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Zahnbürste mit teilweise gebogenen Burstenkopf or unserer Zeitrechnung
erkannten schon einige .ulturvölker den Wert der Zahnpflege. Die pflege und die
Reinigung der Zähne erfolgte mittels eines dazu angerichteten Pfefferminz- oder
mit wohlriechenden Kräuternölen zubereitetes wasser, unter Benutzung des Zeigefingers
oder des Mittelfingers, durch das Bin- und iierreiben mit den genannten fingern
an den Zahn- und Gaumenflächen im Innern des Mundes. Auf diese Art und weise fand
eine Reinigung der Zahnreihen und zugleich eine Massage des Zahnfleisches statt,
daß im gewissen Sinne mit den dazu hergerichteten und benutzten Kräuterölen- Mundwassers
das Zahnbluten sowie den Zahnausfall verhüten sollte,
Die Pflege
und Reinigung der Zähne sezte sich mit er kultivierung der Völker fort und durch,
oenn durch die Zahnpflege bedingt werden Krankheitser -scheinungen, die im Zusammenhang
mit auftretenden Krankheiten stehen verhindert. Die im allgemeinen bekannten, von
den Menschen benutzten und im Handel zu kaufenden Zahnbursten erfüllen nach den
modernen und neuesten Erkenntnissen der Zahnmedizin nicht den Zweck.
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Ferner hat sich erwiesen, daß durch die kräftigen und oftmals ausgeführten
Bewegungen an den Zähnen mit der üblichen Zahnbürste durch die immer an der gleichen
Stelle durchgeführten Bewegungen Reibun -ßen entstehen, die erhebliche schaden an
den Zähnen verursachen können. Es kann zum Verlust des Zahn -beines führen- oder
tiefe Löcher im Zahnhalsbereich verursachen.
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Umgekehrt sind die Benutzer der heutigen Zahnbürsten der WeSahr ausgesetzt,
daß durch die Anordnung der Borsten- und durch uie din- und Herbewegungen mit der
Zannbürste an den Zähnen und hinter den Zähnen bedingt, die Speisereste in die Zahnlücken
geschoben werden, dort haften bleiben und unter Umständen eine Zahnfäulnis hervorrufen,
die zum Zahnausfall führen KannO Auch die mühsamen- und unbequemen Hin- und Herbewegungen
an und hinter den Zähnen mit der üblichen Zahnbürste geben praktisch keine möglichkeit
der Entfernung der noch vorhandenen Speisereste von Gaumen-und Zungenseiten.
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Man hat nach Lösungen dieser krt gesucht, aber der Zweck wurde nicht
erreicnt und gefunden: Die erfindung hat sich daher die rufgabe gestellt, eine Zahnbürste
der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern und zu Konstruieren, daß
eine bequeme und fast mühelose i;ntfernung der Spei -sereste- und des Zahnbelages
von den schwer zugänglichen Zahn- und Mundflächen, von den wangen, Lippen, Gaumen
und Zungenseiten mit genannter Zahnbürste durchführbar und bewirkt werden kann0
Die Erfindung löst die gestellte aufgabe der ein -gangs ganannten Gattung einer
Zahnbürste dadurch, daß der Zahnbürstengriff unterschiedliche Formen aufweist, der
walzenförmig, kolbenförmig, der ebenfalls in der Anordnung auch ein sechseckiger
Zylin -dergriff sein kann, dessen Verlängerung durch den Stiel gebildet wird, der
dann den 20 - 45 o Bürstenkopf mit der Stütze aufnimmt, in der die senkrechten und
quer zur Bürstenlängsachse oval gewölbten Borsten angeordnet sind0 Die so geformte
und konstruierte Zahnbürste erleichtert wesentlich den Zugang an Zwischenflächen
der Zähne, die der Viangen, Lippen, Gaumen- und Zungen -seiten, dort wo sich die
Speisereste und der Zahn -belag am häufigsten sammeln und befinden Durch die teilweise
Beugung der Zahnbürste, die der Bögen- der Ober- und Unterkieferzahnreihen entspricht,
wird da -durch
die beste Möglichkeit der Reinigung und Fflege der
schwer zuganglichen Zahnflächen der Gaumen und der Zungenseiten bewirkt.
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Die zeinigung- und Pflege der Zahnreihen erfolgt in der längsrichtung,
wie es die neueste Zahnheilkunde beweist und lehrt- und damit zugleich als richtiger
erkannt worden ist0 Das Putzen und Reinigen der Zähne erfolgt mit rotie -renden
Bewegungen der Zahnbürste entlang der Zahnreihen0 auch das Reinigen der Zahnzwischenflächen
an Gaumen und Zungenseiten bei fast geschlossenem Mund wird bequemerO Durch mehrmals
ausgeführte eand- und trage -lenkbewegungen mit der Zahnbürste wird der Zahnbürstengriff
um seine achse bei i80 o Drehbewegungen zur Ausführung gebracht und ausgeübt, wobei
auch die Zahn -halszahnfleischsäume erreicht werden können, Auch das reinigen der
Schneidezähne von den Lippen-und Zungenseiten i.t leicht und problemlos durchzuführen,
ebenfalls werden die Kauflächen zwischen den Zahnlücken erfolgreich mit dieser Zahnbürste
gepflegt und gesäubert, Bei Verwendung und Gebrauch der Zahnbürste bei den Zähnen
des Oberkiefers wird die Putzfläche des Bür -stenkopfes nach oben gerichtet- und
vom Zahnfleich oben, drehend entlang gegen die Kaufläche der Zahnzwischenriiime
geleitet,
Dagegen bei den Zahnen des Unterkiefers wird die Putzfläche
des Bürstenkopfes nach unten gerichtet und vom Zahnfleisch unten entlang der Zahnzwischenräume
nach oben gegen die Kaufläche geleitet.
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Als Material für die Ausführung der Zahnburstenfasern kann Organisches-
und anorganisches Material Verwen -dung finden. Die Zahnbürsten dieser Art sollen
in verschiedenen Größen und Ausführungsformen zur Herstellung kommen und im Handel
zu kaufen sein.
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Ein besonderer Vorteil der Erfindung wird darin ge -sehen, daß am,
bezw. auf dem Zahnbürstengriffende eine verschließbare Drucköffnung vorgesehen ist,
sowie ein Kunststoffröhrenen, daß durch den Zahnburstengriff innerhalb und weiter
durch den @tiel und der Stütze fuhrt. In der Stütze bis zum Burstenkopf sind feine
Düsen angeordnet, die die Zahnpasta nach dem Einfüllen in die Drucköffnung des Zahnbürstengriff
-endes - unter Ausnutzung der Handwurzel als Druck -geber und Ausführer die Zahnpasta
je nach Bedarf durch das Röhrchen und die angeordneten feinen Düsenöffnungen in
der Bürstenstütze in die Borstenreihen führt, Die Praxis hat gezeigt und bewiesen,
daß die von hand auf die oberen Borstenreihen der Zahnbürste gelegte Zahnpasta in
vielen bällen schon beim Anführen der Zahnbürste in den rund, sowie an die Zahnreihen
beim Beginn des Reinigungsvorganges von der Zahnbürste fällt0
er
Verbrauch an Zahnpasta durch aen erneuten Auftragungsvorgang wird gesteigert, ist
aber nicht Sinn unf Zweck der Sache. Oder der Zähneputzer ist da -durch verägert,
legt keine ncue Zahnpasta auf die borstenreihen der Zahnbürste0 Die folge ist, daß
die Reinigung und pflege der Zähne nur ungenügend er -folgt-.
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Durch diese aufgezeigten und beschriebenen Merkmale weist die neue
Zahnbürste Vorteile auf, die von sehr großer Bedeutung sind.Das Reinigen der Zahnburste
wird unter Ausnutzung des Wasserdruckes der Wasserleitung unter tfin- und Herbewegen
mit der Zahnbürste in den Wasserstrahl uni durch das öffnen der Drucköffnung am
Zahnbürstengriff, bezw.,oberhalb auf dem Zahnburstengriffende bewirkt. Durch den
Druck des Wasser, daß dann durcn das röhrchen und die angrenzenden im Bürstenkopf
und .-tutze befindlichen Düsenöffnungen gedrückt wird,ist die Reinigung der Zahnbürste
be -endet, in erfinderiscnes Merkmal von Bedeutung wird darin gesehen, daß 8ì unteren
Zahnbürstengriff, dort wo der Zeigefinger beim Reinigungsvorgang liegt, Griffmul
-den angeordnet sind, die die handliche Führung der Zahnbürste wesentlich erleichtern-
und ein Abrut -schen des Zeigefingers vom Bürstengriff verhindern.
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In Ausgestaltung der Erfindung sind am Zahnbürsten -griff ende Griffrillen
angeordnet, die das Abgleiten und Abrutschen der Zahnbürste bei den Drehbewegungen
während
des Zähneputzens von der Handwurzel ent -schieden verhindern. Durch diese anordnung
wird ein stoßen mit der Zahnbürsten gegen die oberen und die unteren Zähne abgewiesen0
Ein weiterer Vorteil der erfindung wird darin gese -hen, daß am Bürstenkopf ende
Gummipuffer angeordnet sind, die das Anstoßen mit der Zahnbürste während des Reinigungs-
und Pflegevorganges im Gaumen und Zahnhalsbereich verhindern sollen.
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Ein besonderer Vorteil der erfindung wird darin ge -sehen, daß die
in der Stütze- und im Bürstenkopf angeordneten Fasern unterschiedliche Längen aufweisen.
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Weiterhin sieht die Erfindung vor, daß der Zahnbürstenstiel im Zahnbürstengriff
drehbar gelagert ist, ferner einschraubbar und auswechselbar in Rastern angeordnet
ist0 Angezogne Litaratur U S A --- Patentschrift Nr. 2 242 743 Deutsche Patentschrift
Nr. 919 224 Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 o35 o96
Die Erfindung
wird an @and von einigen susführungsbeispielen nachfolgend näher erläutert.
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Es zeigen : Fig. 1 die Zahnbürste in schaubildlicher Darstellung mit
einem walzenföriiigen griffteil Fig. 2 die Ansicht der Zahnburste, mit senkrecht
gegen die stütze und den Stiel angeordneten Borsten, mit(sechseckigem)Griffteil
kolbenförmigen Fig. 3 die Ansicht der Zahnbürste, mit senkrecht gegen die Stütze
und stiel angebrachten Borsten, mit sechseckigem Griffteil Fig. 4 zeigt die Ausführungsform
der Borsten in eliptisch gewölbter Borstenart Fig. 5 zeigt die Ututze des Bürstenkopfes
und die Darstellung der Borsten von der Seite ge -sehen zeigt 6 u.7 zeigt das Anlegen
der borsten des Bür -stenkopfes, beim Beginn und der Dreh -richtung der Borsten
an den Zähnen des Oberkiefers
zeigt 8 u09 zeigt das Anlegen der
Borsten des Bürstenkopfes beim Beginn un der Drehrichtung der Borsten beim REinigungsvorgang
an den Zähnen des Unterkiefers Figo 10 u011 zeigt die Seitenansicht der Zahnbürste
beim Reinigungs- und Pflegevorgang der Backenzähne im Bereich der Wangenseite Fig.
12 zeigt die meitenansicht der Zahnbürste bei der reinigung im Bereich der Zungen-und
Gaumenseite.
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In der Fig. 1 wird die Zahnbürste mit der Darstellung des Bürstenkopfes
mit 1 bezeichnet, der 5tiel mit 2, der Zahnbürstengriff. Der Bürstenkopf 1 ist als
Stütze 4 zur ufnahme und anordnung der Borstenreihen 5 ge -bildet, Die Stütze 4
ist eine Verlängerung des Zahn -bürstengriffes 3, der mit dem Zahnbürstenstiel 6
eine einheit bildet, Der Bürstenkopf 1 endet in seinem 1/3 nach Fig. 2 in einem
20-45 gradigen Bogen 7 in seine Putzfläche offenen Bogen 89 Der Zahnbürstengriff
3 wie in Fig. 2 dargestellt ist kolbenförmig 9 angeordnet, um die Drehbewegungen
beim Reinigungsvorgang der Zähne zu -erleichtern0
Aus der Fig.
3 ist ersichtlich, wie die Anordnung der borstenreihen 5 in senkrechter ausführung
gegen die Stütze 4 und sechseckigem Zahnbürstengriff 10 zu sehen ist.
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In der Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die
Borsten 5 in eliptischer Form 11 zur Anordnung kommen.
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Aus der siligo 5 ist weiter ersichtlich, daß die Stütze 4 in runder
Form 12, in dreieckiger Form 13, oder in runder Form mit zwei flachenen Ebenen 14,
in denen die Borstenreihen 5 haften zur Anordnung kommen, weiterhin ist ersichtlich,
daß die Borstenreihen 5 unteischiedlich angeordnet sind- und zwar, daß die mittige
im Bürstenkopf 1 befindlichen Borsten länger sind, als die zu beiden Seiten abgekürzten
Fasern 15 und 16. Durch diese besondere Anordnung wird eine in sich größere Funktionsfläche
erreicht, Fig. 6 und 7 zeigt das Anlegen der Borsten 5, die sich im Bürstenkopf
1 befinden beim Beginn des Reinigungsvorganges der Zähne mit der Drehrichtung 17,
der dargestellten Borsten 5 , an den Zähnen des Oberkiefers 180.
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Aus der Fig. 8 und 9 ist weiterhin erkennbar, wie das Anlegen der
Borstenreihen 5 und die Drehrichtung 17 beim Reinigungsvorgang an den Zähnen des
Unterkiefsers 19 in der Funktion vor sich geht,
In der Fig. lo
und 11 sind verschiedene Seitenan -sichten 20, und 21 des Burstenkopfes 1 mit der
Zahnbürste dargestellt, die den keinigungsvorgang an den Backenzähnen 22 22, im
Bereich der t;uangenseite 23 zeigen, Aus der Fig. 12 ist die.meitenansicht der Zahnbür
-ste mit dem Bürstenkopf 1, mit den darin angeord -neten Borstenfasern 15 ersichtlich,
die den Pflege-und Reinigungsvorgang der Backenzähne 22, u0 22' im Bereich der Zungen
- und der Gaumenseite 24 beispielsweise zeigen, In der Fig, 12 ist beispielsweise
eine Zahnbürste mit dem Zahnbürstengriff 3 dargestellt, die eine Anordnung von mehreren
Griffmulden 25 aufweisen, die darüber hinaus auch auf der Unterseite 26 des Zahnbürstengriffes
3 ( nicht dargestellt ) vorge -sehen sind, um die Zahnbürste beim Reinigungsvor-
-gang der Zähne fest in der dand zu halten,