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DE258877C - - Google Patents

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Publication number
DE258877C
DE258877C DENDAT258877D DE258877DA DE258877C DE 258877 C DE258877 C DE 258877C DE NDAT258877 D DENDAT258877 D DE NDAT258877D DE 258877D A DE258877D A DE 258877DA DE 258877 C DE258877 C DE 258877C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
trough
lowered
bridge
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT258877D
Other languages
English (en)
Publication of DE258877C publication Critical patent/DE258877C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C3/00Inclined-plane ship-lifting mechanisms ; Systems for conveying barges or lighters over land, e.g. by railway

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
>&■
Die Aufgabe der Erfindung ist, bei Schiffshebewerken mit trockenem Scheitel die Nachteile zu vermeiden, die darin bestehen, daß sich die Last während der Hubdauer verändert, weshalb bis jetzt verwickelte Vorrichtungen zum Ausgleich der wechselnden Last nötig waren. Auch wird durch die Erfindung der Fortfall einer wagerecht beweglichen Winde bezweckt, so daß für alle Bewegungen nur feststehende Winden notwendig sind.
Erfindungsgemäß soll die Aufgabe in grundsätzlich anderer Weise als bisher gelöst werden, und zwar unter Vermeidung besonderer mechanischer Vorrichtungen. Das wird durch Herausziehen und Hineinlassen des Schiffes in die Haltungen auf einer schiefen Ebene erreicht.
Für das Hebewerk bleibt dann nur eine im wesentlichen senkrechte Hubbewegung übrig.
In Fig. ι ist ein Beispiel eines solchen Schiffshebewerks schematisch dargestellt. f1 undx/"2 sind die schiefen Ebenen der oberen und der unteren Haltung, t ist der Trog und w der Wagen, auf dem das Schiff samt dem Troge auf , der schiefen Ebene gefahren werden, und zwar bei diesem Beispiel auf eine Brücke b, die in der Richtung und Neigung der Fahrbahn liegt. Nachdem der Wagen auf die Brücke aufgefahren ist, wird sie samt Wagen, Trog und Schiff zum Unterwasser hinabgelassen, wobei die Brücke sich gleichzeitig um den Neigungswinkel dreht; den die Fahrbahn der oberen Haltung mit der der unteren einschließt. Unten angekommen, wird der Wagen samt Trog und Schiff auf der schiefen Ebene in das Unterwasser eingefahren.
Der Vorgang beim Aufziehen des Schiffes spielt sich in umgekehrter Weise ab.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform abgebildet, die sich von der vorher beschriebenen dadurch unterscheidet, daß die Brücke und- der oberste Teil der Fahrbahnen wagerecht liegen. Dadurch wird eine Vereinfachung insofern erzielt, als die Brücke beim Hinablassen und Heraufziehen ihre wagerechte Lage nicht zu verändern braucht; infolgedessen wird die Windeneinrichtung einfacher. Allerdings muß bei dieser Ausführungsart der Trog beim Herausziehen und Hineinlassen eine Drehung gegen den Wagen um den Winkel ausführen, den die Fahrbahn mit der Wagerechten bildet. Das ist aber kein Nachteil, weil der Trog, wie es in Fig. 1 gezeichnet ist, am Wagen pendelnd aufgehängt sein kann; er stellt sich beim Fahren dann von selbst in die wagerechte Lage. Übrigens können auch die obersten Teile der Fahrbahnen schräg angeordnet werden, wie an der unteren Haltung der Fig. 3 angegeben.
In der Fig. 3 ist eine Ausführungsform gezeichnet, die sich dadurch von den vor beschriebenen unterscheidet, daß das Schiff nicht auf eine Brücke gefahren wird, sondern daß nur der Trog mit dem Schiff hinabgelassen und heraufgezogen wird. Der Wagen w fährt auf der Fahrbahn fx der oberen Haltung über einen Schacht 5. Dort angekommen, wird der Trog von dem Wagen gelöst, in den Schacht hinuntergelassen und auf einen bereitstehenden Wagen aufgesetzt. Der Wagen auf der oberen Fahrbahn braucht beim Hinablassen des Troges nicht zurückgezogen zu werden, sondern er erhält zweckmäßig eine Gestalt, die erlaubt, den Trog durch den Wagen hinunterzulassen. Statt über einen Schacht s kann der Wagen
auch auf ein ausladendes Gerüst α gefahren werden (Fig. 4).
Die Ausführungsart nach den Fig. 3 und 4 hat gegenüber den beiden erstgenannten den Vorteil, daß die Fahrbahn der unteren Haltung kürzer wird, weil der Wagen zum Teil im Wasser stehen kann. Der Betrieb wird schneller vor sich gehen, weil das Verfahren bei der kürzeren Fahrbahn auch nur kürzere Zeit in Anspruch nehmen wird. Außerdem kann die Winde zum Heben und Senken des Schiffes bedeutend schwächere Abmessungen erhalten, weil die Last wesentlich geringer ist, da nur der Trog und das Schiff gefördert werden, im Gegensatz zu den andern Ausführungsformen, wo auch noch der Wagen samt der Brücke gehoben oder gesenkt werden müssen.
Die Erfindung kann auch in der Weise angewendet werden, daß das Verfahren des Hebens und Senkens auf einer schiefen Ebene nur an einer Haltung geschieht, während der Trog mit der andern Haltung in bekannter Weise verbunden und abgedichtet wird.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Schiffshebewerk mit trockenem Scheitel, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiff auf schiefer Bahn aus dem Wasser herausgezogen und in das Wasser hineingelassen wird, die eigentliche Hubbewegung aber in senkrechter Richtung geschieht.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiff in einem Trog auf einen Wagen gefahren wird, der auf einer Brücke mit der Neigung der Fahrbahn gesenkt und gehoben wird.
3. Ausführungsform nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke wagerecht steht.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trog mit dem Schiff auf einen Wagen über einen Schacht oder ein ausladendes Gerüst über der unteren Haltung gefahren werden, worauf nur der Trog mit dem Schiff gesenkt und auf einen unten stehenden Wagen aufgesetzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT258877D Active DE258877C (de)

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DE258877C true DE258877C (de)

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DENDAT258877D Active DE258877C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE258877C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3829001A1 (de) * 1988-08-26 1990-07-05 Trigon Chemie Gmbh Asparaginsaeure-derivate und verfahren zu ihrer herstellung
EP0601669A1 (de) * 1992-12-08 1994-06-15 Van Driel Mechatronica B.V. Vorrichtung zum Versetzen von Schiffen von einem Wasserweg zu einem anderen Wasserweg
WO2001023673A1 (en) * 1999-09-28 2001-04-05 Ricardo Teixeira Mendes A system and a method for transporting vessels around navigation barriers in a body of water

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EP0601669A1 (de) * 1992-12-08 1994-06-15 Van Driel Mechatronica B.V. Vorrichtung zum Versetzen von Schiffen von einem Wasserweg zu einem anderen Wasserweg
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