[go: up one dir, main page]

DE2503322A1 - Gleitsegel fuer flugzeuge - Google Patents

Gleitsegel fuer flugzeuge

Info

Publication number
DE2503322A1
DE2503322A1 DE19752503322 DE2503322A DE2503322A1 DE 2503322 A1 DE2503322 A1 DE 2503322A1 DE 19752503322 DE19752503322 DE 19752503322 DE 2503322 A DE2503322 A DE 2503322A DE 2503322 A1 DE2503322 A1 DE 2503322A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paraglider
aircraft
sail
compressed air
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752503322
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Goldbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19752503322 priority Critical patent/DE2503322A1/de
Publication of DE2503322A1 publication Critical patent/DE2503322A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/80Parachutes in association with aircraft, e.g. for braking thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Beschreibung der Patentanmeldung Titel: Gleitsegel für Flugzeuge Anwendungsgebiet: Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung des Auftriebes von Flugzeugen und dient dazu, in Notfällen und selbst bei schweren Beschädigungen der Flugzeuge diese längere Zeit oder bis zun Flugziel in der Luft zu halten. Außerdem ermöglicht sie extrem langsamen Flug in Warteräumen oder zu Beobachtungs-und Forschungszwecken, die Erhöhung der Zuladung, die Ersparnis von Betriebsstoff, die Benutzung kurzer Start- und Landebahnen und die Minderung der Lärm- und Abgasentwicklung beim Start von Stadtflugplätzen.
  • Zweck: Bei den zur Zeit in Gebrauch befindlichen Flugzeugen schwerer als Luft dienen die Tragflächen durch ihre Form und ihren Anstellwinkel der Erzielung des Austriebes der für die Erhebung in den Luftraum und für den Flug in diesem notwendig ist, indem das Flugzeug durch motorische Kraft mit erheblicher Geschwindigkeit durch die Luft bewegt wird, wodurch der Transport von Passagieren und Fracht auf dem Luftwege ermöglicht wird.
  • Stand der Technik: Es list bekannt, aß derartige Flugzeuge allgemein in Gebrauch sind und weite Flüge zurücklegen.
  • Kritik des Standes der Technik: Trotz allen Erfahrungen, Berechnungen und Erprobungen kommt es immer wieder zu Abstürzen intakter Flugzeuge, obwohl sie gegen kein Hindernis gestoßen sind. Der Grund liegt darin, daß der Auftrieb plötzlich nicht mehr ausreicht, um das Flugzeug in der Luft zu halten, denn die Größe der Tragflächen und damit des möglichen Auftriebes wird in der Regel nur für einigermaßen normale Flugver -hältnisse bemessen, da größere Tragflächen die Fluggeschwindigkeit beeinträchtigen0 Anderseits aber ist es wegen Raummangel nicht möglich, ausreichend große, ausfahrbare, zusätzliche Tragflächen, also Reservertragflächen für den Start, die Landung und den Flug unter extremen Bedingungen,im Flugzeugrumpf oder in den vorhandenen Tragflächen unterzubringen, ausserdem würden sie eine erhebliche Mehrbelastung des Flugzeuges darstellen. Eine stark verminderte Antriebskraft durch Ausfall eines Triebwerkes kann daher infolge der dadurch bedingten Verringerung der Geschwindigkeit zum Verlust des notwendigen Auftriebes führen. Beim völligen Ausfall der Antriebskraft ist der Absturz moderner Verkehrsflugzeuge in der Regel unvermeidlich, da diese nicht in der Lage sind, einen genügend langen Gleitflug auszuführen, damit der Pilot einen geeigneten Platz für eine Notlandung ausfindig machen kann. So kommt es dann häufig zu Verlusten an Menschenleben und Material.
  • Aufgabe: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Nachlassen oder völligen Schwinden des Auftriebes einen Absturz zu vermeiden und einen Gleit -flug sowie eine sichere Landung auf einem geeigneten Platz oder die Fortsetzung des Fluges mit verringerter Geschwindigkeit bis zu ei -nem solchen Landeplatz zu ermöglichen, wei -ters den extremen Langsamflug für Beobachtungs-und Forschungszwecke, die Erhöhung der Zu -ladung in Sonderfällen, zum Beispiel beim Rettungs-und Versorgungseinsatz, die Ersparnis an Betriebsstoff in Notzeiten, die Benutzung kurzer Start- und Landebahnen in gebirgigen Gegenden oder in unterentwickelten Ländern mit schlechten Flugplätzen und mangelhaft ausgebildetem Flugsi cherungspersonal und die Minderung der Lärm- und Abgasentwicklung beim Start von stadtnahen Flugplätzen.
  • Lösung Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Flugzeuge mit einem Gleitsegel ausgerüstet werden, das in einer stromlinig geformten, aufklappbaren und an beiden Enden offenen Hülse mit räunilich abgeaetzten, stromlinienförmigen Kappen auf oder über dem Rumpf oder den Tragflächen auf Streben notfalls in einer Höhe bis über der Oberkante des Seitenleitwerks in gerolltem oder gerefftem Zustande verpackt und mit den entsprechend seiner Größe und Form notwendigen Zugleinen verbunden ist, so daß es ge nach Bedarf an Spanndrähten entlang mittels Gleitringen mit Eugelweder Walzenlagern von Hand oder durch motorisahe Kraut ganz ader teilweise ausgebreitet, also gesetzt, oder eingeholt werden kann. Im verpackten Zustande verringert es infolge der Form und Kleinheit seiner Hülse die Fluggeschwindigkeit nicht mehr als ein leichter Gegenwand außerdem stellt es bei seinem geringen Gewicht keine nennenswerte Belastung dar, so daß es sich auf den Flugbetrieb nicht nachteilig auswirken kann. Um es so klein wie möglich zu nalten, wird es af eine solche Weise konstruiert, daß damit ein höherer Auftrieb als mit einer gleich großen, aber glatten und starren Tragfläche erzielt werden kann. Zu diesem Zwecke werden drei Segeltuchlagen aus Textilstoff oder Kunststoffolie, die notfalls durch Metalleinlagen verstärkt ist, an den Rändern miteinander vernäht oder verschweißt und dazwischen noch durch Bänder und Stege in der Weise miteinander verbunden, daß sie bei einer Füllung mit Druckluft ein Gleitsegel von tragflächenähnlicher Form ergeben,wobei die beiden oberen Segeltuchlagen ein durchgehendes Luftkissen bilden, während die untere Segeltuchlage mit der mittleren eine wabenähnliche Form mit teils offenen, also mit Aussenluft gefüllten, und teils geschlossenen, also mit Druckluft gefüllten Kammern bildet, so daß das Gleitsegel an der Oberseite eine glatte Oberfläche aufweist, an seiner Unterseite aber wabenartige Vertiefungen und Öffnungen verschiedener Größe0 Ausserdem ist das Segeltuch auf der Unterseite strukturiert, also samt-oder flauschartig aufgerauht oder mit einer Auflage von Schaumgummi oder ähnlich rauhem und porösem Material versehen, Die Elastizität bzwO Nachgiebigkeit des Gleitsegels ermöglicht es der verdichteten Luft während des Fluges besser als die üblichen starren und glatten Tragflächen, sich darunter "einzunisten" und ein Abgleiten zu vermeiden, was unweigerlich zum Verlust des Auftriebes, dem sogenannten "Stall", führen müßte. Sämtliche Luftverdichtungen unter den Tragflächen sind nicht statischer Natur, sondern turbulent und ändern während des Fluges ständig ein wenig ihre Größe und ihre Form, was bei glatten, starren Tragflächen häufig zu Auftriebaschwankungen oder zu plötzlichem Auftriebsschwund führt, Bei elastischen, nachgiebigen Tragflächen wie dem Gleitsegel passen sich dieses und die Verdichtung einander ständig automatisch an, so daß Auftriebs -schwankungen und zusätzliche Widerstände durch ausbrechende Wirbel und Verdichtungen weitgehend vermieden werden0 Elastische, also begrenzt formbare, strukturierte und teilweise poröse Trag -flächen ergeben somit gegenüber glatten, starren und völlig geschlossenen Flächen einen höheren und vor allem einen dauerhaften Auftrieb. Das Gleitsegel wird nach oder während der Ausbreitung durch mitgeführte, eingebaute Druckluftpatronen oder durch Luftpumpen,die motorisch oder von Hand betätigt werden können, dies notfalls sogar vom Passagierraum aus durch die Passagiere, über Ventile mit Druckluft gefüllt. Sämtliche dazu notwendigen Kraft- und Luftleitungen werden durch innne hohle, stromlinienförmige Streben geführt, mit welchen die Hülse auf dem Flugzeug befestigt ist, doch ist es beim Stande der Technik möglich, den gesamten Druckluftmechanismus in die Hülse zu verlegen,so daß er vom Pilotensitz aus elektrisch betätigt werden kann.
  • Die Art der Aufrollung oder Reffung des Gleitsegels richtet sich weitgehend nach der Art und Größe des Plugzeugtyps, desgleichen die Art des verwendeten Materials, jedoch ist dieses, zumindest an der Unterseite, unbrennbar. Wird das Gleitsegei über dem Flugzeug angebracht, so werden über den Triebwerken Aussparungen angeordnet, damit die heißen Abgase das Segel nicht beschä -digen können, falls ein Triebwerk noch funktioniert. Wo es die Konstruktion des Flugzeuges zuläßt, wird das Segel nicht über sondern zwischen dem Rumpf und den Tragflächen angebracht, entweder vor oder hinter den Tragflächen. Selbst bei den größten Flugzeugen ist jedoch neben der motorischen Ausbreitung und Füllung des Segels -eine solche mit Handbetrieb vorgesehen, von der rilotenkanzel wie auch vom Passagierraum aus, um auch bei Ausfall sämtlicher Aggregate das Segel nutzen zu können und sei es nur als Rettungsfloß bei einer Notwasserung auf See.Die Anbringung des Gleitsegels und seiner Hülse erfolgt entweder möglichst nahe dem Schwerpunkt des Flugzeuges auf oder über dem Rumpf' oder in zwei oder mehreren Exemplaren symmetrisch auf den Tragflächen. Die Streben, welche die Hülse und die Spanndäähte tragen, müssen in der Konstruktion in einer Weise se verankert sein, daß sie im Notfall das Gesamtgewicht des beladenen Flugzeuges aufnehmen kön -nenO Wo dies jedoch nicht möglich ist, wird der Rumpf mit einem Korb aus Flachstahl- oder Eunststoffgurten umgeben, der die Geschwindigkeit und das Aussehen des Flugzeuges nicht beeinträchtigt, aber eine sichere Aufhängung am Gleitsegel ermöglicht.
  • Bei kleinen Flugzeugen wird die Hülse des Gleitsegels aus Textilstoff hergestellt; und durch eine Reißleine vom Pilotensitz aus geöffnet, wobei gleichzeitig eine eingebaute Druckluftpatrone in Tätigkeit gesetzt wird, welche das Gleitsegel ausbreitet, indem sie es füllt. Ein solches Gleitsegel kann nur nach einer Landung wieder verpackt werden.
  • Bei großen Flugzeugen, bei denen eine Anbringung des Gleitsegels zwischen dem Rumpf und den Xragflächen nicht möglich ist, aber eine häufige Verwendung während des Fluges notwendig erscheint, wird eine Winkelschiene aus Leichtnetall auf Stützen über den Tragflächen angebraeht, suf deren waagrechtem Schenkel zwei Spanndrähte entlangführen, an denen das Segel mit Hilfe der Gleitringe entlanggleitet. Dadurch wird erreicht, daß die Vorderkante des Gleitsegels immer stabil bleibt und dieses daher ähnlich wie eine feste Tragfläche wirkt, was die Navigation erleichtert.
  • Damit bei einer Notwasserung die Benutzung des Gleitsegels als Rettungsfloß möglich ist, wird es an der Hülse mit Schrauben oder ähnlichen, von der Oberseite des Segels lösbaren Verschlüssen befestigt und die vorderste Strebe, die auf dem Rumpf befestigt ist, mit G:m.ff -und Trittaprossen ausgestattet, deren Enden entgegengesetzt zur Flugrichtung hinter der Strebe zusammengeklappt und eingerastet werden können. In den stromlinienförmigen Kappen der Hülse werden Werkzeuge zum raschen Durchschneiden sämtlicher Sanndrähte, Zugseile, Leitungen und sonstigen Verbindungen mit dem Flugzeug aufbewahrt wie Messer, Bolzenschnei-und ähnliche Schneidegeräte, desgleichen auch eine kleine Axt, Schraubenschlüssel oder sonstige Werkzeuge, die zu einer Ablösung des Segels vom Flugzeug notwendig sind, weiters Gurte mit Karabinerhaken, welche in entsprechende Ringe oder Schlaufen an der Oberfläche des Segels eingehakt werden können, Druckluftpatronen oder Handpumpen zum Nachfüllen des Segels mit Druckluft, Medikamente, Proviant und ein Minisender, Über dem Pilotensitz in der Nähe der Strebe mit den Sprossen ist nach Möglichkeit ein Notausstieg für die Besatzung'anzuordnen' damit diese nach einer Notwasserung über die Strebe die Oberfläche des Gleitsegels erreichen, es von dem versinkenden Flugzeug völlig lösen und als selbständiges Rettungsfloß benutzen kann, wobei sie sich mit den Gurten an der Oberfläche des Segels festschnalltO Weitere Ausgestaltung der Erfindung: Wo es die tonstruktion des Flugzeuges erlaubt, wird das Gleitsegel zwischen den Tragflächen und dem Rumpf in der Weise angeordnet, iaß es im gefalteten Zustande seitlich an den Rumpf angelegt ist und im Bedarfsfalle mittels ei -nes Seilzuges durch Drehung um eine Achse Såcherartig bis zu den Uragflächen ausgebreitet wird0 Das obere Segeltuch ist durch Metall -oder Kunststofflamellen verstärkt, die in Querrichtung leicht gebogen sind, in Längsrichtung einen kleinen, mittigen Steg auf der konkaven Seite der Lamelle aufweisen und mit der konvexen Seite nach oben angeordnet sind0 Sie verleihen dem Gleitsegel auch dann eine gewisse Steifig keit, wenn es noch nicht vollständig mit Luft gefüllt ist, was seine Wirkungsweise beschleunigt und die Navigation erleichtert. Die Verwendung von Druckluftpatronen, zOBO zum Auf -blasen von Rettungsbooten, und Luftpumpen mit motorischem oder Handbetrieb sowie der Einbau von Luftleitungen, Ventilen und Seil zügen in rohrförmige Metallstreben ist bekannt und braucht nicht besonders beschrieben zu werden, Erzielbare Vorteile: Die Vorteile der Erfindung liegen darin, daß das Gleitsegel eine Reservetrag -fläche darstellt, die im Notfall genutzt werden kann, ohne daß sie im unbenutzten Zustande die Geschwindigkeit des Flug -zeuges beeinträchtigt0 Die dreifache Segeltuchlage verleiht dem Gleitegel eine große Festigkeit0 Da es wegen sei -ner Elastizität, seiner Konstruktion und seiner aufgerauhten Unterseite einen größeren Auftrieb ergibt als eine gleichgroße glatte und starre Fläche, kann es selbst bei einem vollständigen Verlust der Tragflächen eines Flugzeuges diesem eine sanfte Landung ermöglichen und da -mit das Leben d:er Besatzung retten, das sonst rettungslos verloren wäreO Ausserdem ermöglicht es die Benutzung kurzer Start- und Landebahnen, höhere Zuladung, Einsparung von Betriebsstoff, zeitweisen extremen L angsamfl ug sowie verringerte Lärm- und Abgasentwicklung in bewohnten Gebieten, Da es keinen Eingriff in die Konstruk -tion des Flugzeuges und keinen großen Materialaufwand nötig macht, ist es rasch und leicht herzustellen und anzubringen, dies notfalls mit Hilfe eines Tragkorbes aus Flachstahl - , Kunststoff -oder Textilgurten geringen Querschnittes, der den Rumpf umschließt.
  • Das Gleitsegel bedeutet somit eine wesentliche Erhöhung der Flugsicherheit, die in kurzer Zeit verwirklicht werden kannO Beschreibung der Ausführungsbeispiele:Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben0 Es zeigen: Figo 1 ein Flugzeug von vorn mit dem verpackten Gleitsegel auf dem Rumpf, Figo 2 dasselbe Flugzeug von vorn mit ausgebreitetem Gleitsegel, Fig, 3 dasselbe Flugzeug von der Seite mit ausgebreitetem Gleitsegel und einer vorderen, schrägen Metallstrebe, Figo 4 dasselbe Flugzeug von oben mit ausgebreitetem Gleitsegel, der vorderen Metallstrebe und den räumlich abgesetzten, stromli -nienförmigen Kappen am Anfang und am Ende der Hülse.
  • Fig. 5 ein Flugzeug von vorn mit einer waagrechten Winkelschiene aus Leichtmetall, die vom Rumpf und 4 Streben auf den Tragflächen gehalten wird, sowie das daran befestigte, ausgebreitete Gleitsegel, Fig. 6 ein Flugzeug' von vorn mit 3 ausgebreiteten Gleitsegeln, Fig, 7 einen Querschnitt durch ein aufgeblasenes Gleitsegel, schematisch dargestellt, mit der Luftleitung und dem Ventil, dem oberen Luftkissen mit den Bändern und stegen und der wabenartig ausgebildeten Unterschicht mit luftdichten Luftkammern, die über das obere Luftkissen mit Druckluft gefüllt wer -den, und dazwischen liegenden offenen Kammern, die sich beim Aufblasen des Segels selbsttätig mit Aussenluft fellen Die Unterseite des Gleitsegels ist strukturiert bzwO aufgerauht0 Fig. 8 einen schematischen Querschnitt durh ein Gleitsegel, dessen Vorderrand an einer Gleitschiene aus Leichtmetall befestigt ist, die auf einer Strebe ruhtO Fig. 9 einen schematischen, stromlinienförmigen Querschnitt durch eine Strebe mit der Luftleitung und den Zugseilen, Fig0lo ein Flugzeug von oben, bei dem das Gleitsegel auf dem Rumpf in einer Höhe über dem Seitenleitwerk angebracht ist und durch Spanndrähte mit Streben, die sich auf den Enden der Tragflächen befinden, verbunden ist; auf der linken Seite im verpackten Zustande und auf der rechten Seite im ausgebreiteten Zustande mit fächerartig verlaufenden, längli chen Ausschnitten' Fig.ll ein Flugzeug mit einem Gleitsegel, das. an beiden Seiten des Rumpfes angebracht ist und dessen Lamellen um eine lotrechte Achse an ihrem Ende waagrecht gedreht werden können; auf der linken Seite im zusammengefalteten Zustande und mit dem Zugseil, das vom Segelende über eine Rolle am Flügelende zum Rumpf führt, auf der rechten Seite im Såcherartig ausgebreiteten Zustande mit den Lamellen aus Leichtmetall oder Kunststoff und länglichen Öffnungen zwischen diesen.

Claims (1)

  1. Titel: Gleitsegel für Flugzeuge
    Patentanspruche: Oberbegriff: 1. Gleitsegel für Flugezuge Kennzeichnender Teil: dadurch gekennzeichnet, daß es aus drei Lagen von Segeltüchern besteht, von denen zwei Lagen luftdicht und etwas elastisch sind, während die dritte Lage porös und auf einer Seite strukturiert, also samt-, flausch -oder schaumgummiartig ausgebildet ist, je nachdem ob die Segeltücher aus Tertil- oder Kunststoff bestehen oder mit Metallfolie verstärkt sind, weiters daß es Lochungen verschie--dener Größe aufweist, daß es sich bei Nichtbenutzung in gerolltem oder gerefftem Zustande in einer aufklapp baren Hülse mit räumlich abgesetzten, stromlinienförmigen Kappen befindet, die auf oder über dem Rumpf oder den Tragflächen mit Streben aus Leichtmetall angebracht ist, aus welcher es durch Bewegung von daran befestigten Seilzügen über Spazindrähte, die von Streben oder Winkelschienen gehalten werw den, mittels Gleitringen oder Gleitklammern mit Kugel- oder Walzenlagern motorisch oder handmechanisch ausgebreitet und eingeholt werden kann, wobei während der Ausbreitung durch Offnung von mit dem Segel vrbundenden Druckluftpatronen oder durch motorische oder Handluftpumpen Druckluft zwischen die Segeltuchlagen in der Weise gefüllt wird, daß die beiden oberen Lagen ein über das ganze Gleitsegel reichendes Luftkissen bilden, dessen Form und Dicke von der Länge zwischen den Lagen eing-enähter oder eingeschweißter Bänder und Stege bestimmt wird, welche die beiden Segeltuchlagen miteinander verbinden, und die mittlere mit der untersten Lage eine wabenartige Schicht ergibt, indem der Zwischenraum zwischen beiden Lagen in zahlreiche Kammern unterteilt ist, von denen ein Teil luftdicht ist, mit dem oberen Luftkissen in Verbindung steht und daher mit Druckluft gefüllt wird, während die übrigen Kammern an ihrer strukturierten Unterseite Öffnungen verschiedener Größe aufweisen und.
    daher beim Aufblasen der Druckluftkammern mit Außenluft gefüllt werden, Oberbegriff des Unteranspruchs: 2o Gleitsegel für Flugzeuge nach Anspruch 1, Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs: dadurch gekennzeichnet, daß es fächerartig ausgebildet ist, indem die oberste Segel -tuchlage durch Lamellen aus Leichtmetall oder Kunststoff bewehrt ist, die in Querrichtung leicht gebogen, in Längsrichtung auf der konkaven Seite durch einen mittigen Steg verstärkt und an einem Ende um eine Achse drehbar gelagert sind, so daß das Segel im unbenutzten Zustande mit übereinander angeordneten Lamellen an beide Seiten des Rumpfes angelegt werden und im Bedarfsfalle mit Seil zügen oder durch direkte Drehung der einzelnen Lamellen um die Achse fächerartig zu den Tragflächen hin ausgebreitet und wieder gefaltet werden kann, Oberbegriff des Unteranspruchs: 30 Tragelkorb für ein Gleitsegel für Flugzeuge nach Anspruch 1, Kennzeichnender Teil des Unteranspruchs: dadurch gekennzeichnet, daß er aus Flachstahl-, Kunststoff- oder Textilgurten besteht, welche den Rumpf des Flugzeugeazwischen den Öffnungen umschließen und.
    an der Hülse des Gleitsegels befestigt sind.
    L e e r s e i t e
DE19752503322 1975-01-28 1975-01-28 Gleitsegel fuer flugzeuge Pending DE2503322A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752503322 DE2503322A1 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Gleitsegel fuer flugzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19752503322 DE2503322A1 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Gleitsegel fuer flugzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2503322A1 true DE2503322A1 (de) 1976-07-29

Family

ID=5937458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19752503322 Pending DE2503322A1 (de) 1975-01-28 1975-01-28 Gleitsegel fuer flugzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2503322A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2442767A1 (fr) * 1978-12-02 1980-06-27 Messerschmitt Boelkow Blohm Dispositif pour l'atterrissage horizontal d'engins volants
DE3010833A1 (de) * 1980-03-21 1982-11-25 Eric 5000 Köln Neubeck Luftnotrettungssystem fuer grossraumpassagierflugzeuge
DE19507069A1 (de) * 1995-03-01 1996-09-05 Schubert Werner Vorrichtungen gegen Luftfahrzeugabstürze
DE102005035437B3 (de) * 2005-07-29 2007-01-04 Eads Deutschland Gmbh Fluggerät mit einem Rettungslandesystem
WO2020107091A1 (ru) * 2018-11-30 2020-06-04 Владимир Александрович ДАВЫДОВ Летательный аппарат

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2442767A1 (fr) * 1978-12-02 1980-06-27 Messerschmitt Boelkow Blohm Dispositif pour l'atterrissage horizontal d'engins volants
US4408737A (en) * 1978-12-02 1983-10-11 Messerschmitt-Boelkow-Blohm Gesellschaft Mit Beschrankter Haftung Method and apparatus enabling a horizontal landing of a flying body
DE3010833A1 (de) * 1980-03-21 1982-11-25 Eric 5000 Köln Neubeck Luftnotrettungssystem fuer grossraumpassagierflugzeuge
DE19507069A1 (de) * 1995-03-01 1996-09-05 Schubert Werner Vorrichtungen gegen Luftfahrzeugabstürze
DE19507069C2 (de) * 1995-03-01 1999-07-01 Schubert Werner Vorrichtungen gegen Luftfahrzeugabstürze
DE102005035437B3 (de) * 2005-07-29 2007-01-04 Eads Deutschland Gmbh Fluggerät mit einem Rettungslandesystem
US7487939B1 (en) 2005-07-29 2009-02-10 Eads Deutschland Gmbh Aircraft with emergency landing system
WO2020107091A1 (ru) * 2018-11-30 2020-06-04 Владимир Александрович ДАВЫДОВ Летательный аппарат

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60109611T2 (de) Hybridluftfahrzeug
DE7521510U (de) Hanggleiter
EP2116466A1 (de) Notfall- und rettungsflugzeug
DE60108592T2 (de) Ein- und Aussteigvorrichtung eines Flugzeuges und Flügelflugzeug mit einer solchen Einrichtung
EP0861773B1 (de) Hybrid-starrluftschiffe von filimonov
EP0129026B1 (de) Aus flexiblem Werkstoff gebildeter Gleitschirm
DE3586894T2 (de) Luftkissenfahrzeug mit nicksteuerung.
DE1812939C3 (de) Ausstiegrutsche für Flugzeuge
DE2503322A1 (de) Gleitsegel fuer flugzeuge
WO2003099656A1 (de) Luftfahrzeug mit einer rettungseinrichtung
DE3508101A1 (de) Hybrid-flugzeug
EP4200530A1 (de) Textile tragflügelstruktur für ein flügelsystem sowie transportgerät
DE2800333A1 (de) Haengegleiter
EP1618037B1 (de) Leichtflugzeug der ultraleicht-klasse und sportflugzeugklasse
DE10206306A1 (de) Rettungskabine für vom Flugzeugabsturz bedrohte Insassen
DE2054536A1 (de) Kombiniertes Flug- und Bodeneffektgerät
DE3918054C2 (de)
DE69110149T2 (de) Gleitschirme.
DE102004042131A1 (de) Gleitschirmanordnung für den Gleitschirmsport
DE2255649A1 (de) Sitzanordnung
DE102008045972A1 (de) Fluggerät
DE2840466A1 (de) Haengegleiter
DE102004034684A1 (de) Kleinflugzeug
DE732537C (de) Tragflaeche mit veraenderlicher Oberflaeche
DE807747C (de) Starrluftschiff

Legal Events

Date Code Title Description
OGA New person/name/address of the applicant
OHJ Non-payment of the annual fee