DE2500723A1 - Fluiddrosseleinrichtung - Google Patents
FluiddrosseleinrichtungInfo
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- F16K3/30—Details
- F16K3/34—Arrangements for modifying the way in which the rate of flow varies during the actuation of the valve
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Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
H. [CNKELDEY
DR.-ΙΝβ.
W. STOCKMAlR
ο ε: η rt »7 o -a κ· SCHUMANN
L· 0 U U I L·, si DR- RER· NAT. - DIPL.-PHYS.
P. H. JAKOB
G. BEZOLD
MÜNCHEN
E. K. WEtL
LINDAU
8 MÜNCHEN 22
10. Januar Λ373
P 8902
iDour Agenturer Aktiebolag
Svärdlangsvägen 46 y 121 72 Johannesnpv, Schweden
Fluiddro s seleinri chtung
Die Erfindung betrifft eine Drosseleinrichtung für Flüssigkeiten
oder Gase, die in Leitungen, Ventilen oder dgl. strömen .
Wenn Strömungsmittel gedrosselt werden, treten häufig
störende Töne oder Geräusche auf und werden in der Leitung
oder dem Ventil an oder dicht Taei den Drossel st eilen häufig
Beschädigungen durch Erosion beobachtet. Dies hängt von der
509829/0675
TELEFON (OBS) 22 28 62 TELEX Ο5-2938Ο TELEGRAMME MONAPAT
ho lien. Strömungsgeschwindigkeit und der gleichzeitigen Verminderung
des statischen. Drucks ab, die am der Drosselstelle,
d.h. der Einschnürung {vena contracta), auftreten. Gemäß
allgemein bekannten, physikalischen Gesetzen ist die Summe
der Druckenergie und der kinetischen Energie an Jeder Stolle
eines ohne Energieverletst strömenden Mediums konstant.
Wenn das Strömungsmedium durch eine Drosselstelle strömt,
erhöht sich die Geschwindigkeit des Strömungsmediums und
damit der dynamische Druck. Dies hat zur Folge, daß der
statische Druck an der Drossel stelle sinkt. Beispielsweise befindet sich in einem Ventil die Drosselstelle bzw. Einschnürung
an der Öffnung zwischen dem Ventilsitz und dem Ventilelement. "Wenn das, Strömungsmedium eine Flüssigkeit
ist, kann der Druck an der Einschnürung auf einen Wert unterhalb
des Dampfdrucks absinken, so daß Dampfblasen im Strömungsmittel auftreten. Dadurch tritt das allgemein bekannte
Phänomen auf, das als Kavitation bezeichnet wird. Wenn die
auf diese Weise gebildeten Hohlräume implodieren, treten Schwingungen und störende Geräusche in den Ventilen oder dem
Rohrsystem auf. Es wird starker Verschleiß hervorgerufen und die Lebensdauer der Drosseleinrichtung oder des Ventils
erheblich herabgesetzt.
In Fig. 1 ist schematisch eine einstufige Drosselung in
einer Leitung dargestellt, durch die eine Flüssigkeit strömt. Die Flüssigkeit durchströmt die Fläche A1 mit einem Druck P ,
geht durch die Einschnürung A beim Druck P und setzt die
. ve ve
Strömung durch die Fläche A beim Druck P fort. Im unteren
Teil von Fig. T ist die Änderung des statischen Drucks in der Flüssigkeit während der Durchströmung der Drosselstelle dargestellt.
In Fig. 1 gibt die senkrechte Achse den statischen Druck und die waagerechte Achse die Rohr länge wieder» Aus
dieser Figur zeigt sich, daß der Druck PT bis unmittelbar vor
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der Drosselstelle verhältnismäßig konstant ist, daß dort
der Druck stark auf einen Wert P abfällt, der im darge-
vc
stellten Fall unterhalb des Dampfdrucks P liegt, daß danach der Druck auf einen Reaktionsdruck mit dem Wert P„ ansteigt,
nachdem die Flüssigkeit die Einschnürung durchströmt hat, und daß der Druck, nachdem er sich auf einem
niedrigeren Wert stabilisiert hat, im wesentlichen beim Wert P konstant gehalten wird.
Für jede Drosselstelle oder jedes Ventil gibt es eine
Veränderliche t> , die für verschiedene Arten von Drosseleinrichtungen,
beispielsweise Ve±ile, und für verschiedene Ausmaße der Öffnung des Ventils unterschiedlich ist. Der
fc-Wert kann in folgender Weise definiert werden:
P1-P
P-P
*1 2
*1 2
Der t?-Wert ist ein Maß für die Empfindlichkeit für bzw.
Wahrscheinlichkeit von Kavitation an der Drosselstelle. Um die Drosselstellen, beispielsweise das Ventil, gegen Beschädigungen
durch Erosion und Beschädigungen durch Kavitation zu schützen, wurde vorgeschlagen, Oberflächen, die
solchen Angriffen ausgesetzt sind, mit oberflächenharten Materialien zu beschichten, beispielsweise mit der Hartmetallegierung
Stellit. Die Beschichtung mit Hartmetall ist jedoch teuer und kompliziert, und die Hartme tallbe schichtung
kann selbstverständlich die Erzeugung von Geräusch und Schwingungen nicht verhindern. Es ist ferner vorgeschlagen
worden, eine allmähliche Änderung der Geschwindigkeit des
Strömungsmediuras entlang einem längeren Teil der Drosseleinrichtung
dadurch möglich zu machen, daß diese mit einer Reihe verhältnismäßig langer paralleler Löcher versehen wird,
durch die die Flüssigkeit oder das Gas strömen kann. Die
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Löcher können mit einer konischen oder abgerundeten Eintrittskante
versehen sein, und zur weiteren Verbesserung der Eigenschaften wurde vorgeschlagen, daß die Löcher mit
einer reibungserhöhenden Oberfläche versehen werden, beispielsweise dadurch, daß die Löcher mit Gewinden versehen
werden. Dies ist keine vollständig befriedigende Lösung für irgendeines der Probleme der Beseitigung .von Kavitation,
Geräusch, Schwingungen und Beschädigungen durch Erosion. Trotz dieser Ausbildung der Drosselstelle ergibt sich häufig
ein verhältnismäßig hoher h -Wert, was bedeutet, daß die
Drosselstelle eine verhältnismäßig niedrige Drosselwirkung
ergibt, wie dies bereits erwähnt wurde.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Drosselstelle durch
zwei aufeinanderfolgende Drosseleinrichtungen gleicher Auslegung zu bilden. Dadurch ist es möglich, die b-¥erte
etwas zu vermindern, wodurch eine etwas erhöhte Drosselwirkung erreicht werden kann. Jedoch auch bei einer solchen
Konstruktion der Drosselstelle ist es nicht in gewünschtem Ausmaß möglich, Kavitation zu vermeiden und Geräusch,
Schwingungen und Erosion zu vermindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drosseleinrichtung für Strömungsmedien zu schaffen, mittels der eine
starke Drosselwirkung erreicht werden kann, ohne daß störende
Geräusche und Schwingungen erzeugt werden und ohne daß die Gefahr einer so starken Erosion und Kavitation besteht,
wie sie bei bekannten Dr'ös se !einrichtungen auftritt.
Die Grundlage der Erfindung ist die Erkenntnis, daß es möglich ist, eine Verminderung starker Drücke an Drosselstellen
für kontinuierliche oder veränderliche Strömungen, beispielsweise an Druckminderungseinrichtungen, Drucker-
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höhungseinrichtungen, Ventilen usw., ohne Kavitation, störende Geräusche, Schwingungen, Geschwindigkeitserosxonen
usw, dadurch zu erreichen, daß die Fluidströmung in zwei
oder mehr aufeinanderfolgenden Schritten gedrosselt wird, so daß der statische Druck bei jeder Einschnürung auf einen
¥ert vermindert wird, der nicht niedriger als der Druckwert, beispielsweise der Dampfdruck des Fluids,ist, bei dem
störende Geräusche, Kavitation und Geschwindigkeitserosxon auftreten. Gemäß eher besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind die verschiedenen Drossel stufen der kombinierten
Drosselvorrichtung so ausgebildet, daß der statische Druck an der.Einschnürung jeder Drosselstelle im wesentlichen
den gleichen Wert hat, wodurch eine optimale Drosselung erreicht wird. Bei Ventilen, die mit der erfindungsgemäßen
Drosseleinrichtung versehen sind, sind die Öffnungsflächen für jede Drosselstelle vorzugsweise so ausgebildet, daß eine
bestimmte Beziehung zwischen den verschiedenen Öffnungsflächen unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils besteht, so
daß der statische Druck an der Einschnürung jeder Drosselstelle unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils den
gleichen Wert annimmt. Für die Erfindung ist es wesentlich, daß die Öffnungsflächen bei einem solchen Ventil unter
Berücksichtigung des totalen Ό-Wertes des Ventils so ausgebildet
sind, daß der statische Druck an der Einschnürung sämtlicher Drosselstufen im wesentlichen ein und denselben
Wert annimmt, der, wenn das Ventil bis zur Grenze der Kavitation belastet ist, dem kritischen Druck für das strömende
Fluid entspricht, d.h. dem Dampfdruck, wenn das Strömungsmedium eine Flüssigkeit ist.
Die ejfindungsgemäße Fluiddrosseleinrichtung ist in den Patentansprüchen
gekennzeichnet.
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Mittels der erfindungsgemäßen Fluiddrosse!einrichtung
wird der statische Druck in einer Flüssigkeit oder einem Gas in zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Stufen bzw.
Schritten vermindert, so daß Töne, Geräusch und Beschädigungen durch Erosion in eitler Leitung oder einem Ventil
so weit wie möglich vermieden werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten
Ausführungsformen beschränkt ist und daß zahlreiche verschiedene Ausführungsformen im Rahmen der Erfindung möglich
sind. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Drosselstelle in einem Rohr oder einer Leitung und ein zugehöriges Druckdiagramm
für einen Teil der Leitung in der Umgebung der Drosselstelle;
Fig. 2 in Fig. 1 entsprechender Weise eine Leitung mit
zwei aufeinanderfolgenden Drosselstellen;
Fig. 3 schematisch ein Ventil mit zwei aufeinanderfolgenden
Drosselstufen bzw. Drossel schritten;
Fig. 4 in Fig. 3 entsprechender Weise schematisch ein
Ventil mit drei aufeinanderfolgenden Drossel stufen;
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Steuerventil mit zwei aufeinanderfolgenden Drosselstufen;
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Fig. 6
eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung; und
· 7 eine ebene Abwicklung bestimmter Strömungsöffnungen des Ventils gemäß Pig. 6.
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Wie bereits erwähnt wurde, zeigt Fig. 1, wie der statische Druck in der Einschnürung (vena contracta) einer Drosselstelle
unter einen ¥ert P sinkt, bei dem Dampf entstehen
kann, so daß Kavitaion, störende Geräusche und Beschädigungen
durch Erosion auftreten können. In gleicher schematischer Weise ist die Erfindung in Fig. 2 erläutert. Dabei sind
zwei Drosselstellen 1 und 2 vorgesehen, die aufeinanderfolgen. Gemäß Fig. 2 erfolgt die Drossellung in zwei aufeinanderfolgenden
Schritten von einem Einlaßdruck P1, der den gleichen Wert wie der Einlaßdruck P in Fig. 1 hat, auf
einen Auslaßdruck P9, der gleich dem Auslaßdruck P„ in Fig.
ist. In der Einschnürung A 1 der ersten Drosselstelle 1
gemäß Fig. 2 wird der Druck auf einen Wert P 1 abgesenkt,
der höher als der kritische Druck P ist. Im Anschluß an die
Einschnürung der Drosselstelle 1 steigt der Druck auf einen konstanten Druck P„, nachdem er auf einen Reaktionsdruck P.
angestiegen war. Danach wird der Druck P in der Einschnürung A 2 der zweiten Drosselstelle 2 auf einen Wert P 2 abgesenkt,
der ebenfalls höher als der kritische Druck P ist, wonach
ν '
der Druck den Wert des Austrittsdrucks P_ im Anschluß an
einen Reaktionsdruck P„ annimmt. Fig. 2 zeigt, daß es durch
Verminderung des Drucks in zwei aufeinanderfolgenden Drosselschritten
möglich ist, die gleiche Drosselung zu erreichen, wie sie gemäß Fig. 1 in einem einzigen Schritt erreicht wird,
und zwar ohne daß der Druck bei einem der beiden Drosselschritte unter den kritischen Druck P absinkt, so daß es
demzufolge möglich.ist, Kavitation, Geräusche, Erosion, Beschädigungen
und Schwingungen zu vermindern oder zu beseitigen. Damit dieses Ergebnis erzielt wird und damit es möglich
ist, die stärkste mögliche Drosselung zu erreichen, ist es erfindungsgemäß wesentlich, daß die Drosselung in den zwei
Schritten so erfolgt, daß der Druck P "..in d<3r Einschnürung
für die Drosselstelle 1 gleich dem Druck P q2 in der Ein-
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schnürung für die Drosselstelle 2 ist»
Bei Ventilen sollten die Drücke P 1 und P „ unabhängig
vom Ausmaß der Öffnung des Ventiles gleich sein. Ferner
sollte der Druck in der Einschnürung bei einem optimalen to-Wert nicht unter den kritischen Druck P fallen. Der
^J-¥ert φ1 für die Drosselstelle bzw. die Drosselstufe 1
und der i?-¥ert Öp für die Drosselstelle bzw. die Drosselstufe
2 können verschieden sein, und der totale £?-Wert
für eine zweistufige Drossellung sollte die folgende Beziehung erfüllen:
^ total
Wenn der Druck in zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Schritten auf einen im wesentlichen gleichen Druckwert in der Einschnürung
der verschiedenen Drosselstufen vermindert wird, muß die Druckverminderung notwendigerweise für jede aufeinanderfolgende
Drosselstufe geringer werden. Dies hat unter anderem Blickwinkel zur Folge, daß die Querschnitts- bzw.
Öffnungsfläche für jede aufeinanderfolgende Drosselstufe
zunehmen muß. Das Ausmaß der Zunahme der Öffnungsfläche für
jede aufeinanderfolgende Drosselstufe hängt von mehreren
verschiedenen Umständen ab und muß in der Regel durch Versuche oder aufgrund von Erfahrung bestimmt werden.
In Fig. 3 ist schematisch ein Ventil dargestellt, das zwei aufeinanderfolgende Drosselstellen 1 und 2 hat und das eine
praktische Ausführungsform des in Fig. 2 gezeigten Systems
darstellt. Bei dieser Ausführungsform hat die Drosselstufe drei Durchlässe bzw. Kanäle 3 und die Drosselstufe 2 sechs
Durchlässe bzw. Kanäle k. Die Kanäle 3 und h sind verhältnismäßig
lang und können mit einer rauhen Oberfläche oder mit
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Strömungswiderständen, beispielsweise Gewinden oder dgl.,,
versehen sein, damit für eine weitere Erhöhung des Strömlings—
Widerstandes in den Kanälen gesorgt ist. Ein Ventilkolben ist vor den Einlassen der Kanäle 3 und h auf und ab bewegbar.
In Fig. 3 ist der Ventilkolben 5 in. einer solchen
Stellung dargestellt, daß Fluid durch zwei Kanäle der ersten Drosselstufe und vier Kanäle 4 der zweiten Drosselstufe
strömen kann. Damit eine im wesentlichen konstante Flächenbeziehung zwischen den Kanälen 3 und h bestehen bleibt,
weist der Ventilkolben 5 zwei Drosselscheiben 5a und 5b auf,
wobei eine Drosselscheibe '5a die Einlasse der Kanäle 3
und die andere Drosselscheibe 5b die Einlasse der Kanäle h
sperren kann. Unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils
ist der Druck in der Einschnürung der jeweiligen Drosselstelle 1 bzw. 2 im wesentlichen gleich, und die Kanäle 3 und
K sollten so bemessen sein, daß dann, wenn das Ventil maximal belastet ist bzw. an der Grenze zur Kavitation arbeitet,
der Druck in der Einschnürung einen Wert beim oder etwas oberhalb des kritischen Drucks P einnimmt, der dem
Dampfdruck entspricht, wenn das strömende Medium eine Flüssigkeit ist.
In Fig. h ist ein weiteres eiftndungsgemäßes Ventil dargestellt,
das mit drei Drosselstufen 6, 7 und 8 versehen ist und bei dem die erste Drosselstufe drei Durchlässe bzw.
Kanäle, die zweite Drosselstufe fünf Durchlässe bzw. Kanäle und die dritte Drosselstufe neun Durchlässe bzw. Kanäle hat.
Die gesamte Strömungsfläche der zweiten Drosselstufe 7 ist
größer als die der ersten Drosselstufe 6", und die gesamte Strömungsfläche der dritten Drosselstufe 8 ist wiederum
größer als die der zweiten Drosselstufe 7· Der Ventilkolben hat drei Drosselscheiben 5a>
5b und 5c, von denen jede eine Drosselstufe 6 bzw* 7 bzw. 8 schließen kann.
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In den Figuren 3 und U- ist dargestellt, wie die Strömungsflachen
der verschiedenen Drosselstufen durch Erhöhung der Anzahl der Strömungskanäle vergrößert werden können; es
liegt jedoch auf der Hand, daß die Erfindung in ihrer einfachsten Ausführungsform lediglich eine Strömungsöffnung
für jede Drosselstufe haben kann und daß die Beziehung zwischen den Flächen der Strömungsöffnungen der verschiedenen
Drosselstufen dadurch geändert werden kann, daß die Weite der Strömungsöffnung geändert wird. Dies kann jedoch auch
auf beliebige andere, geeignete Weise erfolgen.
Fig. 5 zeigt .einen Querschnitt durch ein zweistufiges ,Ventil
mit einem Ventilgehäuse 9» das eine Einlaßkammer 10 und eine Auslaßkammer 11 aufweist. Das Ventilgehäuse 9 ist mit
einer inneren, zylindrischen Ventilkolbenkammer 12 versehen, in der ein Ventilkolben 13 mittels eines Ventilschaftes 14
auf und ab bewegt werden kann. Die Ventilkü-benkammer 12 wird
an der Unterseite des Ventils von einer Bodenplatte 15 und an der Oberseite von einer Kopfplatte 16 abgeschlossen, durch
die der Ventilschaft 14 hindurchgeht. Zur Einstellung des Ventilkolbens
wird in der Regel eine äußere Einstelleinrichtung benutzt, die in der Zeichnung nicht dargestellt ist.
Die Einlaßkammer 10 und die Auslaßkammer 11 sind in herkömmlicher
Weise in S-Konfiguration angeordnet, und in der-Auslaßkammer 11 ist eine Büchse 17 so montiert, daß sie
einerseits an einer Wand 18 zwischen der Einlaßkammer 10 und der Auslaßkammer 11 und andererseits am Boden des Ventils
und der Bodenplatte 15 dichtet. Die Auslaßkammer 11 umfaßt
eine Ringkammer 19 um die Büchse 17» und in ähnlicher Weise befindet sich eine Ringkammer 20 um den Ventilkolben 13· Der
Ventilkolben 13 ist in der Büchse 17 bewegbar, und zwischen
beiden dichtet ein Dichtring 21.
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Der Ventilkolben 13 ist als Buchse ausgebildet, die sowohl
oben als auch unten offen ist, so daß Druck innerhalb des Ventilkolbens in gleicher Weise sowohl in der Kammer oberhalb
des Ventilkolbens als auch in der Kammer unterhalb des Ventilkolbens wirkt. Dadurch werden Axialkräfte auf den
Kolben aufgehoben, die andernfalls eine Einstellung des Ventilkolbens erschweren würden oder sogar eine unbeabsichtigte
Selbsteinstellung des Ventilkolbens hervorrufen würden. In einem axialen Abschnitt, der im wesentlichen der
Höhe der Ringkammer 20 am ,Einlaßende entspricht, weist der
Ventilkolben mehrere Einlaßkanäle 22 auf, durch die das einströmende ,Fluid in das Innere der den Ventilkolben bildenden
Buchse eintritt. Dieses wird durch die Büchse 17 nach unten geführt. In einem axialen Abschnitt der Büchse,
der im wesentlichen der Höhe der auslaßseitigen Ringkammer 19 entspricht, weist die Büchse in entsprechender Weise
mehrere Auslaßkanäle 23 auf, durch die das Fluid zur Auslaßkammer 11 austritt.
Wie zuvor in Verbindung mit den Figuren 2 und 3 erläutert
wurde, übersteigt die gesamte Ströraungsfläche der Auslaßkanäle 23 die Gesamtfläche der Einlaßkanäle 22. Die Beziehung
zwischen diesen Flächen ist im wesentlichen konstant, und zwar unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils. In Fig.
ist das Ventil in seiner vollständig geöffneten Stellung dargestellt, bei der sich der Ventilkolben in seiner oberen
Lage nahe der Kopfplatte 16 befindet. Wenn der Ventilkolben
abwärts bewegt wird, schließt die Büchse 17 nacheinander die Einlaßkanäle 22 des Ventilkolbens 13» und in entsprechender
Weise schließt ein unterer Abschnitt 24 des Ventilkolbens nacheinander die Auslaßkanäle 23· Die Beziehung zwischen den
Flächen der Auslaßkanäle 23 und der Einlaßkanäle 22 ist so
gewählt, daß der statische Druck des strömenden Mediums in
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der Einschnürung der Einlaßkanäle 22 und in der Einschnürung
der Auslaßkanäle 23 im wesentlichen den gleichen ¥ert
annimmt. Ferner sind diese Flächen so gewählt, daß dann,
•wenn das Ventil bis zur Grenze der Kavitation belastet ist
und es sich beim Strömungsmedium um eine Flüssigkeit handelt, der statische Druck der zwei Kanalsysteme 22 und 23
einen Wert hat, der beim oder etwas oberhalb des kritischen Drucks liegt. Bei der beschriebenen Ausführungsform sind
die Einlaßkanäle 22 im Ventilkolben 13 und die Auslaßkanäle 23 in einem Teil des Ventilgehäuses ausgebildet; es
liegt Jedoch für den Fachmann auf der Hand, daß die Einlaßkanäle und die Auslaßkanäle auf beliebige andere, geeignete
Weise im Ventilkolben oder dem Ventilgehäuse ausgebildet sein können, sofern die Einlaßkanäle 22 und die Auslaßkanäle
23 parallel zueinander gedrosselt werden, so daß die gewünschte Beziehung zwischen den Flächen der Kanäle
unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils beibehalten wird. Für den Fachmann liegt ferner auf der Hand, daß das
Ventil mit drei oder noch mehr Drosselstellen versehen sein kann, wobei die gesamte Strömungsfläche für jede folgende
Drosselstelle, durch die das Fluid hindurchströmt, größer
als die der vorhergehenden Drosselstelle ist.
In den Figuren 6 und 7 ist eine Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, die im Vergleich mit der in Verbindung mit Fig. beschriebenen Ausführungsform etwas abgewandelt ist. In der
folgenden Beschreibung werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen benutzt.
Das Ventilgehäuse 9 hat einen Einlaß bzw. eine Einlaßkammer
10 und einen Auslaß bzw. eine Auslaßkammer 11. Eine geneigte Wand 18 verläuft in üblicher Weise durch das Ventil, und
durch diese Wand geht ein Loch 18a, das einen Ventilkolben
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aufnehmen kann. Der Ventilkolben 13 ist jedoch nicht
direkt in diesem Loch angeordnet, sondern das Loch 18a hat eine Büchse 17» die weiter unten beschrieben werden
wird und in die der Venfcilkolben 13 verschiebbar eingesetzt ist. Die Büchse 17 ist fest in das Ventil eingebaut und
mittels Dichtungen 17a gegenüber den verschiedenen Teilen
des Ventilgehäuses 9 abgedichtet.
Eine mittels Schrauben gesicherte Kopfplatte 16 schließt
den Raum ab, in den die Büchse 17 eingeführt ist. Die Kopfplatte 16 steht über eine Dichtung i6a in Berührung mit
dem Ventilgehäus e und umfaßt eine Lagerabstützung i6b für den Ventilschaft i4.
Für die Funktion des Ventils ist es ohne Bedeutung, wie die
Kraft vom Ventilschaft 14 zum Ventilkolben 13 übertragen
wird. Der Ventilkolben kann so ausgebildet sein, daß mittels des Ventilschaftes lediglich der Vstilkolben bewegt wird;
das Ventil kann jedoch auch als Ventil mit ausfahrendem Ventilschaft oder als Ventil mit nicht ausfahrendem Ventilschaft
ausgebildet sein. Es ist lediglich von Bedeutung, daß der Ventilkolben in Axialrichtung bewegt wird, wobei
es unerheblich ist, ob diese Bewegung mit einer gleichzeitigen Drehbewegung kombiniert ist. Aus Gründen der Einfachheit
besteht die Kraftübertragung zwischen dem Ventilschaft 14
und dem Ventilkolben 13 bei der Ausführungsform gemäß Fig. aus einem Stift 13a» der durch den Ventilkolben 13 geht, und
einer Lagerbuchse 13h» in der der Ventilschaft i4 montiert
ist.
In der Büchse 17 befinden sich zwei Sätze von Löchern, und zwar ein Satz von Löchern 22, die mit der Einlaßkammer 10
in Verbindung stehen, und ein weiterer Satz von Löchern 23,
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die mit der Auslaßkammer 11 in Verbindung stehen. Diese
Löcher können irgendeine spezielle Form haben, damit das Ventil irgendeine besondere Charakteristik erhält. So sind
die Einlaßlöcher 22 in der Büchse 17 des Ventils als im wesentlichen Y-förmig dargestellt, wobei die Hauptachse
parallel zum Ventilschaft verläuft. Bei Bedarf können auch
die Auslaßöffnungen 23 irgendeine spezielle Form haben; in der Regel reicht es jedoch zur Erzielung der gewünschten
Fluidcharakteristik, daß ein Satz Löcher, d.h. die Löcher
22 oder die Löcher 23> die erwähnte spezielle Form haben.
Wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform der Erfindung ist die Gesamtfläche der Einlaßlöcher 22 kleiner
als die Gesamtfläche der Auslaßlöcher 23, und die Beziehung zwischen diesen Flächen ist so gewählt, daß sowohl für die
Einlaßlöcher 22 als auch die Auslaßlöcher 23 in der Einschnürung der gleiche Druckwert erreicht wird. Ferner sind
die Fläche und die Form der Löcher so gewählt, daß der
niedrigste Druck in der Einschnürung sowohl bei den Einlaßlöchern als auch bei den Auslaßlöchern gleich dem oder
etwas höher als der kritische Druck des Ventils ist, wenn dieses im Falle einer Flüssigkeit bis zur Grenze der Kavitation
belastet ist.
Das Ventil gemäß Fig. 6 ist in seiner geschlossenen Stellung dargestellt. Der untere Rand 28 des Ventilkolbens 13 liegt
dabei tiefer als der tiefste Punkt irgendeines der Löcher 22, und der Ventilkolben umfaßt eine Dichtung 21 , damit
keine Fluidleckage auftritt. Der Ventilkolben 12 umfaßt
mehrere solcher Dichtungen. Vor der Brücke der Hülse 17, die zwischen deren Sätzen von Löchern 22 und 23 besteht,
weist der Ventilkolben 13 ehe Anzahl von Öffnungen 26. auf,
zwischen denen sich Stege 27 befinden, die den unteren Teil
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13' und den oberen Teil 13" des Ventilkolbens zusammenhalten. Wie bereits erwähnt wurde, ist der Ventilkolben 13
rohrförmig, so daß eine freie Verbindung zwischen der oberen Ventilkammer 12a und der unteren Ventilkammer 12b besteht.
Das beschriebene, erfindungsgemäße Ventil arbeitet in
folgender Weise: Das Ventil wird durch Hochziehen des.Ventilschaftes
14 geöffnet, wodurch der Ventilschaft aufgrund der Verbindung an der Halterung und dem Stift 13a den Ventilkolben
nach oben bewegt. Sobald der untere Rand 28 des Ventxlkolbens auf eine Linie mit den untersten Teilen der
Löcher 22 kommt, wird eine zuvor geschlossene Verbindung zwischen der Einlaßkammer 10 und der unteren Ventilkammer 12b
geöffnet. Es ist zu beachten, daß die Einlaßkammer 10 durch eine Ringkammer 20 fortgesetzt wird, die vollständig um
die Büchse 17 herumläuft. Daher besteht an allen Einlaßbzw.
Drosselkanälen 22 des Satzes dieser Kanäle im wesentlichen
der gleiche Druck. Im wesentlichen zur gleichen Zeit, zu der diese Verbxndungsmöglichkeit geöffnet wird, werden die
oberen Ränder der Öffnungen 2.6 des Ventilkoltens 13 in eine
Stellung oberhalb der unteren Ränder des Satzes von Löchern
23 der Büchse bewegt, wodurch eine Verbindung von der
Kammer im Innern des Ventxlkolbens 13 zur Ringkammer 19
hergestellt wird, die eine Fortsetzung der Auslaßkammer 11
ist. In dieser Stellung erfolgt eine gesteuerte Strömung des vom Ventil gesteuerten Mediums. Es liegt auf der Hand,
daß durch weiteres-Hochziehen des Ventxlkolbens 13 mittels
des ¥entilschaftes Ik die Durchlaßkanäle vergrößert bzw.
vermehrt werden. Es dürfte ferner klar sein, daß das Ventil mit jeder gewünschten Steuercharakteristik versehen werden
kann, indem dem einen oder anderen Satz von Löchern 22 bzw. 23 der Büchse 17 irgendeine besondere Form gegeben wird.
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Im folgenden wird gleichzeitig auf Fig. 2 Bezug genommen. Es dürfte klar sein, daß in der Einlaßkammer 10 ein
Druck herrscht, der dem Druck P1 entspricht, daß in der
Kammer im Inneren des Ventilkolbens ein Druck herrscht, der dem Zwischendruck P entspricht, und daß in der Auslaßkammer
11 ein Druck herrscht, der dem Auslaßdruck Pp entspricht.
Der Zwischendruck P„, der im Inneren des Ventilkolbens herrscht, hat keine axiale Komponente, da der
Ventilkolben sowohl oben als auch unten offen ist. Daher
wirkt diesem Druck einerseits das Ventilgehäuse 9 und andererseits die Kopfplatte 16 des Ventils entgegen, wobei
jedoch der Ventilkolben 13 in Axialrichtung nicht beaufschlagt
wird. Dagegen wirkt jedoch selbstverständlich auf den Ventilkörper ein radialer Druck; da jedoch angenommen
wird, daß der Vettilkörper einen kreisförmigen Querschnitt hat, erfolgt ein vollständiger Ausgleich der verschiedenen
Komponenten dieses radialen Druckes.
Dies ist bei automatischer Steuerung des Ventils von großer Bedeutung. Auf den Ventilkolben wirken keinerlei Druckkräfte,
die durch eine Steuereinrichtung überwunden werden müssen, die über den Ventilschaft 14 wirkt. Allerdings
wirken Reibungskräfte zwischen dem Ventilkolben und der
Büchse, die jedoch vernachlässigbar klein sind. Daher ist es auch bei kleinen Kräften auf den Ventilschaft möglich, für
eine Bewegung des Ventilkolbens während vollständig ausgeglichener Zustände'und mit einem hohen Maß von Genauigkeit
zu sorgen. Durch Unterteilung der Drosselung in zuvor beschriebener Weise auf zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Schritte bzw. Stufen ist es möglich, eine optimale Drosselung des Strömungsmediums zu erreichen, ohne daß die Gefahr
von Kavitation, Geräuschen, Schwingungen oder Beschädigungen durch Erosion besteht. Indem vorgesehen wird, - -wie dies in den
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Figuren 5 bis 7 dargestellt ist -, daß der Druck im oberen
Teil der Ventilkolbenkammer 12 im wesentlichen gleich dem
Druck in deren unterem Teil ist, können die erforderlichen Stellkräfte für den Ventilkolben auf ein Minimum vermindert
werden. Innerhalb der Einlaßkanäle 22 des Ventilkolbens 13 und/oder vor den Auslaßkanälen 23 der Büchse 17 kann eine
Einrichtung zur Geschwindigkeit sangleichung, beispielsweise eine Einrichtung 25» angebracht sein, wodurch die Geschwindigkeit
des Ehuds in unterschiedlichen Abschnitten der Ventilkolbenkammer 12 vergleichmäßigt wird, so daß das
Fluid nach Durchströmen der Einlaßkanäle 22 seine Geschwindigkeit nicht unbehindert erhöhen kann, wodurch die X) -Werte
für das Ventil weiter verbessert werden können. Die Einrichtung 25 zur Geschwindigkeit sangleichung hat ferner die
Wirkung, daß die Strömung des Fluids gleichmäßig auf die Auslaßkanäle 23 verteilt wird, so daß kein Teil der Büchse
17 stärker als ein anderer Teil belastet wird.
Patentansprüche:
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Claims (12)
- Pat entansprüche. Fluiddrosseleinrichtung, gekennzeichnet durch zwei oder mehr aufeinanderfolgende Drosselstufen (1, 2; 6, 7> 8) ι wobei die Strömungsflache für jede Drosselstufe größer ist als die Strömungs£S.che der vorhergehenden Drosselstufe.
- 2. Fluiddrosseleinrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die GesamtStrömungsflächen der verschiedenen Drosselstufen (1, 2; 6r 7» 8) in solchem Verhältnis zueinander stehen,' daß der statische Druck in der Einschnürung (vena contracta) jeder Drossel stufe im wesentlichen den gleichen Wert hat.
- 3» Pluiddrosseleinrichtung gemäß Anspruch 2 für ein Steuerventil, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsfläche jeder Drosselstufe geändert wird, wenn die Ventilstellung geändert wird, und daß die verschiedenen Drosselstufen ihr gegenseitiges Verhältnis unabhängig vom Ausmaß der Öffnung des Ventils beibehalten.
- k* Fluiddrosseleinrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsflächen der verschiedenen Drosselstufen (i, 2; 6, 7» 8) derart sind, daß der statische Druck in der Einschnürung bei jeder Drosselstufe einen Wert annimmt, der dem kritischen Druckwert entspricht oder etwas über diesem liegt, wenn das Ventil bis zur Grenze seines kritischen Druckabfalls oder im Falle einer Flüssigkeit bis zur Grenze der Kavitation belastet ist.
- 5. Fluiddrosseleinrichtung gemäß Anspruch 3 oder 4, dadurch509829/0675gekennzeichnet, daß die steuerbare Drosseleinrichtung die Strömungsöffnungen jeder Drosselstufe (1, 2; 6, 7» 8) parallel zueinander drosselt.
- 6. FluiddrosseIeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß jede Drosselstufe mehrere parallele Löcher (3, k; 22, 23) aufweist, die wesentlich langer als ihr Durchmesser sind.
- 7« FluiddrosseIeinrichtung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (3, 4; 22, 23) gerillt oder mit Gewinde versehen oder auf andere Weise mit rreibungserhöhenden Oberflächen versehen sind.
- 8. Fluiddrosseleinrichtung nach einem der Ansprüche.3 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die steuerbare Drosseleinrichtung (5) so ausgebildet ist, daß sie nur eine axiale Drosselbewegung ausführen kann, daß sie eine drehende Drosselbewegung ausfüllen kann oder daß sie eine kombinierte axiale und drehende Drosselbewegung ausführen kann.
- 9· Fluiddrosseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für ein Ventil mit einem Ventilgehäuse, das einen axial bewegbaren Ventilkolben hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselstufen im Ventilkolben (13) vorgesehen sind.
- 10. FluiddrosseIeinrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß eine Drosse.lstufe im Ventilkolben (13) und eine weitere Drosselstufe im Ventilgehäuse (9) oder einem beliebigen anderen Teil (I7) vorgesehen ist, das darin montiert ist.
- 11. Fluiddrosseleinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,■ dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Drosselstufen in einem509829/0675fest montierten Teil der Drossel einrichtung vorgesehen sind.
- 12. Fluiddrosseleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,daß eine Einrichtung (25) zur Geschwindigkeitsangleichung in Form eines dichtmaschigen Netzes oder einer Drosselplatte zwischen,· vor oder hinter den Drosselstufen vorgesehen ist.509829/0675
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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