DE2501113C3 - - Google Patents
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- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11D—DETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
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Description
Das Hauptpatent betrifft wasserunlösliches Alumo
silikat sowie wenigstens eine Verbindung aus der
Gruppe der Tenside, Gerüstsubstanzen und Bleich
mittel enthaltende Mittel zum Waschen und/oder
Bleichen von Textilien, die als wasserunlösliches
Alumosilikat ein feinverteiltes, kristallines,
gebundenes Wasser enthaltendes, synthetisch her
gestelltes, ein nach der in der Beschreibung an
gegebenen Bestimmungsmethode bei 22°C ermitteltes
Calciumbindevermögen von wenigstens 50 mg CaO/g
wasserfreier Aktivsubstanz aufweisendes Silikat
der allgemeinen Formel
(Kat2/n O) x · Al₂O₃ · (SiO₂) y ,
in der Kat ein mit Calcium austauschbares Kation
der Wertigkeit n, x eine Zahl von 0,7 bis 1,5, y
eine Zahl von 1,3 bis 4 bedeuten, enthalten. Durch
die Mittel des Hauptpatents ist es möglich, die in
den Waschmitteln bis jetzt noch verwendeten calci
umkomplexbindenden Phosphate ganz oder teilweise
zu ersetzen. Das Hauptpatent betrifft weiter ein
Verfahren zur Herstellung der Mittel.
Das Calciumbindevermögen des oben definierten
wasserunlöslichen Alumosilikats kann sogar Werte von
200 mg CaO/g AS erreichen und liegt vorzugsweise im
Bereich von 100-200 mg CaO/g AS. Als Aktivsubstanz
(=AS) wird das Alumosilikat obiger Definition bezeichnet,
dessen gebundenes Wasser durch einstündiges Erhitzen
auf 800°C entfernt wurde.
Als Kation kommt bevorzugt Natrium in Frage; es
kann aber auch durch Lithium, Kalium, Ammonium oder
Magnesium sowie die Kationen wasserlöslicher organi
scher Basen ersetzt sein, z.B. solche von primären,
sekundären oder tertiären Aminen bzw. Alkylolaminen
mit höchstens 2 C-Atomen pro Alkylrest bzw. höchstens
3 C-Atomen pro Alkylolrest.
Diese anstelle der Phosphate, insbesondere des
Triphosphats einzusetzenden oben definierten katio
nenaustauschenden Silikate werden im folgenden der
Einfachheit halber als "Alumosilikate" bezeichnet.
Bevorzugt verwendet man Natriumalumosilikate. Alle
für deren Herstellung und Verwendung gemachten
Angaben gelten sinngemäß für die anderen beanspruch
ten Verbindungen.
Bevorzugte Alumosilikate haben die Zusammenset
zung
0,7-1,1 Na₂O · Al₂O₃ · <1,3-2,4 SiO₂
Gemäß Hauptpatent sind auch Alumosilikate der Zusammensetzung
0,7-1,1 Na₂O · Al₂O₃ · <2,4-3,3 SiO₂
von besonderem praktischem Interesse. Die beiden
Alumosilikat-Typen, die sich in ihren Kristallstrukturen
unterscheiden, besitzen ein im Bereich von 100-200 mg
CaO/g AS liegendes Calciumbindevermögen. Die
Anwendungskonzentration dieser Alumosilikate in den
Behandlungsflotten kann im Bereich von vorzugsweise
0,2-10 g AS/l, insbesondere 1-6 g AS/l liegen. Nach
den weiteren Angaben des Hauptpatents läßt sich
der Wasch- und Reinigungseffekt des Verfahrens
dadurch verbessern, daß die Behandlungsflotten als
übliche Bestandteile auch Tenside enthalten.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der
Mittel des Hauptpatents. Diese ist dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel
eine Tensidkomponente aus 1 Gewichtsteil
eines oder mehrerer Tenside aus der Gruppe der
oberflächenaktiven Aminoxide, Carboxybetaine, Sulfo
betaine und Fettalkoholpolyglykoläthersulfate und 0-3
Gewichtsteilen anionischer Sulfonattenside, Seifen
und/oder äthoxylierter aliphatischer C₁₀-C₂₀-Alkohole
mit Trübungspunkten oberhalb 50°C enthält.
Der Einsatz einer derartigen Tensidkomponente,
deren Anwendungskonzentration in einer Waschflotte vorzugsweise
0,15-3 g/l beträgt, in Kombination mit den oben
beschriebenen, kationenaustauschenden Alumosilikaten
bewirkt eine ausgezeichnete Schmutzentfernung, insbe
sondere auch bei niederen Anwendungskonzentratio
nen von 0,15-0,5 g der Tensidkomponente pro Liter
Waschflotte. Die erfindungsgemäß eingesetzte Tensid
komponente zeichnet sich außerdem durch besondere
Unempfindlichkeit gegenüber den Härtebildnern des
Waschwassers aus.
Die erfindungsgemäß verwendeten Tenside vom Typ
der Aminoxide leiten sich von tertiären Aminen ab, die
höchstens zwei, im allgemeinen jedoch nur einen
hydrophoben aliphatischen, gegebenenfalls durch Hete
roatome unterbrochenen Kohlenwasserstoffrest mit
meist 10-20 C-Atomen und zwei kurzkettige Alkyl-
oder Alkylolreste enthalten. In diesen an den Aminoxid
stickstoff gebundenen drei Resten sind zusammen soviel
C-Atome vorhanden, daß deren Summe 12-24
C-Atome pro Molekül ausmacht. Unter diesen Aminoxi
den sind besonders diejenigen wertvoll, die neben
insgesamt zwei Methyl- und/oder Äthylresten und/oder
Hydroxyäthyl- und/oder Mono- bzw. Dihydroxypropyl
resten einen C₁₂-C₁₈-Alkyl- oder Alkenylrest enthalten.
Typische Vertreter sind beispielsweise die Verbindun
gen
Lauryl-dimethylaminoxid,
Lauryl-diäthyl-aminoxid,
Myristyl-dimethyl-aminoxid,
Myristyl-diäthyl-aminoxid,
Cetyl-dimethyl-aminoxid,
Cetyl-diäthyl-aminoxid.
Lauryl-diäthyl-aminoxid,
Myristyl-dimethyl-aminoxid,
Myristyl-diäthyl-aminoxid,
Cetyl-dimethyl-aminoxid,
Cetyl-diäthyl-aminoxid.
In allen diesen Verbindungen kann wenigstens einer der
Methyl- und/oder Äthylreste durch die Hydroxyäthyl-,
Hydroxypropyl- oder Dihydroxypropylgruppe ersetzt
sein. Eine besonders gute Waschwirkung in hartem
Wasser zeigen die Aminoxide mit zwei Dihydroxypro
pylgruppen, wie z.B. die Verbindungen
N-Dodecyl- und
N-Tetradecyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- aminoxid bzw.
N-Kokosalkyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- aminoxid.
N-Tetradecyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- aminoxid bzw.
N-Kokosalkyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- aminoxid.
Brauchbare Aminoxide, bei denen die Kohlenstoffkette
des hydrophoben Restes durch Heteroatome wie
Sauerstoff, Stickstoff oder Schwefel unterbrochen ist,
sind z.B. die Verbindungen N-(3-Dodecyloxypropyl)-
N,N-dimethylaminoxid bzw. das Aminoxid des N-Ko
kosalkyl-N′,N′-dimethyl-1,3-diaminopropans.
Bei den erfindungsgemäß geeigneten Carboxy- und
Sulfobetainen handelt es sich um zwitterionische
Verbindungen mit einer vierfach substituierten, d.h.
quartären Ammoniumgruppe, die im Molekül auch eine
kovalent gebundene Carboxyl-, Sulfo- oder Sulfat-
Gruppe besitzen und deren positive und negative
Ladung intramolekular ausgeglichen ist. Die oberflä
chenaktiven Betaine besitzen - ähnlich wie die oben
beschriebenen Aminoxide - am Stickstoff höchstens
zwei, im allgemeinen jedoch nur einen höhermolekula
ren aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit hydropho
bem Charakter und mindestens einen, im allgemeinen
jedoch zwei, niedere Alkylreste mit 1-3 Kohlenstoff
atomen, die durch eine oder zwei Hydroxylgruppen
substituiert oder direkt oder über ein Heteroatom
miteinander verbunden sein können. Die anionische,
wasserlöslichmachende Säuregruppe ist über den
vierten Substituenten, der meist aus einem kurzkettigen,
gegebenenfalls eine Doppelbindung oder eine Hydro
xylgruppe aufweisenden aliphatischen Rest besteht, mit
dem Ammoniumstickstoff verbunden. Typische Vertre
ter derartiger oberflächenaktiver Betaine sind beispiels
weise die Verbindungen
3-(N-Hexadecyl-N,N-dimethylammonio)-
propansulfonat;
3-(N-Talgalkyl-N,N-dimethylammonio)- 2-hydroxypropansulfonat;
3-(N-Hexadecyl-N,N-bis (2-hydroxyäthyl)- ammonio)-2-hydroxypropylsulfat;
3-(N-Kokosalkyl-N,N-bis (2,3-dihydroxy- propyl)-ammonio)-propansulfonat;
N-Tetradecyl-N,N-dimethyl-ammonioacetat;
N-Hexadecyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- ammonioacetat.
3-(N-Talgalkyl-N,N-dimethylammonio)- 2-hydroxypropansulfonat;
3-(N-Hexadecyl-N,N-bis (2-hydroxyäthyl)- ammonio)-2-hydroxypropylsulfat;
3-(N-Kokosalkyl-N,N-bis (2,3-dihydroxy- propyl)-ammonio)-propansulfonat;
N-Tetradecyl-N,N-dimethyl-ammonioacetat;
N-Hexadecyl-N,N-bis (2,3-dihydroxypropyl)- ammonioacetat.
Diese oberflächenaktiven Betaine lassen sich bei
spielsweise herstellen, indem man das tertiäre Amin mit
dem hydrophoben langkettigen aliphatischen Kohlen
wasserstoffrest und den beiden niederen Alkyl- oder
Hydroxyalkylresten mit Quaternierungsmitteln, wie
z.B.
3-Chlor-2-hydroxypropannatriumsulfonat,
3-Chlor-2-hydroxypropylnatriumsulfat,
Natriumchloracetat oder Propansulton,
Butansulton oder Carbylsulfat
3-Chlor-2-hydroxypropylnatriumsulfat,
Natriumchloracetat oder Propansulton,
Butansulton oder Carbylsulfat
umsetzt.
Als Tenside sind auch solche Sulfonatbetaine
geeignet, bei denen die anionische, wasserlöslichma
chende Gruppe direkt an den langkettigen, für die
Kapillaraktivität verantwortlichen hydrophoben Koh
lenwasserstoffrest gebunden ist. Derartige Sulfobetaine
lassen sich beispielsweise aus C₈-C₂₀- α -Olefinen
herstellen, indem man diese mit Schwefeltrioxid zu
einem Sulton umsetzt und damit ein tertiäres Amin mit
drei kurzkettigen aliphatischen Resten in bekannter
Weise quaterniert. Im weiteren Sinne gehören zur
Klasse der oberflächenaktiven Betaine auch die
entsprechend substituierten quartären Phosphonium-
und tertiären Sulfoniumverbindungen.
Als erfindungsgemäß brauchbare Fettalkoholpolygly
koläthersulfate kommen die sulfatierten Umsetzungs
produkte von 1-4 Mol Äthylenoxid mit primären oder
sekundären aliphatischen C₁₀-C₂₀-Alkoholen in Be
tracht. Bei den als Ausgangsstoffe geeigneten aliphati
schen Alkoholen handelt es sich bevorzugt um die
geradkettigen primären Alkanole und Alkenole, die
sowohl synthetischen als auch insbesondere natürlichen
Ursprungs sein können, aber auch die durch Hydrofor
mylierung von Olefinen erhältlichen sogenannten
Oxoalkohole und die durch Paraffinoxydation erhältli
chen sekundären Alkohole der entsprechenden Ketten
längen sind brauchbar. Typische Vertreter der erfin
dungsgemäß verwendeten Fettalkoholpolyglykoläther
sulfate sind z.B. die Verbindungen
C₁₂/C₁₄-Kokosalkohol-2-ÄO-sulfat,
Talgalkohol-3-ÄO-sulfat,
C₁₃-C₁₅-Oxoalkohol-3-ÄO-sulfat,
C₁₁-C₁₅-sek.-Alkohol-3-ÄO-sulfat
(ÄO=Äthylenoxidrest).
Talgalkohol-3-ÄO-sulfat,
C₁₃-C₁₅-Oxoalkohol-3-ÄO-sulfat,
C₁₁-C₁₅-sek.-Alkohol-3-ÄO-sulfat
(ÄO=Äthylenoxidrest).
Die Tensidkomponente kann zusätzlich auch anioni
sche Tenside vom Typ der Seifen und der Sulfonattensi
de enthalten; diese werden weiter unten näher
beschrieben. Gegebenenfalls enthält die Tensidkompo
nente auch nichtionische Tenside vom Typ der
äthoxylierten aliphatischen C₁₀-C₂₀-Alkohole mit Trü
bungspunkten oberhalb 50°C; auch diese Verbindungs
klasse wird weiter unten näher beschrieben.
Die oben definierten Alumosilikate lassen sich in
einfacher Weise synthetisch herstellen, z.B. durch
Reaktion von wasserlöslichen Silikaten mit wasserlösli
chen Aluminaten in Gegenwart von Wasser. Zu diesem
Zweck können wäßrige Lösungen der Ausgangsmate
rialien miteinander vermischt oder eine in festem
Zustand vorliegende Komponente mit der anderen, als
wäßrige Lösung vorliegenden Komponente umgesetzt
werden. Auch durch Vermischen beider, in festem
Zustand vorliegender Komponenten erhält man bei
Anwesenheit von Wasser die gewünschten Alumosilika
te. Auch aus Al(OH)₃, Al₂O₃ oder SiO₂ lassen sich durch
Umsetzen mit Alkalisilikat- bzw. Aluminatlösungen
Alumosilikate herstellen. Schließlich bilden sich derarti
ge Substanzen auch aus der Schmelze, jedoch erscheint
dieses Verfahren wegen der erfoderlichen hohen
Schmelztemperaturen und der Notwendigkeit, die
Schmelze in feinverteilte Produkte überführen zu
müssen, wirtschaftlich weniger interessant. Allerdings
bilden sich die erfindungsgemäß zu verwendenden,
kationenaustauschenden Alumosilikate nur bei Einhal
ten spezieller Fällungsbedingungen, da andernfalls
Produkte entstehen, die kein oder ein unzureichendes
Kationenaustauschvermögen besitzen.
Die durch Fällung hergestellten oder nach anderen
Verfahren in feinverteiltem Zustand in wäßrige
Suspension überführten Alumosilikate werden durch
Erhitzen auf Temperaturen von 50-200°C vom
amorphen in den kristallinen Zustand überführt werden,
jedoch besteht zwischen diesen beiden Formen
hinsichtlich des Calciumbindevermögens kaum ein
Unterschied; dieser ist, abgesehen von den Trocknungs
bedingungen, der Menge des in den Alumosilikaten
enthaltenen Aluminiums proportional.
Das in wäßriger Suspension vorliegende kristalline
Alumosilikat läßt sich durch Filtration von der
verbleibenden wäßrigen Lösung abtrennen und bei
Temperaturen von z.B. 50-800°C trocknen. Je nach
den Trocknungsbedingungen enthält das Produkt mehr
oder weniger gebundenes Wasser. Will man das Wasser
vollständig austreiben, so ist dies durch einstündiges
Erhitzen auf 800°C möglich; auf diese Weise werden
auch die AS-Gehalte der Alumosilikate bestimmt.
Derart hohe Trocknungstemperaturen sind bei den
erfindungsgemäß zu verwendenden Alumosilikaten
nicht zu empfehlen; zweckmäßigerweise geht man nicht
über 400°C hinaus. Es ist ein besonderer Vorteil, daß
auch bei wesentlich niedrigeren Temperaturen von z.B.
80-200°C bis zum Entfernen des anhaftenden flüssigen
Wassers getrocknete Produkte für die erfindungsgemä
ßen Zwecke brauchbar sind. Die so hergestellten,
wechselnde Mengen an gebundenem Wasser enthalten
den Alumosilikate fallen nach dem Zerteilen der
getrockneten Filterkuchen als feine Pulver an, deren
Primärteilchengröße höchstens 0,1 mm beträgt, meist
aber wesentlich niedriger ist und bis zur Staubfeinheit,
z.B. bis zu 0,1 µm geht. Dabei ist zu berücksichtigen, daß
die Primärteilchen zu größeren Gebilden agglomeriert
sein können. Bei manchen Herstellungsverfahren erhält
man Primärteilchengrößen im Bereich von 50-1 µm.
Mit besonderem Vorteil verwendet man Alumosilika
te, die zu wenigstens 80 Gew.-% aus Teilchen einer
Größe von 10 bis 0,01 µm, vorzugsweise von 8 bis 0,1 µm
bestehen. Vorzugsweise enthalten diese Alumosilikate
keine Primär- bzw. Sekundärteilchen oberhalb von 40 µm.
Soweit es sich dabei um kristalline Produkte handelt,
werden diese der Einfachheit halber als "mikrokristal
lin" bezeichnet.
Zur Ausbildung geringer Teilchengrößen können
bereits die Fällungsbedingungen beitragen, wobei man
die miteinander vermischten Aluminat- und Silikatlö
sungen - die auch gleichzeitig in das Reaktionsgefäß
geleitet werden können - starken Scherkräften
aussetzt. Stellt man die erfindungsgemäß benutzten
kristallisierten Alumosilikate her, so verhindert man die
Ausbildung großer, ggf. sich durchdringender Kristalle
durch langsames Rühren der kristallisierenden Masse.
Trotzdem kann beim Trocknen eine unerwünschte
Agglomeration von Kristallitpartikeln eintreten, so daß
es sich empfiehlt, diese Sekundärteilchen in geeigneter
Weise, z.B. durch Windsichten, zu entfernen. Auch in
gröberem Zustand anfallende Alumosilikate, die auf die
gewünschte Korngröße gemahlen worden sind, lassen
sich verwenden. Hierzu eignen sich z.B. Mühlen
und/oder Windsichter bzw. deren Kombinationen. Die
letzteren sind z.B. bei Ullmann: "Enzyklopädie der
technischen Chemie" Band 1, 1951, Seiten 632-634
beschrieben.
Aus den Natriumalumosilikaten lassen sich die
Alumosilikate anderer Kationen, z.B. solcher des
Kaliums, Magnesiums oder wasserlöslicher organischer
Basen in einfacher Weise durch Basenaustausch
herstellen. Der Einsatz dieser Verbindungen anstelle der
Natriumalumosilikate kann zweckmäßig sein, wenn man
durch Abgabe der genannten Kationen einen besonde
ren Effekt erreichen, z.B. den Lösungszustand von
gleichzeitig vorhandenen Tensiden beeinflussen will.
Diese fertiggebildeten, d.h. vor ihrer Verwendung
hergestellten Alumosilikate werden für die erfindungs
gemäßen Zwecke eingesetzt.
Die zur Erzielung eines guten Wasch- bzw. Reini
gungseffektes erforderliche Menge an Alumosilikat
hängt einerseits von dessen Calciumbindevermögen,
andererseits von der Menge und dem Verschmutzungs
grad der zu behandelnden Werkstoffe und von der
Härte und der Menge des verwendeten Wassers ab. Bei
Verwendung von hartem Wasser ist es zweckmäßig, die
Menge des Alumosilikates so zu bemessen, daß die
Resthärte des Wassers nicht mehr als 5°dH (entspre
chend 50 mg CaO/l), vorzugsweise 0,5 bis 2°dH (5 bis
20 mg CaO/l) beträgt. Zur Erzielung eines optimalen
Wasch- bzw. Reinigungseffektes empfiehlt es sich,
insbesondere bei stark verschmutzten Substraten, einen
gewissen Überschuß an Alumosilikaten zu verwenden,
um auch die in den abgelösten Verunreinigungen
enthaltenen Härtebildner ganz oder teilweise zu binden.
Demnach kann die Anwendungskonzentration der
Alumosilikate im Bereich von vorzugsweise 0,2-10 g
AS/l, insbesondere 1-6 g AS/l liegen.
Wie man bereits im Hauptpatent feststellt,
wird das Entfernen der Verunreinigungen wesentlich
beschleunigt und/oder verbessert, wenn man den
Mitteln eine Substanz zusetzt, die auf das im
Wasser als Härtebildner vorhandene Calcium eine
komplexierende und/oder fällende Wirkung ausübt. Als
Komplexbildner für Calcium sind für die Zwecke der
Erfindung auch Substanzen mit so geringem Komplex
bildungsvermögen geeignet, daß man sie bisher nicht als
typische Komplexbildner für Calcium angesehen hat,
jedoch besitzen derartige Verbindungen oft die
Fähigkeit, die Ausfällung von Calciumcarbonat aus
wäßrigen Lösungen zu verzögern.
Vorzugsweise benutzt man geringe Zusatzmengen,
die z.B. 0,05-2 g/l an Komplexierungs- bzw. Fällungs
mittel für Calcium in der Waschflotte ergeben, um die Entfernung der Verunreini
gungen merklich zu beschleunigen bzw. zu verbessern.
Insbesondere arbeitet man mit Zusatzmengen von
0,1-1 g/l. Auch wesentlich größere Mengen können
eingesetzt werden, jedoch sollte man bei Verwendung
phosphorhaltiger Komplexierungs- bzw. Fällungsmittel
solche Mengen wählen, daß die Phosphorbelastung des
Abwassers deutlich geringer ist als bei Verwendung der
z.Z. üblichen Waschmittel auf Basis von Triphosphat.
Zu den Komplexierungs- bzw. Fällungsmitteln gehö
ren solche anorganischer Natur, wie z.B. Pyrophosphat,
Triphosphat, höhere Polyphosphate und Metaphospha
te.
Organische Verbindungen, die als Komplexierungs-
bzw. Fällungsmittel für Calcium dienen, finden sich unter
den Polycarbonsäuren Hydroxycarbonsäuren, Amino
carbonsäuren, Carboxyalkyläthern, polyanionischen po
lymeren Carbonsäuren und den Phosphonsäuren, wobei
diese Verbindungen meist in Form ihrer wasserlöslichen
Salze eingesetzt werden.
Beispiele für Polycarbonsäuren sind Dicarbonsäuren
der allgemeinen Formel
HOOC-(CH₂) n -COOH
mit n=0-8, außerdem Maleinsäure, Methylenmalon
säure, Citraconsäure, Mesaconsäure, Itaconsäure, nicht
cyclische Polycarbonsäuren mit wenigstens 3 Carboxyl
gruppen im Molekül, wie z.B.
Tricarballylsäure, Aconitsäure,
Äthylentetracarbonsäure,
1,1,3,3-Propan-tetracarbonsäure,
1,1,3,3,5,5-Pentan-hexacarbonsäure,
Hexanhexacarbonsäure,
Äthylentetracarbonsäure,
1,1,3,3-Propan-tetracarbonsäure,
1,1,3,3,5,5-Pentan-hexacarbonsäure,
Hexanhexacarbonsäure,
cyclische Di- oder Polycarbonsäure, wie z.B.
Cyclopentan-tetracarbonsäure,
Cyclohexan-hexacarbonsäure,
Tetrahydrofuran-tetracarbonsäure,
Phthalsäure, Terephthalsäure,
Benzoltri-, -tetra- oder
-pentacarbonsäure sowie Mellithsäure.
Cyclohexan-hexacarbonsäure,
Tetrahydrofuran-tetracarbonsäure,
Phthalsäure, Terephthalsäure,
Benzoltri-, -tetra- oder
-pentacarbonsäure sowie Mellithsäure.
Beispiele für Hydroxymono- oder -polycarbonsäuren
sind Glykolsäure, Milchsäure, Äpfelsäure, Tartronsäure,
Methyltartronsäure, Gluconsäure, Glycerinsäure, Citro
nensäure, Weinsäure, Salicylsäure.
Beispiele für Aminocarbonsäuren sind Glycin, Glycyl
glycin, Alanin, Asparagin, Glutaminsäure, Aminoben
zoesäure, Iminodi- oder Triessigsäure, Hydroxyäthyl
iminodiessigsäure, Äthylendiamin-tetraessigsäure, Hy
droxyäthyl-äthylendiamin-triessigsäure, Diäthylentri
amin-pentaessigsäure sowie höhere Homologe, die
durch Polymerisation eines N-Aziridylcarbonsäurederi
vates, z.B. der Essigsäure, Bernsteinsäure, Tricarballyl
säure, und anschließende Verseifung, oder durch
Kondensation von Polyaminen mit einem Molekularge
wicht von 500 bis 10 000 mit chloressigsauren oder
bromessigsauren Salzen hergestellt werden können.
Beispiele für Carboxyalkyläther sind 2,2-Oxydibern
steinsäure und andere Ätherpolycarbonsäuren, insbe
sondere Carboxymethyläthergruppen enthaltende Poly
carbonsäuren, wozu entsprechende Derivate der folgen
den mehrwertigen Alkohole oder Hydroxycarbonsäu
ren gehören, die vollständig oder teilweise mit der
Glykolsäure veräthert sein können:
Glykol, Di- oder Triglykole,
Glycerin, Di- oder Triglycerin,
Glycerinmonomethyläther,
2,2-Dihydroxymethylpropanol,
1,1,1-Trihydroxymethyl-äthan,
1,1,1-Trihydroxymethylpropan,
Erythrit, Pentaerythrit, Glykolsäure,
Milchsäure, Tartronsäure,
Methyltartronsäure, Glycerinsäure,
Erythronsäure, Äpfelsäure,
Citronensäure, Weinsäure,
Trihydroxyglutarsäure, Zuckersäure,
Schleimsäure.
Glycerin, Di- oder Triglycerin,
Glycerinmonomethyläther,
2,2-Dihydroxymethylpropanol,
1,1,1-Trihydroxymethyl-äthan,
1,1,1-Trihydroxymethylpropan,
Erythrit, Pentaerythrit, Glykolsäure,
Milchsäure, Tartronsäure,
Methyltartronsäure, Glycerinsäure,
Erythronsäure, Äpfelsäure,
Citronensäure, Weinsäure,
Trihydroxyglutarsäure, Zuckersäure,
Schleimsäure.
Als Übergangstypen zu den polyanionischen Polyme
ren sind die Carboxymethyläther der Zucker, der Stärke
und der Zellulose zu nennen.
Unter den polyanionischen Polymeren spielen die
polymeren Carbonsäuren eine besondere Rolle, wie z.B.
die Polymerisate der Acrylsäure, Hydroxyacrylsäure,
Maleinsäure, Itaconsäure, Mesaconsäure, Aconitsäure,
Methylenmalonsäure, Citraconsäure u. dgl. die Copo
lymerisate der oben genannten Carbonsäuren unterein
ander oder mit äthylenisch ungesättigten Verbindungen
wie Äthylen, Propylen, Isobutylen, Vinylalkohol, Vinyl
methyläther, Furan, Acrolein, Vinylacetat, Acrylamid,
Acrylnitril, Methacrylsäure, Crotonsäure etc., wie z.B.
die 1:1-Mischpolymerisate aus Maleinsäureanhydrid
und Äthylen bzw. Propylen bzw. Furan.
Weitere polyanionische Polymere vom Typ der
Polyhydroxypolycarbonsäuren bzw. Polyaldehydo-po
lycarbonsäuren sind im wesentlichen aus Acrylsäure-
und Acroleineinheiten bzw. Acrylsäure- und Vinylalko
holeinheiten aufgebaute Substanzen, die durch Copo
lymerisation von Acrylsäure und Acrolein oder durch
Polymerisation von Acrolein und anschließende Canniz
zaro-Reaktion ggf. in Gegenwart von Formaldehyd
erhältlich sind.
Beispiele für phosphorhaltige organische Komplex
bildner sind Alkanpolyphosphonsäuren, Amino- und
Hydroxyalkanpolyphosphonsäuren und Phosphonocar
bonsäuren, wie z.B. die Verbindungen
Methandiphosphonsäure,
Propan-1,2,3-triphosphonsäure,
Butan-1,2,3,4-tetraphosphonsäure,
Polyvinylphosphonsäure,
1-Amino-äthan-1,1-diphosphonsäure,
1-Amino-1-phenyl-1,1-diphosphonsäure, Aminotrimethylentriphosphonsäure,
Methylamino- oder
Äthylaminodimethylendiphosphonsäure,
Äthylen-diaminotetramethylentetraphosphon säure,
1-Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure,
Phosphonessigsäure,
Phosphonopropionsäure,
1-Phosphonoäthan-1,2-dicarbonsäure,
2-Phosphonopropan-2,3-dicarbonsäure,
2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure,
2-Phosphonobutan-2,3,4-tricarbonsäure
Propan-1,2,3-triphosphonsäure,
Butan-1,2,3,4-tetraphosphonsäure,
Polyvinylphosphonsäure,
1-Amino-äthan-1,1-diphosphonsäure,
1-Amino-1-phenyl-1,1-diphosphonsäure, Aminotrimethylentriphosphonsäure,
Methylamino- oder
Äthylaminodimethylendiphosphonsäure,
Äthylen-diaminotetramethylentetraphosphon säure,
1-Hydroxyäthan-1,1-diphosphonsäure,
Phosphonessigsäure,
Phosphonopropionsäure,
1-Phosphonoäthan-1,2-dicarbonsäure,
2-Phosphonopropan-2,3-dicarbonsäure,
2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure,
2-Phosphonobutan-2,3,4-tricarbonsäure
sowie Mischpolymerisate aus Vinylphosphonsäure und
Acrylsäure.
Durch den erfindungsgemäßen Einsatz der oben
beschriebenen Alumosilikate ist es - selbst bei
Verwendung phosphorhaltiger anorganischer oder
organischer Komplexierungs- bzw. Fällungsmittel für
Calcium - ohne weiteres möglich, den Phosphorgehalt
der Behandlungsflotten auf höchstens 0,6 g/l, vorzugs
weise auf höchstens 0,3 g/l an organisch und/oder
anorganisch gebundenem Phosphor zu halten. Es läßt
sich aber auch mit gutem Erfolg ganz phosphorfrei
arbeiten.
Die erfindungsgemäßen Mittel werden für
das Waschen und Bleichen von
Textilien aller Art in der Industrie, in gewerblichen
Wäschereien und im Haushalt eingesetzt.
Die zu waschenden Textilien können aus den
verschiedensten Fasern natürlichen oder synthetischen
Ursprungs bestehen. Hierzu gehören beispielsweise
Baumwolle, Regeratzellulose oder Leinen sowie Texti
lien, die hochveredelte Baumwolle oder synthetische
Chemiefasern, wie z.B. Polyamid, Polyester, Polyacryl
nitril, Polyurethan, Polyvinylchlorid oder Polyvinyliden
chloridfasern enthalten. Die erfindungsgemäßen
Waschmittel lassen sich auch zur Wäsche der als
"pflegeleicht", gelegentlich auch als "bügelfrei" be
zeichneten Textilien aus Synthesefaser-Baumwoll-
Mischgeweben verwenden.
Beim Waschen und Reinigen derartiger Substrate
unter Verwendung wäßriger, Alumosilikate suspendiert
enthaltender Reinigungsflotten läßt sich der Wasch-
bzw. Reinigungseffekt durch übliche Bestandteile
derartiger Behandlungsflotten verbessern. Zu diesen
gehören beispielsweise: tensidartige oder nicht tensid
artige Schaumstabilisatoren oder -inhibitoren, Textil
weichmacher, neutral oder alkalisch reagierende Ge
rüstsubstanzen, chemisch wirkende Bleichmittel sowie
Stabilisatoren und/oder Aktivatoren für diese, Schmutz
träger, Korrosionsinhibitoren, antimikrobielle Substan
zen, Enzyme, Aufheller, Farb- und Duftstoffe usw.
Beim Einsatz einer oder mehrerer der oben
genannten, in Wasch- und Reinigungsflotten üblicher
weise vorhandenen Substanzen werden zweckmäßiger
weise folgende Konzentrationen eingehalten:
0-6 g/l Gerüstsubstanzen
0-0,4 g/l Aktivsauerstoff bzw. äquivalente Mengen an Aktivchlor.
0-0,4 g/l Aktivsauerstoff bzw. äquivalente Mengen an Aktivchlor.
Der pH-Wert der Behandlungsflotten kann je nach
dem zu waschenden bzw. reinigenden Substrat im
Bereich von 6-13, vorzugsweise 8,5-12 liegen.
Die Mittel enthalten vorzugsweise 3-40, insbesonde
re 3-30 Gew.-% der Tensidkomponente.
Der Alumosilikatgehalt derartiger Mittel kann im
Bereich von 5-95, vorzugsweise 15-60% liegen.
Die erfindungsgemäßen Mittel können weiterhin
Komplexbildner bzw. Fällungsmittel für Calcium enthal
ten, deren Wirkung, je nach der chemischen Natur des
Mittels, vorzugsweise bei Gehalten von 2-15%, zu
erkennen ist.
Die Menge der in den erfindungsgemäßen Mitteln
vorhandenen anorganischen Phosphate und/oder orga
nischen Phosphorverbindungen sollte nicht größer sein
als einem Gesamt-P-Gehalt des Mittels von 6%,
vorzugsweise von 3%, entspricht.
Darüber hinaus können in derartigen Mitteln die
sonstigen üblichen Bestandteile von Waschmitteln
vorhanden sein.
Alle diese Prozentangaben sind Gewichtsprozente;
sie beziehen sich im Falle der Alumosilikate auf die
wasserfreie Aktivsubstanz (=AS).
Zu den sonstigen üblichen Bestandteilen von Wasch
mitteln gehören z.B. tensidartige oder nicht tensidartige
Schaumstabilisatoren oder -inhibitoren, Textilweichma
cher, neutral oder alkalisch reagierende Gerüstsubstan
zen, chemisch wirkende Bleichmittel sowie Stabilisato
ren und/oder Aktivatoren für diese. Meist in geringerer
Menge anwesende Bestandteile sind z.B. Korrosionsin
hibitoren, antimikrobielle Substanzen, Schmutzträger,
Enzyme, Aufheller, Farb- und Duftstoffe usw.
Die Zusammensetzung typischer, bei Temperaturen
im Bereich von 50-100°C anzuwendender Textil
waschmittel liegt im Bereich folgender Rezeptur:
3-30% Tensidkomponente gemäß obiger Definition
5-70% Alumosilikate (bezogen auf AS)
2-45% Komplexbildner für Calcium
0-50% zur Komplexbildung nicht befähigte Waschal kalien (=alkalische Gerüstsubstanzen)
0-50% Bleichmittel sowie sonstige, meist in geringe rer Menge in Textilwaschmitteln vorhandene Zusatzstoffe.
5-70% Alumosilikate (bezogen auf AS)
2-45% Komplexbildner für Calcium
0-50% zur Komplexbildung nicht befähigte Waschal kalien (=alkalische Gerüstsubstanzen)
0-50% Bleichmittel sowie sonstige, meist in geringe rer Menge in Textilwaschmitteln vorhandene Zusatzstoffe.
Es folgt nunmehr eine Aufzählung der zum Einsatz in
den erfindungsgemäßen Mitteln geeigneten Waschmit
telbestandteile.
Die anionischen Tenside vom Typ der Seifen und der
Sulfonattenside enthalten im Molekül wenigstens einen
hydrophoben organischen Rest und eine wasserlöslich
machende anionische Gruppe. Bei dem hydrophoben
Rest handelt es sich meist um einen aliphatischen
Kohlenwasserstoffrest mit 8-26, vorzugsweise 10-22
und insbesondere 12-18 C-Atomen oder um einen
alkylaromatischen Rest mit 6-18, vorzugsweise 8-16
aliphatischen C-Atomen.
Geeignete Seifen sind die aus natürlichen oder
synthetischen, vorzugsweise gesättigten Fettsäuren,
gegebenenfalls auch aus Harz- oder Naphthensäuren
erhältlichen Alkalisalze.
Als Tenside vom Sulfonattyp kommen Alkylbenzol
sulfonate (C9-15-Alkyl), die als Olefinsulfonate bekann
ten Gemische aus Alken- und Hydroxyalkansulfonaten
sowie Disulfonaten, wie man sie beispielsweise aus
Monoolefinen mit end- oder innenständiger Doppelbin
dung durch Sulfonieren mit gasförmigem Schwefeltri
oxid und anschließende alkalische oder saure Hydrolyse
der Sulfonierungsprodukte erhält, in Betracht. Weiter
eignen sich Alkansulfonate, die aus Alkanen durch
Sulfochlorierung oder Sulfoxydation und anschließende
Hydrolyse bzw. Neutralisation bzw. durch Bisulfitaddi
tion an Olefine erhältlich sind. Weitere brauchbare
Tenside vom Sulfonattyp sind die Ester von α-Sulfofett
säuren, z.B. die a-Sulfonsäuren aus hydrierten Methyl-
oder Äthylestern der Kokos-, Palmkern- oder Talgfett
säure.
Die in der erfindungsgemäß verwendeten Tensid
komponente gegebenenfalls enthaltenen nichtionischen
Tenside vom Typ der äthoxylierten aliphatischen
C₁₀-C₂₀-Alkohole mit Trübungspunkten oberhalb 50°C
werden durch Umsetzung von 1 Mol des Alkohols mit
8-20 Mol Äthylenoxid erhalten. Derartige Äthoxylie
rungsprodukte setzen sich aus polymerhomologen
Verbindungen in bekannter statistischer Verteilung
zusammen. Typische Äthoxylierungsprodukte dieser
Art sind z.B. C₁₂/C₁₄-Kokosalkohol-10-ÄO; Talgalko
hol-14-ÄO (Jodzahl des Talgalkohols=0,5); Oleyl-/Ce
tylalkohol-10-ÄO (Jodzahl des Alkohols=50).
Das Schäumvermögen der Tenside läßt sich durch
Kombination geeigneter Tensidtypen steigern oder
verringern; eine Verringerung läßt sich ebenfalls durch
Zusätze von nichttensidartigen organischen Substanzen
erreichen.
Ein verringertes Schäumvermögen, das beim Arbei
ten in Maschinen erwünscht ist, erreicht man vielfach
durch Kombination verschiedener Tensidtypen, z.B. der
Sulfonate mit Nonionics und/oder mit Seifen. Bei Seifen
steigt die Schaumdämpfung mit dem Sättigungsgrad
und der C-Zahl des Fettsäurerestes an; Seifen der
gesättigten C20-24-Fettsäuren eignen sich deshalb
besonders als Schaumdämpfer.
Zu den nichttensidartigen Schauminhibitoren gehö
ren gegebenenfalls Chlor enthaltende N-alkylierte
Aminotriazine, die man durch Umsetzen von 1 Mol
Cyanurchlorid mit 2-3 Mol eines Mono- und/oder
Dialkylamins mit 6-20, vorzugsweise 8-18 C-Atomen
im Alkylrest erhält. Ähnlich wirken propoxylierte
und/oder butoxylierte Aminotriazine, z.B. Produkte, die
man durch Anlagern von 5-10 Mol Propylenoxid an 1 Mol
Melamin und weiteres Anlagern von 10-50 Mol
Butylenoxid an dieses Propylenoxidderivat erhält.
Ebenfalls geeignet als nichttensidartige Schauminhi
bitoren sind wasserunlösliche organische Verbindungen
wie Paraffine oder Halogenparaffine mit Schmelzpunk
ten unterhalb von 100°C, aliphatische C₁₈- bis
C₄₀-Ketone sowie aliphatische Carbonsäureester, die im
Säure- oder im Alkoholrest, gegebenenfalls auch in
jedem dieser beiden Reste, wenigstens 18 C-Atome
enthalten (z.B. Triglyceride oder Fettsäurefettalkohol
ester). Auch alkalistabile Silikonöle haben sich zum
Dämpfen des Schaumes als brauchbar erwiesen.
Als Gerüstsubstanzen eignen sich schwach sauer,
neutral und alkalisch reagierende anorganische oder
organische Salze.
Erfindungsgemäß brauchbare, schwach sauer, neutral
oder alkalisch reagierende Salze sind beispielsweise die
Bicarbonate, Carbonate, Borate oder Silikate der
Alkalien, Alkalisulfate sowie die Alkalisalze von
organischen, nicht kapillaraktiven, 2-9 C-Atome
enthaltenden Sulfonsäuren, Carbonsäuren und Sulfocar
bonsäuren. Hierzu gehören beispielsweise wasserlösli
che Salze der Benzol-, Toluol-, Xylol- oder Cumolsulfon
säure, wasserlösliche Salze der Sulfoessigsäure, Sulfo
benzoesäure oder von Sulfodicarbonsäuren.
Die eingangs als Komplexbildner bzw. Fällungsmittel
für Calcium genannten Verbindungen sind durchweg als
Gerüstsubstanzen brauchbar; sie können daher in den
erfindungsgemäßen Mitteln auch in größeren Mengen
vorhanden sein, als es zur Erfüllung ihrer Funktion als
Komplexbildner bzw. Fällungsmittel für Calcium not
wendig ist.
Die Bestandteile der bevorzugt als Textilwaschmittel
bzw. als Haushaltreinigungsmittel einzusetzenden Pro
dukte, insbesondere die Gerüstsubstanzen, werden
meist so ausgewählt, daß die Präparate neutral bis
kräftig alkalisch reagieren, so daß der pH-Wert einer
1%igen Lösung des Präparates meist im Bereich von
7-12 liegt. Dabei haben z.B. Feinwaschmittel meist
neutrale bis schwach alkalische Reaktion
(pH-Wert=7-9,5), während Einweich-, Vorwasch- und
Kochwaschmittel stärker alkalisch (pH-Wert=9,5-12,
vorzugsweise 10-11,5) eingestellt sind. Sind für
spezielle Reinigungszwecke höhere pH-Werte er
wünscht, so lassen sich diese durch Verwendung von
Alkalisilikaten geeigneter Na₂O : SiO₂-Verhältnisse
oder von Ätzalkalien leicht einstellen.
Unter den als Bleichmittel dienenden, in Wasser H₂O₂
liefernden Verbindungen haben das Natriumperborat
tetrahydrat (NaBO₂ · H₂O₂ · 3 H₂O) und das -monohy
drat (NaBO₂ · H₂O₂) besondere Bedeutung. Es sind aber
auch andere H₂O₂ liefernde Borate brauchbar, z.B. der
Perborax Na₂B₄O₇ · 4 H₂O₂. Diese Verbindungen kön
nen teilweise oder vollständig durch andere Aktivsauer
stoffträger, insbesondere durch Peroxyhydrate, wie
Peroxycarbonate (Na₂CO₃ · 1,5H₂O₂), Peroxypyro
phosphate, Citratperhydrate, Harnstoff-H₂O₂- oder
Melamin-H₂O₂-Verbindungen sowie durch H₂O₂ liefern
de persaure Salze, wie z.B. Caroate (KHSO₅),
Perbenzoate oder Peroxyphthalate ersetzt werden.
Es empfiehlt sich, übliche wasserlösliche und/oder
wasserunlösliche Stabilisatoren für die Peroxyverbin
dungen zusammen mit diesen in Mengen von 0,25-10
Gew.-% einzuarbeiten. Als wasserunlösliche Stabilisa
toren, die z.B. 1-8, vorzugsweise 2-7% vom Gewicht
des gesamten Präparats ausmachen, eignen sich die
meist durch Fällung aus wäßrigen Lösungen erhaltenen
Magnesiumsilikate MgO : SiO₂=4 : 1 bis 1 : 4, vorzugs
weise 2 : 1 bis 1 : 2 und insbesondere 1 : 1. An deren
Stelle sind andere Erdalkalimetall-, Cadmium- oder
Zinnsilikate entsprechender Zusammensetzung brauch
bar. Auch wasserhaltige Oxide des Zinns sind als
Stabilisatoren geeignet. Wasserlösliche Stabilisatoren,
die zusammen mit wasserunlöslichen vorhanden sein
können, sind die organischen Komplexbildner, deren
Menge 0,25-5, vorzugsweise 0,5-2,5% vom Gewicht
des gesamten Präparats ausmachen kann.
Um beim Waschen bereits bei Temperaturen
unterhalb 80°C, insbesondere im Bereich von 60-40°C
eine befriedigende Bleichwirkung zu erreichen, werden
bevorzugt aktivatorhaltige Bleichkomponenten in die
Präparate eingearbeitet.
Als Aktivatoren für in Wasser H₂O₂ liefernde
Perverbindungen dienen bestimmte, mit diesem H₂O₂
organische Persäuren bildende N-Acyl-, O-Acyl-Verbin
dungen, insbesondere Acetyl-, Propionyl- oder Benzoyl
verbindungen, sowie Kohlensäure- bzw. Pyrokohlensäu
reester. Brauchbare Verbindungen sind unter anderem:
N-diacylierte und N,N′-tetraacylierte Amine, wie z.B.
N,N,N′,N′-Tetraacetyl-methylendiamin bzw.
-äthylendiamin,
N,N-Diacetylanilin und
N,N-Diacetyl-p-toluidin bzw.
1,3-diacylierten Hydantoine,
Alkyl-N-sulfonyl-carbonamide, z.B.
N-Methyl-N-mesyl-acetamid,
N-Methyl-N-mesyl-benzamid,
N-Methyl-N-mesyl-p-nitrobenzamid und
N-Methyl-N-mesyl-p-methoxybenzamid,
N,N-Diacetylanilin und
N,N-Diacetyl-p-toluidin bzw.
1,3-diacylierten Hydantoine,
Alkyl-N-sulfonyl-carbonamide, z.B.
N-Methyl-N-mesyl-acetamid,
N-Methyl-N-mesyl-benzamid,
N-Methyl-N-mesyl-p-nitrobenzamid und
N-Methyl-N-mesyl-p-methoxybenzamid,
N-acylierte cyclische Hydrazide, acylierte Triazole oder
Urazole, wie z.B. das
Monoacetylmaleinsäurehydrazid,
O,N,N-trisubstituierte Hydroxylamine, wie z.B.
O-Benzoyl-N,N-succinyl-hydroxylamin,
O-Acetyl-N,N-succinyl-hydroxylamin,
O-p-Methoxybenzoyl-N,N-succinyl-hydroxylamin,
O-p-Nitrobenzoyl-N,N-succinylhydroxylamin und
O,N,N-Triacetyl-hydroxylamin,
O-Acetyl-N,N-succinyl-hydroxylamin,
O-p-Methoxybenzoyl-N,N-succinyl-hydroxylamin,
O-p-Nitrobenzoyl-N,N-succinylhydroxylamin und
O,N,N-Triacetyl-hydroxylamin,
N,N′-Diacyl-sulfurylamide, wie z.B.
N,N′-Dimethyl-N,N′-diacetyl-sulfurylamid,
und N,N′-Diäthyl-N,N′-dipropionyl-sulfurylamid,
Triacylcyanurate, z.B.
Triacetyl- oder Tribenzoylcyanurat,
Carbonsäureanhydride, z.B.
Benzoesäureanhydrid,
m-Chlorbenzoesäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid,
4-Chlorphthalsäureanhydrid,
Carbonsäureanhydride, z.B.
Benzoesäureanhydrid,
m-Chlorbenzoesäureanhydrid,
Phthalsäureanhydrid,
4-Chlorphthalsäureanhydrid,
Zuckerester, wie z.B.
Glucosepentaacetat,
1,3-Diacyl-4,5-diacyloxy-imidazolidine,
1,3-Diacyl-4,5-diacyloxy-imidazolidine,
beispielsweise die Verbindungen
1,3-Diformyl-4,5-diacetoxy-imidazolidin,
1,3-Diacetyl-4,5-diacetoxy-imidazolidin,
1,3-Diacetyl-4,5-dipropionyloxy- imidazolidin,
1,3-Diacetyl-4,5-diacetoxy-imidazolidin,
1,3-Diacetyl-4,5-dipropionyloxy- imidazolidin,
acylierte Glykolurile, wie z.B.
Tetrapropionylglykoluril oder
Diacetyl-dibenzoyl-glykoluril,
Diacetyl-dibenzoyl-glykoluril,
diacylierte 2,5-Diketopiperazine, wie z.B.
1,4-Diacetyl-2,5-diketopiperazin,
1,4-Dipropionyl-2,5-diketopiperazin,
1,4-Dipropionyl-3,6-dimethyl-2,5-diketo piperazin,
Acetylierungs- bzw.
Benzoylierungsprodukte von Propylendiharnstoff bzw.
2,2-Dimethyl-propylendiharnstoff (2,4,6,8-Tetraaza-bicyclo-(3,3,1)-nonan- 3,7-dion bzw. dessen 9,9-Dimethylderivat),
Natriumsalze der p-(Äthoxycarbonyloxy)-benzoesäure und p-(Propoxycarbonyloxy)-benzolsulfonsäure.
1,4-Dipropionyl-2,5-diketopiperazin,
1,4-Dipropionyl-3,6-dimethyl-2,5-diketo piperazin,
Acetylierungs- bzw.
Benzoylierungsprodukte von Propylendiharnstoff bzw.
2,2-Dimethyl-propylendiharnstoff (2,4,6,8-Tetraaza-bicyclo-(3,3,1)-nonan- 3,7-dion bzw. dessen 9,9-Dimethylderivat),
Natriumsalze der p-(Äthoxycarbonyloxy)-benzoesäure und p-(Propoxycarbonyloxy)-benzolsulfonsäure.
Die als Bleichmittel dienenden Aktivchlorverbindun
gen können anorganischer oder organischer Natur sein.
Zu den anorganischen Aktivchlorverbindungen gehö
ren Alkalihypochlorite, die insbesondere in Form ihrer
Mischsalze bzw. Anlagerungsverbindungen an Ortho
phosphate oder an kondensierte Phosphate wie
beispielsweise in Pyro- und Polyphosphate oder an
Alkalisilikate verwandt werden können. Enthalten die
Wasch- und Waschhilfsmittel Monopersulfate und
Chloride, so bildet sich in wäßriger Lösung Aktivchlor.
Als organische Aktivchlorverbindungen kommen
insbesondere die N-Chlorverbindungen in Frage, bei
denen ein oder zwei Chloratome an ein Stickstoffatom
gebunden sind, wobei vorzugsweise die dritte Valenz
der Stickstoffatome an eine negative Gruppe führt,
insbesondere an eine CO- oder SO₂-Gruppe. Zu diesen
Verbindungen gehören Dichlor- und Trichlorcyanursäu
re bzw. deren Salze, chlorierte Alkylguanide oder
Alkylbiguanide, chlorierte Hydantoine und chlorierte
Melamine.
In den erfindungsgemäßen Präparaten können
weiterhin Schmutzträger enthalten sein, die den von der
Faser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert
halten und so das Vergrauen verhindern. Hierzu sind
wasserlösliche Kolloide meist organischer Natur geeig
net, wie beispielsweise die wasserlöslichen Salze
polymerer Carbonsäuren, Leim, Gelatine, Salze von
Äthercarbonsäuren oder Äthersulfonsäuren der Stärke
oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwefelsäu
reestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlös
liche, saure Gruppen enthaltende Polyamide sind für
diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich lösliche
Stärkepräparate und andere als die oben genannten
Stärkeprodukte verwenden, wie z.B. abgebaute Stärke,
Aldehydstärken usw. Auch Polyvinylpyrrolidon ist
brauchbar.
Die einzusetzenden Enzympräparate sind meist ein
Gemisch von Enzymen mit verschiedener Wirkung, z.B.
von Proteasen, Carbohydrasen, Esterasen, Lipasen,
Oxidoreduktasen, Katalasen, Peroxidasen, Ureasen,
Isomerasen, Lyasen, Transferasen, Desmolasen oder
Nukleasen. Von besonderem Interesse sind die aus
Bakterienstämmen oder Pilzen wie Bacillus substitlis oder
Streptomyces griseus gewonnenen Enzyme, insbeson
dere Proteasen oder Amylasen, die gegenüber Alkali,
Perverbindungen und anionischen Tensiden relativ
beständig und bei Temperaturen bis zu 70°C noch
wirksam sind.
Enzympräparate werden von den Herstellern meist
als wäßrige Lösungen der Wirkstoffe oder als Pulver,
Granulate bzw. als kaltzerstäubte Produkte in den
Handel gebracht. Sie enthalten als Verschnittmittel
vielfach Natriumsulfat, Natriumchlorid, Alkaliortho-,
Pyro- oder Polyphosphate, insbesondere Tripolyphos
phat. Besonderen Wert legt man auf staubfreie
Präparate; man erhält sie in an sich bekannter Weise
durch Einarbeiten von öligen oder pastenförmigen
Nonionics bzw. durch Granulieren mit Hilfe von
Schmelzen kristallwasserhaltiger Salze im eigenen
Kristallwasser.
Es können Enzyme eingearbeitet werden, die für eine
bestimmte Schmutzart spezifisch sind, beispielsweise
Proteasen oder Amylasen oder Lipasen; bevorzugt
verwendet man Kombinationen aus Enzymen verschie
dener Wirkung, insbesondere Kombinationen aus
Proteasen und Amylasen.
Die Waschmittel können als optische Aufheller für
Baumwolle insbesondere Derivate der Diaminostilben
disulfonsäure bzw. deren Alkalimetallsalze enthalten.
Geeignet sind z.B. Salze der 4,4′-Bis (2-anilino-4-mor
pholino-1,3,5-triazin-6-yl-amino)-stilben-2,2′-disulfon
säure oder gleichartig aufgebaute Verbindungen, die
anstelle der Morpholinogruppe eine Diäthanolamino
gruppe, eine Methylaminogruppe oder eine 2-Methoxy
äthylaminogruppe tragen. Als Aufheller für Polyamidfa
sern kommen solche vom Typ der 1,3-Diaryl-2-pyrazo
line in Frage, beispielsweise die Verbindung 1-(p-Sulfa
moylphenyl)-3-(p-chlorphenyl)-2-pyrazolin sowie
gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der
Sulfamoylgruppe z.B. die Methoxycarbonyl-, 2-Meth
oxyäthoxycarbonyl-, die Acetylamino- oder die Vinyl
sulfonylgruppe tragen. Brauchbare Polyamidaufheller
sind ferner die substituierten Aminocumarine, z.B. das
4-Methyl-7-dimethylamino- oder das 4-Methyl-7-diät
hylaminocumarin. Weiterhin sind als Polyamidaufheller
die Verbindungen 1-(2-Benzimidazolyl)-2-(1-hydroxy
äthyl-2-benzimidazolyl)-äthylen und 1-Äthyl-3-phenyl-
7-diäthylamino-carbostyril brauchbar. Als Aufheller für
Polyester und Polyamidfasern sind die Verbindungen
2,5-Di-(2-benzoxazolyl)-thiophen, 2-(2-Benzoxazolyl)-
naphtho[2,3-b]-thiophen und 1,2-Di-(5-methyl-2-benzo
xazolyl)-äthylen geeignet. Weiterhin können Aufheller
vom Typ des substituierten 4,4′-Distyryldiphenyls
anwesend sein; z.B. die Verbindung 4,4′-Bis(4-chlor-3-
sulfostyryl)-diphenyl. Auch Gemische der vorgenannten
Aufheller können verwendet werden.
Von besonderem praktischem Interesse sind erfin
dungsgemäße Mittel von pulveriger bis körniger
Beschaffenheit, die nach allen in der Technik bekannten
Verfahren hergestellt werden können.
So lassen sich z.B. die pulverigen Alumosilikate in
einfacher Weise mit den anderen Komponenten der
Waschmittel vermischen, wobei ölige oder pastenförmi
ge Produkte, wie z.B. Nonionics, auf das Pulver
aufgesprüht werden. Eine andere Herstellungsmöglich
keit besteht in dem Einarbeiten der pulverigen
Alumosilikate in die anderen, als wäßriger Brei
vorliegenden Bestandteile des Mittels, der dann durch
Kristallisationsvorgänge oder durch Trocknen des
Wassers in der Hitze in ein Pulver überführt wird. Nach
dem Heißtrocknen, z.B. auf Walzen oder in Zerstäu
bungstürmen, lassen sich dann hitze- und feuchtigkeits
empfindliche Bestandteile einarbeiten, wie z.B. Bleich
komponenten und Aktivatoren für diese, Enzyme,
antimikrobielle Substanzen usw.
Wegen der Herstellung der verwendeten Alumosili
kaate und Bestimmung des Calciumbindevermögens wird
auf das Hauptpatent verwiesen. Alle %-Angaben
sind Gewichtsprozente; sie beziehen sich bei den
Alumosilikaten auf wasserfreie Aktivsubstanz (=AS).
Die Wassergehalte wurden durch einstündiges Erhitzen
der Produkte auf 800°C bestimmt.
Es folgt eine Aufzählung erfindungsgemäß brauchba
rer Alumosilikate:
I: 0,9 Na₂O · 1 AlO₃ · 2,04 SiO₂ · 4,3 H₂O
(=21,6% H₂O)
voll kristallin
Calciumbindevermögen: 150 mg CaO/g AS
Ia: 0,9 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,04 SiO₂ · 2,0 H₂O (=11,4% H₂O)
II: 0,8 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,655 SiO₂ · 5,2 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 120 mg CaO/g AS
IIa: 0,8 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,65 SiO₂ · 0,2 H₂O
XII: 0,9 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2 SiO₂ · 3 H₂O (=11% H₂O) voll kristallin
Calciumbindevermögen: 160 mg CaO/g AS
XIII: 0,28 Na₂O · 0,62 K₂O · 1 Al₂O₃ · 2,04 SiO₂ · 4,3 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 170 mg CaO/g AS
XV: 1,5 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2 SiO₂ · x H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 170 mg CaO/g AS
XVI: 1,5 Na₂O · 1 B₂O₃ · 2 SiO₂ · 1,5 H₂O vorwiegend kristallin
Calciumbindevermögen: 120 mg CaO/g AS
XVII: 0,92 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 1,8 SiO₂ · 3,71 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 180 mg CaO/g AS
Calciumbindevermögen: 150 mg CaO/g AS
Ia: 0,9 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,04 SiO₂ · 2,0 H₂O (=11,4% H₂O)
II: 0,8 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,655 SiO₂ · 5,2 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 120 mg CaO/g AS
IIa: 0,8 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2,65 SiO₂ · 0,2 H₂O
XII: 0,9 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2 SiO₂ · 3 H₂O (=11% H₂O) voll kristallin
Calciumbindevermögen: 160 mg CaO/g AS
XIII: 0,28 Na₂O · 0,62 K₂O · 1 Al₂O₃ · 2,04 SiO₂ · 4,3 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 170 mg CaO/g AS
XV: 1,5 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 2 SiO₂ · x H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 170 mg CaO/g AS
XVI: 1,5 Na₂O · 1 B₂O₃ · 2 SiO₂ · 1,5 H₂O vorwiegend kristallin
Calciumbindevermögen: 120 mg CaO/g AS
XVII: 0,92 Na₂O · 1 Al₂O₃ · 1,8 SiO₂ · 3,71 H₂O voll kristallin
Calciumbindevermögen: 180 mg CaO/g AS
Die in den Waschmitteln der Beispiele enthaltenen
salzartigen Bestandteile - salzartige Tenside, andere
organische Salze sowie anorganische Salze - lagen als
Natriumsalze vor, sofern nicht ausdrücklich etwas
anderes festgestellt wird. Die verwandeten Bezeichnun
gen bzw. Abkürzungen bedeuten:
"KA-2ÄO-sulfat", "TA-3ÄO-sulfat"; die sulfatierten
Umsetzungsprodukte von Kokosfettalkohol-
C₁₂/C₁₄ (KA) bzw. Talgalkohol (Jodzahl=0,5) (TA)
mit 2 bzw. 3 Mol Äthylenoxid (ÄO);
"Aminoxid I": die Verbindung N-(3-Dodecyloxy-pro pyl)-N,N-dimethylaminoxid;
"Aminoxid II": die Verbindung N-Tetradecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-aminoxid;
"Carboxybetain": die Verbindung N-Tetradecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammonioacetat;
"Sulfobetain": die Verbindung 3-(N-Dodecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammonio)-propan- sulfonat;
"ABS": das Salz einer durch Kondensieren von geradkettigen Olefinen mit Benzol und Sulfonieren des so entstandenen Alkylbenzols erhaltenen Alkylbenzolsulfonsäure mit 10-15, bevorzugt 11-13 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette;
"Olefinsulfonat": ein aus α-Olefingemischen mit 15-18 C-Atomen durch Sulfonieren mit SO₃ und Hydroly sieren des Sulfonierungsproduktes mit Lauge erhaltenes Sulfonat, das im wesentlichen aus Alkensulfonat und Hydroxyalkansulfonat besteht, daneben aber auch noch geringe Mengen an Disulfonaten enthält;
"Estersulfonat": ein aus hydriertem Talgfettsäureme thylester durch Sulfonieren mit SO₃ erhaltenes Sulfonat;
"TA+14 ÄO": das Anlagerungsprodukt von 14 Mol Äthylenoxid (ÄO) an einen technischen Talgfettal kohol (Jodzahl=0,5) (TA);
"Seife": enthält als Fettsäurekomponente ein gehärte tes Gemisch gleicher Gewichtsteile von Talg- und Rübölfettsäure (C₁₆-C₂₂);
"CMTS": das Salz der O-Carboxymethyl-tartronsäure;
"EDTA": das Salz der Äthylendiamintetraessigsäure;
"NTA": das Salz der Nitrotriessigsäure;
"CMC": das Salz der Carboxymethylcellulose.
"Aminoxid I": die Verbindung N-(3-Dodecyloxy-pro pyl)-N,N-dimethylaminoxid;
"Aminoxid II": die Verbindung N-Tetradecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-aminoxid;
"Carboxybetain": die Verbindung N-Tetradecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammonioacetat;
"Sulfobetain": die Verbindung 3-(N-Dodecyl-N,N- bis (2,3-dihydroxypropyl)-ammonio)-propan- sulfonat;
"ABS": das Salz einer durch Kondensieren von geradkettigen Olefinen mit Benzol und Sulfonieren des so entstandenen Alkylbenzols erhaltenen Alkylbenzolsulfonsäure mit 10-15, bevorzugt 11-13 Kohlenstoffatomen in der Alkylkette;
"Olefinsulfonat": ein aus α-Olefingemischen mit 15-18 C-Atomen durch Sulfonieren mit SO₃ und Hydroly sieren des Sulfonierungsproduktes mit Lauge erhaltenes Sulfonat, das im wesentlichen aus Alkensulfonat und Hydroxyalkansulfonat besteht, daneben aber auch noch geringe Mengen an Disulfonaten enthält;
"Estersulfonat": ein aus hydriertem Talgfettsäureme thylester durch Sulfonieren mit SO₃ erhaltenes Sulfonat;
"TA+14 ÄO": das Anlagerungsprodukt von 14 Mol Äthylenoxid (ÄO) an einen technischen Talgfettal kohol (Jodzahl=0,5) (TA);
"Seife": enthält als Fettsäurekomponente ein gehärte tes Gemisch gleicher Gewichtsteile von Talg- und Rübölfettsäure (C₁₆-C₂₂);
"CMTS": das Salz der O-Carboxymethyl-tartronsäure;
"EDTA": das Salz der Äthylendiamintetraessigsäure;
"NTA": das Salz der Nitrotriessigsäure;
"CMC": das Salz der Carboxymethylcellulose.
Die folgende Tabelle enthält Rezepturen einiger
erfindungsgemäßer Waschmittel, wobei die Rezepturen
1, 2 und 3 Vollwaschmittel darstellen, die im Haushalt, in
gewerblichen Betrieben und in der Industrie zum
Waschen von bunten oder weißen Textilien bei
Temperaturen von 40-100°C, vorzugsweise von
50-100°C, eingesetzt werden. Die Rezepturen 4 und 5
betreffen perboratfreie Präparate für die Wäsche bis
60°C.
Das Na₅P₃O₁₀ läßt sich durch die gleiche Menge eines
P-freien Phosphatsubstituts, wie z.B. die Salze der
Zitronensäure oder der O-Carboxymethyl-tartronsäure
ersetzen.
Ein zum Waschen bei Temperaturen von 40-60°C
und bei Anwendungskonzentrationen von 1,5-3 g/l gut
wirksames Waschmittel hat folgende Zusammenset
zung:
20,0% Aminoxid I
3,2% Seife
30,0% Alumosilikat I
0,3% EDTA
5,0% Citrat
6,0% Na₂O · 3,3 SiO₂
7,5% Na₂CO₃
1,5% CMC
3,2% Seife
30,0% Alumosilikat I
0,3% EDTA
5,0% Citrat
6,0% Na₂O · 3,3 SiO₂
7,5% Na₂CO₃
1,5% CMC
Rest bis 100% Natriumsulfat und Wasser.
Ein zum Waschen in besonders hartem Wasser
bestimmtes Waschmittel hat folgende Zusammenset
zung:
20,0% Sulfobetain
4,5% Estersulfonat
2,6% Seife
0,3% Schauminhibitor
30,0% Alumosilikat II
10,0% Na₅P₃O₁₀
0,3% EDTA
0,2% Magnesiumsilikat
3,5% Na₂O · 3,3 SiO₂
22,0% NaBO₂ · H₂O₂ · 3 H₂O
1,6% CMC
4,5% Estersulfonat
2,6% Seife
0,3% Schauminhibitor
30,0% Alumosilikat II
10,0% Na₅P₃O₁₀
0,3% EDTA
0,2% Magnesiumsilikat
3,5% Na₂O · 3,3 SiO₂
22,0% NaBO₂ · H₂O₂ · 3 H₂O
1,6% CMC
Rest bis 100% Natriumsulfat und Wasser.
Claims (15)
1. Weitere Ausbildung der Tenside sowie wenigstens eine Ver
bindung der Gruppe Gerüstsubstanzen und Bleichmittel, dabei
ein wasserunlösliches Alumosilikat zum teilweisen oder
völligen Ersatz von calciumkomplexbindenden Phosphaten ent
haltenden Mittel zum Waschen und/oder Bleichen von Textilien
nach Patent 24 12 837, die als Alumosilikat ein feinverteil
tes, kristallines, gebundenes Wasser enthaltendes, ein
Calciumbindevermögen von wenigstens 50 mg CaO/g wasserfreier
Aktivsubstanz (=AS) aufweisendes, synthetisch hergestelltes
Alumosilikat der allgemeinen Formel
(Kat2/n O) x · Al₂O₃ · (SiO₂) y in der Kat ein mit Calcium austauschbares Kation der Wertig
keit n, x eine Zahl von 0,7 bis 1,5 und y eine Zahl von 1,3
bis 4,0 bedeuten, enthalten,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel als Tenside eine Tensidkomponente aus 1 Gewichtsteil eines oder mehrerer Tenside aus der Gruppe der oberflächenaktiven Aminoxide, Carboxybetaine, Sulfobetaine und Fettalkoholpolyglykoläthersulfate und 0-3 Gewichtsteilen anionischer Sulfonattenside, Seifen und/oder äthoxylierter aliphatischer C₁₀-C₂₀-Alkohole mit Trübungspunkten oberhalb 50°C enthalten.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel als Tenside eine Tensidkomponente aus 1 Gewichtsteil eines oder mehrerer Tenside aus der Gruppe der oberflächenaktiven Aminoxide, Carboxybetaine, Sulfobetaine und Fettalkoholpolyglykoläthersulfate und 0-3 Gewichtsteilen anionischer Sulfonattenside, Seifen und/oder äthoxylierter aliphatischer C₁₀-C₂₀-Alkohole mit Trübungspunkten oberhalb 50°C enthalten.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die was
serunlöslichen Alumosilikate gemäß Anspruch 1 ein Calcium
bindevermögen bis zu 200 mg CaO/g AS aufweisen.
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
wasserunlöslichen, gebundenes Wasser enthaltenden Alumosili
kate nach Anspruch 1 die Zusammensetzung
0,7-1,1 (Kat2/n O) · Al₂O₃ · 1,3-3,3 SiO₂und ein Calciumbindevermögen von 100-200 mg CaO/g AS auf
weisen.
4. Mittel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
wasserunlöslichen Alumosilikate als Kationen Natrium, Lithium,
Kalium, Ammonium, Magnesium oder wasserlösliche organische
Basen enthalten.
5. Mittel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
wasserunlöslichen Alumosilikate zu wenigstens 80 Gew.-% aus
Teilchen einer Größe von 10-0,01 µm, vorzugsweise von 8-0,1 µm
bestehen.
6. Mittel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie
lösliche Substanzen enthalten, die Calcium zu komplexieren
und/oder Calcium zu fällen vermögen.
7. Mittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man als
Komplexbildner bzw. Fällungsmittel für Calcium Verbindungen
vom Typ der Meta- und Polyphosphate sowie vom Typ der folgen
den organischen Säuren bzw. ihre Salze einsetzt: Polycarbon
säuren, Hydroxycarbonsäuren, Aminocarbonsäuren, Carboxyalkyl
äther, polyanionische polymere Carbonsäuren und Phosphon
säuren.
8. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Gehalt an
einer Tensidkomponente gemäß Anspruch 1 in Mengen von 3-40
Gew.-%.
9. Mittel nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es
die wasserunlöslichen Alumosilikate gemäß Anspruch 1 bis 5 in
Mengen von 5-95, vorzugsweise von 15-60 Gew.-% enthält.
10. Mittel nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
diese Komplexbildner bzw. Fällungsmittel für Calcium gemäß
Anspruch 6 und 7 in Mengen von 2-15 Gew.-% enthalten.
11. Mittel nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
diese als weitere waschend oder reinigend wirkende Verbindun
gen Gerüstsubstanzen in Mengen von 5-60 Gew.-% enthalten.
12. Mittel nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
diese als bleichend wirkende Verbindungen Aktivsauerstoffver
bindungen in Mengen von 10-40 Gew.-% sowie gegebenenfalls
Stabilisatoren oder Aktivatoren für die Aktivsauerstoffver
bindungen enthalten.
13. Mittel nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Zusammensetzung innerhalb der folgenden Rezeptur liegt:
3-30 Gew.-% Tensidkomponente gemäß Anspruch 1
15-60 Gew.-% wasserunlösliche Alumosilikate gemäß Anspruch 1 bis 5 (bezogen auf AS)
2-45, vorzugsweise 2-15 Gew.-% Komplexbildner für Calcium
0-50 Gew.-% zur Komplexbildung nicht befähigte Wasch alkalien
0-50 Gew.-% Bleichmittel sowie sonstige, in Textilwaschmittel meist in geringerer Menge vorhandene Zusatzstoffe.
3-30 Gew.-% Tensidkomponente gemäß Anspruch 1
15-60 Gew.-% wasserunlösliche Alumosilikate gemäß Anspruch 1 bis 5 (bezogen auf AS)
2-45, vorzugsweise 2-15 Gew.-% Komplexbildner für Calcium
0-50 Gew.-% zur Komplexbildung nicht befähigte Wasch alkalien
0-50 Gew.-% Bleichmittel sowie sonstige, in Textilwaschmittel meist in geringerer Menge vorhandene Zusatzstoffe.
14. Mittel nach Anspruch 1 bis 13, gekennzeichnet durch einen
Gehalt an organischen und/oder anorganischen Phosphorverbin
dungen in solchen Mengen, daß der Gesamt-P-Gehalt des Mittels
6 Gew.-% und vorzugsweise 3 Gew.-% nicht übersteigt.
15. Verfahren zur Herstellung von Mitteln nach Anspruch 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß man die pulverförmigen Verbindun
gen gemäß Anspruch 1 bis 5 mit den übrigen Bestandteilen des
Mittels vermischt.
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| Publication Number | Publication Date |
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