DE259757C - - Google Patents
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- DE259757C DE259757C DENDAT259757D DE259757DC DE259757C DE 259757 C DE259757 C DE 259757C DE NDAT259757 D DENDAT259757 D DE NDAT259757D DE 259757D C DE259757D C DE 259757DC DE 259757 C DE259757 C DE 259757C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D7/00—Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
- B67D7/06—Details or accessories
- B67D7/32—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
- B67D7/3245—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
- B67D7/3272—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pipeline Systems (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
PATENTAMT.
PAÄOTSCHRIFT
' - M 259757 KLASSE
81 e. GRUPPEM:
. Zusatz zum Zusatzpatent 259756.
Patentiert im Deutschen Reiphe vom 3. November 1910 ab.
Längste Dauer: 1. August 1925.
• Bei der Anlage zur Förderung feuergefährlicher Flüssigkeiten durch eine Pumpe unter
Nachtritt eines Schutzgases von geringem Überdruck gemäß Zusatzpatent 259756 wird eine
Belüftungsleitung für die Pumpe in den Lagerbehälter für die feuergefährliche Flüssigkeit,
1." jedoch nur bis zu einem derartigen Abstand von
dem Flüssigkeitsspiegel geführt, daß ihr die feuergefährliche Flüssigkeit nur mittels des
Schutzgasüberdruckes durch ein zweites, unten in die feuergefährliche Flüssigkeit eintauchendes,
oben an das Standrohr der Pumpendruckleitting angeschlossenes Rohr zugehöben werden kann.
Dabei ist die Belüftungsleitung so hoch zu führen, daß ihre Gesamthöhe den in der Pumpe
zum Ansaugen der feuergefährlichen Flüssigkeit durch die Saugleitung zu erzeugenden
Unterdruck mit Sicherheit übersteigt, damit nicht ein Übersaugen der Flüssigkeit durch die
Belüftungsleitung und damit eine Aufhebung des Flüssigkeitsverschlusses der letzteren eintritt.
Diese außerordentlich zuverlässig arbeitende Sicherheitseinrichtung stößt nun bei
beschränkter Bauhöhe insofern auf gewisse Schwierigkeiten, als bei dem geringen spezifischen
Gewicht der meisten feuergefährlichen ■ Flüssigkeiten die Belüftungslcitung meist noch
ein beträchtliches Stück über die Zapfstelle hinausgeführt werden muß.
Die Erfindung folgt dem Leitgedanken, diese Beschränkung der Anordnung nach dem Zusatzpatent
259756 dadurch.zu beseitigen, daß die Belüftungsleitung ohne den sonst erforderlichen
Sicherheitsbogen als mit der Hauptsaugleitung parallel geschaltete Saugleitung zur Pumpe geführt
wird, während die Aufhebung des Flüssigkeitsverschlusses nun dadurch vermieden wird,
daß Von der Druckseite der Pumpe eine Flüssigkeitsmenge in die Tauchung zurückgeführt wird,
die mindestens der durch die Bclüftungsleitung entnommenen Menge entspricht. Da ja die Bclüftungsleitvng
im Verhältnis zur Hauptsaugleitung nur einen verhältnismäßig geringen
Querschnitt zu erhalten braucht, so ist die durch sie geförderte Flüssigkeitsmenge derart unbcdeutend,
daß von der Druckseitc der Pumpe der erforderliche Rückfluß in genügendem Maße
zurückgeleitet werden kann, ohne daß die Nut?- .fördermenge der Pumpe wesentlich beeinträchtigt
wird. Auf die Wirkung der Belüftungsleitung,
bei Fehlen des Schutzgasübcrdruckcs die Pumpe außer Betrieb zu setzen, hat der
Umstand, daß hiei" durch sie eine ständige Förderung stattfindet, gar keinen Einfluß.
Um nun die für das Wiederauffüllen des
Flüssigkeitsverschlusscs erforderliche Rückflußleitung nach eingetretener Auslösung der Sicherheitseinrichtung
gleich als Schutzgasumführungslcitung bcnut/cn zu können, wird diese
nicht an den unteren bleibenden Flüssigkcits-Verschluß angeschlossen, sondern oberhalb des
Flüssigkeitsspiegels desselben in das Rohr ein-
259
geführt, das dem Ende der Belüftungsleitimg
die: feuergefährliche Flüssigkeit zuhebt. Auf
diese Weise fällt dann mit der Belüftungsleitung auch immer die Rückflußleitung leer,
so daß das Schutzgas ohne Erzeugung wesentlicher Druckunterschiede im steten Kreislauf
rund gepumpt werden kann. Man kann die Rückflußleitung natürlich auch in den unteren
Flüssigkeitsverschluß eintauchen lassen, muß
ίο sie aber dann gleichzeitig, in der erläulerten
Weise anschließen.
DiG Zeichnung Zeigt eine Anlage im Aufriß, bei der der gekennzeichnete Erfindungsgedanke
ausgeführt worden ist.
Aus dem Lagerbehälter α wird mittels der Saugleitung b die feuergefährliche Flüssigkeit
durch die Pumpe c entnommen und durch die Druckleitung d zum Zapfhahn e befördert. Die
Leitungen b und d sind mit zusammenhängenden und an den Lagerbehälter α angeschlossenen
Mantelrohren. g und η versehen, die durch eine Leitung h von der Stahlflasche f aus mit Schutzgas
unter geringem Überdruck angefüllt werden. In das Abteil a1 des Lagerbehälters α taucht
nun das Rohr q ein, das unter dem Überdruck des Schutzgases die feuergefährliche Flüssigkeit
der Belüftungsleitung m zuhebt, die nun auf kürzestem Wege zum ■ Saugraum der Pumpe c
geführt ist. Von der Druckleitung d der Pumpe c zweigt die Leitung ^1 ab, die auf dem anderen
Ende mit dem Rohre q in unmittelbarer Verbindung sjeht. In die Leitung q1 ist dabei der
Hahn ν eingeschaltet, während an das Rohr q der Ausgleichsbehälter r angeschlossen ist.
Die Anlage arbeitet nun in folgender Weise: Beim Vorhandensein des der Anlage zugrunde
gelegten Schutzgasüberdruckes wird beim Betrieb der Pumpe c die feuergefährliche Flüssigkeit
sowohl aus dem Lagerbehälter α dvirch die . 40 Leitung b als auch aus dem Abteil a1 durch die
Leitung m gefördert. Während nun die Hauptmenge der Flüssigkeit aus dem Zapfhahn β
ausfließt, gelangt eine bestimmte Teilmenge durch die Leitung q1 immer in das Rohr q
zurück und hält hier den Tauchverschluß für die Leitung m aufrecht. Durch Einstellung des
Drosselhahnes v, der mit Abstellen der einen Leitung gleichzeitig die andere weiter öffnet,
kann man dabei diese Rückflußmenge so bestimmen, daß sie unter allen Umständen die
durch die Leitung m geförderte Menge übersteigt.
Im normalen Betriebe findet damit durch die Leitungen q, tn, Pumpe c und Leitung q1 eine
stete Förderung im Kreislauf statt, während
die aus Sicherheitsgründen zugegebene ÜberpchuWmengü
Über die Überlauf kante des Abteils a1 in den Lagerbehälter α gelangt.
Bläst nun der Schutzgasüberdruck in der Anlage ab, so fällt der Flüssigkeitsspiegel in dem j
δο Rohr q bis in die Höhe der Uberlaufkante des j
Abteils ßl zurück und gibt so das Ende der j
757
Leitung?« frei. Die Leitung wi läuft leer, und die
Pumpe c erhält »falsche Luft«, so daß sie außer Betrieb gelangt. Der zum Ausgleich der durch
die bewegten Flüssigkeitssäulen erzeugten Druckunterschiede erforderliche Ausgleichsbehälter r
ist unmittelbar an das Rohr q oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in letzterem angeschlossen, :
und zwar derart, daß bei etwa höherem Ansteigen in ihn hineingelangte feuergefährliche
Flüssigkeit immer wieder frei auslaufen kann.
Beim, Weiterbetrieb der Pumpe c wird nun das durch die Belüftungsleitung m geförderte
Schutzgas immer durch die ebenfalls leergelaufene Leitung q1 wieder zurückgeführt, so
daß ein steter Kreislauf gegeben ist. Da die beiden Leitungen m und q1 hier Flüssigkeitsförderleitungen
geworden sind, so sind sie beide mit einer Schutzgassicherung zu versehen, wozu sie zweckmäßig nebeneinander gelegt und ge- 8q
meinsanr ummantelt werden.
Die Leitung q1 hat auch noch den Zweck, bei
vorzeitigem Schluß des Zapfhahnes e als Überlaufleitung zu dienen, indem dabei die gesamte
Fördermenge durch sie zurück in den Lagerbehälter α gelangt,
Um aber in einem solchen Falle die Flüssigkeitsförderung überhaupt zu unterbrechen,
empfiehlt sich eine Weiterbildung, gemäß der beim Schluß des Zapfhahnes e ein gesonderter
Schutzgasanschluß zu dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in Rohr q hergestellt wird.
Auf diese Weise wird ein Druckausgleich geschaffen, der die Flüssigkeitssäule in das Rohr q
zurückfallen läßt und den Tauch Verschluß für die Belüftungsleitung m aufhebt. Beim Weiter- '
pumpen findet also wie beim Abpfeifen des Schutzgases nur ein Kreisen des. Schutzgases
statt.
Zu diesem Zwecke ist der Hahn e mit einer zweiten Bohrung w versehen, die den Schutzgasanschluß
χ mit der zum Ausgleichsbehälter r ■ führenden Leitung y in Verbindung setzt. Man
kann die Leitung y auch an das Rohr q1 anschließen,
da das Schutzgas ebenfalls zu dem Flüssigkeitsverschluß gelangen kann; auch kann
man die Leitung y unmittelbar in den Saugraum .' der Pumpe führen.
Claims (5)
- Patent-An Sprüche:i. Anlage zur Förderung feuergefährlicher Flüssigkeiten durch eine Pumpe gemäß Zusatzpatent 259756, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsleitung (in) für die Pumpe (c) als eine mit der Hauptsaugleitung (b) parallel geschaltete Saugleitung ausgebildet ist, während von der Druckseite der Pumpe (c) durch ein Rohr (ql) eine mindestens der aus dem Flüssigkeitsverschluß der Belüftungsleitung (in) entnommenen Flüssig- xao keit entsprechende Teilmenge ständig in den Tauchbehälter (q) zurückgeführt wird, sodaß die für die Belüftungslcitung (m) sonst erforderliche Sicherheitshöhe erübrigt wird.
- 2. Anlage nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückflußleitung (q1)5 oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in dem Tauchverschluß in den Tauchbehälter (q) eingeleitet wird, welcher der Belüftungslcitung (in) unter dem Scluitzgasüberdruek die feuergefährliche Flüssigkeit zuhebt, soίο daß die bei Auslösung der Sicherung ebenfalls leerlaufende Rückflußleitung (q1) gleich als Schutzgasumführung dienen kann.
- 3. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Druckleitung (d) der Pumpe (c) ein Drosselhahn (v) eingeschaltet ist, der mit allmählichem Abschluß der Druckleitung (d) die Rückflußleitung (qx) weiter öffnet und mit dessen Hilfe die Rückflußmenge derart eingestellt weiden
- ao kann, daß sie die Fördermenge der Belüftungsleitung (in) übersteigt oder ihr mindestens gleichkommt.
. 4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleichsbehälter (r) an den Tauchbehälter (q) oberhalb des normalen Flüssigkeitsspiegels angeschlossen ist, so daß die bei etwaigem höheren Druck in ihn hineingelangte feuergefährliche Flüssigkeit immer wieder frei in den Tauchbehältcr (q) zurückfließen kann. ■ - 5. Anlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Schluß des Zapfhahnes (e) zwangläufig ein gesonderter Schutzgasanschluß (x) zu dem Raum oberhalb des Flüssigkeitsverschlusscs der Belüftungsleitung (m) oder zur Saugseite der Pumpe (c) hergestellt wird, so daß bei weiterlaufender Pumpe infolge Druckausgleichs nur ein Kreisen des Schutzgases eintreten kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259757C true DE259757C (de) |
Family
ID=517458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259757D Active DE259757C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259757C (de) |
-
0
- DE DENDAT259757D patent/DE259757C/de active Active
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