DE2501482A1 - Vorrichtung zum korrigieren der seitlichen abweichung oder verschiebung einer sich bewegenden, luftundurchlaessigen bahn von dem richtigen weg - Google Patents
Vorrichtung zum korrigieren der seitlichen abweichung oder verschiebung einer sich bewegenden, luftundurchlaessigen bahn von dem richtigen wegInfo
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Description
AGFA-GEVAEET Aktiengesellschaft
Vorrichtung zum Korrigieren der seitlichen Abweichung oder Verschiebung einer sich bewegenden, luftundurchlässigen
Bahn von dem richtigen Weg.
Priorität : Grossbritannien, den 30. Januar 1974-, Anm.Ur.
4394/74 _
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Korrigieren der seitlichen Abweichung oder Verschiebung einer sich bewegenden,
luftundurchlässigen Bahn von ihrem richtigen Weg.
Bei vielen Arbeitsvorgängen, bei denen ein Bahnmaterial gehandhabt wird, muss die Bahn über beträchtliche Zwischenräume
geführt werden, bevor sie schliesslich wieder aufgerollt wird oder schliesslich in anderer Weise über die Bahn verfügt
wird, und während ihrer Weiterbewegung können eine oder
mehrere Operationen auf der Bahn durchgeführt werden.
So kann z.B. eine Beschichtung, Prüfung, Bedruckung, Laminierung
oder Spannung auf der Bahn, in einer Entfernung vieler Meter von der Abwickelrolle, durchgeführt werden.
Es ist daher erforderlich, dass die sich bewegende Bahn an den Arbeitspunkten auf dem Weg der Bahn in geeigneter Weise
geführt wird. In Fällen, bei denen die Operation auf der
Bahn an einem von der Abwickelrolle entfernten Punkte durchgeführt
wird, kann die Position der Bahn an der Operationsstelle durch das Verschieben der Abwickelrolle nicht genau ■ _
gesteuert werden.
Bei Operationen, bei denen eine Bahn gezwungen wird, einen
langen Weg entlangzubewegen, gibt es viele Möglichkeiten, die bewirken könnten, dass die Bahn von einer vollkommen
geraden Bewegungslinie, nachfolgend als "richtiger Weg der Bahn" bezeichnet, abweicht. Ein Nachlassen der Spannung der
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Bahn kann dazu führen, dass sie sich seitlich verschiebt.
Eine solche Erschlaffung kann durch den Lagerverschleiss in den Bahnträgerrollenwellen oder durch eine Reckung des Bahnmaterials
hervorgerufen werden. Eine geringe Änderung der Dicke der Bahn oder ihres Überzugs auf einer Seite ihrer
Mittellinie in Längsrichtung kann bewirken, dass die Bahn auf die dickere oder fester gespannte Seite der Bahn wandert.
Es sind bereits Bahnführungsvorrichtungen bekannt, die mehrere
frei drehbare Rollen aufweisen, die parallel zueinander auf einem Rahmen befestigt sind, der gegenüber dem richtigen
Weg der Bahn beweglich ist. Die Bahn wird um die verschiedenen Rollen herumgeführt, um einen wesentlichen Reibungskontakt
damit zu erzielen. Da die vorstehend beschriebene Vorrichtung das Auftreten eines Reibungskontaktes bei beiden Bahnoberflächen
mit den Rollenoberflächen bedingt, sind diese Vorrichtungen zum Korrigieren des Weges von Bahnen, die auf einer
Seite mit einem feuchten Überzug oder dergleichen versehen sind, ungeeignet.
Ausserdem sind bereits Bahnführungsvorrichtungen bekannt, die
nur eine bewegliche Rolle umfassen. Ein üblicher Umhüllungswinkel in einer solchen Vorrichtung beträgt 30° >
so dass infolgedessen die Bewegungsebene des anwandernden Bahnteils
sich beträchtlich von derjenigen des zuwandernden Bahnteils unterscheidet. Während dieser Unterschied bei der Handhabung
einer(trockenen Bahn zu keinen Problemen führt, weil die Bahn
mit ihrer gegenüberliegenden Seite über eine oder mehrere zusätzliche Rollen geführt werden kann, um die ursprüngliche
Richtung oder Bewegungsebene der Bahn wiederherzustellen, treten bei der Handhabung von keinen Reibungskontakt mit
einer Oberfläche erlaubenden Bahnen, Schwierigkeiten auf und sie machen die sorgfältige Bestimmung des Bahnweges durch
eine Anlage erforderlich, um der Tatsache Rechnung zu tragen,
dass es unmöglich ist, die Bahn in die Richtung dieser einen Oberfläche umzulenken.
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Ziel der Vorliegenden. Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum
Korrigieren der seitlichen Abweichung einer sich bewegenden Bahn
von ihrem richtigen Weg zu schaffen, die einen Reibungsköntakt nur mit einer Bahnoberfläche erfordert und keine wesentliche
Abweichung der Ebene erforderlich macht, in der die Bahn sich bewegt. Ziel der Erfindung ist es insbesondere, eine solche
Vorrichtung zu schaffen, in der der abwandernde Bahnteil in der gleichen Ebene wie der zuwandernde Bahnteil liegt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Führen einer sich in Längsrichtung bewegenden Bahn, um zwischen zwei Punkten
eine vorher festgelegte Bewegungsrichtung derselben auf-:
rechtzuerhalten und bestehend aus mindestens zwei frei drehbaren parallelen Rollen, die sich in seitlicher Richtung über den
vorgesehenen Bahnweg erstrecken und die Bahn auf einer ihrer Seiten in einer Zone zwischen diesen Punkten tragen,
wobei die Rollen so angebracht sind, dass der Winkel zwischen ihren Achsen und der Bewegungsrichtung in der Projektionsebene
der Bahn variiert werden kann, und aus einer Einrichtung, die beim Betrieb der Vorrichtung dazu dient, auf den einander
gegenüberliegenden Bahnseiten an der Stelle, an der sie diese Rollen passiert, eine Luftdruckdifferenz zu erzeugen, wodurch
bewirkt wird, dass die nachfolgenden Teile entlang der Bahnlänge einem Weg folgen, der zwischen diese Rollen hineinführt.
Aufgrund der Tatsache, dass die Bahn zwischen die Rollen eingeführt wird, passt·sich die Bahn den Teilen der Umfangsoberflache
der Rollen an, anstatt einen Linienkontakt mit ihnen zu haben, wie dies der Fall wäre, wenn die Bahn in einer
Ebene tangential zu den Rollen angeordnet wäre. Das.heisst mit anderen Worten, die Bahn umhüllt Teile der Rollen und
infolgedessen ist der Reibungskontakt der Bahn beträchtlich. Der Umhüllungswinkel, d.h. der Winkel, der die Teile des
Rollenumfangs umspannt, gegen weiche die Bahn gedrückt wird,
kann beispielsweise in der Grössenordnung von 20° liegen.
Wie nachfolgend angegeben, braucht die Bahn nicht in direktem Kontakt mit den Rollen zu stehen. Es können eine oder
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mehrere dazwischenliegende Trägerteile, z.B. ein Trägerriemen oder «band oder eine Vielzahl von Trägerbändern, die in einem
Abstand voneinander angeordnet sind, über die Breite der Bahn vorhanden sein. Allgemein ist die Vorrichtung bestimmt für
die Führung von für Luft undurchlässige oder im wesentlichen für Luft undurchlässige Bahnen.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung wird wie folgt verwendet :
Wenn die Bahn von ihrer vorgesehenen Bewegungsrichtung zwischen den beiden genannten Punkten abzuweichen beginnt, wird die
Bewegungsrichtung durch Schwenken der Rollen in einen anderen Winkel relativ zu der gewünschten Bewegungsrichtung der Bahn
korrigiert. Aus den nachfolgend angegebenen Gründen führt eine solche Änderung der Anordnung der Hollen zu einer Änderung
der tatsächlichen Bewegungsrichtung der Bahn. Die Einstellung der Richtung der Rollen kann- automatisch in Abhängigkeit von
Signalen aus einem Bahnpositionsfühler durchgeführt werden und die erfindungsgemässe Vorrichtung ist vorzugsweise so aufgebaut,
dass eine solche automatische Führung der Bahn erzielt wird.
Die Rollen sind vorzugsweise so befestigt, dass sie frei drehbar sind und durch die Bahn selbst angetrieben werden. Um eine
sehr zufriedenstellende Bahnführung zu erzielen, die auf die Schwenkbewegungen der Rollen anspricht, hat es sich als erforderlich
erwiesen, eine ausreichende freie Länge der Bahn auf der Annäherungsseite der Rollen zu haben. Das heisst mit
anderen Worten, der Abstand zwischen diesen Rollen und dem Punkte stromaufwärts, an dem die Bahn getragen wird, sollte
nicht zu kurz sein. Dieser Abstand beträgt vorzugsweise mindestens das 1,5-fache, insbesondere mindestens das 2-fache,
der Länge einer Rolle.
Bei bevorzugten Ausführungsformen umfasst daher die erfindungsgemässe
Vorrichtung zum !"uhren einer Bahn entlang eines Weges
zwischen zwei Punkten mindestens zwei frei drehbare parallele Rollen zum Tragen der Bahn auf einer Seite derselben in einer
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Zone zwischen diesen Punkten, die schwenkbar befestigt sind, so dass der Winkel zwischen ihren Achsen und der Bewegungsrichtung
in der Projektionsebene der Bahn variiert werden kann,
sowie eine Einrichtung zur Erzeugung einer Luftdruckdifferenz,
die bewirken kann, dass eine Bahn (die in Abwesenheit dieser Luftdruckdifferenz in eine Tangentialebene zu den Rollen gezogen würde) einem Vege folgt, der sich in den Hohlraum
zwischen den Rollen hineinkrümmt, wodurch der TJmschlingungswinkel
erhöht wird, so dass ein beträchtlicher Reibungskontakt der Bahn, mit den Rollen oder mit einem dazwischenliegenden
Träger erzielt wird, sowie eine Einrichtung zur Bestimmung des Bewegungsweges der Bahn zu diesen Rollen, so dass die
Länge des freien zuwandernden Bahnteils mindestens das Doppelte, der Länge einer Rolle beträgt.
Der hier verwendete Ausdruck "für Luft undurchlässige Bahnen" umfasst unter anderem Bahnen aus Materialien, wie Polyethylenterephthalat,
Polypropylen, Polyäthylen, Triacetat oder Papier und Gewebe, die bis zu einem solchen Grade für Luft undurchlässig
sind, der ausreicht, um sie auf die Beeinflussung durch die beschriebene Luftdruckdifferenz ansprechen zu lassen.
Bevorzugte Ausfuhrungsformen der Erfindung sind folgende : Die Einrichtung zur Erzeugung einer Luftdruckdifferenz umfasst
eine Luftbox oder einen ausgefüllten Raum, der zwischen.den Rollen angeordnet ist und eine Öffnung hat, die der Tangentialebene
an die Rollen zugewendet ist, sowie eine Einrichtung zur Erzeugung eines verminderten Druckes in dieser Box. Die
Grosse der Öffnung der Luftbox, die parallel zur Achse der Rollen verläuft, ist vorzugsweise um mindestens 10 % geringer
als die Breite der zu steuernden Bahn. Die Rollen der Vorrichtung sind so angeordnet, dass neben ihrer angulären Position auch ihre axiale Position verändert werden kann.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen :
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Figur 1 eine Grundrissansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemässen
Vorrichtung,
Figur 2 einen Querschnitt durch die Figur 1 entlang der Linie 2-2 und
Figur 3 einen Querschnitt durch die Figur 1 entlang der Linie 3-3.
Figur 4 eine Querschnittsansicht einer andren Ausführungsform der erfindungsgemäss en Yorrichtung.
In den Figuren 1 und 2 umfasst die Vorrichtung vier parallele Rollen 10, 11, 12 und 13, über welche eine Bahn 14 gezogen
wird, deren seitliche Position kontrolliert werden muss. Die Bahn bewegt sich vorwärts in der durch den Pfeil 30 angegebenen
Richtung. Die Bahn 14 wird über eine frei drehbare Rolle 9 auf einer fest montierten Welle, welche eine Bewegungsebene
für den frei zuwandernden Bahnteil bestimmt, der
etwa parallel zu einer, die Achsen der vier Rollen passierenden, Ebene verläuft, der Rolle 10 zugeführt. Ausserdem ist eine
Einrichtung (nicht dargestellt) zum Abziehen der Bahn aus der Vorrichtung in eine Ebene vorgesehen, die mit der Ebene
ausaimsenfällt, in welcher die Bahn der Vorrichtung zugeführt
wird.
Die Rollen 10, 11, 12 und 13 sind in Lagern 15 "und 16, die an
einer rechteckigen Grundplatte 17 vorgesehen sind, so befestigt, dass sie sich frei drehen können. Die Grundplatte ist
durch Längsträger 18 und 19 versteift. An den seitlichen Enden der Grundplatte sind kurze Träger 20 und 21 vorgesehen, ^
die mit den Armpaaren 22 und 23 über vertikale Zapfen 24 und 25 drehbar verbunden sind. Die Arme können sich um die vertikalen
Zapfen 26 und 27 drehen, die auf zwei horizontalen Trägern 28 und 29 befestigt sind. Diese Träger verlaufen
parallel zueinander an beiden Seiten der Vorrichtung und werden von den im Boden verankerten, aufrecht stehenden Säulen
32 und 33 unterstützt werden. Ein Träger 31 verbindet die Träger 28 und 29 starr miteinander und dient der Versteifung
der Konstruktion.
Zwischen jedem Paar benachbarten Rollen befindet sich eine Luftbox mit einer öffnung an ihrer Oberseite. Die Luftboxen
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werden durch, zwei Seitenwände 34 und 35 gebildet, die an
ihrer unteren Seite mit der Grundplatte 17 verbunden sind und sich zwischen den Rollen nach oben erstrecken. Insbesondere
aus der Figur 2 ist zu ersehen, dass die Wände Teile aufweisen, welche den Umfang der Hollen eng umgeben und an der Oberseite in
einer Hohe enden, die etwas unterhalb der durch eine Tangentialebene an die Rollen bestimmten Höhe liegt. Die beiden
äusseren Luftboxen sind ferner durch zwei Vorsprünge 36 und
37 verschlossen, die auf der Grundplatte befestigt sind und eine konkav gekrümmte Oberfläche aufweisen, .die sich in geringem
Abstand von dem Umfang der entsprechenden Rollen 13 "und
10 befindet. Eine Zentralb'ffnung 38 in der Grundplatte steht
über eine flexible Leitung mit einer Einrichtung (nicht dargestellt) zur Erzeugung eines Unterdruckes in der Luftbox in
Verbindung.
Ein hydraulischer Zylinder 42 ist über einen Hebel 43 mit
dem Zapfen 27 der Vorrichtung verbunden und ermöglicht die Drehung des Zapfens in jeder Richtung durch die Steuerwirkung
einer Kontrolleinrichtung 44, die auf das Signal eines Bahnrandfühlers 45 anspricht.
Beim Betrieb wird eine über die in Figur 2 dargestellte Vorrichtung
gezogene Bahn über die Rollen geführt während sie einem schwach gekrümmten Weg folgt, der durch die Ziffern
39j 40 und 41 angegeben sind. Diese Krümmungen in dem Weg
der Bahn werden durch die Luftdruckdifferenz verursacht, die aus dem Atmosphärendruck, der an der Oberseite der Bahn
vorherrscht und dem verminderten Druck, der in der Luftbox
an der Unterseite der Bahn erzeugt wird, hervorgerufen wird, wobei der verminderte Druck versucht um die zwischen den aufeinanderfolgenden
Rollen sich erstreckenden Teile der Bahn in Richtung des Spaltes zwischen den Rollen zu verschieben
(wie aus der Figur 2 zu ersehen ist, stehen die Rollen nicht miteinander in Kontakt).
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Da eine sich, bewegende Bahn, die in einem ausreichenden Rei-"
bungskontakt mit einer Rolle steht, stets die Neigung hat, an einer Stelle, an der die Längsrichtung der Bahn genau
senkrecht zur Rollenachse ist, die Rolle zu berühren, ist es klar, dass durch Schwenken der Grundplatte bewirkt wird, dass
die Bahn seitlich verschoben wird, um eine Position'zu finden, in der die Rolle noch senkrecht zugeführt werden kann.
So führt beispielsweise eine Schwenkung der Grundplatte, wie durch die Position 46 in der Pigur 1 durch Strichlinien dargestellt,
dazu, dass die eintretende Bahn sich in der ITigur
1 nach rechts bewegt.
Die anguläre Verschiebung der Rollen erfolgt vorzugsweise automatisch durch die Steuerwirkung einer Kontrolleinrichtung,
die auf das Signal anspricht, das von einem lühlerkopf abgegeben wird, welcher die seitliche Position einer Bahn abtastet,
wie dies beispielsweise durch den Randfühler 45 bzw. die Kontrolleinrichtung 44 dargestellt ist. Bei der Kontrolleinrichtung
kann es sich um ein Servoventil handeln, welches das Einströmen der unter Druck stehenden hydraulischen Flüssigkeit
in den hydraulischen Zylinder 42 kontrolliert und die Korrekturgeschwindigkeit kann direkt proportional zu der seitlichen
Abweichung des Materials an dem i'ühlerkopf sein.
Das folgende Beispiel erläutert die vorstehend beschriebene Vorrichtung.
Länge der Rollen : 2000 mm
Durchmesser der Rollen : 95 mm
axialer Abstand der Rollen : 120 mm
Abstand zwischen den Seitenwänden 34 und 35 : 1500 mm
Spalt zwischen den Seitenwänden und dem Rollenumfang : 1 bis
2 mm .
Abstand zwischen den oberen Kanten der Wände und einer Tangentialebene
an die Rollen : 8 mm
Breite der Bahn : 1700 mm
Bahnmaterial : Polyäthylenterephthalat einer Dicke von 0,18 mm
Breite der Bahn : 1700 mm
Bahnmaterial : Polyäthylenterephthalat einer Dicke von 0,18 mm
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Bahnspannung : 30 kg
Unterdruck in der Luftbox : 30 bis 4-0 mm H2O
maximale Durchbiegung der Bahn gegenüber einer Tangentialebene
an die Rollen in Richtung des Spaltes zwischen den Rollen : 3 mm
ungefährer Kontaktwinkel jeder der Rollen 11 und 12 mit der Bahn : 20°
Länge des frei zugeführten Bahnteils, die sich zwischen den
Rollen 9 und 10 erstreckt : 4,5 ia
Es sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Erfindung auf die vorstehend beschriebene Vorrichtung nicht beschränkt ist«
Die "Vorrichtung kann mehr oder weniger als vier Rollen aufweisen,
sie hat jedoch mindestens zwei Rollen, Die Ebenen, in denen die zugeführten und abgeführten Bahnteile gelegen sind,
müssen nicht notwendigerweise zusammenfallen und die Bahn kann auch in solchen Ebenen der Vorrichtung zugeführt und von
ihr abgezogen werden, die im Vergleich zu den in Figur 2 dargestellten Ebenen nach unten geneigt sind.
Die Drehbewegung der Rollen kann durch Schwenken der Grundplatte, auf der die Rollen befestigt sind, um eine zentrale vertikale
Achse anstatt durch Verschieben der Platte durch zwei Arme, wie dargestellt, erfolgen. Es sei jedoch darauf hingewiesen,
dass die korrigierende Wirkung einer solchen Vorrichtung geringer ist als diejenige, die durch die in der Figur 2 dargestellte
Ausführungsform erzielt werden kann.
Die Drehbewegung der Rollen kann auch aus einer Gleitbewegung
der seitlichen Enden der Grundplatte, welche die Rollen trägt, in solchen Richtungen resultieren, die sich auf der zentralen.
Längslinie der Vorrichtung schneiden, wie dies in der US-Patentschrift 2 797 091 angegeben ist.
Die Luftdruckdifferenz kann auch durch einen Luftüberdruck
auf der von den Rollen abgewandten Bahnseite oder durch eine
Kombination aus einem über- und Unterdruck erzeugt werden. ' '
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Um den einen seitlichen Abstand überdeckenden Satz von
Rollen kann ein luftdurchlässiges endloses Band vorgesehen sein, das sich zwischen den beiden seitlichen Enden der
Luftbox erstreckt, wodurch die Bahn getragen wird und wodurch verhindert wird, dass bei einem eventuellen Ungleichgewicht
zwischen der Spannung der Bahn und der Luftdruckdifferenz
die Bahn zu weit in Richtung auf den Spalt zwischen den Rollen ge.zogen wird. Alternativ können mehrere engere, luftdurchlässige
oder luftundurchlässige Bänder verwendet werden, die in axialer Richtung der Rollen voneinander entfernt sind.
Darüberhinaus braucht sich die Luftbox nicht notwendigerweise ununterbrochen über die gesamte Breite der Bahn zu erstrecken
und bei einer alternativen Ausführungsform kann die Luftbox durch mehrere kleinere Einheiten ersetzt sein, die einen Abstand
in axialer Richtung der Rollen voneinander haben und die getrennte Luftfächer zur Erzeugung von Luftdruckdifferenzen
bilden, die auf begrenzte Bereiche Bahnoberflächebereich wirken, die in transversaler Richtung der Bahn voneinander
entfernt sind. . . .
Gemäss der durch Figur 4 dargestellten Ausführungsform enthält die Vorrichtung vier frei drehbare Rollen 47, 48, 49 und 50
die eng parallel zueinander angeordnet sind und unter denen eine Vakuumbox 51 vorgesehen ist. Die Rollen und die Vakuumbox
51 sind durch nicht dargestellte Mittel zur angulären
oder angulären und axialen Versetzung, wie vorangehend beschrieben wurde, montiert um den Weg einer sich über die Rollen
bewegenden luftundurchlässigen Bahn'zu korrigieren. Die äusseren Rollen 47 und 50 sind in fester Lage angebracht und die
innern Rollen 48 und 49 sind durch nicht gezeigte Mittel zum Drehen um die Welle 53 bzw. 54 der entsprechenden anliegenden
äusseren Rollen 47 und 50 montiert. Die die wirkliche Vakuumboxbreite bestimmenden seitlichen Begrenzungen sind mit den
Wänden 34 und 35 der vorangehend beschriebenen Vorrichtung
vergleichbar und werden durch die in gezogenen Linien gezeich-
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net en Wänden 55 und 56 gebildet. Die Kanten dieser Wände
sind an ihrer Oberseite konkav gekrümmt und umhüllen in enger Weise die entsprechenden Teile der Rollenumfänge, wahrend
die konvex gekrümmten Kanten 67 und 68 der Wände 55 und 56 die konkav gekrümmten Kanten einer allgemein dreieckigen
Stehwand 57 gegenüber stehen. Die Aufstellung der Wände 55
und 56 ist in der Weise ausgeführt, dass sie zusammen mit
den entsprechenden Rollen 48 und 49 eine Schwenkbewegung um
die Wellen 53 und 54 ausführen können. Auf diese Weise
werden die Rollen 48 und 49 sowie die Wände 55 und 56 eine
geneigte äusserste Lage einnehmen, wie es strichliniiert in der Figur illustriert ist.
Die beschriebene Schwenkbewegung der Wände 55 und 56 wird
durch die im Bodenteil und in den Seitenwänden der Luftbox angebrachten Schlitze 58 und 59, durch die die Wände 55 und
56 mit kleinem Spiel passieren können, ermöglicht.
In der Ruhelage der erfindungsgemässen Vorrichtung nehmen
die Rollen die in gezogener Linie gezeichnete Lage ein. Diese Lage wird dadurch erreicht, dass die Blöcke 60 und 61
die schwenkenden Rollen 48 und 49 und die entsprechenden Wände 55 und 56 über die Arme 62 und 63 neigen. Der von der
Bahn, gefolgte Weg, beim Sperren des Mechanismus und Anwendung einer Luftdruckdifferenz, wird durch die gezogene Linie 52
gezeigt. Es kann festgestellt werden, dass die Bahn die Rollen 47 und 50 gemäss einem Winkel öl berührt und folglich wird '
der Kontaktwinkel der Bahn mit den Rollen 48 und 49 sich auf 2 °i>
belaufen. Wenn in normaler Wirkung der Vorrichtung ein Unterdruck durch eine zentral in bezug auf die Vakuumbox
liegende Verbindung 66 geschaffen ist, wird die Bahn einem abbiegenden strichliniiert gezeichnete Weg 62 folgen, was auf
das Gleichgewicht zwischen der Neigung der Blöcke 60 und 61, .die auf die Bahn einwirkenden Druckdifferenz und die Längsspannung in der Bahn zurückzuführen ist. In der abbiegenden
Bahnlage sind die oberen Enden 64 und 65 der Wände 55 und 56
weiter von der Bahnunterseite entfernt als in der nicht abbiegenden
Bahnlage und wird also die',Sektion einer Leck-
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öffnung für den Unterdruck in der Vakuumbox erhöht. Die beschriebenen
Erhöhung kann eine selbststabilisierende Wirkung auf die Vorrichtung ausüben weil der Unterdruck in der Vakuumbox
umgekehrt proportional ist mit der Krümmung der Rollen 48 und 49.
Wie in der Figur dargestellt, beläuft sich der Eontaktwinkel
der Bahn mit den Rollen 47 und 50 in der wirksamen Lage der Vorrichtung auf β , wobei der Kontaktwinkel der Bahn mit den
Rollen 48 und 49 nahezu Full ist. Es kann weiter gesehen werden,dass der Winkel/? beträchtlich grosser als der Winkel
& ist und somit können grössere korrigierende Kräfte durch die Vorrichtung auf die Bahn ausgeübt werden, weil die Reibungskräfte
einer sich weiter bewegenden Bahn auf eine Rolle eine Exponentialfunktion des Kontaktwinkels einer Bahn mit
einer solchen Rolle ist.
In einer alternativen Ausführungsform der beschriebenen erfindungsgemässen
Vorrichtung kann die Stehwand 57 in Wegfall kommen und können die Wände 55 und 56 rechtwinklige Kanten,
wie durch die strichpunktierten Linien 69 und 70 illustriert, anstatt gekrümmte Kanten wie 67 und 68 aufweisen.
Auf diese Weise können die Kanten 69 und 70 beim Einnehmen
der oberen Lage durch die Rollen 48,· 49 und die Wände 55, 56
einen engen Schlitz bilden, der beim Senken der Rollen 48,49 und demgemäss beim Voneinanderschwenken der Kanten
69,70 der Wände 55556 automatisch vergrössert. Der so erhaltene
selbststabilisierende Effekt durch die Lecköffnung mit vergrössernder Sektion kann der Effekt der erst beschriebenen
Ausführungsform der Vorrichtung überschreiten.
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Claims (1)
- Patentansprüche1. Vorrichtung zum Korrigieren der seitlichen Abweichung einer \^_Vsich bewegenden, luftundurchlässigen Bahn von der vorgesehenen Bewegungsweg in Längsrichtung zwischen zwei Punkten, gekennzeichnet durch mindestens zwei frei drehbare parallele Rollen, welche die Bahn mit einer ihrer Seiten in einer Zone zwischen diesen Punkten tragen, wobei die Rollen für eine Schwenkbewegung so befestigt sind, dass der Winkel zwischen ihren Achsen und der Bewegungsrichtung in der Projektionsebene der Bahn variiert werden kann, und eine Einrichtung zur Erzeugung einer Luftdruckdifferenz, die bewirken kann, dass eine Bahn (die in Abwesenheit einer solchen Luftdruckdifferenz in eine Tangentialebene zu diesen Rollen gezogen würde) einem sich in den Hohlraum zwischen den Rollen hineinkrümmenden Wege folgt,- wodurch der Umschlingungswinkel erhöht wird, was einen beträchtlichen " Reibungskontakt der Bahn mit den Rollen oder mit einem dazwischenliegenden Träger zur Folge hat.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Rollen und dem nächsten stromaufwärts gelegenen Unterstützungspunkt der Bahn mindestens dem Doppelten der Länge einer Rolle entspricht.3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Erzeugung einer Luftdruckdifferenz eine Einrichtung zur Festlegung mindestens einer Luftbox, die zwischen den Rollen angeordnet ist und eine öffnung aufweist, die in Richtung der Tangentialebene an die Rollen ausgerichtet ist, und eine Einrichtung zur Erzeugung eines verminderten Luftdruckes in der Box aufweist. 'A. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Festlegung einer Luftbox mindestens zwei Seitenwände, die sich von der einen zu der anderen der mindestens zwei Rollen erstrecken und in axialer Rich-A-G 1322509831/0549tung der Rollen über eine Distanz, die geringer als die Länge der Rollen ist, voneinander entfernt sind, und eine Wand aufweist, welche die Enden dieser mindestens zwei Wände miteinander verbindet, die gegenüber der Boxöffnung in einer im allgemeinen parallel zu einer Ebene durch die Achsen der Rollen verlaufenden Ebene angeordnet sind.5· Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanz, über welche die Wände, voneinander entfernt sind, um mindestens 10 %' geringer ist als die Breite der zu kontrollierenden Bahn.6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Seitenwände, die den Rollen gegenüberliegen, um eine Achse konkav gekrümmt sind, die mit der Achse der entsprechenden Rollen zusammenfällt und zusammen mit dem Umfang der Rollen einen engen Spalt begrenzen. '7· Vorrichtung nach einem .der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen so befestigt -sind, dass neben der angulären Position der Rollen auch ihre axiale Position geändert werden kann.8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche T bis 7> dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens drei Rollen umfasst, deren Achsen in einer Ebene liegen.9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, dass sie vier parallele Rollen enthält die gemäss der Bahnbewegungsrichtung nahe hintereinander angeordnet sind und von denen die zwei inneren Rollen zum Ausführen einer positiven Schwenkbewegung um die Wellen der diesen Rollen entsprechenden zwei äusseren Rollen angebracht sind.1O.Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Rollen zum Ausführen einer Schwenkbewegung in ■eine Lage geneigt werden, welche in gerader Linie mit den zwei äusseren Rollen liegen wenn keine Anwendung einerA-G 1322509831/0549Luftdruckdifferenz auf eine von den Rollen getragene Bahn stattfindet.11.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenbegrenzungen für die Bestimmung der wirklichen Luftboxbreite durch Wände gebildet werden, die sich zwi-schen jeder äusseren Rolle und ihrer entsprechenden inneren Rolle erstrecken und.die zum Ausführen einer - Schwenkbewegung um die Achse der äusseren Rolle montiert sind.12.Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände durch entsprechende Schlitze im Bodenteil und in den Seitenwänden der Luftbox versetzbar sind.A-G 1322509831/0549Leer seife
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