Integratoren 252 über aufeinanderfolgende kurze Zeitintervalle j
integriert, und die Ausgänge dieser Schaltungen werden jeweils durch Umsetzer 233 von analoger !Form in digitale Form umgesetzt und dann dem Digitalrechner 234 zugeführt, dessen
Wirkungsweise anhand von Fig. 4 erläutert wird. Gegebenenfalls
kann die Verstärkung der Verstärker 231 gemeinsam so gesteuert werden, daß in der Emissionsintensität der Röntgenstrahlungsquelle auftretende Schwankungen kompensiert werden.
Die Ausgänge des Digitalrechners sind korrigierte Strahldatensignale,
die jeweils die Durchlässigkeit der Strahlung entlang einem der Strahlenwege 19-^... 19-jj...-19n während eines Zeitintervalls
darstellen, das ausreichend kurz ist, um unbeschadet von der Umlauf bewegung der Quelle 5 und dem Detektorsystem 18 als Durchlässigkeit entlang dem stationären Strah—
lenweg "bei einer bestimmten Winkellage angesehen zu werden können. Die Strahlenweg-Datensignale werden einem Strahldatenspeicher
239 zugeführt und von dort über einen Adressen»* wähler 251 einer Bildrekonstruktionssohaltung 252, die vom
Digitalrechner. 234 Gebrauch macht. Die Bildrekonstruktion wird hier nicht näherbe schrieben. Sie kann auf verschiedene Weise
erfolgen, vorzugsweise jedoch entsprechend der DT-OS. 2 42o 5oo.
Pur die Zwecke der vorliegenden Erfindung genügt die Angabe,
daß der Adressenwähler 251 vom Speicher 239 Daten in Guippsn..abzieht, die Ausgangssignalen entsprechen, die von parallelen
Gruppen von Strahlenwegen abgeleitet werden, wobei jede Gruppe in der Schaltung 252 verarbeitet wird. Aue Pig. 2 ist
ersichtlich, daß die Strahlenwege 29^-..29^.«·29η+1 ia
keinem Zeitpunkt (d.h. bei keiner Winkellage des Fächers 29}
parallel verlaufen. Die Integrationsintervalle der Integratoren
232 sind jedoch so auf die Umlaufbewegung der Quelle 5 und
der Detektoren 18 bezogen, daß während aufeinanderfolgender Integrations intervalle von den aufeinanderfolgenden Detektoren
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- Io -
18Ί...18„ abgeleitete Strahlenweg-Datensignale die Durch- :
xn - ι
lässigkeit entlang paralleler Gruppen von Strahlenwegen dar- j
stellen. Bei Kenntnis der Ordnung der Speicherung im Speicher j
239 können ohne Schwierigkeiten Gruppen von Ausgangssignalen ■:
ausgewählt werden, die Gruppen von parallelen Strahlenwegen I
entsprechen. Dieses Verfahren bildet Gegenstand der deutschen j
Patentanmeldung P .. .. ..... . Wenn die Operationen für die j
Bildrekonstruktion vollzogen sind, wird das Bild auf einem j
Anzeigesystem 134 dargestellt, beispielsweise mittels einer j
Kathodenstrahlröhre oder eines Druckers, und das Bild kann \
zusätzlich odor als Alternative auf einem Magnetband ge- j
speichert werden. \
Die Verstärkungen der Verstärker 231 sind so eingestellt, daß ;
sie Unterschiede in der Empfindlichkeit der Strahlungsdetek- ',
toren kompensieren. Diese Kompensation ist insbesondere wichtig,
wenn eine hohe Genauigkeit der Bildrekonstruktion gefordert ,
wirdf beispielweise eine Genauigkeit von 1 Promille. Unter- j
schiede der Empfindlichkeit machen sich in der Rekonstruktion
als feines, ringförmiges Muster bemerkbar. In der Praxis hat i
sich gezeigt, daß eine vorgegebene Einstellung der Verstärkung ,
nicht genügt, um die Unterschiede der Empfindlichkeiten zu ;
kompensieren. Die Erfindung befaßt sich mit einer wirksamen j
Kompensation dieser Unterschiede, die vorhanden, sein oder bei " j
der Untersuchung entstehen können. j
i Es kann angenommen werden, daß Pe hler in der Empfindlichkeit [
der Detektoren 18 zwei Komponenten haben, wobei die eine i
Komponente von der lage des Detektors (das ist ein Unterschied [
ia der Empfindlichkeit des Detektors zu einem benachbarten . j
Detektor) und die andere von der Zeit (das ist die Drift der
Empfindlichkeit eines Detektors während der für einen Uhter-
Empfindlichkeit eines Detektors während der für einen Uhter-
suohungszyklus benötigten Zeit) abhängt. Fig. 3(a) bis 3(f)
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- li -
zeigen, wie diese "beiden Fehlerkomponenten annähernd für jeden j
Detektor "berechnet und zur Korrektur der Ausgangsdatensignale '
bei der Bildrekonstruktion verwendet werden können. In allen j
Figuren ist der Bereich^ in dem der zu untersuchende Körper ;
angeordnet sein muß, mit 15' bezeichnet. Die Figuren zeigen
die Strahlenwege, auf denen die Strahlung auf zwei Detektoren j
18-^ und 18-^+1 zu unterschiedlichen Zeiten während der drei |
Umläufe eines Untersuehungszyklus auftrifft. Fig. 3(d) zeigt [
etwa die Mitte der zweiten Umdrehung zu einem Zeitpunkt, "bei
dem aufgrund der Verschiebung des Detektor syst ems 18 mittels .
der Elektromagneten 35 und 36 die Detektoren k und k+1 im
Vergleich zu ihrer lage zu anderen Zeitpunkten versetzt sind.
dem aufgrund der Verschiebung des Detektor syst ems 18 mittels .
der Elektromagneten 35 und 36 die Detektoren k und k+1 im
Vergleich zu ihrer lage zu anderen Zeitpunkten versetzt sind.
Der Versatz entspricht einem Versatz der Umlaufachse von O j
bis O1. Es wird angenommen, daß eine Umdrehung aus 361 Schrit- ·
ten besteht, nämlich von O0 bis 36o° einschließlieh, wobei ''
eine Einlauf bewegung von 1° während jedes Integrationsintervalls \
der Integratoren 232 erfolgt. Das Intervall kann jedoch auch |
kleiner sein. Die bei der orbitalen Bewegung für 3ede.Um- - I
drehung benötigte Zeit ist mit T bezeichnet, und zur Verein- !
fachung der mathematischen Rechnung ist die in Fig. 3(d) dar- !
gestellie Zeit als t = 0 angenommen. Die in den anderen Figuren ]
3(a), 3(b), 3(c), 3(e) und 3(f) dargestellten Zeiten sind j
jeweils neben den Figuren angegeben. Die während der ersten j
und dritten Umdrehung abgeleiteten Absorptiönsdaten dienen j
zur Bildrekonstruktion unter Verwendung bereits beschriebener \
Techniken.
In allen !Deilen der Fig. 3 ist angenommen, daß die nicht dargestellte
Strahlungsquelle in der Ebene der Figur vertikal
über der Umlaufachse 0 liegt. In Fig. 3(a) stellt der veg ρ
über der Umlaufachse 0 liegt. In Fig. 3(a) stellt der veg ρ
eine bestimmte Spur eines den Eörper durchlaufenden Strahles )
dar, der auf den k-ten Detektor 18k des Detektorsystems 18 !
auftrifft. Der Detektor k+1 ist der nächstfolgende Detektor, \
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und auf diesen Detektor fallende Strahlung durchquert den
Körper auf dem Weg q. I1 ig. 3(c) zeigt eine identische Situation
bei der Vollendung einer Umdrehung der Abtastvorrichtung, jedoch
können infolge eines Driftens der Empfindlichkeiten der
Detektoren die von den beiden Detektoren abgeleiteten Absorptionsdaten nun unterschiedlich sein.
Fig. 3(b) zeigt die Lage der beiden Detektoren nach, gerade
einer halben Umdrehung der Abtastvorrichtung, und p1 und q1
bezeichnen die Wege, auf denen die Strahlung durch den Körper auf die beiden Detektoren k und k+1 in der Lage, die sie nun
einnehmen, trifft. Die Wege liegen in antisymmetrischer Beziehung zu den Wegen ρ und q..
Die Wege p1 und q.r sind auch Pig. 3(d) gezeigt, aber nun trifft
aufgrund einer Verschiebung des Detektorsystems der Strahlenweg p1 anstelle des Strahlenwegs q1 auf den Detektor k+1.
Dieser Wechsel der beiden Detektoren in bezug auf den Weg p* ermöglicht einen Vergleich der Empfindlichkeiten der beiden
Detektoren, und die Art die se Energie ic as wird klar, obwohl
es natürlich notwendig ist, das Maß der Drift der Detektorempfindlichkeit
im Intervall zwischen der Zeit t = -I in Pig. 3(b) und der Zeit t = O in Pig. 3(d) in Betracht zu ziehen.
Pig. 3(e) und 3(f) beziehen sich auf den Beginn undddas Ende
der dritten Umdrehung des Untersuchungszyklus- Diese Figuren
sind ähnlich wie Pig. 3(a) und 3(o), jedoch sind hier die auf die Detektoren k und k+1 auftreffenden Strahlenwege mit
r und s bezeichnet, um der geringen Differenz des Startwinkels bei der dritten Umdrehung gegenüber der ersten Umdrehung Rechnung
zu tragen.
Zum besseren Verständnis des Korrekturverfahrens sei angenommen, daß ^(t) das Signal darstellt, das vom k-ten Detektor zu einer
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"beliebigen Zeit t während des Abtastvorganges abgeleitet wird.
Dieses Signal ist proportional dem Maß der Absorption f (t), die die Strahlung auf dem Weg zum Detektor zur Zeit t erleidet,
und es ist auch proportional der Drift D^Ct) der Empfindlichkeit
des Detektors zur Zeit t. Somit kann man schreiben
S351Ct) = AkDk(t)f(t),
Eine gleiche Peststellung kann auch für den k+l-ten Detektor
getroffen werden. Aj5. kann als Empfindlichkeitskonstante des
Detektors k bezeichnet werden. Die Ausgänge des Detektors k in Fig. 3(b) und des Detektors k+1 in Pig. 3(d) sind dann
wobei fQ das Maß der Absorption auf dem Weg pf in Fig.
und ebenso auf dem Weg p1 in Fig. 3(d) ist. Zur Vereinfachung
kann der Driftfaktor für einen Detektor zur Zeit t = Ö als
1 angenommen werden, und es folgt dann^dass
log S151+1(O) - log Sk(-T) = log fk+1 - log
Ak Das Verhältnis
Ak+1
kann dann bestimmt werden und kann weiterhin auch für jedes
Detektorpaar bestimmt werden, wenn diey&röße der Drift B^C-I)
bestimmt werden kann. Daher können die relativen Empfindlichkeiten der verschiedenen Detektoren annähernd kompensiert
werden, vorausgesetzt daß Λ und D(t) in jedem !felle beetiioat
werden können.
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TTm die zur Abschätzung von D(t) benötigte Information zu gewinnen,
werden zunächst die Situationen entsprechend den Mg. 3(a) und 3(o) betrachtet. ]pür diese Situationen gilt
jeweils.
sk(- | I
wobei f^ das Absorptionsmaß auf dem Weg ρ ist. Betrachtet man
die entsprechenden Situationen gemäß 3?ig. 3(e) und 3(f), dann gilt
wobei fp das Maß der Absorption auf dem Weg ρ ist. Aua den
ersten Gleichungen der beiden Gleichungspaare folgt, daß
log Sk(- |ϊ) - log Sk(- |?E) = log B^- Iß) - log
und aus den zweiten Gleichungen
log Sk(|iP) - log Sk(^I}) = log D1J-(It) - log
Diese Ergebnisse lassen sich kompakter darstellen, wenn Δ
zur Kennzeichnung der Steigung erster Ordnung einer dem
k-tsn Detektor über der Spanne (- ^5D), (- -^S) zugeordneten
Punktion eingeführt wird, und ebensoAv9 über der Spanne
rfi)t so daß sich die Ergebnisse ausdrücken lassen als
Sk = Aki
sk ÄÄk2
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Unter der Annahme, daß die Drift klein ist und daß sieh, der :Loga-jrithmus
parabolisch ändert, kann man schreiben
log ^(t) = (4k1 log Sk +Ak2 log Sk)t + ^Δ^2 lo£ Sk*^
worin Δ k12 die von den Steigungen A^ undΔ k£ erster Ordnung
abgeleitete Steigung zweiter Ordnung bedeutet-. Somit ist die Drift Dk(tV für alle. Ze it en t'während des Untersuchungszyklus
in Form der vier Signalausgänge Sk(- ·|τ), Sk(~ ^i), -S^C^E)
und Sk(^T) bestimmt. Alle Signalausgänge aller Detektoren
können bezüglich der Drift korrigiert werden, und wenn man die Drift insbesondere für die Zeit t = -Q) kennt, können die
relativen Empfindlichkeiten der Detektoren zugelassen.werden..
Somit können die zeitlichen Schwankungen der Detektorempfindlichkeit
bei den Bildrekonstruktionsdaten kompensiert werden.
Die Ausgänge von den Integratoren 232 (Pig. 2) werden Analog/
Digital-TJmsetzern 233, zugeführt, von denen in 3Tig. 4 eine
Einheit 233k dargestellt ist. In diese Einheit wird der Ausgang
vom Detektor k eingespeist, und anschließend-wird das
Signal über eine Logarithmier-Schaltung 242- und andere nachfolgend
noch erläuterte Schaltelemente einem Datenspeicnei? 239
zugeführt, in dem die Pehler der ursprünglich gespeicherten
Strahldatensignale, die von den unterschiedlichen DetektOEenempfindlichkeiten
herrühren, korrigiert werden müssen» Hack
Korrektur v/erden die Daten vom Speicher in gewünschter Reihenfolge vom Adressenwähler 251 (Pig. 2) ausgewählt. Die Zeitgeber
schaltung 236 des Rechners, eine Routen-Wählerschaltung
241 k und die Logarithmier-Schaltung 242 werden in bekanntet
Weise vom Rechnerprogramm gesteuert.
Um die Art der Rechneroperationen zu verdeutlichen, wird die Beziehung zwischen einem korrigierten und einem nicht
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korrigierten, im Speicher 239 gehaltenen Datensignal wie folgt ausgedrückt:
log f(t) = log Sk(t) - log Ak - log Dj51Ct).
In dieser Gleichung ist f(t) das wahre Maß der Absorption der
Strahlung auf dem Weg durch den Körper, die zur Zeit t auf den Detektor k auftrifft. Der tatsächlich vom Detektor gemessene
Wert ist S^Ct). Dieser Wert wird zunächst in seiner
logarithmisohen Porm im Datenspeicher 239 gespeichert, und die
Korrektur wird durchgeführt, indem vom nicht korrigierten Strahldatensignal die Korrekturen log A^ und log D^t)
subtrahiert werden.
Nach dem oben Gesagten ergibt sich, daß für die Korrektur
der ursprünglich im Speicher 239 gespeicherten Signale Detektorausgangssignale zu den folgenden Zeiten benötigt werden:
t = O,
t = |
t =
t = |
t =
Der Einfachheit halber werden die Ausgänge des k-ten Detektors zu diesen Zeiten - fy£, -Tt - 4fl, ψ* ^314 2^ bezeichnet: j
| V- | Ψ | ' - 2Ok' |
| V- | I) | = X1k' |
| V- | ) - *2k, |
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-■17 -
und der Ausgang des Detektors k+1 zur Zeit t = O wird 'bezeichnet als
Sk(o) =
Diese Werte, die am Ausgang des Analog/Digital-Umsetzers
erscheinen, werden τοη der Routen-Wahlschaltung 24XjJ., die
von der Ze it st euer schaltung 236 gesteuert wird, zur k-ten Adresse von entsprechenden Speichern 25oq, 25ο.., 25ο«, 25ο,,,
25o^, 25Og geschickt. In diesen Speichern ist eine Adresse,
die jeweils allen Detektorkanälen, für die der k-te Kanal typisch ist, entspricht. Die inf rage stehenden Werte mit
Ausnahme von 2:3%.» stellen ebenfalls Bildrekonstruktionsdaten
dar und werden ebenfalls im Datenspeicher 239 gespeichert. Nachdem die Signale sich in den bpeichern 25Oq, 25oy,-25o.,
25o6 "befinden, zieht eine Wahlschaltung 251^ die
Werte ^Qk' X2k* X4k ym^L X6k η&0^·Θ irian^er unter Steuerung der
Zeitgehersohaltung 236 heraus, und diese Werte werden dann
nacheinander der "Jiogarithmier-Schaltung 242 zugeführt· Sie
aus der Sohaltung 242' in logarithmisoher Eorm und werden dar
Differenzschaltung 252^. zugeführt, die die oben erwähnten,
Steigungen erster und zweiter Ordnung bildet, und diese Stei—
gungswerte zur Driftfunktions-Syntheaesohaltung 253^ Über- ■'·
führt. Diese Sohaltung erzeugt aus diesen Werten und Werten des Zeitparameters t Werte der logarithmisohen Driftfunktion
log D^Ct) entspreohend der Annahme, daß diese Funktion sich»
wie schon oben erwähnt, parabolisch mit t ändert» Die "bei
der Erzeugung der Werte der Funktion verwendeten Werte τοη t
sind die Werte, die zu der Erzeugungszelt der dem Speicher zugeführten Datensignale gehören. Entsprechende Werte der
Funktion log D^Ct) werden einer Addiersohaltung 254^ und dann
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subtraktiv zugehörigen Adressen im Datenspeicher 239 zugeführt. Die zugehörigen Werte von t werden der Syntheseschaltung
253v über eine Leitung 24S17. mitgeteilt. Auf diese Weise werden
die im. Speicher 239 befindlichen, vom Detektor k herrührenden
Datenäignale für alle Werte des bei der Bildrekonstruktion verwandten Parameters t korrigiert. Die gleiche Verarbeitung
erfolgt in gle ionen Schaltungsanordnungen für alle Detektorkanäle,
so daß die gesamten Daten im Speicher 239 im Hinblick
auf Driftfehler der Detektoren korrigiert werden.
Bei aem Verfahren zur Kompensation von lageabhangigen Fehlern
der Speicherdaten, d.h. ungleichen Detektorempfindlichke.iten
gilt zunächst . !
und als Folge davon, falls
ergltat sich dass
k-1
log Ar. ns j£ log λ + log ΑΊ .
k λι> j/ I
Die Kompensation der ungleichen Detektorempfindliohkeiten sohließt die augehörige Subtraktion der differierenden Werte
von log Ajj. ein, die für unterschiedliche Werte von k von den
im Speicher 239 gespeicherten Daten abweichen. Da der Wert log A1 für alle Korrekturen gemeinsam ist, bleibt dieser Wert
unberücksichtigt, denn er würde nur eine einheitliche Komponente in die Bildrekonstruktion einführen. Wenn daher auf
den. Wert von log Aj. nachfolgend bezug genommen wird, so hat
er die Bedeutung
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k-1
τ ν log
τ ν log
Aus den früheren Erörterungen des Problems ist ersichtlich.,.
daß der Wert Ton log λ^ durch die Gleichung gegeben ist
log X3151, - log X1 k = log\ - log
worin, wie schon früher festgestellt wurde
k1 = k+1
ist.
ist.
Die von der Zeitgeberschaltung 2Si? gesteuerte Auswahlschaltung
255, wählt der Reihe nach den im Speicher 25o~ gespeicherten
Wert x^ und den im Speicher 25o^ gespeicherten Wert X1^ aus
und führt diese der Logarithmier-Sohaltung 242" und dann einer
Empfindlichkeitsvergleichsschaltung 256^ zu. Diese Schaltung
verwendet die zugeführten Werte zusammen mit dem von der Driftfunktions-Syntheseschaltung 253^ und durch die Zeitsteuersohaltung
236 der Schaltung 256^ zugeführten Wert von
log D^X-T) um den Wert von log X^ gemäß der b"bigen Gleichung
künstlich herzustellen. Der künstlich hergestellte Wert von l°g Ajj- wird der k-ten Adresse des Empf indlichke itsspe ioaers
257 zugeführt, der allmählich die Werte von log Xfc für alle
Werte von k empfängt und speichert. Alle Werte von logxfc
werden durch entsprechende Schaltungen der angegebenen Art synthetisch hergestellt.
Um den Wert von log A^ zu erzeugen, zieht die Addiersohaltung
258k vom Speicher 257 alle gespeicherten Werte für log Ay
für Werte von V im Bereich 1, 2, 3,... k-1 mittels der Zeit-
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- 2ο -
steuerschaltung 236 über einen leiter 2451^. ab und summiert
βie zur Erzeugung des erforderlichen Wertes Ton log A, . Dieser
Wert wird der Addierschaltung 254^ und darm subtraktiv den
zugehörigen Adressen im Speicher 239 A zugeführt. Bei Verwendung gleicher Verfahren für alle Werte von k erfolgt eine
Kompensation der ungleichen Empfindlichkeiten der Detektoren für die in allen Adressen des Datenspeichers 239 gespeicherten
Daten·
In Pig. 4 sind die Komponenten und Schaltkreise nur schematisch dargestellt, da sie zu einem entsprechend programmierten
Digitalrechner bekannter Bauart gehören.
Die bei der beschriebenen Datensignalkorrektur verwendeten
Detektorwerte stellen zwar nur Werte einer Detektorposition dar, jedoch können diese Werte »Durchschnittswerte von einer
Gruppe von Positionen sein. Auf diese Weise können statistische Fehler von begrenzten Photonenstößen beträchtlich reduziert
werden.
Perner brauchen die bei der Korrektur verwendeten Detektorwerte
nicht zu den angegebenen Zeiten gewonnen zu werden, vorausgesetzt, daß die Zeitsteuerung der Schaltung entsprechend
ist. Kürzere Abtastungen und andere Zeitprogramme können verwendet werden, wenn die Gesamtzeit der Abtastung vermindert
werden soll.
Während des zweiten Umlaufs des Untersuchungszyklus werden Signale von den Detektoren 18 nur zur Zeit t = 0 abgeleitet.
Während des Restes der Umdrehung können die Röntgenstrahlen unterbrochen werden, um die Strahlungsdosis für den Patienten
zu vermindern, Stattdessen können jedoch auch Datensignale während des zweiten Umlaufes erzeugt und zur Bildrekonstruktion
verwendet werden.
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Es sei bemerkt, daß die Korrektur von in der Zeit varibalen
Fehlern der Detektorempfindlichkeit dadurch erzielt wird, . [
daß von dem jeweiligen Detektor zu aufeinanderfolgenden Zeiten
Ausgangssignale abgeleitet werden, wenn die Strahlung auf den Detektor auf demselben Strahlenweg durch den zu untersuchenden
Körper auftrifft. Diese Ausgangesignale werden zur Erzeugung
einer funktion verwendet, die die I?orm der Drift der Empfindlichkeit
darstellt, und diskrete Werte dieser Punktion, die für entsprechende Augenblicke ausgewählt werden, dienen zur
Korrektur der in den entsprechenden Augenblicken erzeugten Ausgangssignale. In Abhängigkeit von der Zahl der zu Erzeugung
der Driftfunktion verwendeten Ausgangssignale kann die
!Funktion linear, parabolisch, kubisch oder sogar von höherer
Ordnung sein. In der Praxis gibt jedoch eine parabolisohe
!Funktion eine ausreichende Korrektur. Dieser Aspekt der Erfindung
kann bei jeder Zahl von Detektoren angewendet werden,da t
eine individuelle Driftfunktion für jeden Detektor, erzeugt wird.j
Eine Anwendung ist auch möglich, wenn nur ein Detektor in.
jeder untersuchten Ebene verwendet wird, beispielsweise wie bei dem in der DT-OS 1 941 433 beschriebenen Anordnung,
Die go s it ionsabhängige Korrektur beruht dagegen auf eiern
Strahlung auf demselben Weg durch bestimmte Detektorpaare
(die in der Praxis nicht durch benachbarte Detektoren gebildet
sein müssen) eines Detektorsystems, wobei ein Weg für jedes
Paar vorgesehen ist. Insoweit ist die Erfindung nur anwendbar»'
wenn zahlreiche Detektoren verwendet werden. Bei dem besoariebenen
Ausführungsbeispiel wird das gewünschte Ergebnis dadurch
erreicht, daß Strahlung zweimal durch den Körper von
weitgehend identischen Richtungen geschickt und die vom Körper austretende Strahlung das erste Mal von den Detektoren in
einer bestimmten lage in bezug auf den Körper und das zweite Mal von denselben Detektoren in einer demgegenüber versetzten
lage zum Körper abgetastet wird. Die gleiche Wirkung kann
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natürlich, auch, erreicht werden, wenn der Körper in bezug
auf die Detektoren verlagert wird, oder durch eine Kombination dieser Bewegungen. Ferner kann der "Blick" durch den Körper
mit den gegenüber ihrer Position, die sie bei der normalen Abtastung einnehmen, versetzten Detektoren; entweder vor
oder nach der Abtastbe.w.egung und nicht wie beschrieben an
einer mittleren Stelle erfolgen. Vorzugsweise werden jedoch die relativen Empfindlichkeiten der. Detektoren an einer
mittleren Stelle des Abtastprozesses geprüft.
- Patentansprüche -
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Claims (5)
1. Verfahren zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender Strahlung, z.B. Röntgen- oderf-Strahlung,
"bei dem ein Bereich des Körpers bestrahlt und die Intensität
der Strahlung nach Durchlaufen des Körpers festgestellt wird, wobei der Körper durch eine Abtastbewegung der Strahlen
quelle und wenigstens* eines Strahlungsdetektors aus mehreren" Richtungen bestrahlt wird und aus den Intensitätsbestimmungen
eine Rekonstruktion der -^bsorptionsverteilung der Strahlung
in einem Teil des Körpers abgeleitet wird, dadurch -
daß die Detektoräusgänge
zu vorgegebenen Zeiten im Terla.uf der Abtastbewegung verglichen
werden, um das Maß der Unterschiede der Empfindlichkeiten der Detektoren zu bestimmen.
2 J Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
mit einer Quelle zur Bestrahlung eines Bereichs des Körpers
und mehreren Detektoren zur Bestimmung der Intensität der Strahlung nach Durchlaufen des Körpers, wobei Mittel vorgesehen
sind, um den Körper mit der Strahlungsquelle und den Detektoren aus mehreren Richtungen abzutasten, so- daß durch
die Bestimmungen der Intensität eine Rekonstruktion der Verteilung der Absorption der Strahlung innerhalb eines ϊβϋβ
des Körpers ableitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um die Ausgänge der Detektoren paarweise
zu vorgegebenen Zeiten zu vergleichen, wenn die Detek-*
toren eines Paares Strahlung auf etwa identischen Wegen empfangen, um die Unterschiede der relativen Empfindlichkeiten
der Detektoren bei der Abtastbewegung zu bestimmen.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennze lehnet, daß
die Mittel zum Vergleich der Ausgänge der Detektoren Mittel
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enthalten, durch die die relative Lage der Detektoren zum
Körper gegenüber der Lage "bei der Abtastbewegung veränderbar
ist, und daß Mittel vorgesehen sind, um den Körper nach dieser Veränderung der relativen Lage zu bestrahlen, so daß
jeder Detektor Strahlung über einen Weg empfängt, der identisch mit einem Weg ist, über den ein anderer Detektor an
einer Stelle während der Abtastbewegung Strahlung empfängt?-
4-r Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastmittel so angeordnet sind, daß jeder Detektor Strahlung auf identischen Wegen zu verschiedenen Zeiten
empfängt,, und daß Mittel vorgesehen sind, um eine Drift der
Empfindlichkeit der einzelnen Detektoren in Abhängigkeit von einem Vergleich der zu den erwähnten verschiedenen Zeiten
von dem entsprechenden Detektor abgeleiteten Ausgänge ssu kompensieren. ·
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennze ichnet, daß
die Abtastmittel so ausgelegt sind, daß jeder Detektor Strahlung auf. identischen Wegen so oft empfängt, daß die
Driftkompensation für eine nach einem parabolischen Gesetz verlaufende Drift erfolgt.
6-r Gerät zur TJnterschung eines Körpers mittels durchdringender
Strahlung, z.B. Röntgen- oderJf-Strahlung, mit
einer Quelle zur Bestrahlung des Körpers und wenigstens einem Detektor zur Bestimmung der Intensität der Strahlung
nach Durchlaufen des Körpers in Eorm eines Strahls, wobei Abtastmittel für die Strahlungsquelle und die Detektormittel
vorgesehen sind, um den Körper von mehreren Positionen aus bestrahlen zu können, und wobei eine Rekonstruktion der
Absorptionsverteilung der Strahlung in einem Seil des Körpers gewonnen werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtast-
509832/0748
mittel so angeordnet sind, daß die Detektormittel Strahlung
auf identischen Wegen zu verschiedenen Zeiten empfangen, und daß Mittel vorgesehen sind, um die Drift der Empfindlichkeit
des Detektors in Abhängigkeit von einem TTergleioh der;
vom Detektor zu den verschiedenen Zeiten abgeleiteten gänge zu kompensieren. .
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